DE1303695B - Elektrographisches aufzeichnungsmaterial - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein elektrostatographisches Aufzeichnungsmaterial aus drei Schichten, nämlich
einer Papierunterlage, einer Zwischenschicht mit einem geringen elektrischen Widerstand und einer das
Ladungsmuster durch direkte Anlage eines elektrischen Feldes aufnehmenden Musterträgerschicht. Dieses
Material ist dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht geringen elektrischen Widerstandes aus
einem hochpolymerisierten, anionischen Elektrolyten besteht, der aus Salzen von Alginaten, Polyacrylaten,
Polystyrolsulfonaten, Maleatcopolymeren, Sulfonsäurephenolformaldehyd oder Polymethacryiaten gebildet
ist.
Hierdurch wird die Aufgabe gelöst, ein leicht herstellbares elektrostatographisches Aufzeichnungsmaterial
zu schaffen, bei welchem beim Anlegen der das Ladungsmuster erzeugenden Spannung der Spannungsabfall
an der Papierunterlage vernachlässigbar klein gegenüber dem an der isolierenden Musterträgerschicht
ist, ohne bei der Herstellung des Materials die chemischen und physikalischen Eigenschaften des als
Unterlage verwendeten Papiers zu verändern oder bei der Wahl des Papieres und des zur Herstellung der
Musterträgerschicht verwendeten Materials besonderen Beschränkungen zu unterliegen.
Mit den bekannten Zweischichten-Materialien für elektrostatographische Aufzeichnungen ist dies nicht
möglich, weil bei diesen die erforderliche Verminderung des spezifischen Widerstands der Papierunterlage
kostspielige Herstellungsverfahren für das Papier bedingt und außerdem unerwünschte Veränderungen
; der chemischen und physikalischen Eigenschaften des Papiers mit sich bringt. Beispielsweise wird auf diese
Weise behandeltes Papier im allgemeinen durchlässig für die organischen Lösungsmittel, in denen das die
Musterträgerschicht bildende Material zum Aufbrin-IQ
gen dieser Schicht gelöst ist.
In der deutschen Auslegeschrift 1,105,275 wird ein photoleitfähiges, beschichtetes oder unbeschichtetes
Papierblatt für die elektrophotographische Wiedergabe von Bildern mit einer Schicht aus photoleitfähigern,
feinverteiltem anorganischem Pigment, beispielsweise Zinkoxyd, in einer Schicht eines filmbildenden
elektrisch isolierenden Materials beschrieben, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß zwischen dem Pa-.
pierträger und der photoleitfähigen Schicht eine dünne biegsame Metallschicht, z. B. aus Aluminium,
vorgesehen ist, wobei das auf der Metallschicht vorhandene filmbildende Material zur Befestigung des anorganischen
Pigments auf der Oberfläche der Metallschicht dient.
Die Vorteile, die bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterials gegenüber
dem aus der genannten deutschen Auslegeschrift bekannten, mit einer metallischen Zwischenschicht versehenen
Aufzeichnungsmaterial erzielt werden, sind folgende:
Da die Musterträgerschicht im allgemeinen ein transparenter Film ist, weist bei Verwendung einer
metallischen Zwischenschicht das Aufzeichnungsmaterial im allgemeinen eine metallene Farbe auf, wenn es
35! von oben betrachtet wird. Wird beispielsweise eine
Aluminiumfolie als Zwischenschicht verwendet, dann besitzt die Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials
eine glänzende silbrige Farbe. Wird ein elektrostatisches Bild auf einem derartigen Aufzeichnungsmaterial
gebildet und anschließend mit einem schwarzen Toner zur Erzeugung eines sichtbaren Bildes entwikkelt,
dann ermüdet das durch das Metall reflektierte Licht die Augen eines Betrachters.
Daher müssen in Aufzeichnungr.materialien, in welchen
eine metallische Zwischenschicht verwendet wird, zur Beseitigung der metallenen Farbe weiße Pigmente,
beispielsweise aus Ton oder Titandioxyd, in das transparente synthetische Harz eingemischt werden.
Ist jedoch das weiße Pigment hygroskopisch, dann wird die Reproduzierbarkeit des Bildes in Abhängigkeit
von der Temperatur oder Feuchtigkeit veri schlechter!.
Wird ferner in dem bekannten Aufzeichnungsmaterial Papier als Unterlage verwendet, dann kann das
weiße Pigment die Eigenschaften des Papiers in nachteiliger Weise beeinflussen.
Ferner gibt es keine andere Möglichkeit, die metallische Zwischenschicht auf eine elektrisch isolierende
Unterlage aufzubringen als die Aufbringung einer Metallfolie auf die Unterlage oder die Vakuumbedampfung
der Unterlage mit einem Metall. Die Aufbringung einer Metallfolie erfordert jedoch im allgemeinen
einen Klebstoff, so daß die Herstellung des elektrostatographischen
Aufzeichnungsmaterials erheblich kompliziert und verteuert wird.
Diese Nachteile treten bei dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterial nicht auf. Die bei diesem verwendete
Zwischenschicht läßt sich ohne weitere Maß-
nahmen auf der Unterlage aufschichten, worauf auf diese Schicht die Musterträgerschicht aufgebracht
worden kann. Dabei muß die Musterträgerschicht nicht pigmentiert werden, da durch die transparente
Zwischenschicht das die Unterlage bildende Papier in seiner natürlichen Farbe erscheint.
In der deutschen Auslegeschrift 1,106,170 wird eine lichtsensibilisierbare Folie für die elektrophotographische
Wiedergabe von Bildern beschrieben, die aus einer Unterlage, einer Zwischenschicht und einer Musterträgerschicht
besteht, wobei die Zwischenschicht elektrisch leitend ist. Diese elektrisch leitende Schicht
wird in der Weise gebildet, daß ein anorganisches Pigment, wie beispielsweise Aluminium, Kupfer, Zink,
Graphit, Kohlenstoff usw. in einem Silikonharz, Polyvinylchloridharz usw. verteilt wird, worauf die Mischung
auf die Unterlage aufgebracht wird.
Gegenüber der Zwischenschicht des erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterials besitzt die Zwischenschicht
gemäß der deutschen Auslegeschrift 1,106,170 folgende Nachteile:
Infolge der Verteilung eines elektrisch leitenden Pigments
in einem nicht leitenden Harz ist es schwierig, eine Schicht mit einer bestimmten Leitfähigkeit herzustellen.
Wird die Pigmentmenge zur Steigerung der Leitfähigkeit erhöht, dann wird die Durchlässigkeit
der Zwischenschicht gegenüber organischen Lösungsmitteln groß, so daß sich die Aufzeichnungsschicht
schwierig herstellen läßt. Wird die Zwischenschicht in einer merklichen Dicke aufgebracht, um die Leitfähigkeit
zu erhöhen und die Durchlässigkeit gegenüber organischen Lösungsmitteln zu vermindern, dann wird
das Gewicht der Folie unerwünschterweise erhöht.
Es ist ferner schwierig, das Pigment in dem Harz in fein verteiltem Zustand zu erhalten, während die
Mischung gelagert und auf die Papierunterlage aufge bracht wird. Infolge einer Wanderung des Lösungsmittels
in dem Überzug in die Papierunterlage schwankt das Verhältnis von Pigment zu Harz erheblich.
Demgegenüber ist die Leitfähigkeit hochpolymerisierter anionischer Elektrolyten konstant. Diese Salze
sind wasserlöslich und besitzen Anionen, die den Anionen entsprechen, welche in der Papierjinterlage
enthalten sind. Erfolgt daher eine Beschichtung auf die Papierunterlage, dann wandert der Überzug nicht
in die Unterlage. Da die zur Herstellung der Zwischenschicht eingesetzten Materialien ferner ein ausgezeichnetes
Filmbildungsvermögen besitzen, genügt eine kleine Menge dieser Materialien zur Herstellung
eines Films mit einer bestimmten Leitfähigkeit.
Infolge der Wasserlöslichkeit, der Anionenpolarität sowie des Filmbildungsvermögens der zur Herstellung
der Zwischenschicht eingesetzten Materialien läßt sich das Aufschichten auf die Papierunterlage nicht
nur mittels einer Beschichtungsvorrichtung, sondern auch während eines Papierherstellungsverfahrens
durchführen. Daher läßt sich das erfindungsgemäße Aufzeichnungsmaterial unter Verwendung von Papierherstellungsanlagen
in großtechnischem Maßstabe herstellen.
Da die Zwischenschicht des erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterials farblos ist und gegenüber organischen
Lösungsmitteln nicht durchlässig ist, unterliegt man bei der Auswahl der Materialien, die zur
Herstellung der Musterträgerschicht verwendet werden, sowie bei der Auswahl der Methoden zur Herstellung
dieser Schicht keinerlei Beschränkungen.
Daher kann man auf wirtschaftliche Materialien und Methoden zurückgreifen, so daß sich die erfindungsgemäßen
Aufzeichnungsmaterial'en trotz hoher Qualität wirtschaftlich herstellen lassen.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert.
F i g. 1 zeigt im Schnitt die Struktur des erfindungsgemäßen
elektrostatographischen Aufzeichnungsmaterials;
ίο Die Fig. 2 und 3 sind Ersatzschaltbilder zur Erläuterung
der Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Materials;
Fi g. 4 zeigt eine Aufzeichnungsvorrichtung, in welcher das erfindungsgemäße Aufzeichnungsmaterial
verwendet werden kann.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, besteht das erfindungsgemäße
Aufzeichnungsmaterial aus drei Schichten, wobei die obere Musterträgerschiclit a in bekannter
Weise aus einer dielektrischen Substanz besteht, während es sich bei der Zwischenschicht b um die im
kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 defi nierte Schicht handelt. Die Schicht c ist in bekannter
Weise eine Papierunterlage.
Di2 Fig. 2 zeigt ein Ersatzschaltbild zur Erläuterung der Wirkung einer an das in Fig. 1 dargestellte
Aufzeichnungsmaterial gelegten Spannung. Es ist das Ziel der Erfindung, die Gesamtspannung V möglichst
gleich der Teilspannung V0 zu machen. In den Zeichnungen
bedeutet V die an das Aufzeichnungsmaterial gelegte Spannung. Die Größen Vn, vb und vc sind jeweils
die Spannungen an der mustertracenden Schicht, der Zwischenschicht und der Unterlage. Die
Werte r„, rb und rc sind jeweils die ohmschen Widerstände
der mustertragenden Schicht, der Zwischenschicht und der Unterlage in Richtung der angelegten
Spannung. Auf ähnliche Weise stellen Cn, cb und cc
die Werte der Kapazitäten zwischen den Oberflächen der mustertragenden Schicht, der Zwischenschicht
und der Unterlage dar.
Wenn jedoch das in Fig. 1 gezeigte elektrostatische Aufzeichnungsmaterial während der Aufzeichnung
in einer Kopiermaschine beaufschlagt wird, dann kann der Wert der Kapazität ca als sehr klein
vernachlässigt werden. Die an der Oberfläche der Aufzeichnungsschicht angeordnete Elektrode zum Anlegen
der Spannung hat nämlich im allgemeinen die Form einer Nadel oder einer Linie oder eine andere
Form, deren Berührungsfläche mit dem Aufzeichnungsmaterial im Vergleich zu der Fläche des Auf-Zeichnungsmaterials
selbst vernachlässigbar klein ist. Weiterhin liegt die Kapazität cb parallel zum ohmschen
Widerstand rb der Zwischenschicht. Dieser ist bei dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterial
klein. Aus diesem Grund wird der Wert der Spannung vb im wesentlichen von dem ohmschen Widerstand
rb bestimmt. Da fomit die Kapazität cb für das
Verhältnis der Spannungsteilung zwischen den Schichten belanglos ist, kann sie bei der Betrachtung fortgelassen
werden.
ίο Wegen des niedrigen Widerstands der Zwischenschicht
b ist der Wert rb sehr klein gegenüber den
Werten für ra und T0, so daß er als Widerstandswert
in Querrichtung der Schicht fortgelassen werden kann. Dennoch ist die Zwischenschicht mit ihrem
niedrigen ohmschen Widerstand als Film über das ganze Aufzeichnungsmedium vorhanden. Diese
Schicht dient daher gemeinsam mit einer großflächigen Elektrode, die gewöhnlich als Masseelektrode die
Unterseite des Aufzeichnungsmediums berührt, zur Beispiel 1
Vergrößerung der Kapazität cc Ε5ηε Unterlage mit einer Dicke von 70 μ wird in
Nach Berücksichtigung der oben erwähnten Um- der Weise hergestellt, daß eine Mischung aus 70 Teistande
kann das in Fig. 2 gezeigte Ersatzschaltbild ien einer gebleichten Hartholzpulpe und 30 Teilen gern
vereinfachter Form gemäß Fig. 3 dargestellt wer- $ bleichter Weichholzpulpe auf einen Mahlungsgrad
den. Aus der Fig. 3 laßt sich herleiten, daß man den von 600SR (Maßeinheiten nach Schopper und
Wert V annähernd gleich dem Wert V0 machen kann, Riegler) eingestellt wird, worauf 1 Teil Kolophowenn
man den Widerstand rc klein macht oder wenn nium Und 5 Teile Ton zugesetzt werden. Eine Schicht
man die Kapazität cc groß macht, um die Teilspan- geringen elektrischen Widerstandes in einer aufgenung
V0 klein zu halten. io brachten Menge von 3 g/m2 und einer Dicke von 3 μ
Wahrend die Verkleinerung des Widerstandes rc wjrd m der Weise erzeugt, daß die Unterlage auf der
eine herkömmliche Methode ist, wird bei dem erfin- Oberfläche mit einer wäßrigen Lösung von 1 % Nadungsgemäßen
Aufzeichnungsmaterial die Kapazität triumalginat mittels einer Rakel beschichtet wird.
cc vergrößert. Zu diesem Zweck besteht das Aufzeich- Eine mustertragende Schicht wird in der Weise hergenungsmaterial
aus drei Schichten, wobei zwischen der π stellt, daß die Schicht mit niedrigem Widerstand mit
mustertragenden Schicht und der Unterlagsschicht einer Äthylacetatlösung eines Vinylharzes beschichtet
eine Zwischenschicht niedrigen elektrischen Wider- wjrd, und zwar durch Verwendung einer Walzenaufstandes
angeordnet ist Außerdem werden besonders übungsvorrichtung. Die aufgebrachte Menge beiträgt
hochpolymerisierte anionische Elektrolytsalze als Ma- 7g/m2 und die Auftragsdicke Ίμ. Auf diese Weise
terial für die Zwischenschicht verwendet. 2o erhält man ein elektrostatographisches Aufzeichnungs-
Die Fig. 4 zeigt eine Aufzeichnungsvorrichtung, in medium. Wird sein elektrischer Widerstand bei einer
welcher das erfindungsgemäße Aufzeichnungsmaterial relativen Feuchtigkeit von 30% gemessen, dann beverwendet
werden kann. Durch die Bezugszahl I trägt der spezifische Widerstand der mustertragenden
wird das Aufzeichnungsmaterial wiedergegeben. Die Schicht ungefähr 2xlO14Qcm. Der spezifische Wider-Bezugszahl
2 kennzeichnet eine Schriftzeichenplatte. 25 stand der Zwischenschicht geringen Widerstandes
Bezugszahl 3 kennzeichnet eine Erdungsplatte. Die beträgt ungefähr lxl010üxm, während der spezi-Bezugszahl
4 charakterisiert einen Kondensator. Eine f,sche Widerstand der Unterlage zu 3x1011Qcm erhohe
von dem Verstärker 5 erzeugte Spannung wird mittelt wird.
über den Kondensator 4 an die Schriftzeichenplatte 2 Das auf die oben erwähnte Weise erhaltene Auf-
und die gegenüberliegende Erdungsplatte 3 gelegt. 30 Zeichnungsmaterial wird durch Anlegen eines Glieich-
Das zwischen den Platten 2 und 3 Hegende Aufzeich- Spannungsimpulses von 1000 Volt und 50 Mikrose-
nungsmatenal wird durch die Spannung aufgeladen. künden Dauer aufgeladen und anschließend mittels
Die Aufladung erfolgt auf der mustertragenden eines stäubenden Pigmentfarbstoffs elektrostatisch zu
Schicht α des Aufzeichnungsmaterial 1. Das Muster einem sichtbaren Muster entwickelt. Man erhält hier-
der elektrostatischen Aufladung hat die gleiche PoIa- 35 bei ein sehr klares Muster,
rität wie das der Schriftzeichenplatte 2 zugeführte Po-
rität wie das der Schriftzeichenplatte 2 zugeführte Po-
tential. Außerdem hat das elektrostatische Ladungs- Beispiel 2
muster die gleiche Form wie der Querschnitt der Es wird eine PulPe verwendet, bestehend aus einer
Platte 2 an ihrem vorderen Ende. Mit anderen Wor- Mischung von 50 Teilen gebleichter Hartholzpulpe
ten entspricht das elektrostatische Ladungsmuster der 40 und 50 Teilen gebleichter Weichholzpulpe mit einem
Form der Berührungsflächen der Platte 2 mit der mu- auf 80°SR eingestellten Mahlungsgrad. Eine Schicht
•stertragenden Schicht α des Aufzeichnungsmaterials 1. aus Ammoniumpolyacrylat wird auf ein aus dieser
Die erfindungsgemäße Zwischenschicht b besteht, Pulpe hergestelltes Papierblatt aufgetragen, weiches
wie bereits erwähnt, aus einem hochpolymerisierten, während seiner Herstellung halbfeucht ist und ananionischen
Elektrolyten, der aus Salzen von Algina- 45 schließend mit einem Trockenmittel getrocknet wird,
ten, Polyacrylaten, Polystyrolsulfonaten, Maleatcopo- Die Schicht aus Ammoniumpolyacrylat macht 10%
lymeren, Sulfonsäurephenolformaldehyd oder Poly- des gesamten Gewichts des Papiers aus. Das mit Ammethacrylaten
gebildet ist Diese Schicht besitzt einen moniumpolyacrylat beschichtete Papier ist 60 μ dick,
geringen elektrischen Widerstand. Die aus einem die- Eine nichtionische Öl-in-Wasser-artige Emulsion mit
ser Materialien bestehende Zwischenschicht besitzt 50 einer Konzentration von 40% eines Copolymers aus
ein geringes Wasserabsorptionsvennögen, so daß sie Vinylacetat und Äthylacrylat wird auf die mit Ammogegenüber Änderungen der Feuchtigkeit der Umge- niumpolyacrylat beschichtete Seite des Papiers aufgebung unempfindlich ist Die zur Herstellung dieser tragen. Die Auftragung erfolgt in einer Dicke von
Zwischenschicht verwendeten Materialien besitzen fer- 10μ mittels einer Schlitzdüsenauftragungsvorrichtung.
ner den Vorteil, daß sie beim Aufschichten beispiels- 55 Der Überzug wird mit Dampfheizung und Infrarotweise auf eine Papierunterlage nicht in das Papier Strahlern getrocknet Auf diese Weise erhält man ein
wandern. Die angegebenen Materialien können allein . Aufzeichnungsmedium. Dieses wird mit der in Fig. 4
oder in Kombination zur Herstellung der Zwischen- gezeigten Vorrichtung mit einer Platte in Kontakt geschieht verwendet werden. Sie können ferner mit an- bracht Wird eine Aufzeichnung in der Weise aufgederen Klebstoffharzen mit einem vergleichsweise gego
bracht, daß eine Spannung von 1000 Volt für eine ringen Widerstand vermischt werden. Zur Herstellung Zeitdauer von 50 Mikrosekunden angelegt wird, und
der jeweiligen Schichten α und b sind nur geringe wird diese Aufzeichnung unter Verwendung eines PuI-Substanzmengen erforderlich. Die Unterlage c kann vers zur Erzeugung eines sichtbaren Musters entwikaus Papier bestehen. kelt, so stellt man fest, daß die Aufzeichnung bei
Claims (2)
1. Elektrostatographisches Aufzeichnungsmaterial aus drei Schichten, nämlich einer Papierunterlage,
einer Zwischenschicht mit einem geringen elektrischen Widerstand und einer das Ladungsmuster
durch direkte Anlage eines elektrischen Feldes aufnehmenden Musterträgerschicht, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenschicht geringen elektrischen Widerstandes aus einem hochpolymerisierten
anionischen Elektrolyten besteht, der aus Salzen von Alginaten, Polyacrylaten, Polystyrolsulfonaten,
Maleatcopolymeren, Sulfonsäurephe· nolformaldehyd oder Polymethacryiaten gebildet
ist.
2. Verfahren zur Herstellung eines elektrostatographischen Aufzeichnungsmaterials gemäß Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht geringen elektrischen Widerstandes in
der Weise hergestellt wird, daß eine wäßrige Lösung aus dem stark polymerisierten anionischen
Elektrolyten auf die Papierunterlage in halbfeuchtem Zustand während des PapierhersteUungsverfahrens
aufgebracht wird, worauf das auf diese Weise beschichtete Material getrocknet wird, und die das
Muster tragende Schicht in der Weise erzeugt wird, daß die Zwischenschicht mit einem nicht
lichtempfindlichen Harzmaterial in Form einer Öl-in-Wasser-artigen-Emulsion unter Verwendung
eines nicht ionischen oder anionischen Emulgiermittels mittels einer bürstenartigen Beschichtungsvorrichtung
beschichtet wird, worauf der Überzug sowohl unter Verwendung von heißer Luft als
auch von Infrarotstrahlern getrocknet wird.
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |