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DE14448C - Neuerungen an der durch Patent Nr. 7683 geschützten Hufnägelmaschine - Google Patents

Neuerungen an der durch Patent Nr. 7683 geschützten Hufnägelmaschine

Info

Publication number
DE14448C
DE14448C DENDAT14448D DE14448DA DE14448C DE 14448 C DE14448 C DE 14448C DE NDAT14448 D DENDAT14448 D DE NDAT14448D DE 14448D A DE14448D A DE 14448DA DE 14448 C DE14448 C DE 14448C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
pliers
support
dies
jaws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT14448D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. L. BRUNDAGE in Leeds (England)
Publication of DE14448C publication Critical patent/DE14448C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/18Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
    • B21G3/28Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16 by forging or pressing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung b ezieht sich auf Neuerungen an der Brundage'schen Schmiedemaschine zur Fabrikation von Hufnägeln, gewöhnlichen Nägeln und anderen Artikeln von ähnlicher Form.
In dieser Maschine werden die Eisenstäbe von passendem Querschnitt, welche vorher in einem Ofen erwärmt wurden, in kleine Stücke geschnitten und diese in einer Anzahl von Gesenken, welche im Kreise angeordnet sind, mittelst eines einzigen Dampfhammers durch schnell auf einander folgende Schläge ausgeschmiedet.
Die Zangen, welche die abgeschnittenen Enden selbstthätig erfassen, führen sie ruckweise von einem Gesenk zum anderen, wobei sie sich immer um 900 drehen, so dafs der Nagelschaft schön vierkantig ausgestreckt wird.
Die Construction der Zangen etc., sowie der Maschine im allgemeinen mufs hier als bekannt vorausgesetzt werden, da die Beschreibung der Brundage'schen Maschine durch englische Patentschriften veröffentlicht ist. Den Gegenstand vorliegender Patentanmeldung bilden einige Neuerungen an dieser Maschine, die nachstehend beschrieben werden sollen.
Zunächst sind die Mittel, welche zur Fortbewegung des Schlittens F dienen, andere geworden. Die Bewegung erfolgt durch den Schalthebel Q, Fig. 2, 2 a und 3, der um die horizontale Welle tx schwingt, welche in der Platte R und dem Auge u1 der Platte 5 gelagert ist. Das obere Ende des Hebels Q trägt eine Rolle il, welche in einer Nuth der an dem Hammer festgeschraubten Führung P spielt. Diese Anordnung weicht von der bekannten nicht ab, dagegen nimmt der untere Theil des Hebels Q in einer Ausfräsung eine Schaltklinke von neuer Form k1 auf, die um die Axe m1 schwingen kann und durch eine Feder nl constant in Eingriff mit den am Umfang des Schlittens F angebrachten Zähnen I1 gehalten wird.
Bei der Auf- und Abwärtsbewegung des Hammers wird der Hebel Q hin- und herschwingen und mittelst der Klinke k1 den Schlitten F ruckweise mitnehmen. Da bei dem Fall des Hammers der Schlitten absolut ruhig stehen mufs, die Klinke kx aber bei dem Schlage bis über den nächstfolgenden Zahn zurückgeht, so sind zum Feststellen des Schlittens F noch zwei besondere Sperrklinken o1 r1, Fig. 3, angebracht. Die Sperrklinken o1 und rl, um o2 und r2 drehbar, werden durch Spiralfedern px und i1 angedrückt, und zwar hindern die Klinke r* den Rückgang des Schlittens und o1 den Vorgang, so dafs er während des Schlages des Hammers fest geschlossen ist. Bei der nächsten Vorwärtsbewegung drückt das untere Ende des Hebels Q, ehe die Klinke k1 hinter dem nächsten Zahn einfällt, auf das Ende q1 der Klinke o1, und diese wird ausgehoben, so dafs sie die Vorwärtsbewegung des Schlittens nicht mehr hindert. Nach vollzogener Bewegung des Schlittens läfst Q die Klinke Ό1 wieder frei, und es kann dann dieselbe in die nächste Zahnlücke einfallen.
T und V, Fig. 3, s, 6 und 7, sind zwei Supporte, von denen der eine fest, der andere beweglich ist und welche die Abscheerbacken b2 und z' tragen. Diese schneiden von den Eisen-

Claims (5)

Stäben die Stücke ab, aus denen die Nägel ausgeschmiedet werden sollen. Der feste Support T ist aufserdem mit den Gesenken d2 versehen, denen die Gesenke c2 des Supports V entsprechen. Der Support V ist mit einem Arm e2 versehen, der eine Rolle trägt, welche sich gegen den Umfang einer Curvenscheibe f2 anlegt; letztere sitzt auf der Welle.^2, Fig. ι und 3, die mit dem Zahnrad i2 versehen ist, welches in die Zähne ll des Schlittens F eingreift. Der Umfang der Scheibe/2 ist derart gestaltet, dafs der Arm e2, nachdem der Eisenstab seinen ersten Schlag durch den Hammer erhalten hat, sofort etwas zurückgeht. Die Backen b2 und schneiden vom Eisenstab ein Stück ab, während durch die Gesenke c2 und d2 das Material seitlich geprefst wird. Der Support V geht ein wenig zurück, so dafs er den Stab losläfst, der Hammer fällt wieder herab und schmiedet den Kopf des Nagels aus, indem er oben und unten dieselbe Pressung giebt, wie sie vorher die Gesenke c2 d2 seitlich bewirkten. Nun wird der Support V wieder durch die Curvenscheibe /2 gegen den Support T bewegt, und die hinteren Backen der Gesenke c2 d2 pressen das weiter vorgerückte Material von neuem seitlich; das letztere wird durch die Zange o2 bis gegen das Stück W vorgeschoben. Diese Zange wird durch einen Hebel/2 bewegt, Fig. 3, der von den Zähnen h2 des Schlittens F in Schwingungen versetzt wird. Der Hebel p2, Fig. 3, endigt in den Ansatz q2, welcher sich wie ein Keil zwischen die Schenkel der Zange ο2 schiebt und dieselbe schliefst. Der Hebel p2 trägt gleichzeitig einen Ring r2, der sich um zwei von den Schenkeln der Zange o2 nach oben ausgehende Zapfen legt und die Zange öffnet, wenn der Hebel sich zurückbewegt. Wenn der Nagel seinen letzten Schlag erhalten hat, öffnet sich die Zange in der bekannten Weise, indem das hintere Ende in das Gehäuse der Zange hineingeschoben wird, so dafs vorn die Backen sich öffnen und den fertigen Nagel fallen lassen. Hierzu wird jetzt ein Hebel L benutzt; derselbe wird durch eine Curvenscheibe g1 bewegt, welche auf der Welle g2 sitzt, Fig. 3 und 4. Die entleerte Zange erhält bei der nächsten Bewegung des Schlittens ein neues, zum Nagel auszuschmiedendes Stabende. Der Hebel L geht zurück, und die Backen der Zange schliefsen sich unter dem Einflufs der inneren Feder und des Konus bekannter Construction, indem sie den schon fertigen Kopf des Nagels erfassen. Das Gesenk c2 ist mittelst einer Hakenschraube χ, das Gesenk d2 im Support T mittelst der Schraube u2 und die Abscheerbacke z1 am Support T mittelst der Schraube v2 befestigt, und die Backe b2 ist in eine schwalbenschwanzförmige Nuth eingeschoben und wird durch die Hakenschraube χ1 festgeklemmt. Patenτ-Ansprüche:
1. Die Anordnung der Schaltklinke k1, welche in einer Ausfräsung des Hebelarms Q1 schwingt, in Combination mit den Arretirklinken ox und rl zum vorstehend beschriebenen Zweck.
2. Die Anordnung der Curvenscheibe fl und des beweglichen Supports V zur Bewegung der Abscheerbacken und der Gesenke zum Ausschmieden der Nagelköpfe.
3. Die Anordnung des Ringes r2 an der Nase q2 des Hebels p2 zum Oeffnen und Schliefsen der Zange o2, welche den Eisenstab der Maschine zuführt.
4. Die Anordnung des Hebels L, der durch die Welle g2 und die Scheibe g1 bewegt wird und das Oeffnen der Zangenbacken bewirkt.
5. Die Befestigungsart der Gesenke c2 d2 und Abscheerbacken b2z1, wie vorstehend beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT14448D Neuerungen an der durch Patent Nr. 7683 geschützten Hufnägelmaschine Active DE14448C (de)

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