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DE131369C - - Google Patents

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Publication number
DE131369C
DE131369C DENDAT131369D DE131369DA DE131369C DE 131369 C DE131369 C DE 131369C DE NDAT131369 D DENDAT131369 D DE NDAT131369D DE 131369D A DE131369D A DE 131369DA DE 131369 C DE131369 C DE 131369C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating
boiler
chamber
hot water
floor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT131369D
Other languages
English (en)
Publication of DE131369C publication Critical patent/DE131369C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVi 131369 KLASSE 36 c.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. April igol ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine insbesondere für Bruträume geeignete Heizanlage, die bei einfacher Bauart nach Wahl eine stärkere Erwärmung des Bodens oder der darüber liegenden Theile des Heizraumes ermöglicht.
In beiliegenden Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Anlage zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt den Längsschnitt eines mit der Heizanlage versehenen Bruthauses; Fig. 2 ist eine Draufsicht des Futterkochers und Heifswasserkessels; Fig. 3 zeigt die Vorderansicht der Feuerung mit dem darüber liegenden Futterkocher und Heifswasserkessel; Fig. 4 ist ein vergröfserter Querschnitt des .Hauptheizrohres und eines Steigrohres nach Linie A-B von Fig. ι ; Fig. 5 ist ein vergröfserter Querschnitt von Fig. ι.
Die Heizanlage ist mit einer aus der Feuerbüchse i, dem Roste 2, der Feuerthür 3 und dem Aschenfall 4 bestehenden Feuerung 5 versehen , wie Fig. ι zeigt. Die Feuerbüchse 1 steht auf ihrer Rückseite mit einer Kammer 6 in Verbindung, über welcher ein Heifswasserkessel 7 und davor ein Futterkocher 8 liegt.
Die Verbindung zwischen der Feuerbüchse 1 und der Kammer 6 wird zweckmäfsig durch eine von Hand zu bewegende Lenkklappe 9 geregelt, je nachdem die Verbrennungsgase aus der Feuerbüchse 1 in den oberen Theil der Kammer 6, also unmittelbar unter den Heifswasserkessel 7 oder in den unteren Theil der Kammer 6 übergeleitet werden sollen. Mit der Kammer 6 steht die unter dem Boden 10 des Heizraumes liegende Hauptheizleitung 11 in Verbindung, deren hinterer Theil in ein Abzugsrohr 12 mündet, welches nach aufsen führt und mit einer zur Regelung des Zuges der Feuerung dienenden Klappe 13 versehen ist. Dicht an dem vorderen Ende der Leitung 11 ist ein zweites, ebenfalls mit einer Regelungsvorrichtung versehenes Abzugsrohr 14 angeordnet, durch welches die Verbrennungsgase dann abgeleitet werden, wenn die Heizleitung 11 durch eine in letztere eingeschaltete Klappe 15 (Fig. 1) gegen die Kammer 6 abgeschlossen wird. Ist dagegen das Abzugsrohr 14 gegen die Leitung 11 abgeschlossen und die Klappe 15 geöffnet, so ziehen die Heizgase aus der Kammer 6 durch die Leitung Ii und das Rohr 12 ab.
Von der Hauptleitung 11 sind mehrere Steigrohre 16 abgezweigt, die den Boden 10 durchdringen und durch das Dach des Heizraumes nach aufsen geführt sind. Diese Steigrohre dienen dazu, die Wärme der aus der Heizleitung 11 aufsteigenden Heizgase an verschiedenen Stellen des Brutraumes abzugeben und dadurch letzteren möglichst gleichmäfsig zu erwärmen. Der obere Theil 17 der Steigrohre 16 ist verjüngt, um ein zu rasches Abziehen der Heizgase zu verhindern, und kann an seinem freien Ende durch eine abnehmbare Klappe 18 geschlossen werden, wenn die Heizgase nicht unmittelbar ins Freie entweichen sollen.
Von dem Heifswasserkessel 7 führt ein Umlaufrohr 19 in den Heizraum, so dafs letzterer einerseits durch die strahlende Wärme der Rohre 16, andererseits durch das in dem
Rohre ig umlaufende heifse Wasser geheizt wird.
Es empfiehlt sich, den Heizaum mit Entlüftungsklappen 20 oder dergl. zu versehen (Fig. ι und 3), um im Bedarfsfalle eine rasche Luftcirculation erzielen zu können.
Aus Vorstehendem ist ersichtlich, dafs die Verbrennungsgase der Feuerung 1 nach Wahl entweder in die Leitung 11 übergeführt werden, um hauptsächlich den Boden 10 des Heizraumes zu erwärmen, oder aber zur unmittelbaren Beheizung des Heifswasserkessels7 dienen, um durch die Umlauf leitung 19 eine stärkere Erwärmung der oberhalb des Bodens 10 liegenden Theile des Heizraumes zu erzielen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Heizanlage, insbesondere für Bruträume, dadurch gekennzeichnet, dafs die Heizgase aus der Feuerung (1) bezw. der damit verbundenen Heizkammer (6) entweder in eine unter dem Boden (10) des Heizraumes liegende, abschliefsbare und mit Steigrohren (16) versehene Heizleitung (11) oder unter Abschlufs der letzteren unter einen über der Heizkammer liegenden Heifswasserkessel (7) und von diesem nach einem Abzugsrohre (14) geleitet werden, um in letzterem Falle durch eine von dem Kessel ausgehende Umlauf leitung (19) eine stärkere Erwärmung der oberhalb des Bodens liegenden Theile des Heizraumes zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT131369D Active DE131369C (de)

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DE131369C true DE131369C (de)

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