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DE131556C - - Google Patents

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Publication number
DE131556C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
central
drum
blades
gas
wet gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT131556D
Other languages
English (en)
Publication of DE131556C publication Critical patent/DE131556C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/30Wet gas-meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

PATENTAMT
Patentschrift
KLASSE 42 e. %
Nasser Gasmesser.
Patenürt im Deutschen Reiche vom ai. Februar 1901 ab.
Es erschien bisher unmöglich, eine Gasuhr zu construiren, welche einer grofsen Geschwindigkeit fähig wäre, ohne dadurch gleichzeitig an Fassungsvermögen zu verlieren. Durch vorliegende Erfindung ist jedoch diese Aufgabe gelöst worden, und zwar im Wesentlichen dadurch, dafs das Flügelrad aus einer Trommel besteht, welche an den Seiten eines mittleren, cylindrischen, freien Raumes mit symmetrisch zu der Mittelebene der Trommel geneigten Schaufeln versehen ist. Durch diese Anordnung werden einerseits die Drucke in Richtung der Längsachse, die von der Neigung der Schaufeln herrühren, aufgehoben, die Neigung der Schaufeln kann also so gewählt werden, dafs das Wasser einen möglichst geringen Widerstand bietet, andererseits steht der doppelte, nutzbare Raum zur Verfügung als bei einfachen Rädern mit gleich geneigten Schaufeln. Dabei ist nur eine Eintrittsöffnung und eine Austrittsöffnung für das Gas nöthig, was gegenüber der Anordnung mehrerer Flügelräder auf gemeinsamer Achse einen wesentlichen Vortheil bietet, auch ermöglicht die Anordnung eine vollkommen ausbalancirte Aufhängung des Flügelrades.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 eine derartige Gasuhr im Vertical- und Querschnitt; Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt nach A-B (Fig. 1).
Das Flügelrad besteht aus einer cylindrischen Trommel, die in drei Räume adb zerfällt. Der mittlere, cylindrische Raum d ist frei, während sich in den Räumen α und b schwach gegen die theilweise offenen Stirnwände g geneigte Schaufeln oder Flügel h befinden. Die Neigung der Schaufeln /; in der Kammer α ist der Neigung der Schaufeln in der Kammer b entgegengesetzt, so dafs beide zur Mittelebene der Trommel symmetrisch geneigt sind. In Fig. ι konnte dies nicht deutlich zum Ausdruck gebracht werden, weil beide Systeme von Schaufeln, wie aus Fig. 2 hervorgeht, gegen einander versetzt sind. Die Trommel befindet sich in dem zum Theil mit Wasser gefüllten Gehäuse m, welches einen Einlafsstutzen / und einen Auslafsstutzen f besitzt. Von dem Stutzen / führt das nach oben gebogene Einlafsrohr e in den mittleren Trommelraum d; mit diesem Rohr ist das Lager j für den Zapfen c verbunden, um welchen sich die Trommel mit ihrer Nabe i dreht. Durch das dünne Rohr k erfolgt eine ausgiebige Schmierung der Laufflächen.
Das durch / und e eintretende Gas tritt aus dem mittleren Raum d nach beiden Seiten durch die Schaufelräume α und b, welche die Trommel in Bewegung setzen, und verläfst das Gehäuse durch den Stutzen /. Die Anordnung kann jedoch unbeschadet der Wirkung auch so sein, dafs das Gas bei f ein- und bei / austritt.
Dieser Apparat kann bei verhältnifsmäfsig kleinen Abmessungen dazu benutzt werden, auch die gröfsten Gasmengen zu messen, da er einer grofsen Geschwindigkeit fähig ist und dem Wasser geringen Widerstand bietet. Niveau- oder Druckschwankungen machen sich
auch bei den gröfsten Geschwindigkeiten nicht unangenehm fühlbar, die Genauigkeit des Anzeigens bleibt stets bewahrt. Der Gasdruck kann bei Verwendung dieses Apparates mit Vortheil auch als mechanische Kraft nutzbar . gemacht werden, nicht nur zum Messen, sondern auch als Motor, wozu die gewöhnlichen Flügelräder infolge ihrer grofsen Dimensionen gänzlich ungeeignet sind, z.B. in den Gaswerken zur Förderung des zur Bewässerung der Scrubber dienenden Wassers, zum Betriebe eines rotirenden Wäschers, zum Antrieb eines Ventilators, zum Wiederauffrischen des Reinigungsmaterials u.s.w. Vorliegendes Flügelrad hat bei diesen verschiedenen Verwendungen den Vortheil vor allen anderen Motoren, eine der Menge des gelieferten Gases genau proportionale Arbeit zu leisten, was im. Allgemeinen für das gute Arbeiten derjenigen Apparate sehr günstig ist, denen es als Hülfsorgan dient.
Da dieses Flügelrad gegenüber anderen Systemen von geringem Gewicht ist, kann dem Drehzapfen c ein schwacher Durchmesser gegeben werden und aufserdem auf diese Art der durch Reibung absorbirte Druck vermindert werden.
Da dieser Zapfen c an der Stelle der Schwerpunktsachse liegt, kann ferner auch eine vorgeschrittene Abnutzung das Flügelrad nicht aus der Gleichgewichtslage bringen.
Infolge der verhältnifsmä'fsig geringen Höhe der Räume α bezw. b haben die Schaufeln h trotz ihrer grofsen Neigung, welche ihre Bewegung im Wasser erleichtert, nur eine geringe Oberfläche. Eine Deformation während der Drehung braucht man also nicht zu' befürchten und kann darauf verzichten, sie durch eiserne Schienen oder andere Mittel zu verstärken, wie sie für die anderen Flügelräder iiöthig sind und dazu beitragen, den Druckverlust zu vergröfsern.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Nasser Gasmesser, dadurch gekennzeichnet, dafs die Mefstrommel mit zwei Reihen symmetrisch gegen die Mittelebene der Trommel geneigter und durch einen mittleren, freien Raum (d) getrennter Schaufeln (h) versehen ist.
2. Nasser Gasmesser nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, dafs das Gas central in den mittleren Raum (d) eingeführt wird.
3. Nasser Gasmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs das Gas central aus dem mittleren Raum (d) abgeführt wird.
4. Nasser Gasmesser nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dafs die Trommel um einen an dem centralen Zu- bezw. Abführungsröhr (e) angebrachten Zapfen (c) läuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT131556D Active DE131556C (de)

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DENDAT131556D Active DE131556C (de)

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DE (1) DE131556C (de)

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