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DE1444083A1 - Mehrfaediges Garn aus thermoplastischen Polymeren - Google Patents

Mehrfaediges Garn aus thermoplastischen Polymeren

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Publication number
DE1444083A1
DE1444083A1 DE19631444083 DE1444083A DE1444083A1 DE 1444083 A1 DE1444083 A1 DE 1444083A1 DE 19631444083 DE19631444083 DE 19631444083 DE 1444083 A DE1444083 A DE 1444083A DE 1444083 A1 DE1444083 A1 DE 1444083A1
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DE
Germany
Prior art keywords
yarn
threads
solvent
thread
temperature
Prior art date
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Granted
Application number
DE19631444083
Other languages
English (en)
Other versions
DE1444083C3 (de
DE1444083B2 (de
Inventor
Mcintyre James Eric
Dereck Kingston
Dempster Hendry Wilson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Imperial Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Imperial Chemical Industries Ltd filed Critical Imperial Chemical Industries Ltd
Publication of DE1444083A1 publication Critical patent/DE1444083A1/de
Publication of DE1444083B2 publication Critical patent/DE1444083B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1444083C3 publication Critical patent/DE1444083C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M23/00Treatment of fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, characterised by the process
    • D06M23/06Processes in which the treating agent is dispersed in a gas, e.g. aerosols
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/40Yarns in which fibres are united by adhesives; Impregnated yarns or threads
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J1/00Modifying the structure or properties resulting from a particular structure; Modifying, retaining, or restoring the physical form or cross-sectional shape, e.g. by use of dies or squeeze rollers
    • D02J1/22Stretching or tensioning, shrinking or relaxing, e.g. by use of overfeed and underfeed apparatus, or preventing stretch
    • D02J1/221Preliminary treatments
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J1/00Modifying the structure or properties resulting from a particular structure; Modifying, retaining, or restoring the physical form or cross-sectional shape, e.g. by use of dies or squeeze rollers
    • D02J1/22Stretching or tensioning, shrinking or relaxing, e.g. by use of overfeed and underfeed apparatus, or preventing stretch
    • D02J1/229Relaxing

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Chemical Treatment Of Fibers During Manufacturing Processes (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE O / -)j r- rrr* £ f , L(L fJOV. 1963 DR.-ING. H. FINCKE Γ -h * Ιϋ&0&!&Ν|4) \] PJ DIPL.-ING. H. BOHR .vSÖLL^RSTR31 DtPL-ING S. STAEGER f
M 19454 - Dr.Kn/gr. Case Ιο. F. 16440
Dr. Expl.
Bib öhre lbuAg zur Patentanmeldung der
Imperial Chemical Induetries Limited, London, England
betreffend:
"Ifehrfädlgee Garn aue thermoplaatischen Polymeren11
Die Prioritäten der Anmeldung in Großbritannien vom 16· Morember 1962 und 6· November 1963 werden in Anspruch genommen·
Die Erfindung betrifft ein aus mehreren Einmelfiden bestehendes Garn» das aus hydrophoben^ eyetheti-
sohen thernoplaatieohen Polymeren hergestellt ist.
Während der Verarbeitung multifiler Garne» bei der verschiedene Drehoperationen auftreten» sowie bei der Herstellung Ton Textilstoffen, z. B. durch Weben oder Wirken» let es arwUnsoht» daß das Garn einen gewissen Zusammenhalt aufweist* um &u rer-
v :
hindern, daß eich einzelne Fädsn von den anderen loslösen und dadurch ein Verheddern oder Reißen des Garnes verursacht wird«. Aus diesem Grunde werden multifile Garne gewöhn» lieh einem Verdrill-* oder öchlichtverfahren oder einer Kombi* natien derartiger "Verfahren unterworfen» wodurch ihnen ein gewisser Zusammenhalt verliehen wird. Die Verdrillung erschwert die Abspaltung einzelner Fäden auf physikalischem Wege, wogegen äie Schlichtung eiaen gusamraenhalt der einzelnen fäden durch ©in polymeres Bindemittel oder durch einen Klebstoff ergibtο Solch© Verfahren sind jedoeh gewöhnlieh langsam un<ä t;@siere Darü1i@r hinaus sind die bisher bekannten Seklichtverfahren für hydrophofea Sarn@9 wie ^, Be Polyester·» garas. wi& 6aro@ aus polyiseri®iertea Olef inea3 weniger "zufrieä@og5t©lltiidg sls-fllr stärker hydrophil© G-arna, wie si© su B0 ©na riatü^lieliSK Paa era, 2©lXwaIifas©rE isad vollständig *fe.3iris@fe©ä Faseziij .bsisglelsw©!©© d©a Mend eis üblichen, ümi ©rlialtsii έ&τ&βϊι9 di© wegsti der Gegenwart von W
s ia der shsmiselisn Struktur ferhältnisiaäBig äc Bin anä©r@ss @©reite ^©^©eehlagenes Yerfsh» r©a sas? -^raiaiiiBg ®ia@® g©wieg@a Sii@amii©aSiaita beg teilt darin ΰ SaS #.ig ©ern© in eia©ra raschaa Lnftstroia durch eine Röio?© feias feffslig@führt w©M@a9 ϊ?οά'ί£?οΐι ©ta® ©!©kteostatiaehe Laöisng ei3 i?Qiigt wsn äm&nmm eiis p^yaikalieeh@r lusaiaEigahalt dureh
fllzung oder Verflechtung der einzelnen Fäden erreicht wird. Hoch ein anderes Verfahren, welches zur Erzielung eines Zusammenhaltens von Garnen aus thermoplastischen, synthetischen, linearen Polymeren vorgeschlagen wurde, besteht darin» daß die multlfllen Garne mit Wasser befeuohtet und anschließend auf 100° C erhitzt werden, während man äußere mechanische Kräfte einwirken läßt. Dieses Verfahren kann für weniger hydrophobe Polymere, wie e. B, Polyamide, zufriedenstellend sein, wenn es aber auf aus sehr hydrophoben Materlalen, wie b„ B. Polyestern oder polymerleierten Olefinen, hergestellten Fäden angewendet wird, so arbeitet es unzufriedenstellend, well der zur Erzielung eines Zusammenhalte der einzelnen Fäden benötigte Druck derart groß ist« daß die Gestalt des Garns und der einzelnen, das Garn bildenden Fäden drastisch verändert wird. "' < .
Bei einigen Endverbrauohszweoken, Z0 Bv für Hallfäden, ist es erwünscht, daß das multifile Garn einen sehr hohen Zusammenhalt zeigt, manchmal ist dies sogar In einem solchen Ausmaß erforder1loh, daß ein vollständiger Zusammenhalt zwischen άρη einzelnen Fäden en tat eh to Bei anderen .End verbrauche zwecken» wie ζ. Β» zum Weben, 1st es erwünscht, daß der Grad des Zusammenhalta so groß ist, daß eine Absonderung einzelner Fäden während der Verarbeitung verhindert wird, daß aber später eine phyei-
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kausche oder chemische Behandlung des .Endproduktes, wie ζ, Bo rasches Verbiegen oder Jßhtsehlichten, den Grad des Zusammenhalts· herabsetzt oder sogar die einzelnen Fäden voneinander loslöst« . ι
Das zusammengehaltene multifile Garn fällt steifer aus ale das unbehandelte, nicht zusammengehaltene Garn» für einen Nähfaden wird gewönlich das Garn so flexibel wie möglich gemacht, z« B0 indem man es verdrillt« Bs ist deshalb überraschend, daß das erfindungsgemäße, zusammengehaltene multifile Garn als Nähfaden äußerst geeignet ist.
i i ' I ·.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein thermopolastischee9 im wesentlichen unverdrilltes, aus mehreren zusammenhängenden Einzelfäden bestehendes Garn vorgeschlagen, das aus einem hydrophoben, synthetischen thermoplastischen Polymer hergestellt ist, welches in Form orientierter Fasern eine Waeserabsorption von weniger als 1 # bei 21° O und 65 # relativer Feuchtigkeit besitzt, bei dem jeder Faden duroh Bindungen, die sich im wesentlichen über die ganze Länge der Fäden erstrecken, an den benachbarten Fäden festhaftet, wobei die Festigkeit 3eder Bindung über ihre ganze länge variiert und durch jenes synthetische:ρ hydrophobe thermoplastische Polymer gebildet wird« aus dem die Fäden bestehen, so daß Jeder verbindende
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der sich zwischen den Fäden befindet und sie umschließt,! aus einer chemisch einheitlichen Phase des gleichen Polymere besteht, und das weiterhin dadurch gekennzeichnet ist» daß die genannte Bindung aus dem Polymer in kristalliner oder teilweise kristalliner Form besteht, wobei der Grad des Zusammenhalts so bestirnt let, daß die durchschnittliche Anzahl miteinander verbundener Fäden 5 bis 80 # der Gesamtzahl der Fäden in dem unbehandelten und nicht zusammengehaltenen Garn ausmacht«
Der Grad des Zusammenhalts 1st über die gesamte Länge des Garns an jeder Stelle im wesentlichen gleich, obwohl die einzelnen zusammengehaltenen Fäden nicht gleich sein müssen.
Bei einer teilweisen Zerstörung des Zusammenhalts, die durch eine leichte Beibung auf der Fadenführung oder einem Zapfen hervorgerufen wird, so daß wenigstens 2 Fadenbündel, aber nicht mehr als 6 Fadenbündel gebildet werden (wobei ein Fadenbündel jede Zahl von Fäden von 1 bis n-1 enthalten kann und η die Zahl der Fäden des multlfilen Garns bedeutet), beträgt die Länge des aufgelösten Bündele nicht mehr als 20 em.
Es wird weiterhin ein Verfahren zur Herstellung eines aus mehreren zusammenhaltenden Einzelfäden bestehenden Garns aus
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einem hydrophoben, synthetischen, thermoplastischen Polymer vorgeschlagen, welches darin besteht» daß die Oberfläche der Fäden eines multifilen Garnes mit einer Flüssigkeit angefeuchtet wird, welche eine Verbindung enthält, die für die orientierten Fäden bei einer erhöhten Temperatur ein Lösungsmittel darstellt, daß anschließend die Fäden unter einer gesteuerten Spannung durch eine Heizzone mit einer solchen Temperatur und während einer solohen Zeitdauer hindurohgefUhrt werden, daß die einzelnen Fäden aneinanderklfcben und das Lösungsmittel von der Oberfläche dee Garns verdampft wird, bis das Polymer von wenigstens einem Faden zu einem anderen benachbarten Faden mittels eines verbindenden Teils eine einheitliche Phase bildet« Das Lösungsmittel soll dann angewendet werden, wenn sich das Garn unter der kontrollierten Spannung befindet, die auch aufrecht erhalten wird, während das Lösungsmittel verdampft wird.und zwar vorzugsweise durch Erhitzen und bevor das Garn aufgespult wirde
Das Verfahren ist bemerkenswert vielseitig und es können die verschiedensten Verklebungsgrade erzielt werden, wie sie zo B0 für die verschiedenen Endverbrauchszwecke benötigt werden, und zwar durch Veränderung der Temperatur oder der Menge oder Konzentration des angewendeten Lösungsmittels oder der Art
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des verwendeten Lösungsmittels<■ Die Temperatur, auf die das befeuchtete Garn zur Erzielung einer Verklebung erhitzt werden muß, hängt rom Orientierungegrad oder der Krietallinltät des Garns ab« So hat ein bei 90° C über einen Ziehstift gezogenee Poly(äthylenterephthalat)garn einen niedrigeren Orientierungsgrad und eine niedrigere Kristallinität als ein Garn, das über einen Ziehstift und anschließend über eine heiße Platte γόη 170° C gezogen wurde» Das letztere Garn muß gewöhnlich auf eine um 10° höhere Temperatur erhitzt werden, als das. erst ere 9 um unter anderweitig identischen Bedingungen und unter Verwendung des gleichen Lösungsmittels einen ähnllohen Verklebungsgrad zu erzielen» ·
Die Anzahl verklebter Fäden wird für die Zwecke dieser Beschreibung bestimmt durch Anschneiden des verklebten Garns, wobei die Haftung zwischen den einzelnen Fäden zerstört wird, und zwar in einem Ausmaß, der von dem Grad der Verklebung der Fäden in dem Garn abhängt, so daß sozusagen ein Garn mit niedrigem Verklebungsgrad und deshalb mit einer hohen Fadenanzahl leichter in einzelne Fäden aufgelöst wird, wogegen beim Schneiden eines Garne mit einem hohen Verklebungsgrad Fadenbündel übrigbleiben.
Ein geeignetes Gerät ist im Handel als "Manra-Garnfadenzähler"
Research erhältlich. Be wurde von der British/Association entwickelt und
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wird von Newmark Instruments Ltd. hergestellt* Gerät und Verfahren, eignen sich zum Zählen der Anzahl der Fäden in einem multifilen Garn<> Das Gerät ist in dem britischen Patent 829 330 und in "Man-Made Textiles", März 1958» Seite 38 bis 39, beschrieben» Bei der Verwendung des handelsüblichen Gerätes zum Zählen der Anzahl der Fäden in einem mehrfädlgen Garn wurde festgesteilt? daß das Garn nicht geschlichtet oder einem Veredelungsprozeß unterzogen worden sein muß, wodurch ein ZusammenkjLfeben der Fäden erreicht wird ο Wenn das Garn eine starke Verdrillung aufweist, 1st es ratsam, einen Großteil der Verdrillung vor der Untersuchung von dem Garn au nehmen. Für den Zweck der Untersuchung des erfindungsgemäßen Garne kann es jedoch zur Zählung der unverklebten Einzelfäden oder Bündel von verklebten Fäden in einem multifilen Garn verwendet werde»«, Se 'ist klar, daß die tatsächliche Bestimmung der Fäden in dem Garn nicht interessiert, jedoch eine Messung der Zahl der Fäden oder Fadengruppen, welche in unverklebtem Zustand an irgendeiner Stelle entlang des Garne nach dem Anschneiden übrigbleibene Obwohl die durch den "Manra-Zähler" angegebene Fadenzahl zwangsläufig nicht genau die gleiche An-. zahl von Fäden oder Fadengruppen, die durch andere Meßverfahren angezeigt werden, ergibt, so ergibt er aber eine Messung des Yfrklebungsgradee des ursprunglichen Probestückes eines
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nultifilen Garnso Die Fadnzahl, die durch den "Manra-Zähler" angezeigt wird, sei als "Anzahl verklebter Fäden" oder nur "Fadenanzahl" bezeichnete Ba ist zu erwähnen» daß eine niedrige Fadenanzahl einen hohen Verklebungegrad anzeigt und umgekehrt· Ss 1st auch ssu erwähnen« daß eine Reihe von Messungen nötig ist, um eine statistisch gültige Anzahl verklebter Fäden aus einer gegebenen Fadenlänge zu erhalten«
Der "Manra-ßarnfadenzähler" benützt eine rasiermesserartige Schneidvorrichtung, die ein vorgespanntes mehrfädiges Garn anschneidet„ welches zwischen zwei Haltern eingeklemmt ist, wobei das Rasiermesser zwischen den Haltern einschneidet· Bevor das Anschneiden beginnt, wird der Abstand zwischen den Haltern allmählich automatisch durch Bewegung der Halter vergrößerte Sie Schneidvorrichtung des Gerätes arbeitet mit Hilfe eines Puffermechanismussea, der erlaubt, daß die Schneidvorrichtung ständig an dem Garn entlanggeführt wird, welches quer zur Schneidvorrichtung unter Spannung gehalten wird und wobei das Garn sich in Berührung mit einem Tastarm eines Kristallübertragers befindet« Wenn das Garn angeschnitten wird, trennen sich die einzelnen Fäden oder die zusammengeklebten Fäden vom Heat des Garnes und es entsteht eine Änderung der auf den Tastarm ausgeübten Kraft, wodurch ein Impuls erzeugt wird, der einen elektronischen Zähler bedient· Die Anordnung iat so auegeführt,
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daß das Garn bei jedem Versuch unter annähernd der gleichen Spannung gehalten wird? dadurch daß das Garn zu Beginn genau zwischen den Garnhaltern gespannt istfund hierauf die Halter um einen begrenzten Wert wegbewegt werden» Dieser Arbeitsvorgang und das Entlangbewegen der Schneidvorrichtung geschieht automatisch» wenn der Schalter» der das Gerät in Funktion setzt, bedient <virdo £
Ss wurde festgestellt» daß die auf das Garn in dem handelsUbliehen,Gerät angewendete Spannung nicht kritisch ist und die ' unterschiede der Arbeitsspannung, die von Gerät zu Gerät zu erwarten sind, keinen bedeutenden Unterschied der Fadenzahl ergibt«
Sin multifilm Garn mit 24 Einzelfäden, welches jedoch nicht durch das erfindungsgemäße Verfahren behandelt worden ist, ergibt 23 oder 24 Impulse, und das Gerät registriert eine Anzahl von 23 oder 24. Wenn jedoch ein solches Garn mit einem Lösungsmittel behandelt wurde, so ist es möglich,, eine Fadenanzahl von 2 bis 24 zu erhalten, im Vergleich zur theoretisch möglichen Fadenanzahl von 1 bis 24ο
Unterhalb der definierten Anzahl verklebter Fäden von 5 % wird kein weiterer Vorteil erzielt und die multifile Struktur
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nähert sich der Steifheit einee monifilen Garns von entsprechendem Denierwert.und die Struktur wird zu fest·
Für die Verwendung als Nähfaden, bei dem eine hohe Verklebung erwünscht ist, soll die Anzahl verklebter Fäden.im Bereich von 5 bis 60 #, bezogen auf die Zahl der Fäden in dem unbehandelten Garn, betragen.
Oberhalb 60 $> der Anzahl verklebter Fäden wird die Verklebung zur Verhinderung einer Fadenauflösung in der Fadenführung einer Nähmaschine unzureichend.
So soll ein Garn mit 24 Einzelfäden eine Anzahl verklebter Fäden von 2 bis 14 ergeben· ~ >. '
Ein Garn mit 12 Einzelfäden soll eine Anzahl von'2 bis 7 ergeben.
Ein Garn mit 36 Einzelfäden soll ein Anzahl von 2 bis 21 ergebene
Ein Garn mit 72 Einzelfäden wUrde eine Anzahl von 4 bis 42 benötigen·
Für zum ffeben vorgesehene verklebte Garne wird eine unterschiedliche Anzahl verklebter Fäden benötigt. Die Bindung zwischen den
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Ill I V W W
einzelnen Fäden soll vorzugsweise nach dem Weben des Textilstoffes aufgelöst werden, so daß die Deckkraft des Textilstoffes gesteigert wird» Jedoch können bei einigen Textilstoffen, bei denen eine hohe Deckkraft nicht benötigt wird, die Garne im wesentlichen in ihrer verklebten form belassen werden«
Pur Webzwecke ist eine Anzahl verklebter Fäden von 10 bis 80 #, vorzugsweise von 10 bis 70 # der Zahl der Fäden in dem unbehandelten Garn besondere günstige Wenn die Anzahl verklebter Fänden oberhalb 80 # liegt, wenn z, B0 bei einem 24-fädigen Garn die Fadenzahl oberhalb 20 liegt» so wird das Webverhalten beeinflußt, wenn ' das Garn nicht auch geschlichtet ist·
Die Vorteile der erfindungsgemäßen, verklebten Garne beim Weben sind:
Ι» Der Fortfall der Notwendigkeit des Verdrillens und Schlichtens mit Ausnahme der äußerst leicht verklebten Garne· Dies erleichtert die Garnverarbeitung, da die Kette direkt aus der Herstellungsspule gemacht und hierauf zum Weben, ohne irgendwelche dazwischengeachaltete Schlicht- oder Drillopera tio&esis, auf den Webstuhl gegeben werden kann.
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2. Die verklebten Garne sind mattiert. Dies wird durch die beim Verklebverfahren verwendeten Lösungsmittel verursacht, und dies kann tatsächliche Vorteile haben» z.B. wenn ea nicht möglich oder zweckmäßig ist» ein richtig mattiertes Garn zur Verwendung in einem besonderen Textilstoffaufbau herzustellen.
3. Bs kann eine Reihe neuartiger und erwünschter Textiletoffeffekte"' erzielt werden, durch eine geeignete Kombination verklebter Garne mit anderen Garnen öder mit Garnen, die einen unterschiedlichen Grad von Verklebung aufweisen, wodurch ein unterschiedliches Aussehen des Textilstoffa erzeugt wird· So kann eine lawn-ähnliche Struktur erzielt werden, durch die Verwendung einer Kombination von verklebten Ketten und einem flachen Schußgarn oder durch Verwendung einer Kette, die einen höheren Verklebungsgrad als der Schuß aufweist. Andererseits kann ein Textilstoff aus einer Kombination von zwei oder mehr Garnen mit unterschiedlichem Verklebungegrad gewoben werden. Dieser Textilstoff kann anschließend in der Welse behandelt werden, daß die Garne mit einem niedrigen Verklebungegrad in Einzelfäden aufgelöst werden. Die zum Absondern der Einzelfäden in einem verklebten Garn geeigneten Verfahren sind Entschlichten, Pressen .
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Kalendrieren, Behandlung mit Quellmitteln oder Behandlung mit stark alkalischen Lösungen, z. B0 Natriumhydroxyd.
4. Weitere neuartige Effekte können bei Textilstoffen erzielt werden durch Weben oder Wirken von Textilstoffen aus Garnen, die eine willkürlich verteilte Fadenverbindung aufweisen« Eine teilweise Zerstörung der Fadenverklebung ergibt verschiedene Auflösungsgrade in Einzelfäden, welche sich gewöhnlich über die ganze Länge des Garns in Abhängigkeit der Stärke der Bindung ändern» Dies erzeugt eine erwünschte, unregelmäßige Garnatruktur, die dem Textilstoff anzusehen ist·
Bie. erfindungßgemäßen Garne besitzen besondere Vorteile bei der1 Verwendung als Nähfaden 9 weil
1, die Verfahrensstufe des Verdrillens fortgelassen werden kann,
2, die Garne leichter verarbeitet werden können und
3, ein weiteres Binden der Garne zum Zwecke der Verhinderung des Ausbrechens einzelner Fäden vom Garn und der Verknäuelung der ausgebrochenen Fäden fortgelassen, oder die übliche Verbindungsbehandlung modifiziert werden kann»
Die Verklebung der Fären wird vorzugsweise bei der Herstellung des aus Einzelfäden bestehenden, synthetischen Garns ausgeführt
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und zwar vor, während oder nach dem Strecken,, Da es nötig ist, sum Verkleben des Garns und zum Entfernen überschüssigen Lösungsmittels durch Verdampfen Wärme anzuwenden, wird ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem dieses Erwärmen in einen, bei der Herstellung des Garns, vorkommenden Srwärmungsprozeß eingeschlossen wird, wobei:
Io das Lösungsmittel auf ein uhgestrecktes Garn unmittelbar vor dem Strecken aufgebrächt werden kann; das Garn wird hierauf unter Anwendung von Wärme gestreckt und das verklebt sich während des Heißfixierens; f '
2. das Lösungsmittel auf ein gestrecktes Garn aufgebracht werden kann, welches nicht heißfixiert wurde, und da3 Garn anschließend während der Heißfixierungsstufe wie1 in 1» verklebt wird, und
3. das Lösungsmittel auf ein gestrecktes, heißfixiertes Garn angewendet und der gewünschte Verklebungsgrad in einem gesonderten Erhitzungsverfahrensschritt erhalten werden kann, und zwar vor dem Aufspulen,, Diese Art wird bevorzugt.
Wenn die besten physikalischen Garneigenschaften, d. h. höchst* Tenazität, erwünscht sind, dann ist es erwünscht, daß das LÖsungs-
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mittel auf das Garn nach dem Heißfixieren aufgebracht wird. Wenn jedoch hohe Garntenazitäten nicht wichtig sind, und wenn es bei irgendeinem streckverfahren nicht günstig ist, ein Lösungsmittel nach dem Heißfixieren anzuwenden, dann kann eine Aufbringung unmittelbar vor dem Strecken oder Heißfixieren günstig seine
Geeignete Hilfsmittel und Verfahren zum Erhitzen sind heiße Luft oder Dampf, Kentaktieren mit einer heißen Platte oder einer geheizten Rolle, oder Strahlungsheizung, wie z. B0 Infrarot-s. uj£d Hochfrjjuenzheisten·
Die durch Verkleben eines gegebenen Garnprobestücks erhaltene Fadenanzahl kann eingestellt werden:
a) durch Auswahl eines besonderen Lösungsmittels;
b) durch Einstellen des angewendeten Lösungsmittels auf 1 bis 70 #, bezogen auf das Gewicht des Garns; dies kann geschehen durch Einstellen des Druckes auf. den Quetschwalzen, die das übarschüssige Lösungsmittel aus dem Garn quetschen, oder durch Abmessen <£er angewendeten Lösungsmittelmenge;
c) diarch Einstellen der Temperatur und der Dauer der Wärmebehandlung oder der zirkulierenden Luftmenge, für den Fall, daß daß Erhitzen in oder mit heißer Luft erfolgt.
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I ttHUOO
Ee 1st erwünscht, daß das multifile Garn während des Erhitzungeschrittes unter kontrollierter Spannung gehalten wird· 3s ist jedoch ein Vorteil dieses Verfahrens, daß die Eigenschafften des verklebten Garns durch die Stärke der angewendeten Spannung modifiziert werden können» Wenn die Spannung auf einen verhältnismäßig niedrigen Wert eingestellt wird, so tritt eine leichte Schrumpfung ein, wogegen, wenn die Spannung auf einen verhältnismäßig hohen Wert eingestellt wird, ein leichtes Strecken stattfindet« Im letzteren Fall kann ein erhebliches Ansteigen der Tenazität erzielt wordene
Ein wiohtiges Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, .daß nur ein el kleine oder, keine Deformation der Gestalt der einseinen Fäden 3der des multifilen Garns während des Verfahrens stattzufinden braucht, d. h. daß die zum Zusammenhalten der einzelnen Fäden angewendete Kraft nicht ausreicht, um eine Deformation zu verursachen. Es 1st jedoch gegebenenfalls möglich, während des Erhitzungsverfahrens zusätzliche Kräfte einwirken zu lassen, um die Gestalt des erhaltenen verklebten multifilen Garns oder der Einzelfäden zu verändern und um auf diese Weise Z0 B. eine bandähnliche Struktur zu erzielen.
Geeignete Lösungsmittel können einen Siedepunkt unter oder über der Behandlungstemparatur aufweisen. Die ersteren können
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leicht von dem Garn durch. Verdampfen entfernt werden* und es ist häufig erwünscht, sie in unverdünnter Form zu verwenden. Besonders jene Lösungsmittel«» die einen Siedepunkt oberhalb der Behandlungstemperatur aufweisen, können im geringen Ausmaß in dem Garn ssuriickgehalten werden, trot? ei* ner vollständigen Verdampfung von der Oberf läche^ und dies kann eine leichte Erweichung des Garns, besonders der Bindungen zwischen den Fäden, zur Folge habenα Dies kann graduelle Änderungen in der Festigkeit der Bindungen im Laufe der Zeit ergeben, so daß es leichter wird, die einzelnen Fäden voneinander zu trennen, und dies kann auch ein Vorteil sein,. wenn es erwünscht ist, die Fäden in dem -Endprodukt voneinander zu trennen, mit anderen Worten, wenn eine zeitlich begrenzte Bindung erwünscht isto
Bei aus Terephthalsäure, wie z„ Bo Poly(äthylenterephthalat) hergestellten Polyesterfäden, wurde festgestellt, daß geeignete Lösungsmittel die folgenden sind:
Teträchl6iVäthanP Chloral, γ-Butyrolaceton, Anisaldehyd, m-Cresoi, Benzophenm und 2-Phenoxyäthanol, Benzylalkohol, Acetophenon, Salicylaldehyd, Methylcyclohexanon, Acetophenon, und eine aiechung von Nitro- milt
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I H H H U ö
Bei Fäden aus Polypropylen sind geeignete Lösungsmittel z, B, die Xylole und eine Reihe anderer bekannter Lösungsmittel fUr Polypropylene
Eb let zu erwähnen» daß die zur Veranlassung einer Verklebung zwischen den Fäden benötigte Temperatur τοη dem Polymer abhängt» aus dem die Fäden hergestellt sind und auch von dem but Erzeugung der Verklebung verwendeten Lösungsmittel.
Gegebenenfalls kann das multifile Garn vor, während oder nach der Anwendung der das Lösungsmittel enthalten Flüssigkeit in eine bestimmte Konfiguration gebracht werden. Sie· kann z. B. dadurch geschehen» daß die Fäden in einem raschen Luftstrom durch ein Rohr geleitet werden und dabei: eine elektrische Ladung erzeugt wird, wodurch eine Verfügung oder Verflechtung der Fäden verursacht wird» oder dadurch» daß ein· Verdrillung oder falsche Verdrillung mit den multifilen Garnen durchgeführt wird, oder daß ein gekräuseltes Garn, 8· B. ein drall-gekräuseltes Garn, angewendet wird.
Se 1st su erwähnen, daß es eine Reihe von untereinander ssusammenhängenden Variablen gibt, die für ein erfolgreich·· Arbeiten richtig ausgewählt werden müssen. JSs wurde festgestellt» daß die folgenden Bedingungen für Poly(alkylenterephthalat)garn· geeignet sind:
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a) Wärmeübertragung von einer festen Metalloberfläche:
Temp. 140 bis 400° C Bereich der Grad-Sekunden 3 bis 200
b) Wärmeübertragung von einem Gas oder Dampfs
Temp» 28t) bis 600° C Bereich der Grad-Sekunden 0e5 bie 200
c) Menge des Lösungsmittels: 1 bis 80 #, bezogen auf das Gewicht des Garna, vorzugsweise 2 bis 30 $>t bezogen auf das Gewicht des Garns·
d) Gesamtdenierwert des gestreckten Garns: 15 bis 1000·
e) Gesamtsahl der Fäden im unverklebten Zustand: 5 bis 200.
Unterhalb der Minimalbedingungen von Zeit, Temperatur und Grad/seo wird keine brauchbare Verklebung erhaltene
Oberhalb der Maxima] bedingungen werden die Garneigene cha ft en verschlechtert, und es kann sogar au einer Zerstörung der Garnfadenlinie fahren»
Unterhalb der ainimalen Lüeungemittelmenge wird keine brauchbare Verklebung erzielt, oberhalb dieser Maximalmenge wird es
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schwierig, den Überschuß zu entfernen, und die verbrauchte Menge macht das Verfahren in wirtschaftlicher Hinsicht uninteressant.
Die Bindung zwischen irgend zwei Fäden besteht ausschließlich aus jenem Polymer, aus dem die Fäden hergestellt sind, und zwar in einer kristallinen oder teilweise kristallinen Form· Die Kristallinität kann durch Untersuchung des Materials, aus dem die Bindung besteht, mit Hilfe von X-Strahlen aufgedeckt werden, wenn bekannt ist, daß es ein fUr das Polymer in kristalliner Form typisches X-Strahlendiagramm ergibt. Das Material, aus dem die Bindung besteht, ist im allgemeinen nicht so stark orientiert, als das Material innerhalb der Fäden, aber es kann einen gewissen Grad von Orientierung zeigen. In chemischer Hinsicht 1st das Material, aus dem die Bindung besteht, das gleiche wie das Polymer, aus dem die Fäden gemacht wurden, und das Material stellt deshalb in chemischer Hinsicht eine einförmige Phase dar.
Sie beigefügten Zeichnungen erläutern besondere Merkmale der Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine bildliche Ansicht eines Längeechnittee.
eines verklebten multifilen Garns im stark vergrößerten Maßstab.
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Fig. 2 zeigt eine Ansicht des Garne von Fig· lp bei dem einige der Bindungen zwischen den Fäden teilweise aufgelöst wurdenο
Figo 3 zeigt eine bildliche Ansicht eines Garns, das gerade von einem Garnfadenzätiler angeschnitten wurde.
Fig. 4 zeigt eine vergrößerte Ansicht der Schneidvorrichtung von Fig» 3.
Fig. 5 zeigt eine bildliche Ansicht der Vorrichtung zum Strecken und Aufbringen des Lösungsmittels auf das Garn.
In Fig. 1 wird eine Anzahl verklebter Fäden 1, la, Ib,,Io, ld, Ie9 If, gezeigt, und zwar im Längsschnitt. Es 1st zu beachten, daß eine Lücke eines unverklebten Teils 2 zwischen den Fäden Ic und Id vorhanden ist« Wenn das verklebte Garn einer Nachbehandlung unterworfen wird, wie z. B. in Form eines Textilstoffes einer Kalendrierung oder einer Behandlung mit kaustifiziertem Natriumhydroxyd, so tritt eine teilweise Löslösung der verklebten Fäden ein, so daß Lücken 3» 4, 5, 6 und 7 zwischen den Fäden entstehen, was in Figo gezeigt wird.
- 23 309802/0753
Flg. 3 zeigt eine bildliche Darstellung der Untersuchung des verklebten Garne 8P das zwischen zwei Haltern 10 und 11 eingeklemmt ist» die vor dem Schneiden zur Hervorrufung einer Spannung voneinander wegbewegt werden, so daß sich die unverklebten Fäden beim Anschneiden in Einzelfäden 12 trennen. Ein Tastarm 13 eines Kristallübertragers befindet sich in Berührung mit dem vorgespannten "arn, wenn es geschnitten wird, und durch Impulse, die durch das Anschneiden des Garns hervorgerufen werden, wird ein elektronischer Zähler'(nicht gezeigt) bediente
Pig. 4 ist eine vergrößerte Ansicht der Sehneidvorrichtung 9, die in Pig. 3 gezeigt wird und zeigt die Abtrennung kleiner Fadenbündel 14 und 15, während das Garn angeschnitten wird·
Fig. 5 zeigt ein bei 8 a ungestrecktes' Garn,das zwischen einer Zuführwalze 16 mit beigeordneter Blindwalee 17 und Streckwalze 18 mit beigeordneter Blindwalze 19 gestreckt wird« Nachdem das Garn vierfach um die Zuführwalze und die Streckwalze geschlungen ist, wird es Über eine entfernt-
- *„ ■ .
liegende Blindwalze 20 zurück zur Streckwalze 18 mit der beigeordneten Blindwalze 19 gezogen. Zwischen der Blindwalze 20 und der Streckwalze wird eine lösungsmlttelaufbringwalze 21 angetrieben, die sich -in einem Trog mit Lösungsmittel 22 dreht.
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Das mit dem Lösungsmittel versehene Garn wird, nachdem es weitere vier Windungen über die Streckwalze ausgeführt hat, auf der Verklebung und Trocknung.stattfindetp durch eine Kühlzone geleitet g bevor es aufgespult wird«,
Die folgenden Beispiele erläutern die JErfindung, aber beschränken sie in keiner Weise,,
- 25 -
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- 25 -Beiaplel 1
Ein mattiertes, multifiles Poly(äthylenterephthalat)garn aus 24 Einzelfäden von52 Denier und einer Tenazität von 5»1 g.p-do sowie einer Sennungsfähigkeit von 35$ norde durch ein Tetrachloräthanbad9 dann um eine Zuführwalze, Über eine heiße Platte und um eine Streckwalze mit einer Geschwindigkeit von 3O95 m/min geleitet und schließlich auf einer Spule aufgewickelt» Die bei verschiedenan Heißplattentemperaturen erhaltenen Garne wurden durch Dehnen bis zum Heißen mit Hilfe eines "Instrontestapparates" untersuchte Garne, die mit 160 bis 200° C behandelt wurden, waren vollständig verklebt, so daß sie als einzige Einheit rissen ( wobei sie eine Anzahl verklebter Fäden von 3 bis 4 ergaben); Garne, die mit 145 bis 150° C behandelt wurden, rissen in bis au 10 Stufen und ergaben eine Fadenanzahl von 10 bis 14 in der "Manrazählvorrichtung"; Garne, die mit 137 bis 142° C behandelt wurden, rissen in 10 bia 20 Stufen und ergaben eine Anzahl verklebter Fäden von 15 bia I9» Garne, die unterhalb 135° C behandelt wurden, und unbehandelte Garne rissen als einzelne Fäden in ungefähr 24 Stufen, wobei sie eine 4nzahl unverklebter Fäden von 23 bis 24 ergaben.
~ 26 -
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Beispiel 2
Ein multifiles Poly(äthylentereplithalat)garn aus 24 Einzelfäden von 12597 Denier wurde wie in Beispiel 1 mit der heißen Platte bei 180° C behandelt* ,Venn dem Garn gestattet wurde nur unter leichter Spannung zu laufen,, s^rat eine Schrumpfung einy und der Denierwert betrug schließlich 12997. Es fand ein Absinken der TeMBität von 6,7 gop0d0 auf 6S4 g«podo und ein Ansteigen dsjr Dehnbarkeit von 15 auf 23$ statte .7enn das Garn unter hoher Spannung laufen gelassen wurde, so trat ein Strecken ein, und der Denierwert betrug schließlich 113,9<. Ea fand ein Ansteigen der Tenazität von 6,7 g»pod< auf 3,0 gopode und ein Absinken der
Dehnbarkeit von 15 auf 9$ statt„ In dem Instrontestapparat vjurde ein einziger Bruch angezeigt» Senn die Garne mit A®m Manrazähler untersucht wurden, so ergab eich eine Ansahl verklebter Fäden von 2 bis 5»
Beispiel 3
Mit den Garnen von Beispiel 1 und Beispiel 2 wurden eine Reihe von Lösungsmitteln untersucht9 wobei eine Plat tent smperatur von 180° ö angewendet wurde <> Eine Verklebung aur Fadenansahl von 3 bis 15 wurde erhalten
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mit: γ - Eu ty :r lac ton, Methy!cyclohexanon? Acetophenon, Salicylaldehydp Benzylalkohol Mehtylsylieylat, Nitrobenzolj einem 1s1 Vol-Gemisch von Nitrobenzol und Chlorbenzol und einer wässerigen Lösung von Tetrachloräthanj jedoch nicht mit: Chlorbenzol; Anisol? Dimethylform-
en amid 9 ÄthyglycolP Äthylendiaoetats Dimethylmaleat» Brombenzol sowie o-Dichlorbenzol« Mit o-Dichlorbenzol wurde jedoch eine Verklebung erssielt? wenn die Plattentemperatur auf 205° C oder darüber angehoben wurde.
Beispiel 4
Ein Tau- von 50 Denier aus 24 gestreckten und orientierten Polyäthylenterephthalatfäien wurde mit 25 % seines Eigengewichtes an Benzylalkohol befeuchtet und mit einer Gesohwindikeit von 457 m/min und unter einer Spannung von 20g bei 270 bis 275° C Über eine heiße 3Oj5cm-Platte geleitet. Bas Garn wurde anschlieSend auf einen Garnkörper aufgespult. Auf der heißen Platte wurde Über den ganzen Bogen eine Berührung aufrechterhalten« Das erhaltene verklebte Garn hatte eine Fadenanzahl von 15ο
Ee ist zu erwähnen» daß der Verklebungegrad inaer-
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halb der angegebenen Grenzen von 5 bis 80$ eingestellt werden kannp und daß er steigt mit!
io steigender Temperatur der heißen Platte, 2ο fallender Garngeschwindigkeit, 3e fallendem Denierwert des Tausp .
4ο steigender Menge von angewendetem Lösungsmittels vorausgesetzt, daß die Menge nicht ausreichtρ die Temperatur ernstlich zu beeinflussen die das Garn beim Laufen über die heiße Platte erreich to
BeisjgieJlJ) . -
Um zu zeigen, daß d©r Verklebungsprozess leicht mit der Verfahrenstufe des Streckens verbunden werden kann, wurde ein ungestrecktes Polyäthylenterephthalattau auf einer herkömmlichen Strecke für aus Einzelfäden bestehende Garne gestreckt und auf einer heißen Platte fixiert« Unmittelbar nach der Fixierungszonenwurden 25$ des Gar&gewiehtea an Benzylalkohol aufgebracht, und das Garn wurde über eine zusätzliche heiße Platte geleitet, welche auf die zum Verkleben des Garns wie in Beispiel 4.benötigte Temperatur gehalten wurde» Das erhaltene verklebte Garn hatte eine Fadenanzahl von 15 β
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Beispiel 6
Auf ein Tau von 50 Denier» bestehend aus 24 Einzelfäden aus gestrecktem und orientiertem Polyäthylenterephthalate wurde Benzylalkohol, und zwar 35# des Fasergewichtes 9 aufgebrachto Bas nasse Tau wurde durch eine Röhre von 4O96 cm Länge und 3S2 cm Durchmesser geleitet, durch welches mit einer Geschwindigkeit Ton 1 bis 2 l/mln heiße Lufjjvon einer Temperatur von 330 bis 350° C hindurchgeleitet wurde« Die 4ufspulgeschv/indigkeit wurde auf 152 m/min gehalten, sodaß sin verklebtes Garn ait einer Fadenanzahl von erhalten wurde*
Beispiel 7
Ein aus 24 ungestreckten und orientierten Polyäthylenter<?phthalatfäden zusammengesetztes Tau von Denier wurde auf einem System gestreckt» das aus zwei geheizten falzen vom jeweiligen Durchmesser 114 am bestand. Die Zufuhrungswalze wurde auf 90° C gehalten und drehte sich mit annähernd 1/3 der Geschwindigkeit der zweiten tfalze, der Streckwalze, die auf 180° C gehalten wurde· Jede YaIze besaß
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eine beigeordnete Separierwalze, so daß das Garn mehr als eine vollständige 7/indung um die geheizten Walzen machen konnte« Infvorliegenden Pail waren es bei ,jede]? £'&lze vier Windungen., Nach dem Verlassen der heißen Streckwalze wurde das Garn;, welches jetzt einen Denierwert von ungefähr 50 aufwies, um eine weitere Separierwalze gelegt 9 die sich 60 cm von der Streckwalze entfernt befand, und 25% Benzylalkohol, bezogen auf das Gewicht der Faser, auf das Garn aufgebracht» Das nasee Garn wurde dann zu der Streckwalze zurückgeführt, und vier vollständige !indungen wurden um die .YaIze gelegt« Das verklebte Garn wurde mit einer Geschwindigkeit von 304 m/min auf einen Garnkörper aufgespult» Die Fadenanzahl betrug θη
Beispiel 8
Bin aus 48 ungesiaackten und orientierten Polyäthylenterephthalatfäden bestehendes Tau mit einem Gesamtdenierwert von 1090 wurde zwischen swei Walzen gestreckt^ die den gleichen Durchmesser besaßen9 sich aber mit verschiedenen Geschwindigkeiten drehten, sodaß ein Streckverhältnis von 4938 erzielt wurde„ Die .Valzen wurden zusätzlich erhitzt, und zwar die langsamere
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Walze auf eine Oberflächentemperatur von 90° C und. die schnellere Streckwalze auf eine Temperatur von 140° Co Daß Garn wurde über eine frei laufende Separierwal »ο von der Streckwalze abgenommen, worauf 35$ Benisylelkoliolp bezogen auf das Gewicht deT -Faser? aufgebracht wurden. Das Garn wurde hierauf durch eine ummantelte Metallröhre von 4O96 cm Länge und 3P2 mm Innendurchmesser geleitet, in deren Fitte Dampf von 450° C eingeleitet wurde« Das Garn wurde mit einer Geschwindigkeit von 121,9 m/min auf einen Garnkörper aufgespulte Das Garn hatte eine Anzahl verklebter Fäden von 14o -
Beispiel 9
Ein aus 24 ungestreckten Poly(äthylenterephthalat)fäden bestehendes Tau mit einen Gesamtdenierwert von 545 wurde wie in Beispiel 7 behandelt, mit dem Unterschied, daß das Streckverhältnis 4$38 bertrug, die schnellere Streckwalze mit einer Temperatur von 2150C arbeitete, eine 50£ige Emulsion von Benzylalkohol in Jas fur aufgebracht wurde, sodaß sich 7# Benzylalkohol auf dem Garn ergaben, und das nasse Garn vor dem Abkühlen und Aufspulen mit einer Gescix^ndigkeit von 213 m/min achtmal um die Streckwalze gelegt wurde,
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HHHUOO
Die Fadenanfang betrug 4.
Beispiel 10
Sin aus 24 ungestreckten Poly(äthylenterephthalat)fäden bestehendes Tau mit einem Gesamtdenierwert von 161 wurde wie in Beispiel 9 behandelt, mit dem Unterschied* daß die schnellere Streckwalze.mit einer Temperatur von 190° C arbeitete und die auf die Paser angewendete Menge Benzylalkohol 4$ betrug (gleich Off» einer 50£lgen Emulsion in Wasser) „ Die Faöenanzahl betrug 6«
Beispiel 11
Bin aus 24 ungestreckten Poly(äthylenterephthalat)fäden bestehendes Tau von einem Gesamtdenierwert von 545 wurde wie in Beispiel 9 behandelte mit dem Unterschied, e.aß nur 2% Benzylalkohol aufgebrächt wurden 'einer 5Obigen· Emulsion)., Die Fadenanzahl betrug 15.
ORIGINAL INSPECTED. -* t
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Beispiel 12
Uffi den Binfluß der !Temperatur zu zeigen wurde Beispiel 4 wiederholt; mit dem Unterschied, daß die Temperatur der heißen Platte auf 278 bis 285° C gehalten wurde. Das Garn hatte eine Anzahl verklebter Fäden von 8 bis 12c
Beispiel 13
P&Sspisl 4 wurde wiederholt mit dem Unterschied, daß die Temperatur der heißen Platte auf 287 bis 293° C gehalten wurdeο Es wurde ein Garn mit einer Anzahl verklebter Fäden von 4 bis 6 erhalten.
Beispiel 14
Un den Einfluß der Garngesohwindigkeit zu zeigen» wurue Beispiel 4 wiederholt, mit dem Unterschied, da8 die Garngeschwindigkeit auf 36598 m/min herabgesetzt wurde. Bs wurde ein Garn mit einer Anzahl verklebter Fäden «on 7 bis 9 erhalten.,
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Beispiel 15
Um den Einfluß der LSsungsmittelaufnahme zu zeigen9 wurde Beispiel 4 wiederholt, mit dem Unterschied, daß die LSsungsinittelmenge auf 30$ angehoben wurde» Es wurde-ein Garn mit einer Padenanzahl von 10 bis 12 erhalten« Zum Vergleich wurde die LSsungsmittelmenge auf 15$ eru'ogesetzt: Es wurde ein (tarn, mit einer Fadenanzahl von 20 erhalten.
Vergleichabeispiel 16
Um den Einfluß des Denierwertes des Taus zu zeigen„ wurde Beispiel 4 wiederholt, mit dem Unterschiede daß der Denierwert des Taus auf 125 gesteigert wurde. Bei diesem Vergleichsbeispiel war das Garn unverklebt, und hatte eine Padenanzahl von 24= Ein Garn von 75 Denier ergab eine Fadenanzahl von annähernd 2Oo
Beispiel 17
Ein aus 12 Einzelfäden bestehendes, gestrecktes Polypropylengarn von 40 Denier wurde wie in Beispiel 1 behandelt, wobei die Flüssigkeit aus Xylol bestandp
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und die Temperatur der heißen Platte H3° C betrug.
Es ist noch zu erwähnen, daß die Garne bei einer ^«anwendung als Nähfaden einen Schmälzüberzug benötigen. Ein geeignetes Schmälzmittel ist eine Siliconflüseigkeit mit einer Viskosität von 1000 bis 10 000 Centistoke bei 25° C, welche gewöhnlich als wässerige E»ulsiön9 2.,.Bo mit 35# Siliconflüssigkeit, angewendet wird.
siloxan
Polydimathyl ist eine bevorzugte Siliconflüssigkeit.
Sie hat te* 25° C eine Viskosität von 5000 Centiatoke.
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Claims (1)

  1. Ill IVVW
    Pate nt ansprüohe :
    1. Thermoplastisches, im wesentlichen unverdrilltes, aus mehreren zusammenhängenden Einzelfäden bestehendes Garn, das aus einem hydrophoben, synthetischen thermoplastischen Polymer hergestellt ist, welches in Form orientierter Fasern eine Wasserabsorption von weniger als 1 # bei 21° 0 und 65 $> relativer Feuchtigkeit besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Faden durch Bindungen, die sich im wesentlichen Über die ganze Länge der Fäden erstrecken» an den benachbarten Fäden festhaftet, wobei die Festigkeit jeder Bindung Über ihre ganze Länge variiert und duroh jenes synthetische, hydrophobe thermoplastische Polymer gebildet wird, aus dem die Fäden bestehen, so daß jeder verbindende Teil, der sich zwischen den Fäden befindet und sie umschließt, aus einer chemisch einheitlichen Phase des gleichen Polymers besteht, und das weiterhin dadurch gekennzeichnet ist, daß die genannte Bindung aus dem Polymer in kristalliner oder teilweise kristalliner Form besteht, wobei der Grad des Zusammenhalte eo bestimmt ist, daß die durchscimittliche Anzahl miteinander verbundener Fäden 5 big 80 % der Gesamtzahl der Fäden in dem unbehandelten und nicht zusammengehaltenen Garn aus machte
    8 09802/0759
    2. Garn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß da« synthetische thermoplastische Polymer, aus dem die Fäden bestehen» aus Polyestern, Polyalkylenterephthalat und Polypropylen ausgewählt wird·
    3. Garn naoh einem der vorhergehenden Ansprüche für die Verwendung als Nähfaden» dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl zusammenhängender Fäden 5 bis 60 $> der Zahl der Fäden in dem unbehandelten Garn ausmacht«
    4· Garn naoh einem der vorhergehenden Ansprüche für die Verwendung beim Weben» dadurch gekennzeichnet» daß die Anzahl zusammenhängender Fäden 5/9 bis 70 # der Zahl der Fäden In G, dem unbehandelten Garn ausmacht.
    ■;. Verfahren zur fitere teilung eine· aus mehreren aneinanderheftend«! Änz~elfSden bestehenden Garns aus einem hydrophoben» synthetischen thermoplastischen Polymer» dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Fäden eines multifilen Garns mit einer Flüssigkeit befeuchtet wird» welche eine Verbindung ent hält» die für die orientierten Fäden bei einer erhöhten Temperatur ein Lösungsmittel darstellt, daß anschließend die Fäden unter einer gesteuerten Spannung durch eine Heizzone mit einer solchen Temperatur und während einer solchen Zeit-
    - 38 -
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    dauer hindurchgeführt werden, daß die einzelnen Fäden aneinanderfcleben und das Lösungsmittel von der Oberfläche des Garne verdampft wird, bis das Polymer von wenigstens einem Faden zu einem anderen benachbarten Faden mittels eines verbindenden Teile eine einheitliche Phase bildet» worauf die Fäden durch eine Kühlzone vor dem Aufspulen geleitet werden.
    6. Verfahren nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß das Lösungsmittel aufgebracht wird, wenn das Garn sich unter gesteuerter Spannung befindet, die;während das Lösungsmittel durch Erhitzen verdampft wird, aufrechterhalten wird, worauf sich vor dem Aufspulen ein Abkühlen anschließt.
    7· Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder S9 dadurch gekennzeichnet» daß zur Erzielung eines gewünschten Verklebungegrades wenigstens einer der folgenden Parameter verändert wirds Temperatur, Lösungsmittelmenge, Lösungsmittelkonzentration und Art des Lösungsmittels.
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Lösungsmittel während des Streckens aufgebracht wird, und das Garn während der Verfahrensstufe des Heißfixlerens in einem Streckprozeß verklebt wird.
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    9, Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Lösungsmittel auf das gestreckte, heißfiarierte Garn in einer gesonderten Erhitzungsstufe vor dem Aufspulen des aus einem Streekprozeß kommenden Garns, aufgebracht wird»
    10. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß das Garn aus Polyethylenterephthalat besteht und nach dem Aufbringen des Lösungsmittels erhitzt wird durch einen der folgenden Wärmeübertrager:
    eine feste Metalloberfläche; ein Gas, sowie ein Dampf, mit einer Temperatur von 140 bis 600° C.
    11. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 10t dadurch gekennzeichnet, daß das Produkt aus der Temperatur der Heizzone in Eentigrad und der Zeit, in Sekunden» die das Garn in der Heizzone verbringt, im Bereich von 0,5 bl· 200 liegt.
    12. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Garn aufgenommene löaunge-
    • mittelmenge auf 1 bis 70 f>9 bezogen auf das Gewicht öarns, eingestellt wird«.
    - 40 -
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    13. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bia 11, dadurch gekennzeichnet» daß die von dem Garn aufgenommene, Lösungemittelmenge auf 2 bis 30 #, bezogen auf das Gewicht des
    Garns, eingestellt wird,,
    14. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 13» dadurch gekennzeichnet, daß der Denierwert des gestreckten Garne
    zwischen 15 und 1000 liegt«
    15ο Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Fäden im unverklebten Zustand insgesamt zwischen 5 bis 200 liegt.
    16o Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 15, daduroh ge-
    vjerklebte
    kennzeichnet, daß das/Garn mit einer Siliconflüssigkeit
    einer Viskosität zwischen 1000 und %0 000 Zentistoke
    bei 25° C beschichtet wird.
    PATPNTANWÄITB DR.-ING. H. FINCKE, DIPl.-INÖ. H. DIPL-IHG.
    809802/0759
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