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DE1449182A1 - Muenzverkaufsvorrichtung - Google Patents

Muenzverkaufsvorrichtung

Info

Publication number
DE1449182A1
DE1449182A1 DE19631449182 DE1449182A DE1449182A1 DE 1449182 A1 DE1449182 A1 DE 1449182A1 DE 19631449182 DE19631449182 DE 19631449182 DE 1449182 A DE1449182 A DE 1449182A DE 1449182 A1 DE1449182 A1 DE 1449182A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
coin
switch
goods
energized
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19631449182
Other languages
English (en)
Inventor
Maxwell Stewart Alfred
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fisholow Products Ltd
Original Assignee
Fisholow Products Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fisholow Products Ltd filed Critical Fisholow Products Ltd
Publication of DE1449182A1 publication Critical patent/DE1449182A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/18Coin-actuated mechanisms; Interlocks specially adapted for controlling several coin-freed apparatus from one place
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F13/00Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
    • G07F13/06Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs with selective dispensing of different fluids or materials or mixtures thereof
    • G07F13/065Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs with selective dispensing of different fluids or materials or mixtures thereof for drink preparation
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/10Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated electrically by the coin, e.g. by a single coin
    • G07F5/16Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated electrically by the coin, e.g. by a single coin wherein the use of two or more coins or an equivalent single coin is optional for each transaction; wherein the use of two or more coins or an alternative equivalent combination of coins is optional for each transaction
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F9/00Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus
    • G07F9/002Vending machines being part of a centrally controlled network of vending machines

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
  • Beverage Vending Machines With Cups, And Gas Or Electricity Vending Machines (AREA)

Description

E/Mü München-Pullach, den 16. August 1963
PISHER& LUDLOW LIMITED, Kingsbury Road, Erdington, Birmingham 24, 'Varwickshire, England
Münzverkaufsvorri chtung
Die Erfindung bezieht sich auf Münzverkaufsvorrichtungen, bei denen die Abgabe der zu verkaufenden Ware elektrisch gesteuert ist und betrifft insbesondere solche Vorrichtungen, welche ein Einstellrelais aufweisen, das auf die Eingabe des richtigen Münzbetrages in die Vorrichtung anspricht und die Abgabe der Ware bewirkt oder zulässt»
Derartige Einstellrelais werden oft in Vorrichtungen verwendet, bei denen der Käufer die Wahl zwischen zwei oder mehr Waren hat, wobei die Auswahl durch Drücken von geeigneten Wähldruckknöpfen erfolgt, nachdem das*Einstellrelais durch Eingabe des erforderlichen Münzbetrages betätigt worden war. Durch Druck auf den " Wähldruckknopf erfolgt automatisch die Abgabe der gewählten Waree Eine Wahl der Ware ist beispielsweise in vielen Getränkeabgabemaschinen vorgesehen.Die Getränke können vollständig unterschiedlich sein (z.Bo Kaffee und Kakao bzw. Schokolade) oder der Unt-erschied kann in den Zugabestoffen des Getränkes liegen (z.B. Kaffe mit oder ohne Milch und/oder Zucker).
Die Erfindung ist auf die Schaffung einer verbesserten Anordnung für eine elektrisch gesteuerte Münzverkaufsvorrichtung gerichtet.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Münzverkaufsvorriohtung geschaffen, welche eine aus einer Vielzahl von verfügbaren
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Waren ausgewählte Ware durch Eingabe des richtigen Münzbetrages und nachfolgendes Schliessen eines der gewählten Ware zugeordneten elektrischen Stromkreises abgibt, wobei die Waren in zwei Gruppen enthalten sind und die Vorrichtung elektrische Schalteinrichtungen aufweist, durch deren Betätigung der Verkaufspreis mindestens einer Gruppe unabhängig von der anderen dadurch veränderbar ist, dass der Wert des Münzbetrages geändert wird, der in die Maschine eingegeben werden muß, damit sich der der Ware der einen Gruppe zugeordnete elektrische Stromkreis schliessen kann.
Die Schalteinrichtungen sind vorzugsweise so ausgebildet, dass sie den Verkaufspreis der beiden Warengruppen unabhängig voneinander zu ändern gestatten»
Den Waren können einzelne Münzeinwurfschlitze zugeordnet werden, in welchen Fall die Warenauswahl einfach dadurch erfolgt, dass der Münzbetrag in den entsprechenden Schlitz gesteckt wird. Zweckmässigerweise besitzt die Maschine jedoch nur einen einzigen, für die verschiedenen Waren gemeinsamen Münzeinwurfschlitz, wobei die Waren-wahl durch Betätigung von Wähleinrichtungen erfolgt, durch welche Betätigung der zugeordnete, elektrische Stromkreis schliesst und die gewählte Ware abgegeben wird.
Die Vorrichtung kann zwei Einstellrelais enthalten, von denen das erste zwei mit dem der *einen Warengruppe zugeordneten elektrischen Stromkreis in Reihe geschaltete Arbeitskontakte und das zweite zwei mit dem der anderen Warengruppe zugeordneten elektrischen Stromkreis in Reihe geschaltete Arbeitskontakte aufweist, wobei die Schalteinrichtung so einstellbar ist, dass das erste Einstellrelais und das zweite Einstellrelais nach Eingabe eines niedrigeren bzw. höheren Münzbetrages erregt wird und nach Erregung seine Kontakte schliesst, so dass nach Eingabe des geringerwertigen Münzbetrages eine Ware der einen Gruppe und nach
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Eingabe des höherwertigen Münzbetrages eine Ware der anderen Grup_ pe abgegeben werden kann«.
Das zweite Einstellrelais weist vorzugsweise andere Arbeitskontakte auf, die parallel zu den Kontakten des ersten Relais liegen, so
dass bei Erregung des zweiten Relais auch das erste Relais erregt ist. Durch diese Anordnung ist es möglich, dass eine billigere
Ware der einen Gruppe auch dann abgegeben wird, wenn ein Münzbetrag eingeworfen wurde, der für die teurere Ware aus der anderen ™ Gruppe ausreicht»
Die Schalteinrichtung kann auch vorzugsweise so einstellbar ausgeführt sein, dass der für die Abgabe erforderliche Wert des
Münzbetrages für beide Warengruppen gleich ist.
Die Schalteinrichtung kann einen ersten Schalter aufweisen, der
in eine erste Stellung bringbar ist, in der eine elektrische Verbindung über den Schalter zum ersten Relais hergestellt wird und
der in eine zweite Stellung bringbar ist, in der eine elektrische Verbindung über den Schalter zu einem zveLten Relais herstellbar
ist, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass das Relais, zu ή dem auf diese Weise eine Verbindung hergestellt wurde, durch Eingabe einer Münze einer Kategorie in die Maschine erregt wirdo
Die Schalteinrichtung kann noch einen zweiten Schalter aufweisen, welcher auf eine erste Stellung eingestellt, eine elektrische Verbindung über diesen zweiten Schalter zum ersten Relais und auf
eine zweite Stellung eingestellt eine elektrische Verbindung über diesen zweiten Schalter zum zweiten Relais aufbaut, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass das Relais, zu dem eine derartige
Verbindung hergestellt ist, durch Eingabe von einer weiteren Münze der selben Kategorie in die Maschine erregt werden kann. Jeder Schalter weist vorzugsweise auch noch eine "AUS"-Stellung auf, in der die über den Schalter verlaufende Verbindung geöffnet ist«
BAD
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Wenn eine Anordnung nach dem vorhergehenden Absatz vorliegt und diese Anordnung" weiterhin so aufgebaut ist, dass das erste Relais immer dann erregt ist, wenn das zweite Relais eoegt ist, dann sind die folgenden Betriebsumstellungen oder betrieblichen Variationsmöglichkeiten gegebeni
1. Wenn sich der erste Schalter in seiner zweiten Stellung befindet, so werden beide Relais nach Eingabe einer Münze erregt, das heißt die Waren beider Gruppen werden zum gleichen Minimalpreis verkauft* Der zweite Schalter befindet sich vorzugsweise in der "AUS"-Stellung, wobei Jedoch die Stellung dieses Schalters den Betrieb nicht beaLnflusst·
2* Wenn sich der erste Schalter in seiner ersten Stellung und der zweite Schalter in seiner zweiten Stellung befindet, dann wird nach Eingabe einer Münze nur das erste Relais erregt und nach Eingabe einer anderen Münze auch das zweite Relais erregt* Es kann somit nach Eingabe nur einer Münze nur eine Ware der einen Gruppe abgegeben werden, während nach Eingabe von zwei Münzen eine Wahl unter den Waren beider Gruppen getroffen werden kann»
2e Befindet sich der erste Schalter in seiner "AUS"-Stellung und der zweite Schalter in seiner zweiten Stellung, dann übt die erste eingegebene Münze keinen Einfluß aus, sondern erst durch Eingabe der zweiten Münze wird das zweite Relais und dadurch das erste Relais erregt» Auf diese Weise werden beide Warengruppen zum gleichen Preis verkauft,
Me Vorrichtung kann auch für die Aufnahme von Münz-en höherer Kategorie ausgebildet werden, wobei die Anordnung so getroffen wird,; dass durch die Eingabe einer Münze höherer Kategorie das
zweite Relais und daher auch das erste Relais erregt wirdo Es bestehen daher die folgenden drei weiteren Möglichkeiten:
Befinden sich die "beiden Schalter in der "AUS"-Stellung so gibt die Vorrichtung eine Ware aus jeder der Gruppen nur dann ab, wenn eine Münze höherer Kategorie eingegeben wirdo
2ο Befindet sich der erste Schalter in seiner ersten Stellung und ist der zweite Schalter in der Stellung "AUS", so gibt die Eingabe einer einzelnen Münze der niedrigeren Kategorie eine Ware der vom ersten Relais gesteuerten Gruppe zur Abgabe frei. Wahlweise wird durch Eingabe einer Münze einer höheren Kategorie durch Erregung beider Relais eine Ware von allen beiden Gruppen für die Abgabe freigegeben.
3« Ist der erste Schalter ausgeschaltet und befindet sich der zweite Schalter in seiner zweiten Stellung, so müssen zwei Münzen einer niedrigeren Kategorie eingegeben werden, bevor das erste Relais erregt wird» Eine Münze höherer Kategorie bewirkt wiederum die Erregung beider Relais.
Die Schalteinrichtung kann weiter einen dritten Schalter enthalten, welcher zwischen zwei Stellungen umschaltbar ist und bei seiner Umschaltung die durch Eingabe von Münzen unterschiedlicher Kategorie in die Maschine hervorgebrachten Einflüsse umkehrt. Dies bedeutet, dass in der ersten Stellung die oben beschriebenen Vorgänge hervorgerufen werden, während in der zweiten Stellung die Eingabe einer Münze niedrigerer Kategorie direkt die Erregung des zweiten Relais und die Eingabe einer Münze höherer Kategorie die Erregung eines oder beider Relais, wenn über-
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haupt, so nur über einen der anderen zwei Schalter bewirkte Ein anderes Einstellverfahren für die Maschine, damit diese eine Ware von einer der beiden Gruppen nur nach Eingabe einer Münze der höheren Kategorie abgibt, würde daher darin bestehe, den dritten Schalter in seine zweite Stellung und den ersten Schalter in seine zweite Stellung zu bringen, so dass die Eingabe einer Münze niedrigerer Kategorie verhindert wird. Befindet sich der dritte Schalter in seiner zweiten Stellung und der erste Schalter in seiner ersten Stellung so wird durch die Eingabe einer Münze der höheren Kategorie nur das erste Relais erregt und die nachfolgende Eingabe einer Münze der niedrigeren Kategorie, die bis dahin verhindert worden war, ruft eine Erregung des zweiten Relais hervor,,
Die Vorrichtung kann ein ersten Blockierrelais enthalten, das normalerweise erregt ist und dann die Annahme einer Münze niedrigerer Kategorie durch die Maschine zulässt,jaLoeh im .entregten Zustand den Durchlaß für Münzen der niedrigeren Kategorie sperrt und dadurch deren Annahme verhindert, wobei die Schalteinrichtung einen vierten Schalter aufweist, der zwischen das erste Blockierrelais und einem am ersten Relais befindlichen Umschalter in Reihe eingeschaltet ist. Dieser vierte Schalter weist eine erste Stellung auf, in der er den Umschalter überbrückt, sowie eine zweite Stellung, bei der eine Verbindung über den Umschalter und den vierten Schalter zum ersten Blockierrelais im erregten Zustand des ersten Relais hergestellt wird, und eine dritte Stellung, in der eine Verbindung über den Umschalter und den vierten Schalter zum ersten Blockierrelaie hergestellt wird, wenn sich das erete Relais im entregten Zustand befindet.
Die Vorrichtung kann ein zweites Blockierrelais aufweisen, das normalerweise erregt ist und dann die Annahme einer Münze höherer Kategorie durch die Vorrichturg zulässt, das jedoch im entregtem
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Zustand den Durchlass für Münzen höherer Kategorie sperrt und daher deren Annahme verhindert. Dieses zweite Blockierrelais ist parallel zum ersten Blockierrelais, zum vierten Schalter und zum Umschalter geschaltet, wobei die beiden Blockierrelais in leihe zu den Ruhekontakten am zweiten Relais liegen, welche nach Erregung des zweiten Relais öffnen und die Verbindung zu den Blockierrelais unterbrechen.
Die Vorrichtung kann einen fünften Schalter mit drei Schaltstellungen enthalten, welche in nachstehend beschriebener Weise wirken:
1. Die erste Stellung, in der die Vorrichtung in der vorstehend beschriebenen Weise arbeitet.
2. Die zweite Stellung, die im Zusammenhang mit dem in seiner ersten Stellung befindlichen vierten Schalter und dem in seiner zweiten Stellung befindlichen dritten Schalter verwendet wird, so dass bei Eingabe einer Münze höherer Kategorie keines der Einstellrelais sondern das erste Blockierrelais erregt wird, so dass nach Eingabe eiaer Münze niedrigerer Kategorie beide Einstellrelais erregt werden.
3i Die dritte Stellung, welche im Zusammenhang mit dem in seiner dritten Stellung befindlichen vierten Schalter ▼erwendet wird, so dass gemäss der für die ersten drei Schalter getroffenen Anordnung entweder:
a) das erste Einsteilrelais betätigt wird und das erste Blockierrelais entregt und somit der Weg für die Münze niedriger Kategorie blockiert wird TXSS& das »weite Blockierrelais erregt wird, wodurch Hisga&e einer Münze höherer Kategorie möglich
wird, so dass beide Einstellrelais betätigt werdeno
oder b_) Keines der Einstellrelais betätigt wird, sondern bei /6lockierrelais erregt werden, so dass nach Eingabe einer Münze der höheren oder niedrigeren Kategorie die zugehörigen Einstellrelais arbeiten.
Es soll darauf hingewiesen werden, dass das Wort "Gruppe", das hier hinsichtlich der zur Verfugung stehenden Waren gebraucht wird, auch bedeuten kann, dass nur eine Ware darunter verstanden wird. Dieses Wort wird zur Vereinfachung verwendet, um anzuzeigen, dass mindestens eine Ware zu einem von einer oder mehreren anderen Waren unterschiedlichen Preis verkauft werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in demi zeigt:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Vorderansicht einer
Getränkeabgabevorrichtung, mit der Tee oder Kaffee verkauft werden kann.
Fig. 2,5, 4 und 5 den elektrischen Stromkreis der Maschine;
Fig. 6 die Zuordnung der Figuren 2, t> und 4? b zueinander;
Fig, 7,8 und 9 eine Darstellung der Schaltfolge eines Schalters und
Fig. 10 eine Ansicht des Schalterkastens, mit dem der Verkaufspreis für die Getränke geändert werden kann.
Die Vorrichtung enthält ein rechteckiges Gehäuse 10, dessen Hauptachse senkrecht steht und dessen (nicht dargestellte) vordere Tür mit Angeln längs einer senkrechten Seitenwand befestigt ist«
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In der oberen Hälfte des Innenraumes der Vorrichtung befindet sich ein abnehmbares Fach, welches einen drehbaren Turm 12 trägt, der Beoher enthält, welche daraus von einem ebenfalls auf dem Fach befestigten Becherabgabemechanismus 13 einzeln bei jeder Betätigung der Maschine entnommen werden. An der Rückseite der Vorrichtung sind vier (nicht dargestellte) Kanister drehbar befestigt, welche die trockenen Getränkebestandteile, Tee, Kaffee, Trockenmilch und Zuoker enthalten. Wenn bei Inbetriebsetzung der Masohine eine Kanister gedreht wird, wird eine vorbestimmte Menge der Trookenbestandteile an eine unterhalb des Faches 11 gelegene Mischkammer 14 abgegeben.
In der unteren Hälfte der Vorrichtung befindet sich ein thermostatisch geregelter Wasserboiler 15, dem eine Pumpe 16 Wasser aus einem von Wassernetz gespeisten Druckabfangtank (pressure break tank) zuführt. Durch Betätigung eines Magnetventiles wird der Mischkammer 14 heisses Wasser zugeführt, das sich mit den Trockenbestandteilen oder einem Trockenbestandteil mischt und dann an einen Becher abgegeben wird, der vorhergehend einer Ab-
ZU
gabestelle 17/geführt worden war, welche von der Vorderseite der Vorrichtung her zugänglich ist.
In der oberen Hälfte der Vorrichtung ist ein gekühlter Milchtank 18 befestigt· Diese Miloh wird bei der Abgabe von Tee verwendet, 'während für Kaffee Trockenmilch zur Anwendung gelangt. Diese Anordnung wurde getroffen, da im allgemeinen Kaffee mit einem höheren Milohgehalt als Tee bevorzugt wird und da es günstiger ist, diesen höheren Milchgehalt in fester Form zuzugeben, als bei Kaffee eine grössere Menge flüssiger Milch als für Tee abzugeben· Letzteres würde auch eine entsprechende Verminderung des Wasservolumens mitsioh bringen. An der Unterseite des Milchtanks befindet sioh ein dem Heißwasserventil ähnliches Ventil, das durch Erregung einer Magnetspule während einer vorbestimmten Zeit geöffnet wird, falls die Maschine in Betrieb gesetzt wird. Die
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durch das geöffnete Ventil durchtretende Milch wird über ein Rohr 19 an einen an der Abgabestelle 17 befindlichen Becher geliefert.
Das Heißwasserversorgungssystem enthält auch noch ein weiteres Magnetventil, das nach Verwendung von Frischmilch am Ende des Verkaufsvorganges erregt wird, so dass für Spülzwecke dienendes Heißwasser zur Unterseite des Tanks und zur Milchversorgungsleitung 19 geführt wird, um letztere in sauberen, hygienischen Zustand zu halten..
Wie aus den Schaltbildern, d.h. den Figuren 2, 3 » 4 und 5 ersichtlich ist, wird die für die Vorrichtung bestimmte Energie von einem Transformator T gelieferte Eine Bedienungslampe X1 wird durch einen Schalter SES betätigte Zur Berechnung der Gesamtzahl an Verkaufsvorgängen ist ein Summenzähler TC vorgesehen, der von einer Ausschaltnocke DC2 am Ende jedes Vorganges · betätigt wird. Ein Magnet WV betätigt ein in der vom Wassernetz kommenden Zuleitung liegendes Ventil, während eine Leuchtstofflampe FI mit einem Starter S zur Beleuchtung des Maschineninneren vorgesehen iste Weiter ist ein Licht CSL2 für die Beleuchtung
ab
der Becher^jabestation vorhanden, und ein Lüfter F an der Unterseite des Abnehmbaren Fachs befestigt, der einen Luftstrom oberhalb der Mischstation erzeugt, so dass der Dampf abgezogen wird, welcher sonst nach oben steigen würde und einen schädlichen Einfluss auf die Abgabe der Trockenbestandteile haben könnte.
Ein an.der Vorderseite der Vorrichtung befindlicher Münzeingabeschlitz fluchtet mit einem Schacht, in dem die eingesteckte Münze nach unten zu einem Münzeauswählmechanismus fällt, der die Münze den üblichen Proben unterzieht und diese annimmt oder zurückweist. Der Auswahlmechanismus ist in bekannter Weise aufgebaut und prüft zwei unterschiedliche Münzen, beispielsweise ein Pennystück und ein Dreipennystück, ein Dreipennyatüofc und ein
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Sachs-penny 8 tuck oder ein Pennystück und ein Sechs-pennystück. Die Arbeitsweise der Vorrichtung wird zuerst unter der Annäme beschrieben, dass eine Auswahlvorrichtung für ein Einpennystück und ein Dreipennystück vorhanden ist. Gerade unterhalb demjenigen Punkt, an denen die Münzen bei ihrem Durchlauf durch den Auswahlmechanismus verschiedene Wege einschlagen, sind zwei Münzblockierrelais angeordnet, von denen eines für die Münze höherer Kategorie (Münzwertes) und die andere für die Münze niedriger Kategorie bestimmt ist. Diese Blockierungsrelais sind in Figur durch die Relais BH und BL veranschaulicht. Die Relais sind normalerweise erregt, so dass eine Münze den Auswahlmechanismus durchlaufen kann. Sind die Relais jedoch entregt, so stehen die Anker in den Weg der Münzen vor und verhindert, dass diese durchlaufen* Die festgehaltenen Münzen können durch Drücken eines an der Vorderseite der Maschine befindlichen Rückgabedruckknopfes wieder zurückerhalten werden. An den unteren Enden der beiden Münzwege befinden sich federbelastete Umschalter für die Münzen höherer und niedrigerer Kategorie, die in Figur 2 durch CSH bzw· CSL veranschaulicht sind.
Im Inneren der Maschine, in der Nähe der rechten oberen Ecke
Tn
befindet sich ein 0?igur 10 dargestellter) Kasten, der fünf nebeneinander angeordnete Schalter enthält, die als Kippschalter ausgebildet sind und deren Knebel durch die Vorderseite des Kastens ragen. Diese fünf Schalter tragen in Figur 2 die Bezeichnung SW.A, SW.B, SW.C, SW.D und SW.E und entsprechen dem zweiten bzw. ersten bsw. vierten,bzw. dritten bzw. fünften Schalter der vorerwähnten Schalteinrichtung. Die Schalter A,B,C und E besitzen drei Schaltstellungen, während der Schalter D zwei Schaltstellungen aufweist. Die folgende Tabelle zeigt, welche Stellungen diese Schalter einnehmen müssen, damit die angegebenen unterschiedlichen Verkaufspreise erhalten werden.
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PEEISE
SCHALTSTELIOTGEF
TEE KAFFEE 2d. A B σ 1 E
Ca) 1do(=1Penny) 1d» 3d. 2 3 1 1 1
Cb) 1d. 4d. 1 1 1 1 1
Cc) ld. 2d. 2 1 3 1 1
Cd) 1do 3d. 2 1 3 1 3
Ce) 2de 4d. 1 2 1 1 1
Cf) 2d. 3d. 3 2 3 1 1
Cg) 2da 4do 3 2 3 oder 2) 3
Ch) 3d-. 6d. 2 3 2 (1 2 1
CD 3d. 1 1 2 3) 2 1
ω 3d. 1 1 (1 ,2oder 1
(It) 4d.
Cl) 6d.
(verwendet zwei 3d«-Stück um Verkaufspreis 6d. zu erhalten»Glied L trennen).
4d. 1 2 1 2 2 6d. 1 2 (1 2oder 3) 2 1 '
(verwendet zwei 3d-Stücke um Verkaufspreis zu erhalten, Glied L trennen).
Biese einzelnen Verkaufspreise werden im folgenden getrennt erläutert·
(a) Durch Eingabe eines Pennys wird, falls dieser vom Auswahlmechanismus angenommen wird, OSL betätigt und das Beiais ILI betätigt. Die Kontakte TLl/i schliessen, so dass die Erregung des Relais aufrechterhalten wird, wenn OSL nach Durchlauf des Pennys in seine Ursprungslage zurückkehrt. Über die Kontakte IL1/2 wird das Relais IL2 erregt, wenn GSL in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt und dieses Relais behält seine Erregung über IL2/1 bei. IL2/2 schliesst und da sich SW.B in Stellung 3 befindet wird das Relais E erregt, wonach E/l diese Erregung beibehält
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und IL1 entregt, während E/2 schliesst und E/3 die Blockierungsrelais entregt und das Relais SU erregt, E und SU sind die beiden vorgenannten Einstellrelais, die beide erregt sind und, wie nachstehend erläutert wird, ermöglichen, dass entweder Tee oder Kaffee von der bedienenden Person aus der Vorrichtung entnommen werden kann.
Da die beiden Blocüerungsrelais jetzt entregt sind, werden keine weiteren Münzen angenommene
Wenn an Stelle eines Pennys ein Dreipennystück eingegeben wird, ist leicht erkennbar, dass das Relais E und demzufolge auch das Relais SU direkt erregt werden. Dies trifft auch für die nachstehend erläuterten Einstellungen (b) und (f) zu, bei denen mindestens ein Getränk für einen Penny oder zwei Pennys erhalten werden kann. Wenn daher eine Person nicht die notwendige Anzahl von Pennys besitzt, so kann sie das gewünschte G-etränk auch nach Eingabe eines DreipennyStücks erhalten. Bach vollendetem Verkaufsvorgang werden durch die Ausschaltnocke DC 2 die Relais SU, E, 111 und IL2 entregt und die Blockierungsrelais wieder erregt.
(b) Da sich SW.B. in Stellung 1 befindet, wird SU vermittels der Relais IL1 und IL2 erregt. E ist nicht erregt, so dass wie unten stehend erläutert wird, jetzt nur Tee von der Vorrichtung abgegeben wirde Da E nicht erregt ist und sich SW.0 in Stellung f1 befindet, ist keines der Blockierungsrelais entregt, so dass demzufolge ein weiterer Penny eingeworfen werden kann. Da der Umschalter IL2/3 vorausgehend betätigt wurde, erfolgt eine Erregung des Heiais E über die erregt gebliebenen SW.A, SU. Die Blockierungsrelais werden jetzt entregt.
(o) Durch Eingabe eines Pennys wird über SW.b. SU erregt und da sich SW.O· in Stellung 3 befindet, erfolgt durch Betätigung von SU/1 eine Entregung von BL, wodurch die Annahme eines weiteren Pennys verhindert wirde Wahlweise kann ein Dreipennystüok eingegeben werden, duroh das sowohl E und SU erregt werden.
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(d) Durch Einwurf eines Pennys wird SU über SW.B erregt und da sich SW.O in Stellung 3 befindet, wird durch Betätigung von SU/1 eine Entregung von BL vorgenommen, wodurch die Annahme eines weiteren Pennystückes verhindert wird. Da SW.E in Stellung 3 ist, erfolgt durch die Betätigung von IL.i/3 eine Erregung von BH und durch Einwurf eines 3dy-Stüoks wird das Relais E erregt, während SU erregt bleibt»
(e) Wegen des in Stellung 2, d.h. in Stellung "AUS" befindlichen SW.B. wird durch Einführen eines Pennys daher weder SU noch E erregt, sondern es wird IL1 und IL2 wie vorher erregt. SW.A ist in Stellung 1, wodurch beim Einwurf einer zweiten Münze E (und auch SU) über SW.A. erregt wird0
(f) Der sich in seiner "AUS"-Stellung befindliche SW.b. verhindert eine Erregung von S oder E, nachdem ein ersten Pennystüek eingaorfen wurde, während der in Position 3 befindliche SW.A eine Erregung von SU nach Einwurf eines zweiten Pennystückes hervorruft, wonach BL entregt wird. Wahlweise wird durch Eingabe eines 3d.-Stücks sowohl E als auch SU erregte
(g) SW.B. verhindert in seiner"AUS"-Stellung die Erregung von SU oder E nach Eingabe eines ersten Pennyetückes, während nach Einwurf eines zweiten Pennystückes durch den in Stellung 3 befindlichen SW,A. SU erregt und BL entregt wird» Der in der Stellung 3 befindliche SW.E. bewirkt nach Eingabe des ersten Pennys die Erregung von BH, so dass/wohl SU als auch E erregt werden, wenn ein 3d.-Stück eingeworfen wird,
(h) SW.D, befindet eich in Stellung 2, wodurch der in Stellung 1 erhaltene Einfluß auf die EJngabe tob Münzen mit hohem und niedrigen Wert umgekehrt wird. Durch den Einwurf tines 3d.-Stückes erfolgt somit eine Erregung von IL1, IL2 und B (und SU) über SW.B. SW.O. befindet sich in Stellung 2, so dass ein Penny nicht angenommen wird.
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(i) Da sich SW.C. in Stellung 2 befindet, kann ein Penny noch nicht angenommen werden. Durch Einwurf eines 3d.-Stückes wird STJ über SW.B erregt und wegen SU/1 wird nun ein Penny angenommen (welcher vor dem 3d.-Stück eingeworfen und durch BL festgehalten worden sein kann), wodurch E direkt erregt wird. Bei dieser Anordnung wird somit der höhere Preis durch die Addition von einem Penny und einem Dreipennystück erreicht.
(3) Das Glied zwischen SW„C. und Bl ist unterbrochen, so dass BL dauernd entregt ist und zwar ohne Rücksicht auf die Stellung von SW.0.. In keiner Stufe des Betriebs wird daher ein Penny angenommen. Durch Einwtef eines Dreipennystücks wird STI über SW.B. erregt, während ein zweites Dreipennystück E über SW.A erregt.
(k) Wenn sich SW.E. in Stellung 1 und SW.D. in Stellung 2 befinden und das Dreipennystück zuerst eingeworfen wird, wird kein Einstellrelais betätigt, sondern es erfolgt eine Erregung von
BL durch IL1/3» so dass beim Einwurf eines Pennys sowohl STI als auch E erregt werden.
(1) Das Glied zwischen SW.C. und BL ist unterbrochen, wodurch ohne BUcksioht auf die Stellung von SW.C. B1 dauernd abgetrennt ist und an keiner Stufe des Betriebs ein Penny angenommen wird. Der in "AUS"-Stellung befindliche SW.B. verhindert die Erregung von SU oder E nach Einwurf eines ersten Drexpennystückes, während IL1 und IL2 erregt werden. Da sich SW.A in Stellung^befindet erfolgt nach Einwurf eines zweiten Ireipennystückes über SW.A. eine Erregung von E und SU«
Ist ein Auswähliaechanismus vorgesehen, welcher Dreipennystücke und Sechspennystücke (sixpences) annimmt, dann verkauft die Vorrichtung au den folgenden Preisen, falls die Schalter auf die angegebene Weise eingestellt sind:
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PREISE
TEE I £AFFEI
3do (=3 pence) 3d.
3do 6d.
3d. 9d.
6d. 6d.
6d. 9d,
6do V-
9d. Qd.
1/- (=1 shilling) 1/-
SCHALTSTELLUlf&ElT
wie (a)
wie (b) oder(c)
wie (d)
wie (e), (f) oder (h)
wie (g) oder (I)
wie (j)
wie (k)
wie (1)
Durch geeignete Einstellung der Schalter verkauft die Vorrichtung zu den folgenden Preiskombinationen, wenn sie mit einer 1 pence - 6 pence (1d-6d) Auswähleinrichtung ausgestattet ist:
1d und 1d, 1d und 2d, 1d und 6d, 1d und 7d, 2d und 2d, 2d und 6d, 2d und 7d, 6d und 6d, 6d und 7d, 6d und 1/- ("!shilling), 7d und Tl, 1/- und 1/- (Ishilling und Ishilling) mit den Schalterstellungen (a) bis (1) bzw. bei 6d und 1/- (Ishilling) durch Unterbrechen des Gliedes und Verwendung der in den vorhergehenden Absätzen erwähnten Einstellung.
Wie aus den Figuren 3» 4 und 5 des Schaltbildes ersichtlich ist, steuern die verschiedenen Sehalter die Wirkungsweise der folgenden Motore und Magnetventile: Becherturmmotor TM1, Becherabgabemotor 0M1, Wasserpumpenmotor PM, Wasserabgabemagnetventil SV1, Wasserspülungsventil SV2, Motor MM für den Trockenmilchkanister, Motor 0M2 für den Kaffeekanister, Motor TM2 für den Teekanister, Motor SM für den Zuckerkanister, den Zähler TC2 für die Feststellung der abgegebenen Teebecher und das Frischmilchventil MoV. Die Schalter SW1, SW2, SW3, SW4 und SW5 in Figur 3 werden durch Drücken entsprechender Auswahldruckknöpfe an der Vorderseite der
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die Maschine geschlossen. Von diesen Schaltern werden/Relais A, B, G, D1 und D2 gesteuerte Wenn keines der Relais STJ und E in Folge des in die Maschine eingegebenen Münzbetrages erregt worden war , dann bewirkt das Scliliessen dieser Schalter keine Erregung irgend eines dieser Relais.
Unter der Annahme, dass eine genügende Münzenmenge eingeworfen worden war, um die Relais SU und Ά zu erregen, so dass sich deren Kontakte SU/2 und E/2 schliessen, sollen im folgenden die Auswirkungen betrachtet werden, die sich durch Schliessen der vorgenannten Schalter ergeben:
Durch das Schliessen von SW1 wird das Relais B erregt, wonadh die Kontakte B/1 dem Zuckerkanistermotor SM Energie zuführen, wenn dies der Sohalter GS 16 während einer durch den Nockenschalter GS4 gesteuerten Zeitdauer erlaubt, wobei die Kontakte B/2 die Erregung des Relais nach Freigabe von SW1 aufrechterhalten und B/3 das Relais A erregen. A/1 betätigt den Turmmotor TM1 über den Schalter TS, den Becherabgabemotor GM1,den Pumpenmotor PM über den Schalter SW1O und das Magnetventil SY1O über den Schalter SW1O, während der Kontakt A/2 das Relais A in erregtem Zustand hält. Der Kontakt D1/1 verbleibt in der dargestellten Lage und der Kaffeekanistermotor CM2 wird daher über den Sohalter CSH betätigt. Es wird somit schwarzer Kaffee [mit Zucker abgegeben.
Wenn der Schalter SW2 geschlossen ist, wird das Reilais C erregt und über den Kontakt G/2 erregt gehalten. Der Kontakt G/1 ist geschlossen, wobei der Trockenmilchkanistermotor MM über den Sohalter GS 13 betätigt wird ,während der Kontakt G/1 das Relais A erregt, das den vorstehend erwähnten Einfluß ausübt. Auf diese Weise wird weißer Kaffee ohne Zucker abgegeben.
Bei geschlossenem Schalter SW 3 sind die Relais G und B erregt
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und demzufolge auch das Relais A erregt. Es wird somit gesüsster weisser Kaffee abgegeben.
Durch Schliessen des Schalters SW4 werden die Relais D1 und D2 und das Relais B über den offenen Schalter SW5 erregt. Der Kontakt B/3 erregt das Relais A und1 D2/2 erregt das Relais 0. D1/3 hält die Erregung der Relais D1 und D2 aufrecht, während D2/1 öffnet und verhindert, dass irgend welche weitere Münzen eingeführt werden, wenn der Verkaufsvorgang einmal begonnen hat, wobei D1/1 den Stromkreis für Kaffee und Trockenmilch öffnet und den Stromkreis für Tee unf Frischmilch schliesst. Die Schalter SW1, SW2, SW3, SW4 sind als dreipolige Schalter ausgeführt, so dass, auch wenn die Schalter SW1, SW2 oder SW3 nach dem Schalter SW4 gedrückt werden, D1/1 nicht in seine Ausgangslage zurückkehrt, so dass es unmöglich ist, eine Mischung aus Tee und Ifeffee zu erhalten» Auf diese Weise werden die Motore TM1, CM1, PM, TM2 und SM sowie die Ventile SV1 und MV betätigt'. Das Frischmilchventil MV wird während der vom Uockenschalter 0S6 festgelegten Zeit geöffnet und ein Kontakt D2/3,der den Teezöhler TC2 betätigt, setzt nach Schliessen des Milchventiles MV das Spülventil SV2 während der vom Nockens ehalt er 0S5 vorgegebenen Zeit in Betrieb. Durch Schliessen des Sohalters SW4 wird somit Tee mit Frischmilch und Zucker abgegeben.
Durch Schliessen des Schalters SW5 werden die Relais DT und D2 erregt, welche wiederum das Relais 0 erregen, so dass das Relais A erregt und die Blockierungsrelais BH und BIi entregt werden. Ein Schliessen des Schalters SW5 ergibt Tee mit Frischmilch, jedoch ohne Zucker.
Wenn die in die Vorrichtung eingeführten Münzen nur zur Erregung des Relais SU ausreichen, dann wird durch Sohliessen der Schalter SW1, SW2 ader SW3 keines der ERelals erregt, da dieae Schalter in Reihe mit dem Kontakt E/2 liegen, der sich öffnet, so
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dass kein Kaffee erhalten wird. Die Schalter SW4 und SW5 liegen parallel zu E/2 und da SU/2 geschlossen ist,wird bei Betätigung eines dieser beiden Schalter Tee in der gleichen Weise wie Vorher beschrieben abgegeben.
Wurden SW1, SW2 oder SW3 geschlossen, um Kaffee als das abzugebende Getränk auszuwählen, dann verhindern die sich öffnenden Kontakte A/3 eine nachfolgende Erregung der Relais D1 und D2 nach Schliessen der Schalter SW4 oder SW5f so dass der Kontakt D1/1 in der in den Zeichnungen dargestellten Lage verbleibt und der Kontakt D2/3 offen bleibt.
Wenn der Verkaufsvorgang beendet ist, betätigt der Abeschaltnocken 02 die Umschalter CS1, CS3 und CS12, so dass die Stromversorgung für die Auswahl-, Einstell- und Abgabestromkreise gleichzeitig unterbrochen wird und auch noch ein Gesamtmengenzähler TC und falls Tee abgegeben worden war ein Teezähler T02 betätigt wird. Es kann somit die Gesamtzahl an abgegebenen Teeoder Kaffeebechern bestimmt werden.
Wenn die Becher in der Maschine erschöpft sind, wird ein "Leer"-Schalter ESW betätigt, der die Blockierrelais BH und BL entregt, so dass ein weiterer Einwurf von Münzen verhindert wird und eine "ATISVEBKAIJiT"-Warnlampe X2 aufleuchtet.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Münzverkaufsvorrichtung, welche eine aus einer Vielzahl von verfügbaren Waren ausgewählte Ware durch Eingabe des richtigen Münzbetrages und nachfolgendes Schliessen eines der gewählten Ware zugeordneten elektrischen Stromkreises abgibt, dadurch gekennzeichnet, dass die Waren in zwei Gruppen enthalten sind, und dass die Vorrichtung elek-trische Schalteinrichtungen aufweist, durch deren Betätigung der Verkaufspreis mindestens einer Gruppe unabhängig von der anderen dadurch veränderbar ist, dass der Münzenwert geändert wird, der eingegeben werden muß, damit sich der der Ware der einen Gruppe zugeordnete elektrische Stromkreis schliessen kann0
    2ο Münaerkaufsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung den Verkaufspreis beider Warengruppen unabhängig voneinander ändert.
    3· Münzverkaufsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen einzigen, für die verschiedenen Waren gemeinsamen Gelteingabeschlitz aufweist und dass die Wahl der Ware durch Betätigung einer Wähleinrichtung erfolgt, durch die der für die Abgabe der gewählten Ware zugeordnete Stromkreis geschlossen wird ο
    4. Münzverkaufsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei Einstellrelais (Wählerrelais) enthält, von denen das erste zwei mit dem der einen Warengruppe zugeordneten elektrischen Stromkreis in Reihe geschaltete Arbeitskontakte und das zweite zwei mit dem der anderen Warengruppe zugeordneten elektrischen Stromkreis in Reihe geschaltete Arbeitskontakte aufweist, wobei die Schalteinrichtung so einstellbar ist, dass
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    das erste Einstellrelais und das zweite Einstellrelais nach Eingabe eines niedrigeren bzw» höheren Münzwertes schliessen, so dass naoh Eingabe des geringerwertigen Münzbetrages eine Ware der einen Gruppe und naoh Eingabe des höherwertigen Münzbetrages eine Ware der anderen Gruppe abgegeben werden kann·
    5ο Münzverkaufsvorrichtung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Einstellrelais weitere zu den Kontakten des ersten Heiais parallel geschaltete Arbeitskontakte aufweist, so dass naoh Erregung des zweiten Relais auch das erste Relais erregt wird, so dass die billigere Ware aus einer der Gruppen abgegeben werden kann, auoh wenn ein Münzbetrag eingegeben wurde, der für die Abgabe der teueren Ware aus der anderen Gruppe ausreichte
    6. Münzverkaufsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung auch so einstellbar ist, dass der für die Abgabe erforderliche Münzwert für beide Warengruppen der gleiche isto
    7» Münzverkaufsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung einen ersten Schalter aufweist, der in eine erste Stellung bringbar ist, in der eine elektrische Verbindung über den Schalter zum ersten Relais hergestellt wird und der in eine zweite Stellung bringbar ist, in der eine elektrische Verbindung über den Schalter zu einem zweiten Relais herstellbar ist, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass das Relais, zu dem auf diese Weise eine Verbindung hergestellt wurde, durch Eingabe von Münzen einer Kategorie, in die Maschine erregt wird·
    8. Münsverkaufevorrichtung naoh Anspruch 71 dadurch gekennzeichnet) dass die Schalteinrichtung noch einen zweiten Schalter auf-
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    ~ 22-
    weist, welcher auf eine erste Stellung eingestellt eine elektrische Verbindung über diesen zweiten Schalter zum ersten Relais und auf eine zweite Stellung eingestellt eine elektrische Verbindung über diesen zweiten Schalter zum zweiten Relais aufbaut, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass das Relais, zu dem eine derartige Verbiniung hergestellt ist, durch Eingabe von weiteren Münzen der gleichen Kategorie in die Maschine erregt werden kann.
    9. Münzverkaufsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung noch einen dritten, zwischen zwei Stellungen umschaltbaren Schalter aufweist, der be:}/seiner Umschaltung den durch die Eingabe unterschiedlicher Münzkategorie hervorgebrachten Effekt umkehrt.
    10« Münzverkauf svorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein erstes Blockierrelais enthält, das normalerweise erregt ist und die Annahme von Münzen der niedrigeren Kategorie durch die Vorrichtung zulässt, jedoch nach seiner Entregung den Durchlass für die Münzen der niedrigeren Kategorie blockiert und deren Annahme verhinderte
    11. Münz verkauf s vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung noch einen vierten Schalter aufweist, der in Reihe zwischen das erste Blockierrelais und einem am ersten Relais angeordneten Umschalter eingeschaltet ist, wobei dieser vierte Schalter in einer ersten Stellung den Umschalter überbrückt, in einer zweiten Stellung eine Verbindung über den Umschalter und den vierten Schalter zum ersten Blockierrelais herstellt, falls das erste Relais erregt ist und in einer dritten Stellung eine Verbindung über den Umschalter und dem vierten Schalter zum ersten Blockierungsrelais herstellt, wenn das erste Relais entregt ist.
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    12· Münzverkauf svorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein zweites, normalerweise erregtes Blockierrelais enthält, das die Annahme einer Münze der höheren Kategorie durch die Maschine zulässt, jedoch im entregten Zustand den Durchlass für die Münze höherer Kategorie "blockiert und deren Annahme verhindert, wobei dieses zweite Blockierrelais parallel zum ersten Blockierrelais, zum vierten Schalter und zum Umschalter liegt und die beiden Blockierrelais in Reihe zu den Ruhekontakten am zweiten Relais geschaltet sind, welche nach Erregung dieses zweiten Relais die Verbindungen zu den Blockierrelais unterbrechen«
    13· Münzverkaufsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen fünften, drei Stellungen aufweisenden Schalter enthält, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass wenn der fünfte Schalter sich in einer seiner Stellungen befindet und der vierte Schalter auf seiner zweiten Stellung steht und eine Münze der höheren Kategorie eingegeben wird, keines der Einstellrelais erregt wird, sondern eine Erregung des ersten Blockierrelais erfolgt, so dass nach Eingabe einer Münze der niedrigeren Kategorie beide Einstellrelais erregt sind«
    14· Münzverkaufsvorrichtung,welehe eine aus einer Vielzahl von Waren ausgewählte Ware abgibt, wenn in die Vorrichtung der richtige Münstetrag eingegeben-und nachfolgend ein der ausgewählten Ware zugeordneter elektrischer Stromkreis geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Waren in zwei Gruppen enthalten sind und die Vorrichtung ein jeder Gruppe zugeordnetes Einstelltelais aufweist, und dass die Gruppen zu unterschiedlichen Preisen verkauft werden können, wobei nach Eingabe des für die Ware der höheren Preislage erforderlichen Münzbetrages irgend eine der Waren entnommen werden können, während nach Eingabe des für eine Ware der niedrigeren Preislage erforderlichen Münzbetrages nur Waren dieser niedrigeren Preislage entnommen werden können.
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GB1060821A (en) 1967-03-08

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