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DE144473C - - Google Patents

Info

Publication number
DE144473C
DE144473C DENDAT144473D DE144473DA DE144473C DE 144473 C DE144473 C DE 144473C DE NDAT144473 D DENDAT144473 D DE NDAT144473D DE 144473D A DE144473D A DE 144473DA DE 144473 C DE144473 C DE 144473C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
light
light source
rest position
group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT144473D
Other languages
English (en)
Publication of DE144473C publication Critical patent/DE144473C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

t b<yc
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In Telephonämtern erfolgt der Anruf seitens der Teilnehmer häufig durch Erregung von Relais, die je eine bestimmte, dem einzelnen Teilnehmer zugeordnete Glühlampe zum Leuchten bringen. Der Strom für diese niedervoltigen Telephonlampen muß in technisch unvorteilhafter Weise durch besondere Generatoren erzeugt werden; der Verbrauch an Lampen ist außerordentlich groß, und die Notwendigkeit, den Lampenstrom über unsichere Relaiskontakte zu leiten, gefährdet den Betrieb.
Diese Nachteile zu beseitigen und dennoch
die Vorteile der Lichtsignalisierung zu erhalten, ist Zweck der vorliegenden Erfindung. Ähnlich wie bei dem Verfahren nach dem amerikanischen Patent 621126 wird für eine ganze Gruppe von Anrufzeichen, wie sie gewöhnlich in einer Anzahl von einigen Hundert jedem Arbeitsplatz der Zentrale zugeteilt sind, eine gemeinsame Lichtquelle angeordnet, etwa eine vom Strom eines Lichtnetzes gespeiste Glühlampe gewöhnlicher Art oder eine Gasglühlichtlampe oder dergl. Um diese Lichtquelle herum ist ein Kasten angeordnet, in dessen Wände die Signalapparate der einzelnen Teilnehmer eingesetzt sind.
Während aber nach dem amerikanischen Verfahren die Verteilung des Lichtes mit Hülfe von zwischengeschalteten, festen Spiegeln erfolgt, wird bei der Einrichtung nach vorliegender Erfindung das Licht der gemeinsamen Quelle unmittelbar nach außen gesendet. Während der Ruhelage der Signale ist die Lichtquelle verdeckt für den bedienenden Beamten. Ruft ein Teilnehmer die Zentrale an, so gibt vermöge der Wirkung des Signalstromes der Signalapparat dieses Teilnehmers Licht frei. Diese Freigabe des Lichtes kann eine nur augenblickliche oder eine dauernde sein. Die gemeinsame Lichtquelle kann entweder eine dauernde sein oder ebenfalls von der Signalisierung abhängig gemacht werden. Im ersteren Falle hat man den Vorteil, daß das Licht nicht häufig ein- und ausgeschaltet zu werden braucht, womit erfahrungsmäßig viele Störungen von vornherein vermieden sind. Wegen des relativ großen Strombedarfs für die gemeinsame Lichtquelle kann es jedoch vorteilhaft sein, in Stunden geringeren Telephonverkehrs eine Sparschaltung einzuführen, bei welcher die gemeinsame Lichtquelle erst dann in Tätigkeit tritt, wenn überhaupt in ihrer Gruppe ein Anruf vorliegt. Es können dabei Schaltungen verwendet werden, wie sie für die sogenannten Aufmerksamkeits- und Kontrollampen, welche ebenfalls nur so lange ansprechen, als ein unbeantworteter Anruf vorliegt, bekannt sind.
Die Fig. 1 bis 3 stellen in drei Projektionen eine Signalklappe dar, von der einige Hundert wie Bienenzellen nebeneinander angeordnet in die Wand des das Licht abdeckenden Kastens eingesetzt werden.
Ein Kupferrohr α von quadratischem Querschnitt ist durch ein Messingstück b in einem
weiteren Eisenrohr c befestigt. Innerhalb des Kupferrohres α ist in Spitzen dd ein rechteckiger Magnet e gelagert, welcher in der (punktierten) Ruhelage das Kupferrohr verschließt, in der Arbeitslage (ausgezogen gezeichnet) sich parallel zur Längsachse des Rohres α einstellt. Diese Einschaltung erfolgt, sobald die auf das Kupferrohr aufgebrachten Drahtwindungen f vom Strom durchflossen
ίο werden. Es fällt alsdann genügend Licht durch das Rohr α auf die Zerstreuungslinse g-, um ein deutliches Schauzeichen hervorzubringen. Nach hinten ist die Vorrichtung durch die Glasplatte h abgeschlossen.
Der Magnet e ist in Fig. 4 genauer darge-
, stellt. Derselbe soll durch ein Übergewicht in der Ruhelage festgehalten werden. Um dieses
Übergewicht in einfacher Weise regulierbar zu machen, ist der Magnet mit einem Schlitz i versehen, durch welchen Stift k, der mit zwei Endplatten / / vernietet ist, hindurchgeht. Dieser Schieber ist leicht zu bewegen und sitzt doch durch Reibung hinreichend fest für den Gebrauch.
Die Anwendung eines Kupferrohres α rechtfertigt sich noch besonders durch die Nebenwirkung, daß der Magnet e, welcher andernfalls erst nach längeren Schwingungen die Arbeitslage parallel zur Röhrenachse erreichen würde, eine starke, elektromagnetische Dämpfung durch die im Kupferrohr α erzeugten Wirbelströme erhält.
Das eiserne Umschließungsrohr c ist nicht nur des Verschlusses wegen, sondern auch zwecks magnetischer Verkürzung des Kraftlinienweges und zwecks Abschließung äußerer magnetischer Störungen angeordnet.
Statt des Magnetes e kann auch ein Stück weiches Eisen oder bei Wechselstrom als Rufquelle ein gut leitendes Metallslück, in welchem Wirbelströme erzeugt werden, angewendet werden. In jedem Falle erfolgt der Licht-Verschluß der Röhre durch einen elektromagnetisch beeinflußten Körper.
Ebenso kann durch Verwendung von Linsen im Innenraum das Licht der gemeinsamen Quelle passend zusammengefaßt werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zum Anruf von Fernsprechämtern, bei welcher die das Zeichen vermittelnden, je einer Fernsprechleitung zugehörigen Apparate gruppenweise angeordnet sind und eine einer Gruppe gemeinsame Lichtquelle durch die Ruhestellung sämtlicher Signale verdeckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Arbeitslage eines Signales die diesem entsprechende Verdeckung für die unmittelbare Lichtwirkung aus der gemeinsamen Lichtquelle aufgehoben wird, zu dem Zwecke, die Zwischenschaltung, z. B. von Spiegeln, zu vermeiden.
2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die einzelnen Anrufsignale der Gruppe hervorbringende Lichtquelle ausgeschaltet ist, solange kein Signal in der Gruppe betätigt wird.
3. Bei der Einrichtung nach Anspruch 1 ein elektromagnetischer Signalapparat, dadurch gekennzeichnet, daß in einer vom Signalstrom umflossenen Röhre ein elektromagnetisch beeinflußbarer Körper, der in der Ruhelage den Rohrquerschnitt ausfüllt, unter der Wirkung des Signalstromes dem Licht den Durchgang gestattet.
4. Eine Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem das Licht verdeckenden, durch den Signalstrom bewegbaren Körper die Ruhelage durch einen Schieber, welcher in einem Schlitz des bewegbaren Körpers angebracht ist, hergestellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT144473D Active DE144473C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE144473C true DE144473C (de)

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ID=411890

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT144473D Active DE144473C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE144473C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2459611A1 (fr) * 1979-06-26 1981-01-16 Snow Brand Milk Products Co Ltd Machine pour mouler des corps spheriques de dimensions fixes a partir d'un baton semi-solide

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2459611A1 (fr) * 1979-06-26 1981-01-16 Snow Brand Milk Products Co Ltd Machine pour mouler des corps spheriques de dimensions fixes a partir d'un baton semi-solide

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