DE14448C - Neuerungen an der durch Patent Nr. 7683 geschützten Hufnägelmaschine - Google Patents
Neuerungen an der durch Patent Nr. 7683 geschützten HufnägelmaschineInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G3/00—Making pins, nails, or the like
- B21G3/18—Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
- B21G3/28—Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16 by forging or pressing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
- Forging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung b ezieht sich auf Neuerungen an der Brundage'schen Schmiedemaschine
zur Fabrikation von Hufnägeln, gewöhnlichen Nägeln und anderen Artikeln von ähnlicher Form.
In dieser Maschine werden die Eisenstäbe von passendem Querschnitt, welche vorher in
einem Ofen erwärmt wurden, in kleine Stücke geschnitten und diese in einer Anzahl von Gesenken,
welche im Kreise angeordnet sind, mittelst eines einzigen Dampfhammers durch schnell auf einander folgende Schläge ausgeschmiedet.
Die Zangen, welche die abgeschnittenen Enden selbstthätig erfassen, führen sie ruckweise
von einem Gesenk zum anderen, wobei sie sich immer um 900 drehen, so dafs der Nagelschaft
schön vierkantig ausgestreckt wird.
Die Construction der Zangen etc., sowie der Maschine im allgemeinen mufs hier als bekannt
vorausgesetzt werden, da die Beschreibung der Brundage'schen Maschine durch englische
Patentschriften veröffentlicht ist. Den Gegenstand vorliegender Patentanmeldung bilden einige
Neuerungen an dieser Maschine, die nachstehend beschrieben werden sollen.
Zunächst sind die Mittel, welche zur Fortbewegung des Schlittens F dienen, andere geworden.
Die Bewegung erfolgt durch den Schalthebel Q, Fig. 2, 2 a und 3, der um die
horizontale Welle tx schwingt, welche in der
Platte R und dem Auge u1 der Platte 5 gelagert
ist. Das obere Ende des Hebels Q trägt eine Rolle il, welche in einer Nuth der an
dem Hammer festgeschraubten Führung P spielt. Diese Anordnung weicht von der bekannten
nicht ab, dagegen nimmt der untere Theil des Hebels Q in einer Ausfräsung eine Schaltklinke
von neuer Form k1 auf, die um die Axe m1
schwingen kann und durch eine Feder nl constant in Eingriff mit den am Umfang des
Schlittens F angebrachten Zähnen I1 gehalten
wird.
Bei der Auf- und Abwärtsbewegung des Hammers wird der Hebel Q hin- und herschwingen
und mittelst der Klinke k1 den Schlitten F ruckweise mitnehmen. Da bei dem
Fall des Hammers der Schlitten absolut ruhig stehen mufs, die Klinke kx aber bei dem Schlage
bis über den nächstfolgenden Zahn zurückgeht, so sind zum Feststellen des Schlittens F noch
zwei besondere Sperrklinken o1 r1, Fig. 3, angebracht.
Die Sperrklinken o1 und rl, um o2
und r2 drehbar, werden durch Spiralfedern px
und i1 angedrückt, und zwar hindern die Klinke r* den Rückgang des Schlittens und o1
den Vorgang, so dafs er während des Schlages des Hammers fest geschlossen ist. Bei der
nächsten Vorwärtsbewegung drückt das untere Ende des Hebels Q, ehe die Klinke k1 hinter
dem nächsten Zahn einfällt, auf das Ende q1 der Klinke o1, und diese wird ausgehoben, so
dafs sie die Vorwärtsbewegung des Schlittens nicht mehr hindert. Nach vollzogener Bewegung
des Schlittens läfst Q die Klinke Ό1 wieder frei,
und es kann dann dieselbe in die nächste Zahnlücke einfallen.
T und V, Fig. 3, s, 6 und 7, sind zwei
Supporte, von denen der eine fest, der andere beweglich ist und welche die Abscheerbacken b2
und z' tragen. Diese schneiden von den Eisen-
Claims (5)
1. Die Anordnung der Schaltklinke k1, welche
in einer Ausfräsung des Hebelarms Q1 schwingt, in Combination mit den Arretirklinken
ox und rl zum vorstehend beschriebenen
Zweck.
2. Die Anordnung der Curvenscheibe fl und
des beweglichen Supports V zur Bewegung der Abscheerbacken und der Gesenke zum
Ausschmieden der Nagelköpfe.
3. Die Anordnung des Ringes r2 an der
Nase q2 des Hebels p2 zum Oeffnen und Schliefsen der Zange o2, welche den Eisenstab
der Maschine zuführt.
4. Die Anordnung des Hebels L, der durch die Welle g2 und die Scheibe g1 bewegt
wird und das Oeffnen der Zangenbacken bewirkt.
5. Die Befestigungsart der Gesenke c2 d2 und
Abscheerbacken b2z1, wie vorstehend beschrieben
und in der Zeichnung dargestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14448C true DE14448C (de) |
Family
ID=291531
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14448D Active DE14448C (de) | Neuerungen an der durch Patent Nr. 7683 geschützten Hufnägelmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14448C (de) |
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0
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