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DE1449005C - Einrichtung zum Sortieren von Post Sendungen nach ihrem Gewicht - Google Patents

Einrichtung zum Sortieren von Post Sendungen nach ihrem Gewicht

Info

Publication number
DE1449005C
DE1449005C DE1449005C DE 1449005 C DE1449005 C DE 1449005C DE 1449005 C DE1449005 C DE 1449005C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weighing
weighing platform
arm
conveyor
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Edward Anthony Holly wood Cahf Krupotich (V St A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mail Systems Corp
Original Assignee
Mail Systems Corp
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Sortieren von Postsendungen nach ihrem Gewicht mit einem Mitnehmerfinger aufweisenden Förderer, welcher die vereinzelten Sendungen intermittierend auf: entlang der Förderbahn angeordnete Wiegeplattformen transportiert, die sich absenken, wenn eine Sendung ein vorgebbares Mindestgewicht überschreitet und von denen jede eine Vorrichtung zum Ablenken der Sendungen in ein der jeweiligen Wiegeplattform zugeordnetes Ablagefach aufweist.
Es ist eine derartige Einrichtung mit absenkbaren Wiegeplattformen zum Sortieren von Blechplatten bekannt. Je nach Stellung einer Wiegeplattform wer-, den bei dieser Einrichtung die einzelnen Blechplatten mittels eines Leitstückes, das in Förderrichtung am Anfang der jeweils nächstfolgenden Wiegeplattform befestigt ist, entweder in der Hauptförderrichtung auf diese Wiegeplattform weitergeschoben oder unter einem spitzen Winkel aus der Hauptförderrichtung in ein Ablagefach abgezweigt. Dabei kann eine an einem Leitstück angreifende Blechplatte, insbesondere wenn sie aus der Hauptförderrichtung abgezweigt wird, die Stellung der Wiegeplattform, an welcher das betreffende Leitstück befestigt ist, »verfälschen«, so daß es zu Fehlsortierungen kommt. Auch besteht die" Gefahr, daß sich Blechplatten zwischen den Wiegeplattformen verklemmen, da diese keine glatte Förderbahn bilden, sondern sich beim kontinuierlich erfolgenden Vorschieben der Blechplatten je nach Gewicht derselben bewegen oder zumindest eine unterschiedliche Höhenstellnng einnehmen. Die Tatsache, daß die Blechplatten auch während jeder Wägung vorgeschoben werden, beeinträchtigt zusätzlich die Genauigkeit der Arbeitsweise der Einrichtung.
Bei einer anderen bekannten Einrichtung zum Sortieren von Eiern nach ihrem Gewicht werden diese intermittierend auf einzelne Wiegeplattformen transportiert, die sich unter dem Gewicht von Eiern, die jeweils ein Mindestgewicht überschreiten, während der Transportpausen absenken. Die Eier werden dabei durch eine durch das Absenken hervorgerufene Neigung der Wiegeplattformen zur Seite, d. h. quer zur Förderrichtung, in Ablagefächer überführt. Der Weitertransport der Eier setzt erst wieder ein, nachdem alle Wiegeplattformen in ihre Normalstellung zurückgekehrt sind. Wegen der Gestalt der sortierten Objekte ist ein Verklemmen bei dieser Einrichtung unwahrscheinlich, jedoch arbeitet die Einrichtung mit einer relativ niedrigen Taktgeschwindigkeit, da während jedes Taktes ausreichend Zeit für einen ■' Wiegevorgang, die AJbgabe eines Eies Von der Wiegeplattform und die vollständige Rückkehr der Wiegeplattform in die Normalstellung zur Verfügung gestellt werden muß. Im Prinzip die gleichen Nachteile besitzt eine andere bekannte Einrichtung zum Sortieren von,Eiern, bei welcher die Eier von Wiegeplattformen mittels Schwenkhebeln heruntergeschoben werden, deren Betätigung durch das Absenken der Wiefieplattformen ausgelöst wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Sortieren von Postsendungen nach ihrem Gewicht zu schaffen, welche die Sendungen bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit mit großer Genauigkeit und störungsfrei sortiert. Dabei soll die Hinrichtung Sendungen unterschiedlichen Formats in beliebiirer, ^emischter Folge verarbeiten können.
Diese Aufuabc löst eine Hinrichtung der eiiiL-aniis genannten Art, bei der erfmdungsgemäß jede Ablenkvorrichtung die Wiegeplattform in der abgesenkten Stellung um eine quer zur Förderrichtung verlaufende, durch je zwei Messerkanten bestimmte Achse derart kippt, daß eine Sendung entgegen der Förderrichtung, in das zugeordnete Ablagefach gleitet. * '.'!■■■■.
Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung wird eine wesentliche Zeitersparnis dadurch erzielt, daß die
ίο Postsendungen schon wieder transportiert oder vorgeschoben werden können, während noch die gekippten Wiegeplattformen in ihre horizontale .Normalstellung zurückkehren, ohne daß damit die Gefahr ungenauer Wägungen oder des Verklemmens von Postsendungen verbunden wäre. Jede mittels des Förderers von einer Wiegeplattform zur nächsten vorgeschobene Sendung berührt mit ihrer in Förderrichtung vorderen Kante unter allen Umständen die Oberseite der nächsten Wiegeplattform und wird, falls diese gekippt war, an der Vorderkante angehoben, was mit Sicherheit ein falsches Aussortieren der Sendung verhindert. Dabei spielt es keine Rolle, , ob die Sendungen ein großes oder kleines Format Q haben. Sendungen großen Formates stehen mit ihrer Vorderkante über die Wiegeplattform, die sie gerade verlassen, ziemlich weit hinaus, bevor sie das Übergewicht bekommen. Ihre Vorderkante berührt deshalb die nächstfolgende Wiegeplattform irf einem mittleren Bereich, der selbst bei stark · gekippter Plattform je nach Lage der Kippachse nur wenig oder gar nicht abgesenkt ist. Bei Sendungen kleineren Formates vergeht, bis diese eine Wiegeplattform verlassen, relativ viel Zeit, während welcher die nächstfolgende Plattform schon weitgehend in ihre Normalstellung zurückgekehrt ist.
Das Kippen derjenigen Wiegeplattformen, welche durch eine ein Mindestgewicht überschreitende Sendung abgesenkt wurden, geschieht besonders rasch und sicher, wenn jede Ablenkvorrichtung eine synchron mit dem Förderer angetriebene, eine hin- und hergehende Bewegung ausführende Mitnehmerklinke aufweist, in deren Beweguhgsbahn bei abgesenkter Wiegeplattform jeweils ein mit einem von der Wiegeplattform nach unten wegstehenden Arm verbun- f dener Stift reicht. Wegen der Sychronisation der Bewegung der Mitnehmerklinke mit dem Förderer können die Wiegeplattformen nur einmal zu einem bestimmten Zeitpunkt während jedes Taktes gekippt werden. Dies hat den Vorteil, daß fälschlich, z. B.
durch das Vorschieben einer Sendung, abgesenkte Wiegeplattformen nicht gekippt werden.
Bei einef besonders zweckmäßigen Ausbildungsform liegt jede Wiegeplattform mit jeder Messerkante auf einem Ende eines zweiarmigen, um eine gerätefeste Achse schwenkbaren Wiegebalkeris auf, dessen anderes Ende einen Trog zur Aufnahme von Gewichten trägt. Die Verwendung von Wiegebalken gestattet eine trägheitsafme Konstruktion, wodurch „; ein besonders schnelles Ansprechen der Wiegeplattformen gewährleistet ist. Durch in den Trog eingelegte Gewichte können in einfachster Weise beliebige Mindestgewichte vorgegeben werden.
Um eine, abgesehen von der Dauer des Kippens, genaue horizontale Führung jeder Wiegeplattform auch bei einer bezüglich ihrer Kippachse unsymmetrischen Belastimg zu gewährleisten, bilden an jeder Wiegeplaltforni /weckmäßigerweise der nach unten umstellende Ann und der Abschnitt eines Wiege-
balkens zwischen Messerkante und Schwenkachse zusammen mit zwei weiteren Stangen ein Parallelogrammgestänge, an dessen zum Arm paralleler Stange eine Feder angreift, welche diese Stange gegen einen die waagerechte Stellung der Wiegeplattform bestimmenden Anschlag zu ziehen sucht. Die Mitnehmerklinke kippt dann die Wiegeplattform gegen die Wirkung der Feder, welche nach der Rückkehr der Mitnehmerklinke für eine schnelle Rückführung der Wiegeplattform in die horizontale Stellung sorgt.
Für den intermittierenden Transport der Postsendüngen entlang der Wiegeplattformen hat sich ein Förderer als besonders zweckmäßig erwiesen, bei dem die Mitnehmerfinger an einem umlaufenden Gurt, entgegen der Kraft einer Feder schwenkbar gelagert sind.
Die Erfindung ist mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Einrichtung nach der Erfindung,
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 1,
F i g. 3 eine vereinfachte Darstellung der Aufhängung einer Wiegeplattform zur Erläuterung der Funktionsweise,
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Teils des Antriebes der Einrichtung,
F i g. 5 eine Draufsicht auf die Reihe der Wiegeplattformen der Einrichtung in teilweise weggebrochener Darstellung,
Fig. 6 eine Seitenansicht zu Fig. 5 in teilweise weggebrochener Darstellung.
Die in den Figuren dargestellte Einrichtung sortiert Postsendungen je nach deren Gewicht in eines von mehreren, nebeneinander angeordneten Ablagefächern 68. Die Postsendungen werden vereinzelt mittels eines Gurtförderers 70 zugeführt. Durch die Einrichtung werden sie intermittierend mittels eines Förderers in Form eines Mitnehmerfinger 78 aufweisenden endlosen Gurtes 74 transportiert, welcher oberhalb der Ablagefächer 68 um zwei Umlenkrollen 76 umläuft. Eine der Umlenkrollen ist mittels eines Motors 72 über ein in F i g. 1 vereinfacht angedeutetes Malteserkreuz-Getriebe 82 und zwei nachgeschaltete Riemenuntersetzungen intermittierend antreibbar.
Die Mitnehmerfinger 78 sind am Gurt 74 in jeweils quer zum Gurt verlaufenden und in Längsrichtung des Gurtes einen bestimmten Abstand zueinander aufweisenden;; ,Reihen angeordnet, die,Jeweils eine Postsendyng erfassen. Jeder Mitnehmerfinger 78 ist am Gurt 74 entgegen der Kraft einer Feder 80 schwenkbar gelagert, welche das Umlegen des Mitnehmerfingers gestattet, wenn eine an diesem angreifende Kraft einen bestimmten Schwellwert überschreitet.
Unterhalb des Förderers 74, 78 sind entlang seiner sich an den Gurtförderer 70 anschließenden Förderbahn hintereinander mehrere, in ihrer Normalstellung horizontale Wiegeplattformen 86 angeordnet. Die Wiegeplattformen sind mit durchgehenden Längsschlitzen 84 zur Aufnahme der die Postsendungen auf die Wiegeplattformen vorschiebenden Mitnehmerfinger 78 versehen. Jede Wiegeplattform ist einem der Ablagefächer 68 zugeordnet und kann sich unter dem Gewicht einer Postsendung, die ein vorbestimmtes Mindestgewicht überschreitet, absenken. Jede abgesenkte Wiegeplattform wird in noch zu erläuternder Weise um eine quer zur Förderrichtung verlaufende Achse derart gekippt, daß das in Förderrichtung hintere Ende der Wiegeplattform tiefer als das vordere Ende liegt und die Sendung daher entgegen der Förderrichtung in das zugeordnete Ablagefach gleitet. Das an den einzelnen Wiegeplattformen vorgegebene Mindestgewicht nimmt in
ίο Förderrichtung ab, so daß die Sendungen die Einrichtung desto weiter durchlaufen, je leichter sie sind.
Die Kippachse jeder Wiegeplattform ist durch zwei seitlich angebrachte Messerkanten 88 bestimmt, welche jeweils auf einem;>.Ende eines zweiarmigen, schwenkbaren Wiegebalkens 98 aufliegen, vgl. F i g. 5 und 6. Die Schwenkachse jedes Wiegebalkens 98 ist durch ein am Rahmen 102 der Einrichtung befestigtes, messerkantenartiges Lagerstück 100 definiert, auf dem der Wiegebalken aufliegt und durch eine Schraube 104 gesichert ist. Am anderen Ende trägt jeder Wiegebalken 98 einen Trog 110 zur Aufnahme von Gewichten 112, wobei die jeweils zu einer Wiegeplattform gehörenden beiden Wiegebalken durch einen Trog miteinander verbunden sind. Zwei gerätefeste Anschläge in Form von Stellschrauben 114 und 116 begrenzen die Schwenkbewegung jedes Wiegebalkens und legen dadurch eine oberste und unterste Stellung jeder Wiegeplattform 86 fest.
An einer Seite jeder Wiegeplattform ist ein rechtwinklig nach unten wegstehender Arm 92 befestigt, der mit einem gegabelten Ende 90 eine der beiden Messerkanten 88 der Wiegeplattform zwischen sich einschließt. Der Arm 92 und der Abschnitt des benachbarten Wiegebalkens zwischen Messerkante und Schwenkachse sind mittels zweier weiterer Stangen 94 und 96 zu einem Parallelogrammgestänge ergänzt, welches die Wiegeplattform in der angehobenen Normalstellung und während des Absenkens waagerecht hält. Die zum Arm 92 parallele Stange 94 ist schwenkbar an einem Zapfen 106 gelagert, der als Fortsetzung des Lagerstücks 100 gebildet ist. Am Ende einer über die Lagerstelle nach oben wegstehenden Verlängerung der Stange 94 greift eine gerätefest verankerte Zugfeder 122 an, welche die Stange gegen einen die waagerechte Stellung der Wiegeplattform 86 bestimmenden, gerätefesten Anschlag 118 in Form einer Stellschraube zu ziehen sucht, vgl. auch Fig. 3.
Die am unteren Ende der Stange 94 und des Armes 92 angelenkte, zum Wiegebalken 98 parallele Stange 96 trägt am Ende einerjiber den Arm 92 hinausreichenden Verlängerte einen Stift 126. Dieser gelangt bei abgesenkter · Wiegeplattform in die Bewegungsbahn jeweils einer jeder Wiegeplattform zugeordneten Mitnehmerklinke 124, die am Ende eines Schwenkarmes 120 eine hin- und hergehende Schwenkbewegung ausführt. Eine einen Stift 126 erfassende Mitnehmerklinke zieht die zugehörige Stange 96 gegen die Wirkung der Feder 122 in Förderrichtung des Förderers 74,78 und bewirkt dadurch das zuvor erläuterte Kippen der zugehörigen Wiegeplattform 86. Falls eine Wiegeplattform in ihrer angehobenen Normalstellung verbleibt, da eine Postsendung auf ihr nicht das durch die Gewichte 112 bestimmte Mindestgewicht überschreitet, untergreift die Mitnehmerklinke 124 mit einer gekrümmten Fläche 128 an ihrer Oberseite den Stift 126 während
des größten Teils ihrer Schwenkbewegung und verhindert dadurch ein Absenken der Wiegeplattform zum falschen Zeitpunkt.
Zum Antrieb aller Mitnehmerklinken dient eine auf der Antriebswelle des Malteserkreuz-Getriebes 82 sitzende Steuerkurve 130, vgl. F i g. 1 und 4. Die Steuerkurve führt eine Nockenrolle 132 am Ende eines am Rahmen 102 schwenkbaren Winkelhebels 134, an dessen freiem Arm 136 eine die Nockenrolle 132 in Anlage an der Steuerkurve 130 haltende Feder 150 angreift. Außerdem ist am freien Arm 136 mittels eines Zapfens 138 eine parallel zur Förderrichtung geführte Verbindungsstange 140 angelenktpder mittels des Winkelhebels 134 eine hin- und hergehende Bewegung erteilt wird. Die Übertragung dieser Bewegung auf die die Mitnehmerklinken 124 tragenden Schwenkarme 120 in Förderrichtung erfolgt über Zugfedern 144, die jeweils am Schwenkarm und einem Bolzen 142 an der Verbindungsstange 140 eingehängt sind. Die Übertragung der Bewegung in Gegenrichtung erfolgt über zusammenwirkende Anschläge 146 und 148 an den Schwenkarmen 120 bzw. der Verbindungsstange 140.
Die nachgiebige Verbindung mittels der Zugfeder 144 ist vorgesehen, um eventuell an den Wiegeplattformen verklemmte Postsendungen vor Beschädigung zu schützen. Die bei einem Verklemmen einer Wiegeplattform auf Grund der Zugfeder 144 auftretende Relativbewegung zwischen der Verbindungsstange ■ 140 und dem zurückgehaltenen Schwenkarm 120 wird abgetastet und zum Abschalten der Einrichtung herangezogen. Dazu ist parallel zu jedem Schwenkarm 120 ein weiterer Arm 156 schwenkbar an einem Zapfen 158 gelagert, der gleichzeitig der Lagerzapfen für den benachbarten Schwenkarm 120 ist. Alle Arme 156 sind über eine mittels Zapfen 160 angelenkten, zur Verbindungsstange 140 parallelen Verbindungsstange 152 untereinander gekuppelt. Eine Zugfeder 154 zwischen der Verbindungsstange 140 und einem der Arme 156, und zwar dem Arm 156 a neben dem freien Arm 136 des Winkelhebels 134, sucht die Arme 156 in Anlage an den Anschlägen 146 der Schwenkarme 120 zu halten und sie deren Schwenkbewegung folgen zu lassen. Jedoch hält jeder relativ zur Verbindungsstange 140 zurückgehaltene Schwenkarm 120 auch alle Arme 156 zurück, wobei sich die nicht zurückgehaltenen Schwenkarme von den Armen 156 abheben. Das Zurückhalten der Arme 156 führt zum öffnen eines am Arm 156 a befestigten Mikroschalters 162, von dessen Betätigungsstück 164 sich dann ein Schraubanschlag 166 ϊ: £v an dem die Verbindungsstange 140 antreibenden Arm 136 abhebt.
Das Malteserkreuz-Getriebe 82 ist so ausgelegt, daß der Vorschub des Förderers 74, 78 jeweils un-• gefähr ein Drittel der gesamten Taktdauer der Einrichtung beansprucht. Während jedes Vorschubs werden die Reihen der Mitnehmerfinger 78 jeweils um die Länge einer Wiegeplattform vorbewegt, so daß alle auf Wiegeplattformen befindlichen Sendungen zur jeweils nächstfolgenden Wiegeplattform gelangen. Die Formgebung der Steuerkurve 130 ist so getroffen, daß das Kippen der unter dem Gewicht einer Sendung abgesenkten Wiegeplattformen bzw. das Verriegeln der nicht abgesenkten Wiegeplattformen am Ende der dem Vorschub vorausgehenden Stillstandsphase des Förderers eingeleitet wird. Wenn dessen Bewegung beginnt, sind die abgesenkt gewesenen Wiegeplattformen vollständig in die gekippte Stellung überführt. Diese Stellung wird ungefähr während der ersten Hälfte des Vorschubs beibehalten. Die anschließende Rückführung der gekippten Plattformen in die Normalstellung beansprucht die restliche Dauer des Vorschubs, so daß das Erreichen der Normalstellung mit dem Aufhören der Bewegung des Förderers zusammenfällt.
Die Steuerkurve 130 besitzt einen Abschnitt, durch
ίο welchen die Rückführbewegung der Mitnehmerklinke für eine kurze Zeitspanne zu Beginn der folgenden Stillstandsphase des Förderers unterbrochen wird, bevor die Mitnehmerklinken die Stifte 126 vollständig freigegeben haben. Dadurch werden alle Wiegeplättformen nach jedem Vorschub einen kurzen Moment in der angehobenen, horizontalen Normalstellung verriegelt. Dies gilt auch für die zuvor gekippt gewesenen Wiegeplattformen, da diese durch die in Förderrichtung längs Kreisbahnen vorbewegten Mitnehmerklinken 124 nicht nur gekippt, sondern auch in eine der Normalstellung entsprechende Lage angehoben worden sind. Im Anschluß an die kurze Zeitspanne werden alle Wiegeplattformen vollständig freigegeben und bleiben freigegeben bis zum Einleiten des Kippens am Ende der Stillstandsphase, so daß deren größter Teil für die Wägung zur Verfügung steht. Die gesamte Taktdauer der Einrichtung ist relativ kurz und beträgt typischerweise ungefähr see.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Sortieren von Postsendungen nach ihrem Gewicht mit einem Mitnehmerfinger aufweisenden Förderer, welcher die vereinzelten Sendungen intermittierend auf entlang der Förderbahn angeordnete Wiegeplattformen transportiert, die sich absenken, wenn eine Sendung ein vorgebbares Mindestgewicht überschreitet, und von denen jede eine Vorrichtung zum Ablenken der Sendungen in ein der jeweiligen Wiegeplattform zugeordnetes Ablagefach aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ablenkvorrichtung die Wiegeplattform (86) in der abgesenkten Stellung um eine quer zur Förderrichtung verlaufende, durch je zwei Messerkanten (88) bestimmte Achse derart kippt, daß eine Sendung entgegen der Förderrichtung in das zugeordnete Ablagefach (68) gleitet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ablenkvorrichtung eine synchron mit dem Förderer (74, 78) angetriebene, eine hin- und hergehende Bewegung ausführende Mitnehmerklinke (124) aufweist, in deren Bewegungsbahn - bei abgesenkter Wiegeplattform (86) jeweils ein mit einem ..von der Wiegeplattform nach unten wegstehenden Arm (92) verbundener (über 96) Stift (126) reicht.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Wiegeplattform (86) mit jeder Messerkante (88) auf einem Ende eines zweiarmigen, um eine gefätefeste Schwenkachse (100) schwenkbaren Wiegebalkens (98) auf-
liegt, dessen anderes Ende einen Trog (HO) zur Aufnahme von Gewichten (112) trägt.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Wiegeplatt-
form (86) der nach unten wegstehende Arm (92) und der Abschnitt eines Wiegebalkens (98) zwischen Messerkante (88) und Schwenkachse (100) zusammen mit zwei weiteren Stangen (94, 96) ein Parallelogrammgestänge bilden, an dessen zum Arm paralleler Stange (94) eine Zugfeder (122) angreift, welche diese Stange gegen einen die
waagerechte Stellung der Wiegeplattform bestimmenden Anschlag (118) zu ziehen sucht.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche \ bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerfinger (78) an einem umlaufenden Gurt (74) entgegen der Kraft einer Feder (80) schwenkbar gelagert sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
009 544/10

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