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DE1441565C - Gerät zur Anzeige von Hindernissen zur Verwendung an Fahrzeugen - Google Patents

Gerät zur Anzeige von Hindernissen zur Verwendung an Fahrzeugen

Info

Publication number
DE1441565C
DE1441565C DE1441565C DE 1441565 C DE1441565 C DE 1441565C DE 1441565 C DE1441565 C DE 1441565C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
beat
low
modulator
obstacle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Die Anmelder Sind
Original Assignee
Aubert, Henri; Sokolowsky, Joel; Paris
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Anzeige von Hindernissen zur Verwendung an Fahrzeugen mittels akustisch wahrnehmbarer, in Abhängigkeit von der Entfernung eines Fahrzeuges von einem Hindernis veränderlicher und ein Maß für diese Entfernung darstellender Töne, die einer mittels zwei Oszillatoren erzeugten Schwebung entsprechen, von denen der eine ein feste und der andere eine in Abhängigkeit von dem Abstand zwischen an dem Fahrzeug angebrachten elektrischen Leitern und dem Hindernis veränderliche Frequenz erzeugt, wobei die Schwebung in einer Mischstufe erzeugt und einem elektroakustischen Wandler, z. B. einem Lautsprecher, zugeführt wird.
Ein solches Gerät ist insbesondere für Lastkraftwagen vorteilhaft anwendbar, da es dem Fahrer ermöglicht, hinter dem Wagen befindliche Hindernisse festzustellen, ohne deren Entfernung abschätzen zu müssen, wodurch ein sicheres Rückwärtsfahren erfolgen kann.
Bekannt ist ein akustisch arbeitendes Warn- bzw. Suchgerät, insbesondere für Flugzeuge, welches die Annäherung einer Schallquelle an eine andere anzeigt. Das Gerät weist ein oder mehrere auf die Schallimpulse der Motorenanlage abgestimmte Mikrofone und ein durch diese gesteuertes Anzeigeinstrument auf, welches in Abhängigkeit von der Stärke der von den Mikrofonen aufgenommenen Interferenztönen das Maß der Annäherung der zweiten Schallquelle erkennen läßt. Das Anzeigeinstrument ist so eingestellt, daß es im Augenblick der Annäherung der zweiten Schallquelle auf eine vorbestimmte Entfernung ein automatisches Warnsignal auslöst. Dieses Gerät arbeitet jedoch, wie bereits erwähnt, akustisch. Demgegenüber arbeitet das erfindungsgemäße Gerät elektrisch; lediglich die Anzeige erfolgt akustisch (deutsche Patentschrift 740 176).
Es ist bereits bei Minensuchgeräten bekannt, Gegenstände, insbesondere metallischer Art, dadurch aufzuspüren, daß die Gegenstände dazu benutzt werden, Kapazitätsänderungen in einem Schwingkreis hervorzurufen, so daß dieser verstimmt wird. Vergleicht man die Frequenz des verstimmten Schwingkreises mit der Frequenz eines fest eingestellten Schwingkreises, so ergibt sich je nach der Verstimmung eine Schwebung. Die Frequenz der Schwebung ist um so tiefer, je geringer die Verstimmung ist, d. h. auch je weiter die Gegenstände von dem zu verstimmenden Schwingkreis entfernt sind.
Die Anwendung dieses Prinzips an Fahrzeugen besteht darin, daß im Fahrerhaus des Fahrzeuges ein Lautsprecher angebracht ist, der die Schwebung als Ton aussendet. Wie bereits erwähnt, ist der Ton bei einer geringen Verstimmung, also bei einer großen Entfernung eines Hindernisses sehr tief. Das menschliche Ohr ist jedoch nicht in der Lage, unter dem Hörbereich liegende Frequenzen wahrzunehmen.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, das Gerät der eingangs beschriebenen Art dahingehend zu verbessern, daß auch die unter dem Hörbereich liegenden Frequenzen noch wahrnehmbar sind.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen der Mischstufe und dem elektro-akustischen Wandler mindestens zwei zur Übertragung unterschiedlicher Frequenzen ausgelegte Kanäle vorgesehen sind und daß das Gerät durch die Schwebungsfrequenz steuerbare Schalteinheiten enthält, die mindestens einen der Kanäle auswählen und von der Schwebung abhängige, akustisch wahrnehmbare Töne mit jeweils unterschiedlichen akustischen Eigenschaften liefern.
Eine praktische Verwirklichung des Erfindungsgedankens kann darin bestehen, daß außer den beiden Oszillatoren ein Hilfsgenerator, z. B. ein Multivibrator, vorgesehen ist und daß eine der Schalteinheiten ein : Modulator ist, der die von dem Hilfsgenerator ] erzeugten Schwingungen mit der Schwebung moduliert, ·
ίο so daß der Schwebungston unmittelbar akustisch wahr- \ nehmbar wird. Dieses Verfahren beruht also darauf, daß man die Schwebung einer hörbaren Frequenz aufmoduliert. Es ist dadurch möglich, selbst sehr tiefe Schwebungsfrequenzen hörbar zu machen. Die sehr tiefen Schwebungsfrequenzen führen dann zu einem An- und Abschwellen der hörbaren Frequenz.
Da die Schwebungsfrequenz selbst hörbar und sogar -. sehr hoch werden kann, würde das Verfahren der ' Aufmodulierung der Schwebung auf eine hörbare
ao Frequenz ohne weitere besondere Maßnahmen zu : einem schwer deutbaren Signal führen, sobald die Schwebung eine Frequenz aufweist, die im Verhältnis zu der hörbaren Frequenz des Hilfsgenerators nicht mehr klein ist. Der Modulierungseffekt würde nämlich nicht nur die Frequenz / (die, wenn sie zu tief ist, unhörbar ist) der Schwebung selbst und die Frequenz F (die hörbar und unveränderlich ist) des Hilfsozillators akustisch wahrnehmbar machen, sondern dazu noch die Frequenzen f+F und F—f sowie mit geringeren Amplituden die Frequenzen nF-\-mf, wobei η und m ganze Zahlen sind. Wenn /gegenüber Fklein ist, bilden die drei Frequenzen F—f, F und F+E genau das brauchbare Signal, das einen Ton der Frequenz F darstellt, der langsam und sinusförmig im Rhythmus von / die Amplitude ändert, wobei die anderen Frequenzanteile nur die Klangfarbe der wahrgenommenen Frequenz und die Einhüllende ihrer langsamen Variation ändern, was in keinem Fall ein Hindernis j für das Erkennen von / bedeutet, was letztlich das i angestrebte Ziel ist.
Wenn aber / gegenüber F nicht mehr vernachlässigbar klein ist, d. h., wenn /so hoch ist, daß man nicht mehr ihre verschiedenen Perioden als in der Zeit unterschiedliche Vorgänge wahrnehmen kann, dann !
hört man nicht mehr den komplexen Ton als Ergebnis \ eines rhythmisch variierenden reinen Tones, sondern das entsprechende Fourier-Gemisch: Das Ohr neigt dann dazu, die einzelnen Glieder des Fourier-Gemisches getrennt wahrzunehmen. Besonders die Glieder F—mf, in denen m noch so klein ist, daß die Amplitude dieser ■■, Glieder nicht vernachlässigbar ist, erscheinen als unter- ; schiedliche Töne, deren Höhe sinkt, wenn die Schwebungsfrequenz anwächst.
Wenn das Hindernis also näher kommt, tritt der Augenblick ein, in dem das abgegebene komplexe Signal, das fortlaufend das Gefühl eines steigenden Tones vermittelt, Elementartöne umfaßt, deren Frequenz sinkt, wodurch die Deutung komplizierter wird. Bei gewissen Entfernungen geraten diese in der Frequenz sinkenden Töne mit der Frequenz / in Schwebung. Wenn / in die Nähe von F kommt, hört man schließlich noch eine besonders starke Schwebung, deren Rhythmus sich fortschreitend verlangsamt. Danach hört man nur noch die Frequenz F allein und dann wieder eine Schwebung mit schneller werdendem Rhythmus. Es liegt nahe, daß eine solche Ansammlung von Signalen nicht geeignet ist, daraus eindeutig ein Näherkommen des Hindernisses zu
erkennen, es sei denn, daß dafür besonders qualifizierte Personen die Auswertung vornehmen. Das ist jedoch im allgemeinen nicht der Fall.
Um diese Nachteile auszuschalten, wird vorgeschlagen, die Frequenz des Hilfsgenerators höher als 300 Hz, vorzugsweise 1000 Hz, zu wählen, wodurch die nachteiligen Erscheinungen der sinkenden Töne und der unerwünschten Schwebungen erst dann auftreten, wenn die Frequenz / so hoch ist, daß sie gut zu hören ist. Dadurch kann man zwei verschiedene Frequenzbereiche unterscheiden. In dem einen Frequenzbereich ist die Schwebungsfrequenz / der Fre-' quenz F aufmoduliert, und in dem anderen Frequenzbereich ist die Schwebungsfrequenz / als Ton allein wahrnehmbar.
Um darüber hinaus noch die Kontinuität des Gefühls der Entfernungsänderung sicherzustellen, kann an der Stelle des Überganges vom komplexen Ton zu dem einfachen Ton / eine Zone vorgesehen werden, wo / schon gut zu hören ist und wo die Fehler des komplexen Tones noch nicht auftreten; das bedeutet, daß man so einen Zwischenbereich zwischen den beiden beschriebenen Frequenzbereichen einführt.
Diese Kontinuität in der Empfindung der Entfernungsänderung wird durch eine angemessene Wahl der Grenzen dieses Zwischenbereiches und der Gesetzlichkeiten der Abschwächung der Mischungs-, komponenten ermöglicht. In diesem Bereich hat der wahrgenommene Ton also die Eigenschaft eines gleichmäßig steigenden Tones von ziemlich gut bestimmbarer Frequenz, dessen Klangfarbe sich gleichmäßig entwickelt und der am Beginn des Zwischenbereiches hohe und nicht zur Verwirrung führende Komponenten enthält und fortschreitend einen ziemlich sauberen Klang hat, wenn die andere Grenze des Bereiches erreicht ist. Jenseits dieses Bereiches wirkt der Hilfsoszillator nicht mehr mit, und die Gesetzlichkeit der Höhenänderung des wahrgenommenen Tones stellt die immer größere Annäherung des Hindernisses gut dar, wobei diese Höhe gegen einen Grenzwert geht, wenn die Entfernung gegen Null geht. Es ist eine um so genauere Feststellung der Entfernung möglich, je kleiner die Entfernung ist. Aus diesem Grunde ist die Anwendung des Erfindungsprinzips äußerst vorteilhaft.
Eine gerätetechnische Weiterbildung der Erfindung kann ferner darin bestehen, daß eine der Schalteinheiten als Niederfrequenzverstärker ausgebildet ist, der zur Verstärkung der modulierten Hilfsgeneratorfrequenz, der Schwebungsfrequenz und eines Gemisches aus beiden dient. Zu den Schalteinheiten können ferner zwei Trennverstärker gehören, von denen der eine die von dem Modulator erzeugte, mit der Schwebung modulierte Hilfsgeneratorfrequenz dem Niederfrequenzverstärker zuführt und von denen der andere die Schwebungsfrequenz direkt dem Niederfrequenzverstärker zuführt.
Der Mischstufe kann eine aus einem Hochpaß und einem Tiefpaß bestehende Frequenzweiche nachgeschaltet werden, wobei tiefe Schwebungsfrequenzen ihren Weg über den Tiefpaß zu dem Modulator nehmen und hohe Schwebungsfrequenzen dem elektroakustischen Wandler direkt zugeführt werden. Dabei wird zweckmäßigerweise noch eine zu den Schalteinheiten gehörende Blockierschaltung vorgesehen, die den Modulator bei Unterschreiten bei einer von dem Tiefpaß übertragenen Mindestspannung blockiert.
Eine andere Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gerätes kann darin bestehen, daß zum Einstellen der Frequenz des verstimmbaren Oszillators eine regelbare Kapazität vorgesehen ist, mittels der die Schwebung Null zwischen den beiden Oszillatoren eingeregelt werden kann, wenn sich das Fahrzeug in der Nähe des Hindernisses befindet, um eine einer genau festgelegten Entfernung zum Hindernis entsprechende Schwebungsfrequenz einzustellen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es
ίο zeigt
F i g. 1 eine Ausführungsform des. erfindungsgemäßen Gerätes zur Anzeige von Hindernissen zur Verwendung an einem Fahrzeug, F i g. 2 eine an dem Fahrzeug anzubringende Sondenanordnung,
F i g. 3 eine im Fahrerhaus des Fahrzeuges unterzubringende Schaltungsanordnung.
F i g. 1 zeigt einen Oszillator mit veränderbarer Frequenz, der von einem Transistor T1 und einer Wicklung JS1 gebildet ist. Ein Oszillator mit fester Frequenz ist von einem Transistor T2 und einer Wicklung B2, gebildet. Diese beiden Oszillatoren unterscheiden sich nur durch ihre Abstimmkapazität. Die Kapazität C4 des Festoszillators an der Wicklung B2 ist fest. Die Kapazität des variablen Oszillators an der Wicklung B1 ist variabel und umfaßt Taster P1 und P2, deren Zuleitungskabel, die Festkapazität C1 und ein Verbindungskabel sowie einen regelbaren Kondensator C3 im Schaltpult.
Der Einfluß der Abstimmkapazität auf die Frequenz des veränderbaren Oszillators ist infolge des mit der Abstimmkapazität in Serie liegenden Kondensators C1 und der Schaltkapazität des Kabels herabgemindert. Damit der variable Oszillator in seiner Frequenz von Spannungs- und Temperaturschwankungen unabhängig ist, ist er mit einem Gegenkopplungswiderstand R1 versehen. An der Basis des Transistors T1 liegt ein Kopplungskondensator C2. Die Basis des Transistors C1 erhält über den Widerstand R3 ihre Vorspannung.
Die an der Verbindungsleitung α liegende Speisespannung (6VoIt) wird von einer Zener-Diode D2 stabilisiert. An der Basis des Transistors T2 liegt ein Kopplungskondensator C5. Die Basis des Transistors T2 erhält über den Widerstand R4, ihre Vorspannung.
An den variablen Oszillator schließt sich, eine Trennstufe an, die einen Transistor T3 enthält. Die Basis dieses Transistors T3 ist über den Kondensator C6 und den Widerstand i?5 mit der einen Wicklung des Oszillatorübertragers verbunden. An den Festoszillator schließt sich eine Trennstufe an, die einen Transistor T4 enthält. Die Basis des Transistors T4 ist über einen Widerstand Ra und einen Kondensator C7 mit dem Oszillatorübertrager verbunden. Die beiden von den Transistoren T3, T4 gebildeten Trennstufen speisen
eine Mischstufe. Die Mischstufe enthält einen Übertrager B3 sowie die Kondensatoren C9, C10, den Widerstand R8 und die Diode D1.
Die von der Mischstufe gebildeten Hochfrequenzkomponenten werden durch einen Tiefpaß kurzge-
ßo schlossen, der von dem Widerstand A7 und dem Kondensator C8 gebildet ist.
An die Mischstufe schließt sich ferner eine Frequenzweiche an, die aus einem Hochpaß und einem Tiefpaß .besteht. Der Tiefpaß ist von dem Kondensator C12, dem Widerstand i?10 und dem Kondensator C15 gebildet. Der Hochpaß ist von dem Kondensator C13 und dem Eingangswiderstand des später noch erläuterten Trennstufentransistors T8 gebildet.
i 441 565
Der Tiefpaß speist einen Modulator. Der Modulator ist von dem Transistor Te, dem Widerstand R17, dem Widerstand R18 und dem Widerstand R^5 gebildet. Der Tiefpaß führt dem Modulator die Signale über den Widerstand i?10' zu. Am Ausgang des Tiefpasses liegt außerdem noch eine Reihenschaltung aus einem Widerstand R11 und einer Diode D3. Diese Reihenschaltung ist gegen den Pluspol der Batterie B geführt.
Die Schaltung enthält ferner einen i?C-Generator,
variablen Oszillators vom Fahrerhaus aus eingestellt werden. Der Innenleiter des Koaxialanschlusses R ist, wie man der F i g. 1 entnehmen kann, über den Kondensator C1 mit dem Innenleiter des Koaxialanschlusses P1 mit einem Sensor verbunden. Zwischen dem positiven Batterieanschluß und Masse liegt eine Glimmlampe /, welche anzeigt, ob die Schaltung unter Strom steht. Die Batterie wird an das rechte, oval dargestellte Steckergehäuse angeschlossen. Der positive
der von dem Transistor T5 und den folgenden weiteren io Batterieanschluß ist mit der Schaltung über einen
" hl bd
Schaltungselementen gebildet ist: R12, R12, R12", C16, Cie> C16" und R13. Die Multivibratorausgangsspannung wird dem Modulator über den Widerstand i?16 und den Kopplungskondensator C17 zugeführt.
Die Kollektorspannung des Transistors T6 des Modulators wird durch den von den beiden Widerständen R15 und i?18 gebildeten Spannungsteiler bestimmt. Der Spannungsteiler ist so ausgelegt, daß der Modulator sperrt, wenn dem Modulator von dem Tiefpaß keine Signale zugeführt werden, die
Modulator aufsteuern.
Der Modulator speist eine Trennstufe, die von dem Transistor T7 und den Widerständen R21, R19 gebildet ist. Dieser Trennstufe werden die Signale von dem
Schalter i verbunden.
Die in den Fig. 1 und 3 dargestellte Schaltung arbeitet wie folgt: Wenn sich in der Nähe der Sensoren la, Ib, die über die Innenleiter der Koaxialanschlüsse P1, P2 mit dem variablen Oszillator verbunden sind, ein Hindernis befindet, so wird der Oszillator mit dem Transistor T1 verstimmt. Die Frequenz des Oszillators mit dem Transistor T2 bleibt konstant. Die Ausgangssignale der beiden Oszillatoren werden über die Trennden 20 stufen mit den Transistoren T3 und T4 der Mischstufe mit der Diode D1 zugeführt. Die von der Mischstufe erzeugten unerwünschten Oberwel/en werden von dem Tiefpaß R1, C8 ausgefiltert.
Wenn das Hindernis sehr weit entfernt ist, so ist
Modulator über den Kondensator C19 zugeführt. 25 die Frequenz der erzeugten Schwebung sehr tief. Die Der Hochpaß speist ebenfalls eine Trennstufe, die von dem Mischer erzeugte Schwebung gelangt daher
über den Tiefpaß C12, R10, C15 an den Modulator mit dem Transistor T6. Diese tiefe Frequenz steuert den
von dem Transistor ΤΛ, dem Kondensator C18 und
q
Transistor T6 des Modulators auf. Dem Modulator
Niederfrequenzverstärker, der von den beiden Transistoren T9, T10 und dem Widerstand Ru gebildet ist. Der Niederfrequenzverstärker speist einen Lautsprecher.
..Der Lautsprecher ist am Anschluß h des oval gezeichneten Steckergehäuses anzuschließen. Am Anschluß B+ des oval gezeichneten Steckergehäuses liegt die positive Batteriespannung. Die negative Batteriespannung liegt an Masse.
Die für die Frequenzstabilität erforderliche konstante Spannung wird durch die Zener-Diode D2, den Elektrolytkondensator C14, den Widerstand R9 und den Kondensator C11 aufrechterhalten.
den Widerständen R2i und A19 gebildet ist. Von dem
Kondensator C18 führt außerdem noch eine Reihen- 6
schaltung aus einer Diode D4, R20 gegen den positiven 30 mit dem Transistor T6 wird außerdem noch die hörbare Pol der Batterie. Die beiden Trennstufen speisen einen Frequenz des J?C-Generators mit dem Transistor T5
zugeführt. Da der Transistor T6 aufgesteuert ist, wird die hörbare Frequenz des /JC-Generators mit der sehr tiefen Frequenz, die yon dem Tiefpaß kommt, überlagert. Diese von der sehr tiefen Frequenz überlagerte hörbare Frequenz gelangt dann über die Trennstufe mit dem Transistor T7 zu dem Niederfrequenzverstärker mit den Transistoren Ta und T10 und von dort zu dem Lautsprecher H. Man hört in diesem Fall aus dem Lautsprecher die mit der tiefen Frequenz an- und abschwellende hörbare Frequenz des .ÄC-Generators. Dadurch ist also die an sich kaum oder gar nicht hörbare tiefe Frequenz hörbar gemacht.
Wenn sich das Hindernis den Sensoren la, Ib
F i g. 2 zeigt eine Sensoranordnung, die an dem 45 nähert, so wird die von dem Mischer mit der Diode D1 hinteren Teil des Lastwagens zu befestigen ist. Die erzeugte Schwebungsfrequenz höher. Schließlich wird Sensoren la und Ib sind vorzugsweise an jeder Seite eine Schwebungsfrequenz erreicht, die nun direkt von des Wagens oder sogar an den Ecken anzubringen. dem aus dem Kondensator C13 und dem Eingangs-Jeder Sensor besteht aus einem Rahmen 2, der mit dem widerstand des Trennstufentransistors T8 gebildeten Wagen über. Isolatoren 3 verbunden ist. Jeder Rah- 50 Hochpaß durchgelassen und direkt der Trennstufe men 2 dient als Träger eines vollen oder durch- mit dem Transistor T8 zugeführt wird. Diese höhere brochenen, beispielsweise als Rost aus Streckmetall Schwebungsfrequenz ist daher auch im Lautsprecher H gebildeten Metallbleches. Ein als Gitter ausgebildetes zu hören. Außerdem ist aber auch die mit der Schwe-Metallblech hat den Vorteil, daß die Begrenzungs- bungsfrequnz an- und abschwellende hörbare RC-leuchten, Blinker usw. des Fahrzeuges sowie das 55 Generatorfrequenz hörbar, die ihren Weg über den Kennzeichenschild nicht verdeckt werden. Tiefpaß und den Modulator genommen hat. In diesem
Die F i g. 3 zeigt den im Fahrerhaus befindlichen Zwischenbereich treten also eine Vielzahl von Fre-Teil der Schaltung. Dieser Teil der Schaltung wird in quenzen, insbesondere Oberwellen auf. Die Oberwellen einem Schaltpult untergebracht. Die F i g. 3 enthält verhindern jedoch in keiner Weise die Wahrnehmung den auch in F i g. 1 dargestellten Steckerteil. An dem 60 der Grundfrequenz der Schwebung selbst, die eine Anschluß h des Steckerteiles ist hier ein Potentiometer Feststellung der Entfernung ermöglicht.
R23 angeschlossen, das nach Masse führt. Der Mittel- Wenn sich das Hindernis den Sensoren la, Ib
abgriff des Potentiometers A23 liegt an der Erreger- weiter nähert, so wird die von dem Mischer mit der spule ρ eines Lautsprechers H. Mit dem Potentio- Diode D1 erzeugte Schwebungsfrequenz weiter erhöht, meter R23 kann die Tonstärke an dem Lautsprecher H 65 Die Schwebungsfrequenz ist nun so hoch, daß sie von eingestellt werden. An dem Innenleiter des Koaxial- dem Tiefpaß C12, R10, C16 unterdrückt wird. Infolge anschlusses R liegt eine Abstimmkapazität C. Mit der durch den Spannungsteiler A15, A18 eingestellten dieser Abstimmkapazität C kann die Frequenz des Kollektorspannung an dem Modulator-Transistor T6
wird der Modulator zugesteuert, so daß an seinem Ausgang Signale des .RC-Generators nicht mehr auftreten. Dadurch ist in dem Lautsprecher nunmehr nur noch die reine Schwebungsfrequenz zu hören, die ihren Weg von dem Mischer mit der Diode D1 über den von dem Kondensator C13 und dem Eingangswiderstand des Trennstufen-Transistors T8 gebildeten Hochpaß, über die Trennstufe mit dem Transistor TB, über den Niederfrequenzverstärker mit den Transistoren T9 und T10 zu dem Lautsprecher H nimmt.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Gerät zur Anzeige von Hindernissen zur Verwendung an Fahrzeugen mittels akustisch wahrnehmbarer, in Abhängigkeit von der Entfernung eines Fahrzeuges von einem Hindernis veränderlicher und ein Maß für diese Entfernung darstellender Töne, die einer mittels zwei Oszillatoren erzeugten Schwebung entsprechen, von denen der eine eine feste und der andere eine in Abhängigkeit von dem Abstand zwischen an dem Fahrzeug angebrachten elektrischen Leitern und dem Hindernis veränderliche Frequenzen erzeugt, wobei die Schwebung in einer Mischstufe erzeugt und einem elektro-akustischen Wandler, z. B. einem Lautsprecher, zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Mischstufe (D1) und dem elektro-akustischen Wandler (H) mindestens zwei zur Übertragung unterschiedlicher Frequenzen ausgelegte Kanäle vorgesehen sind und daß das Gerät durch die Schwebungsfrequenz steuerbare Schalteinheiten enthält, die mindestens einen der Kanäle auswählen und von der Schwebung abhängige, akustisch wahrnehmbare Töne mit jeweils unterschiedlichen akustischen Eigenschaften liefern.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer den beiden Oszillatoren (ΓΙ, T2) ein Hilfsgenerator (Γ5), ζ. B. ein Multi-
. vibrator, vorgesehen ist und daß eine der Schalteinheiten ein Modulator (T6) ist, der die von dem Hilfsgenerator (T5) erzeugten Schwingungen mit der Schwebung moduliert, so daß der Schwebungston unmittelbar akustisch wahrnehmbar wird.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Schalteinheiten als Niederfrequenzverstärker (T9, T10) ausgebildet ist, der zur Verstärkung der modulierten Hilfsgeneratorfrequenz, der Schwebungsfrequenz und eines Gemisches aus beiden dient.
4. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des Hilfsgenerators (T5) höher als 300 Hz ist.
5. Gerät nach Anspruch 1 bis 4,i dadurch gekennzeichnet, daß zu den Schalteinhe ten zwei Trennverstärker (T7, Tg) gehören, von denen der eine (T7) die von dem Modulator (T6) erzeugte, mit der Schwebung modulierte Hilfsgeneratorfrequenz dem Niederfrequenzverstärker (T9, T10) zuführt und von denen der andere (Γ8) die Schwebungsfrequenz direkt dem Niederfrequenzverstärker (T9, T10) zuführt.
6. Gerät nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischstufe (D1) eine aus einem Hochpaß (C13) und einem Tiefpaß (R10, C15) bestehende Frequenzweiche nachgeschaltet ist, wobei tiefe Schwebungsfrequenzen ihren Weg ü ber den Tiefpaß (A10, C15) zu dem Modulator (T6) nehmen und hohe Schwebungsfreque nzen dem elektro-akustischen Wandler (H) direkt zugeführt werden, und daß zu den Schalteinheiten eine Blockierschaltung (R15, R16) gehört, die den Modulator (T6) bei Unterschreiten einer ν on dem Tiefpaß (A10, C15) übertragenen Mindestsp annung blockiert.
7. Gerät nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, 'daß zu den Schalteinheiten eine Blockierschaltung gehört, die bei Ausbildung des Hilfsgenerators als Multivibrator den Multivibrator bei Unterschreiten einer von dem Niederfrequenzfilter übertragenen Mindestspannung blockiert.
8. Gerät nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen der Frequenz des verstimmbaren Oszillators eine regelbare Kapazität (C3) vorgesehen ist, mittels der die Schwebung Null zwischen den beiden Oszillatoren (T1, T2) eingeregelt werden kann, wenn sich das Fahrzeug in der Nähe des Hindernisses befindet, um eine einer genau festgelegten Entfernung zum Hindernis entsprechende Schwebungsfrequenz einzustellen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 209

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