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DE1446866C - Vorrichtung zum kontinuierlichen Trocknen und Sieben insbesondere Initialsprengstoffen - Google Patents

Vorrichtung zum kontinuierlichen Trocknen und Sieben insbesondere Initialsprengstoffen

Info

Publication number
DE1446866C
DE1446866C DE1446866C DE 1446866 C DE1446866 C DE 1446866C DE 1446866 C DE1446866 C DE 1446866C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
explosives
container
filling
conveyor
explosive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Sunao Tokio; Hamasaki Masafumi Nobeoka; Higashijima (Japan). F42b 3-00
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Asahi Kasei Corp
Original Assignee
Asahi Kasei Kogyo KK
Publication date

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Description

325 611), bei der die aus einem langen geschlossenen io durchtritt des Behälters durch die Durchtrittsöffnung und von außen unzugänglichen Kasten gebildete sich in der Offenstellung befinden.
Schüttelförderrinne in einem besonderen Raum Dies trägt dadurch weiter zur Sicherheit bei, daß
angeordnet ist. Das abgabeseitige Ende der Schüttel- der Aufbereitungsraum nur während des kurzen rinne ist durch eine Wand dieses Raumes hindurch- Zeitraumes des Durchtritts der Behälter durch die geführt und befindet sich in einem anderen Arbeits- 15 Wandöffnungen mit den übrigen Arbeitsräumen raum. Dort wird der trockene Sprengstoff entnom- Verbindung hat und während der übrigen Zeit völlig men. Bei dieser bekannten Anlage, bei der noch nach außen abgeschlossen bleibt,
weitgehend manuelle Tätigkeit erforderlich ist, ist Die Erfindung wird im folgenden an Hand sche-
die Sicherheit für Personal und Vorrichtungen nicht matischer Zeichnungen noch an einem Ausführungsausreichend gewährleistet; denn eine Sprengstoff- ao beispiel näher erläutert. Es zeigen
detonation ζ. B- innerhalb der Fördervorrichtung F i g. 1,2 eine Draufsicht und eine Seitenansicht
wird auf die nicht verschlossene Entnahmeöffnung einer die erfindungsgemäße Vorrichtung enthaltenden und damit in den anderen Raum übergreifen. Gesamtanlage, > ·,
Bei einer anderen bekannten vergleichbaren Vor- F i g. 3 eine Draufsicht der Austrageeinrichtung
richtung (deutsche Auslegeschrift 1127 263) steht 05 für den getrockneten Sprengstoff,
der nicht kontinuierlich beschickbare Rütteltisch F i g. 4 die Seitenansicht derselben Einrichtung im
zwar vollständig für sich in einem besonderen Raum
und ist aus Sicherheitsgründen von den Energiequellen abgetrennt, wobei der trockene Sprengstoff
unterhalb des an den Rütteltisch anschließenden 30 F i g. 6 eine Vorderansicht der Einrichtung zum Siebes in Trichtern gesammelt wird. Wie die Ent- Abwiegen des Sprengstoffes innerhalb der Austragenahme aus dem Sammeltrichter jedoch explosionssicher erfolgen soll, ist nicht ersichtlich.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe
zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten 35 einem Ende ein weiterer Förderer 2 "mit einem Sieb Gattung zu schaffen, mit deren Verwendung die zum Abtrennen der groben Körner vorgelagert ist manuelle Tätigkeit bei der Aufbereitung des Spreng- und an dessen anderem Ende sich ein Sieb 4 zum stoffes so weit wie möglich vermeidbar und größt- Abtrennen des feinen Pulvers und eine Kühlplatte 3 mögliche Sicherheit gewährleistet ist. befinden. Jedoch kann der Förderer 2 zur Erzielung
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch 40 gleichmäßiger Korngrößentrennung mit zwei übergelöst, daß innerhalb des abgeschlossenen Raumes einanderliegenden Sieben mit verschiedener Maschenam abgabeseitigen Ende der Schüttelrinne eine Ein- weite zum Trennen des grobkörnigen von dem feinrichtung zum automatischen Abwiegen und Abfüllen körnigen Sprengstoff vor dem Trocknen des Sprengeiner bestimmten Menge trockenen Sprengstoffes stoffes versehen sein. Die beiden Förderer 1 und 2 in einen Behälter vorgesehen ist, der durch eine 45 werden mittels Vibrationsmotbren 5, die an beiden aus dem abgeschlossenen Raum herausführende . Seiten des Förderers 1 angeordnet sind, zum Vibrie-Behälterfördereinrichtung selbsttätig ausbringbar ren gebracht, wodurch der aufgegebene Sprengstoff ist. von dem einen Ende des Vibrationsförderers 1,
Die erfindungsgemäßen Merkmale erbringen den nämlich dem Förderer 2, zum anderen Ende des Vorteil, daß die Anwesenheit eines Arbeiters an der 50 Vibrationsförderers, nämlich der Kühlplatte 3, beWiege- und Abfülleinrichtung nicht mehr erforderlich fördert wird. Während der Beförderung auf dem ist, da das Abwiegen und Abfüllen des Sprengstoffes Vibrationskörper 1 wird der Sprengstoff gleichzeitig nunmehr automatisch erfolgt und der abgefüllte getrocknet, denn unterhalb des Vibrationsförderers 1 Sprengstoff über die Behälterfördereinrichtung selbst- ist eine Mehrzahl voneinander unabhängiger Heißtätig weggeführt wird. Die Tätigkeit des Arbeiters 55 luftkammern 6 angebracht, die die Oberfläche des besteht bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung Vibrationsförderers 1 bei einer stets gleichbleibenden lediglich darin, den mit Sprengstoff gefüllten Behälter Temperatur, vorzugsweise bei einer Temperatur von der Fördereinrichtung abzunehmen und durch zwischen 40 und 7O0C, halten. Die Heißluftkameinen leeren-Behälter zu ersetzen, worauf der Be- mern 6 besitzen jeweils eine Heißluftzufuhrleitung 7 hälter durch die Förderkette erneut in den abge- 60 und eine Heißluftabzugsleitung 8. Das Bezugsschlosscnen Raum eingefahren und an die Abfüll- zeichen 9 bezeichnet eine Einrichtung zur Erzeugung station gebracht wird. Sollte dabei durch einen von Heißluft, die an die Heißluftzufuhrleitungen 7 unglücklichen Zufall beim Abwiegen doch einmal angeschlossen ist, durch die die Luft ständig mit eine Sprengstoffdetonation auftreten, ist bei der einer bestimmten Temperatur in die Heißluftkam-Anlage nach der Erfindung kein Menschenleben 65 mern 6 eingeblasen wird. Auf dem Vibrations-
Schnitt,
Fig. 5 eine Vorderansicht der Austrageeinrichtung und
einrichtung.
In den F i g. 1 und 2 bezeichnet 1 einen Vibrationsförderer zum Trocknen des Sprengstoffes, dessen
gefährdet, da durch die erfindungsgemäß im Inneren des abgeschlossenen Raumes mit vorgesehene Abwiege- und Ahfiillcinrichlung die Gefahr des Überförderer 1 sind Trockenplatten in geeignetem Abstand in Stufen 10 angeordnet, wodurch der zu befördernde Sprengstoff umgewendet und die Trock-
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nung beschleunigt wird. In der Nähe des Siebs 4 scheiben 87 und 89 verbunden ist. Mittels der Kuppist eine Absaugleitung 11 angeordnet, die mit einer lung 93 ist die Welle 85 in entgegengesetzten Rich-Absaugeeinrichtung 12 verbunden ist. Auf diess tungen drehbar, so daß der Kettenförderer 81 Weise wird der gesiebte Sprengstoffstaub nach dem wechselweise nach oben bzw. nach unten bewegt Sieben in die Absaugleitung 11 gesaugt, wodurch 5 werden kann. Mit anderen Worten, die Welle 85 jede Explosionsgefahr vermieden wird. Der Vibra- rotiert in derselben Richtung wie die Riemenscheibe tionsförderer 1 und die vorstehend beschriebenen 86, wenn die Kupplung 93 mit dieser gekuppelt ist, beigeordneten Teile sind in einem Werkraum auf- wodurch sich der Kettenförderer 81 nach unten gestellt, der durch die Trennwände 13, 13 A, 13 B bewegt. Wird die Kupplung 93 mit der Riemen- und 13 C isoliert wird. io scheibe 87 gekuppelt, so rotiert die Welle 85 in ent-
Außerhalb der Trennwand 13 befindet sich eine gegengesetzter Richtung zur Riemenscheibe 86, da Aufgabeeinrichtung 14, die den Sprengstoff automa- beide Riemenscheiben sich gegenläufig, wie vortisch auf den Förderer 2 aufgibt. Auf der anderen stehend beschrieben, drehen, wodurch der Ketten-Seite, außerhalb der Trennwand 13 A ist eine Aus- förderer 81 nach oben bewegt wird. Das Bezugstrageinrichtung 15 angeordnet, die den getrockneten 15 zeichen 94 bezeichnet eine Kupplungswelle, das Sprengstoff von der Aufnahmestelle auf der Kühl- Bezugszeichen 95 einen Kupplungsumschalthebel, das platte 3 an die Außenseite der Trennwand 13^4 be- Bezugszeichen 97 eine auf der Nockenwelle 98 gefördert, so daß niemand den Werkraum, in dem die lagerte Nocke zum Ausrücken der Kupplung 93, Trocknung des Sprengstoffes erfolgt, betreten muß. wobei die Nocke 97 derart ausgebildet ist, daß sie
Das Bezugszeichen 16 bezeichnet eine Abwiege- 20 mit der am Ausrückhebel 96 am unteren Ende der
einrichtung für den Sprengstoff, mittels derer der schaltbaren Kupplung 93 angebrachten Rolle 96/1
kontinuierlich von der hinteren Kante der Kühl- gekuppelt ist. Die Drehung der Welle 85 wird auf
platte 3 abgegebene trockene Sprengstoff jeweils in die Nockenwelle 98 mittels der Riemenscheiben 99
bestimmter Menge abgewogen, in einen Behälter und 100 und mittels der Kette 101 übertragen. In gefüllt und anschließend in die Austrageinrichtung 15 25 diesem Fall entsprechen die zum Befördern des
verbracht wird, sobald der Sprengstoff ausgetragen Behälters 22/4 auf dem Kettenförderer 81 vom
werden soll. Punkt E nach Punkt D erforderlichen Drehungen der
Zum Granulieren des zu trocknenden feuchten Welle 85 nur etwa einer Drehung der Nockenwelle 98.
Sprengstoffes ist zwischen dem an der Sprengstoff- Wenn also der Behälter 22/1 den Punkt D erreicht aufgabeeinrichtung 14 angebrachten Einfülltrichter 18 30 hat, wird die Schaltung der Kupplung 93 mit der
und dem Förderer 2 eine Granuliereinrichtung 17 Riemenscheibe 86 durch die Betätigung der Nocke 97
angeordnet, die den feuchten Sprengstoff granuliert unterbrochen, und der Kettenförderer 81 hört auto-
und das Granulat auf den Förderer 2 aufgibt. matisch auf, sich nach unten zu bewegen. Auf ähn-
Die Bezugszeichen 19, 19 A und 20 bezeichnen liehe Weise wird der Kettenförderer 81, wenn der Abschirmungen zum Schutz gegen Explosionen an 35 Behälter den Punkt E erreicht hat, mittels eines ahnden Durchlaßöffnungen C und C in den Trenn- liehen Mechanismus in der Aufwärtsbewegung angewänden 13 bzw. 13/1. halten. Die Drehung der Nockenwelle 98 wird auf
Die Bezugszeichen 22 und 22 A veranschaulichen die Nocken 106 und 106/1 ohne Geschwindigkeits-
jeweils einen Behälter, in den der Sprengstoff ein- änderung übertragen, die die Abschirmplatten 105
gefüllt wird. 40 und 105/1 der Abschirmung 20 zum Schutz gegen
F i g. 3 und 4 zeigen eine Draufsicht und eine Explosionen mittels der Kegelräder 102 und 103 und Seitenansicht der Austrageinrichtung 15 und der der Welle 104 betätigen. Die Bezugszeichen 107 und Abwiegeinrichtung 16 für den Sprengstoff (vgl. 107/1 bezeichnen Hebel zum Betätigen der Ab-F i g. 1). F i g. 5 und 6 zeigen die beiden Einrichtun- schirmplatten, die sich entsprechend der Profile der gen in der Vorderansicht. In diesen Zeichnungen 45 Nocken 106 und 106/1 aufwärts bzw. abwärts bebezeichnet das Bezugszeichen 81 einen sich zwischen wegen. Die Hebel 107 und 107.4 weisen jeweils an den Kettenrollen 83 und 84 erstreckenden Ketten- der Spitze Kettenrollen 108 und 108/1 auf und förderer, der durch die Trennwand 13/1 hindurch- bewegen sich entlang den Führungen 109 bzw. 109/4. geht und den leeren Behälter 22 A vom Punkt E zum Die Ketten 110 und HOA sind mit ihrem einen Ende Punkt D an der Abwiegeinrichtung für den Spreng- 50 an den Abschirmplatten 105 bzw. 105 .,4 und mit stoff befördert, wo dieser in den Behälter 22 A ein- ihrem anderen Ende an den Führungen 109 und gefüllt wird. Anschließend befördert der Ketten- W9A befestigt und werden durch die an den Hebeln förderer 81 den Behälter 22A mit dem getrockneten 107 bzw. 107/1 befestigten Kettenrollen 108 und Sprengstoff in der Gegenrichtung wieder zum 108/1 gestützt. Führungen 111 und 111/1 sind mit Punkt E, und der Sprengstoff wird entnommen. Das 55 einer Vielzahl von Rollen zur Führung der Ketten heißt, die auf einer drehbaren Welle 85 gelagerten 110 und 110/1 versehen. Wenn also die Nocken 106 Kettenrollen 83 und 83 A rotieren mit dieser zusam- und 106/1 mit derselben Geschwindigkeit rotieren men und bewegen so den Kettenförderer 81. Die wie die Nockenwelle 98, so werden die Hebel 107 Riemenscheiben 86 und 87 sind derart gekuppelt, und 107 A durch die Nocken 106 und 106,4 nach daß sie auf der Welle 85 gleiten, wobei die Drehung 60 unten gedrückt, wenn der Behälter 22 A sich der der auf der Antriebswelle 92 gelagerten Riemen- Trennwand 13/1 nähert, da die Bewegungen der scheiben 88 und 89 über die Riemen 90 und 91 auf Nocken mit der Bewegung des Behälters 22 A auf die Riemenscheiben 86 und 87 übertragen wird, die dem Kettenförderer 81 synchron laufen. Dadurch sich dadurch ständig locker drehen. In diesem Falle üben die Hebel 107 und 107/1 mittels der an ihren drehen sich die Riemenscheiben 86 und 87 in ent- 65 Spitzen befestigten Kettenrollen 108 und 108/1 einen gegengesetzten Richtungen, da der Riemen 90 offen Zug auf die Ketten 110 und 110,4 aus, wodurch die über die Riemenscheiben 86 und 88 gezogen ist, Abschirmplatten 105 und 105 A jeweils geöffnet während der Riemen 91 über Kreuz mit den Riemen- werden.
Diese vorstehend beschriebene Austrageinrichtung für den Sprengstoff ist im wesentlichen genauso wie die Aufgabeeinrichtung für den Sprengstoff ausgebildet. Jedoch arbeitet die Austrageinrichtung zusammen mit der Abwiegeinrichtung für den Sprengstoff: die schaltbare Kupplung 93 ist derart ausgebildet, daß sie, wenn eine bestimmte Menge des Sprengstoffes in den Behälter 22 A eingefüllt worden ist, automatisch so geschaltet wird, daß die Aufwärts-
144 berührt den Nebenschalter G, wodurch der Stromkreis geschlossen wird. Der Mikroschalter F wird nicht betätigt, wenn der Behälter sich nicht am Punkt D befindet, und der Stromkreis ist unter-5 brachen. Auf diese Weise wird kein Sprengstoff aus der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgetragen, wenn der Behälter 22,4 nicht am Punkt D bereitsteht. Der Stromkreis ist erst dann geschlossen, und der Elektromagnet spricht an, wenn der Behälter 22A
bewegung des Kettenförderers 81 beginnt. Zu diesem io sich am PunktD befindet, der MikroschalterF mittels Zweck ist die Austrageinrichtung zusätzlich mit der Nocke 97 betätigt wird und der Nebenschalter G einem Schaltmechanismus versehen, der sie mit der eingeschaltet ist. Ist der Elektromagnet H unter Abwiegeinrichtung koppelt. Das heißt, ein Mikro- Strom gesetzt, so zieht dieser den Kupplungshebel 112 schalter F wird mittels des Vorsprungs der Nocke 97 an, der sich dadurch von dem Stift 114 an der Drehbetätigt, sobald der Behälter 22,4 den PunktD an 15 kupplung 113 löst. Der Stift 114 ist nun mit der der Abwiegeinrichtung 16 erreicht hat. Der Neben- Welle 115 gekuppelt, wodurch deren ständige Rotaschalter G wird durch das auf die Abwiegeinrichtung tion auf die Drehkupplung 113 übertragen wird. Die einwirkende Gewicht betätigt, wenn der kontinuier- Nocke 116 dreht sich mit dieser zusammen und lieh von der Kühlplatte 3 abgegebene trockene öffnet das Klemmventil 136 mittels der Hebel 118 Sprengstoff jeweils die vorherbestimmte Menge 20 und 119, dem Stab 120 und dem Hebel 137 zum erreicht hat. Der Elektromagnet H wird tätig, wenn Betätigen des Klemmventils. Auf diese Weise fällt der Mikroschalter F und der Nebenschalter G beide der in dem Gummischlauch 135 angesammelte eingeschaltet sind und der Stromkreis geschlossen ist. trockene Sprengstoff in den bereitstehenden Behälter Der Kupplungshebel 112 wird durch die Kraft des 22,4. Sobald der Sprengstoff herunterzufallen beginnt, Elektromagneten H angezogen und löst sich dadurch 25 vermindert sich das Volumen des in dem Einfüllvon dem Stift 114 der Drehkupplung 113. Sobald trichter 134 befindlichen Sprengstoffes, wodurch das sich der Kupplungshebel 112 gelöst hat, ist der Stift Gleichgewicht des Gewichthebels 139 wieder her-114 mit der ständig rotierenden Welle 115 verbunden, gestellt wird. Das Gewicht 143 senkt sich, der Nebenwodurch die Drehkupplung 113 in Drehung versetzt schalter G wird abgeschaltet, und der Stromkreis ist wird, die einer Nocke 116 zugeordnet ist. Die Um- 30 unterbrochen. Der Elektromagnet H ist nun abgedrehung der Antriebswelle 92 wird ständig mittels schaltet, der Kupplungshebel 112 kehrt in seine des Riemens 117 auf die Welle 115 übertragen. Die
Hebel 118 und 119 werden mittels der Nocke 116
bewegt, üben einen Zug auf den Stab 120 aus, der
wiederum ein Klemmventil 136 öffnet, wodurch der 35 ventils 136 innerhalb eines bestimmten Zeitraums in Sprengstoff in den bereitstehenden Behälter 22,4 seine ursprüngliche Stellung durch die Sperre der gefüllt wird. Gleichzeitig drückt die Nocke 116 mit
ihrem Vorsprung 131 auf den Kupplungshebel 132,
wodurch die Kupplung 93 mittels des Ausrückhebels
96 mit der Riemenscheibe 87 gekuppelt ist und der 40 gefüllt. Die Drehkupplung 113 rotiert weiterhin und Kettenförderer 81 automatisch in Aufwärtsbewegung betätigt den Kupplungshebel 132 der Kupplung 93 geschaltet ist. mittels des Vorsprungs 131 der Nocke 116, wodurch
In einem Wassertrog 133 wird das neben den die Kupplung 93 mittels des Kupplungshebels 96 mit Behälter 22 A gefallene Sprengstoffpulver aufgefan- der Riemenscheibe 87 gekuppelt ist, wodurch der gen. Direkt unterhalb der Kühlplatte 3 befindet sich 45 Kettenförderer 81 automatisch in die Aufwärtsinnerhalb der Abwiegeinrichtung 16 ein Einfüll- bewegung geschaltet wird. Bei der Austrageinrichtung trichter 134, an dessen unterem Ende ein Gummi- der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann der Kettenschlauch 135 befestigt ist, der durch das Klemm- förderer 81 automatisch von der Abwärts- zur Aufventil 136 abgeklemmt werden kann, welches mittels wärtsbewegung umgeschaltet werden, und durch das des Hebels 137 mit dem Stab 120 verbunden ist und 50 Zusammenarbeiten der Austrageinrichtung mit der durch diesen betätigt wird. Der Einfülltrichter 134 Abwiegeinrichtung kann jede beliebige vorher- und der Gummischlauch 135 werden in einem Gestell bestimmte Menge des von der Kühlplatte 3 kontinugehalten. Dieses Gestell 138 wird durch den ierlich abgegebenen trockenen Sprengstoffes in den Gewichthebel 139 gestützt und mittels des Führungs- Behälter 22,4 eingefüllt und aus dem Werkraum armes 140 geführt. Der Drehpunkt 141 des Gewicht- 55 ausgetragen werden, hebeis 139 ist an dem Ölbehälter 142 angebracht. Der in den Einfülltrichter 18 verbrachte feuchte
ursprüngliche Stellung zurück und steht so, als ob der Kupplungsstift 114 ausgeschaltet wäre. Andererseits kehrt der Stab 120 zum Betätigen des Klemm-
Nocke 116 zurück und schließt so das Klemmventil 136. Auf diese Weise wird eine bestimmte, konstante Menge des Sprengstoffes in den Behälter 22,4 ein-
An dem hinteren Ende des Hebels 139 ist ein Gewicht 143 angebracht, dessen Vorsprung 144 bei entsprechender Stellung des Hebels 139 den Nebenschalter G einschaltet. Der Ölbehälter ruht auf einer 60 Basis 145.
Wenn sich also eine bestimmte Menge des von der Kühlplatte 3 kontinuierlich abgegebenen trockenen Sprengstoffes in dem Gummischlauch 135 angesammelt hat, wird das Gewicht des angesammelten
Sprengstoff wird zu geeigneter Korngröße in der Granuliereinrichtung 17 granuliert und fällt anschließend auf den Förderer 2.
Auf dem Förderer 2 werden die groben Korngrößen auf einem Sieb abgetrennt. Sprengstoffklumpen und grobe Körner werden in einem Sprengstoffabfallbehälter gesammelt. Der granulierte und rektifizierte Sprengstoff wird mittels Vibration der Motoren 5 und SA über den Vibrationsförderer 1
Sprengstoffes schwerer als das Gewicht 143, wodurch 5 zur Kühlplatte 3 bewegt. Während der Beförderung der Hebel 139 aus dem Gleichgewicht gebracht wird. wird der granulierte Sprengstoff gleichzeitig bei einer Das Gewicht 143 wird angehoben und der Vorsprung Temperatur getrocknet, die durch die Temperatur
von Trockenplatten des Vibrationsförderers 1 bestimmt ist. Das heißt, die Trockenplatten werden bei einer stets gleichbleibenden, vorherbestimmten Temperatur mittels der in die Heißluftkammern 6 eingeblasenen Heißluft, die durch die Einrichtung 9 erzeugt wird, gehalten. Der granulierte Sprengstoff wird zur Abtrennung des zu feinen Sprengstoffpulvers am Ende des Vibrationsförderers 1 mittels des Siebs 4 noch einmal gesiebt. Das Sprengstoffpulver wird in einem Sprengstoffabfallbehälter gesammelt.
Auf diese Weise wird der völlig getrocknete und rektifizierte Sprengstoff kontinuierlich in den Einfülltrichter 134 der Abwiegeinrichtung 16 für den Sprengstoff eingegeben. Der eingegebene trockene Sprengstoff wird in bestimmten Mengen abgewogen, in den Behälter 22,4 gefüllt und automatisch aus dem Werkraum mittels der Austrageinrichtung 15 befördert, die im wesentlichen ähnlich ausgebildet ist, wie die Aufgabeeinrichtung 14, jedoch mit der Abwiegeinrichtung 16 zusammenarbeitet.
Nach dem Sieben des trockenen Sprengstoffes auf dem Sieb 4 kann das Sprengstoffpulver, damit es nicht verstreut wird, mittels einer rings um das Sieb 4 verlaufenden Absaugleitung entfernt.werden. Darüber hinaus kann die Vorrichtung zur Herstellung von Sprengstoffen auch zum Trocknen von nicht granulierten, pulverisierten Sprengstoffen verwendet werden, indem man die Granuliereinrichtung 17 und das Sieb 4 zum Abtrennen des zu feinen Sprengstoffpulvers aus der Vorrichtung entfernt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Trocknen und Sieben von Sprengstoffen, insbesondere Initialsprengstoffen, in einer beheizten und in einem abgeschlossenen Raum untergebrachten Schüttelförderrinne, der die Sprengstoffe durch eine an dem einen Ende vorgesehene Aufgabeeinrichtung zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des abgeschlossenen Raumes am abgabeseitigen Ende der Schüttelrinne (1) eine Einrichtung (16) zum automatischen Abwiegen und Abfüllen einer bestimmten Menge trockenen Sprengstoffes in einen Behälter (22A) vorgesehen ist, der durch eine aus dem abgeschlossenen Raum herausführende Behälterfördereinrichtung (15) selbsttätig ausbringbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnung (C) in der Wand (13/4) des abgeschlossenen Raumes, durch die sich die Behälteraustrageeinrichtung (15) hindurcherstreckt, durch in eine Offenstellung verschiebbare Platten (105,105,4) verschlossen ist, deren Verschiebebewegung so durch die Austrageeinrichtung steuerbar ist, daß die Platten nur beim Hindurchtritt des Behälters (22,4) durch die Durchtrittsöffnung sich in der Offenstellung befinden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (16) zum automatischen Abwiegen und Abfüllen einen mit einem Verschluß (136) versehenen Einfülltrichter (134) zum Aufnehmen des von der Schüttelförderrinne (1) abgegebenen Sprengstoffes aufweist, über den nach Erreichen eines bestimmten Füllgewichtes ein Schalter (G) geschlossen wird, der in Serie mit einem weiteren, in der unter dem Einfülltrichter liegenden Abfüllstellung (D) des Behälters (22,4) schließenden Schalter (F) im Speisestromkreis eines Elektromagneten (H) liegt, welcher bei Erregung den Verschluß des Einfülltrichters (über 116, 118, 119, 120) in die Offenstellung bringt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Sicherheitseinrichtung, über die bei einer Überfüllung des Einfülltrichters (134) der Einrichtung (16) zum automatischen Abwiegen und Abfüllen des trockenen Sprengstoffes der Antrieb der Schüttelförderrinne (1) abschaltbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 009 525/33

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