DE133127C - - Google Patents
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- DE133127C DE133127C DENDAT133127D DE133127DA DE133127C DE 133127 C DE133127 C DE 133127C DE NDAT133127 D DENDAT133127 D DE NDAT133127D DE 133127D A DE133127D A DE 133127DA DE 133127 C DE133127 C DE 133127C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B1/00—Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
- B63B1/32—Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls
- B63B1/34—Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls by reducing surface friction
- B63B1/38—Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls by reducing surface friction using air bubbles or air layers gas filled volumes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B1/00—Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
- B63B1/32—Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls
- B63B1/34—Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls by reducing surface friction
- B63B1/38—Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls by reducing surface friction using air bubbles or air layers gas filled volumes
- B63B2001/387—Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls by reducing surface friction using air bubbles or air layers gas filled volumes using means for producing a film of air or air bubbles over at least a significant portion of the hull surface
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
- Y02T70/00—Maritime or waterways transport
- Y02T70/10—Measures concerning design or construction of watercraft hulls
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- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Control Of Fluid Pressure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 65«. f
Es ist bekannt, bei Schiffen zur Verminderung
der bei der Fortbewegung entstehenden Reibung des Wassers am. Schiffskörper zwischen
Auisenhaut und Wasser ein Luftkissen zu schaffen. Indessen ist bisher zu diesem Zwecke
nur an diejenigen Mittel gedacht worden, welche nöthig und ausreichend sind, so lange
sich das Schiff mit regelmäfsiger und gleichförmiger Fahrt in ruhigem Wasser bewegt.
Berücksichtigt man nur die hydrostatischen Gesetze, so genügt es, wie in der deutschen
Patentschrift 24097 vorgeschlagen, die Luft auf einer am Bug der Schiffes verlaufenden verticalen
Linie austreten zu lassen und dies auf den Seiten des Schiffes zu wiederholen, wobei
diese verticalen Linien in Etagen getheilt werden, denen die Luft mit einem Druck zugeführt
wird, der der Tiefe der betreffenden Stelle unter dem Wasserspiegel entspricht.
Wenn man indessen die Erzielung eines Luftkissens auch für den Fall bezweckt, dafs
das Schiff im Seegang sich befindet, so häufen sich die Schwierigkeiten zur Lösung der Aufgabe.
Einerseits müssen die unregelmäßigen Wellenbewegungen in Betracht gezogen werden.
Andererseits macht es, wenn man berücksichtigt, wie aufserordentlich leicht beweglich
die Luft unter dem Einflufs der geringsten Druckdifferenzen ist (für den guten Zug eines
Schornsteins genügt z. B. ein Vacuum ' von 2 bis 3 mm Wassersäule), aufserordentliche
Schwierigkeiten, den unaufhörlichen starken Schwankungen des Druckes, welchen die Aufsenhaut
eines Schiffes im Seegang ausgesetzt ist, in der Weise Rechnung zu tragen, dafs bei
abnehmendem Druck auch weniger Luft ausströmt und umgekehrt. Dabei können für die
Lösung dieses Problems mit Rücksicht auf die Anwendung bei Schiffen auf alle Fälle nur
einfache und nicht zerbrechliche Einrichtungen in Betracht kommen.
Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, solche Mittel zu finden, und bilden diese den
Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Wie in Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung angedeutet ist, ist das Schiff in eine Anzahl
von Zonen S eingetheilt, welche, und zwar jede für sich, die Luft zugeführt erhalten.. Die
eingezeichnete Curve stellt eine Welle dar, auf welcher das Schiff in einem gegebenen Augenblick
schwimmen soll. Hieraus ergiebt sich, dafs in jedem Augenblick die Unterschiede
zwischen dem gröfsten und dem kleinsten Widerstände des Wassers derselben Zone um
so geringer sind, je zahlreicher'* oder mit anderen Worten je kleiner die Unterabtheilungen
sind. Da man aber diese Unterteilung nicht bis ins Unendliche treiben kann, so mufs
die Luft jener Zone in jedem Augenblick an den verschiedenen Stellen der Zone noch mit
etwas verschiedenem Druck austreten. Dadurch aber wird bewirkt, dafs die Luft, welche in
jeder Zone einen genügenden Druck erhalten mufs, um die gröfsten an irgend einer Stelle
der Zone vorkommenden Gegendrucke zu überwinden, durch die Punkte, welche geringeren
Widerstand haben, in zu grofsem Ueberschufs entweicht. Um dieses zu verhindern, wird die
Luft gemäfs vorliegender Erfindung automatisch gebremst, indem dieselbe durch feste Hinder-
nisse oder Ventile hindurchgeschickt wird, deren Wirkung mit der Geschwindigkeit, mit welcher
die Ausströmung erfolgen möchte, zunimmt.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung
dargestellt.
Das Resultat, eine nach dem wechselnden äufseren Druck sich richtende Lauftausströmung
zu erhalten, soll hiernach mittelst einer Verzweigung oder Verästelung derLuftausströmungsleitung
b mit eingeschalteten Taschen und Reibungsflächen bezw. Ecken entweder mit
oder ohne besondere Regulirventile erreicht werden.
Die Fig. 2 bis 13 zeigen nebst einzelnen
Details ein solches Leitungssystem, mittelst dessen den auf der Aufsenhaut angeordneten
Luftvertheilern if (Fig. 4) die Luft zugeführt wird. Die Vertheiler t bestehen beispielsweise
aus einem T-förmigen Rohr mit Oeffnungen 0 von runder oder sonstiger beliebiger Form.
Infolge der verzweigten Leitungen, welche besser wirken als eingeschaltete, dem gleichen
Zweck dienende und durch Drosselung wirkende Hindernisse, wie z. B. Krümmungen, Einschnürungen,
Ventile und dergl., kann die Luft nicht plötzlich in sehr grofsen Mengen an den
Stellen ausströmen, wo eine plötzliche Druckabnahme eintritt. Fig. 5 stellt eine einfache
Verzweigung der Leitung dar, bei welcher die Drosselung mit Hülfe von scharfen Krümmungen
erzielt wird, während bei den Ausführungsformen nach Fig. 6 und 7 in die Luftausströmungsleitung
Taschen L eingeschaltet sind, welche sich als Ausbauchungen darstellen. Bei
der Ausführungsform nach Fig. 7 sind aufserdem leichte Kugeln V zur Regulirung des
Ausflusses in Gehäusen R (Fig. 8) angeordnet, welche unter der Einwirkung der lebendigen
Kraft der Luft, wenn dieselbe infolge grofsen Druckes eine zu hohe Geschwindigkeit annimmt,
in die Höhe geworfen werden, sobald eine plötzliche Druckabnahme an den Vertheilern t
auftritt. Bei der Aufwärtsbewegung gelangt die Kugel V in den verjüngten Theil des Gehäuses
R, durch welchen die Luft austritt, und ruft durch Verkleinerung des Querschnittes eine
Verminderung der Geschwindigkeit hervor. Hierbei ist Sorge getroffen, dafs ein vollständiger
Abschlufs durch die Kugel nicht stattfinden kann. Wie die Fig. 8, 9 und 10 im
Detail zeigen, wird die Kugel V in dem Gehäuse durch geeignete Rippen geführt, welche
auch beim Schlingern und Stampfen des Schiffes die Kugel beständig in der Mitte des Gehäuses
halten. Diese Figuren zeigen auch, dafs die Kugel in der unteren Stellung durch Querstäbe
ν gehalten wird, welche genügend freien Raum für den Durchtritt der Luft lassen. An
Stelle kugelförmiger Ventile kann man auch andere Formen anwenden. Die Fig. 11 und 12
zeigen beispielsweise ein federndes bezw. ein Klappventil. Die Federventile bieten den Vortheil,
dafs sie auch bei stärkstem Seegang noch wirken, -weil sie unabhängig von den Schwankungen
des Schiffes sind. Es ist augenscheinlich, dafs bei allen diesen Anordnungen eine
selbsttätige Regelung dadurch eintritt, dafs die Luftausströmung sich in dem Mafse verringert,
wie das Ventil sich aus seiner Ruhestellung entfernt und den Durchgangsquerschnitt verkleinert.
In allen Fällen ist das Ventil durch einen Stutzen R' zugänglich gemacht (Fig. 8
und 9). .
Die Leitungen b können auch zum Zwecke der Regulirung des Luftauslasses direct mit
den Vertheilern t combinirt sein, wie Fig. 13 veranschaulicht, um die Taschen L und die
Vertheiler t zu einem einzigen Stück zu vereinigen.
Man kann die Verzweigung der Leitungen natürlich noch weiter treiben, als gezeichnet,,
und erreicht dadurch natürlich eine noch gröfsere Gleichmäfsigkeit in der Vertheilung
der Luft nach den verschiedenen Punkten einer Vertheilergruppe. Selbstverständlich läfst sich
aber eine absolute Gleichmäfsigkeit niemals erzielen.
Wie ersichtlich, beugen die beschriebenen Anordnungen einer Verschwendung von Druckluft
bei einer Druckabnahme an irgend einer Stelle der Aufsenhaut vor.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Eine Einrichtung zur Erzeugung einer Luftschicht zwischen Schiffshaut und Wasser, wobei die Luft einer Anzahl von verschiedenen Zonen zugeführt wird, in welche die Schiffshaut eingetheilt ist, gekennzeichnet durch Hindernisse (VerästeIungen,Taschen, Reibungsflächen, Drosselungen oder dergl.) oder Ventile in den Luftausströmungswegen, die dazu dienen, das plötzliche Entweichen gröfserer Luftmengen an denjenigen Auslafsöffnungen zu vermeiden, an denen die hydrodynamischen Gegendrucke plötzlich abnehmen, um dadurch einer Verschwendung von Druckluft vorzubeugen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE133127C true DE133127C (de) |
Family
ID=401353
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT133127D Active DE133127C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE133127C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094140B (de) * | 1957-11-07 | 1960-12-01 | Knud Fini Gram | Vorrichtung zur Verringerung des Reibungswiderstandes von Schiffen mit einem unter dem Boden angeordneten Luftkissen |
| DE1807002A1 (de) * | 1967-11-11 | 1969-06-12 | Waertsilae Oy Ab | Schiffsrumpf mit Einrichtung zur Reibungsverminderung |
| EP0903287A3 (de) * | 1997-08-22 | 2002-01-30 | Ishikawajima-Harima Heavy Industries Co., Ltd. | Schiff mit reduzierter Obeflächenreibung und Gasdüsenvorrichtung hierfür |
-
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- DE DENDAT133127D patent/DE133127C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094140B (de) * | 1957-11-07 | 1960-12-01 | Knud Fini Gram | Vorrichtung zur Verringerung des Reibungswiderstandes von Schiffen mit einem unter dem Boden angeordneten Luftkissen |
| DE1807002A1 (de) * | 1967-11-11 | 1969-06-12 | Waertsilae Oy Ab | Schiffsrumpf mit Einrichtung zur Reibungsverminderung |
| EP0903287A3 (de) * | 1997-08-22 | 2002-01-30 | Ishikawajima-Harima Heavy Industries Co., Ltd. | Schiff mit reduzierter Obeflächenreibung und Gasdüsenvorrichtung hierfür |
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