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DE13254C - Neuerungen an Taschenuhr-Gehäusen - Google Patents

Neuerungen an Taschenuhr-Gehäusen

Info

Publication number
DE13254C
DE13254C DENDAT13254D DE13254DA DE13254C DE 13254 C DE13254 C DE 13254C DE NDAT13254 D DENDAT13254 D DE NDAT13254D DE 13254D A DE13254D A DE 13254DA DE 13254 C DE13254 C DE 13254C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
cover
innovations
housing
pocket watch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT13254D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. F. MERTZ in Mittau (Rufsland)
Publication of DE13254C publication Critical patent/DE13254C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B37/00Cases
    • G04B37/0008Cases for pocket watches and wrist watches
    • G04B37/0025Cases for pocket watches and wrist watches with cover or bottom with a spring (savonette) bench watches opening or closing with spring action G04B37/0463

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description

1880.
Klasse 83.
GEORG FRIEDRICH MERTZ in MITAU (Russland). Neuerungen an Taschenuhr-Gehäusen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. September 1880 ab.
Die nachstehend beschriebenen Neuerungen haben zum Zweck, die leichte Verstaubung der Uhren zu verhindern, die sich namentlich bei dem jetzt üblichen System von Spring- und Schlufsfedern an den Gehäusedeckeln in äufserst lästiger Weise bemerklich macht.
Meine Neuerungen zeichnen sich vor dem bisher üblichen System hauptsächlich dadurch aus, dafs die Spring- und Schlufsfeder nicht im Innern des Gehäuses liegen, sondern aufsen angeordnet sind, wodurch es ermöglicht ist, das Gehäuse absolut dicht zu verschliefsen.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein mit dergleichen Neuerungen versehenes Uhrgehäuse dargestellt und zwar:
Fig. ι Ansicht desselben mit Schnitt durch das Pendant und geöffnetem Deckel;
Fig. 2 innere Ansicht des Deckels nebst Schnitt durch das Gehäuse;
Fig. 3 Schnitt nach A-B der Fig. 1 und 2;
Fig. 4 Ansicht des Gehäuses, den Deckel ganz zurückgeschlagen gedacht, um die Springfeder deutlicher zu zeigen;
Fig. 5 Detail des Drückers, welcher sich im Pendant schiebt;
Fig. 6 Details der Springfeder;
Fig. 7 Details der Schlufsfeder.
Die Schlufsfeder A ist aufsen am Gehäuse angebracht und ist zum Zweck der möglichsten Raumersparnifs der als Haken gestaltete Kopfe derselben leicht gebogen, um sich der Form des eingesprengten Ringes, welcher das Glas hält, möglichst anzuschmiegen, wenn die Feder beim Schliefsen des Deckels zurückgedrückt wird.
Bei b ist ein kleiner Zwischenraum, welcher das Zurückweichen der Feder gestattet.
Der Drücker .Z? ist wie gewöhnlich im Pendant C befestigt und trägt seitlich einen kleinen Stahlstift c, Fig. i, 2 und 5, welcher beim Herunterdrücken von B gegen die Schlufsfeder A drückt und dieselbe aufser Eingriff mit dem Deckel D des Gehäuses bringt.
Die Schlufsfeder ist, wie in Fig. 1 ersichtlich, concentrisch zum Mittelpunkt der Uhr aufsen befestigt, so dafs eine Oeffhung im Gehäuse selbst unnöthig ist.
Um die zweite Aufgabe zu lösen, die Springfeder ohne Oeffnung im Gehäuse anzubringen, ist das Princip, dieselbe nach aufsen zu verlegen, beibehalten worden.
Um jedoch in dem sehr beschränkten Raum zwischen Deckel D und Gehäuse G die nöthige Federkraft zu gewinnen, sind zwei Federn angewendet, deren Wirkung gegen einander gerichtet ist, und von denen die eine Flachfeder, die andere Spiralfeder ist.
Die Flachfeder H ist im Deckel D vermittelst Schräubchen befestigt, Fig. 2, 3 und 4, und drückt mit dem hakenförmig gebogenen Ende m auf einen Stift 0, der aus dem Innern des Gehäuses hervorragt und sich genau in einem Loche desselben führt.
Damit das Ende m der Feder H nicht von dem Stift ο herabgleite, ist letztere am Stirnende etwas ausgehöhlt, und fafst der Stift ο mit einer abgerundeten Spitze in diese Höhlung.
Der genannte Stift ο besteht mit der kleinen Platte/ aus einem Stück und wird dieses letztere von"' einer Spiralfeder r umfafst, welche sich andererseits auf eine kleine Platte/1 stützt, die in dem gegenüberliegenden Theile des Gehäuses durch einen Zapfen ί gehalten wird.
Die Feder r hat immer das Bestreben, den Stift <? nach aufsen zu drücken; sie wird beim Schliefsen des Deckels D ebenso wie die Feder H gespannt und verstärkt sich durch diese Anordnung der gegen einander drückenden Federn die Wirkung derselben so, dafs der Deckel beim Zurückdrücken der Schlufsfeder A mit Leichtigkeit aufspringt.
Der Stift 0 führt sich, wie schon gesagt, ganz exact in einem Loche des Gehäuses und hält aufserdem die daran befindliche gröfsere Platte/ dasselbe absolut dicht geschlossen, indem sie von der Feder r bei geöffnetem Deckel D fest gegen den Rand gedrückt wird.
Ein Eindringen von Staub ist deshalb auch an dieser Stelle unmöglich.
Durch die gegen einander gerichtete Wirkung der beiden Springfedern Hund r werden beide nur halb gespannt, was eine gröfsere Dauerhaftigkeit derselben bedingt; der gröfste Werth der vorbeschriebenen Federanordnung liegt
jedoch, wie schon Eingangs gesagt, darin, dafs es vermöge derselben möglich ist, am Gehäuse absolut Oeffnungen zu vermeiden und so das Eindringen von Staub zu verhindern.
Selbstverständlich kann diese Federanordnung (von aufsen) bei jeder Taschenuhr angewendet werden, denn etwaige geringe Formveränderungen, welche durch die Gestalt des Gehäuses bedingt sind, können für diese eigenthümliche Construction nicht in Betracht kommen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE:
    i. An Taschenuhrengehäusen die Anbringung der Springfeder H am Deckel D und der Schlufsfeder A an dem vom Deckel D gefafsten: Rande des Gehäuses.
    Die Construction der Schlufsfeder A in Combination mit dem im Pendant C befindlichen Drücker D., der mit einem Stahlstift c ausgestattet ist, welcher die Feder A niederdrückt.
    Die Construction der. beiden combinirten Springfedern, von denen die eine H im Deckel D, die andere r im Gehäuse selbst angeordnet ist, und wobei die letztere r einen Stift ο nach aufsen drückt, gegen welchen sich die Feder H stützt, zum Zweck, die Kraft der Federn bei dem beschränkten Raum möglichst zu vermehren.
    Die Combination dieser unter i., 2. und 3. bezeichneten Neuerungen mit einander für Taschenuhrgehäuse aller Art.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT13254D Neuerungen an Taschenuhr-Gehäusen Active DE13254C (de)

Publications (1)

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DE13254C true DE13254C (de)

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DENDAT13254D Active DE13254C (de) Neuerungen an Taschenuhr-Gehäusen

Country Status (1)

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DE (1) DE13254C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0388138A3 (de) * 1989-03-15 1991-03-20 Seiko Instruments Inc. Uhr

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0388138A3 (de) * 1989-03-15 1991-03-20 Seiko Instruments Inc. Uhr

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