DE1448374A1 - Glaswaren-Revisionsvorrichtung - Google Patents
Glaswaren-RevisionsvorrichtungInfo
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- DE1448374A1 DE1448374A1 DE19641448374 DE1448374A DE1448374A1 DE 1448374 A1 DE1448374 A1 DE 1448374A1 DE 19641448374 DE19641448374 DE 19641448374 DE 1448374 A DE1448374 A DE 1448374A DE 1448374 A1 DE1448374 A1 DE 1448374A1
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Description
Für diese Anmeldung wird die Priorität der entsprechenden amerikanischen Anmeldung No. 282.720 vom 23. Mai 1963
in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft eine neuartige und verbesserte Vorrichtung zum Überprüfen von Glaswaren auf Fehler,
also eine Glaswaren-Revisionsvorrichtung, insbesondere eine neuartige Vorrichtung zum automatischen Überprüfen
von Arbeitsgutf oder Werkstücken auf Fehler bei ihrem Vorbewegen
in einer einzigen Reihe auf einem Förderband.
Glaswaren, wie beispielsweise Flaschen, Töpfe, Einweckgläser und dergleichen, werden im allgemeinen mittels
Formgebung auf Formmaschinen hergestellt, worauf die frisch hergestellte Ware, also das Arbeitsgut, auf einem
vorlaufenden Förderband durch einen Glüh- oder Temperofen hindurchgeführt wird. Früher war es üblich, das Arbeitsgut
oder die einzelnen Werkstücke durch Personen mittels Augenscheins bei ihrem Abnehmen von dem Förderband des Temperofens
auf Fehler zu prüfen. Jedoch ist es für eine Person
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auf Grund ihrer vernaltnismässig raschen Ermüdung und
verschiedener Ablenkungen in ihrer Umgebung schwierig, ausschliesslich den Glaswaren bei ihrem Vorbewegen auf
sie zu, ihre Aufmerksamkeit für lange Zeiträume zu widmen. Diese Faktoren sind dazu angetan, die Leistungsfähigkeit
der die Überprüfung vornehmenden Person ernstlich zu verringern, so daß eine erhebliche Menge schadhafter Ware
oder Werkstücke dem Revisor entgeht. Ferner hängen die Probleme einer Revision des Arbeitsguts mit Hilfe einer
Überprüfung durch Augenschein mit der Steigerung der Ausstoßzahlen
der Form- und Tempereinrichtungen zusammen.
Obwohl man verschiedene Arten von automatischen Revisionsmaschinen mit der Absicht zum Überwinden der Unzulänglichkeiten
von Revisionsverfahren durch Augenschein probiert hat, wurden diese Maschinen in der Hauptsache wegen
ihres komplexen Aufbaus und ihrer Grö'sse sowie des an dem zu überprüfenden Arbeitsgut entstehenden Schadens als
nicht völlig erfolgreich und zufriedenstellend angesehen. Außerdem haben der komplizierte Aufbau und die Grosse der
Maschinen sie in ihrer Herstellung sowie ihrer Instandhai- · .tung aufwendig gemacht.
In Anbetracht der Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten der bisher verwendeten Revisionsverfahren mit Hilfe
einer Überprüfung durch Augenschein und der automatischen
Revisionsmaschinen war die Erfindung einer Vorrichtung zum automatischen Überprüfen von Glaswaren auf Fehler, also
einer automatischen Glaswaren-Revisionsvorrichtung, die in ihrem Aufbau einfach und in ihrer Herstellung sowie ihrer
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instandhaltung verhältnismässig billig ist, völlig unerwartet
und überraschend. Ferner führt die automatische Revisionevorrichtung nach der Erfindung zu einem bei hohen
Auastoßzahlen über lange Zeitabschnitte störungsfreien Betrieb. Darüber hinaus läßt sich der Aufbau der automatischen
Glaswaren-Revisionsvorrichtung nach der Erfindung
einfach und bequem auf die Revision hinsichtlich verschiedener Arten von Fehlern an verschiedenen Arten von
Werkstücken oder Arbeitsgut umstellen.
Erfindungsgemäss ist eine Glaswaren-Revisionsvorrichtung
mit Mitteln zum Insteliungbringen des Arbeitsguts,
einem verstellbaren Messelement , Betätigungsmitteln zum Versteilen des Messelements, Ablenkmitteln zum Ausscheiden
von fehlerhaftem Arbeitsgut sowie Schaltmitteln zur Steuerung der Verstellung des Messelements vorgesehen, die gekennzeichnet
ist durch Vorspannmittel, die das Messelement mit den Betätigungsmitteln federnd und elastisch verbinden.
Andere Vorteile und Merkmale der erfindungsgemässen
Vorrichtung werden in der nachfolgenden Beschreibung anhand der beigefügten , beispielsweise, jedoch nicht beschränkend
eine Ausführungsform der Erfindung darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach
der Erfindung,
Pig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 darge-
Pig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 darge-
stelle Vorrichtung, Fig. 3 einen vergrösserten Schnitt nach der Linie
3-3 in Fig. 1,
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Pig. 4 einen vergrösserten Schnitt nach der
Linie 4-4 in Fig. 1,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 in Fig. 4» Fig. 6, eine vergrösserte Seitenansicht des in
Fig. 1 dargestellten Ausschuss-Ausscheidemechanismus
,
Fig. 7 eine Draufsicht auf den Ausschuss-Aus-
Fig. 7 eine Draufsicht auf den Ausschuss-Aus-
scheidemechanismus,
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie 8-8 in Fig. 6, Fig. 9 einen vergrösserten Schnitt nach der Linie
9-9 in Fig. 1,
Fig. 10 einen vergrösserten Schnitt nach der Linie
Fig. 10 einen vergrösserten Schnitt nach der Linie
10-10 in Fig. 1,
Fig. 11 ein Schaltbild der Vorrichtung nach Fig. 1, Fig. 12 einen vergrösserten Schnitt durch eine
andere Form von Maßprüfeinheit,
Fig. 13 eine vergrösserte Ansicht einer anderen
Maßprüfeinheit, im Teilschnitt, und
Fig. 14 eine vergrösserte Seitenansicht einer noch anderen Maßprüfeinheit.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist die automatische Revisionsvorrichtung
auf einem zwischen zwei Pfeilern oder Ständern 12 befestigten horizontalen Träger 11 angeordnet. Die Ständer 12
können ein Teil eines Förderers mit einem Fördesband 81 sein. Von dem horizontalen Träger 11 aus erstrecken sich zwei
Stützen 13 nach oben, zwischen deren oberen Enden ein Kastenträger 14 befestigt ist. In einer in dem Kastenträger 14
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vorhandenen öffnung 16 ist eine Einsteilspindel 15 drehbar
angebracht, wobei sie in der öffnung mit Hilfe eines auf dem oberen Abschnitt der Spindel befestigten Handrades
17 und eines" an einer Stelle unterhalb des Kastenträgere
14 auf der Spindel befestigten Ringes 19 gehalten wird· Der untere Abschnitt 20 der Spindel ist mit Gewinde versehen
und steht mit einer Mutter 21 in Eingriff, die mit Hilfe einer geeigneten Tragstütze 23 an einem Gehäuse 22
befestigt ist. Das Gehäuse 22 wird außerdem von zwei Leitblöcken 24 gehalten, die gegen die Stützen 13 anliegen und
sich beim Vorbewegen der Mutter 21 auf der Spindel 15 senkrecht zu ihnen verschieben.
Im Inneren des Gehäuses 22 ist ein Druckluftzylinder 25 schwenkbar auf einer Tragstütze 26 angebracht. Der
Druckluftzylinder 25 weist eine aus ihm nach oben herausragende
Kolbenstange 27 auf, die an einen Lenker 28 angelenkt ist, von dem ein Ende an einen Lenker 29 angelenkt ist, der
seinerseits über eine Tragstütze 30 mit dem Gehäuse 22
schwenkbar verbunden ist·
Das entgegengesetzte Ende des Lenkers 28 ist mit
einem Zylinder 31 verbunden, der in Buchsen 32 und 33 senkrecht verstellbar ist, die in dem Gehäuse 22 mit Hilfe geeigneter
Halterungen 34 angebracht sind. Der Zylinder 31 weist an seinem unteren Ende eine Öffnung 36 auf, durch die
ein Hunger oder Stössel 37 heraussteht. Der Plunger 37 besitzt
einen Kopf 38, der zum Verhindern des völligen Heraustretens
des Plungers durch die Öffnung 36 in seinem Querschnitt gröeser ist als die Öffnung 36. In dem Zylinder 31
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ist eine Schraubenfeder 39 angeordnet, von der sich ein
Ende gegen den Kopf 38 des Plungers 37 und deren entgegengesetztes Ende sich gegen eine im oberen Abschnitt des
Zylinders befestigte Kappe 40 abstützt.
Der untere Abschnitt 42 des Plungers 37 ist mit Gewinde versehen zur Aufnahme eines geeigneten Maßprüf-
oder Messelements, das, wie in der Zeichnung gezeigt, aus einem Stab 43 mit einer konischen Spitze besteht, an dem
ein Ring 41 mit nach unten herabhängenden oder herausstehenden Fingern oder Fühlern 44 befestigt ist. Der Stab 43
kann auch allein, d. h. ohne herabhängende Fühler 44, oder es kann auch'eine beliebige andere Form von Maßprüf- oder
Mess element verwendet werden. Nach der Darstellung siäit
der Plunger 37 durch eine in der Unterseite 46 des Gehäuses 22 vorgesehene Öffnung 45 hindurch nach unten aus dem Gehäuse
22 heraus.
An dem unterhalb der Unterseite des Gehäuses 22 herausragenden Abschnitt des Plungers 37 ist ein Mitnehmer
47 befestigt, der sich gegen einen Hebel 49 eines Schalters
48 anlegen kann, der auf einer mit einer von der Unterseite "46 des Gehäuses herabhängenden Tragstütze 51 verbundenen
Platte 50 befestigt ist.
Angrenzend an das Maßprüf- oder Messelement ist
an der Unterseite 46 des Gehäuses 22 außerdem eine Photozelleneinheit
angeordnet. Die Photozelllifteit besteht aus
einer Lichtquelle 52 und einer auf einer an einer senkrechten Platte 55 befestigten Querstütze 54 angeordneten Empfangsvorrichtung 53· Das horizontale und vertikale Einstellen
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der Photozelleneinheit erfolgt mit Hilfe von. Schraub en
58 und 59» die mit Muttern 60 bzw. 61 in Eingriff stehen. Die Stellschrauben 58 und 59 weisen an einem ihrer Enden
einen kugeligen Abschnitt auf, der in einer in einer an dem Boden 46 des Gehäuses 22 befestigten Tragstütze 56
vorgesehenen Ausnehmung festgelegt ist. Die Mutter 60 ist an der senkrechten Platte 55 befestigt, während die Mutter
61 an einer horizontal verstellbaren Platte 62 befestigt ist, die ihrerseits über ein Teil 63 mit der senkrechten
Platte 55 verbunden ist·
Eine von dem horizontalen Träger 11 herabhängende Ausschuss-Ausscheidevorrichtung enthält einen Arm 65
und eine mit ihm schwenkbar verbundene Ab- ader Umlenkplatte 66. Von der Umlenkplatte 66 aus erstreckt sich nach
oben eine Stange 67» die" an einem an einer Kolbenstange 69 eines DruckluftZylinders 70 angelenkten Lenker 68 befestigt
ist. Der über ein Ventil 71 gesteuerte Druckluftzylinder
ist über Tragstützen 72 und 73 mit dem horizontalen Träger
11 söhwenkbar verbunden. Das der Verbindung mit der Stange 67 entgegengesetzte Ende dee Lenkers 68 ist an eine Tragstütze
74 angelenkt, die auf einer an dem horizontalen Träger 11 befestigten Platte 75 angeordnet ist.
Von dem horizontalen Träger 11 hängt ein zweiter Arm 77 herab, der in seinem unseren Abschnitt eine mit Gewinde
versehene Öffnung 78 aufweist, in die eine Spindel oder Schraube 79 eingeschraubt ist, die einen Kopf mit einer
elastischen Stirnfläche 80 aufweist. Wie in Fig. 9 gezeigt, ist auf der der Spindel ?9 gegenüberliegenden Seite des För-
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derbandes 81 ein in einem Druckluftzylinder verstellbarer
Kolben angebracht. Am Ende der Kolbenstange 82 ist ein durch eine Feder gehaltener Einspannkopf 84 angebracht, der
einen elastischen Endabschnitt 81 ähnlich dem der Spindel 79 aufweist. Die Kolbenstange 82 und der Druckluftzylinder
84 sind in einem passenden Gehäuse 87 untergebracht, das mit Hilfe geägneter Tragstützen auf dem Gestell des Förderers·
einstellbar angeordnet iste
In dem Gehäuse 22 sind außerdem ein Ventil 88
sowie Elektrosehalter 89 und 90 angeordnet. Das von einer
Tragstütze 91 gehaltene Ventil 88 steuert die luftströmung zu den Zylindern 25 und 83· Der Schalter 89 wird durch einen
auf der Kolbenstange 27 angebrachten Mitnehmer 92 und der Schalter 90 durch Berührung mit dem verstellbaren Lenker
betätigt.
Beim Betrieb der Vorrichtung nach der Erfindung
gemäss der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsfofm
nähern sich die auf dem Förderband 81 vorbewegten Glaswaren oder Werkstücke.der Vorrichtung in einer solchen Richtung,
daß sie zuerst an den Photozellen 52 und 53 vorbeiwandern.
Beim Unterbrechen des Lichtstrahls zwischen der Quelle 52 und dem Empfänger 53 durch das Arbeitsgut wird ein Stromknis
geschlossen, der Druckluft in den Zylinder 25 leitet und die Kolbenstange 27 abwärtsführt, so daß der Lenker 28
und der an ihm befestigte Zylinder 31 ebenfalls abwärtsgeführt werden. ·
Inzwischen wird der Vorlauf des Arbeitsguts auf dem Förderband unterbrochen durch die Einspannwirkung, die
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durch die Verstellung der Kolbenstange 82 und des Einspannkopfes
84 in Richtung auf die auf der gegenüberliegenden Seite des Arbeitsguts angebrachte Spindel 79 entsteht»
Diese Einspannwirkung hält das Arbeitsgut in der geeigneten Lage, so daß beim Abwärtsbewegen des Zylinders 31 der
Plunger 37 mit dem an ihm befestigten Messelement nach unten
gegen das Arbeitsgut bewegt wird. Der Stab 43 wird wie in der Zeichnung dar^-esteilt dazu verwendet, um zu ermitteln,
ob die Öffnung des Halses des Arbeitsguts oder ,Verkstücks
von ausreichender Weite ist, während die Fühler 44 ermitteln, ob der Aussendurchmesser des Halsabschnitts des Arbeitsguts
ein Übermaß aufweist. Sofern die Halsöffnung weit ienug
ist und der Ausüendurchmesser des Halsabachnitts kein Übermaß
aufweist, bewegen sich der Plunger 37, der Stab 43 und die Fahler 44 abwärts gegen das Arbeitsgut, bis der am
oberen Abschnitt des Messelements befestigte Mitnehmer 47 den Hebel 49 des Schalters 48 auslöste Ausserdem betätigt
während der Abwärtsbewegung der Kolbenstange 27 der an ihr befestigte Mitnehmer 92 den Schalter 89« Zweckmäseimerweise
wird der Schalter 89 nach dem Schalter 48 betätigt« Ausserdem wird der Schalter 90 durch die Verstellung des Lenkers
28 fort von dem Schalter betätigt» Die Betätigung der Schalter 48, 89 and 90 bewirkt den Einlaß von Druckluft in
den Zylinder 25 in der Weise, daß die Kolbenstange 27 aufwärtsbewegt wird und sie den Lenker 28, den Zylinder 31,
den Plunger 37 sowie das Messelement nach oben mitnimmt, so daß der Stab 43 und die Fühler 44 von dem Arbeitsgut
abgehoben werden. BADORIGINAt
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- ίο -
Gleichzeitig wird der Luftdruck in dem Zylinder 83 aufgehoben,
so daß sich der Eihspannkopf von dem Arbeitsgut zurückzieht und er die ,/ieaeraufnahme der Vorlaufbewegung
des Arbeitsguts, d.h. der G-laswarenteile, auf dem Förderband
81 zuläßt»
täenn aas überprüfte Werkstück oder Arbeitswut eine verengte,
d.h. eine Halsöffnung von unzureichender Weite und/oder einen
Halsaussendurchmesser mit uDermaß aufweist, kann cer otab
43 bei seiner Abwärtsbewegung nicht in die öffnung des
Arbeitsguts eindringen und/oder können die Fühler 44 den Aussenumfang des Halses dea betreffenden Werkstücks nicht
umfassen* Da der Plunger und das Mess element mit dem Zj^linder
31 elastisch verbunden sind, wird der Zylinder durch die
Abwärtsbewegung der Kolbenstange 27 und des Lenkers 28 selbst dann abwärts^eführt, wenn das MesseLement das Arbeitsgut nicht einwandfrei umfassen kann» Die Abwärtsbewegung
des Lenkers 28 betätigt den Schalter 90 und bewirkt, daß der an der Kolbenstange 27 angebrachte Mitnehmer 92 den
Schalter 89 betätigt. Da sich das Messelement nach unten jedoch nicht in der Weise verstellt hat, daß es gegen das
Arbeitsgut einwandfrei anliegt, betätigt der Mitnehmer 47
^ den Schalter 4.8 nicht„
O
O
*-" Die Betätigung der Schalter 89 und 90 ohne Betätigung des co
a> Schalters 48 bewirkt den Einlaß von Druckluft in den Zylinder
ο
70 der Ausschuss-Ausscheidevorrichtung, die die Kolbenstange
69 verstellt, so da/i sich die Stellung der über die Stange
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- li -
und den Lenker 68 mit der Kolbenstange verbundenen Ab- oder Umlenkplatte 66 verändert. Ausserdem wird in den Zylindei
25 Druckluft in der Weise eingelassen, daß die Kolbenstange 27 mit dem Zylinder 31» dem Plunger 37 und dem Messelement
hochgeführt wird. Zusätzlich wird der Luftdruck in dem Zylinder 83 aufgehoben, so daß sich die Kolbenstange 82
von dem Arbeitsgut zurückzieht und es zur Fortsetzung seines Vorlaufs auf dem Förderband 81 freigibt. Da die Stellung
der Ab- oder Umlenkplatte 66 der Ausschuss-Auascheidevorrichtung geändert worden ist, berührt das Arbeitsgut die
Ab- oder Umlenkplatte 66, so daß es als Ausschuss von dem Förderband 81 geschoben wird.
Nachstehend wird eine Ausführungsform der Schaltung der
Vorrichtung nach der Erfindung anhand ston Fig. Il beschrieben. Die Lichtquelle 52 und die Empfangsvorrichtung 53 sind
an eine Photorelaiasteuerung 101 mit normalerweise geöffneten Kontakten 102 und 103 angesohlossen. Der Schalter 48 ist ein
Doppelkontaktschalter mit einem normalerweise geschlossenen Kontakt 104 und einem normalerweise geöffneten Kontakt 105.
Die Schalter 89 und 90 sind normalerweise geöffnete Einfachkontaktschalter·
7,'enn also ein G-laswarenteil oder Werkstück
den Lichtstrahl zwischen der Lichtquelle 52 und dem Empfänger 53 unterbricht, werden die normalerweise geöffneten Kontakte
102, 103 der Photorelaissteuerung 101 geschlossen und bewirken sie, daß die Magnetspule 88a des Ventils 88 das
Ventil öffnet, so dasß Druckluft in den Zylinder 25 eingelassen, was die Abwärtsbewegung der Kolbenstange 27 und
des Meaalenrents zur Folge hat. «»^ ORDINAL
8-09813/0436 t 12 -
Die Verstellung ctes Lenkers 28 bewirkt das Schliessen"
äie-ä normalerweise geöffneten Schalters 90, so daß die
Kontakte 102 und 103 der Photorelaissteuerung 101 überbrückt werdenβ Während der Abwärtsbewegung des Plungers 37
löst der an ihm befestigte Mitnehmer 47 den Schalter 48 aus, der den Kontakt 104 öffnet und den Kontakt 105 schließt,
worauf sich die normalerweise geöffneten Kontakte 107 und
108 schliessen und der normalerweise geschlossene Kontakt
109 des Steuerrelais 106 öffnet. Bei der Abwärtsbewegung
der Kolbenstange 27 schließt der an ihr befestigte Mitnehmer 92 den οehalter 89, der den nromalerweise geöffneten
Kontakt 111 schließt und den normalerweise geschlossenen Kontakt 112 des Relais 110 öffnet. Das Schliessen des
Kontaktes 111 bewirkt, daß die Magnetspule 88b des Ventils 88 das Ventil öffnet und Druckluft in den ^iinder 25 in der
leise einläßt, daß die Kolbenstange 27 hochgeführt wird und das Mess element von dem Arbeitsgut abgehoben wird. Dies ■■
äussert sich in α em Abheben des Mitnehmers 47 von dem 3-chalter
48? so daß der Kontakt 104 geschlossen und der Kontakt 105 geöffnet wird. Die Aufwärtsbewegung der Kolbenstange
öffnet den Schalter 89, wobei der Lenker 28 gegen den Schalter 90 gedruckt wird, so daß auch dieser Schalter geöffnet
wird. Die Rückkehr der Schalter 48, 89 und 90 in ihre normale Ausgangsstellung bewirkt die Aufhebung des Luftdrucks
in dem Zylinder 83, so daß sich der Einspannkopf 84 von clem Arbeitsgut zurückzieht, und aas Arbeitsgut seinen
Weg auf dem Förderband' 81 fortsetzen kanne
BAD ORIGINAL
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Die Wi ea era uf nähme der Vorlauf be ν.egung durch, das Arbeitsgut auf dem Förderband stellt wieder den Kontakt des Lichtstrahls
aus der Quelle 52 mit dem Emjjfäi.ger 53 her, worauf
die Kontakte 102 und 103 der Photorelaissteuerung 101 geöffnet
werden, so daß die Schaltung zur Aufnahme eines zweiten Glaswarenteilea oder Werkstücks bereit ist.
Wenn sich das Messelement nicht einwandfrei gegen daa Arbeitsgut anlegen kann, berührt eier Mitnehmer 47 uen Schalter
48 nicht. Jedohhhbewirkt die Abwärtsbewegung der Kolbenstange
27 das Schlieasen des Schalters 89, wobei die Verstellung aes Lenkers 28 von dem Schalter 90 fort auch das
Schliessen dieses Schalters bewirkt« Das Schliessen deer
Schalters 89 bewirkt das Schliessen des Kontaktes 111 des
Relais 110, so daß die Magnetspule 88b des Ventils 88 betätigt und Bruckluft in den Zylinder 25 eingelassen wird,
die die Verstellung der Kolbenstange 27 umsteuert, Gleichzeitig wird die Magnetspule 71a des Ventils 71 betätigt,
30 daß Druckluft in den Zylinder 70 der Ausschuss- Ausacheidevorrichtung
eingelassen wird, was die Veränderung der 3+ellung der Ab- oder Umlenkplatte 66 zur Folge hat.
Die Aufwärtsbewegung der Kolbenstange 27 mit dem Lenker 28
bewirkt das erneute öffnen der Schalter 89 und 90, so daß sich der Einspannkopf 84 von dem Arbeitsgut löst und es
zur Fortsetzung seines Vorlaufs auf dem Förderband 81 freigibt. Jedoch schiebt die geänuerte Stellung der Ab- oder
Umlenkplatte 66 das betreffende Glaawarenteil oder Werkstack
ala Ausschuß von dem Band. g^p ORIGINAL
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Flg.. 12, 13 und 14 zeigen verschieden Zusätzgeräte', die" :_
dcih anstelle dea vorstehend beschriebenen Messelements verwenden
lassen. Wie in Fig. 12 gezeigt, läßt sich anstelle
aes Stabes 43 an dem Plunger 37 eine Stange 120 eines
Kolbens 121 befestigen. Der Kolben 121 ist in einem Zylindergehäuse 123 mit einer Vielzahl von nach unten herausragenden
Fühlern 124 angebracht. Zweckmässigerweise besitzen die ■■
Fühler 124, wie in der Zeichnung gezeigt, nach inn η vorstehende
Spitzen 12$, die mit Hilfe geeigneter Halterungen,, wie beispielsweise Klammern 127, an den jsnden der Fühler
befeatigt sind.
Das Gehäuse 123 hat einen Verschluß 128 mit einer zentralen Bohrung
129 und einem radialen Durchlaß 130· Βία in dem
Gehäuse 123 angrenzend an den Durchlaß 13Ö des Verscnlußes
128 vorgesehener Durchlass 131 verbindet die zentrale Bohrung
129 mit dem Aussenumfang des Gehäuses* Mit Hilfe geeigneter
Befestigungsmittel 133 sind an dem Verschluß 128 eine Stirnplatte
132 und eine Dichtung 135 befestigt* Die Stirnplatte-132 und die Dichtung 135 weiten der Bohrung 129 des Verschlusses
128 entsprechende öffnungen 136 bzw. Ί37 auf. In
dem Zylindergenäuse 123 ist eine sich gegen den Kolben 121
und den Verschluß 128 abstützende Feder 138 angebracht.
Der vorstehend beschriebene Maßprüf- oder Messansatz kann
α entweder zum Messen des Auasendurchmesserü aes Arbeitsguts
^2, oder zum Ermitteln, ob das Arbeitsgut eine zuläjaige, d.h.
cn ausreichende, Fertigform aufweist, oder zu beiden Zwecken
oo verwendet werden« -
- 15 -
Unter Fertigform ist hier im wesentlichen die die öffnung
des Grlaswarenteiles oder Werkstücks umgebende Fläche zu verstehen,
die aich gegen die Innenseite eines Verschlusses anlegen soll. Wenn die Fertigform, d.h. also die vorerwähnte
Fläche, vertiefte oder erhabene Abschnitte oder Zonen aufweist, läßt sich kein einwandfreier Verschluß erzielen und
kann also ein Lecken auftreten.
Beim Betrieb des vorstehend erörterten Messanaatzes schiebt
das Einbringen von Druckluft in den Zylinder 25 die Kolben_
stange 27 abwärts, so daß auch eine Abwärtsbewegung des Lenkers oder Hebels 28, des Zylinders 31 und des Plungers 37
bewirkt wird. Da die Kolbenstange 120 am Ende des Plungers 37 befestigt ist, bewegen sich die Kolbenstange 120 und das
Zylindergehäuse 123 abwärts gegen daj zu prüfende Arbeitsgut. Sofern das Arbeitsgut einen Aussendurchmesser von geeigneter
Größe aufweist, umgeben die von dem 3-ehäuse 123 herabhängenden Fühler 124 dks'#«tkstück, wobei die Stirnplatte die Fertigform, d.h.» die obere Randfläche, des Werkstücks
berührt. 'Wenn jedoch der Aussendurchmesser des Werkstücks ein Übermaß aufweist, können sich die Fühler 124 '
nicht um das ,Verkötück herum nach unten bcwcgen0 Bas Werkstück
wird dann in gleicher Vve" .>e als Ausschuss ausgesondert,
wie es vorstehend buschrieben ist.
Bei richtiger G-rösse des Werkstücks bewirkt eine weitere
m Abwärtsbewegung der Kolbeniange 120, nachdem die ätirnplatte
0) 132 bereits mit dem Werkstück in Berührung steht, das Ein-
oo wirken des Kolbens 121 entgegen der Äinwirk^ng der Feder 138,
CX ilUWllAaUji
BAD ORIGiNAU
so daß er sich in dem Gehäuse abwärtsbeweät und die in dem
Gehäuse 123 sowie in dem Werkstück enthaltene Luft komprimiert. Wenn die gesamte Fertigform, d.h. die obere Randfläche,
des Werkstücks mit der Stirnplatte 132 im wesentlichen in Berührung steht, vermehrt dieses Komprimieren den
Druck der in α em Werkstück enthaltenen Luft. Die Druckzunahme lässt sich mit Hilfe einer geeigneten Messvorrichtung oder
eines an uen Durchlass 131 des Zylindergehäuses 123 angeschlossenen
Schalters 139 messen« Sofern der durch den Schalter 139 gemessene Druckanstieg unzureichend ist, entweicht
Luft an der Stelle, an der die Stirnplatte 132 die Fertigform, d.h. die obere Randfläche, des Werkstücks berührt,
Dies ist ein Zeichen dafür, daß ein Teil dieser Fläche des Werkstücks mit der ötirnplatte 132 nicht in Berührung kommt
und uas Werkstück folglich schadhaft ist. Inaem man den
Verbindungsschalter 139 über eine geeignete Schaltung an den Druckluftzylinder 70 der Ausschuss-Ausscheideeinheit anschliesst,
kann ^as schadhafte Arbeitsgut wie vorstehend
beschrieben ausgeschieden, d.h. verworfen, werden.
Fig. 13 zeigt einen anderen Messansatz, der sich anstelle des Stabes 43 una der Fühler 44 mit dem Plunger 37 verbinden
läßt« Hierzu wird eine drehbare Welle 150 über eine Kupplung 151 mit dem Plunger 37 verbunden. Me Welle 150
wird mit Hilfe, eines Druckluftmotors 152 angetrieben, der
über die Zahnräder 153 und 154 mit der 'Welle kraftschlüssig verbunden ist.
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Die Welle 150 und das auf ihr befestigte Zahnrad 154
werden mit Hilfe einer passenden Halterung 156, die auf dem horizontalen Träger Ii verstellbar angebracht sein
kann, mit dem Zahnrad 153 in Eingriff gehalten. Am unteren Ende der Welle 150 ist ein Block 157 mit einer Stirnplatte 158 befestigt, in dem Block 157 ist eine senkrechte
Bohrung 159 vorgesehen, die zu der Achse des Blocks um eine Streoke versetzt angeordnet ist, die gleich dem
Radiu» der Fertigform, d. h. der oberen Randfläche, des zu Uli er prüf enden Arbeitsguts ist. Ein in der Bohrung 159 angeordnetes
Messelement 160 steht mit seiner Oberseite mit einem Messinstrument löl in Berührung. Das Messinstrument
zeichnet Veränderungen in der Höhe unter Verwendung eines herausstehenden, gegen die Oberseite des Messelements 110
anliegenden Fühlers 162 auf. Das Messinstrument 161 ist oberhalb des Messelements 160 in geeigneter Weise angebracht,
indem man es beispielsweise mit Hilfe einer Tragstützjj
163 an der Welle 150 befestigt.
Beim Betrieb des vorstehend beschriebenen Messansatzes, der beispielsweise dazu verwendet werden kann,
um zu ermitteln, ob die einer Revision zu unterziehenden ölaswarenteile oder Werkstücke eine zulässige Ausführung
oder Fertigform aufweisen, schiebt das Einlassen von Druckluft in den Zylinder 25 die Kolbenstange 27 abwärts, so daß
ebenfalle eine Abwärtsbewegung des Lenkers 28, des Zylinders 31 und des Plungers 37 bewirkt wird. Da die Welle 150 über
di· Kupplung 151 an dem Plunger 37 befestigt ist, bewegen sich die Welle 150 und der Block 157 ebenfalls solange ab-
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wärts, bis die an dem Block 157 befestigte Stirnplatte
158 den Fertigformabschnitt, d. h. den oberen land, des zu prüfenden Werkstücks berührt. Das Werkstück wird unter dem Block 157 so in Stellung gebracht, daß die Unterseite
des Messelements 160 ebenfalls die Fertigform, also die obere Randfläche, des Werkstücks berührt. Dann wird
in den Pressluftmotor 152 Luft eingelassen für den Drehantrieb der Welle 150 zusammen mit dem an ihr befestigten
Block 157. Durch die Drehbewegung des Blocks 157 wird bewirkt, daß das Messelement 160 an der Fertigform, d. h.
der oberen Randfläche, entlangbewegt wird. Sofern dass Messelement 160 während seiner Verstellung um die Fertigform,
d. h. um die obere Randflache, herum auf eine Vertiefung
oder einen erhabenen Abschnitt trifft, wird es in Bezug auf den Fühler 162 des Messinstruments 161 abgelenkt,
so daß diese Ablenkung durch das Messinstrument aufgezeichnet wird. Sofern also die Abweichung grosser als die zulässige
Toleranz für die Fertigform, d. h. die obere Randfläche,
des Werkstückes ist, ist das Werkstück schadhaft, so daß es als Ausschuss ausgeschieden werden muss, indem
man das Messinstrument an das Ventil 71 der Ausschuss-Ausscheideeinheit
elektrisch anschliesst, lässt sich die Stellung der Ablenk- oder Umlenkplatte 66 in der Weise verändern,
daß das schadhafte Arbeitsgut ausgesondert wird«
Fig. 14 zeigt einen Ansatz, der sich in Kombinationen mit dem Stab 43 zugleich zum Prüfen der Höhe des Werkstücks
und zum Messen seiner Halsöffnung verwenden läßt. Wie in Fig. 14 gezeigt, weist eine Tragstütze 170 einen nach unten
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herausetehenden Abschnitt auf, der sich durch eine in der
Unterseite 46 des Gehäuses 22 vorhandene öffnung 171 erstreckt. An diesem nach unten herausstehenden Abschnitt
ist ein Mess- oder Maßprüfarm 172 befestigt, der in herabhängender
Stellung mit Hilfe einer sich gegen den Boden 46 des Gehäuses 22 und gegen den Messarm 172 abstützenden Feder 173 vorgespannt, d. h. federbeaufschlagt, ist. An dem
Plunger 37 ist oberhalb des Stabes 43 eine Platte 174 befestigt, die sich unterhalb der Tragstütze 170 erstreckt.
Beim Betrieb dieser Vorrichtung nach Fig. 14 wird durch Einlassen von die Kolbenstange 27 abwärtsschiebender
und folglich die Abwärtsbewegung des Lenkers 28, des Zylinders 31 und des Plungers 37 bewirkender Druckluft in den
Zylinder 25 der Stab 43 nach unten in die Halsöffnung des zu überprüfenden Werkstücks hineingeschoben. Die Abwärtsbewegung
der an dem Plunger 37 befestigten Platte 174 ermöglicht eine Abwärtsbewegung der Tragstütze 170, so daß der
Arm 172 mit der Obereeite d#f *u prüfenden Werkstücks in
Berührung gebracht wird. Bin igteignetes Messinstrument 175
zeichnet die Stellung dee Arastee 172 auf, wobei es die Höhe
des zu überprüfenden Werkstückes misst. Das Messinstrument 175 läßt sich an die Aus schuss-Ausscheide einheit elektrisch
anschliessen, so daß sich die Ab- oder Umlenkplatte 66 bei Aufzeichnung einer außerhalb der zulässigen Toleranzen liegenden
Höhe des Werkstücks durch das Messinstrument in ihre den Ausschuss aussondernde Stellung bewegt.
Aus der vorstehenden Beschreibung anhand der Zeichnung
geht hervor, daß die Erfindung zu einer Vorrichtung
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zum automatischen Überprüfen von G-laswaren auf Fehler,
also einer automatischen Glaswaren-Revisiensvorrichtung führt, die in ihrem Aufbau einfach und in ihrer Herstellung
sowie ihrer Instandhaltung verhältnismässig billig ist. Außerdem führt der Aufbau der automatischen Revisionsvorrichtung
nach der Erfindung selbst bei hohen Ausstoßzahlen und über ausgedehnte Zeitabschnitte zu einem
störungsfreien Betrieb. Ferner lässt sich die Vorrichtung nach der Erfindung einfach und bequem auf die Revision
hinsichtlich verschiedener Arten von Fehlern an verschiedenen Arten von Werkstücken oder Arbeitsgut umstellen«
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die beschriebene Ausführungsfirm sowie die verschiedenen
Varianten der erfindungsgemässen Vorrichtung beschränkt.
Man kann daran zahlreiche, dem Fachmann entsprechend der beabsichtigten Anwendung naheliegende Abänderungen vornehmen,
ohne daß man dadurch den Bereich der Erfindung verläßt. So könnte beispielsweise die Anordnung der verschiedenen
Montageuntergruppen für besondere Betriebsbedingungen oder Raumerfordernisse geändert werden.
- Patentansprüche — «09813/0435
Claims (8)
- Pat ent ans prüch/Ώ Glaswaren-Revisionsvorrichtung mit Mitteln zum Instellungbringen des Arbeitsguta, d. h» der einaelnen Glaswarenteile, einem verstellbaren Messelement, Betätigungsmitteln zum Verstellen des Messelements» Ab- oder Umlenkmitteln zum Aussondern von fehlerhaftem Arbeitsgut sowie Schaltmitteln zur Steuerung der Verstellung des Messelemente, gekennzeichnet durch Vbrspannmittel (39), die das Messelement (41, 44) mit den Betätigungsmitteln (25, 27, 2B, 31) federnd und elastisch verbinden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die BetättigungsmJttel einen Druckzylinder (25) mit Kolben enthalten,
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, oder 2, daduroh gekennzeichnet, daß die Ab- oder Umlenkmittel einen Druckzylinder (70) mit Kolben enthalten, der mit einer Ab- oder Umlenkplatte (66) zu ihrer Betätigung verbunden ist·
- 4· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Vospannmittel einer Schraubenfeder (39) enthalten.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bie 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsmittel (25, 27, 28, 31) das Meseelement (41,44;123»124;159;43,112) heben und senken.- 22 809813/Ü435-22- ' U48374
- 6β Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Instellungbringen des Arbeitsguts einen verstellbaren Einspannkopf (84» 86) aufweisen.
- 7· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel Photozellen (52,53) enthalten.
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie Mittel (121) zur Steigerung dts Strömungsmitteldrucks im Inneren des zu überprüfenden Arbeitsguts oder Werkstückes sowie Mittel (139) zum Messen dieses erhöhten Drucks enthält. .809813/0435
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US282720A US3247964A (en) | 1963-05-23 | 1963-05-23 | Inspection apparatus |
Publications (3)
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|---|---|
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| DE1448374B2 DE1448374B2 (de) | 1974-06-06 |
| DE1448374C3 DE1448374C3 (de) | 1975-01-09 |
Family
ID=23082829
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (5)
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| BE (1) | BE647462A (de) |
| DE (1) | DE1448374C3 (de) |
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| NL (1) | NL6404151A (de) |
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| FR2563926B1 (fr) * | 1984-05-04 | 1986-10-10 | Dejoux Andre | Machine a deconsigner les bouteilles vides reprises par les magasins a grande surface |
| FR2872577B1 (fr) * | 2004-07-02 | 2007-03-16 | Tiama Sa | Dispositif d'inspection pour des recipients |
Family Cites Families (4)
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1963
- 1963-05-23 US US282720A patent/US3247964A/en not_active Expired - Lifetime
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1964
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- 1964-04-16 NL NL6404151A patent/NL6404151A/xx unknown
- 1964-05-04 BE BE647462D patent/BE647462A/xx unknown
Also Published As
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| DE1448374C3 (de) | 1975-01-09 |
| US3247964A (en) | 1966-04-26 |
| BE647462A (de) | 1964-08-31 |
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| GB1048106A (en) | 1966-11-09 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |