DE1449260B1 - Mischeinrichtung für Getränke-Selbstverkäufer - Google Patents
Mischeinrichtung für Getränke-SelbstverkäuferInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mischeinrich- einrichtung verkörpernden Teile zueinander erken-
tung für Getränke-Selbstverkäufer zum Vermischen nen läßt, und
flüssiger und trockener Zutaten. F i g. 3 eine Draufsicht auf die in F i g. 2 darge-
Bei bisherigen Ausführungen von Getränke-Selbst- stellte Mischeinrichtung, die die Beziehung der Be-
verkäufern, zum Beispiel bei den in den USA.-Pa- 5 haltemittel für trockene Zutaten zu dieser veran-
tentschriften 2 843 293 und 2 997 026 beschriebenen, schaulicht.
sind Versuche zur Abführung des durch die Einfüh- In F i g. 1 ist mit der Bezugszahl 10 allgemein ein
rung heißer Flüssigkeit in die Mischkammer verur- Getränke-Selbstverkäufer der zur Anwendung der
sachten Dampfes gemacht worden. Dieser Dampf ver- vorliegenden Erfindung geeigneten Art bezeichnet,
ursacht nämlich ein Festbacken der gespeicherten io Eine Gehäusezelle umschließt und trägt einen Flüs-
trockenen Zutaten, das sie unverwendbar machen sigkeitsbehälter 15 zum Aufbewahren einer Quelle
kann. heißen Wassers oder einer anderen erhitzten Misch-
Bei der in der USA.-Patentschrift 2 843 293 be- flüssigkeit. Auf einer Seite des Behälters 15 sind
schriebenen Einrichtung werden die trockenen Zu- mehrere Speichermittel für trockene Zutaten zu dem
taten in einen ersten Trichter entladen und geraten 15 zu bereitenden Getränk angebracht, die allgemein mit
aus dem ersten in den zweiten Trichter. Die Flüs- den Bezugszahlen 16 bis 19 bezeichnete Behälter auf-
sigkeit wird in den zweiten Trichter eingeführt, und weisen und um eine zentral liegende Öffnung 20
über diesem zweiten Trichter ist eine Absaugkammer herum angeordnet sind (Fig. 2). Direkt unterhalb der
zur Abführung des sich in dem zweiten Trichter bil- Öffnung 20 ist die Mischeinrichtung 25 angeordnet,
denden Dampfes vorgesehen. 20 die nunmehr etwas eingehender beschrieben werden
Bei der in der USA.-Patentschrift 2 977 026 be- soll.
schriebenen Einrichtung ist der Speicherteil für Sie ist mit dem Flüssigkeitsbehälter 15 durch eine
die trockenen Zutaten unter Druck gesetzt, so eine heiße Flüssigkeit führende Leitung 26 verbunden,
daß Dämpfe in diesen Teil gar nicht erst eintreten wobei der diese Leitung durchfließende Flüssigkeitskönnen, as strom durch ein Ventil 26a geregelt wird, das ge-
Die bisherigen Einrichtungen haben jedoch den wohnlich elektrisch durch (nicht wiedergegebene)
Nachteil, daß, obwohl bei ihnen in irgendeiner Art Fernantriebsmittel betätigt wird. Die Mischeinrich-
für Dampfabsaugung gesorgt ist, ihre Gesamtkon- tung 25 ist auch an eine biegsame Leitung 27 ange-
straktion doch eine solche ist, daß die gründliche schlossen, die zu einem auf der Außenseite der Ge-
Durchmischung und vollständige Beseitigung des Ge- 30 häuserückwand 29 befestigten Lüfter 28 führt. Unter-
mischs in Frage gestellt wird. halb der Mischeinrichtung 25 ist schematisch eine
Es ist demnach die Aufgabe der vorliegenden Er- Verkaufsstelle 30 wiedergegeben, die die zu füllenden
findung, eine Mischvorrichtung mit vollkommener Trinkbecher 31 trägt. Die an der Verkaufsstelle ste-
Dampfabsaugung vorzusehen, ohne dadurch die henden Becher werden mit der Flüssigkeit gefüllt, die
Durchmischung und Beseitigung der Zutaten nach 35 aus der Mischeinrichtung 25 über den biegsamen Ab-
jedem Mischvorgang zu behindern. flußschlauch 32 abfließt.
Ausgehend von einer Mischeinrichtung für Ge- Nach dieser allgemeinen Darstellung der Um-
tränke-Selbstverkäufer zum Vermischen flüssiger gebung, in der die erfindungsgemäße Mischeinrich-
und trockener Zutaten mit einem oberen, an seinem tung Anwendung findet, soll nun auf die in F i g. 2
oberen Ende offenen Behälter, der zur Aufnahme 4° und 3 dargestellten Einzelheiten derselben näher ein-
der flüssigen und trockenen, zu dem Getränk hinzu- gegangen werden.
kommenden Zutaten vorgesehen ist, einer Misch- Wie aus diesen Abbildungen zu ersehen ist, weist
kammer unter diesem oberen Behälter, wobei sowohl jeder der die trockenen Zutaten zu dem zu bereitender
obere Behälter als auch die Mischkammer je eine den Getränk aufbewahrenden Behälter 16 bis 19
Auslaßöffnung haben, von denen die des oberen Be- 45 einen durchweg zylindrisch gestalteten Behälterteil
hälters mit der Mischkammer in Verbindung steht, auf, der in einen ihn tragenden Sockel 40 eingebaut
einer mit der Mischkammer in Verbindung stehen- ist, welcher auf einem Untersatz befestigt ist und
den Dampfabsaugkammer und einer mit dieser eine die trockene Zutat zuteilende Vorrichtung umDampf
absaugkammer in Verbindung stehenden Ab- schließt, die der Mischeinrichtung 25 abgemessene
saugvorrichtung, die eine von der Mischeinrichtung 50 Mengen trockener Zutaten zuführen kann. Als die
abseits liegende Auslaßöffnung hat, wobei die Aus- die trockenen Zutaten zuteilende Vorrichtung dient
laßöffnung des oberen Behälters einen Lufteinlaß für in der Regel eine Förderschnecke 41, die drehbar in
die Absaugvorrichtung bildet, wird die der Erfindung einen offenen Kanal 42 eingebaut ist, der in Querzugrunde
liegende Aufgabe dadurch gelöst daß sich richtung zu einem trichterförmigen Behälterboden 43
die Dampfabsaugkammer in die Mischkammer fort- 55 für den tragenden Unterteil geformt ist. Die Schnecke
setzt und beide den oberen beziehungsweise unteren 41 wird von Zeit zu Zeit durch einen Elektromotor
Teil des im wesentlichen abgeschlossenen unteren 44 angetrieben, der nach Maßgabe einer (nicht
Behälters bilden. wiedergegebenen) Betätigungsvorrichtung, welche in
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines üblicher Weise auf den Einwurf eines vom Käufer
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Von den Zeich- 60 gewählten Geldstückes anspricht und dadurch den
nungen stellt dar Verkaufsvorgang einleitet, von Strom durchflossen
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Ge- wird.
tränke-Selbstverkäufers, Kennzeichnend ist, daß jeder der Behälter 16 bis
Fi g. 2 eine vergrößerte, im Aufriß wiedergege- 19 mit einer von den anderen verschiedenen
bene Stirnansicht der Mischeinrichtung, von der 65 trockenen Zutat gefüllt ist. Zum Beispiel kann in
Teile im Schnitt und andere Teile wieder vollständig einem Selbstverkäufer, der sowohl heißen Kaffee als
im Aufriß wiedergegeben sind und die die konstruk- auch heiße Schokolade ausgeben kann, Behälter 16
tive Anordnung und die Beziehung der die Misch- feingemahlenen Kaffee, Behälter 17 Zucker, Behäl-
3 4
terl8 Milchpulver und Behälter 19 eine Mischung fang der Seitenwand 51 radial nach außen erstreckt,
feingemahlener Schokolade enthalten. Nach Maßgabe Die Befestigungsansätze 62,63 sind mit zwei einander
der gewählten Kombination vom Käufer gewünschter gegenüberliegenden Keilnuten 64 versehen, die einen
Zutaten kann eine oder können mehrere Förder- in sie hineinpassenden keilförmigen Vorsprung 65
schnecken 41 bei jedem Verkaufsvorgang bestimmte 5 aufnehmen, der mit einer Aufklotzvorrichtung 66 und
Zeiträume hindurch drehend betätigt werden, so daß einem im wesentlichen starren Wassereinlaßrohr 67
sie der Mischeinrichtung 25 abgemessene Mengen einstückig hergestellt ist. Das Wassereinlaßrohr 67
der trockenen bzw. pulverisierten Zutaten direkt zu- besteht vorzugsweise aus einer Preßmasse, das der
führen können. Wünscht der Käufer zum Beispiel Aufklotzvorrichtung 66 gegenüber so angeordnet ist,
heißen Kaffee mit Sahne und Zucker, so würde in 10 daß die aus dem Einlaßrohr ausfließende Flüssigkeit
dem obenbeschriebenen Beispiel die jedem der Be- etwa tangential über die innere zylindrische Seitenhälter
16, 17 und 18 zugeordnete Zuteilvorrichtung wand des oberen Behälters 50 geleitet wird. Die Bebetätigt
werden. Hätte der Käufer heiße Schokolade ziehung der Teile zueinander wird am besten durch
haben wollen, so würde nur die dem Behälter 19 zu- Fig. 3 veranschaulicht, aus der zu ersehen ist, daß
geordnete Zuteilvorrichtung betätigt werden. In ahn- 15 das Wassereinlaßrohr 67 an die erwähnte, heißes
licher Weise würde, wenn schwarzer Kaffee ge- Wasser führende Leitung 26 angeschlossen ist. Diese
wünscht wird, nur die Zuteilvorrichtung für Behälter Befestigungsart liefert ein bequemes Mittel, die Lei-16
betätigt werden. rung 26 auf leichte Art und Weise von der Mischein-
Um ein sicheres Zuführen der trockenen Zutaten richtung 25 zu trennen, um unter Wahrung eines zu
zur Mischeinrichtung 25 zu gewährleisten, ist jede ao der Innenwand des Behälters 50 im wesentlichen
Förderschnecke so gestaltet, daß sie in einen am tangentialen Eintretens des Wassers in diesen Behäl-
Sockel 40 vorgesehenen zylindrischen Auslaßteil 46 ter zu gewährleisten, wie in F i g. 2 und 3 durch die
mit offenem Ende hineinreicht, so daß sie innerhalb Pfeile W angedeutet wird, den Apparat instandzu-
des für Öffnung 20 vorgesehenen Umfangskreises halten oder eine aufgetretene Störung zu beseitigen,
endet (s. Fig. 3). Mithin werden bei jeder Drehung 25 Außer dem ringförmigen Flansch 60 und der oben-
einer Förderschnecke trockene Zutaten aus dem beschriebenen oberen Lippe 61 ist die Seitenwand 51
offenen Ende des zugehörigen Auslaßteils 46 ausge- des oberen Behälters 50 auch so geformt, daß sie
schüttet und fallen durch die Öffnung 20 hindurch einen unteren ringförmigen Flansch 70 einschließt,
direkt in die Mischeinrichtung 25 hinein. der von der Übergangsstelle der zylindrischen Seiten-
Wie aus F i g. 2 zu ersehen, weist die Mischein- 30 wand 51 zu der kegelstumpfförmigen Bodenwand 52
richtung 25 einen als Einheit ausgeführten, oben als Verlängerung der Seitenwand 51 nach unten weist,
offenen oberen Behälter 50 von im allgemeinen Dies ist am besten aus F i g. 2 erkennbar. Der untere
trichterförmiger Gestalt auf, der durch eine zylin- Flansch 70 ist in der Nähe seines unteren Randes
drische Seitenwand 51 gebildet wird, welche in eine mit einem radial einwärts gerichteten Randwulst 71
einstückig mit ihm geformte kegelstumpfförmige 35 versehen, der durch Untergreifen eines entsprechen-Bodenwand
52 übergeht, die mit einer mittig gele- den ringförmigen Haltewulstes 72, der außen um das
genen Außlaßöffnung 53 ausgestattet ist, welche obere Ende eines unteren Behälters 75 für die Mischdurch
einen herabhängenden zylindrischen Hals 54 einrichtung herum geformt ist, eine Verbindung beigebildet
wird (s. Fig. 3). Eine Anzahl am Umfang der Teile herstellen kann.
verteilter, rippenähnlicher Vorsprünge 55 springen 40 Der untere Behälter 75 ist auch im wesentlichen
vom Innenumfang der Auslaßöffnung 53 sowie von trichterförmig mit einer oberen zylindrischen Wand
der Innenfläche der kegelstumpfförmigen Boden- 76 aufgebaut, an deren oberem Rand sich der Haltewand
52 nach innen vor. Diese Vorsprünge 55 stellen wulst 72 befindet und die seitlich eine größere
den Flüssigkeitsstrom regelnde Vorrichtungen dar, die Öffnung mit einem nach außen verstehenden rohrfördie
flüssigen und pulverisierten Zutaten vom Inneren 45 migen Ansatz 17 besitzt, wie in F i g. 2 dargestellt,
des Behälters 50 nach unten in die mittig angeordnete Der rohrförmige Ansatz 77 verjüngt sich leicht nach
Auslaßöffnung 53 hineinleiten. Diese Vorsprünge 55 seinem äußeren Ende zu, so daß die Leitung 27
dämpfen auch den freien Fluß der Zutaten und hin- darübergeschoben werden kann, und schließt vordem
diese daran, längere Zeit hindurch im Inneren zugsweise einen um seine Außenseite herumlaufenden
des Behälters 50 umherzuwirbeln, wie im nach- so ringförmigen Wulst 78 ein, der in die Innenwand der
stehenden noch ausführlicher erörtert werden soll. Leitung 27 eingreift und diese an dem rohrförmigen
Der Behälter 50, insbesondere die zylindrische Ansatz 77 dicht anliegend hält. Zur Erreichung dieses
Seitenwand 51 desselben, besitzt in der Nähe seines Zweckes besteht, während der rohrförmige Ansatz
oberen Endes einen ringförmigen, radial nach außen vorzugsweise aus einem starren, fast unverformbaren
abstehenden Flansch 60, so daß er an seinem obersten 55 Material besteht, die Leitung 27 aus einem nach-
Endteil eine senkrecht emporragende, ringförmige giebigen Kunststoff.
Lippe 61 bildet. Die Lippe 61 kann in Axialrichtung Die zylindrische Seitenwand 76 des unteren Behäl-
dicht in die Öffnung 20 in dem den Behälter tragen- ters 75 ist an seinem unteren Ende mit einer kegel-
den Teil eingeführt werden, bis der Flansch 60 an- stumpfförmigen Wand 80 einstückig hergestellt, die
stößt. Diese Anordnung ermöglicht es, die Mischein- 5o in eine mit ihr aus einem Stück geformte, trichter-
richtung auf bequeme Art und Weise anzubringen, förmige Mischkammer 81 übergeht. Die Mischkam-
insbesondere den Behälter 50 in Betriebsstellung mer 81 besteht aus einer oberen zylindrischen Wand
direkt auf die Öffnung 20 auszurichten und unter 82, einer unteren kegelstumpfförmigen Wand 83 und
dieser sowie unterhalb der darüber angeordneten einem in der Mitte der letzteren herabhängenden,
Auslaßteile 46 für trockene Zutaten anzubringen. 65 rohrförmigen Ansatz 84, der eine Auslaßöffnung 85
Die Seitenwand 51 ist auch auf einer Seite mit zwei bildet, die mit dem Innern der Mischkammer in
am Umfang verteilten Befestigungsansätzen 62, 63 offener Verbindung steht. Der rohrförmige Ansatz 84
versehen (s. F i g. 3), deren jeder sich vom Außenum- ist so beschaffen, daß er ein Ende des Abflußschlau-
ches 32 aufnimmt, wodurch das im Mischraum 86 der Mischkammer 81 hergestellte Flüssigkeitsgemisch
direkt in den Schlauch 32 abgelassen wird, der zur Verkaufsstelle 30 führt.
Wie sich aus der F i g. 2 ergibt, sind der obere Behälter
50 und der untere Behälter 75 koaxial zueinander angeordnet, so daß die Achsen der Auslaßöffnungen
53 und 85 dieser Behälter in ein und dieselbe Linie fallen. Daher umschließen die Wand 80
des unteren Behälters 75 und die Bodenwand 52 des oberen Behälters 50 eine im wesentlichen ringförmige
Kammer 90, die den herabhängenden Hals 54 des oberen Behälters umgibt. Die Kammer 90 steht über
den rohrförmigen Ansatz 77 mit dem Lüfter 28 in direkter Verbindung. Die Kammer 90 dient somit als
wirksame Dampfabsaugkammer, in der sich die von der heißen Flüssigkeit entwickelten Dampf- und
Dunstteilchen sammeln können, wie im Folgenden ausführlicher erläutert werden soll.
Die Dampfabsaugkammer 90 wird ferner von den durch die Auslaßöffnung 53 des oberen Behälters
herabrieselnden flüssigen und trockenen Zutaten durch ein in F i g. 2 allgemein mit der Bezugszahl 91
bezeichnetes Durchflußregelglied getrennt. Das zu den Auslauforganen gehörende Durchflußregelglied
stellt, wie aus dieser Abbildung zu ersehen ist, ein im allgemeinen zylindrisches Rohr mit einer zylindrischen
oberen Wand 92 dar, die so geformt ist, daß sie auf dem Äußeren des herabhängenden zylindrischen
Halses 54 des oberen Behälters ringsum aufsitzen kann. Diese zylindrische Wand 92 ist auch einstückig
mit mehreren gleichabständig und hängend angeordneten, den Flüssigkeitsstrom regelnden Vorrichtungen
93 hergestellt, die fingerförmig von ihm herabhängen und in das obere Ende des durch die
Mischkammer 81 bestimmten Mischraumes 86 hineinreichen. Die Vorrichtungen 93 dienen dazu, im Betrieb
aus dem oberen Behälter ausfließende Zutaten direkt in den Mischraum 86 abzulenken, wobei sie
hauptsächlich gleichzeitig Seitenbewegungen derselben in die Dampfabsaugkammer 90 verhindern.
Die im Vorstehenden in ihren Konstruktionseigenschaften beschriebene Mischeinrichtung 25 hat folgende
Wirkungsweise. Bei der Einleitung eines Verkaufsvorganges wird eine oder werden mehrere der
feinvermahlenen, in den Behältern 16 bis 19 aufbewahrten Zutaten in abgemessenen Mengen direkt in
den oberen, oben offenen Behälter 50 der Mischeinrichtung eingebracht. Die den Wasserstrom regelnde
Ventilvorrichtung 26 a ist gleichfalls so beschaffen, daß sie im Betrieb kurz vor dem Auslaufenlassen
feinvermahlener Zutaten abgemessene Mengen erhitzten Wassers in das Innere des Behälters 50 einströmen
läßt. Tritt das Wasser in den Behälter 50 ein, so wirbelt es längs der inneren Seitenwände desselben
tangential zu diesen umher und benetzt sie, so daß die feinvermahlenen Zutaten im allgemeinen direkt
in einen bewegten Wasserstrom hinein gelangen und dadurch kein Hängenbleiben oder Festkleben an den
Seitenwänden des Behälters 50 möglich ist. Da es nach der vorliegenden Erfindung wünschenswert ist, zu
verhüten, daß das Wasser und die trockenen Zutaten auch nur etwas längere Zeit hindurch im oberen Behälter
verbleiben, wird der Durchmesser der Auslaßöffnung 53 des oberen Behälters 50 absichtlich groß
gehalten. Damit die Zutaten schneller zur der Auslaßöffnung 53 gelangen, sind rippenähnliche Vorsprünge
55 vorgesehen, die die normalerweise vorhandene Neigung der Flüssigkeit, um die trichterförmigen Innenwände
des Behälters 50 ringsherum und über diese hinweg zu wirbeln, verringern. Die Vorsprünge 55 lassen
dabei die Zutaten durch die Auslaßöffnung 53 rascher ausfließen, und das Durchflußregelglied 91 leitet dieselben
in den Mischraum 86 der Mischkammer 81.
Bezugnehmend auf die beschriebenen Vorgänge wird noch bemerkt, daß die mit der Dampfabsaugkammer
90 in Verbindung stehende, den Lüfter 28 und die Leitung 27 umfassende Druckluftabsaugvorrichtung
kontinuierlich oder zeitweise aussetzend betrieben werden kann. Auf jeden Fall muß jedoch der
Lüfter 28 entweder gerade noch vor Einsetzen des Verkaufsvorganges
oder gleichzeitig mit ihm, genauer gesagt, vor dem Ausströmenlassen der heißen Flüssigkeit
und der trockenen Zutaten in den oberen Behälter 50 in Betrieb gesetzt werden. Es wird also der
Lüfter 28 einen Sog im Innern des unteren Behälters 75 erzeugen, wodurch Luft durch die Auslaßöffnung
53 des oberen Behälters hindurch nach unten gesogen werden wird, wie durch die Pfeile A in F i g. 2 angedeutet
wird. Es wird auch ein leichter aufsteigender Luftzug durch die Auslaßöffnung 85 und den Abflußschlauch
32 hindurch auftreten, jedoch infolge des ausgeprägten Durchmesserunterschiedes der Auslaßöffnungen
53 und 85 des oberen und des unteren Behälters (deren Durchmesser etwa in dem Verhältnis
2:1 zueinander stehen) geht der überwiegende Teil der dem Lüfter 28 zuströmenden Luft durch die weitere
obere Auslaßöffnung 53 hindurch. Diese nach unten gerichtete Luftströmung unterstützt die durch
Gewichtswirkung zustandekommenden Senkrechtkräfte in ihrem raschen Herausziehen der flüssigen
und feinvermahlenen Zutaten aus dem oberen Behälter 50 und Entleeren desselben in den unteren Behälter
75. Infolge dieser raschen Entleerung des oberen Behälters wird die heiße Flüssigkeit, solange
sie sich noch in diesem befindet, wenn überhaupt, nur sehr wenig Dampf und Dunst entwickeln, wodurch
die über der Mischeinrichtung befindliche Luft von den zerstörenden Wirkungen emporsteigender
Dampf- und Dunstteilchen im großen ganzen frei gehalten werden wird. Ebenso wird aller Staub und
werden alle feinen Teilchen der trockenen Zutaten, die normalerweise entstehen, wenn diese in einen
offenen Behälter, wie z. B. den oberen Behälter 50, entleert werden, größtenteils daran gehindert werden,
in die den Behälter 50 umgebende Luft oder die über ihm vorhandene Luft zu entweichen, da sie ebenfalls
mit der bewegten Luft durch die Auslaßöffnung 53 hindurch abwärtsgesaugt werden.
Es wird darauf hingewiesen, daß bereits in dem oberen Behälter eine teilweise erfolgende Mischung
der flüssigen und der feinvermahlenen Zutaten miteinander auftritt, obwohl die Zutaten in diesem Behälter
nur kurze Zeit miteinander in Berührung kommen. Eine solche vorherige Vermischung dauert jedoch
nicht lange genug, eine gewünschte trinkbare Lösung, die verkauft werden kann, zustandezubringen.
Eine gründliche Durchmischung der flüssigen und trockenen Zutaten wird jedoch mit Erfolg in dem
Mischraum 86 des unteren Behälters auftreten, in dem diese Stoffe eine längere Zeit hindurch in inniger
Berührung miteinander gehalten werden. Während nämlich die Zutaten aus dem oberen Behälter
schnell ausfließen, wird ihr Ausfließen aus der Mischkammer des unteren Behälters absichtlich auf
einem viel niedrigeren Geschwindigkeitswert ge-
halten. Dies wird durch die starke Verringerung des Durchmessers der Auslaßöffnung 85 gegenüber dem
Durchmesser der Auslaßöffnung 53 erreicht. Wie bereits im Vorstehenden gesagt, hat sich ergeben, daß
zur Erreichung eines befriedigenden Arbeitens beim Verkauf heißen Kaffees und ähnlicher Flüssigkeiten
das Durchmesserverhältnis zwischen den Auslaßöffnungen 53 und 85 ungefähr von der Größenordnung
2 :1 sein muß.
Wenn die Zutaten in den Mischraum 86 des unteren Behälters eintreten, wird die Auslaßöffnung 85
desselben durch die Flüssigkeit schnell verschlossen werden, wodurch der aufwärtsgerichtete Luftstrom,
der die Auslaßöffnung 85 zu durchfließen strebt, wirksam gesperrt wird. Der die obere Auslaßöffnung 53
durchfließende Luftstrom wird dadurch während des Mischvorganges, wenn die Zutaten in dem trichterförmigen
Innern des Mischraumes 86 herumwirbeln, wodurch die feinvermahlenen Zutaten gründlich mit
der heißen Flüssigkeit vermischt und in ihr aufgelöst werden, etwas verstärkt werden.
Während dieses Mischvorganges neigt die heiße Flüssigkeit dazu, Dampf- und Dunstteilchen zu entwickeln,
die vom Mischraum in die ringförmige Dampfabsaugkammer 90 aufsteigen. Die sich in dieser
Kammer fangenden Dampf- und Dunstteilchen werden aus ihr rasch durch die Saugwirkung des Lüfters
28 entfernt, der sie, wie bereits bemerkt, an der Außenseite des Gehäuses in die Umgebungsluft abführt.
Dadurch wird erreicht, daß die im Gehäuse befindliche Luft im wesentlichen von feuchten Dämpfen
u. dgl. freigehalten wird.
Claims (4)
1. Mischeinrichtung für Getränke-Selbstverkäufer zum Vermischen flüssiger und trockener
35 Zutaten, mit einem oberen, an seinem oberen Ende offenen Behälter, der zur Aufnahme der
flüssigen und trockenen, zu dem Getränk hinzukommenden Zutaten vorgesehen ist, einer Mischkammer
unter diesem oberen Behälter, wobei sowohl der obere Behälter als auch die Mischkammer
je eine Auslaßöffnung haben, von denen die des oberen Behälters mit der Mischkammer
in Verbindung steht, einer mit der Mischkammer in Verbindung stehenden Dampfabsaugkammer
und einer mit dieser Dampfabsaugkammer in Verbindung stehenden Absaugvorrichtung, die
eine von der Mischeinrichtung abseits liegende Auslaßöffnung hat, wobei die Auslaßöffnung des
oberen Behälters einen Lufteinlaß für die Absaugvorrichtung bildet, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Dampfabsaugkammer (90) in die Mischkammer (81) fortsetzt und beide den
oberen bzw. unteren Teil des im wesentlichen abgeschlossenen unteren Behälters (75) bilden.
2. Mischeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnung (53) des
oberen Behälters (50) etwa zweimal so groß wie die Auslaßöffnung (85) der Mischkammer (81) ist.
3. Mischeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Behälter
(50) mit den Flüssigkeitsstrom regelnden Vorrichtungen (55, 93) versehen ist, um die Zutaten
zusammen mit der Flüssigkeit zu dem herzustellenden Getränk direkt in die Mischkammer (81)
fließen lassen zu können.
4. Mischeinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Behälter
(50) und der untere Behälter (75), die Dampfabsaugkammer (90) und die Mischkammer (81)
sowie deren Auslaßöffnungen (53, 85) um eine gemeinsame Achse herum angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen cc-·
009 544/11
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US32869163A | 1963-12-06 | 1963-12-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1449260B1 true DE1449260B1 (de) | 1970-10-29 |
Family
ID=23282013
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964R0039320 Pending DE1449260B1 (de) | 1963-12-06 | 1964-11-25 | Mischeinrichtung für Getränke-Selbstverkäufer |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE1449260B1 (de) |
| GB (1) | GB1067549A (de) |
Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|---|
| US5839610A (en) * | 1997-10-14 | 1998-11-24 | Crane Co. | Ingredient mixing bowl and moisture reduction system for a vending machine |
| US6349852B1 (en) | 1999-05-04 | 2002-02-26 | Bunn-O-Matic Corporation | Cold beverage refill system |
| EP2130464A1 (de) | 2008-06-03 | 2009-12-09 | Nestec S.A. | Vorrichtung und Verfahren für die Zubereitung eines Getränks mit verbessertem Aroma |
| ITUB20160854A1 (it) * | 2016-02-19 | 2016-05-19 | Sandenvendo Europe S P A | Dispositivo di erogazione di sostanza liquida per preparare bevande. |
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-
1964
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- 1964-11-25 DE DE1964R0039320 patent/DE1449260B1/de active Pending
- 1964-12-03 JP JP39067691A patent/JPS4818179B1/ja active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1067549A (en) | 1967-05-03 |
| JPS4818179B1 (de) | 1973-06-04 |
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