DE1447765A1 - Verfahren zur Herstellung dreidimensionaler Bilder - Google Patents
Verfahren zur Herstellung dreidimensionaler BilderInfo
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Description
E.I. du Pont de Nemours and Company, Wilmington 98, Delaware
V.St.A.
Verfahren zur Herstellung dreidimensionaler Bilder
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Reliefbildern unter Einschaltung einer Fotohärtungsstufe.
Unter Fotohärtung versteht man im allgemeinen die bei Belichtung mit aktinischem Licht auftretenden Veränderungen
verschiedener physikalischer Eigenschaften bestimmter fotoempfindlicher Materialien. Gewöhnlich beobachtet man eine
Erhöhung von Härte, Zugfestigkeit oder Viskosität, auch erreicht man eine Herabsetzung der Quellung, Löslichkeit
oder Empfindlichkeit gegenüber dem Angriff von Lösungsmitteln. Im Rahmen der Erfindung ist eine Erhöhung des
Schmelzpunktes oder der Fließtemperatur von besonderem Interesse. Man erreicht eine Fotohärtung gewöhnlich durch fotochemische
Reaktionen, bei denen sich neue chemische Bindungen ausbilden, d.h. durch Fotopolymerisation und fotovernetzende
IMs et zungen.
Massen, die eich duroh Fotopolymerisation in feste, unlösliche,
zähe Q-ebilde überführen lassen, verwendet man zur
Herstellung von Druckplatten, sie sind in der TJSA-Patentsohrift
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2 791 504 "beschrieben* Druckplatten mit einheitlicher Druckhöhe
lassen sich unmittelbar gewinnen, in dem man eine fotopolymerisierbar^ auf einem geeigneten !rager haftende
Schicht durch ein Bild erzeugendes Transparenzverfahren mit aktinischem Licht belichtet, bis eine im wesentlichen vollständige
Polymerisation der Masse in den belichteten Bereichen erfolgt ist, während in den nicht belichteten Bereichen
im wesentlichen keine Polymerisation aufgetreten iste Die
Schichtanteile in diesen letzteren Bereichen entfernt
man gewöhnlich durch Behandlung mit einem geeigneten Lösungsmittel,
in welchem die polymerisierte Masse in den belichteten Bereichen unlöslich .ist und ein Reliefbild des Textes
auf dem Dia hinterläßt, das direkt als Druckplatte verwendet werden kann besonder» für die Druckbeschriftung oder den
Trockaen-Off-set-Drucke Dieser Vorgang wird Entwicklung genannt»
Bei der in feuchtem Zustand erfolgenden Entwicklung mit Lösungsmitteln ergeben sich infolge der Verwendung organischer
Flüssigkeiten G-iftigkeits- und Entflammbarkeitsprobleme, die gewöhnlich die Einhaltung zusätzlicher Vorsichtsmaßnahmen
und besonderer Apparaturen erfordern»
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines dreidimensionalen Bildes aus einer fotohärtbaren thermoplastischen
Schicht, die auf einer Unterlage haftete Sie ist durch
folgende Arbeitsgänge gekennzeichnet:
I0-) Man setzt die Schicht beidseitig aktinischem Licht
aus und bildet dabei nebeneinander und auf gleicher Ebene liegende belichtete und unterbelichtete Schicht—
bereiche aus|
2o) man hält die Schicht auf einer Arbeitstemperatur, die
zwischen den Fließtemperaturen der belichteten und der unterbelichteten Bildbereiche liegt}
3β) man entfernt mindestens einen Teil der fotohärtbareil
Schicht in den unterbelichteten Bildbereichen wie folgt:
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a) Man absorbiert die geschmolzenen unterbelichteten
Bildbereiche der Schicht in einer absorbierenden Oberfläche, in dem man diese Oberfläche und die
Schicht aufeinanderpreßt und wieder voneinander trennt, oder
b) in dem man, falls die Unterlage porös ist, die Schicht einem fließenden Druckgradienten aussetzt,
wobei in der Schicht ein dem Muster der bildseitigen Belichtung entsprechendes Bild erzeugt wirde
Nach der Arbeitsweise entsprechend a) kann der Träger fest oder porös sein, während er bei der Arbeitsweise nach
b) porös ist ο Die fotohärtbare Schicht hat eine Dicke von mindestens 25 Mikron: bis 2,54 mm, vorzugsweise ist sie
0,76 mm dicke Die Verfahrensschritte 2 und 3 können,
falls gewünscht, gleichzeitig ausgeführt werden»
Werden die unterbelichteten Bereiche durch einen fließenden Druckgradienten entfernt, so arbeitet man vorzugsweise
mit einem Druokgradienten auf der Basis von Gas, wobei man solche Bedingungen in jeder Richtung wählt, daß,
wenn die thermoplastische Schicht als gesonderte Schicht auf dem porösen Träger liegt, die nicht belichtete Masse
entweder gegen den porösen Träger fließt oder von der dem porösen Träger abgewandten Seite entfernt wird»
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung soll die fotohärtbare Schicht eine fotopolymerisierbar
Schicht herstellen, die ein polymeres Bindemittel, ein polymerisierbares Monomeres und einen Fotoinitiator enthält·
Alle diese Stoffe sind so auszuwählen und in solchen Anteilen einzuarbeiten, daß die anfallende Schicht unterhalb
4O0O fest ist« Die nicht belichteten oder unterbelichteten
Bereiche der Schicht werden bei erhöhter
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Temperatur beweglich., da ihre Fließtemperatur oberhalb 40°
und unterhalb 260° liegte Die bildseitige Belichtung mit aktinischem Licht führt zur Polymerisation mit gleichzeitiger
Erhöhung der Fließtemperatur in den belichteten Bereichen, ohne daß in den unterbelichteten danebenliegenden komplementären
Bildbereichen eine wesentliche Polymerisation und eine Erhöhung der Fließtemperatur eintritt0 Erhitzt man also die
belichtete Schicht auf eine zwischen den Fließtemperaturen der belichteten und der unbelichteten Masse liegende Temperatur,
so kann man das unterbelichtete (unpolymerisierte) geschmolzene Material
a) entfernen, in dem man die erhitzte Masse gegen eine absorbierende Oberfläche, Z0B0 eine Bahn aus Filterpapier
oder Filz, drückt, oder man kann bewirken, daß sie
b) selektiv in den porösen Träger hinein oder aus diesem hinausfließt, in dem man über die Schicht einen Druck-
: gradienten anwendete
Nach ihrer Entfernung oder Aufnahme in den porösen Träger
bleibt ein Reliefbild des Originaldias zurück, das sich unmittelbar als Druckplatte verwenden läßt»
Während der Entfernung der nicht polymerisierten Masse entsprechend
a) wird ein kleiner Anteil der geschmolzenen Masse auf der Oberfläche der absorbierenden Fläche entfernt, während'
die Hauptmenge (beispielsweise etwa 80 $ oder mehr) in die Poren hineinabsorbiert wird. Dieser Faktor ist erforderlioh,
um eine ausreichende Entfernung zwecks Ausbildung des Reliefbildes
auf der Platte zu erzielen1»=
Bei der Arbeitsweise entsprechend b), wo die fotohärtbare Schicht als separate Schicht auf dem porösen Träger entsteht,
arbeitet man mit einem G-as-Druokgradienten, in dem man den' "
niedrigeren Druck auf jene Seite des porösen Trägers einwirken läßi;, die der thermoplastischen Sohioht gegenüber liegt,
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iAD ORIGINAL
wobei das Sohichtmaterial bildweise in den Träger gedrückt wird, während in der Schicht ein Reliefbild verbleibtο Wenn
die fotohärtbare Schicht innerhalb der offenen Zwischenräume des porösen Trägers vorliegt, so daß Träger und thermoplastisch«
Schicht aus einem Stück bestehen, so kann der Gas-Druckgradient in jeder Richtung ausgerichtet werden, um in jeder Riohtung
beispielsweise eine Matrize zu erzeugen, die in einem belichteten Bereioh undurchlässig für einen Kopiervorgang ist'»
Sie ist aber durchlässig in den unterbelichteten Bereichern* nachdem mit Hilfe des Druckgradienten das thermoplastische
Material aus diesen Flächen des porösen Trägers entfernt wurde·
In allen Fällen kann das verbleibende polymer!sierte Bild
duroh eine anschließende Belichtung mit aktinischem Licht weiter gehärtet werden* Diese Maßnahme ist im allgemeinen nur
erwünscht bei Einsatz bestimmter Massen, z«B« solchen mit einem höheren Gewichtsverhältnis von polymerisierbarem Monomeren
zu Bindemitteln»
Eine feste .fotohärtbare für die Erfindung anzuwendende Schicht
besteht aus einer fotopolymerisierbaren Masse, die folgende Bestandteile enthält:
1») Ein organisches polymeres Bindemittel (10 bis 90 Gewi—
Teile)j
2·) eine äthylenisoh ungesättigte Verbindung mit mindestens
einer endständigen äthylenischen Gruppe, wobei die Verbindung bei Normaldruck oberhalb 100° siedet und
in der Lage sein muß, duroh fotoinitiierte Additionspolymerisation hochpolymere Verbindungen zu bilden
(10 bis 90 (Jew.-Teile)i
3·) ein freie Radikale bildender Initiator für die Additionspolymerisation,
der durch Belichtung aktivierbar ist (0,001 bis 10,0 Gew.-Teile).
Zusätzlich au den erwähnten Bestandteilen kann die fotopolymerisierbar«
Sohioht» falls gewünscht, nooh enthaltent
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4o) Einen Inhibitor für thermische Polymerisation (0,001 bis 6,0 Gewo-Teile)»
Die Komponenten 1 und 2 können in Kombination als Einzelbestandteil
eingesetzt werden, wobei sowohl die Punktion eines Monomeren als auch eines Polymeren ausgeübt wird» In diesem
Pail kann der äthylenisch ungesättigte Bestandteil, als extra
linearer Substituent vorliegen, der mit einem thermoplastischen
linearen Polymeren, wie Polyvinylacetat/acrylat, Celluloseacetat
/acrylat, Celluloseacetat/methaerylat, H-Acryloxymethyl«
polyamid, usw© verknüpft iste Die fotohärtbare Masse kann
auch ein Kettenübertragungsmittel oder einen Polymerisations— beschleuniger einschließlich mindestens eines der in der
USA-Patentschrift 3 046 127 beschriebenen Kettenübertragungsmittel
enthalten» In dieser Patentschrift sind die in !rage kommenden Mengen angegebene Vorzugsweise enthält die Masse
ein Polyäthylenglykol mit einem Molekulargewicht von etwa 500 bis etwa 20 000e Ester und Äther solcher Polyäthylenglykole
haben sich ebenfalls bewährte
Die Erfindung ist nicht auf spezielle fotohärtbare Massen beschränkt, sie läßt sich im wesentlichen mit allen Massen
durchführen, die den Anforderungen hinsichtlich der Fließtemperatur entsprechen* Geeignete Mischungen sind in den
USA-Patentschriften 2 760 863 und 2 791 504 beschrieben* Angaben über andere brauchbare fotopolymerisierbare Massen
finden sich an folgenden Steilent
N-Methoxymethy lpolyhexamethylenadi pins äureamid—Mischungen
(britische Patentanmeldung 826 272); lineare Polyamidmassen,
die extra lineare U-Acryloxymethyl-Crruppen enthalten
(USA-Patentschrift 2 972 540)} Polyvinylacetal-Massen mit
extra linearen Vinyliden-G-ruppen (USA-Patentsohrift 2 929 710) i
Polyester, Polyacetale '.ader Mischungen, Polyesteracetälen
(USA-Patentschrift 2 892 716) f schmelzbare Mischungen ausgewählter
organisch löslicher, basenlöslicher Cellulosederivate
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-γnt//υυ
mit additionspolymerisierbaren Bestandteilen und Fotoinitiatoren
(USA-Patentsehrift 2 927 022)j schmelzbare Polyvinyl- :
alkoholderivate (USA-Patentschrift 2 902 365)? 1,3-Butadien-Hassen
(USA-Patentschrift 3 024 180).
Wie erwähnt, kommt als absorbierende Oberfläche (Matrix)
vorzugsweise Pilz oder Filterpapier in Präge. Man kann aber
auch alle absorbierenden Stoffe benutzen, die geeignet sind, die eingesetzten ziemlich viskosen Massen in verhältnismäßig
kurzer Zeit zu absorbieren und die feinkörnig genug sind, um die Auflösung in der Platte nicht herabzusetzen. Geeignete
absorbierende Oberflächen liefern beispielsweise! Poröses
Hylongewebe, Gewebe aus Polyestern, nicht anhaftende fluorierte
Gewebe, Löschpapier, poröse Metalle, Schaumkunststoffe,
Schaumgummistoffe usw. '
Die Oberfläche des die belichtete und erhitzte fotopolymerisierbar
Schicht berührenden Absorptionsmittels soll eine große Porenweite von etwa 76 Mikron aufweisen, um eine ausreichende
Auflösung in der Platte sicherzustellen. Unter diesem Gesichtspunkt ist nur die Porenweite an der Materialoberfläche
wichtig, sie kann wesentlich größer sein (beispielsweise um das 3-fache) innerhalb des restlichen Körpers
des absorbierenden Stoffes. Eine größere Porenweite wirkt sich nämlich günstig auf die Kapazität des Absorptionsmittel
zur Absorption der geschmolzenen unterbelichteten fotopolymerieierbaren
Schicht aus. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung entsprechend Beispiel 4 besteht die abeorpfeLerende
Oberfläche aus zwei Elementen, nämlich aus einem fein gewebten Such, dessen enge Poren eine hohe Auflösung begünstigen
und einem Filtertuchkissen mit größerer Porenweite, das eine hohe Kapazität für die Absorption der geschmolzenen
Masse besitzt. Außerdem muß das Absorptionsmittel einer weiteren Forderung genügen, nämlich biegsam genug sein, so
daß es siöh dem in der fotopolymerisierbaren Schicht gebildeten Beliefbild leicht ansohmiegt. Man kann andere Stoffe
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"benutzen, um die weitere Entfernung der geschmolzenen
Schicht zu erreichen, beispielsweise, indem man die verbleibenden unterbelichteten Bereiche der Schicht mit einem
Lösungsmittel behandelt»
Das Fließen der unpolymerisierten Schichtbereiche im Rahmen
der Arbeitsweise b) wird durch einen Druckgradienten gesteuert,
der häufig erzielt wird, indem auf einer Seite des Elements Atmosphärendruck und auf der anderen Seite
leilvakuum herrschte Aneh andere Arten der Einstellung eines
Druckgradienten lassen sich anwenden, beispielsweise, indem man auf einer Seite hohen Druck einwirken läßt, während auf
der anderen Seite niedriger Druck oder Unterdruck herrschte Auch kann auf beiden Seiten mit Überatmosphärendruoken oder
auf beiden Seiten mit Unterdruck gearbeitet werdend Die einzige Forderung "besteht darin, daß ein wesentlicher Druckunterschied
zwischen beiden Seiten vorliegt, vorzugsweise .'ein Unterschied von etwa O9I bis 5,0 Atmosphären» Die optimalen
Druokunterschiede variieren etwas mit der Dicke der thermoplastischen Schicht und ihrer Schmelzviskosität bei
der Arbeitstemperatur» Unterschiedliche Drucke lassen sich
mit üblichen Pump- oder Takuumapparaturen einstellene Für
eine Bildherstellung unter geringem Arbeitsaufwand hat sich ein Takuumdruckrahmen in Verbindung mit einer Infrarotheizvorrichtung
besonders bewährte Hilfsaggregate können zweckmäßig sein, beispielsweise kann die Bildqualität verbessert
werden, in dem man während des Erhitzen» und der Einwirkung des Druckgradienten über das belichtete Element
eine Ghimmilage legt»
Verbesserte Ergebnisse werden erhalten, in dem man die Kanten des Elements so verschweißt, daß die den Druokgradienten
bewirkenden Gase nur durch die gegenüberliegenden Flächen in den porösen Träger eintreten oder aus diesem austreten
können» Arbeitet man mit verschweißten Kanten des Elements,
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so läßt sich, das Verfahren mit einem geringeren Druekgradien—
ten durchführen©
Bei der Anwendung von Filz als Material des porösen Trägers
wurden sehr gute Ergebnisse erhaltene Andere geeignete poröse Trägerstoffe sind:
Poröses Metall, Tonplatten, Filterpapier, Nainsook-Tueh,
andere Gewebe und Papiere, perforiertes Metall, gesintertes Glas, Bahnen aus Latex oder Polyurethanschaum usw»
Vorzugsweise besteht der poröse Träger aus einer Kombination zweier oder mehrerer gesonderter Elemente, wie aus einer
Filterpapierfolie, die durch eine Drahtsiebunterläge verfestigt
worden ist· Die Auswahl des anzuwendenden Trägers hängt wesentlich von der beabsichtigten Verwendung des Elements
sowie wirtschaftlichen Überlegungen ab* Wenn die Belichtung des fotop:ea.ymerisierbaren Elements durch ein kontinuierlich
tönendes Dia erfolgt, so lassen sich Unterschiede in der Reliefhöhe erhalten, die den Unterschieden bei der
Belichtung entsprechen«, Man nimmt an, daß die Dämpfung der Belichtung durch den Fotoinitiator sich in einem Polymerisa—
tionsgradienten durch die Dicke der Fotopolymerisatsohicht
hindurch auswirkt, so daß der höchste Polymerisationsgrad oder der höchste Umsatz an Monomeren gegen jene Seite erfolgt»
von der die Belichtung in das Element eintritt, während die Umwandlung der Monomeren in der Nähe des porösen Trägers
am geringsten iste Bei der zur Entwicklung der Platte angewandten
Temperatur wird ein entsprechender Viskositäts— gradient durch die Filmdicke auftreteno Man kann sich eine
kritische Viskosität vorstellen, bei welcher das belichtete Polymere den porösen Träger, verglichen mit der Zeitskala
des Entwicklungsvorganges, mit sehr niedriger Geschwindigkeit (bei der Entwicklungstemperatur) durchdringt^
Die dieser kritischen Viskosität entsprechenden Tiefen sinken dann mit erhöhter Belichtung abe Daher fließt das thermoplastische
Material unter einem Gas-Druckgradienten in den porösen Träger unter Ausbildung eines Reliefbildes,
das die fortlaufende Tönung des ursprünglichen Diapositivs wiedergibt1·
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- ίο -
Die LAelttabschwächung läßt sich durch Zusatz eines das
aktinische Licht absorbierenden Farbstoffes erhöhen, so daß
die Kontraste des Systems verringert werden. Die gleiche Wirkung läßt sich durch eine Steigerung der Fotoinitiator-Konzentration
erreichen. In gleichem Sinne läßt sich der Kontrast (bei Beeinträchtigung der Fotographier-Geschwindigkeit)
erhöhen, indem man die Konzentration an Fotoinitiator herabsetzt.
Eine solche Arbeitsweise eignet sich für die Herstellung von Reliefkarten, Ziertafeln, Formenmuster, Vorlagen
für Pantograph-Maschinen usw.
Zu den fotohärtbaren Massen gehören sowohl die fotovernetzbaren
als auch die fotopolymerisierbaren Systeme» Bei den fotoveraetzbaren Massen führt die Wechselwirkung eines Photons
mit dem System gewöhnlich zur Bildung des Maximums einer Querverbindungο Zu den fotovernetzenden Umsetzungen, die sich
für die vorliegende Erfindung eignen, gehört eine Reihe bekannter Reaktionen. Beispiele:
Die sich, aus der Belichtung schmelzbarer Polyvinyleinnamat
oder 3?©Xyvinylbenzophenon enthaltender Schichten ergebende
Reaktion;
die sich aus der Belichtung von Hydroxyl-Gruppen enthaltenden
!Polymeren (z.B. teilweise hydroisiertes Polyvinylacetat) in Gegenwart von Chromsäure oder Dichromaten ergebende Reaktion
$
die Eotozersetzung bestimmter mono- oder bifunktioneller
Diazo-, Azido oder Diazoniumverbindungen. In diesen Ballen kann die Zugabe eines inerten Weichmachers g erwünscht
sein, um eine für praktische Zwecke genügend niedrige Fließtemperatur
zu haben. Die fotohärtbare Schicht der Erfindung umfaßt auch gewisse GeIa tine schichten, d.h„ Schichten aus
bichromatisierter Gelatine, die unter der Einwirkung von Licht unterschiedlich aushärten. In diesem Falle ist etwas
Feuchtigkeit erforderlich, um die nicht belichtete ungehärtete Gelatine durch Anwendung von Hitze und Druckunterschied zum
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Einfließen in den porösen Träger zu bringen0 Auf einfache
Weise läßt sioh sowohl Hitze als auoh Feuchtigkeit liefern, in dem man das beliohtete Element mit Dampf behandelt· Offensichtlich
können auch Gelatine, Silberhalogenid, Emulsionen, mit denen ein geeigneter poröser !Träger beschichtet wurde, angewandt werdend Dabei verfährt man unter Belichtung, Entwicklung
in einem härtenden Entwickler und unter Anwendung von Hitae und Feuchtigkeit (z.B. Dampf) längs eines Druckunter*·
sohiedes, um zu erreichen, daß die Gelatine in den nicht belichteten
Bereichen unter Ausbildung eines Reliefbildes in den porösen Träger fließt»
Obgleich die Erfindung die Verwendung fotohärtbarer Massen einschließlich der vorstehend aufgeführten fotoquervernetzbaren
Systeme im breiten Umfange umfaßt, betrifft sie vorzugsweise den Gebrauch der durch Fotopolymerisation härtbaren
Mischungen· Diese haben den Vorteil, daß ein einziges Pho"tj£» sich in der Bildung einer großen Anzahl neuer duroh
Polymerisation entstandener chemischer Bindungen auswirkt, so daß Elemente entstehen, die im allgemeinen eine höhere
fotographische Geschwindigkeit besitzen als die vorstehend aufgeführten· Außerdem dienen die angewandten Monomeren oft
als Weichmacher für das nioht beliohtete Material, wodurch günstige Arbeitstemperaturen leicht erhältlich sind!» Selbstverständlich
können auch inerte Weichmacher eingesetzt werden, um die Arbeitstemperatur einzustellen* Darüber hinaust
lassen sich die fotopolymerisierbaren Massen bequem aus:
handelegängigen Materialien formulieren, sie sind auoh verhältnismäßig preisgünstig» Die für die Erfindung geeigneten
fotopolymerisierbaren Mischungen sind in den vorstehend erwähnten Patentschriften beschrieben»
Geeignete Bindemittel bestehen aus den in der USA-Patentschrift 3 060 023 beschriebenen thermoplastischen Polymeren*
Diese Patentschrift beschreibt auch geeignete Füllstoffe oder Verstärkungsmittel, die sioh zur Anwendung eignen und beispielsweise die Festigkeit der Masse verbessern,. Solche
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Stoffe müssen entweder schmelzbar sein oder in ausreichend
geringen Mengen angewandt werden, damit Interferenz mit dem I1IuB der unterbelichteten Bereiche der fotopolymeri—
sierbaren Schicht in dem porösen Träger oder die Herausnahme dieser Bereiche durch eine absorbierende Oberfläche vermieden
wird© Auch müssen alle in der fotopolymerisierbaren Schicht vorliegenden Stoffe vor der Belichtung von ausreichen«!
geringer TeilchengrölBe sein, so daß sie in den porösen Träger
oder die absorbierende Oberfläche eindringen können, die eine durchschnittliche Porenweite von 2,5 bis 25 Mikron hato
Bestimmte Stoffe, beispielsweise die Acrylat- und Methacrylatester
von Poly-(vinylacetat co Vinylalkohol) sind in der
Lage, gleichzeitig als Polymerisations-Bindemittel wie auch als äthylenisch ungesättigte additionspolymerisierbare Verbindung
zu dienen^ (d,ho ein ungesättigtes Polymeres!, das
sich weiter polymerisieren läßt)e
Geeignete additionspolymerisierbare äthylenisch ungesättigte Verbindungen sind außer dem Triäthylenglykoldiacrylat und den
Polyäthylenglykoldiacrylatäimit einem durchschnittlichen Molekulargewicht
des Diol-vorpolymerisats von 200 bis 600S
Eingeschlossen sind Vinylmonomere (besonders die in der USA-Patentschrift 2 791 504, Spalte 17, Zeile 62 bis Spalte 18,
Zeile 16 beschriebenen)· Weiterhin Acrylsäure oder Methacrylsäureester von DiäthylenglykoüL, Triäthylenglykol und
höheren Polyalkylenglykolen wie Methoxytriäthylenglykolacrylat,
Äthylenglykoldimethacrylat, Diäthylenglykoldiaorylat,
Methoxydriäthylenglykolmethaorylat, Di- und Triäthylenglykol—
acrylate und Methacrylate, die Acrylate, Diaorylate, Methacrylate
und Simethacrylate von Tetraäthylenglykol^ Dipropylenglykol
und Polybutylenglykoi» Andere brauchbare Verbindungen«
Die Diacrylate und Dimethaorylate von Ätherglykolen, die auch
eine kombinierte innerkettige dibasisohe Säureeinheit enthalten,
beispielsweise das Diaorylat oder Dimethacrylat des HOCH2OH2OiJH2OH2O-OOEOOOCH2CH2OGH2OH2OH, worin R ein zweiwertiger
Kohlenwasseretoffrest, beispielsweise Methylen
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oder Äthylen ist* Andere brauchbare Viny !monomere sind ι
Acrylat- und Methacrylatester von Polyhydroxyverbindungen,
beispielsweise Glyzerin, Pentaerythrit, 1,2,4-Butantriol,
1,4 -—■> 3,6-Dianhydro—D—Gluoitol, Glukose, Mannose, Sucrose,
Inosit, Sorbit und Mannit« Eine besonders wertvolle Gruppe d8r additionapolymerisierbaren Verbindungen stellen die
Pentaerythritester dar©
Bin Additionspolymerisationinitiator, der durch aktinisehes
Licht aktiviert werden kann, kann in Mengen von 0,001 bis
10 Gew.-Teilen, vorzugsweise 0,001 bis 0,2 Teilen, auf
100 Teile der Gesamtmasse zugegeben werden· Beispiele für solche Initiatoren sind: vicinale Ketaidony!verbindungen wie g
Diacetyl, Benzil, uswe, oc-Ketadonylalkohole wie Benzoin,
Pivaloin usw«, Acyloinäther wie Benzoinmethyl— oder Äthyläther,
α-Kohlenwasserstoff substituierte aromatische Acyloine einschließlich
oc-JIethylbenzoin, a-Allylbenzoin und a—Phenyl—
benzoin,. Weiterhin: o-Alkylxanthatester· Bevorzugt verwendet
man Anthraahinon-Fotoinitiatoren· Weitere geeignete Initiatoren!
1-Chloranthraohinon, 2-Chloranthrachinon, 2-Methylanthraohinon,
2-Xthylanthraohinon, 2-Tertiär-Butylanthrachinon, Oktamethyl—
anthrachinon, 9,10-*Phenanthrenchinon, 1,4-Naphthochinon9
1,2-Benzanthraohinon, 2,3-Benzanthrachinoni, 2-Äethyl-1, 4—
Haphthoohinon, 2,3-Dichlornaphthoohinon, 1,4~Dimethylanthra—
ohinon, 2,3-Dimethylanthraohinon, 2-Phenylanthrachinon, Salze
der Anthraohinon-a-Sulfonsäure, 2-Chlor-2-4iethyl-Anthraohinont ^
Hetenohinon, 79 8,9,10-Q?etrahydronaphthacenchinoni und
1,2,3,4-Tetrahydrobenz (a) Anthracen—7,12—Dion»
In den bevorzugten Massen kann ein thermische Additionspoly—
merisation inhibierender Stoff vorliegen» Beispiele für derartige
brauchbare Inhibitoren» p-Methoxy-phenol, Hydrochinon
und alkyl- und Äpylsubstituierte Hydroohinone, tertiäres Butylkateohol, Pyrogallol, Kupferresinat, Haphthylamine,
ß-Kaphthol, Kupfer-(I)-Chlorid, 2,6-Di-tertiärbutyl-p-kresol,
Phenotiazin, Nitrobenzol und Dinitrobenzol» Andere brauchbare
Inhibitoremt p-Toluehinon und Chloranilo
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Soweit nicht poröse Unterlagen oder Träger für die foto— härtbaren Massen in !Frage kommen, sollen diese vorzugsweise
biegsam sein und aus Metall, beispielsweise Aluminium oder Stahl, bestehen. Jedooh kann man auoh feste Körper verwenden«
Sie können auoh aus verschiedenen filmbildenden Harzen oder Polymerisaten oder Trägern auf Cellulosebasis,
wie schwarzem Hophglanzpapier, bestehen» Geeignete !rager
sind in der USA-Patentschrift 2 760 863, Spalte 5, Zeilen 14
bis 33f beschriebene Man kann verschiedene Verankerungsschichten,
wie in dieser Patentschrift angegeben, verwenden, um eine sehr gute Haftfestigkeit zwischen Unterlage und
fotohärtbarer Schicht sicherzustellen Die in der USA-Patentschrift
3 036 913 beschriebenen K^ebmassen sind sehr wirksam«
Der Träger kann ein liohthof schützendes Material enthaltend
Auch kann dieses in der auf der Träger ob er fläche liegenden Schicht oder in der verankernden Schicht enthalten seirsi»
Bei durchsichtigen oder durchscheinenden Trägern kann der I&chthof—schützende Stoff auf der rückwertigen Fläche dea
Elements liegen« Arbeitet man mit Idehthof-schützenden
Stoffen, so sollten diese vorzugsweise ein ausreichendes; Absorptionsvermögen für aktinisches licht aufweisen^ um eine
!Reflexion vom Träger oder der Trägerkombination von höchstens
35 $> des einfallenden aktinischen Lichts zu gestattend
Soll die Hitzestufe des Verfahrens durch Infrarotstrahlung
bewirkt werden, so ist es. sehr vorteilhaft, Infrarot absorbierende
Stoffe in. den Träger einzubringen insbesondere solche Materialien, die auoh gegen Xiohthofbildung schützest
Die Infrarot absorbierenden Stoffe können natürlich in der
fotohärtbaren Schicht vorliegen» Ruß stellt eine:·-, ausgezeichnete,
beiden Zwecken gerecht werdende Verbindung zur Einarbeitung in den Träger dar, weil sie sowohl infrarote
Strahlung absorbiert als auch gegen Idehthof bildung schutztf»!
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Verschiedene Farbstoffe, Pigmente und farbbildende Bestandteile können den fotopolymerisierbaren Massen beigegeben
werden, um nach der Bildung des thermoplastischen Bildes verschiedene Ergebnisse zu liefern. Diese Zusatzstoffe sollen
vorzugsweise keine überschüssigen Lichtmengen der Belichtungswellenlänge absorbieren oder die Polymer!sation inhibieren.
Die Belichtung mit aktinischem Licht kann durch eine Punktlichtquelle oder eine breite aktinisches Licht aussendende Quelle
erfolgen. Die Lichtquelle soll wirksame Lichtmengen mit Wellenlängen liefern, bei denen der Fotoinitiator aktiv
ist. Normalerweise ist dies im sichtbaren und ultravioletten Bereich des elektromagnetischen Spektrums der Pail,
Geeignete Lichtquellen sind Kohlelichtbögen, Quecksilberdampflampen, Crlimmleuchtstofflampen mit speziellen ultraviolett
oder sichtbare Strahlung aussendenden Leuchtstoffen, Argonglühlampen
oder fotografische Scheinwerfer. Die Punktlichtquellen werden im allgemeinen in einem Abstand von 51 bis
etwa 102 cm vom fotopolymerisierbaren Element angewandt. Die mit breiter Strahlung arbeitenden Lichtquellen hält man
im Abstand bis 61 om von der fotopolymerisierbaren Oberfläche entfernt. Der Zwischenraum variiert bedingt durch die Stärke
der Lichtquelle und die erforderliche Belichtungszeit.
Im Verfahren der Erfindung kann das Aufheizen des Elements
auf die Arbeitstemperatur auf üblichem Wege erfolgen, wobei
auch Walzen, ebene oder gebogene Heizflächen oder Heiztische, Wärmestrahler, beispielsweise Heizlampen, eingesetzt werden
können. Man kann die Wärme in jeder Stufe des Verfahrens der
Erfindung anwenden, die vor der^Berührung mit der absorbierenden
Oberfläche oder der Anwendung des Gas-Druckgradienten liegt, vorausgesetzt, daß die thermoplastische Schicht die
Arbeitβtemperatür während der Anwendung des Druckgradienten
beibehält. Nach einer bevorzugten Ausführungsform wird gleichzeitig mit der Berührung der absorbierenden Oberfläche oder
beim Druckgradienten Hitze angewandt;
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"bei der letzteren Ausführungsform führt man zweckmäßig
strahlende Energie (Infrarot) zu9 die innerhalb des filmbildenden
Elements absorbiert und in Hitze umgewandelt wird"·
Die nach der Erfindung hergestellten Druckreliefs können
für die meisten Druckverfahren eingesetzt werden, besonders bewährt hat sich ihre Anwendung für jene Druckart, für.die
ein deutlicher Höhenunterschied zwischen druckenden und nicht druckenden Bereichen erforderlich ist ο Zu diesen Druckarten
gehören jene, bei denen die Druckfarbe vom erhabenen Anteil des Reliefs getragen wird, wie bei der Trocken off-set-Druckerei
und beim üblichen Druckerpressen-Verfahren· Das letztere Verfahren verlangt größere Höhenunterschiede
zwischen druckenden und nicht druckenden Bereichen,) Die Platten lassen sich für Yielfarbendruck verwenden*
Man kann die Masse zur Herstellung fortlaufender getönter Reproduktionen verwenden, wobei Reliefkarten und verzierende
Gegenstände erhalten werden können« Auch lassen sie sich zum Neudruck normaler fortlaufend getönter fotographischer
Negative verwenden, wobei das Bild durch Anfärben der foto— polymerisierbaren Masse gefärbt werden kann,, Dabei läßt sich
jeder Farbstoff verwenden, der aktinisches Licht nicht stark absorbierte Darüber hinaus lassen sich neue Effekte erzielen,
indem man die (Däler des Reliefbildes, die vorher gefärbt
sein können, mit einem durchsichtigen oder durchscheinenden Material füllt, beispielsweise mit gefärbtem geschmolzenem
Wachs oder einem thermoplastischen Polymeren· Das Verfahren eignet sich für liniendruck, Blockdruok uswi, für Halbtonpapier,
Tiefdruck usw« ist das Verfahren besonders wertvoll,
wenn die verlangte Bildauflösung ziemlich niedrig ist, beispielsweise, wenn der verlangte Zwischenraum zwischen den
Linien oder den zu reproduzierenden Halbtohpunkten mindestens
so groß ist als die Schichtdicke* Daher eignet sich der Prozeß zur Reproduktion von Linien^OJpen- und Druckstookoriginalen
und zur Reproduktion von Großsiegeln, beispielsweise für Halbton- und Tiefdruckkopieni
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Daa Verfahren kann auch für den Gravierdruek angewandt
werden, wobei man ein Metallgitter über einen porösen Träger legt und die offenen Zwischenräume des Gitters mit einem
fotopolymerisierbaren Material ausfüllt. Dieses kann dann
fortlaufend tönend belichtet und nach dem Verfahren der Erfindung entwickelt werden, indem man Wärme- und Druckgradient
so anwendet, daß innerhalb des Gitters verschiedene Tiefen entstehen.
Auch lassen sich die nach dem Verfahren der Erfindung erzeugten Reliefbilder zur Gewinnung von Zierwirkungen in Kunststoff-Filmen
verwenden. Man kann jede Anzahl dreidimensionaler Nachbildungen eines fotogehärteteh Reliefbildes gestalten,
indem man aufeinanderfolgende Folien thermoplastischer Filme, die mit dem fotogehärteten Reliefbild in Berührung stehen.
Hitze und einen Druckgradienten anwendet. Dieser Einsatz des Druckgradienten wird begünstigt durch die Porosität des für
das fotogehärtete Beliefbild angewandten Trägers. Über den
bei der ursprünglichen Bildung eines Reliefbildes in der fotohärtbaren Schicht hinaus gezeigten Nutzen wirkt sich auch hier
die Porosität des Trägers günstig aus. Unter der Bezeichnung "unterbelichtet" sind hier Bildbereiche zu verstehen, die
vollständig unbelichtet waren oder die nur in solchem Umfange belichtet wurden, daß additionspolymerisierbare oder quervernetzbare
Verbindungen noch in ausreichender Menge vorliegen, so daß die Erweichungstemperatur im wesentlichen niederer
bleibt als die der komplementär belichteten Bildbereiche. Der sowohl für den unterbelichteten als auch für den belichteten
Bereich einer fotohärtbaren Schicht benutzte Ausdruck"Fließtemperatur"
charakterisiert die Mindesttemperatur, bei welcher der in Frage kommende Bereich innerhalb 15 Sekunden bis au
einer Tiefe von 127 Mikron in ein Stück filzähnliches Baumwollfiltertuch übergeht und eindringt. Bei dieser Temperatur
wird ein leichter
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Überdruck von etwa 0,07 bis Ot35 kg/cm angewandt, das Such
hatte eine durchschnittliche Porenweite von etwa 25 Mikron-»
Als Arbeitstemperatur wurde die !Temperatur bezeichnet* bei
welcher die Entfernung oder das Fließen der unterbelichteten Bereiche aus der fotohärtbaren Schicht tatsächlich ausgeführt
wurdeο Die Arbeitstemperatur liegt zwischen den Fließtemperaturen
der unterbelichteten und der belichteten Bereiche einer fotohärtbaren Schicht*
Das Verfahren hat den Vorteil der Durchführung in trockenem Zustande ο Es erfordert keine Lösungen und Flüssigkeiten, so
daß die früher erforderlichen Auswaschvorrichtungen durch eine einfache Apparatur zur Lieferung des Druckgradienten
und eine Wärmequelle bzw.» eine heiße Presse ersetzt werden konnten» Die einfache Entwicklungstechnik läßt sich leicht
auf die kontinuierliche Herstellung einer Druckplatte übertragen, wobei eine sich bewegende Bahn des Elements zunächst
belichtet und dann entwickelt wird» Die Behandlung erfolgt viel schneller als im Falle der ausgewaschenen Platten, weshalb
die kontinuierliche Fertigung sich viel leichter durchführen läßt als bei Auswasch-Systemen© Ein zusätzlicher wichtiger
Vorteil liegt darin, daß alle geeigneten thermoplastische! Bindemittel besser angewandt werden können als spezifische
in Wasser oder Lösungsmittel lösliche Bindemittel Für viele Zwecke, wie beispielsweise zur Sicherstellung guter physikalischer
Härte, hätte man früher kostspielige Polymere zu synthetisieren gehabt, die auch die verlangte Löslichkeit
aufweisen· Demgegenüber läßt sich für das Verfahren der Erfindung ein breites Band handelsgängiger preisgünstiger
Bindemittel einsetzen« Die nachfolgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung©1 Soweit nichts anderes angegeben,
sind alle Mengenangaben als Gewichtsangaben anzusehen»
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Aus nachstehenden Bestandteilen wurde eine Überzugsmasse formuliertt
60,0 s Celluloseacetatbutyrat,
40,0 g Polyäthylenglykoldiacrylat, 88,0 g Aceton mit einem Gehalt an 0,42 g Phenanthrenohinon
und 0,25 g Caloocid-Grün s Farbstoff (CI 44 090).
Das Celluloseacetatbutyrat enthielt etwa 13 $ Acetylgruppen,
etwa 37 i· Butyry!gruppen und hatte eine Viskosität von
64 bis 124 Poise, bestimmt nach der A.S.TOM,-Methode
D-1343-54 T in lösung, beschrieben als Formel A, A.S.T.M·-
Methode D 871-54 Te' Bas Polyäthylenglykoldiacrylat war mit
Hilfe von Polyäthylenglykol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von etwa 300 erzeugt worden«
Sie Masse wurde als 1,21 mm dicker feuchter Überzug auf eine
102 Mikron dicke Polyäthylenterephthalatfolie aufgebracht, wobei der Oberschuß mit einem Doktormesser abgestrichen wurde·
Bann wurde bei Raumtemperatur getrocknet und ein mit einem Klebstoff bedecktes Aluminiumblech mit dem getrockneten Überzug
beschichtet, wonach der Polyäthylenterephthalatfilm
entfernt wurde· Bas Element wurde eine Stunde auf 110° erhitzt und dabei horizontal gelagert, um eine gute Haftfestigkeit
sicherzustellen und Blasenbildung auszuschalten· Die Oberfläche des gebildeten Elements wurde dann mit einem
25 MI.Trron dicken Polyäthylenterephthalatfilm beschichtet,
um eine die. Polymerisation verzögernde Einwirkung von Sauerstoff auszuschalten,, Anschließend wurde das Element durch
ein fotögraphisohes Negativ belichtet, wobei eine Westinghouse Type RS, 75 Watt Sonnenlampe 5 Minuten im Abstande von
12,5 cm einwirkte· Nach der Belichtung wurde der 25 Mikron dicke Polyäthylenterephthalatfilm entfernt» Zwei Stücke
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eines filzartigen Baumwollfiltertuohes wurden dann über die
Platte gelegt und das ganze bei 105° zwei Minuten -unter einem
Druck Ton 0,35 bis 0,7 kg/cm in eine Oarver-Laboratoriumspresse
gepreßte Durch das Tuch floß Wasser mit einer Geschwindigkeit von 6,1 cur /cm /Sekunde unter einer Wassersäule
von 15 erne Dicke des Tuchess 2 mm0 Während die Anordnung
noch heiß war9 wurde das filzartige Material von der Oberfläche
des Elements abgezogen© Die nicht belichteten Bereiche waren durch das Tuch entfernt worden und auf dem Aluminiumblech
ein gutes Eeliefbild entstanden»
Eine ähnliche Platte wurde in gleicher Weise belichtet und
entwickelt, indem Filterpapier mit einem Flacheisen gegen die Platte gedruckt wurdeβ Dadurch wurde ein Teil des nicht
belichteten Materials entfernt« Weitere Mengen wurden durch aufeinanderfolgendes Anpressen frischer PiIterpapierlagen
abgenommen und ein sauberes Bild erhalten durch abschließendes Anpressen eines Nainsook-Baumwolltuehes zwischen Platte und
Eisen»
Eine der Zusammensetzung nach Beispiel 1 ähnliche Überzugsmasse wurde formuliert, dabei jedoch der Farbstoff weggelassen«
Die Masse wurde auf einen Polyäthylenterephthalatfilm
zu einer feuchten Schicht mit einer Dicke von 1,40 mm aufgetragen und zur Ausbildung eines 0,43 mm dicken Überzugs
getrocknet« Das gebildete Element wurde mit der überzogenen Seite nach unten auf ein Klebstoff tragendes Stahlblech geschichtet
und durch ein Negativ in einem Vakuumrahmen belichtet (Fairschild Belichtungseinheit Modell F 386,1). Die Belichtung
erfolgte unter 8-maligem Vorbeiführen der Quecksilberdampflampe in einem Abstand von 3,49 cm, wobei sich die Lampe
mit einer Geschwindigkeit von 1,90 m/Minute weiter bewegte» ·
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Der Polyäthylenterephthalatfilm wurde entfernt und das nicht
belichtete Material in das filzähnliche Filtertuch über—
■-·>-, -TiZj i-JO-""-. ■'■·'.■:■■' rt
führt, indem das Element zwei Minuten bei 153 , wie in Beispiel 1 beschrieben, in eine Presse gelegt wurde· Auf
das so erhaltene Reliefbild wurde in einer Andruckpresse
Farbe aufgetragen und/iaoc Papier gute Kopien erhalten«
Auf einen 101 Mikron dicken biaxial orientierten Polyäthylenterephthalatfilm
wurde zwecks Verbesserung der Haftfestigv keit gegenüber fotopolymerisierbaren Schichten ein 127 Mikron "
dicker Überzug einer Klebmasse aufgebracht» Die Klebmasse
bestand aus einer Lösung von 1 g Polypiperazinglykolurethan (nach Beispiel 1 der USA-Patentschrift 2 731 446 hergestellt)
in 1500 ear Chloroform, die nach dem Auftragen getrocknet
wurde· Dann wurde eine lösung nachstehender Zusammensetzung
auf die Klebmassenschicht aufgebracht, die nach dem trocknen
als 178 Mikron dicke Schicht vorlagt
50,0 g Polybutylmethacrylat,
50,0 g Polyäthylenglykoldiaerylat nach Beispiel 1, 0,25 g 2-lthylanthrachinon in 250 car Aeeton*
Auf die fotopolymerisierbare Oberfläche wurde ein 25 Mikron '
dicker Polyäthylenterephthalatfilm geschichtete Das Element wurde dann in einem Vakuumrahmen bei 16 Lichtbogendurchgängen
entsprechend der Arbeitsweise des Beispiele 2 belichtet, dabei jedoch ein 0,635 cm tiefes bienenkorbartiges über der
befindliches Sieb eingeschaltet, um das Licht teilweise koordinieren· Der Abdeckfilm wurde entfernt· Die nicht
belichteten Bereiche wurden dann auf einem Filtertuch entfernt,
indem das Element eine Minute bei 135° ähnlich der Methode
des Beispiels 1 in eine Presse gelegt wurde« Es wurde ein dem Originalnegmtiv entsprechendes Reliefbild erhalten«
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Auf einen feiaxial orientierten, zwecks Verbesserung der Haftfestigkeit, wie in Beispiel 3 "beschrieben, vorbehandelten
Polyäthylenterephthalafilm wurde ein 505 Mikron dicker Überzug aufgebracht, der aus einer 1,52 mm dicken aufgebrachten
feuchten Schicht nachstehender Zusammensetzung erhalten worden wari
10,0 g Äthylcellulose,
10,0 g Triäthylenglykoldiaerylat, 0,07 g 2-JLthylanthrachinon,
10,0 g Triäthylenglykoldiaerylat, 0,07 g 2-JLthylanthrachinon,
126 cm Aceton
Die eingesetzte Äthylcellulose besaß- als 5 $ige Lösung: in
einem 80/20 5Doluol/Äthano!-Gemisch bei 25° eine Viskosität
von 4,5 Zentipoise» Die Schicht wurde getrocknet und mit einem 25 Mikron dicken Polyäthylenterephthalatfilm beschichtete
Nach Belichtung durch ein Negativ entsprechend Beispiel 2 und Entfernung des Deckfilms wurden die unterbelichteten
Bereiche bei 95° unter Druck entfernt· Hierbei wurde eine
Schicht aus feingewebtem Tuch zwischen ein in Beispiel 2 beschriebenes I1Utertuchkissen und die Elementoberflache gelegt* Die Proben wurden unter Einsatz gewebter Textilien,
übertragen, und zwar durch Gewebe aus Nylon, Polyethylenterephthalat
und regenerierter Cellulose» Alle diese Gewebe hatten etwa 100 χ 100 bis 250 χ 250 Fäden je 2t54 cmt ein
Hainsook-Baumwollgewebe 60 χ 60 Fäden und ein Nylon gewirktes
Gewebe 60 Maschen/2,54 omv In allen lallen wurde eine bessere
Abnahme des nicht belichteten Materials erreicht als bei alleiniger Benutzung von Filz» Es wurde eine sehr saubere
von laserteilchen freie Platte gewonnen'*
Die Abnahme des geschmolzenen Materials war besonders gtrfc
bei der regenerierten Cellulose, wobei ein eng gewebtes etwas elastisches Textil angewandt wurde, das durch sich kreuzend·
laden von weniger als 7 Mikron gebildete Löcher aufwies«*
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Diese engen Poren bedingten die ausgezeichnete Bildauflösung
in den behandelten Druckplatten, während die Elastizität
des Gewebes eine vorübergehende Ausdehnung der Porenöffnung erlaubte,-fiie eine beträchtliche Fließgeschwindigkeit dee
geschmolzenen Materials durch das Gewebe ermöglichte· Me
anderen Gewebe hatten Porenöffnungen von 76 bis 127 Mikron oder men*f :sie ergaben von Faserteilchen freie Platten.
Auf einen Polyurethan-beschichteten Polyethylenterephthalat—
film nach Beispiel 3 wurde eine Lösung nachstehender Zusammensetzung aufgetragen!
50 g "Polyvinylacetat,
50 g 'Polyäthylenglykoldiacrylat (in Beispiel 1 beschriebe^
0,25g 2-lthylerianthrachinon in 200 g Methyläthylketon
und 20,0 g Aceton»
Der trockene Anstrich hatte eine Dicke von 178 Mikron«
Eine 8t6 #ige Lösung des Polyvinylacetats hatte bei 20° eine
Viskosität von 90 bis 110 Zentipoise© Ein Deckfilm wurde, wie in Beispiel 3 beschrieben, aufgeschichtet und das Element
bei 4 Durchgängen des Lichtbogens entsprechend Beispiel 3 belichtet* Äach Entfernung des Deckfilms und Abnahme der
unbelichteten Bereiche im Filtertuch (bei 105° entsprechend Beispiel 1) wurde ein ausgezeichnetes Reliefbild erhalten^ ι
Auf einem alt Polyurethanklebmasse beschichteten Polyäthylenterephthalatfilm
entsprechend Beispiel 3 wurde eine Lösung nachstehender Zusammensetzung aufgetragen!
12,5 S eines Mischpolymeren von 90 Teilen Vinylchlorid und 10 Teilen Vinylacetat j
12,5 g des Polyäthylenglykoldiaorylats des Beispiels 1{
0,125g 2-Ithylanthraohinon gelöst in 110 g Aceton*
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Der getrocknete Anstrich hatte eine Dicke von 178 Mikrone
Auf ihn wurde ein 25 Mikron dicker Polyethylenterephthalatfilm
gelegt· Das Element wurde dann durch ein Negativ bei 8 Lichtbogendurchgängen, wie in Beispiel 3 beschrieben, belichtet,
wonach der Deokfilm entfernt wurde* Das unbelichtete
Material wurde durch Abpressen mit einem filtertuch bei 130° entsprechend Beispiel 1 abgenommene Es wurde ein gutes
Eeliefbild, das dem Originalnegativ entsprach, erhalten» Ein kleiner Anteil an klebrigem unbelichteten! Material
blieb nach der Abnahme zurück, er beeinflußte jedoch die Qualität der so erhaltenen Druckerpreß-Druekplatte nicht©
Die Platte wurde einer Gesamtbelichtung von 60 Bekunden mit aktinischem Licht ausgesetzt, um sie in einem Vakuum—
rahmen zu härten*
Auf einem mit einer Polyurethanklebschicht entsprechend Beispiel 3 bedeckten Polyäthylenterephthalatfilm wurde ein
508 Mikron dicker feuchter Überzug aus nachstehender Lösung aufgebracht ι
12,0 g Polyäthylenoxyd mit hohem Molekulargewicht (eine 5 #ige wässrige Lösung hatte bei 25° eine
Viskosität von 300),·
18 g Polyäthylenglykoldiacrylat entsprechend Beispiel 1}
0,1 g des Natriumsalzes der Anthrachinon—2-Sulfonsäure
in 128 cm Wasser«
Der getrocknete Anstrich hatte eine Dicke von 7,6 Mikron»
Er wurde mit einem Deckfilm entsprechend Beispiel 3 beschichtet« Nach Belichtung entsprechend Beispiel 6 wurde der
Deokfilm entfernt und die Platte durch Waschen mit Wasser entwickelt« In Sereiohra mit breitem Relief wurde ein gutes
Bild erhalten« Das Anquellen des belichteten Polymeren durch das Entwickeln mit Wasser beeinträchtigte die Lösungaentwioklung
von Schattenpunkten, die sich dann in den hohen Eeliefbereiohen in form kleiner Löcher zeigten»
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INSPECTED
Ein weiteres belichtetes Element ähnlicher Zusammensetzung
wurde durch thermische Übertragung auf ein Filtertuch entwickelt, wobei entsprechend Beispiel 1 gearbeitet und bei
72° unter mäßigem Druck gepreßt wurdeβ Es wurde nur eine
geringe Menge des Materials erhalten bedingt durch die hohe Sohmelzviskosität der nicht belichteten Masse bei dieser
Temperatur· Der Materialübergang reichte jedoch aus, um bei anschließendem Waschen mit Wasser eine saubere Entwicklung
der Sohattenpunkte sicherzustellen»
Auf den mit einer Polyurethanklebschicht bedeckten Poly- *
äthylenterephthalatfilm entsprechend Beispiel 3 wurde ein feuchter Anstrioh von 762 Mikron Dicke in Form einer Lösung
folgender Bestandteile aufgebracht:
20,0 g Äthylcellulose (in Beispiel 4 beschrieben)j
18,0 g Polyäthylenglykoldiacrylat (in Beispiel 1 beschrieben)?
0,14 g 2-lthylenanthrachinon in 90 g Aceton··
0,14 g 2-lthylenanthrachinon in 90 g Aceton··
Der trockene Anstrioh war 127 Mikron dick«. Eine Anstrichprobe
wurde entsprechend Beispiel 6 beschichtet, belichtet und der Deokfilm wieder abgenommene Das belichtete Element,
wurde dann unter Erhitzen auf 130° und Abwaschen mit absor- ι bierender Baumwolle zwecks physikalischer Entfernung des
geschmolzenen Materials der unterbelichteten Bereiche entwickelt· Es wurde ein befriedigendes Relief erhalten, jedoch
blieb ein kleiner Anteil der Baumwolle an den unterbelichteten Bereichen des Reliefbildes haften· Ein besseres Reliefbild
wurde erhalten, indem das Verfahren in einem ähnlichen Element wiederholt, dabei jedoch anstelle eines Baumwolltuches
ein Flanelltuch angewandt wurdeo
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Auf einem mit einer Polyurethanklebschichte bedeckten Polyäthyler
terephthalatfilm entsprechend Beispiel 3 wurde ein 635
Mikron dicker feuchter Anstrich aufgetragen, der aus einer Losung nachstehender Zusammensetzung erhalten wurde»
31»5 g einer 30$igen wässrigen Lgsung von Celluloseacetat
butyrat entsprechend Beispiel Ij 10, 0 g 2-Äthylhexylacrylat j
0,25 g Benzoinmethyläther»
0,25 g Benzoinmethyläther»
Nach 15 Minuten Trocknen bei Raumtemperatur wurde der Anstrich mit einem 25 Mikron dicken Polyäthylenterephthalatfilm beschichtet,
entsprechend Beispiel 2 belichtet,und der Deckfilm
entfernt« Die unbelichteten Bereiche entsprechend Beispiel.
durch Pressen in einer Carver-Presse bei 80° (eine Minute)
auf einem Filtertuch entfernte Es wurde ein gutes Relief« bild erhalten»
Auf einen mit einer Polyurethanklebschicht entsprechend Beispiel
3 bedeckten Polyethylenterephthalatfilm wurde ein
635 Mikron dicker feuchter Anstrich aus einer Lösung nachstehender Bestandteile aufgebracht?
20 $ige Lösung von Ithylcellulose entsprechend Beispiel 4
in Ac et on j
10 g I-Yinyl-2-Pyrolidoni
0,25 g Benzoinmethyläther0
0,25 g Benzoinmethyläther0
Die getrocknete Masse wurde doppelt so stark belichtet, wie in Beispiel 3 angegeben (32 Durchgänge)«, Die unbelichteten
Bereiche wurden auf filtertuch abgenommen, wobei in einer Carver-Presse entsprechend Beispiel 1 bei 80° eine Minute
gepreßt wurde© Is ließ sich ein gutes Reliefbild gewinnend
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Das Beispiel wurde wiederholt, jedoch das If-Vinylpyrolidon
der Lösung durch 8,0 g 2-Hydroxyäthylmethacrylat ersetzt·
Die Belichtung erfolgte unter nur zwei Durchgängen des Lichtbogens« Man erhielt bei Abnahme der unbelichteten Bereiche
.bei 77° und der beschriebenen Arbeitsweise ein gutes Reliefbild·
Aus nachfolgenden Bestandteilen wurde eine Überzugslösung hergestellt!
150 g einer 3Ö#igen Lösung in Aceton von Celluloseacetatbutyrat}
40 g Polyäthylenglykoldiacrylatf
25 oar einer l#igen Lösung von 2-Ithyl-9»10-AnthraohinoDi
in Aceton·
Das Oelluloseaoetatbutyrat enthielt etwa 13 ^ Acetylgruppen,
etwa 57 £ Butyrilgruppen· Es hatte eine Viskosität von 64
bis 124 Poise· Die Viskositätsbestimmung erfolgte nach der A.S.T.M.-Methode D-1343-54- T in Lösung, beschrieben als
Formel A, A.S.T.M^-JIethode D-871-54 T· Das Polyäthylenglykoldiacrylat
wurde mit Polyäthylenglykol eines durchschnittlichen Molekulargewichtes von 300 gebildet*
Die Masse wurde auf eines. 25 Mikron dicken nicht vorbehandelten
Polyäthylenterephthalatfilmträger aufgebracht und unter Ausbildung
einer Anstriohdicke von etwa 279 Mikron getrocknet.·
Ein 813 Mikron dickes Stück aus weißem gepreßten Baumwollfilz mit einem Gewioht von 187,2 g/0,836 m und einer Porosität
(Porenb^reohi&ng γοη 0,79 wurde duroh Anfärben mit einer
5 #Lgen Dispersion von Rußteilehen gesohwärst« Teilchengröße
der Huflteilolien.i 9 Millimikron, Schwäraeindext 220;
Die Dispersion wurde zubereitet duroh Vermischung gleioher feile einer lO^igen Lösung von Ruß in Isopropylalkohol und
einer lOjtigen Lösung des beschriebenen Celluloseacetatbutyrat·
in Aceton· Der polymerisierbare wie vorstehend 'beschriebene Anstrich wurde mit der schwarz gefärbten getrock<neten
Seite des Hlz·· beschichtet, indem die beiden Lagen
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bei etwa 80° aufeinandergepreßt wurden0 Daa beschichtete
Element wurde dann durch den Polyäthylenterephthalatfilm und durch ein fotographisches Negativ unter 8 abgeschirmten
Durchgängen in einem Vakuumkopierrahmen (Fairschild-Belichtungseinheit
Modell M 386,1) belichtet· Dabei wurde der Queoksilberbogen in einem Abstand von 3f49 om gehalten
und mit einer Geschwindigkeit von 190 cm/Minute bewegt* Die abgeschirmte Belichtung erfolgte unter Einsatz eines
0,63 om tiefen Honiggewebe-Typschirms über der Lampe zwecks teilweiser Kollimation des Lichtes0
Eine Probe des belichteten Elements wurde aufgeschnitten und der Boden eines Büchner-Trichters, Filzseite nach unten,
damit abgediohteto Das Element wurde mit einer Infrarotheiz—
Lampe erhitzt und anschließend der Büchner-Trichter mit einer Wasserstrahl-Pumpe unter Vakuum gesetzt, wodurch ein
Einfließen der erhitzten thermoplastischen Masse in den unterbelichteten Bereichen in den porösen Träger bewirkt
wurdeο In der Anstrichschicht verblieb ein thermoplastisches
Reliefbilde Die Polyäthylenterephthalat-Deckfolie stimmte mit diesem Reliefbild überein, wobei jedoch ein umgekehrtes
dreidimensionales Bj5Id in dieser entfernten Deckfolie
ausgebildet war ο Man hatte die Deckfolie natürlich entfernen können, bevor das Bild als Druokrelief verwandt wurde·
Eine zweite Probe des belichteten Elements wurde in gleicher Weise behandelt, wobei jedoch die Deokfolie, in welcher das
dreidimensionale Bild entstanden war, mit der fotopolymerisier· ten Reliefschicht in Berührung gehalten, während geschmolzenes
Wachs über die Deckfolie gegossen und anschließend abgekühlt wurde· Die derart durch Wachs verfestigte Deckfolie wurde
abgenommen und als Form benutzt für die Ausformung eines Gripsabdruokes einer genauen Paris-Wiedergabe des Reliefbildes
in der fotopolymerisierten Schicht. Ein anderer 25 Mikron dicker Polyäthylenterephthalatfilm wurde über das
noch im Büchner-Trichter befindliche fotopolymerisierte
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Reliefbild gelegt, Hitze und ein Gas-Druckgradient, wie vorher
angewandt, und ein zweites umgekehrtes dreidimensionale» Bild im PiIm ausgebildet» Dieses dreidimensionale Bild unterlag
nach mehrmonatig«· Lagerung bei Raumtemperatur keiner merklichen Änderung im Aussehen· lin weiteres umgekehrtes
dreidimensionales Bild wurde in ähnlicher Weise in einer 254 Mikron dicken Polyäthylenfolie erzielt« Is wurde also
ein Verfahren zur Erzielung von Zierwirkungen in Kunststofffilmen gezeigte Ss konnte eine thermoplastische Deckfolie
angewandt werden, die normalerweise bei Raumtemperatur
ziemlich fest, jedoch bei erhöhten Temperaturen ziemlich flexibel iste Solche Folien konnten vor und während ihrer
Verwendung als Deokfolien vorgeheizt werden, um sie für die Aufnahme des in ihnen auszubildenden Reliefbildes geeignet
zu machen« Nach Ausbildung des Reliefbildes konnten dann die Pollen zwecks Verfestigung gekühlt werden, wodurch die
Erhaltung der Bildwiedergabe sichergestellt ist»
Eine ähnliche, jedoch etwas weniger befriedigende Entwicklung des fotopolymerisierbaren Reliefbildes wurde erhalten, wenn
die Deckfolie au» Polyäthylenterephthalat vor der Anwendung
von Hitze und Vakuum von einer Probe des belichteten Elements abgenommen wurde0 Besonders zweckmäßig ist eine Arbeitsweise,
bei der die Polyäthylenterephthalatdeckfolie von einer Probe des belichteten Elements abgenommen und vor der Anwendung von Hitze und Vakuum durch eine dünne durchscheinende
Gummifolie ersetzt wird* Hitze und Vakuum können in beliebiger Reihenfolge angewandt werden, solange die fotopolymerisierbar
Schicht während der Anwendung des Druokgradienten auf Arbeitstemperatur gehalten wird» Die Reliefbilder des vorstehend
beschriebenen Verfahrena ließen sich unter Ausbildung guter Drucke kopieren»
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Es wurde ein dem Beispiel 11 entsprechend ähnlicher Überzug erzeugt, wobei jedoch die Überzugslösung zweimal aufgetragen
wurde unter Ausbildung einer nach Trocknung etwa 457 Mikron dicken Doppelschiehto Mit diesem Anstrich wurde
ein Stück eines schwarzen entsprechend Beispiel 11. hergestellten !Pilzes bei etwa 80° beschichtetο Die Belichtung erfolgte
entsprechend Beispiel lf wobei jedoch ein Stufenaufbau erfolgte, indem verschiedene Elementbereiche mit
2,4,8,16 und 32 entsprechenden abgeschirmten Durchgängen belichtet
wurdeno Die Polyäthylenterephthalatdeckfolie wurde abgezogen, das Element in einen Vakuumrahmen gelegt, eine
dünne durchscheinende Gummifolie mit der Deckseite des Elements verbunden und dieses mit einer Infrarotlampe erhitzt.
Bei Anwendung von Vakuum an das erhitzte Element entsprechend Beispiel 11 floß das thermoplastische Material
unter Zurücklassung eines Reliefbildes in den porösen Träger«,
Die Relieftiefe des Bildes variierte entsprechend dem Belichtungsgrad wie folgts
Belichtung abgeschirmte Durchgänge 2 4 8 16 32 Reliefhöhe in Mikron 51 203 381 406 432
Diese Abhängigkeit der Reliefhöhe von der Belichtung wird
auf eine Abstufung des Polymerisationsgrades mit dem Abstand im Überzug zurückgeführt©
Der fotopolymerisierbar Überzug des Beispiels 11 (auoh ein
Polyäthyleiiterephthalatfilmträger) wurde als Schicht auf
eine 9,2 mm dick® unglasierte Tonplatte, wie sie in chemischen
Laboratorien zur Trocknung von Kristallen und Ausfällung benutzt wird, aufgebracht, indem bei etwa 80° zusammengepreßt
wurde« Vor der Beschichtung war die Tonplatte infrarotabsorbierend.
vorbahandelt worden, indem ihre Oherflache mit
einer Aoetonlösung nachstehender Zusammensetzung angefärbt worden war,
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ORIGINAL INSPECTED
Die Aoetonlösung enthielt 15 % des Celluloseacetatbutyrat-Polymeriaat-Bindemittels,
beschrieben in Beispiel 11, außerdem 0,5 $>
des Infrarot absorbierenden Farbstoffes, dessen Herstellung in Beispiel 1 der TJSA-Patentsohrift 2 094 580 erwähnt ist· Die stark grünen Kristalle dieses Farbstoffes besaßen
einen Schmelzpunkt von 179 bis 181® und zeigten in äthanolisoher Lqsung eine Absorptionsspitze von 770» Das
beschichtete Element wurde belichtet und anschließend unter gleichzeitiger Einwirkung eines Druokgradienten unter Verwendung
einer dünnen Gummifolie über dem Anstrich, wie in Beispiel 11 beschrieben, erhitzt* Es wurde ein gutes Reliefbild
erhalten*
Der fotopolymerisierbar Überzug des Beispiels 9 wurde bei
etwa 80° auf eine poröse Metallfiltersoheibe aufgepreßt, die in -einem Büchner-Trichter so angeordnet war, daß sie einseitig
mit einer Vakuumvorriohtung in Verbindung stand© Die Metallscheibe war 0,31 cm dick, besaß eine durchschnittliche
Porenweite von 0,35 Mikron, während Xthylenglykol bei 187° und einem Druokgradienten von 0,07 kg/cm mit einer
ρ Durchlaufgeschwindigkeit von 21,3 kg je 929 om durchgesetzt
werden konnte· Das beschichtete Element wurde durch ein fotographisches Negativ 40 Minuten unter Vakuum belichtet.·
Vakuum wurde angewandt, um die Fotopolymerisation erzeugende Einwirkung von Sauerstoff auszuschalten· Die Belichtung erfolgte
mit einer 400 Watt-Quecksilberbogenlampe, die im Abstand von 15 cm gehalten wurde· Das Element wurde dann mit
der fotopolymerisierbaren Schicht gegen die heizende Oberfläche
mit Hilfe einer heißen Platte erhitzt, bis das
poröse Metall eine Temperatur von etwa 120° erreicht hatte· Nach anschließender Anwendung eines Druokgradienten entsprechend
Beispiel 13 wurde ein gutes Reliefbild erhalten·
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Entsprechend Beispiel 11 wurde ein Schichtelement hergestellt, wobei jedoch die Behandlung des Filzes mit der
Rußdispersion entfiel» Das Element wurde entsprechend den Angaben des Beispiels 11 belichtete Dann wurde es in einen
Druckzylinder oder eine Bombe gegeben und mit überhitztem Dampf auf eine Temperatur von 150° gebracht, während Stiokstoffgas
bis zur Einstellung eines Druckes von 2 Atmosphären in den Zylinder gepreßt wurde0 Im Zylinder war das Element
so gelagert, daß der Zwei-Atmosphärendruck die beschichtete Seite betraf, während die unbeschichtete Rückseite des
Filzes dem Atmosphärendruok zugewandt war0 Der auf diese
Weise eingestellte Druckgradient von einer Atmosphäre bewirkte das Zufließen des erhitzten thermoplastischen Materials
der unterbelichteten Bereiche in den porösen Träger, wobei ein gutes Reliefbild verblieb»
Dann wurde ein ähnliches Element in den Druckzylinder gegeben, wobei die ^ilzseite gegen den höheren Druck lag und
ein zweites Stück Filz wurde zwischen die Stirnfläche der
belichteten fotopolymeren Oberfläche und die Zylinderwand gelegt ο Nach dem Erhitzen wurde wieder Druck aufgepreßt und
das nicht belichtete Material unter. Ausbildung eines Bildes in das zweite Filzstück gedrückte Ein zweites Element dieser
Art wurde in ähnlicher Weise angeordnet, dabei jedoch das zweite Filzstüok weggelassene Das unbelichtete Material
stellte eine kleine kreisförmige fläche dar, die dann einfach auf der Atmosphärendruckseite unter Hinterlassung eines kleinen
Loches ine Freie geblasen wurde0 Das Element wurde dann
dazu benutzt, um in einer.evakuiertenVorrichtung mit kontrollierter
Druckeinstellung ein Luftloch zu liefern.
Aus folgenden Bestandteilen wurde eine Überzugslösung hergestellt!
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100 g einer 15#igen Lösung in Aceton eines Vinylchlorid-
Vinylacetat-Mischpolymeren; 15 g Polyäthylenglykoldiacrylat wie in Beispiel 11
beschrieben;
0,15 g 2-Äthyl-9,10-Anthraohlnon das Mischpolymere enthielt 88,5 bis 91»5 # Vinylchlorid und 8,5 bis 11,5 $ Vinylaoetat-Einheiten, hatte ein spezifisches Gewicht von 1,36 und eine spezifische Viskosität von 0,875 bis 0,925, gemessen in einer l^igen lösung in Methylisobutylketon bei 20°»
0,15 g 2-Äthyl-9,10-Anthraohlnon das Mischpolymere enthielt 88,5 bis 91»5 # Vinylchlorid und 8,5 bis 11,5 $ Vinylaoetat-Einheiten, hatte ein spezifisches Gewicht von 1,36 und eine spezifische Viskosität von 0,875 bis 0,925, gemessen in einer l^igen lösung in Methylisobutylketon bei 20°»
Diese Masse wurde auf einen Polyäthylenterephthalatfilmträger
aufgebracht und mit diesem ein Pilzstück beschichtet, das entsprechend der bevorzugten Ausführungsform des Beispiels
11 mit einer Rußdiepersion schwarz gefärbt worden ware Unter Fortsetzung der bevorzugten Ausführungsform des
Beispiele 11, also unter Anwendung der dünnen durchscheinenden Gummifolie während der Anwendung von Hitze und Druckgradient
wurde ein gutes Reliefbild erhaltene
Hier wurde Beispiel 16 im wesentlichen wiederholt, jedooh
das Filzstüok durch Anfärben mit einem 0,5 $ Infrarotfarbstoff
und 15 $> des Celluloseaoetatbutyrat-Polymerisat-Bindemittels
entsprechend Beispiel 11 enthaltenden Aoetonlösung Infrarot absorbierend gemachte Der blaue feste Farbstoff
mit einer Absorptionsspitze bei 706 Millimikron wurde nach dem Verfahren von Adams and Haller für die Synthese
von "Cryptooyaninen" (J.AmeChemeSoco, 42, 2661-3(1920)
hergestellte Es wurde ein gutes Reliefbild erhalten»
Beispiel X7 wurde im wesentlichen wiederholt, jedoch der
File duroh ein Drahtsieb ersetzt, das ein Stück halbgekreusel·
tee Sohnellfilterpapier trug, welches mit einer LöBung
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des infrarot absorbierenden Farbstoffes entsprechend Beispiel
17 behandelt worden war0 Das Drahtsieb war ein TJS-Standard-Sieb,
A<>S#M.!Do-Beschreibung 325 Maschen lyler-Äquivalent
mit 44 Mikron Maschenweite0 Is wurde ein gutes
Reliefbild erhalten*
Aus nachstehenden Bestandteilen wurde eine Überzugsmasse hergestellt!
200 g einer 15 $igen Lösung in Aceton von Polyisobutyl-
methacrylat §
30 g des Polyäthylenglykoldiacrylats, beschrieben in
30 g des Polyäthylenglykoldiacrylats, beschrieben in
Beispiel 11}
Oj, 25 g 2-lthyl-9*10-Äthy!anthrachinone
Oj, 25 g 2-lthyl-9*10-Äthy!anthrachinone
Das Polyisobutylmethacrylat hatte eine Viskosität von
40 bis 70 Sekunden in einer 38#igen Lösung in Toluol, eine Dichte von 1,05 g/cm und einen Brechungsindex von 1,477^
(alle Messungen wurden bei 25° ausgeführt)0 Diese Masse
wurde, wie in Beispiel 11 beschrieben, aufgetragen, dann mit ihr ein Infrarot absorbierendes Filzstück entsprechend Beispiel
17 beschichtet, wobei jedoch der Infrarot absorbierende Farbstoff folgender Formel entspracht
-CH=GH
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Der feste Farbstoff lag in Form glänzend grüner funkelnder
Kristalle Tor, er hatte eine Absorptionsspitze bei einer oberhalb 700 Millimikron liegenden Wellenlänge und war
ähnlich dem Farbstoff des Beispiels 17 hergestellt worden, wobei jedooh anstelle des nicht substituierten Lepidins das
6-Chlorlepidin und anstelle des Äthyljodids A'thylensulfat
angewandt wurde»
Das beschichtete Element wurde, wie in Beispiel 17 beschrieben, belichtet, erhitzt und der Einwirkung eines Druckgradienten
unterworfen, wonach ein gutes Reliefbild anfiel»
Aua folgenden Bestandteilen wurde eine Anstrichlösung hergestellt
ι
120 g einer 30#igen Lösung eines Misohpolyesters in
Methyläthylketon?
36 g Pentaerythrittriacrylatj 1,0 g B enzoinme thy lather*
36 g Pentaerythrittriacrylatj 1,0 g B enzoinme thy lather*
Das Mischpolymere war das Kondensationsprodukt von Terephthalsäure,
Isophthalsäure und Sebazinsäure im Verhältnis 33 ι 17 J 50 und ithylenglykol» Die 30#ige Methyläthylketonlösung
des Mischpolymeren hatte bei 25° eine Viskosität von 200 bis 300 Zentipoise·
Mit der Lösung wurde ein Polyäthylenterephthalatfilmträger
entsprechend Beispiel 11 unter Ausbildung zweier Sohichtfolien beschichtet;* Mit einer dieser Schiohtfolien wurde
entsprechend Beispiel 18 Filterpapier beschichtet, dabei jedoch der Drahtsiebträger weggelassen· Mit der anderen Folie
wurde in ähnlicher Weise ein Nainsook-Tuoh beschichtet·
Dicke des Kainaook-fuohesi 142 Mikron, Gewebegewiohtj 61,2 g/
0,836 m , Porosität (Porenbrechung: 0,659). Beide Schichtelemente
wurden entsprechend Beispiel U belichtet, dann
9098O9/0A61
bis zum Flüssigwerden der unterbelichteten nicht polymerisierten Bereiche auf einer Heizplatte erhitzt und nach Beispiel
11. einem Druckgradienten ausgesetzt·. Es wurden in diesem Beispiel ähnliche Reliefbilder bei beiden Elementen
erhalten,, Der dickere poröse Träger des Beispiels 11 gestattete
jedoch eine leichtere Handhabung©
Zum Unterschied von den fotopolymerisierbaren Schichtlösungen wurde eine fotohärtbare Überzugslösung aus folgenden Bestandteilen
hergestellt:
| o, | 8 | S | Polyvinylbenzophenonj |
| O9 | 8 | S | B enzylalkoho1; |
| 5 | am? | OH2Cl2O |
Das Polyvinylbenzophenon war entsprechend Beispiel 1 der USA-Patentschrift 2 831 768 hergestellt wordene Die lösung
wurde aufgebracht und mit dem Sohichtfilm naoh dem (Trocknen ein Infrarot absorbierender MIz beschichtete Dann wurde in
einem Vakuum-Kopierrahmen belichtet, mit einer Infrarotlampe
aufgeheizt und ein Druckgradient angewandt» Alle Maßnahmen entsprechen im wesentlichen dem Beispiel 11, jedoch waren
zur Erzielung eines ähnlichen Reliefbildes 32 abgeschirmte
Durchgänge erforderlich« In diesem Beispiel erfolgt die Fotohärtung mehr über eine Quervernetzung als durch Fotopolymerisation
Es ist anzunehmen, daß die Vernetzungsreaktion ein bimolekularer Reduktionsvorgang ist, der eine Pina/golstruktur
entsprechend der nachstehenden Gleichung ergibt:
Sh0 S. 36 a
90 9809/0 A 61 original inspected
-CH2T-CH-CH2 -
2 -"»Ν
ö » 0
-CH2-CH-CH2 -
CH2OH
CHO
\—σ - OH
C - OH
-CH2-CH-CH2 -
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Auf ein Stück Infrarot absorbierenden Filz entsprechend Beispiel 17 wurde nach Beispiel 11 eine Schicht aufgebrachte
Das erhaltene Schichtelement wurde, wie in Beispiel 11 beschrieben,
belichtet, wobei jedoch in diesem Falle die Belichtung im wesentlichen durch ein Negativ mit forlaufender
öüönung ("continuous tone negative") erfolgte, das 10 ausgeprägte
Stufen optischer Dichte von Weiß nach Schwarz aufwiese Das beste Reliefbild wurde bei einer Belichtung mit
drei abgeschirmten Durchgängen erhalten«» Die nachstehend · wiedergegebenen Daten für die Relief höhen ergaben sich durch
Subtraktion der Unterlagendicke (Filz) von der Gesamtdicke (Filz plus Relief)ο In diesen Reihen kennzeichnet die Reliefhöhe
# 1 jenen Bereich, der die stärkste Belichtung erfahren hat, d#he jenen Bereich, der durch die weiße oder klare
Fläche des Negativs belichtet wurdec Demgegenüber kennzeichnet
die Reliefhöhe-^ 10 jenen Bereich, der durch die Negativfläche
von größter Dichte hindurch belichtet wurde0
ήή= 123456789
Reliefhöhe 22,3 20,3 17,0 11,5 5,6 2,5 0 0 0 (in Mikron)
Hierin liegt ein weiterer Beweis für die Abhängigkeit der Reliefhöhe von der Belichtung, wobei die Belichtung entsprechend
Beispiel 12 eine Funktion der Zeit/entsprechend diesem Beispiel eine Funktion der Intensität ist»
Der fotopolymerisierbare Film des Beispiels 11 wurde in Berührung
mit dem in diesem Beispiel verwendeten Filz, der jedoch nicht mit Ruß oder anderen Infrarot absorbierenden Stoffen
behandelt worden war, in eine BeSchichtungspresse gelegt»
Die Temperatur des Überzugs wurde auf etwa 90° erhöht, sie lag damit um etwa 10° höher als die bei der Beschichtung
entsprechend Beispiel 11 angewandte !emperatur«> In der Presse
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wurde ein beträchtlicher Druck angewandt· Anstelle der üblichen
Beschichtung war dabei der thermoplastische fotopolymerisierbar Überzug vollständig in den porösen Filz eingedrückt
wordene Das Element wurde dann beliohtet, entsprechend Beispiel 11 in einen mit einer Vakuumvorrichtung verbundenen
Büchner-Trichter gelegt und mit der in diesem Beispiel angewandten Infrarotlampe erhitzt. Eine Heizdauer von etwa
5 Minuten war erforderlich, bevor das unterbelichtete Material wesentlioh unter der Einwirkung des Druckgradienten zu
fließen begann· Ss mußte also dreimal so lange erhitzt werden als in Beispiel 11, wo ja der Filztrager einen Infrarot
absorbierenden Stoff enthielt» Das Element wurde der gleichzeitigen
Behandlung von Hitze und Druckgradient unterworfen bis die unterbelichtete Masse aus dem Pilz heraus und durch
den Trichter gedrüokt worden war9 wonach im Pilz ein Bild
verblieb» Bunmehr wurde auf die belichtete Oberfläche des
Elemente Druckfarbe so abgestrichen, daß sie nur in die unterbelichteten Bereiche eindrang, aus denen die unterbelichtete
polymerisierbare Masse entfernt worden war« Das
gefärbte Element wurde dann gegen eine Papierlage gepreßt, um auf diese eine Kopie des Originalbildes aufzudrucken.)
Mit dem gefärbten Element ließen sich eine Reihe Kopien anfertigen, ohne daß eine nochmalige Anfärbung mit Druckfarbe
erforderlich war· Die gleiche Technik wurde angewandt, um für das Siebdruokverfahren brauchbare Elemente herzustellen·
Entsprechend Beiepiel 11 wurde auf einen 25 Mikron dicken Folyäthylenterephthalatträger eine 51 Mikron dicke Schicht
aufgebracht· Das Gebilde wurde aufgeheizt, in ein Seidentuoh (100 Päden je 2,54 cm) gepreßt und durch ein positiv
durchsichtiges Gebilde entsprechend Beispiel 11 belichtet» Dann wurde der Träger vom belichteten Element entfernt und
dieses in einen Yakuumrahmen über ein Stück geschwärztes Pilz,
hergestellt naoh Beispiel 11, gelegt» Das Element wurde dann zwecks Entwicklung des Bildes unter Anwendung von Vakuum
mit Infrarotlicht beliohtet· Schließlich wurde das Element
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voia ge schwärzt an j?ilz entfernt, in einen festen Rahmen eingespannt und als Siebdruckform zur Herstellung von Kopien
entsprechend den angewandten positiv durchscheinendem Körper benutzte
Aus folgenden Stoffen wurde eine Lösung hergestellt!
2490 g Polyäthylsnglykoldiacrylat (wie in Beispiel 11
beschrieben)j
24 lag p-Methoxyphenolj
39 mg Phenanthrenohinon*
24 lag p-Methoxyphenolj
39 mg Phenanthrenohinon*
Mit dieser Lösung wurde ein Mlzstück entsprechend Beispiel 11,
das jedoch nicht mit einer Eußdispersion behandelt worden
war, imprägniert und zwischen zwei 3jagen einer 25 Mikron
dicken Polyäthylenterephthalatfolie gelegt0 Das erhaltene
Element wurde analog Beispiel 11 belichtet, jedoch kein Vakuumdruekrahmen angewandt» Mach der Belichtung wurden die
beiden Polyäthylenterephthalatfolien entfernt und das Element,
wie in Beispiel 23 beschrieben, unter Vakuum gesetzt« Dabei wurde jedoch die Heisstufe dieses Beispiels fortgelassen,
da die unterbelichteten Bereiche der sirupartigen Masse unter Vakuum schon bei Raumtemperatur flüssig waren«, Auf diese
Weise wurde im Pilz ein Bild erhalten, wonach das Element als Druckplatte verwendet werden könntee Auf dem Element wurde
Druckfarbe so abgestrichen, daß sie nur in jene unterbelichteten Bereiche des lilzes eindrang, aus denen die fotopolymerisierbar Masse entfernt worden war« Das angefärbte
Element wurde gegen eine Papierbahn gedruckt, wonach eine Kopie des Originalbildes auf dem Papier erschiene Das Element
enthielt in den unterbelichteten Bereichen genug !Farbstoff, daß es noch zur Herstellung einer Reihe weiterer Kopien benutzt
werden konnte, ohne daß eine Nachanfärbung nötig ware
909809/046 1
Es wurde ein weiteres Element hergestellt, wobei in gleicher
Weise belichtet und die Polyäthylenterephtiialatfolie vom
Filz entfernt wurde· Dann, wurde die Druckfarbe in die unterbelichteten
Pilzbereiche gedrückt, wodurch die unterbelichtete polymeriaierbare Masse aus dem Pilz entfernt wurdeα Zu diesem
Zweck wurde mehrmale hintereinender Druckfarbe durch eine
Walze auf eine Oberfläche dee Filzes gewalzt und die Druckfarbe
durch den Walzendruak durch den Pilz gepreßt* In diesem Falle wurde günstiger mit einem hydraulischen als mit einem
Gas-Druckgradienten über dem Blement gearbeitet. In den nicht
belichteten Filzbereichen verblieb genügend Druckfarbe, 80 daß das Element zur Herstellung mehrerer Kopien des
Originalbildes durch Aufdrucken auf Papier verwendet werden konnte·
Alle entsprechend den vorstehenden Beispielen hergestellten Bilder, ausgenommen Bilder mit fortlaufender TiSnung, konnten
für Druckverfahren in Flachdruck oder Kotationsraaschinen
verwendet werden·
In den vorstehenden Beispielen bezeichnet die Abkürzung CI den Farbindex, 2e Ausgabe 1956, The Society of Dyers and
Colourists, Dean House, Pieadilly, Bradford, Yorkshire,
England, und The American Association of Textile Chemists and Colorists, Lowell Technological Institute, Lowell,
Massuchusetts, U<,S<.Ae
909809/0461
Claims (1)
- tiPat en tans prüoheΙ») Verfahren zur Herstellung eines dreidimensionalen Bildes durch eine fotohärtbare, auf einem Träger liegende Schicht8 dadurch gekennzeichnet, daS man die Sohioht bildseitig aktinisohei? Belichtung aussetzt, dabei nebeneinander und auf glsieher Ebene liegende belichtete und unterbelichtete Bereiche in der Schicht bildet und diese auf einer temperatur hältj, die zwischen der Fließtemperatur der belichteten und der der unterbelichteten Bildbereiche liegt, worauf man mindestens einen Teil der fotohärtbaren Schicht in den unterbelichteten Bildbereichen entfernt^ indem mana) als geschmolzenen unterbelichteten Bildbereiehe der Schicht dadurch in eine absorbierende Oberfläche überführt, daß man Oberfläche und Schicht aufeinanderpreßt und wieder voneinander trennt oderb) indem man einen porösen Schichtträger anwendet und über die Schicht einen fließenden Druckgradienten einwirken läß"fc,wodurch man in der Schicht ein dem Muster der bildseitigen Belichtung entsprechendes Bild erzeugt»2c) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Erzielung einer Relief-Druckplatte mindestens einen Teil der fotohärtbaren Schicht in den unterbelichteten Bildbereichen mit Hilfe des Druckgradienten entsprechend b) in den pcrösen Träger einfließen läßt, wonach die be~ lichteten Schichtbereiche das Reliefbild darstellen,,3a) Verfahren nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet^ daß die fotohärthare Schicht im porösen Träger enthalten ist und daß man den Druckgradienten über den Träger einwirken läßt, um die unterbelichteten Bereiche zu entfernen und dabei innerhalb des Trägers Freiflächen zu bilden«809809/04614·) Verfahren nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die absorbierende Oberfläche mindenatens 508 Mikron diok ist und eine maximale Porenweite von etwa 76 Mikron aufweist«5·) Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die fotohärtbare Schicht aus einer fotopolymerisierbaren Masse mit einer zwischen 40 und etwa 260° liegenden Fließtemperatur besteht06.) Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man die Verfahrenssehritte a) und b) gleichzeitig ausführt«.7·) Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man die bildseitige Belichtung der Schicht ausführt, indem man die aktinische Belichtung durch ein Negativ treten läßt, das eine Anzahl ausgeprägter optischer Dichtestufen von weiß nach schwarz aufweist (continuous tone transparency)«8β) Verfahren nach Anapruch 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß entweder in der fotohärtbaren Schicht oder im Träger Infrarot absorbierende Stoffe enthalten sind und daß die Einstellung und Aufrechterhaltung üiner zwischen der Fließtemperatur der belichteten und der der unterbelichteten Bildbereiche liegenden Temperatur durch Infrarotstrahlung erfolgt·9«) Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß man vor der Entfernung mindestens eines Teils der fotohärtbaren Schicht in den unterbelichteten Bildbereiohen über der Sohicht eine Deckfolie anbringt»909809/0461_<-.. '■' ·■ ■ :V..fl• ■ ι -τ-τ ι ι \j\j10·) Verfahren naoh Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man den Druckgradienten über eine zur Ausbil« dung einer Wiedergabe des Beliefbildes in der Deokfolie ausreichende Zeit einwirken läßt und dabei die Deckschicht unter Erhaltung der Bildwiedergabe verfestigt"!llo) Element zur Herstellung von" Iteiiökplatten, gekennzeichnet durch eine fotohärtbare thermoplastische Schicht auf einem porösen, mindestens 127 Mikron dicken Schichtträger$ der gegebenenfalls Infrarot absorbierende Stoffe enthält«,909809/046
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| EP0587213A1 (de) * | 1992-08-31 | 1994-03-16 | Agfa-Gevaert N.V. | Mittels Wärmeübertragung erzeugtes Bild |
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- BE BE634216D patent/BE634216A/xx unknown
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- 1963-06-27 GB GB2569863A patent/GB1042519A/en not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0587213A1 (de) * | 1992-08-31 | 1994-03-16 | Agfa-Gevaert N.V. | Mittels Wärmeübertragung erzeugtes Bild |
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| GB1042519A (en) | 1966-09-14 |
| NL294639A (de) |
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