DE1444644C - Verfahren zum Herstellen von wasser unlöslichen Monoazofarbstoffe^ deren Ver Wendung zum Farben und Bedrucken sowie was serunlosliche Monoazofarbstoffe - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von wasser unlöslichen Monoazofarbstoffe^ deren Ver Wendung zum Farben und Bedrucken sowie was serunlosliche MonoazofarbstoffeInfo
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Description
Gegenstand der vorliegenden Erfindung 1-.1 die
Herstellung sulfonsäure- und carbon:>üuregruppenfreier
wasserunlöslicher Monoazofarbstoffe der Formel
R-N = N- —Ν (Uli
NHCOClI, — R1
worin R einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest. Y Wasserstoff. Alkyl oder Alkoxy. R, OH oder
CN. R, Wasserstoff, Alkyl, Acyloxyalkyl oder Carb- tlkoxyalkyl und R3 Wasserstoff oder Alkyl darstellt,
Susgenommen die Herstellung der nach den deutschen Patentschriften 1 232 292 und 1 260 654 erhaltenen
Farbstoffe der allgemeinen Formel
CH2CHXOOK1
R· —N = N--';'
■; ν
(IV)
NHCOCH1-R,
(Il
- NH2
worin R einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest
bedeutet, mit einem Arylamin der allgemeinen I ormel
R.
NHCOCH2 R1
worin Y, R1, R1 und R3 die obengenannte Bedeutung
besitzen, in p-Stellung zur Aminogruppc kuppelt.
Die Kupplung der Ausgangskomponente erfolgt in
Üblicher Weise in vorzugsweise saurer lösung oder
Suspension. AU Diazokomponenten erweisen sich solche als besonders vorteilhaft, die mindestens eine
Cyangruppe enthalten. Geeignete Diazokomponenten sind unter anderem 4-Nitro-2-chloranilin. 4-Nitro-2 - cyananilin, 2,4 - Dicyananilin, 3 - Chlor - 4 - cyananilin. 2 · Cyan - 5 · chloranilin. 3,4 - Dicyananilin.
2,5·Dicyananilin, 2,6-Dichlor-4-nitranilin, 2-Chlor-4-cyananilin, 4-Amino-phenylmethylsulfon, 4-Aminotcetophenon, 2 - Amino - 5 - nitrotoluol. 2 - Amino-5-nitranieol. 3-Nitro-4-amino-tuluol, 2.5-Dichlor-4- nitranilin, 3 - Chlor -4- amino- benzo - trifluorid.
2-i van-4.5.6-trtchlorajiilin, 2-Cyan-6-brom-4-nitrani-Hn.
2.4-Dicyan-6-chloranilin. 2-Amino-5-nitrobenzoesäuremethylester,
4 - Aminobenzoesauremethylester.
Als Kupplungskomponente können z. B. die Amine der folgenden Konstitution \ erwendung finden:
- N(C2H,),
NHCOCH2OH
NHCOCH2OH
worin R' den Rest eines 2.4-Dinitro-6-halogenbenzol-1
oder eines I-Cyan^nitro-o-halogenbenzol-l darstellt.
R4 für Alkyl steht und R, die oben angegebene Be
deutung besitzt und X Tür Wasserstoff oder Alkoxy steht, sov/ie deren Verwendung zürn Färben und Bedrucken
hydrophober Fasermaterialien, insbesondere Fasermaterialien aus aromatischen Polyestern, wie
Polyäthylenglykolterephthalaten.
Die erfindungsgemäßen Farbstoffe der Formel (III)
werden erhalten, wenn man die Diazo\crbindung eines Amins der Formel
40 NHCOCH2OIl
OCH.,
OCH.,
-NHC2H4COOCH.,
NHCOCIKOH
C2H5
-N-C2H4OCOCH,
-N-C2H4OCOCH,
NHCOCH2CN
OCH.,
-- N
C3H,
C2H4COOCH.,
NHCOCH2OH
NHCOCH2OH
Gegenstand der Erfindung sind ferner *asscrunlö>
liche Monoazofarbstoffe der allgemeinen Formel
RN N
(lila)
NHCOCH,
R,
worin R einen gegebenenfalls durch CN. NO2. Cl. Br.
CH3. CF.,. OCHj, SO2CH3. COCHj und oder
COOCH, substituierten Phenylrest bedeutet und Y für Wasserstoff oder Methoxy. R, für OH oder (N.
R2 für Wasserstoff. Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
Acetoxyäthyi oder Methoxycarbonyläthyl und Rj für Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen
stehen, ausgenommen die nach den deutschen Patentschriften 1 232 292 und I 260 654
hergestellten Farbstoffe der oben angegebenen allgemeinen Formel IV.
Azofarbstoffe, bestehend aus einer beliebigen benzolischen Diazokomponente sowie einer 3-Acylaminoanilin-Kuppluiig komponente, sind allgemein bekannt
(siehe z. B, deutsche Patentschrift I 108 355, USA.-Patentschriften 2 155 755 und 2 261 175 sowie deutsche Auslegeschrift I 069 313).
Im Vergleich zu den nächstvcrgleichbaren bekannten Farbstoffen der deutschen Auslegeschrift I 069 313
zeigen die erflndungsgemäQen Farbstoffe der Formel I
bessere fürberische Eigenschaften.
Sn zeichnet sich beispielsweise der erh'ndiingsgemiiU erhältliche Farbstoff der I ormel
_._ C4H,
O1N — ; .~-N=-N— ' -■ N
^CH1CH1OCOCH.,
CN I
NHCOCH2OH
gegenüber dem in der oben zitierten deutschen Auslegeschrift im Beispiel 50 beschriebenen Farbstoff der Forme
O2N-··' '>-N = N— f V-N
I 'i=" ^CH1CH1OCOCHj
cn !
NHCOCH.,
durch eine bessere Sublimierechtheit auf Polyäthylcnterephthalat-Geweben aus.
durch eine bessere Sublimierechtheit auf Polyäthylcnterephthalat-Geweben aus.
14,3 Gewichtsteile 2,4-Dicyanbenzol werden in 3 Stunden auf etwa 3000 Gewicntsteile Eis gegossen.
400 Gewichtsteilen konzentrierter Schwefelsäure bei 25 Ein geringer Nitritüberschuß wird mit Amidosulfon-
O bis 15 C gelöst und mit 170 Volumenteilen Nitro- säure entfernt und die Lösung filtriert. Diese Lösung
sylschwefelsäure (42 g Nitrit in 100 ml H2SO4) unter wird dann mit einer Lösung von 27 Gewichtitcilen
gutem Rühren und Kühlen diazotiert und nach etwa der Aminoverbindung der Formel
, ζ C,H,
\_VN
P"' V2H1COOCH3
NHCOCH2OH
vereinigt, mit verdünnter Natronlauge teilweise neu- Zusätze in feine Verteilung gebracht, in klaren roten
tralisicrt und die Kupplung mit Natriumacetat zu Tönen von guter Wasch- und Lichtechtheit an.
fnde geführt. Der Farbstoff wird filtriert unü ge- Auf gleichem Wege lassen sich aus den entsprechenwaschen. Er bildet in trockenem Zustand ein schwarz- 40 den Ausgangskomponenten die nachfolgenden Farbrotes Pulver, das sich in organischen Lösungsmitteln, stoffe erhalten, die Gewebe aus aromatischen PoIywic Aceton oder Alkohol, mit roter Farbe löst. Acetat- estern, wie Polyäthyienterephthalaten. bzw. Polyamid seide und Polyamidgewebe färbt es. durch geeignete in den angegebenen Farbtönen färben:
fnde geführt. Der Farbstoff wird filtriert unü ge- Auf gleichem Wege lassen sich aus den entsprechenwaschen. Er bildet in trockenem Zustand ein schwarz- 40 den Ausgangskomponenten die nachfolgenden Farbrotes Pulver, das sich in organischen Lösungsmitteln, stoffe erhalten, die Gewebe aus aromatischen PoIywic Aceton oder Alkohol, mit roter Farbe löst. Acetat- estern, wie Polyäthyienterephthalaten. bzw. Polyamid seide und Polyamidgewebe färbt es. durch geeignete in den angegebenen Farbtönen färben:
Blaustichigrot
| Cl | --N = N | --''' ,;—N | ζ». | |
| O2N —' | '/" | NHCOCH2 | ||
| Cl | N --- N | ■X ' V-N |
2H4COOCH, | |
| NC | ||||
| /c | JH4CO(KH, | |||
| XC OH |
||||
Rot H4CO(KH,
NHC(XH2OH
O2N -<ζ ~\- N = N-- Y ''■/— N(C3H7I2 Blau
CN NHC(XHjOFI
CH3OOC-/ V-N = N V V-NHC2H4COOCH3 Orunge
NHCOCH2OH
I 444
( Jl.
(ι, Ν
N N
NIK ( )( H,(N
Cl
HlaiMicliiui
>i
("ι, Ν
CN
N N N(C1H-I,
NIICOCH.ι ill UIa Li
I .it hliMi ikf I .1!
.ml Sup. ι po|\.iMiii
NC
Cl
Cl
Cl
N - N NiC.II. ι,
NIICOCH. OH RoI
N N ■ NlC1II-N
CN NIICOCH,Oil
NC -· ' ,--N -- N N(C. IL I,
CN NHCOCiI,Oil
R.H
Claims (3)
- Patentansprüche:I. Verfahren /um Herstellen wasserunlösliche! Monoazofarbstoffe. d a d u r c h ge k e η π / e i c hncl. daß man die Dia/overbindung eines Amins tier FormelNil,worin K einen gegebenenfalls substitute ι ten l'henylrest bedeutet, mit einem Arylamin dei allgemeinen FormelK.N-NIK OCIi, R,worin Y für Wasserstoff. Alkyl odei Alkoxy. R1 für OH odei CN. R2 für Wasseisloll. Alkyl. Acjloxyalkyl iriei ( arboalkoxyalk\ I und R, fiii Wasserstoff odci Alk>I stehen, in p-Stelhmg /in Aminogruppe kuppelt und dabei die Aiispingskomponcntcn In-, son Sullonsiiure- um\ ( aibonsäuregriippen wählt, wobei die lleislelhmg (lei ιΐίκ-Ιι den deutschen l'alenlschiilun I ?i?. ?')2 und I 2i)()iiS4 eihallenen l'aibslofle dii alli'i meinen ormelR' N CILCH-COOR4mnNHCOCH, R,worm R' den Rest eines 2.-M)inilic.-.'--halogenben/ol-1 odti eines Z-Cyan-^-nilio-d-lialogenlien-/ol-l darstellt. R4 für Alkyl steht und U, die oben angegebene Bedeutung besitz! und X fiii W'asseist()ff oder Alkoxy steht, ausgeschlossen ist.
- 2. Wasserunlösliche Monoa/olai bstolle der allgemeinen FormelRNR1NIIC(Xw οι in R einen gegebenenfalls dme h (N. NO,. (I. Hi ' II,- Cl.,. O( Ii1. S();CH,. COCH, lmdodei ( ('()( H, substiluieiten l'hcns liest bedeutet und > Nil Waseisloll odei Metlioxy. R1 Im Oll odci ( \ R, fiii Wasseislofl. Alkyl mit I Ins 1 Kolilenstojl sli'iiieii. Nei'liiw.illnl οι!.·ι M1 ilmuri'lmnyläthyl und R, für Wasserstoff oder Alkyl mit I bis 3 Kohlenstoffatomen stehen, ausgenommen die nach den deutsehen Patentschriften 1 232 292 und I 260 654 hergestellten Farbstoffe der im vorliegenden Anspruch I angegebenen allgemeinen Formel III.
- 3. Verwendung von Farbstoffen gemäß Anspruch I zum Färben und Bedrucken hydrophober Fasermaterialien.
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