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DE132595C - - Google Patents

Info

Publication number
DE132595C
DE132595C DENDAT132595D DE132595DA DE132595C DE 132595 C DE132595 C DE 132595C DE NDAT132595 D DENDAT132595 D DE NDAT132595D DE 132595D A DE132595D A DE 132595DA DE 132595 C DE132595 C DE 132595C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
asbestos
pressure
disks
flaps
thin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT132595D
Other languages
English (en)
Publication of DE132595C publication Critical patent/DE132595C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • F16K1/46Attachment of sealing rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

PATENTAMT.
JVl 132595 KLASSE 47g.
Durch die Verwendung von hochgespanntem und insbesondere überhitztem Dampf bei Dampfmaschinen haben sich die Schwierigkeiten des Dichthaltens von Ventilen, Klappen, Wasserständen etc. in hohem Mafse vermehrt. War es bisher schon schwierig, gut dichtende Vorrichtungen, bei welchen Bewegung der einzelnen Theile gegen einander nothwendig war, herzustellen, so bietet die Einführung der hohen Dampftemperaturen noch eine weitere Schwierigkeit, die schnelle Zerstörung der Dichtungsflächen von Ventilen, Klappen, Wasserständen und dergl. zu verhindern. Jenkinsmasseist von 6 Atm. aufwärts nicht mehr zuverlässig und fast unbrauchbar; rein metallische Abdichtungen haben den Nachtheil, dafs sie an den schmalen Schleifflächen sehr empfindlich gegen Schmutz und Beschädigung sind, leicht undicht werden und eines starken Schliefsdruckes bedürfen. Dieselben Uebelstände findet man bei den neuerdings angewendeten Nickel- und Kupferringen, da sie zwischen Sitz und Kegel keine genügende Nachgiebigkeit und demzufolge kein leichtes Anpassungsvermögen der Dichtungsflächen besitzen.
Das nachfolgend beschriebene Ventil besitzt den Vortheil einer breiten, glatten Dichtungsfläche, die nicht nur bei geringem Druck der Spindel abdichtet, sondern die auch unempfindlich gegen Schmutzansetzung oder Abnutzung der Sitzfläche ist und die Verwendung hoher Temperaturen und hoher Spannungen gestattet.
Der Ventilkegel k (Fig. 1) ist mit einem Rande t versehen und trägt mittelst des Zapfens^ fest eingeschraubt eine auswechselbare Scheibem, welche in eigenartiger Weise hergestellt ist. Die Scheibe m besteht aus einer gröfseren Anzahl von dünnen Metallblechscheiben (ca. Y10 mm Kupfer- oder Nickelblech) abwechselnd mit sehr dünnen Scheiben von Asbest unter event. Mitverwendung eines unverbrennlichen Verbindungsmaterials wie Mennige, Graphit zwischen den einzelnen Scheiben. Die derart zusammengesetzte Scheibe wird einem starken hydraulischen Druck, beispielsweise 1000 Atm. ausgesetzt und dadurch eine feste Masse erzielt. Die so gewonnene Platte wird in die gewünschte Gestalt zugeschnitten und durch Galvanoplastik oder durch einfache mechanische Umhüllung ein äufserer Zusammenhalt der Scheibe an den Rändern gegeben. Sie hat nur den Zweck, das Aufreifsen der Scheibe an dem Aufsenrande zu verhindern.
Die Eigenschaften dieser Dichtungsscheibe sind nun infolge der Zusammensetzung vortheilhafte. Die dünnen abwechselnden Schichten von Metall und Asbest schaffen eine genügend nachgiebige Dichtung und vermeiden den Uebelstand der bisherigen nachgiebigen Dichtungen, dafs ein Herausreifsen einzelner Theile und ein schnelles Zerstören stattfinden kann.
Die dünnen Metallscheiben schützen auch die dünnen, zwischen ihnen ruhenden und durch Adhäsion in ihrer ganzen Fläche ah denselben haftenden Asbestscheiben, die ihrerseits wieder der Dichtungsscheibe die genügende Nachgiebigkeit geben. Es liegt also das Wesentliche darin, dafs die Schichten sehr dünnwandig sind, und dafs der Zusammenhalt der Gesammtscheiben gegen Aufreifsen durch einen
äufseren Mantel gesichert ist; erst dann ist diese Platte brauchbar für Abdichtung von Ventilflächen, Klappen u. s. w. bei hohem Dampfdruck und überhitztem Dampf. :
Fig. ι zeigt einen derartigen Ventilkegel k mit der eingelegten Masse m. Der Flansch t schützt, von aufsen noch die eingelegte Masse m, die in der beschriebenen Weise hergestellt ist; 5 ist der Ventilsitz. -
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch die eingelegte Masse m in gröfserem Mafsstabe. Dieselbe besteht aus den abwechselnd über einander gelegten Scheiben aus Metallblech a a und Asbest bb, zwischen denen sich je eine Schicht c aus Mennige, Graphit oder dergl. befindet, d ist die auf galvanoplastischem oder anderem Wege über diese Schichten gebrachte Umhüllung.
Fig. 3 zeigt eine Abart einer solchen Dichtung für Wasserstände, bei welcher k wieder der bewegliche Theil, m die Dichtungsplatlen sind, und bei der nun das Aufreifsen der einzelnen Scheiben der Platte durch einen kegeligen, übergeschraubten Ring r verhindert ist. Bei dieser Bauart kann naturgemäfs die äufsere Umhüllung und Zusammenhaltung der einzelnen Plattenscheiben fortfallen.
Fig. 4 zeigt eine Klappe mit der gleichen Einrichtung, wie bei Fig. 3.
An Stelle des Asbestes kann natürlich anderer unverbrennlicher nachgiebiger Stoff Verwendung finden. Zu erwähnen ist noch die leichte Auswechselbarkeit und Instandsetzung solcher Dichtung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Dichtungskörper für Ventile oder Klappen für hochgespannten und für überhitzten Dampf, dadurch gekennzeichnet, dafs abwechselnd dünne Schichten von Metallblech und von unverbrennlichem Stoff (Asbest u. s. w.) unter starkem Druck und gegebenenfalls unter Benutzung eines unverbrennlichen Bindemittels mit einander vereinigt und mit einem metallischen Mantel gegen Ausreifsen umgeben sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT132595D Active DE132595C (de)

Publications (1)

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DE132595C true DE132595C (de)

Family

ID=400851

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT132595D Active DE132595C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE132595C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004004B (de) * 1955-03-15 1957-03-07 Kreidel Hans Hochdruck-Rueckschlagventil

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004004B (de) * 1955-03-15 1957-03-07 Kreidel Hans Hochdruck-Rueckschlagventil

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