DE144897C - - Google Patents
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- DE144897C DE144897C DENDAT144897D DE144897DA DE144897C DE 144897 C DE144897 C DE 144897C DE NDAT144897 D DENDAT144897 D DE NDAT144897D DE 144897D A DE144897D A DE 144897DA DE 144897 C DE144897 C DE 144897C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
- E04D13/03—Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights
- E04D13/035—Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights characterised by having movable parts
- E04D13/0357—Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights characterised by having movable parts the parts pivoting about an axis supported on a hinged frame or arms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
- Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Dachböden von Wohnhäusern, namentlich von solchen in freier Gegend, kommt es
vielfach vor, daß sich der Wind in dem Bodenraum fängt und, wenn er einen Austritt
durch geöffnete Fenster, Luken oder dergl. nicht findet, einen gewaltsamen Ausweg durch
die Dacheindeckung sucht, wobei er unter Umständen Ziegel oder sonstige Dachbekleidungsstücke
mitreißt.
ίο Um diesen Beschädigungen vorzubeugen,
wird nach vorliegender Erfindung ein Lüftungsfenster angebracht, welches durch den.
Winddruck selbsttätig geöffnet wird.
Das Wesen dieser Einrichtung beruht in einer um eine Achse pendelnden Klappe in
Verbindung mit einem rahmenartigen Einsatzstück derart, daß die Klappe infolge der ungleichen
Gewichtsverteilung der Teile zu beiden Seiten der Pendelachse das Bestreben'
zeigt, die Rahmenöffnung abzudecken, welches Bestreben der Wind, falls er einen Ausgang
sucht, überwindet, indem er die Klappe anhebt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand für ein Falzziegeldach
ausgebildet und in Fig. 1 in einer Oberansicht mit geschlossener und in Fig. 2 in einem
senkrechten Schnitt mit geöffneter Klappe dargestellt.
Ein Rahmen mit in der Längsrichtung schräg verlaufenden Längsleisten a1 und
Querleisten a2 trägt eine äußere Verkleidung b
aus Blech — wegen der zu vermeidenden Rostbildung zweckmäßig Zinkblech —, welche
an der Holzrahmenunterkante zu einem weiteren Rahmen c umgebogen ist. Der
letztere Rahmen c hat an zwei gegenüberliegenden Seiten etwa U-förmige Falze h, die
in der Mitte der Längsseite einen Absatz h1 aufweisen. Diese Falze sind entsprechend
den Falzen zweier übereinander liegender Ziegel ausgebildet. Auf der einen Seite zwischen
den Enden der Falze h ist der Rahmen c in eine Leiste c1 nach oben abgebogen,
was zur Versteifung der freistehenden Falze h wesentlich beiträgt. Etwa die Hälfte des
Holzrahmens wird durch einen übergreifenden Deckel d abgedeckt, der in lösbarer Weise
mit der einen Rahmenquerleiste α2, wie auf der Zeichnung dargestellt, mittels Ösen i und
Durchsteckstiftes k verbunden ist. An der gegenüberliegenden Kante trägt der Deckel d
mittels Scharniers f die Klappe e, deren Drehbolzen sich mit seinen Enden in Aussparungen
der Rahmenleisten a1 einlegt. Die Klappe hat einen Flügel e1 jenseits der Drehachse,
der als Blechplatte mit aufgebogenen Randleisten ausgebildet ist. Die Klappe selbst
ist rahmenartig gestaltet Und mit nach unten abgebogenen Randleisten versehen, die sich
über die Blechbekleidung b des Rahmens αl a2
legen. Auf der Oberseite trägt die ausgeschnittene Platte in passenden Falzen I eine
Glasscheibe g, auf ihrer Unterseite einen angelenkten, bügelartig ausgebildeten Führungs-
und Stellhebel m, der sich über einer Ösenschraube η auf der Innenseite der Querleiste a2
bewegen kann. Dabei ist die Klappe so aus-
gebildet, daß der Teil e mit der Glasscheibe g
schwerer ist als der volle Teil e1.
Die Vorrichtung wird mit den Falzen h in den Falzen zweier Ziegelreihen, zwischen
denen sich eine entsprechende Öffnung befindet, befestigt. Sind nun sämtliche Luken
in dem Dachbodenraum geschlossen oder sind solche überhaupt nicht vorhanden, und ein
Windstoß sucht vom Innern des Speichers
ίο einen Ausgang ,unmittelbar nach oben, so
drückt er gegen die Klappe e, die dann nach oben ausschwingt, den Wind durchläßt und
sich hierauf wieder auf den Rahmen a1 a2
herabsenkt. Dabei wirkt der Flügel e1 wieder
als Gegengewicht gegen zu starkes Zuklappen
und als Hemmfläche gegen zu schnelles Öffnen.
Ist ein Sturmwetter nicht zu befürchten,
so kann das Lüftungsfenster offen gehalten werden, indem der Stellhebel m mit einem
passenden Quersteg zwischen seinen Bügelarmen auf den Schaft der Ösenschraube η
gestützt wird. In diesem Fall ersetzt also die vorbeschriebene Windlade die üblichen
Dachluken. Selbstverständlich muß zur Herbeiführung der selbsttätigen Wirkungsweise
der Vorrichtung der Stellhebel gelöst sein. Da die Klappe auch mit einer Glasscheibe g
ausgerüstet ist, so vertritt sie gleichzeitig die Stelle eines Oberlichts. Wird der Riegelverschluß
i k vom Boden aus gelöst und der Deckel d samt Windlade e abgehoben, so ist
die Vorrichtung auch als eine Aus- und Einsteigöffnung benutzbar.
Die Anordnung der Windlade ist durchaus nicht auf die Verwendung bei Falzziegeldächern
beschränkt, sie kann auch bei mit gewöhnlichen Ziegeln und Schiefer abgedeckten Dächern Verwendung finden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Pendelnde Lüftungsklappe für Dächer, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe in bei Lüftungsfenstern bekannter Weise außerhalb der Schwerachse gelagert ist, so daß der unter einem Deckel (d) verdeckt liegende leichtere Klappenteil (el) dem den Lukenverschluß bildenden schwereren Klappenteil (e) als Gegengewicht dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE144897C true DE144897C (de) |
Family
ID=412276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT144897D Active DE144897C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE144897C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1272513B (de) * | 1957-10-24 | 1968-07-11 | Christian Steeb | Verfahren zum Einbau eines Dachfensters |
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- DE DENDAT144897D patent/DE144897C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1272513B (de) * | 1957-10-24 | 1968-07-11 | Christian Steeb | Verfahren zum Einbau eines Dachfensters |
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