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DE1443563A1 - Verfahren zur Herstellung von Styrol - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Styrol

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Publication number
DE1443563A1
DE1443563A1 DE19621443563 DE1443563A DE1443563A1 DE 1443563 A1 DE1443563 A1 DE 1443563A1 DE 19621443563 DE19621443563 DE 19621443563 DE 1443563 A DE1443563 A DE 1443563A DE 1443563 A1 DE1443563 A1 DE 1443563A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aromatics
ethylbenzene
distillation column
styrene
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19621443563
Other languages
English (en)
Inventor
Meek Paul Derald
Jenkins Jerry Gray
Mayes Warden William
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Total Petrochemicals and Refining USA Inc
Original Assignee
Cosden Oil and Chemical Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cosden Oil and Chemical Co filed Critical Cosden Oil and Chemical Co
Publication of DE1443563A1 publication Critical patent/DE1443563A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C15/00Cyclic hydrocarbons containing only six-membered aromatic rings as cyclic parts
    • C07C15/40Cyclic hydrocarbons containing only six-membered aromatic rings as cyclic parts substituted by unsaturated carbon radicals
    • C07C15/42Cyclic hydrocarbons containing only six-membered aromatic rings as cyclic parts substituted by unsaturated carbon radicals monocyclic
    • C07C15/44Cyclic hydrocarbons containing only six-membered aromatic rings as cyclic parts substituted by unsaturated carbon radicals monocyclic the hydrocarbon substituent containing a carbon-to-carbon double bond
    • C07C15/46Styrene; Ring-alkylated styrenes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C7/00Purification; Separation; Use of additives
    • C07C7/04Purification; Separation; Use of additives by distillation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Styrol Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Styrol durch Abtrennung von Athylbenzol aus Kohlenwasserstoffmischungen und anschließende Dehydrierung des Athylbenzols.
  • Aus'ter amerikanischen Patentschrift 2 969 626 und aus Industrial and Engineering Chemistry 52 (1960) Seiten 550-556, ist bekannt, Athylbenzol in einer Superdestillationskolonne mit wenigstens 150 Böden unter Einhaltung eines Rücklaufverhältnisses von mehr als 40 : 1, von anderen C-Aromaten, nämlich den isomeren Xylolen, abzutrennen. Um diese Trennung zu bewirken, müssen jedoch praktisch alle nichtaromatischen Kohlenwasserstoffe, die in dem kritischen Siedebereich von etwa 130 bis 140°C sieden, sieden, vorher, beispielsweise durch Extraktion des Rohmaterials mit Glycol, entfernt werden. Man war bisher der Ansicht, daß solche nichtaromatischen Verunreinigungen eine scharfe Trennung der vermischten Aromaten auch unter den Bedingungen der Superdestillation verhindern würden und daß außerdern die in dem abgetrennten Athylbenzol enthaltenen Nichtaromaten die katalytische Dehydrierungsreaktion beeinträchtigen, well diese Nichtaromaten den Katalysator schädigen würden oder weil sie von dem erzeugten Styrol nicht abzutrennen wären.
  • Nach einem anderen, aus Industrial and Engineering Chemistry 50 (1958) Seiten 621 und 622, bekannten Verfahren kann auch eine Cg-Fraktion eingesetzt werden, die etwa 10 Gewichtsprozent Paraffine enthält, nachdem diese Fraktion durch Destillation von o-Xylol befreit worden ist. Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß nach der katalytischcn Dehydrierung des Athylbenzols zu Styrol das letztere von einer relativ großen Menge anderer Bestandteile des Reaktionsgemisches abgetrennt werden muf3, deren Siedepunkte dicht bei dem 3iedepunkt des Styrols liegen. Hierzu ist eine technisch aufwendige Destillation erforderlich, bei der erhebliche Verluste an monornerem tyrol in Kauf genommen werden müssen.
  • Es wurde deshalb nach einem neuen Verfahren zur Herstellung von Styrol gesucht, bei dem trotz der Anwesenheit erhel) licher Pilengen von Nichtaromaten das Sl ; yrol in einer Reinheit von mehr als 990% gewöhnlich von mehr als 99,7% in hoher Ausbeute gewonnen werden kann.
  • Es wurde ein Verfahren zum Herstellen von Styrol aus einem Gemisch, das Athylbenzol und andere C-Aromatens vorwiegend o-, m-und p-Xylol und bis zu etwa 5% nicht-aromatische, etwa im Bereich der Cg-Aromaten siedende Kohlenwasserstoffe aufwerte gefunden. Dieses Verfahren ist durch den kontinuierlichen Ablauf folgender Verfahrensschritte gekennzeichnet : a) dass das Athylbenzol und die nicht-aromatischen Verbindungen von den anderen Cn-Aromaten durch Destillation befreit werden, b) daß das die nichtaromatischen Kohlenwasserstoffe enthaltende Äthylbenzol dehydriert wird, c) daß das bei der De'tyrol aus dem Reaktionsgemisch, welche das nichtdehydrierte Athylbenzol und die nichtaromatischen Kohlenwasserstoffe enthält, durch Destillation entfernt wird und d) daß das gesamte oder wenigstens ein Teil des vom Styrol befreiten Reaktionsgemisches im Kreislauf zur Dehydrierung zurückgefulhrt wird, gegebenenfalls nachdem wenigstens ein Teil der nichtarmatischen Kohlenwasserstoffe aus diesem rücklaufenden Reaktionsgemisch entfernt ist.
  • In einer Mischung von Aromaten, die abtrennbare Mengen an Athylbenzol, o-, m-und p-Xylol und bis zu etwa 5% Nichtaromaten enthalte stören diese Nichtaromaten die Abtrennung des Athylbenzols von den anderen C8-Aromaten unter Superdestillationsbedingungen nicht. Überraschend ist hierbei, daß die Nichtaromaten mit dem Athylbenzol ans der Destillationskolonne liber Kopf abgehen, selbst wenn sie hoher als Athylbenzol und die Xylole sieden. Dies ist offenbar auf die Bildung eines azeotropen Gemaches aus Athylbenzol und den Nichtaromaten zurUckzuführen. Daduroh wird die Gewinnung des Athylbenzols gegenUber dem bekannten Verfahren erheblich verdnfacht, weil es nicht mehr notwendig ist, die gesamte rohe Beschickungsfraktion zu extrahieren, um alle Nichtaromaten, die in dem kritischen C8-Siedebereich sieden, vor der Superdestillation zu entfernen. Außerdem ist es ein Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens, daß das Gemisch aus Athylbenzol und Nichtaromaten ein verhältnismäßig kleines Volumen einnimmt, aus dem die Nichtaromaten später leicht entfernt werden können.
  • Lediglich, wenn das Athylbenzol mit einer verhältnismäßig großen Menge von Nichtaromaten vermischt ist, ist es vorteilhaft, diese vom Athylbenzol, zumindest zu einem großen Teil, abzutrennen. Diese Abtrennung kann auch bei der erfindungsgemäßen Arbeitsweise durch entsprechende Extraktion oder Destillation erreicht werden.
  • Es hat sich herausgestellt, daß die mit dem Athylbenzol bei der Superdestillation ber Kopf abgehenden nichtaromatischen Verunreinigungen die Produktion von praktisch reinem Styrol aus dem Athylbenzol nicht nachteilig beeinflussen, wenn die Menge dieser nichtaromatischen, etwa im Bereich der C8-Aromaten siedenden Koh-' lenwasserstoffe 5 Gewichtsprozent nicht Uberschreitet. Wenn auch ein Teil der nichtaromatischen Verunreinigungen bei der Dehydrierung des Athylbenzols zu Styrol gecrackt wd ist die hierbei auftretende Kohlenstoffablagerung auf den Ublicher Weise verwendeten Dehydrierungskatalysatoren kein Problem. Ein zyklischer Betrieb unter Einschaltung einer Entkohlungsstufe ist deshalb nicht erforderlich. Bei der Abtrennung und Reinigung des Styrols aus den Dehydrierungsprodukten bleibt die Hauptmenge der nichtaromatischen Verunreinigungen im Athylbenzol und sammelt sich in dem RUckSluß zum Dehydrierungsreaktor an. Eine wesentliche Menge der nichtaromatischen Kohlenwasserstoffe siedet in demselben Bereich, wie Styrol, jedoch zeigen d1ese Kohlenwasserstoffe ein ganz anderes Verhalten als diejenigen, die bei der vorhergehenden Superdestillation am Fuße der Kolonne austretenden Nichtaromaten. Bei der Trennung von Athylbenzol und Styrol verläßt keiner der Aromaten das Fraktionierungssystem am Fuße der Kolonne und folglich kann praktisch reines Styrol aus den Dehydrierungsprodukten trotz der Anwesenheit erheblicher Mengen an Nichtaromaten gewonnen werden. Zur Entfernung von UberschUssigen Nichtaromaten aus dem System stehen verschiedene Behandlungsverfahren zur Verfügung. Falls man die Nichtaromaten sich zu etwa 5-2Q Gewichtsprozent der Gesamtmenge des AthylbenzolrUcklaufs in diesem ansammeln läBt, ergibt sich fUr die Kohlenwasserstoffmischung, die in den Dehydrierungsreaktor eingespeSst wird, elne verhRltnism§ßig hohe Konzentration an Nichtaromaten. Um diese an sich unerwünschte Anreicherung an Nichtaromaten zu vermeiden, ist es möglich, eine ausreichende Menge des Rüeklaufkonzentrates zu verwerfen. Es gibt jedoch auch andere wirtschaftlichere Möglichkeiten, zur Entfernung der Nichtaromaten, mit deren Hilfe eine Anreicherung von Nichtaromaten in dem Athylbenzol-Rücklauf verhindert werden kann.
  • Bei der normalen Destillation einer Fraktion von C8-Aromaten lassen sich die Nichtaromaten bis auf ein Gehalt von etwa 1-2 Gewichtsprozent im Endprodukt entfernen. Es kann deshalb auch für die DurchfUhrung des erfindungsgemäßen Verfahrens vorteilhaft sein, die Fraktion der C8-Aromaten vor der Superdestillation in einer Vorfarktionierung zu destilliereß um den Gehalt der C8-Aromaten an Nichtaromaten auf den vorstehend angegebenen Wert zu senken, obgleich das Beschickungsgut fUr die Superfraktionierung ohne n@@chteiligen Einfluß auf das System bis zu 5 Gewthtsprozent Nichtaromaten enthalten kann. Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist es möglich, den Äthyl-Benzol-Rücklauf aus dem Dehydrierungsreaktor in die Vorfraktionierung einzuspeisen, um Uberschüssige Mengen an Nichtaromaten zu entfernen. Das aus dieser Vorfraktionierung abgetrennte Athylbenzol durchläuft dann im Gemisch mit neuzugeführten C8-Aromaten die Superdestillation. Bei diesem Verfahren wird demnach das Athylbenzol vollständig zur Vorfraktionierung zurückgeleitet, durchläuft dann die Superdestillation und gelangt aus dieser schließlieh wieder in den Dehydrierungsreaktor.
  • In dem Dehydrierungsreaktor bilden sich neben dem Styrol kleine Mengen an Benzol und Toluol, die aus den Dehydrierungsprodukten abdestilliert werden können, bevor das Styrol gereinigt wird. Diese Benzol-Toluol-Fraktion wird gewöhnlich durch Vakuumdestillation von den Ubrien Dehydrierungsprodukten abgetrennt, um zu verhindern, dass das leicht polymerisierende Monostyrol solchen Bedingungen ausgesetzt gird, die denen bei einer Hochtemperatur-Polymerisation des Styrols Dinzuhaltenden Bedingungen eitsprechen. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird dagegen in einer Vakuumdestillatinn zunächst das Styrol aus den Dehydrierungsprodukten abgetrennt. Das hierbei als Kopfprodukt anfallende Gemisch von Athylbenzol, Benzol, Toluol und nichtaromatischen Kohlenwasserstoffen kann dann bei atmosphärischem Druck reiterbehandelt werden, weil dieses Gemisch keine unstabilen Bestandteile mehr enthält. Hierdurch wird der technische Vorteil erreicht, daß die zur Abtrennung des Benzols und Toluols notwendige Fraktioniereinrichtung verkleinert werden kann.
  • Sine zweite Durchführungsmöglichkeit des Verfahrens der Erfindung sieht vor, zur Entfernung oder Verminderung der nichtaromatischen Anteile des von Styrol befreiten Athylbenzol-Rüoklaufs den gesamten Rück Lauf durch eine Benzol-Toluol-Fraktioniereinrichtung zu leiten. Die Nichtaromaten gehen in diesem Fall mit dem Benzol und dem Toluol als lzeotropsiedendes Gemisch über-Kopf abs während der Athylbenzol-Ruck-Lauf als Sumpfprodukt anfällt, aus dem der größte Teil, wenn nicht die Gesamtmenge der Nichtaromaten entfernt sind. Die Anreicherung an Nichtaromaten in dem Athylbenzol-Rücklauf zum Dehydrierungsreaktor (ann auf diese Weise gesteuert werden.
  • Nach einer dritten Durchführungsmoglichkeit des Verfahrens der Erfindung wird aus dem zurückgeleitetan und von Styrol befreiten Genisch von Athylbenzol und Nichtaromaten nach der Abtrennung des Benzols und des Toluols ein kleiner Seitenstrom abgezweigt und-zu einer (leinen Extraktionsanlage geleitet, in der die Nichtaromaten abgetrennt werden. Die Menge des als Seitenstrom abgezweigten Gemisches soll so bemessen werden, daß sie ausieicht, um eine Anreicherung der Nichtaromaten in dem Dehydrierungskreislauf zu verhindern.
  • Nach einer vierten Alternative kann im Anschluß an der Destillationskolonne, in der die Abtrennung des Benzols und des Toluols erfolgt, eine zweite Destillationskolonne nachgeschaltet sein, in die eine kleine Teilmenge des RUcklaufs eingespeist wird. Die Menge soll so bemessen sein, daß sie ausreicht, um in dieser Destillationskolonne so viel an nichtaromatischen Kohlenwasserstoffen aus dem Kreislauf zu entfernen, eine Anreicherung an Nichtaromaten in dem Dehydrierungskreislauf verhindert wird. Das aus dieser Destillationskolonne anfallende Athylenbenzol wird wieder in den Dehydrierungskreislauf2urUckgeleitet. Diese Alternative ist besonders bei einem System anwendbar, bei dem das Benzol und das Toluol vor der Abtrennung des Athylbenzol-RUcklaufs aus dem Gemisch der Dehydrierungsprodukte entfernt werden.
  • Die bereits aufgezeigten verschiedenen Verfahrensmöglichkeiten, mit denen die Anreicherung an Nichtaromaten in dem Dehydrierungskreislauf verhindert werden kbnnen, sind schematisch in den Zeichnungen veranschaulicht.
  • Fig. 1 ist ein FlieBbild und zeigt die Vorfraktionierung, die Athyl-Benzol-Superdestillation und die Entfernung der Nichtaromaten, um deren Anreicherung im Athylbenzol-RUcklauf zu verhindern.
  • Fig. 2 ist ein Fließblid und zeigt die Entfernung einer hinreichenden Menge von Nichtaromaten mit dem Benzol-Toluol-Destillat zwecks Verhinderung einer Anreicherung der Nichtaromaten in dem Athylbenzol-RUcklauf.
  • Fig. @ zeigt ein annliches Fließbild, bei dem einen aus dem Athylbenzol-RUcklauf abgezweigte Teilmenge des RUcklaufs extrahiet wird, um die Nichtaromaten daraus zu entfernen.
  • Fig. 4 ist ein FlieBbild ähnlich Fig. 3, jedoch werden die Nichtaromaten aus der abgezweigten Teilmenge durch Destillation entfernt.
  • Fig. 5 ist ein FlieBbild und zeigt die Rückführung des Athylbenzols zur Vorfraktionierung, um überschUssige Mengen an Nichtaromaten durch erneute Destillation des Athylbenzols in der Superdestillationskolonne zu entfernen.
  • Fig. 6 zeigt im Einzelnen die Anwendung einer besonderen Destillationskolonne, mit der aus der reinen Mischung von Athylbenzol und Nichtaromaten ein an Nichtaromaten reiches Konzentrat abdestilliert und aus dem System entfernt wird, um eine wesentliche Anreicherung der Nichtaromaten in dem Athylbenzol-Rücklauf zu verhindern.
  • Fig. 7 zeigt ein ähnliches Fließbild im Einzelnen, be-i dem eine besondere Kolonne in Reihe mit der Superdestillationskolonne geschaltet ist, um die Nichtaromaten aus der Uberkopffraktion der Superdestillationskolonne zu entfernen und dadurch eine übermäßige Anreicherung an Nichtaromaten im System zu verhindern.
  • In Fig. 1 wird ein Beschickungsgut, das neben aromatischen Kohlenwasserstoffen eine wesentliche Menge beispielsweise 2-10 Gewichtsprozent an Nichtaromaten enthaltenkann, welche im Bereich der C8-Aromaten sieden, aus dem Tank 10 über Leitung 14 in die Vorfraktionierkolonne 12 eingefUhrt. Vom Kopf dieser Vorfraktionierkolonne 12 kann Uber Leitung 16 eine Kopffraktion abgenommen werden, die reich an Nichtaromaten ist, während über die Leitung 18 als Bodenprodukt ein Beschickungsgut abgezogen wird, das 1-2 Gewichtsprozent an Nichtaromaten enthält. Aus Leitung 16 wird dieses vorfraktionierte Beschickungsgut in die Superdestillationskolonne 20 eingespeist, die sich aus mehreren Kolonnen mit zusammen mehr als 150 Trennstufen zusammensetzt. Eine solche Kolonne ist in ihren näheren Einzelheiten in Fig. 5 der amerikanischen Patentschrift 2 949 626 dargestellt. In der Superdestillationskolonne 20 ist das über Leitung 22 abgezogene Kopfprodukt eine reine Mischung von Nichtaromaten und Athylbenzol, während der über Leitung 24 abgezogene Sumpf im wesentlichen reines Xylol ist. Wenn beispielsweise das ursprüngliche Beschickungsgut für die Superdestillationskolonne 20 neben * 20 Athylbenzol und 78, 8% Xylole noch 1, 2% Nichtaromaten enthielt, enthält das Kopfprodukt in Leitung 22 nunmehr 95, 3% Athylbenzol und 4, 5% Nichtaromaten. Aus der Leitung 22 wird die Mischung aus Athylbenzol und Nichtaromaten in den üblichen Dehydrierungsreaktor 26 eingespeist, der eine Schicht aus einem Alkali-Eisenoxyd-Mischkatalysator enthält. Als Beispiel hierfür sei der Shellkatalysator 105 genannt, der in den amerikanischen Patentschriften 2 414 585 und 2 460 811 näher beschrieben ist.
  • Die in den Dehydrierungsreaktor 26 eingespeisten Kohlenwasserstoffe werden zusammen mit Wasserdampf bei erhöhter Temperatur von etwa 500-800°C und in einem Wasserdampf : Kohlenwasserstoffverhältnis von etwa 15 bis 30 : 1 über den Katalysator geleitet.
  • Den Dehydrierungsreaktor 26 verläBt über Leitung 27 eine Mischung von Styrol, Athylbenzol, anderen Aromaten und den restlichen Nichtaromaten, um in den Abscheider 28 eingeleitet zu werden, in dem der kondensierte Wasserdampf abgeschieden wird.
  • Aus dem Abscheider 28 gelangen die Reaktinnsprodukte über Leitung 30 in'eine Ko1~onne 32, in der ein Teil des nichtumgesetzten Athylbenzols zusammen mit den Nichtaromaten und mit kleinen Mengen an Benzol und Toluol, die während der Dehydrierung entstanden sind, über Kopf abgetrennt und über Leitung 34 als Rücklauf wieder in den Dehydrierungsreaktor 26 eingespeist werden. Der 3umpf aus der Destillationskolonne 32 besteht aus Styrol und wesentlichen Mengen an Athylbenzol. Er wird über L@itung 37 in eine zweite Destillations@ kolonne 36 eingespeist und dort destilliert. Als Kopffraktion wird aus der Destillationskolonne 36 über Leitung 38 das Athylbenzol abgezogen, das wieder in die Destillationskolonne 32 eingespeist wird.
  • 36 Das im 3umpf verbleibende Rohstyrol verläßt die Destillationskolonne' über Leitung 40 und wird in eine Destillationskolonne 42 eingeführt, als aus der ein Kopfprodukt über Leitung 44 reines 3tyrol abgezogen und in einen. Vorratstank gefördert wird. Vom Sumpf der Destillationskolonne 36 wird über Leitung 44 ein Gemisch aus Teer und Polymerisationsprodukten abgezogen, das verworfen wird. Die Destillationskolonnen 32, 36 und 42 werden bei unteratmosphärischem Druck und bei einer Temperatur betrieben, die unter der Polymerisationstemperatur von Styrol liegt. Der Athylbenzol-Rücklauf in Leitung 34 wird in eine Destillationskolonne 48 eingespeist, die der Styrolabtrennung nachgeschaltet ist. Da der Athylbenzol-Rücklauf in Leitung 34 kein Jtyrol mehr enthalt, kann die Destillationskolonne 48 bei atmosphärischem Druck oder höher und einer entsprechenden Destillationstemperatur betrieben werden. Aus der Destillationskolonne 48 werden das flUchtiger Benzol und Toluol über Kopf durch Leitung 50 abgezogen und aus dem System entfernt. Im Sumpf der Destillationskolonne 48 sammelt sin ein an Athylbenzol reicher Rücklauf, der über Leitung 52 abgezogen und weitgehend über Leitung 54 und 56 zum Dehydrierungsreaktor 26 zurückgeführt wird. In diesem System neigen die Nichtaromaten dazu, sich anzureichern. Wenn beispielsweise durch Leitung 18 ein Beschickungsgut mit einem Gehalt an Nichtaromaten von 1% eingeführt wird und in der Superdestillationskolonne 20 ein Athylbenzolanteil von etwa 20% abgetrennt wird, kann die Mischung aus Nichtaromaten und Athylbenzol auf ein Gehalt von etwa 5 Gewichtsprozent an Nichtaromaten und 95 Gewichtsprozent an Athylenbenzol kommen. Da die Umwandlung von Athylbenzol bei einfachem Durch gang durch den Dehydrierungsreaktor 26 beträchtlich gruger ist als die der Nichtaromaten, die nur zu einem ganz geringen Teil gecrackt werden, wird das Verhältnis zwischen Nichtaromaten und Äthylbenzol in der RUckfluBleitung 34 größer sein als das entsprechende Verhältnis im Beschickungsgut, das durch Leitung 22 strömt. Sobald d die Nichtaromaten in der Rückflußleitung 34 eine höhere Konzentration erreicht haben, kann die bis dahin erfolgte Anreicherung der Nichtaromaten in dem System durch Abziehen von Rückflußgut verhindert werden. Zu diesem Zweck wird der Sumpfanteil aus der Benzol-Toluol-Destillationskolonne 48, der über Leitung 52 abgezogen wird, geteilt. Ein Teil davon wird Uber Leitung 53 aus dem System entfernt. Der Rest des Rücklaufs wird über Leitung 54 in die Leitung 56 eingespeist und dort mit neuem Beschickungsgut vereinigt und in den Dehydrierungsreaktor 26 dhgeführt.
  • Mit der alternativen Arbeitsweise gemäß Fig. 2 kann das Anreichern der Nichtaromaten in dem System durch die Entfernung der Nichtaromaten mit der Kopffraktion in der Benzol-Toluol-Destillationskolonne 48 verhindert werden. Hierbei wird die Neigung der Nichtaromaten ausgenutzt, trotz ihres hoheren Siedepunkts mit den Aromaten ein azeotropes Gemisch zu bilden. Die Eigenart der Nichtaromaten, sowohl mit den flUchtigeren Aromaten, wie beispielsweise Benzol und.
  • Toluol als auch mit dem Athylbenzol azeotrop zu destillieren, erfordert lediglich. in der Destillationskolonne 48 einen tieferen Schnitt zu machen. Dadurch destillieren einige der Nichtaromaten zusammen mit dem Benzol, dem Toluol und geringen Mengen Athylbenzol ab. Auf diese Weise ist es möglich, die Anreicherung an Nichtaromaten im System zu vermeiden.
  • Weiterhin besteht die Möglichkeit, gemäß Fig 3 praktisch das gesamte Athylbenzol in'hoher Ausbeute von den Nichtaromaten abzutrennen.'Nach dieser Arbeitsweise wird der aus Athylbenzol und Nicht aromaten bestehende Sumpf der Benzol-To@uol-Destillationskolonne 48 über Leitungen 52 und 58 ganz oder teilweise in den Extraktor 60 eingeführt. Aus dem Extraktor 60 werden die Nichtaromaten über Leitung 62 abgezogen während das Athylbenzol über Leitung 64 in Leitung 54 zurUckgeführt wird. Durch die Extraktion muß eine Menge an Nichtaromaten abgetrennt werden, daß deren Anreicherung im System vermieden wird. Die Grouse des Anteils der von dem Sumpf der Destillationskolonne 48 dem Extraktor 60 zugefuhrt wird, wird durch das Regelventil 59 bestimmt. Das Regelventil 59 regelt das Durchflußvolumen in Leitung 54, so dal3, eine gel gendre Menge des Sumpes aus der Destillationskolonne 48 Uber Leitung 58 zum Extraktor 60 abgeleitet wird. Der Rest des Sumpfes aus der Destillationskolonne 48 gelangt in Leitung 54 und wird dort mit dem reinen Athylbenzol aus Leitung 64 vermischt. Diese Mischung wird in Leitung 22 eingeführt und gelangt von dort Uber Leitung 56 wieder in den Deh9tierungsreaktor 26.
  • Der Extraktor 60 kann auch mit dem aus aNichtaromaten und Athylbenzol bestehenden Gemisch aus Leitung 22 gespeist werden, das über die Leitungen 22a und 58 in den Extraktor 60 eingeführt wird.
  • Auf diese Weise kann die Gesamtmenge des Gemisches aus Nichtaromaten und Athylbenzol aus der Leitung 22 in den Extraktor 60 ebenso eingerUhrt werden, wie eine vorbestimmte Teilmenge. Auf diese Weise kdnnen die Nichtaromaten entfernt werden, bevor das Äthylbenzol enthaltende Gemisch aus Leitung 22 in den Dehydrierungsreaktor 26 eintritt und zwar entweder vollständig oder teilweise, je nachdem ob das Ventil 49 geöffnet oder geschlossen ist.
  • Die durch Leitung 58 abgeleitet Menge kann sehr klein sein, wenn der Wirkungsgrad der Solventextraktion in dem Extraktor 60 so hoch ist, daß praktisch alle Nichtaromaten aus dem Athylbenzol entfernt werden. In einem solchen Fall kann die Anlage relativ klein sein.
  • Man kann aber auch einen grdßeren Teil oder sogar die Gesamtmenge des Sumpfes durch Einstellen von Ventil 59 durch Leitung 58 Rließen lassen, so daß GesamtrUcklauf oder ein relativ großer Teil davon in dem Extraktor. 60 behandelt wird. HierfUr ist ein größerer Extraktor 60 erforderlieh, der jedoch mit einem relativ geringen Wirkungsgrad betrieben werden kann. Auf jeden Fall muS erreicht werden, daß durch die RUckfluBextraktion so viel Nichtaromaten aus dem System entfernt werden, daß eine Anreicherung der Nichtaromaten in dem System mit Sicherheit verhindert wird.
  • Nach einer vierten und in Fig. 4 schematisch dargestellten Durchführungsmogliohkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der RUckfluß aus Nichtaromaten und Äthylbenzol, der als Sumpf aus der Destillationskolonne 48 über Leitung 52 abgezogen wird, über Leitung 54 zur Leitung % 22 zurückgeleitet und gelangt mit neuem Beschickungsmaterial vermischt über Leitung 56 in den Dehydrierungsreaktor 26. Durch entsprechende Einstellung des Ventils 59 wird eine Teilmenge des Rückflusses aus Nichtaromaten und Äthylbenzol abgetrennt und über Leitung 52 in die Destillationskolonne 66 eingeleitet. In dieser Destillationskolonne 66 werden über Kopf solche Mengen an Nichtaromaten abgetrieben, daß eine Anreicherung von Nichtaromaten in dem Rücklaufsystem vermieden wird.
  • Der Sumpf der Kolonne 66 wird über Leitung 68 abgezogen und unterhalb des Ventils 49 in die Leitung 54 zurückgeführt.
  • Nach einer funften und in Fig. 5 dargestellten Alternative des erfindungsgemäeßen Verfahrens kann der aus Athylbenzol und Nichtaromaten bestehende Rücklauf, der den Sumpf der Destillationskolonne 48 über Leitung 52 verläßt, durch entsprechende Einstellung der Ventile 59 und 61 in zwei Teilströme geteilt werden. Ein Teilstrom wird über Leitung 54 in Leitung 22 eingespeist und von dort zusammen mit neuem Ausgangsmaterial über Leitung 56 in den Dehydrierungsreaktor 26 eingefuhrt. Die andere Teilmenge flieBt über Leitung 70 zur Leitung 14 zurück, durch die frisches Beschickungsgut in die Fraktionierkolonne 12 eingespeist wird. Auf diese Weise wird der Gehalt an Nichtaromaten in der Fraktionierkolonne 12 vermindert, wobei die Nichtaromaten diese Fraktionierkolonne 12 über Kopf durch Leitung 16 verlassen. Bei dieser Art der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es jedoch wesentlich, daB die beiden Teilströme in ihren Mengenverhältnissen so zueinander eingestellt werden, daB eine Anreicherung von Nichtaromaten in der zum Dehydrierungsreaktor 26 fUhrenden Leitung 56 vermieden wird.
  • Nach der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform des erfindungsgemäBen Verfahrens wird das Beschickungsgut der Superdestillationskolonne 20 zugeführt. Diese Superdestillationskolonne 20 trennt das Beschickungsgut in eine Kopffraktion in Leitung 22 und in dne Sumpffraktion in Leitung 24. Die Kopffraktion enthält wesentliche Mengen Athylbenzol und Nichtaromaten, während die Sumpffraktion hauptsächlich aus Xylolisomeren besteht. Uber Leitung 22 gelangt die Kopffraktion zu einer Destillationskolonne 72, die so betrieben wird, daß die Hauptmenge der Nichtaromaten zusammen mit einem Teil des Athylbenzols Uber Kopf durch Leitung 74 abgeht. Ein Teil dieses Kopfproduktes wird als Rücklauf wieder in die Destillationskolonne 72 eingeführt. Die Sumpffraktion aus der Destillationskolonne 72 wird Uber Leitung 23 abgezogen und der Leitung 56 zugefUhrt, die in den Dehydrierungsreaktor 26 mUndet.
  • Das Ventil 80 dient dazu, die Durchflußmenge in Leitung 54 zu begrenzen, so daß ein Teil des RUcklaufguts Uber Leitung 78 der Destilletionskolonne 72 zugefUhrt wird. Erst wenn das Ventil 80 völlig geschlossen ist, gelangt die Gesamtmenge an zurückgeleitetem Gemisch an Nichtaromaten und Athylbenzol durch Leitungen 78 und 22 in die Destillationskolonne 72. Die Einstellung des Ventils 80 richtet sich in erster Linie nach dem Prozentgehalt an Nichtaromaten in der Leitung 23. Normalerweise enthält der Sumpf aus der Destillationskolonne 72 bis zu 5% Nichtaromaten, die über Leitung 23 in den RUcklauf von Leitung 54 gelangen und mit diesem tuber Leitung 56 in den Dehydrierungsreaktor 26 fließen. Bei dieser AusfUhrung ist unter UmstKnden die Vorfraktionierkolonne 12 entbehrlich. Die rohen C8-Aromaten, die bis zu etwa 5% an Nichtaromaten enthalten, werden zunächst durch Leitung 18 zur Superdestillationskolonne 20 gefthrt, um das Athylbenzol von den anderen C$-Aromaten abzutrennen. Das Gemisch aus Athylbenzol und Nichtaromaten wid dann in der Destillationskolonne 72 fraktioniert, um den Gehalt an Nichtaromaten in dem Kohlenwasserstoffgemisch zu vermindern, das in den Dehydrierungsreaktor 26 eingeftihrt wird.
  • Nach einer siebten Abwandlung des in Fig. 1 dargestellten Verfahrensablaufs, die in Fig. 7 gezeigt wird, ist ist e Superdestillationskolonne in mehreren Kolonnen 101, 102 und 103 unterteilt (s. hierzu die Superdestillationskolone von Fig. 5 der amerikanischen Patentschrift 2 959 626). Außerdem ist für diese Durchführungsart des erfindungsgemäßen Verfahrens eine weitere Destillationskolonne 108 vorgesehen. Das Beschickungsgut, daß über Leitung 18 eintritt, gelangt zuerst zur mittleren Superdestillationskolonne 1023 deren Sumpfprodukt als Rückfluß über Leitung 19 in die Superdestillationskolonne 103 eingespeist wird, von deren Sumpf durch Leitung 21 pråktisch reine Xylole abgezogen werden. @ie Kopfprodukte aus den Superdestillationskolonnen 102 und 103 fließen über die Leitungen 105 bzw. 106 zur nächsten Destillationskolonne 101 bzw. 102 Aus der Superdestillationskolonne 101 wird das relativ hoch raffinierte Athylbenzol-Nichtaromaten-Gemisch als Kopfprodukt über Leitung 107 zur Endkolonne 108 geführt. Aus dieser Destillationskolonne 108 wird als Sumpfprodukt ein relativ ereines Athylbenzol als RUckSluß zur Superdestillationskolonne 101 zurückgeleitet. Das durch Leitung 110 aus der Destillationskolonne 108 abgezogenen Kopfprodukt ist eine Mischung des größten Teils der Nichtaromaten mit etwas Athylbenzol. Ein Teil dieses Kopfproduktes wird kondensiert und tuber Leitung 111 in die Destillationskolonne 108 zurUckgefUhrt, während der Rest des Kopfroduktes über Leitung 112 aus dem System abgezogen wird. Aus der Destillationskolonne 108 wird in mittlerer Hoche über Leitung 113 ein relativ sauberes Athylbenzol abgezogen, das mit dem Rückfluß aus Leitung 54 vereinigt und zum Dehydrierungsreaktor 26 gefuhrt wird. Die Menge der Nichtaromaten in dem Rückfluß der über Leitung 54 gefördert wird, kann ebenfalls kontrolliert werden, um ein nachteiliges Anreichern zu verhindern. Zu diesem Zweck ist jedes der im Vorstehenden beschriebcnen Verfahren geeignet, mit dem die Menge der Nichtaromaten in dem RUcklaufgemisch eingestellt werden kann. Es ist aber auch möglich, die Destillationskolonne 108 mit zur Entfernung der Nichtaromaten zu verwenden, die in dem Rückfluß-gut über Leitung 54 zugefUhrt wird.
  • Beispiel 1 Zur Durchführung des in Fig. 1 dargestellten Verfahrensablaufs wird ein rohes Beschickungsgut aus 3,0% Nichtaromaten, 1,5% Toluol, 20, 0% Athylbenzol, 10, 5% p-Xylol, 56,0% m-Xylol und 9,0% o-Xylol (sämtliche Gewichtsprozent) in eine Fraktionierkolonne 12 eingeleitet. Diese enthdlt 60 Böden und wird mit einem Rücklaufverhältnis von 15, 1 betrieben. Das konünuierlich abgezogene Kopfprodukt besteht aus 55, 6% Nichtaromaten, 41, 6 Toluol und 2, 8 Athylbenzol. Der Sumpf enthält 58, 0% m-Xylol, 9, 4% o-Xylol, 10, 9% p-Xylol, 20, 7% Athylbenzol und 1, 0% Nichtaromaten.
  • Der Sumpf dieser Fraktionierkolonne 12 wird in die Superdestillationskolonne 20, die aus Destillationskolonnen mit insgesamt 390 Böden besteht, eingeführt. Die C8-Fraktion, die in die Superdestillationskolonne 20 eingespeist wird, durchläuft zunächst einen Wärmeaustauscher, in dem ihre Temperatur soweit erhöht wird, daß ein Teil der C8-Aromaten verdampft. Nach dem Verlassen des TWärmeaustauschers tritt das Beschickungsgut in die erste der drei Kolonnen ein, deren jede 130 Böden aufweist und mit einem RUcklaufverhältnis von 75 : 1 betrieben wird. Die aus der ersten Kolonne über Kopf austretenden Dämpfe werden am Fuß der mittleren Kolonne eingefUhrt, und der Dampf, der die Kolonnen oben verläßt, strömt zum Fuß der dritten Kolonne. Gleichzeitig wird Flüssigkeit, die als Sumpfprodukt abgezogen wird, zur erneuten Behandlung am Kopf der vorhergehenden Kolonne eingeführt. Insgesamt enthält rnan dadurch eine Kolonne mit 390 Böden und einem Rücklaufverhältnis von 75 : 1.
  • Das Kopfprodukt aus der dritten Kolonne, das aus 95,3% Äthyl benzol, 4,5% Nichtaromaten und 0, 2% Xylolen besteht, wird in den Dehydrierungsreaktor 26 eingeleitet. Der aus Xylol bestehende Sumpf der ersten Kolonne geht in den Lagerbehälter ; er hat die Zusammensetzung 85,1% m- und p-Xylol, 2,1% 2thylbenzol, 11,5% o-Xylol und 0,3% Michtaromaten.
  • Vor der Einführung des Kopfproduktes aus der dritten Kolonne wird diesem zurückgeführtes Athylbenzol zugeführt. Der Dehydrierungsreaktor 26 wird bei einer Temperatur von 610°C und einem Druck von 4,5 atü bei einem Wasserdatnpf : Kohlenwasserstoff-Verhältnis von 17 : 1 betrieben. Der flüssige Anteil des dehydrierten Produktes besteht aus 0,6% Benzol, 2,5% Toluol, 6,6% Nichtaromaten, 56,8% nicht umgesetztem Athylbenzol und 328% Styrol. Entstandene Gase verlassen das Syste'CFl durch einen Abzug (nicht dargestellt). Die Mischung fließt über einen Abscheider 28 in eine Destillationskolonne 32, aus der ein an Xthylbenzol reiches Kopfprodukt abgezogen wird. Der Sumpf dieser Destillationskolonne 32 besteht in der Hauptsache aus Styrol und kleinen Mengen Zersetzungsprodukten. Die Destillationskolcnne 32 wird unter vermindertem Druck und bei einer Temperatur unterhalb der Polymerisationstemperatur des Styrols betrieben, um die Polymerisation möglichst gering zu halten. Das Kopfprodukt hat die Zusarnmensetzung 84, 4% Äthylbenzol, 9,9% Nichtaromaten, 0,9% Benzol, 3, 8% Toluol und 1,0% Xyloel. Es wird als Rücklauf in eine Destillationskolonne 46 eingespeist, in der das Benzol und das Toluol grob abgetrennt werden, so daß ein Produkt entsteht, welches nunmehr 10% Nichtaromaten, 86% Äthylbenzol, 3,0% Toluol und 1% Xylole enthält.
  • Der Dehydrierungsreaktor 26 arbeitet mit einer etwa 40% igen Umwandlung des Athylbenzols pro Durchgang, während die Umwandlung der Nichtaromaten beim Passieren des Katalysators nur etwa 15% betrSgt. In diesem kontinuierlichen Verfahren fließt das gesamte nicht umgewandelte Athylbenzol zum Dehydrierungsreaktor 26 zurück.
  • Da die Umwandlung der Nichtaromaten nur etwa ein Drittel der Umwandlung des Athylbenzols beträgt, fUhrt dieser vollständige Kreise lauf dazu, daß sich das Verhältnis der Nichtaromaten zum Athylbenzol in dem System erhöht. Dieser Zuwachs kann jedoch nach dem in Fig. 1 umrissenen Verfahren gesteuert werden, indem ein Teil des Rücklaufes zum Dehydrierungsreaktor 26 über Leitung 53 abgezogen wird. Auf diese Weise wird die Konzentration an Nichtaromaten im RUcklauf zum Dehydrierungsreaktor auf 10 Gewichtsprozent eingeregelt.
  • Man ersieht aus diesem Beispiel, daß der Gehalt des Rücklaufes an Nichtaromaten, der zuerst 6% beträgt, kontinuierlich steigen wird, bis schließlich 10 Gewichtsprozent Nichtaromaten im Rücklauf enthalten sind. Wenn die Nichtaromaten 10% des Rücklaufes ausmachen, werden kontinuierlich 14% des Rücklaufes abgezweigt. Da praktisch keine Nichtaromaten mit dem Styrol abgehen, sondern im rUckfljeBenden Gut verbleiben, hängt der abzuzweigende Anteil des Rücklaufs grundsätzlich von der zulässigen Nichtaromatenkonzentration ab, die in den Dehydrierungsreaktor 26 eingefUhrt werden kann. Wirddie zulässige Konzentration auf 8 Gewichtsprozent des RUcklaufes zum Reaktor vennindert, musse 32 des RUeklaufes abgezogen werden. Die Anreicherung von Nichtaromaten im System ist umgekehrt proportional l der Menge an Rücklauf, die dem System entnommen wird. Je großer aber der abgezogene Rücklauf ist, desto weniger Styrol wird aus dem superdestillierten Äthylbenzol gewonnen.
  • Beispiel 2 Das Verfahren von Beispiel 1 wird wiederholt, jedoch wird die Destillationskolonne 46 so betrieben, daß ein tieferer Schnitt des Rücklauf@Gutes erhalten wird, wobei genügend viel von den Nichtaromaten zusammen mit etwas Athylbenzoientnommenwirdeum den Gehalt des Rücklaufes an Nichtaromaten zu vermindern. Dieser Rücklauf wird vor der Behandlung im Dehydrierungsreaktor 26 mit dem Kopfprodukt der Superdestillationskolonne 20 vereinigt. Dementsprechend wird die Destillationskolonne 46 so betrieben, daß ein Kopfprodukt aus etwa 14% Toluol, 9,5% Benzol, 12% Nichtaromaten und 64, 5% Athylbenzol anfällt. Der Sumpf aus der Destillationskolonne 46 wird zum Dehydrierungsreaktor 26 zurückgeleiteti er besteht in erster Linie aus Athylbenzol mit einem Gehalt von 10% Nichtaromaten sowie Spuren Benzol und Toluol. Die Athylbenzol-Verluste sind gegenüber dem Verfahren von Beispiel 1 um die Hälfte vermindert, und trotzdem wird die Anreicherung der Nichtaromaten angemessen kontrolliert.
  • Beispiel 3 Wiederum wird das Verfahren von Beispiel 1 befolgt, jedoch wird ein T Teil des RUcklaufes, der als Sumpf in der Destillationskolonne 48 anfällt, zwecks Entfernung der Gesamtmenge oder wenigstens eines wesentlichen Teiles der Nichtaromaten verarbeitet. Aus diesem Grunde wird ein Teil des Rückluafs, wie in Fig. 3 gezeigt, beispielsweise 7% des RUcklaufs, aus Leitung 52 abgezweigt und über Leitung 58 durch eine Extraktionsanlage 60 geführte in der praktisch alle Nichtaromaten durch Extraktion nach irgendeinem Ublichen Verfahren entfernt werden. Beispielsweise wird eine Extraktionsanlage benutzte die fUr einen Betrieb bei erhöhter Temperatur von 143°C und einem Druck von 58 atU ausgelegt ist. Als Losungsmittel in der Extrak-\ tionseinheit wird Diäthylenglycol mit 6% Wasser benutzt. Das Gut gelangt durch einen Wärmeaustauscher, wo es auf fast 143°C vorgewkrmt wird, in das Extraktionssystem und wird in mittlerer Hohe in den Extraktor 60 gepumpt. Heißes Lösungsmittel von 143 C und 58 atü läuft in einem lVerhältnis von etwa 10 Teilen Lösungsmittel auf ein Teil des zurückgeführten Gutes in den Kopf des Extraktores 60. Gleichzeitig wird in den FuS des Extraktors 60 ein Leichtkohlenwasserstoff-RUckfluB aus dem Kopfprodukt der Lösungsmittehbtrennung eingeleitet.
  • Der paraffinische RUcklauf wird mit etwa 15% der Losungsmittelgeschwindigkeit eingeleitet. Die in dem Rücklauf enthaltenen Nichtaromaten verlassen den Extraktor 60 über Kopf und werden durch Leitung 62 aus dem System entfernt. Eine an Aromaten reiehe, heiße extrahierte Losung in dem Lösungsmittel wird am Fuß des Extraktors 60 abgezogen und in einen W§rmeaustauscher auf 110°C g abgekWhlt. Das Lösungsmittel geht dann in einen Lösungsmittelabtrenner. In diesem wird durch Verminderung des Druckes unter 6, 8 atü der Anteil an flüchtigen, nichtaromatischen Kohlenwasserstoffen durch Entspannungsdestillation abgetrennt und geht über Kopf ab, während die nicht verflüchtigte Lt$sung von Aromaten in dem Lösungsmittel, die sich im Sumpf befindet, durch ein Uberlaufgesteuertes Ventil zu einem Punkt in der Nähe des Kopfea des Lösungsmittelabtrenners geführt wird. Da die Nichtaromaten in der Lösungsmittelablösung am flüchtigsten sind, werden sie wirksam vom Kopf der Kolonne zusammen mit einigen der flüchtigsten Aromaten entfernt. Dieses Material wird in einem Wärmeaustauscher kondensiert und als Rückfluß zum Boden des Extraktors zurückgeleitet.
  • Dan praktlsch 100% reine Athylbenzol wird zusammen mit Wasserdampf als Seitenstrom von dem Lösungsmittelabtrenner abgezogen. Diese Dampfmischung wird in einem Wärmeaustauscher abgekühlte um das Athylbenzol zu verflüssigen und dann in einen Speicher gebracht, aus dem das Athylbenzol abgezogen und dem Rücklauf zum Dehydrierungsreaktor 26 zugeführt wird.
  • Beispiel4 Ein Shnlicher Effekt wie in Beispiel 3 wird erzielt, wenn gemäß Fig. 4 eine getrennte Destillationskolonne 66 an Stelle der Extraktionsanlage 60 in den Rücklauf im Anschluß an die Destillationskolonne 48 eingesetzt wird.
  • Die Destillationskolonne 66 dient dazu, einen Teil der Nichtaromaten abzudestillieren, anstatt sie wie im vorigen Beispiel zu extrahieren.
  • Der Sumpf aus der Destillationskolonne 48 wird zum Dehydrierungsreaktor 26 geleitet. 50% dieses Stromes werden jedoch abgezweigt und zu der Destillationskolonne 66 gefuhrt, um dort behandelt zu werden. Dieses Material wird in mittlerer Hoche in die Destillationskolonne 66 eingespeist. Diese arbeitet mit einem Rücklaufverhältnis von 10 : 1 und gibt eine Kopffraktion aus 15% Nichtaromaten und 85% Athylbenzol ab, die Spuren von Rückständen enthält.
  • Die relativ reinere Athylbenzolfraktion wird am FuB der Destillationskolonne 66 abgezogen und zum Rücklauf zurückgeleitet. Die Destillationskolonne 66 wird mit einem geringen Wirkungsgrad betrieben und schickt 9, 4 Nichtaromaten mit der Athylbenzol-Fraktion zum Rücklauf zurück. Dieser Rücklauf wird mit dem Kopfprodukt der Superdestillationsanlage 20 wie in Beispiel 1 vermischt und in dem Dehydrierungstaktor 26 behandelt. Die Vereinigung des Rücklaufs mit dem Superdestillat (Athylbenzol + 4, 5 Gewichtsprozent Nichtaromaten) ergibt schließlich ein Beschickungsgut für den Dehydrierungsreaktor 26, das maximal 8% Nichtaromaten enthält.
  • Beispiel 5 In einem alternativen Verfahren wird die Kopffraktion, die 4, 5% Nichtaromaten enthält, in Leitung 22 aus der Superdestillationskolonne 20 liber Leitung 22a zu einer Extraktionsanlage 60 geleitet, die in Fig. 3 dargestellt ist. Diese Extraktionsnalage wird wie in Beispiel 3 betrieben. Der angereicherte, 1, 8% Nichtaromaten enthaltende Athylbenzolstrom wird dann als Beschickungsgut über Leitung 54 zum Dehydrierungsreaktor 26 geleitet. Das Dehydrierungsprodukt wird wie oben in Beispiel 1 beschrieben, verarbeitet, jedoch wird kein RUcklauf aus dem System abgezweigt. Eine genQgende Menge der Nichtaromaten kann entfernt werden, indem nur 50% der Kopffraktion aus der Superdestillationskolonne 20 durch die Extraktionsanlage 60 geschickt werden, um eine Anreicherung der Nichtaromaten zu verhindern.
  • Beispiel 6 Es ist etwas wirtschaftlicher, die Fraktionierkolonne 12 zur Fraktionierung eines Teiles des Rücklaufes in Leitung 54 zu verwenden, wie es in Fig. 5 veranschaulicht ist. Zu diesem Zweck wird der RUcklauf in Leitung 54 mittels der Ventile 59 und 61 geteilt, so daß 15% über Leitung 70 in die Franktionierkolonne 12 gelangen, während der restliche Teil der Leitung 22 folgt und über Leitung 56 mit dem Beschickungsgut vereinigt in den Dhydrierungsreaktor 26 gelangt.
  • Der Sumpf aus der Fraktionierkolonne 12 hat annähernd den gleichen Gehalt an Aromaten, ist jedoch wesentlich reicher an Athylbenzol.
  • Das Kopfprodukt der Superdestillationskolonne 20, das zur Dehydrierung strömt, bleibt unverändert, unddas System wird in der gleichen Weise wie in den vorhergehenden Beispielen betrieben mit dem Vorzug, daß die Fraktionierkolonne 12 stGrker ausgenutzt wird, wodurch die Destillationskolonne 66 entbehrlich wird. Das Ergebnis dieses Verfahrens ist eine etwas schwerere Beladung der Superdestillationskolonne 20, was wiederum eine bessere Abtrennung des AthylbensoLs von den Xylolen bedingt.
  • Beispiel 7 Nach einer anderen DurchfUhrungsart des erfindungsgemäBen Verfahrens kann unter Weglassung der Fraktionierkolonne12eineAnlage verwendet werden, wie sie in Fig. 6 gezeigt ist. Nach diesem Verfahren wird eine Kolonne 72 mit etwa 60 Böden in Leitung 22 geschaltet. Die über Kopf der Superdestillationskolonne 20 abgehende Mischung von Nichtaromaten und Athylbenzol wird in die Mitte der Kolonne 72 geleitet, die mit einem RUckfluBverhältnis von 10 : 1 arbeitet. Diese durch Leitung 22 abgezogene Kopffraktion besteht wegen des Fortfalls der Fraktionierkolonne 12 aus etwa 12, 9% t Nichtaromaten, 0, 7% Toluol und Rest Athylbenzol (in Gewichtsprozent). Der über Leitung 23 abgezogene Sumpf enthält 3, 0% Nithtaromaten, und der Rest ist Athylbenzol. Der Sumpf wird dann zum Dehydrierungsreaktor 26 gefUhrt. Wie in dem vorhergehenden Beispiel kann ein Teil des RUcklaufs in Leitung 54 Uber Leitung 78 abgezogen und zur Beschickungsleitung 22 der Destillationskolonne 72 gefhrt werden. Auf diese Weise wird die Funktion der Fraktionierkolonne 12 von der Destillationskolonne 72 vollständig übernommen. Diese entfernt überschUssige Nichtaromaten und macht dadurch die Fraktionierkolonne 12 entbehrlich. Außerdem wird ein kleiner Teil des Rücklaufs destilliert, um UberschUssige Anreicherung von Nichtaromaten in dem System zu verhindern. Beispielsweise wird durch Verengung des Vedils 18 eine Menge von 15% des e RUcklaufs aus Leitung 54 zur Destillationskolonne 72 geleitet, während der Hauptteil des RUcklaufs, der die Zusammensetzung von Beispiel 1 hat, aus Leitung 54 in die Leitung 23 mUndet. Das vereinigte Gut strdmt Uber Leitung 56 in den Dehydrierungs@eak@ tor 26.
  • Beispiel 8 Es ist möglich, die in Fig. 5 der amerikansichen Patentschrift @t 2 959 626 gezeigte Superdestillationsanlage so zu betreiben daß in einer zusätzlichen Destillationskolonne 108, die der Destillationskolonne 72 in gewissem Sinn analog ist, eine Abtrennung von Nichtaromaten erfolgt. Der Vorteil ists daß die Nichtaromaten wirksuer abgetrennt werden können und daß die Zufuhr von Athylbenzol zu dem Dehydrierungsreaktor 26 als Seitenstrom von einem mittleren Teil der Destillationskolonne 108 abgenommen werden kann. Dadurch ist die Qualität des in den Dehydrierungsreaktor 26 eingeleiteten Gutes tatsächlich ebenso gut wie in den vorhergehenden Beispielen. Wie in der genannten amerikanischen Patentschrift erläuterte ist bei der Verarbeitung von rohem C8-Aromaten-Material zwecks Erzeugung von praktisch reinem Styrol in jedem Fall eine hervorragende Wirtschaftlichkeit erzeibar, und sehr hohe @anheitsgrade, z. B. 99,7% und mehr, lassen sich einstellen. Die früherens kostspieligen Vorextraktionsbehandlungen, die zur Entfernung aller Nichtaromaten fUr erforderlich gehalten wurden, können jetzt entfallen. Vorzugswise wird die Verarbeitung unter Vorfraktionierung durchgefUhrt, um den Anteil der Nichtaromaten auf vernünftiger Hbbe (bis zu 5%) zu halten, und das Destillat wird dann gemäß Jener Patentschrift superdestilliert. Es hat sich gezeigt, daB diese Nichtaromaten die scharfe Abtrennung von Äthylbenzol von den Xylolisomeren in der C8-Fraktion nicht stören. Die in dem kritischen C8-Bereich siedenden Nichtaromaten bestehen im allgemeinen aus Nonanen, obgleich deren tatsächlicher Siedepunkt hdher liegt als der des Äthylkbenzols, destillieren sie als azeotropes Gemisch mit dem Athylbenzol ab und treten bei der Superdestillation dls Kopfprodukt auf.
  • Patentansprüche

Claims (3)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Verfahren zur lierstellung von Styrol aus einem Gemisch, das Athylbenzol und andere C8-Aromaten, vorwiegen o-, m-und p-Xylol, sowie bis zu etwa 5% nichtaromatische etwa im Bereich der C-Aromaten siedende Kohlenwasserstoffe aufweist, gekennzeichnet durch den kontinuierlichen Ablauf folgender Verfahrensschritte : a) daß das Athylbenzol und die nichtaromatischen Verbindungen von den anderen C8-Aromaten durch Destillation befreit werdeti, b) daß das die nichtaromatischen Kohlenwasserstoffe enthaltende Athylbenzol dehydriert wird, c) da6 das bei der Dehydrierung erhaltene Styrol aus dem Reaktionsgemisch, welches das nicht dehydrierte Athylbenzol und die nichtaromatischen Kohlenwasserstoffe enthält, durch Destillation entfernt wird, d) daß das gesamte oder wenigstens ein Teil des vom Styrol befreiten ReaktionsgemiDhes im Kreislauf zur Dehydrierung zurückgeführt wird, gegebenenfalls nachdem wenigstens ein Teil der nichtaromatischen Kohlenwasserstoffe aus diesem rUcklaufenden Reaktionsgemisch entfernt ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem von Styrol befreiten Reaktionsgemisch, bevor dieses im Kreislau. zur Dehydrierung zurUckgeführt wird, die nichtaromatischen Kohlenwasserstoffe und die bei der Dehydrierung neben dem Styrol anfallenden Aromaten, wie Benzol und Toluol, durch eine Destillation entfernt. werden.
  3. 3. Verfahren nach AnsprUchen 1 und 2} dadurch gekennzeichnete daB wenigstens ein Teil des vom Styrol befreiten Reaktionsgemisches, bevor dieses im Kreislauf zur Dehydrierung zurUckgefUhrt wird, zugleich mit dem nach Verfahrensschritta)erhaltenenGemachesaus Athylbenzol und nichtaromatischen Verbindungen zur Entfernung der nichtaromatischen Verbindungen destilliert wird.
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