DE1444083A1 - Mehrfaediges Garn aus thermoplastischen Polymeren - Google Patents
Mehrfaediges Garn aus thermoplastischen PolymerenInfo
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Description
M 19454 - Dr.Kn/gr.
Case Ιο. F. 16440
Dr. Expl.
Bib öhre lbuAg zur Patentanmeldung der
betreffend:
"Ifehrfädlgee Garn aue thermoplaatischen Polymeren11
Die Prioritäten der Anmeldung in Großbritannien vom
16· Morember 1962 und 6· November 1963 werden in Anspruch genommen·
sohen thernoplaatieohen Polymeren hergestellt ist.
Während der Verarbeitung multifiler Garne» bei der verschiedene Drehoperationen auftreten» sowie bei der Herstellung Ton
Textilstoffen, z. B. durch Weben oder Wirken» let es arwUnsoht»
daß das Garn einen gewissen Zusammenhalt aufweist* um &u rer-
v :
hindern, daß eich einzelne Fädsn von den anderen loslösen
und dadurch ein Verheddern oder Reißen des Garnes verursacht
wird«. Aus diesem Grunde werden multifile Garne gewöhn»
lieh einem Verdrill-* oder öchlichtverfahren oder einer Kombi*
natien derartiger "Verfahren unterworfen» wodurch ihnen ein
gewisser Zusammenhalt verliehen wird. Die Verdrillung erschwert
die Abspaltung einzelner Fäden auf physikalischem
Wege, wogegen äie Schlichtung eiaen gusamraenhalt der einzelnen
fäden durch ©in polymeres Bindemittel oder durch einen
Klebstoff ergibtο Solch© Verfahren sind jedoeh gewöhnlieh
langsam un<ä t;@siere Darü1i@r hinaus sind die bisher bekannten
Seklichtverfahren für hydrophofea Sarn@9 wie ^, Be Polyester·»
garas. wi& 6aro@ aus polyiseri®iertea Olef inea3 weniger "zufrieä@og5t©lltiidg
sls-fllr stärker hydrophil© G-arna, wie si© su B0
©na riatü^lieliSK Paa era, 2©lXwaIifas©rE isad vollständig
*fe.3iris@fe©ä Faseziij .bsisglelsw©!©© d©a Mend eis üblichen,
ümi ©rlialtsii έ&τ&βϊι9 di© wegsti der Gegenwart von W
s ia der shsmiselisn Struktur ferhältnisiaäBig
äc Bin anä©r@ss @©reite ^©^©eehlagenes Yerfsh»
r©a sas? -^raiaiiiBg ®ia@® g©wieg@a Sii@amii©aSiaita beg teilt darin ΰ
SaS #.ig ©ern© in eia©ra raschaa Lnftstroia durch eine Röio?© feias
feffslig@führt w©M@a9 ϊ?οά'ί£?οΐι ©ta® ©!©kteostatiaehe Laöisng ei3
i?Qiigt wsn äm&nmm eiis p^yaikalieeh@r lusaiaEigahalt dureh
fllzung oder Verflechtung der einzelnen Fäden erreicht
wird. Hoch ein anderes Verfahren, welches zur Erzielung eines Zusammenhaltens von Garnen aus thermoplastischen,
synthetischen, linearen Polymeren vorgeschlagen wurde, besteht darin» daß die multlfllen Garne mit Wasser befeuohtet
und anschließend auf 100° C erhitzt werden, während man äußere mechanische Kräfte einwirken läßt. Dieses Verfahren
kann für weniger hydrophobe Polymere, wie e. B, Polyamide,
zufriedenstellend sein, wenn es aber auf aus sehr hydrophoben Materlalen, wie b„ B. Polyestern oder polymerleierten Olefinen,
hergestellten Fäden angewendet wird, so arbeitet es unzufriedenstellend, well der zur Erzielung eines Zusammenhalte der einzelnen Fäden benötigte Druck derart groß ist« daß die Gestalt
des Garns und der einzelnen, das Garn bildenden Fäden drastisch
verändert wird. "' < .
Bei einigen Endverbrauohszweoken, Z0 Bv für Hallfäden, ist es
erwünscht, daß das multifile Garn einen sehr hohen Zusammenhalt
zeigt, manchmal ist dies sogar In einem solchen Ausmaß erforder1loh, daß ein vollständiger Zusammenhalt zwischen άρη einzelnen Fäden en tat eh to Bei anderen .End verbrauche zwecken» wie
ζ. Β» zum Weben, 1st es erwünscht, daß der Grad des Zusammenhalta so groß ist, daß eine Absonderung einzelner Fäden während
der Verarbeitung verhindert wird, daß aber später eine phyei-
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kausche oder chemische Behandlung des .Endproduktes, wie
ζ, Bo rasches Verbiegen oder Jßhtsehlichten, den Grad des
Zusammenhalts· herabsetzt oder sogar die einzelnen Fäden voneinander
loslöst« . ι
Das zusammengehaltene multifile Garn fällt steifer aus ale
das unbehandelte, nicht zusammengehaltene Garn» für einen Nähfaden wird gewönlich das Garn so flexibel wie möglich gemacht,
z« B0 indem man es verdrillt« Bs ist deshalb überraschend,
daß das erfindungsgemäße, zusammengehaltene multifile
Garn als Nähfaden äußerst geeignet ist.
i i ' I ·.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein thermopolastischee9
im wesentlichen unverdrilltes, aus mehreren zusammenhängenden
Einzelfäden bestehendes Garn vorgeschlagen, das aus einem hydrophoben, synthetischen thermoplastischen Polymer hergestellt
ist, welches in Form orientierter Fasern eine Waeserabsorption
von weniger als 1 # bei 21° O und 65 # relativer
Feuchtigkeit besitzt, bei dem jeder Faden duroh Bindungen, die
sich im wesentlichen über die ganze Länge der Fäden erstrecken, an den benachbarten Fäden festhaftet, wobei die Festigkeit
3eder Bindung über ihre ganze länge variiert und durch jenes synthetische:ρ hydrophobe thermoplastische Polymer gebildet
wird« aus dem die Fäden bestehen, so daß Jeder verbindende
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der sich zwischen den Fäden befindet und sie umschließt,!
aus einer chemisch einheitlichen Phase des gleichen Polymere besteht, und das weiterhin dadurch gekennzeichnet ist» daß die
genannte Bindung aus dem Polymer in kristalliner oder teilweise kristalliner Form besteht, wobei der Grad des Zusammenhalts
so bestirnt let, daß die durchschnittliche Anzahl miteinander
verbundener Fäden 5 bis 80 # der Gesamtzahl der Fäden in dem unbehandelten und nicht zusammengehaltenen Garn ausmacht«
Der Grad des Zusammenhalts 1st über die gesamte Länge des
Garns an jeder Stelle im wesentlichen gleich, obwohl die einzelnen zusammengehaltenen Fäden nicht gleich sein müssen.
Bei einer teilweisen Zerstörung des Zusammenhalts, die durch
eine leichte Beibung auf der Fadenführung oder einem Zapfen
hervorgerufen wird, so daß wenigstens 2 Fadenbündel, aber nicht mehr als 6 Fadenbündel gebildet werden (wobei ein Fadenbündel jede Zahl von Fäden von 1 bis n-1 enthalten kann und
η die Zahl der Fäden des multlfilen Garns bedeutet), beträgt
die Länge des aufgelösten Bündele nicht mehr als 20 em.
Es wird weiterhin ein Verfahren zur Herstellung eines aus
mehreren zusammenhaltenden Einzelfäden bestehenden Garns aus
- 6
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einem hydrophoben, synthetischen, thermoplastischen Polymer vorgeschlagen, welches darin besteht» daß die Oberfläche
der Fäden eines multifilen Garnes mit einer Flüssigkeit
angefeuchtet wird, welche eine Verbindung enthält, die für die orientierten Fäden bei einer erhöhten Temperatur ein
Lösungsmittel darstellt, daß anschließend die Fäden unter einer gesteuerten Spannung durch eine Heizzone mit einer
solchen Temperatur und während einer solohen Zeitdauer hindurohgefUhrt
werden, daß die einzelnen Fäden aneinanderklfcben
und das Lösungsmittel von der Oberfläche dee Garns verdampft
wird, bis das Polymer von wenigstens einem Faden zu einem anderen benachbarten Faden mittels eines verbindenden Teils
eine einheitliche Phase bildet« Das Lösungsmittel soll dann angewendet werden, wenn sich das Garn unter der kontrollierten
Spannung befindet, die auch aufrecht erhalten wird, während das Lösungsmittel verdampft wird.und zwar vorzugsweise durch
Erhitzen und bevor das Garn aufgespult wirde
Das Verfahren ist bemerkenswert vielseitig und es können die verschiedensten Verklebungsgrade erzielt werden, wie sie zo B0
für die verschiedenen Endverbrauchszwecke benötigt werden, und zwar durch Veränderung der Temperatur oder der Menge oder
Konzentration des angewendeten Lösungsmittels oder der Art
"· T —
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des verwendeten Lösungsmittels<■ Die Temperatur, auf die
das befeuchtete Garn zur Erzielung einer Verklebung erhitzt werden muß, hängt rom Orientierungegrad oder der Krietallinltät
des Garns ab« So hat ein bei 90° C über einen Ziehstift gezogenee Poly(äthylenterephthalat)garn einen niedrigeren Orientierungsgrad und eine niedrigere Kristallinität als ein Garn,
das über einen Ziehstift und anschließend über eine heiße
Platte γόη 170° C gezogen wurde» Das letztere Garn muß gewöhnlich auf eine um 10° höhere Temperatur erhitzt werden,
als das. erst ere 9 um unter anderweitig identischen Bedingungen
und unter Verwendung des gleichen Lösungsmittels einen ähnllohen Verklebungsgrad zu erzielen» ·
Die Anzahl verklebter Fäden wird für die Zwecke dieser Beschreibung bestimmt durch Anschneiden des verklebten Garns, wobei die
Haftung zwischen den einzelnen Fäden zerstört wird, und zwar in einem Ausmaß, der von dem Grad der Verklebung der Fäden in dem
Garn abhängt, so daß sozusagen ein Garn mit niedrigem Verklebungsgrad und deshalb mit einer hohen Fadenanzahl leichter in
einzelne Fäden aufgelöst wird, wogegen beim Schneiden eines Garne mit einem hohen Verklebungsgrad Fadenbündel übrigbleiben.
Research erhältlich. Be wurde von der British/Association entwickelt und
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wird von Newmark Instruments Ltd. hergestellt* Gerät und
Verfahren, eignen sich zum Zählen der Anzahl der Fäden in
einem multifilen Garn<> Das Gerät ist in dem britischen Patent
829 330 und in "Man-Made Textiles", März 1958» Seite 38 bis 39,
beschrieben» Bei der Verwendung des handelsüblichen Gerätes zum Zählen der Anzahl der Fäden in einem mehrfädlgen Garn
wurde festgesteilt? daß das Garn nicht geschlichtet oder einem
Veredelungsprozeß unterzogen worden sein muß, wodurch ein ZusammenkjLfeben
der Fäden erreicht wird ο Wenn das Garn eine starke Verdrillung aufweist, 1st es ratsam, einen Großteil
der Verdrillung vor der Untersuchung von dem Garn au nehmen. Für den Zweck der Untersuchung des erfindungsgemäßen Garne
kann es jedoch zur Zählung der unverklebten Einzelfäden oder
Bündel von verklebten Fäden in einem multifilen Garn verwendet
werde»«, Se 'ist klar, daß die tatsächliche Bestimmung der
Fäden in dem Garn nicht interessiert, jedoch eine Messung der
Zahl der Fäden oder Fadengruppen, welche in unverklebtem Zustand
an irgendeiner Stelle entlang des Garne nach dem Anschneiden übrigbleibene Obwohl die durch den "Manra-Zähler"
angegebene Fadenzahl zwangsläufig nicht genau die gleiche An-. zahl von Fäden oder Fadengruppen, die durch andere Meßverfahren
angezeigt werden, ergibt, so ergibt er aber eine Messung des Yfrklebungsgradee des ursprunglichen Probestückes eines
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nultifilen Garnso Die Fadnzahl, die durch den "Manra-Zähler"
angezeigt wird, sei als "Anzahl verklebter Fäden" oder nur
"Fadenanzahl" bezeichnete Ba ist zu erwähnen» daß eine niedrige Fadenanzahl einen hohen Verklebungegrad anzeigt und umgekehrt· Ss 1st auch ssu erwähnen« daß eine Reihe von Messungen
nötig ist, um eine statistisch gültige Anzahl verklebter Fäden aus einer gegebenen Fadenlänge zu erhalten«
Der "Manra-ßarnfadenzähler" benützt eine rasiermesserartige
Schneidvorrichtung, die ein vorgespanntes mehrfädiges
Garn anschneidet„ welches zwischen zwei Haltern eingeklemmt
ist, wobei das Rasiermesser zwischen den Haltern einschneidet· Bevor das Anschneiden beginnt, wird der Abstand zwischen den
Haltern allmählich automatisch durch Bewegung der Halter vergrößerte Sie Schneidvorrichtung des Gerätes arbeitet mit Hilfe
eines Puffermechanismussea, der erlaubt, daß die Schneidvorrichtung ständig an dem Garn entlanggeführt wird, welches
quer zur Schneidvorrichtung unter Spannung gehalten wird und wobei das Garn sich in Berührung mit einem Tastarm eines Kristallübertragers befindet« Wenn das Garn angeschnitten wird, trennen
sich die einzelnen Fäden oder die zusammengeklebten Fäden vom Heat des Garnes und es entsteht eine Änderung der auf den Tastarm ausgeübten Kraft, wodurch ein Impuls erzeugt wird, der einen
elektronischen Zähler bedient· Die Anordnung iat so auegeführt,
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daß das Garn bei jedem Versuch unter annähernd der gleichen Spannung gehalten wird? dadurch daß das Garn zu Beginn genau
zwischen den Garnhaltern gespannt istfund hierauf die Halter
um einen begrenzten Wert wegbewegt werden» Dieser Arbeitsvorgang und das Entlangbewegen der Schneidvorrichtung geschieht
automatisch» wenn der Schalter» der das Gerät in Funktion
setzt, bedient <virdo £
Ss wurde festgestellt» daß die auf das Garn in dem handelsUbliehen,Gerät
angewendete Spannung nicht kritisch ist und die ' unterschiede der Arbeitsspannung, die von Gerät zu Gerät
zu erwarten sind, keinen bedeutenden Unterschied der Fadenzahl ergibt«
Sin multifilm Garn mit 24 Einzelfäden, welches jedoch nicht
durch das erfindungsgemäße Verfahren behandelt worden ist, ergibt 23 oder 24 Impulse, und das Gerät registriert eine Anzahl
von 23 oder 24. Wenn jedoch ein solches Garn mit einem Lösungsmittel behandelt wurde, so ist es möglich,, eine Fadenanzahl von
2 bis 24 zu erhalten, im Vergleich zur theoretisch möglichen Fadenanzahl von 1 bis 24ο
Unterhalb der definierten Anzahl verklebter Fäden von 5 % wird
kein weiterer Vorteil erzielt und die multifile Struktur
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nähert sich der Steifheit einee monifilen Garns von entsprechendem
Denierwert.und die Struktur wird zu fest·
Für die Verwendung als Nähfaden, bei dem eine hohe Verklebung erwünscht ist, soll die Anzahl verklebter Fäden.im Bereich
von 5 bis 60 #, bezogen auf die Zahl der Fäden in dem
unbehandelten Garn, betragen.
Oberhalb 60 $> der Anzahl verklebter Fäden wird die Verklebung
zur Verhinderung einer Fadenauflösung in der Fadenführung einer Nähmaschine unzureichend.
So soll ein Garn mit 24 Einzelfäden eine Anzahl verklebter
Fäden von 2 bis 14 ergeben· ~ >. '
Ein Garn mit 12 Einzelfäden soll eine Anzahl von'2 bis 7 ergeben.
Ein Garn mit 36 Einzelfäden soll ein Anzahl von 2 bis 21 ergebene
Ein Garn mit 72 Einzelfäden wUrde eine Anzahl von 4 bis 42 benötigen·
Für zum ffeben vorgesehene verklebte Garne wird eine unterschiedliche
Anzahl verklebter Fäden benötigt. Die Bindung zwischen den
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Ill I V W W
einzelnen Fäden soll vorzugsweise nach dem Weben des Textilstoffes
aufgelöst werden, so daß die Deckkraft des Textilstoffes
gesteigert wird» Jedoch können bei einigen Textilstoffen, bei denen eine hohe Deckkraft nicht benötigt wird,
die Garne im wesentlichen in ihrer verklebten form belassen werden«
Pur Webzwecke ist eine Anzahl verklebter Fäden von 10 bis 80 #,
vorzugsweise von 10 bis 70 # der Zahl der Fäden in dem unbehandelten
Garn besondere günstige Wenn die Anzahl verklebter Fänden oberhalb 80 # liegt, wenn z, B0 bei einem 24-fädigen Garn
die Fadenzahl oberhalb 20 liegt» so wird das Webverhalten beeinflußt,
wenn ' das Garn nicht auch geschlichtet ist·
Die Vorteile der erfindungsgemäßen, verklebten Garne beim Weben sind:
Ι» Der Fortfall der Notwendigkeit des Verdrillens und Schlichtens
mit Ausnahme der äußerst leicht verklebten Garne· Dies erleichtert die Garnverarbeitung, da die Kette direkt aus
der Herstellungsspule gemacht und hierauf zum Weben, ohne irgendwelche dazwischengeachaltete Schlicht- oder Drillopera
tio&esis, auf den Webstuhl gegeben werden kann.
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2. Die verklebten Garne sind mattiert. Dies wird durch die
beim Verklebverfahren verwendeten Lösungsmittel verursacht, und dies kann tatsächliche Vorteile haben» z.B. wenn ea
nicht möglich oder zweckmäßig ist» ein richtig mattiertes Garn zur Verwendung in einem besonderen Textilstoffaufbau
herzustellen.
3. Bs kann eine Reihe neuartiger und erwünschter Textiletoffeffekte"' erzielt werden, durch eine geeignete Kombination
verklebter Garne mit anderen Garnen öder mit Garnen, die
einen unterschiedlichen Grad von Verklebung aufweisen, wodurch ein unterschiedliches Aussehen des Textilstoffa erzeugt wird· So kann eine lawn-ähnliche Struktur erzielt werden, durch die Verwendung einer Kombination von verklebten
Ketten und einem flachen Schußgarn oder durch Verwendung einer Kette, die einen höheren Verklebungsgrad als der
Schuß aufweist. Andererseits kann ein Textilstoff aus einer Kombination von zwei oder mehr Garnen mit unterschiedlichem
Verklebungegrad gewoben werden. Dieser Textilstoff kann anschließend in der Welse behandelt werden, daß die Garne
mit einem niedrigen Verklebungegrad in Einzelfäden aufgelöst
werden. Die zum Absondern der Einzelfäden in einem verklebten Garn geeigneten Verfahren sind Entschlichten, Pressen .
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-U-
Kalendrieren, Behandlung mit Quellmitteln oder Behandlung
mit stark alkalischen Lösungen, z. B0 Natriumhydroxyd.
4. Weitere neuartige Effekte können bei Textilstoffen erzielt
werden durch Weben oder Wirken von Textilstoffen aus Garnen,
die eine willkürlich verteilte Fadenverbindung aufweisen« Eine teilweise Zerstörung der Fadenverklebung ergibt verschiedene
Auflösungsgrade in Einzelfäden, welche sich gewöhnlich über die ganze Länge des Garns in Abhängigkeit der Stärke
der Bindung ändern» Dies erzeugt eine erwünschte, unregelmäßige Garnatruktur, die dem Textilstoff anzusehen ist·
Bie. erfindungßgemäßen Garne besitzen besondere Vorteile bei der1
Verwendung als Nähfaden 9 weil
1, die Verfahrensstufe des Verdrillens fortgelassen werden kann,
2, die Garne leichter verarbeitet werden können und
3, ein weiteres Binden der Garne zum Zwecke der Verhinderung des
Ausbrechens einzelner Fäden vom Garn und der Verknäuelung der ausgebrochenen Fäden fortgelassen, oder die übliche Verbindungsbehandlung modifiziert werden kann»
Die Verklebung der Fären wird vorzugsweise bei der Herstellung
des aus Einzelfäden bestehenden, synthetischen Garns ausgeführt
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■f.b ■
und zwar vor, während oder nach dem Strecken,, Da es nötig ist,
sum Verkleben des Garns und zum Entfernen überschüssigen Lösungsmittels
durch Verdampfen Wärme anzuwenden, wird ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem dieses Erwärmen in einen, bei der Herstellung
des Garns, vorkommenden Srwärmungsprozeß eingeschlossen wird,
wobei:
Io das Lösungsmittel auf ein uhgestrecktes Garn unmittelbar vor
dem Strecken aufgebrächt werden kann; das Garn wird hierauf unter Anwendung von Wärme gestreckt und das verklebt sich
während des Heißfixierens; f '
2. das Lösungsmittel auf ein gestrecktes Garn aufgebracht werden kann, welches nicht heißfixiert wurde, und da3 Garn anschließend
während der Heißfixierungsstufe wie1 in 1» verklebt
wird, und
3. das Lösungsmittel auf ein gestrecktes, heißfixiertes Garn angewendet
und der gewünschte Verklebungsgrad in einem gesonderten Erhitzungsverfahrensschritt erhalten werden kann, und
zwar vor dem Aufspulen,, Diese Art wird bevorzugt.
Wenn die besten physikalischen Garneigenschaften, d. h. höchst*
Tenazität, erwünscht sind, dann ist es erwünscht, daß das LÖsungs-
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mittel auf das Garn nach dem Heißfixieren aufgebracht wird.
Wenn jedoch hohe Garntenazitäten nicht wichtig sind, und wenn es bei irgendeinem streckverfahren nicht günstig ist, ein
Lösungsmittel nach dem Heißfixieren anzuwenden, dann kann eine Aufbringung unmittelbar vor dem Strecken oder Heißfixieren
günstig seine
Geeignete Hilfsmittel und Verfahren zum Erhitzen sind heiße
Luft oder Dampf, Kentaktieren mit einer heißen Platte oder einer geheizten Rolle, oder Strahlungsheizung, wie z. B0
Infrarot-s. uj£d Hochfrjjuenzheisten·
Die durch Verkleben eines gegebenen Garnprobestücks erhaltene Fadenanzahl kann eingestellt werden:
a) durch Auswahl eines besonderen Lösungsmittels;
b) durch Einstellen des angewendeten Lösungsmittels auf 1 bis
70 #, bezogen auf das Gewicht des Garns; dies kann geschehen
durch Einstellen des Druckes auf. den Quetschwalzen, die das übarschüssige Lösungsmittel aus dem Garn quetschen, oder
durch Abmessen <£er angewendeten Lösungsmittelmenge;
c) diarch Einstellen der Temperatur und der Dauer der Wärmebehandlung
oder der zirkulierenden Luftmenge, für den Fall, daß daß Erhitzen in oder mit heißer Luft erfolgt.
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I ttHUOO
Ee 1st erwünscht, daß das multifile Garn während des Erhitzungeschrittes unter kontrollierter Spannung gehalten wird· 3s ist
jedoch ein Vorteil dieses Verfahrens, daß die Eigenschafften des verklebten Garns durch die Stärke der angewendeten Spannung modifiziert werden können» Wenn die Spannung auf einen
verhältnismäßig niedrigen Wert eingestellt wird, so tritt eine leichte Schrumpfung ein, wogegen, wenn die Spannung auf
einen verhältnismäßig hohen Wert eingestellt wird, ein leichtes Strecken stattfindet« Im letzteren Fall kann ein erhebliches Ansteigen der Tenazität erzielt wordene
Ein wiohtiges Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht
darin, .daß nur ein el kleine oder, keine Deformation der Gestalt
der einseinen Fäden 3der des multifilen Garns während des Verfahrens stattzufinden braucht, d. h. daß die zum Zusammenhalten der einzelnen Fäden angewendete Kraft nicht ausreicht, um
eine Deformation zu verursachen. Es 1st jedoch gegebenenfalls möglich, während des Erhitzungsverfahrens zusätzliche Kräfte
einwirken zu lassen, um die Gestalt des erhaltenen verklebten multifilen Garns oder der Einzelfäden zu verändern und um auf
diese Weise Z0 B. eine bandähnliche Struktur zu erzielen.
Geeignete Lösungsmittel können einen Siedepunkt unter oder
über der Behandlungstemparatur aufweisen. Die ersteren können
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leicht von dem Garn durch. Verdampfen entfernt werden* und
es ist häufig erwünscht, sie in unverdünnter Form zu verwenden. Besonders jene Lösungsmittel«» die einen Siedepunkt
oberhalb der Behandlungstemperatur aufweisen, können im geringen Ausmaß in dem Garn ssuriickgehalten werden, trot? ei*
ner vollständigen Verdampfung von der Oberf läche^ und dies
kann eine leichte Erweichung des Garns, besonders der Bindungen
zwischen den Fäden, zur Folge habenα Dies kann graduelle
Änderungen in der Festigkeit der Bindungen im Laufe der Zeit ergeben, so daß es leichter wird, die einzelnen Fäden
voneinander zu trennen, und dies kann auch ein Vorteil sein,. wenn es erwünscht ist, die Fäden in dem -Endprodukt voneinander
zu trennen, mit anderen Worten, wenn eine zeitlich begrenzte
Bindung erwünscht isto
Bei aus Terephthalsäure, wie z„ Bo Poly(äthylenterephthalat)
hergestellten Polyesterfäden, wurde festgestellt, daß geeignete Lösungsmittel die folgenden sind:
Teträchl6iVäthanP Chloral, γ-Butyrolaceton, Anisaldehyd,
m-Cresoi, Benzophenm und 2-Phenoxyäthanol, Benzylalkohol,
Acetophenon, Salicylaldehyd, Methylcyclohexanon, Acetophenon,
und eine aiechung von Nitro- milt
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I H H H U ö
Bei Fäden aus Polypropylen sind geeignete Lösungsmittel z, B,
die Xylole und eine Reihe anderer bekannter Lösungsmittel fUr Polypropylene
Eb let zu erwähnen» daß die zur Veranlassung einer Verklebung
zwischen den Fäden benötigte Temperatur τοη dem Polymer abhängt»
aus dem die Fäden hergestellt sind und auch von dem but Erzeugung der Verklebung verwendeten Lösungsmittel.
Gegebenenfalls kann das multifile Garn vor, während oder
nach der Anwendung der das Lösungsmittel enthalten Flüssigkeit in eine bestimmte Konfiguration gebracht werden. Sie·
kann z. B. dadurch geschehen» daß die Fäden in einem raschen
Luftstrom durch ein Rohr geleitet werden und dabei: eine elektrische Ladung erzeugt wird, wodurch eine Verfügung oder Verflechtung der Fäden verursacht wird» oder dadurch» daß ein·
Verdrillung oder falsche Verdrillung mit den multifilen Garnen durchgeführt wird, oder daß ein gekräuseltes Garn, 8· B.
ein drall-gekräuseltes Garn, angewendet wird.
Se 1st su erwähnen, daß es eine Reihe von untereinander ssusammenhängenden Variablen gibt, die für ein erfolgreich·· Arbeiten richtig ausgewählt werden müssen. JSs wurde festgestellt»
daß die folgenden Bedingungen für Poly(alkylenterephthalat)garn·
geeignet sind:
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a) Wärmeübertragung von einer festen Metalloberfläche:
Temp. 140 bis 400° C Bereich der Grad-Sekunden 3 bis 200
b) Wärmeübertragung von einem Gas oder Dampfs
Temp» 28t) bis 600° C Bereich der Grad-Sekunden 0e5 bie 200
c) Menge des Lösungsmittels: 1 bis 80 #, bezogen auf das
Gewicht des Garna, vorzugsweise 2 bis 30 $>t bezogen auf
das Gewicht des Garns·
d) Gesamtdenierwert des gestreckten Garns: 15 bis 1000·
e) Gesamtsahl der Fäden im unverklebten Zustand: 5 bis 200.
Unterhalb der Minimalbedingungen von Zeit, Temperatur und Grad/seo wird keine brauchbare Verklebung erhaltene
Oberhalb der Maxima] bedingungen werden die Garneigene cha ft en
verschlechtert, und es kann sogar au einer Zerstörung der Garnfadenlinie fahren»
Unterhalb der ainimalen Lüeungemittelmenge wird keine brauchbare Verklebung erzielt, oberhalb dieser Maximalmenge wird es
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schwierig, den Überschuß zu entfernen, und die verbrauchte Menge macht das Verfahren in wirtschaftlicher Hinsicht
uninteressant.
Die Bindung zwischen irgend zwei Fäden besteht ausschließlich aus jenem Polymer, aus dem die Fäden hergestellt sind,
und zwar in einer kristallinen oder teilweise kristallinen Form· Die Kristallinität kann durch Untersuchung des Materials, aus dem die Bindung besteht, mit Hilfe von X-Strahlen
aufgedeckt werden, wenn bekannt ist, daß es ein fUr das Polymer in kristalliner Form typisches X-Strahlendiagramm
ergibt. Das Material, aus dem die Bindung besteht, ist im allgemeinen nicht so stark orientiert, als das Material innerhalb der Fäden, aber es kann einen gewissen Grad von Orientierung zeigen. In chemischer Hinsicht 1st das Material, aus
dem die Bindung besteht, das gleiche wie das Polymer, aus dem die Fäden gemacht wurden, und das Material stellt deshalb
in chemischer Hinsicht eine einförmige Phase dar.
Sie beigefügten Zeichnungen erläutern besondere Merkmale
der Erfindung.
eines verklebten multifilen Garns im stark vergrößerten
Maßstab.
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Fig. 2 zeigt eine Ansicht des Garne von Fig· lp bei dem
einige der Bindungen zwischen den Fäden teilweise aufgelöst wurdenο
Figo 3 zeigt eine bildliche Ansicht eines Garns, das gerade
von einem Garnfadenzätiler angeschnitten wurde.
Fig. 4 zeigt eine vergrößerte Ansicht der Schneidvorrichtung
von Fig» 3.
Fig. 5 zeigt eine bildliche Ansicht der Vorrichtung zum Strecken und Aufbringen des Lösungsmittels auf das
Garn.
In Fig. 1 wird eine Anzahl verklebter Fäden 1, la, Ib,,Io,
ld, Ie9 If, gezeigt, und zwar im Längsschnitt. Es 1st zu beachten, daß eine Lücke eines unverklebten Teils 2 zwischen
den Fäden Ic und Id vorhanden ist« Wenn das verklebte Garn
einer Nachbehandlung unterworfen wird, wie z. B. in Form eines Textilstoffes einer Kalendrierung oder einer Behandlung
mit kaustifiziertem Natriumhydroxyd, so tritt eine
teilweise Löslösung der verklebten Fäden ein, so daß Lücken 3» 4, 5, 6 und 7 zwischen den Fäden entstehen, was in Figo
gezeigt wird.
- 23 309802/0753
Flg. 3 zeigt eine bildliche Darstellung der Untersuchung
des verklebten Garne 8P das zwischen zwei Haltern 10 und 11
eingeklemmt ist» die vor dem Schneiden zur Hervorrufung einer
Spannung voneinander wegbewegt werden, so daß sich die unverklebten
Fäden beim Anschneiden in Einzelfäden 12 trennen. Ein Tastarm 13 eines Kristallübertragers befindet sich in
Berührung mit dem vorgespannten "arn, wenn es geschnitten wird,
und durch Impulse, die durch das Anschneiden des Garns hervorgerufen werden, wird ein elektronischer Zähler'(nicht gezeigt)
bediente
Pig. 4 ist eine vergrößerte Ansicht der Sehneidvorrichtung 9,
die in Pig. 3 gezeigt wird und zeigt die Abtrennung kleiner Fadenbündel 14 und 15, während das Garn angeschnitten wird·
Fig. 5 zeigt ein bei 8 a ungestrecktes' Garn,das zwischen
einer Zuführwalze 16 mit beigeordneter Blindwalee 17 und
Streckwalze 18 mit beigeordneter Blindwalze 19 gestreckt wird« Nachdem das Garn vierfach um die Zuführwalze und
die Streckwalze geschlungen ist, wird es Über eine entfernt-
- *„ ■ .
liegende Blindwalze 20 zurück zur Streckwalze 18 mit der beigeordneten Blindwalze 19 gezogen. Zwischen der Blindwalze 20
und der Streckwalze wird eine lösungsmlttelaufbringwalze 21
angetrieben, die sich -in einem Trog mit Lösungsmittel 22 dreht.
BAD ORIGINAL 8 0 3802/0759
Das mit dem Lösungsmittel versehene Garn wird, nachdem es
weitere vier Windungen über die Streckwalze ausgeführt hat, auf der Verklebung und Trocknung.stattfindetp durch eine
Kühlzone geleitet g bevor es aufgespult wird«,
Die folgenden Beispiele erläutern die JErfindung, aber beschränken
sie in keiner Weise,,
- 25 -
808802/0753
- 25 -Beiaplel 1
Ein mattiertes, multifiles Poly(äthylenterephthalat)garn
aus 24 Einzelfäden von52 Denier und einer Tenazität von 5»1 g.p-do sowie einer Sennungsfähigkeit von 35$
norde durch ein Tetrachloräthanbad9 dann um eine Zuführwalze, Über eine heiße Platte und um eine Streckwalze mit einer Geschwindigkeit von 3O95 m/min geleitet
und schließlich auf einer Spule aufgewickelt» Die bei
verschiedenan Heißplattentemperaturen erhaltenen Garne
wurden durch Dehnen bis zum Heißen mit Hilfe eines "Instrontestapparates" untersuchte Garne, die mit
160 bis 200° C behandelt wurden, waren vollständig verklebt, so daß sie als einzige Einheit rissen ( wobei
sie eine Anzahl verklebter Fäden von 3 bis 4 ergaben); Garne, die mit 145 bis 150° C behandelt wurden, rissen
in bis au 10 Stufen und ergaben eine Fadenanzahl von 10 bis 14 in der "Manrazählvorrichtung"; Garne, die
mit 137 bis 142° C behandelt wurden, rissen in 10 bia
20 Stufen und ergaben eine Anzahl verklebter Fäden von 15 bia I9» Garne, die unterhalb 135° C behandelt
wurden, und unbehandelte Garne rissen als einzelne Fäden in ungefähr 24 Stufen, wobei sie eine 4nzahl unverklebter Fäden von 23 bis 24 ergaben.
~ 26 -
809802/0759
Ein multifiles Poly(äthylentereplithalat)garn aus
24 Einzelfäden von 12597 Denier wurde wie in Beispiel 1
mit der heißen Platte bei 180° C behandelt* ,Venn dem
Garn gestattet wurde nur unter leichter Spannung zu laufen,, s^rat eine Schrumpfung einy und der Denierwert betrug schließlich 12997. Es fand ein Absinken
der TeMBität von 6,7 gop0d0 auf 6S4 g«podo und ein
Ansteigen dsjr Dehnbarkeit von 15 auf 23$ statte .7enn
das Garn unter hoher Spannung laufen gelassen wurde, so trat ein Strecken ein, und der Denierwert betrug
schließlich 113,9<. Ea fand ein Ansteigen der Tenazität
von 6,7 g»pod<
auf 3,0 gopode und ein Absinken der
Dehnbarkeit von 15 auf 9$ statt„ In dem Instrontestapparat
vjurde ein einziger Bruch angezeigt» Senn die
Garne mit A®m Manrazähler untersucht wurden, so ergab
eich eine Ansahl verklebter Fäden von 2 bis 5»
Mit den Garnen von Beispiel 1 und Beispiel 2 wurden eine Reihe von Lösungsmitteln untersucht9 wobei eine
Plat tent smperatur von 180° ö angewendet wurde <>
Eine Verklebung aur Fadenansahl von 3 bis 15 wurde erhalten
- 27 809802/0759
mit: γ - Eu ty :r lac ton, Methy!cyclohexanon? Acetophenon,
Salicylaldehydp Benzylalkohol Mehtylsylieylat, Nitrobenzolj einem 1s1 Vol-Gemisch von Nitrobenzol und Chlorbenzol und einer wässerigen Lösung von Tetrachloräthanj
jedoch nicht mit: Chlorbenzol; Anisol? Dimethylform-
en
amid 9 ÄthyglycolP Äthylendiaoetats Dimethylmaleat»
Brombenzol sowie o-Dichlorbenzol« Mit o-Dichlorbenzol
wurde jedoch eine Verklebung erssielt? wenn die Plattentemperatur auf 205° C oder darüber angehoben wurde.
Ein Tau- von 50 Denier aus 24 gestreckten und orientierten Polyäthylenterephthalatfäien wurde mit 25 % seines
Eigengewichtes an Benzylalkohol befeuchtet und mit einer Gesohwindikeit von 457 m/min und unter einer
Spannung von 20g bei 270 bis 275° C Über eine heiße 3Oj5cm-Platte geleitet. Bas Garn wurde anschlieSend
auf einen Garnkörper aufgespult. Auf der heißen Platte wurde Über den ganzen Bogen eine Berührung aufrechterhalten« Das erhaltene verklebte Garn hatte eine
Fadenanzahl von 15ο
- 28 -? 80 980 2/07 59
halb der angegebenen Grenzen von 5 bis 80$ eingestellt
werden kannp und daß er steigt mit!
io steigender Temperatur der heißen Platte,
2ο fallender Garngeschwindigkeit, 3e fallendem Denierwert des Tausp .
4ο steigender Menge von angewendetem Lösungsmittels
vorausgesetzt, daß die Menge nicht ausreichtρ die Temperatur ernstlich zu beeinflussen
die das Garn beim Laufen über die heiße Platte erreich to
BeisjgieJlJ) . -
Um zu zeigen, daß d©r Verklebungsprozess leicht mit
der Verfahrenstufe des Streckens verbunden werden kann, wurde ein ungestrecktes Polyäthylenterephthalattau
auf einer herkömmlichen Strecke für aus Einzelfäden
bestehende Garne gestreckt und auf einer heißen Platte fixiert« Unmittelbar nach der Fixierungszonenwurden
25$ des Gar&gewiehtea an Benzylalkohol aufgebracht,
und das Garn wurde über eine zusätzliche heiße Platte geleitet, welche auf die zum Verkleben des Garns
wie in Beispiel 4.benötigte Temperatur gehalten wurde»
Das erhaltene verklebte Garn hatte eine Fadenanzahl von 15 β
- 29 - . 809802/07 59
Auf ein Tau von 50 Denier» bestehend aus 24 Einzelfäden aus gestrecktem und orientiertem Polyäthylenterephthalate wurde Benzylalkohol, und zwar 35# des
Fasergewichtes 9 aufgebrachto Bas nasse Tau wurde durch
eine Röhre von 4O96 cm Länge und 3S2 cm Durchmesser
geleitet, durch welches mit einer Geschwindigkeit Ton 1 bis 2 l/mln heiße Lufjjvon einer Temperatur
von 330 bis 350° C hindurchgeleitet wurde« Die 4ufspulgeschv/indigkeit wurde auf 152 m/min gehalten,
sodaß sin verklebtes Garn ait einer Fadenanzahl von
erhalten wurde*
Ein aus 24 ungestreckten und orientierten Polyäthylenter<?phthalatfäden zusammengesetztes Tau von
Denier wurde auf einem System gestreckt» das aus zwei geheizten falzen vom jeweiligen Durchmesser
114 am bestand. Die Zufuhrungswalze wurde auf 90° C
gehalten und drehte sich mit annähernd 1/3 der Geschwindigkeit der zweiten tfalze, der Streckwalze,
die auf 180° C gehalten wurde· Jede YaIze besaß
- 30 -809802/0759
eine beigeordnete Separierwalze, so daß das Garn mehr als eine vollständige 7/indung um die geheizten
Walzen machen konnte« Infvorliegenden Pail waren es
bei ,jede]? £'&lze vier Windungen., Nach dem Verlassen
der heißen Streckwalze wurde das Garn;, welches jetzt
einen Denierwert von ungefähr 50 aufwies, um eine weitere Separierwalze gelegt 9 die sich 60 cm von
der Streckwalze entfernt befand, und 25% Benzylalkohol,
bezogen auf das Gewicht der Faser, auf das Garn aufgebracht» Das nasee Garn wurde dann zu der
Streckwalze zurückgeführt, und vier vollständige
!indungen wurden um die .YaIze gelegt« Das verklebte
Garn wurde mit einer Geschwindigkeit von 304 m/min auf einen Garnkörper aufgespult» Die Fadenanzahl
betrug θη
Bin aus 48 ungesiaackten und orientierten Polyäthylenterephthalatfäden
bestehendes Tau mit einem Gesamtdenierwert von 1090 wurde zwischen swei Walzen gestreckt^
die den gleichen Durchmesser besaßen9 sich aber mit
verschiedenen Geschwindigkeiten drehten, sodaß ein Streckverhältnis von 4938 erzielt wurde„ Die .Valzen
wurden zusätzlich erhitzt, und zwar die langsamere
- 31 -
809802/0759
Walze auf eine Oberflächentemperatur von 90° C und. die schnellere Streckwalze auf eine Temperatur von
140° Co Daß Garn wurde über eine frei laufende Separierwal
»ο von der Streckwalze abgenommen, worauf
35$ Benisylelkoliolp bezogen auf das Gewicht deT -Faser?
aufgebracht wurden. Das Garn wurde hierauf durch eine ummantelte Metallröhre von 4O96 cm Länge und 3P2 mm
Innendurchmesser geleitet, in deren Fitte Dampf von
450° C eingeleitet wurde« Das Garn wurde mit einer Geschwindigkeit von 121,9 m/min auf einen Garnkörper
aufgespulte Das Garn hatte eine Anzahl verklebter Fäden von 14o -
Ein aus 24 ungestreckten Poly(äthylenterephthalat)fäden
bestehendes Tau mit einen Gesamtdenierwert von 545 wurde wie in Beispiel 7 behandelt, mit dem Unterschied,
daß das Streckverhältnis 4$38 bertrug, die
schnellere Streckwalze mit einer Temperatur von 2150C arbeitete, eine 50£ige Emulsion von Benzylalkohol
in Jas fur aufgebracht wurde, sodaß sich 7# Benzylalkohol
auf dem Garn ergaben, und das nasse Garn vor dem Abkühlen und Aufspulen mit einer Gescix^ndigkeit
von 213 m/min achtmal um die Streckwalze gelegt wurde,
- 32 - ·
S0S802/0759
HHHUOO
Die Fadenanfang betrug 4.
Sin aus 24 ungestreckten Poly(äthylenterephthalat)fäden
bestehendes Tau mit einem Gesamtdenierwert von 161 wurde wie in Beispiel 9 behandelt, mit dem Unterschied*
daß die schnellere Streckwalze.mit einer Temperatur von 190° C arbeitete und die auf die
Paser angewendete Menge Benzylalkohol 4$ betrug
(gleich Off» einer 50£lgen Emulsion in Wasser) „ Die
Faöenanzahl betrug 6«
Bin aus 24 ungestreckten Poly(äthylenterephthalat)fäden
bestehendes Tau von einem Gesamtdenierwert von 545 wurde wie in Beispiel 9 behandelte mit dem Unterschied, e.aß nur 2% Benzylalkohol aufgebrächt wurden
'einer 5Obigen· Emulsion)., Die Fadenanzahl betrug 15.
ORIGINAL INSPECTED. -* t
• - 33
8098Q2/0759
Uffi den Binfluß der !Temperatur zu zeigen wurde Beispiel 4
wiederholt; mit dem Unterschied, daß die Temperatur der heißen Platte auf 278 bis 285° C gehalten wurde.
Das Garn hatte eine Anzahl verklebter Fäden von 8 bis 12c
P&Sspisl 4 wurde wiederholt mit dem Unterschied, daß
die Temperatur der heißen Platte auf 287 bis 293° C gehalten wurdeο Es wurde ein Garn mit einer Anzahl
verklebter Fäden von 4 bis 6 erhalten.
Un den Einfluß der Garngesohwindigkeit zu zeigen»
wurue Beispiel 4 wiederholt, mit dem Unterschied, da8
die Garngeschwindigkeit auf 36598 m/min herabgesetzt
wurde. Bs wurde ein Garn mit einer Anzahl verklebter Fäden «on 7 bis 9 erhalten.,
- 34 * 809802/0759
Um den Einfluß der LSsungsmittelaufnahme zu zeigen9
wurde Beispiel 4 wiederholt, mit dem Unterschied, daß die LSsungsinittelmenge auf 30$ angehoben wurde» Es
wurde-ein Garn mit einer Padenanzahl von 10 bis 12
erhalten« Zum Vergleich wurde die LSsungsmittelmenge
auf 15$ eru'ogesetzt: Es wurde ein (tarn, mit einer
Fadenanzahl von 20 erhalten.
Vergleichabeispiel 16
Um den Einfluß des Denierwertes des Taus zu zeigen„
wurde Beispiel 4 wiederholt, mit dem Unterschiede daß der Denierwert des Taus auf 125 gesteigert wurde. Bei
diesem Vergleichsbeispiel war das Garn unverklebt,
und hatte eine Padenanzahl von 24= Ein Garn von 75 Denier ergab eine Fadenanzahl von annähernd 2Oo
Ein aus 12 Einzelfäden bestehendes, gestrecktes Polypropylengarn
von 40 Denier wurde wie in Beispiel 1 behandelt, wobei die Flüssigkeit aus Xylol bestandp
809802/0753 ~ 35
und die Temperatur der heißen Platte H3° C betrug.
Es ist noch zu erwähnen, daß die Garne bei einer ^«anwendung als Nähfaden einen Schmälzüberzug benötigen.
Ein geeignetes Schmälzmittel ist eine Siliconflüseigkeit
mit einer Viskosität von 1000 bis 10 000 Centistoke bei 25° C, welche gewöhnlich als wässerige E»ulsiön9
2.,.Bo mit 35# Siliconflüssigkeit, angewendet wird.
siloxan
Polydimathyl ist eine bevorzugte Siliconflüssigkeit.
Polydimathyl ist eine bevorzugte Siliconflüssigkeit.
Sie hat te* 25° C eine Viskosität von 5000 Centiatoke.
- 36 -
809802/0759
Claims (1)
- Ill IVVWPate nt ansprüohe :1. Thermoplastisches, im wesentlichen unverdrilltes, aus mehreren zusammenhängenden Einzelfäden bestehendes Garn, das aus einem hydrophoben, synthetischen thermoplastischen Polymer hergestellt ist, welches in Form orientierter Fasern eine Wasserabsorption von weniger als 1 # bei 21° 0 und 65 $> relativer Feuchtigkeit besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Faden durch Bindungen, die sich im wesentlichen Über die ganze Länge der Fäden erstrecken» an den benachbarten Fäden festhaftet, wobei die Festigkeit jeder Bindung Über ihre ganze Länge variiert und duroh jenes synthetische, hydrophobe thermoplastische Polymer gebildet wird, aus dem die Fäden bestehen, so daß jeder verbindende Teil, der sich zwischen den Fäden befindet und sie umschließt, aus einer chemisch einheitlichen Phase des gleichen Polymers besteht, und das weiterhin dadurch gekennzeichnet ist, daß die genannte Bindung aus dem Polymer in kristalliner oder teilweise kristalliner Form besteht, wobei der Grad des Zusammenhalte eo bestimmt ist, daß die durchscimittliche Anzahl miteinander verbundener Fäden 5 big 80 % der Gesamtzahl der Fäden in dem unbehandelten und nicht zusammengehaltenen Garn aus machte8 09802/07592. Garn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß da« synthetische thermoplastische Polymer, aus dem die Fäden bestehen» aus Polyestern, Polyalkylenterephthalat und Polypropylen ausgewählt wird·3. Garn naoh einem der vorhergehenden Ansprüche für die Verwendung als Nähfaden» dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl zusammenhängender Fäden 5 bis 60 $> der Zahl der Fäden in dem unbehandelten Garn ausmacht«4· Garn naoh einem der vorhergehenden Ansprüche für die Verwendung beim Weben» dadurch gekennzeichnet» daß die Anzahl zusammenhängender Fäden 5/9 bis 70 # der Zahl der Fäden In G, dem unbehandelten Garn ausmacht.■;. Verfahren zur fitere teilung eine· aus mehreren aneinanderheftend«! Änz~elfSden bestehenden Garns aus einem hydrophoben» synthetischen thermoplastischen Polymer» dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Fäden eines multifilen Garns mit einer Flüssigkeit befeuchtet wird» welche eine Verbindung ent hält» die für die orientierten Fäden bei einer erhöhten Temperatur ein Lösungsmittel darstellt, daß anschließend die Fäden unter einer gesteuerten Spannung durch eine Heizzone mit einer solchen Temperatur und während einer solchen Zeit-- 38 -809802/0759dauer hindurchgeführt werden, daß die einzelnen Fäden aneinanderfcleben und das Lösungsmittel von der Oberfläche des Garne verdampft wird, bis das Polymer von wenigstens einem Faden zu einem anderen benachbarten Faden mittels eines verbindenden Teile eine einheitliche Phase bildet» worauf die Fäden durch eine Kühlzone vor dem Aufspulen geleitet werden.6. Verfahren nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß das Lösungsmittel aufgebracht wird, wenn das Garn sich unter gesteuerter Spannung befindet, die;während das Lösungsmittel durch Erhitzen verdampft wird, aufrechterhalten wird, worauf sich vor dem Aufspulen ein Abkühlen anschließt.7· Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder S9 dadurch gekennzeichnet» daß zur Erzielung eines gewünschten Verklebungegrades wenigstens einer der folgenden Parameter verändert wirds Temperatur, Lösungsmittelmenge, Lösungsmittelkonzentration und Art des Lösungsmittels.8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Lösungsmittel während des Streckens aufgebracht wird, und das Garn während der Verfahrensstufe des Heißfixlerens in einem Streckprozeß verklebt wird.- 39 809802/07599, Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Lösungsmittel auf das gestreckte, heißfiarierte Garn in einer gesonderten Erhitzungsstufe vor dem Aufspulen des aus einem Streekprozeß kommenden Garns, aufgebracht wird»10. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß das Garn aus Polyethylenterephthalat besteht und nach dem Aufbringen des Lösungsmittels erhitzt wird durch einen der folgenden Wärmeübertrager:eine feste Metalloberfläche; ein Gas, sowie ein Dampf, mit einer Temperatur von 140 bis 600° C.11. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 10t dadurch gekennzeichnet, daß das Produkt aus der Temperatur der Heizzone in Eentigrad und der Zeit, in Sekunden» die das Garn in der Heizzone verbringt, im Bereich von 0,5 bl· 200 liegt.12. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Garn aufgenommene löaunge-• mittelmenge auf 1 bis 70 f>9 bezogen auf das Gewicht öarns, eingestellt wird«.- 40 -809802/075913. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bia 11, dadurch gekennzeichnet» daß die von dem Garn aufgenommene, Lösungemittelmenge auf 2 bis 30 #, bezogen auf das Gewicht des
Garns, eingestellt wird,,14. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 13» dadurch gekennzeichnet, daß der Denierwert des gestreckten Garne
zwischen 15 und 1000 liegt«15ο Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Fäden im unverklebten Zustand insgesamt zwischen 5 bis 200 liegt.16o Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 15, daduroh ge-vjerklebte
kennzeichnet, daß das/Garn mit einer Siliconflüssigkeiteiner Viskosität zwischen 1000 und %0 000 Zentistoke
bei 25° C beschichtet wird.PATPNTANWÄITB DR.-ING. H. FINCKE, DIPl.-INÖ. H. DIPL-IHG.809802/0759
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