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DE131521C - - Google Patents

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Publication number
DE131521C
DE131521C DENDAT131521D DE131521DA DE131521C DE 131521 C DE131521 C DE 131521C DE NDAT131521 D DENDAT131521 D DE NDAT131521D DE 131521D A DE131521D A DE 131521DA DE 131521 C DE131521 C DE 131521C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
roller lever
regulating
eccentric
double
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT131521D
Other languages
English (en)
Publication of DE131521C publication Critical patent/DE131521C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Viele von den' zwangläufigen Steuerungen haben den Nachtheil, dafs die zum Anheben des Ventiles erforderlichen hohen Drucke durch Theile im Mechanismus der Steuerung geleitet werden, welche vom Regler in ihrer Lage zwecks Füllungsveränderung stark verstellt werden sollen. Die dadurch entstehenden Reibungswiderstände erfordern zu ihrer Ueberwindung grofse Regler, die erst recht schwer und kräftig sein müssen, wenn man an so niedere Grenzen mit der Tourenzahl gebunden ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher der Gedanke zu Grunde, eine möglichst rückdruckfreie, zwangläufige Steuerung dadurch zu erzielen, dafs die Bewegung für den Ventilhub fast ausschliefslich von einem festen, auf der Steuerwelle aufgekeilten sogen. Antriebsexcenter ausgeführt wird, während in ähnlicher Weise, wie für auslösende Ventilsteuerungen die Beeinflussung des activen Mitnehmers bereits vorgeschlagen ist, der Regler die Gestalt eines Wälzhebels derart verändert, dafs Hub und Füllung je nach der Leistung der Maschine eingestellt werden.
Fig. ι stellt die Seitenansicht der Steuerung dar, Fig. 2 die Oberansicht. Auf der Steuerwelle w sitzt der Achsenregler A, an dessen Enden je ein schmales Regulirexcenter bl bezw. b.2 sich befindet. Dicht daneben in der Mittelebene des Ventiles ist das Antriebsexcenter Ci1 bezw. a2 aufgekeilt, dessen schwingende Bewegung auf den äufseren Drehpunkt B des Wälzungshebels durch die Stange s übertragen wird. Dieser Hebel ist nun als Doppehvälzhebel mit zwei Schenkeln c und d (Fig. 1) ausgebildet, von denen der untere d zwei Wä'lzungsflächen besitzt, und zwar eine, auf welcher er selbst ruht, und eine stark gekrümmte, auf der die Rolle am Ende des Kniehebels k sich abwälzt, dessen Drehpunkt P im oberen Schenkel c des Hebels gelagert ist. Dieser mit Rolle versehene Kniehebel ist nun seinerseits mit einer kleinen Kurbel g in Verbindung, die vom Achsenregler A mittelst des Regulirexcenters b und der Stange t beeinflufst wird. Die beiden Excenter erzeugen auf diese Weise eine combinirte Bewegung, die bei richtiger Wahl der Voreilwinkel und der Wälzungscurven sowie bei richtiger Dimensionirung der einzelnen Theile günstige Ventilerhebungscurven und constante Voreinströmung giebt. Statt des einseitigen Reglerangriffs durch eine Kurbel g können auch deren zwei, d. h. zu beiden Seiten des Wälzungshebels je eine angebracht werden, wobei dann aber die Verstellkraft des Reglers unter Zwischenschaltung irgend eines Uebertragers in die Mittelebene des Ventiles geleitet werden mufs.
Es ist nun ohne Weiteres ersichtlich, dafs zur Aenderung des Schenkelwinkels des Doppelwälzhebels c d durch die oben beschriebene Kniehebelwirkung nur eine ganz geringe Kraft des Reglers erforderlich ist, so dafs letzterer klein gehalten werden kann.
Die gleiche Vorrichtung ist auch natürlich für die Auslafsventile verwendbar, wenn man diese zwecks Aenderung der Compression mit unter Herrschaft des Reglers bringen will.
Sind die Einlafsorgane senkrecht über einander angeordnet, wie dies bei Maschinen stehender oder ähnlicher Bauart der Fall ist,
so kann man, wie Fig. 3 zeigt, durch symmetrische Anordnung der Schenkel dx und d2 je ein Antrieb- bezw. ein Regulirexcenter ersparen. Der Schenkel c ist ebenfalls nur einmal vorhanden und der Kniehebel g zweiarmig und mit zwei Rollen auszustatten. Die Stange s, die in B angreift, bewirkt auch hier analog wie in Fig. 1 den Antrieb, während die zur Regulirung erforderliche Wa'lzungsbewegung der Rollen durch die Stange t vom Achsenregler abgeleitet wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Zwangläufige Ventilsteuerung mit Wälzhebel, dadurch gekennzeichnet, dafs die Bewegung für das Einlafsorgan von einem fest auf der Steuerwelle sitzenden Antriebsexcenter (a) abgeleitet und auf einen zweischenkeligen Doppelwälzhebel (c d) übertragen wird, während der Achsenregler mittelst eines Regulirexcenters (b) den Schenkelwinkel dieses Wä'lzungshebels durch Kniehebelwirkung zwecks Regelung der Füllung ver-
    ' ändern kann.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, jedoch für Maschinen stehender oder ähnlicher Bauart, bei welcher der Doppelwälzhebel zur Ersparung doppelter Excenter zweifach symmetrisch ausgebildet ist (Fig. 3) und die diametral gegenüberliegenden Einlafsörgane bewegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT131521D Active DE131521C (de)

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