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DE1301990B - Heiz- und Belueftungsvorrichtung bei Kraftfahrzeugen mit Wasserkuehlung der Verbrennungsmotoren - Google Patents

Heiz- und Belueftungsvorrichtung bei Kraftfahrzeugen mit Wasserkuehlung der Verbrennungsmotoren

Info

Publication number
DE1301990B
DE1301990B DES83363A DES0083363A DE1301990B DE 1301990 B DE1301990 B DE 1301990B DE S83363 A DES83363 A DE S83363A DE S0083363 A DES0083363 A DE S0083363A DE 1301990 B DE1301990 B DE 1301990B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fan
flap
vacuum unit
air
heat exchanger
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES83363A
Other languages
English (en)
Inventor
Scholl Gottlob
Dietzsch Kurt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mahle Behr GmbH and Co KG
Original Assignee
Behr GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Behr GmbH and Co KG filed Critical Behr GmbH and Co KG
Priority to DES83363A priority Critical patent/DE1301990B/de
Priority to GB1657063A priority patent/GB997130A/en
Publication of DE1301990B publication Critical patent/DE1301990B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/00642Control systems or circuits; Control members or indication devices for heating, cooling or ventilating devices
    • B60H1/00814Control systems or circuits characterised by their output, for controlling particular components of the heating, cooling or ventilating installation
    • B60H1/00821Control systems or circuits characterised by their output, for controlling particular components of the heating, cooling or ventilating installation the components being ventilating, air admitting or air distributing devices
    • B60H1/00835Damper doors, e.g. position control
    • B60H1/00842Damper doors, e.g. position control the system comprising a plurality of damper doors; Air distribution between several outlets

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Description

  • Die Hauptpatentanmeldung P 12 92 529.0-21 betrifft eine Heiz- und Belüftungsvorrichtung bei Kraftfahrzeugen mit Wasserkühlung der Verbrennungsmotoren, bei denen der Wärmetauscher der Warmwasserheizanlage dem Kühlwasser-Rückkühler parallel geschaltet ist, mit einem im normalen Fahrbetrieb wahlweise einstellbaren Gebläse, einer Luftmengenregeleinrichtung nach dem Gebläse in der Luftführungsleitung zum Fahrzeuginnern und einer von Hand oder thennostatisch betätigbaren Luftmengenverteilerklappe vor dem Wärmetauscher und dem Gebläse, die in ihren Endstellungen entweder Frischluft unter Umgehung des Wärmetauschers einläßt oder den reinen Frischlufteinlaß sperrt und diese Frischluft voll über den Wärmetauscher leitet, wobei in Kombination die Luftmengenregeleinrichtung nach dem Gebläse in an sich bekannter Weise als Umschaltklappe für den Lufteinlaß ins Fahrzeuginnere oder den Luftauslaß ins Freie ausgebildet ist, in der Heizwasserleitung ein Thermostat angeordnet ist, durch den ab einer bestimmten Temperatur die Luftmengenverteilklappe vor dem Gebläse in die Endstellung für Frischlufteinlaß über den Wärmetauscher, die Umschaltklappe nach dem Gebläse in die Endstellung für Luftauslaß ins Freie verstellt werden und der Gebläsemotor eingeschaltet wird und die Handbetätigungsvorrichtungen für die im normalen Fahrbetrieb unabhängig voneinander bedienbaren Luftmengenverteilklappe, Umschaltklappe und Gebläse bei Ansprechen des Thermostaten blockiert sind.
  • Damit über den genannten Thermostaten im Heizwasserkreislauf des Wärmetauschers für den Überhitzungssehutz des Motors eine ordnungsgemäße selbsttätige Umschaltung sowohl der Luftmengenverteilklappe vor als auch der Umschaltklappe nach dem Wärmetauscher und außerdem auch eine einwandfreie Betätigung des Gebläsemotors erfolgt, wurde bisher eine aus mechanischen Einzelgliedern bestehende Schnappvorrichtung gewählt, wie sie an sich bekannt ist. Es hat sich gezeigt, daß eine solche mechanisch arbeitende Schnappvorrichtung nicht in dem gewünschten Ausmaß einwandfrei arbeitet. Hierbei spielt es eine Rolle, daß die Umstellung der Klappen und die Ein- und Ausschaltung des Gebläsemotors in einem Temperaturintervall der Kühl- bzw. Heizwassertemperatur von etwa 86 bis 96' C arbeiten sollte. Es steht also nur eine Temperaturdifferenz für die gewünschten Umsteuerungen zur Verfügung in Höhe von etwa 10' C.
  • Es ist bereits eine automatisch regelbare Warmwasser-Heizanlage für Kraftfahrzeuge bekannt, bei der der Gebläsemotor und die Frischluftzufuhr zum Wärmetauscher in Abhängigkeit von der Kühlwassertemperatur gesteuert werden. Die Arbeitsweise dieser bekannten Einrichtung ist derart, daß bei kaltem Motor ein von der Kühlwassertemperatur beeinflußter Bimetallschalter geschlossen ist und Strom zum Betrieb eines Relais fließen kann. Der Strom erzeugt über eine Wicklung und einen Eisenkern ein Magnetfeld, durch das ein federndes Kontaktglied angezogen wird, wodurch wiederum Kontakte gelöst werden. Dadurch ist der Stromkreis zum Gebläsemotor unterbrochen. Durch das federnde Kontaktglied wird ebenfalls ein Stößel entgegen der Wirkung einer Feder in seine untere Stellung gedrückt. Der Stößel verschließt dabei die Saugleitung, so daß auf die Membrane einer Unterdruckdose keine Sogwirkung ausgeübt wird. Hierdurch bleibt auch die Frischluftklappe geschlossen.
  • Erreicht das Kühlwasser eine entsprechende Heiztemperatur, so wird der Bimetallschalter geöffnet und damit das Relais abgeschaltet. Durch Verschwinden des Magnetfeldes hebt die Feder den Stößel in seine obere Stellung an, wodurch zugleich Kontakte geschlossen werden und der Gebläsemotor anläuft. Durch die Aufwärtsbewegung des Stößels wird gleichzeitig die Saugleitung freigegeben. Durch den dadurch im unteren Teil der Druckdose entstehenden Unterdruck wird die Membran entgegen der Wirkung einer Feder nach unten durchgedrückt. Bei der Durchbiegungsbewegung der Membran wird über ein Gestänge die Frischluftklappe geöffnet.
  • Der Unterdruck im Ansaugrohr des Motors hängt von der Drosselklappenstellung im Vergaser ab und ändert sich daher in Abhängigkeit vom Fahrzustand. Daher weist diese bekannte Einrichtung den Nachteil auf, daß durch ständige Änderungen der Drosselklappenstellung beim Betrieb von Verbrennungsmotoren in Kraftfahrzeugen ständig Änderungen des Unterdruckes im unteren Teil der Druckdose auftreten, wodurch ein fortwährendes öffnen und Schließen der Frischluftklappe bedingt ist, so daß eine einwandfreie Kühlung des Verbrennungsmotors bzw. eine befriedigende Heizung des Kraftfahrzeuginnenraumes nicht möglich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung nach der Hauptpatentanmeldung P 12 92 529.0-21 unter Vermeidung der obengenannten Nachteile derart zu verbessern, daß die Umsteuerungen der Luftmengenverteilklappe vor und der Umschaltklappe nach dem Wärmetauscher und die damit im Zusammenhang stehende Ein- bzw. Ausschaltung des Gebläsemotors wesentlich exakter durchgeführt werden können, um sich damit allen unterschiedlichen Betriebszuständen des Motors bzw. allen unterschiedlichen Außentemperaturen möglichst momentan selbsttätig anpassen zu können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zum Verstellen der Umschaltklappe und der Luftmengenverteilklappe in der Luftführungsleitung in an sich bekannter Weise eine Unterdruckdose angeordnet ist, für deren Betätigung das notwendige Vakuum durch Verbindung der Unterdruckdose mit dem Ansaugrohr des Verbrennungsmotors erzeugt wird, und daß die Unterdruckdose in Abhängigkeit von der Kühl- bzw. Heizwassertemperatur von dem Thermostaten gesteuert wird und daß ferner in die Verbindungsleitung zwischen der Unterdruckdose und dem Ansaugrohr ein Rückschlagventil eingebaut ist.
  • Durch das erfindungsgemäß in die Verbindungsleitung zwischen Ansaugrohr und Unterdruckdose eingebaute Rückschlagventil, das den Zustrom atmosphärischer Luft von der Ansaugleitung zur Unterdruckdose und somit einen Druckausgleich verhindert, wird eine einwandfreie Betätigung und ein Arbeiten ohne Flattern der Umschaltklappe erreicht.
  • Nach einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung ist der öffnungsquerschnitt der Verbindungsleitung mittels einer Drosseleinrichtung, vorzugsweise mittels einer verstellbaren Düsennadel, einstellbar. Die Anordnung einer einstellbaren Düsennadel, durch die der öffnungsquerschnitt der Verbindungsleitung zwischen Ansaugrolir und Unterdruckdose verändert werden kann, bringt den Vorteil mit sich, daß der zur Betätiauna der Luftmengenverteilklappe bzw. Umschaltklappe notwendige Unterdruck den jeweiligen Erfordernissen angepaßt werden kann. Da Einrichtungen der vorliegenden Art in großer Anzahl hergestellt werden, treten bei der Fertigung Toleranzen auf, die sich in unterschiedlichen Reibungswiderständen der verschiedenen Klappengelenke sowie in veränderlichen Rückstellkräften bemerkbar machen. Um trotzdem genau definierte Klappenverstellwege zu erreichen, hat es sich daher als vorteilhaft erwiesen, den Unterdruck mit Hilfe der verstellbaren Düsennadel einstellbar zu machen und so die variablen Reibungswiderstände zu berücksichtigen Gemäß einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung ist die Verbindungsleitung zwischen Unterdruckdose und Ansaugrohr des Motors zwischen dem Motor und dessen Vergaser bzw. Brennstoff-Einspritzvorrichtung angeschlossen. Dadurch, daß die Unterdruckdose an das Ansaugrohr des Motors angeschlossen ist, wird auch der Unterdruck im Ansaugrohr des Motors beeinflußt. Es hat sich herausgestellt, daß diese Maßnahme zum störungsfreien Betrieb des Verbrennungsmotors selbst beiträgt.
  • Weiterhin ist es besonders vorteilhaft, wenn der elektrische Schalter zur In- bzw. Außerbetriebsetzung des Gebläsemotors, die Einrichtung zur Steuerung der Unterdruckdose sowie der Thermostat, der diese beiden Elemente in Abhängigkeit von der Kühlwassertemperatur betätigt, zu einer Baueinheit zusammengefaßt sind. Diese Maßnahmen bringen im wesentlichen konstruktive Vereinfachungen mit sich.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des in Verbindung mit der Vorrichtung nach der Hauptpatentanmeldung P 12 92 529.0-21 vorgesehenen Erfindungsgegenstandes wiedergegeben. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung des gesamten Kühl- und Heizwasserkreislaufs gemäß der Hauptpatentanmeldung.
  • F i g. 2 einen schematisch dargestellten Ausschnitt aus F i g. 1 mit der Unterdruckdose, dem Thermoschalter, der Umschaltklappe, der Luftmengenverteilklappe und dem Wärmetauscher, F i g. 3 eine teilweise längsgeschnittene Darstellung der Unterdruckdose und F i g. 4 einen Längsschnitt durch den Thermoschalter.
  • Gemäß F i g. 1 dient zur Kühlung des Motors 1 das Kühlsystem, bestehend aus dem Kühlwasserkreislauf 2 mit dem Kühler 3 und dem dazu parallelgeschalteten Heizwasserkreislauf 4 mit dem Wärmetauscher 5 sowie einer Kühlwasserpumpe 6. Auch kann ein (nicht dargestelltes) Gebläse oder ein Ventilator für den Kühler 3 durch einen Thermostaten 7 betätigt werden. Der Wärmetauscher 5 im Heizwasserkreislauf 4 dient sowohl zur Rückkühlung des Kühlwassers als auch zur Erwärmung der durch den Wärmetauscher 5 geförderten Luft. Diese kann je nach der Stellung der Umschaltklappe 8 ins Fahrzeuginnere 9 oder ins Freie geblasen werden. Der Wärmetauscher 5 ist in dem Gehäuse 10 untergebracht, das an der Spritzwand 11 befestigt ist. In dem Gehäuse 10 ist auch noch die Luftmengenverteilklappe 12 vorgesehen, die einerseits von Hand aus stufenlos verstellt werden kann und andererseits durch den ab einer bestimmten, für die Überhitzung des Motors 1 kritischen Temperatur ansprechenden Thermostaten 13 im Heizwasserkreislauf 4 umgeschaltet wird. Der Thermostat 13 betätigt dabei auch den Schalter 14 bzw. das Relais zum Einschalten des Gebläsemotors 15 für das Gebläse 16. Die Luftmengenverteilklappe 12 und die Umschaltklappe 8 sind, nachdem sie beide bei der kritischen Temperatur mittels des Thermostaten 13 umgeschaltet wurden, dann nicht mehr von Hand bedienbar.
  • Diese Umschaltung erfolgt in Weiterbildung der Vorrichtung nach der Hauptpatentanmeldung, wie sich aus F i g. 2 ergibt, über eine Unterdruckdose 17, die mittels einer Leitung 18 mit dem nicht dargestellten Ansaugrohr des Motors verbunden ist. Andererseits ist diese Unterdruckdose 17 mittels einer Leitung 19 verbunden mit dem Thermoschalter 13, 14. Dieser Thermoschalter 13, 14 ist seinerseits durch entsprechende elektrische Leitungen 20, 21 mit dem Motor 15 für das Gebläse 16 verbunden.
  • Die Unterdruckdose 17 ist in F i g. 3 teilweise im Längsschnitt, teilweise in Ansicht im einzelnen herausgezeichnet. Das Gehäuse dieser Unterdruckdose besteht aus einem Rohr 22, einem Gehäuseteil 23 und der Verschlußkappe 24. Die Teile 23 und 24 sind mittels einer Schraubverbindung 25 miteinander vereinigt. Zwischen den Teilen 23 und 24 ist die Meinbran 26 eingespannt. Der Stutzen 27 dient zum Anschluß an die zum Thermoschalter 13, 14 führende Leitung 19. Am oberen Ende des Rohrteiles 22 befindet sich eine Verschlußschraube 28, an deren Rohrstutzen 29 das Anschlußstück 30 für die Verbindungsleitung 18 zum Ansaugrohr vorgesehen ist.
  • In dem Anschlußstück 30 ist ein Kugelrückschlagventil 31 eingebaut. Andererseits ist in dem nach oben offenen Rohrstutzen 29 eine Düsennadel 32 mit Gewinde eingesetzt, so daß diese Düsennadel in ihrer Achsrichtung verstellbar ist, um damit den öffnungsquerschnitt der Bohrung 33 zu beeinflussen.
  • Mit dem versteiften Mittelteil 34 der Membran 26 ist eine Steuerstange 35 verbunden.
  • Die F i g. 2 zeigt, daß diese Steuerstange 35 mit ihrem äußeren freien Ende an die Luftmengenverteilklappe 12 angelenkt ist. Andererseits ist diese Steuerstange 35 über eine weitere Steuerstange 36 an die Umschaltklappe 8 angelenkt.
  • Zum weiteren Verständnis dieser Steuereinrichtung wird nunmehr Bezug genommen auf die F i g. 4 der Zeichnung, in der der Thermoschalter 13, 14 mit seinen Einzelteilen im Längsschnitt dargestellt ist. Das Kopfstück 37 hat einen Gewindeteil 38, mit dem der Thennoschalter mit dem Heizwasserkreislauf 4 verbunden wird. Das Kopfstück 37 mit Gewindeteil 38 weist eine Bohrung 39 mit einem vergrößerten Hohlraum 40 auf, der mit einer gut wärmeleitenden Abschlußplatte 42 versehen ist. Das Wasser des Heizwasserkreislaufes 4 wirkt hierbei auf die Wachsfüllung 41 in dem Hohlraum 40 und der Bohrung 39. Bei Steigerung der Wassertemperatur dehnt sich die Wachsfüllung 41 aus, so daß der Druckstift 43 nach aufwärts bewegt wird. Damit wird der mittels der Feder 44 belastete Kolben 45 mit seinem Kopfstück 46 angehoben. In diesem Kopfstück 46 ist eine Federplattenanordnung 47 gelagert. Das eine Ende dieser Federplattenanordnung ist in dem Hohlniet 48 ortsfest gelagert. Das gegenüberliegende Ende dieser Federplattenanordnung ist mit einer Platte 49 versehen, die einerseits als Dichtelement für den Anschlußstutzen 50 zur bereits erläuterten Unterdruckdose 17 dient, gleichzeitig aber auch den Gegenkontakt für den Schalter 14 bildet.
  • In dem Gehäuse 51 ist eine Bohrung 52 angebracht, so daß der Innenraum des Gehäuses 51 stets unter Atmosphärendruck steht.
  • Sobald sich durch entsprechende Änderung der Wassertemperatur der Druckstift 43 aus der in F i g. 4 gezeichneten Lage nach aufwärts bewegt, wird die Federplattenanordnung 47 in ihrem Mittelteil nach aufwärts durchgedrückt, so daß sich die Platte 49 nach abwärts bewegt. Damit ist der Anschluß 50 zur Unterdruckdose 17 geöffnet. Die Unterdruckdose steht alsdann unter Atmosphärendruck, die Membran 26 nimmt hierbei die Stellung gemäß F i g. 3 ein, und die Luftmengenverteilklappe 12 hat die in F i g. 2 gestrichelt dargestellte Lage. Bewegt sich der Druckstift 43 durch Änderung der Wassertemperatur gemäß F i g. 4 nach abwärts, dann wird mittels der Platte 49 der Anschlußstutzen 50 zur Unterdruckdose 17 geschlossen. Es entsteht alsdann über das Ansaugrohr im Innenraum der Unterdruckdose 17 ein entsprechender Unterdruck, und die Membran 26 wird aus ihrer unteren Stellung gemäß F i g. 3 in die entsprechende obere Endstellung gebracht. Damit wird über die Steuerstange 35 die Luftmengenverteilklappe 12 aus der gestrichelten Stellung 12 a (s. F i g. 2) in die voll ausgezogene Lage gebracht. Da nun mit der Steuerstange 35 auch die Steuerstange 36 verbunden ist, wird gleichzeitig mit der Verlagerung der Luftmengenverteilklappe 12 aus der gestrichelt gezeichneten Endstellung in die voll ausgezeichnete Endstellung auch die Umschaltklappe 8 aus der gestrichelt dargestellten Lage in die voll ausgezogene Lage übergeführt.
  • Das von dem Ansaugrohr des Motors 1 in der Unterdruckdose erzeugte Vakuum führt dazu, daß nur ein Stellwerkzeug für die Luftmengenverteilklappe 12 und für die Umschaltklappe 8 ausgenutzt werden kann. Die entgegengesetzt gerichtete Rückstellbewegung für diese beiden Klappen kann dadurch erreicht werden, daß die Membran 26 einer entsprechenden Federwirkung ausgesetzt ist. Bei Ausübung dieser Rückstellbewegung ist eine besondere Stellkraft nicht zu überwinden. Die Verschlußkappe 24 ist mit einer Bohrung 53 versehen, so daß der Raum unterhalb der Membran 26 unter Atmosphärendruck steht. Bei dieser federnden Rückbewegung der Membran aus ihrer oberen Stellung in die in F i g. 3 eingezeichnete untere Stellung besteht beiderseits der Membran 26 Atmosphärendruck.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Heiz- und Belüftungsvorrichtung bei Kraftfahrzeugen mit Wasserkühlung der Verbrennungsmotoren, bei denen der Wärmetauscher der Warinwasserheizanlage dem Kühlwasser-Rückkühler parallel geschaltet ist, mit einem im normalen Fahrbetrieb wahlweise einstellbaren Gebläse, einer Luftmengenregeleinrichtung nach dem Gebläse in der Luftführungsleitung zum Fahrzeuginnern und einer von Hand oder thermostatisch betätigbaren Luftmengenverteilklappe vor dem Wärmetauscher und dem Gebläse, die in ihren Endstellungen entweder Frischluft unter Umgehung des Wärmetauschers einläßt oder den reinen Frischlufteinlaß sperrt und diese Frischluft voll über den Wärmetauscher leitet, wobei die Luftmengenregeleinrichtung nach dem Gebläse in an sich bekannter Weise als Umschaltklappe für den Lufteinlaß ins Fahrzeuginnere oder den Luftauslaß ins Freie ausgebildet ist, wobei in der Heizwasserleitung ein Thermostat angeordnet ist, durch den ab einer bestimmten Temperatur die Luftmengenverteilklappe vor dem Gebläse in die Endstellung für Frischlufteinlaß über den Wärinetauscher, die Umschaltklappe nach dem Gebläse in die Endstellung für Luftauslaß ins Freie verstellt werden und der Gebläsemotor eingeschaltet wird, und wobei die Handbetätigungsvorrichtungen für die im normalen Fahrbetrieb unabhängig voneinander bedienbaren Luftmengenverteilklappe, Umschaltklappe und Gebläse bei Ansprechen des Thermostaten blockiert sind nach Patentanmeldung P 12 92 529.0-21, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verstellen der Umschaltklappe (8) und der Luftmengenverteilklappe (12) in der Luftführungsleitung in an sich bekannter Weise eine Unterdruckdose (17) angeordnet ist, wobei das zur Betätigung der Unterdruckdose (17) notwendige Vakuum durch Verbindung der Unterdruckdose (17) mit dem Ansaugrohr des Verbrennungsmotors (1) erzeugt wird, und daß die Unterdruckdose (17) in Abhängigkeit von der Kühlwassertemperatur von dem Thermostaten (13) gesteuert wird und daß ferner in die Verbindungsleitung (33) zwischen der Unterdruckdose (17) und dem Ansaugrohr ein Rückschlagventil (31) eingebaut ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der öffnungsquerschnitt der Verbindungsleitung (33) mittels einer Drosseleinrichtung (32), vorzugsweise mittels einer verstellbaren Düsennadel, einstellbar ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung (33) zwischen Unterdruckdose (17) und Ansaugrohr des Motors (1) zwischen diesem Motor und dessen Vergaser bzw.
  3. Brennstoff-Einspritzvorrichtung angeschlossen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Schalter (14) zur In- bzw. Außerbetriebsetzung des Gebläsemotors (15), die Einrichtung zur Steuerung der Unterdruckdose (17) sowie der Thermostat (13), der diese beiden Elemente in Abhängigkeit von der Kühlwassertemperatur betätigt, zu einer Baueinheit zusammengefaßt sind.
DES83363A 1962-04-26 1963-01-22 Heiz- und Belueftungsvorrichtung bei Kraftfahrzeugen mit Wasserkuehlung der Verbrennungsmotoren Pending DE1301990B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2549426A1 (fr) * 1983-07-21 1985-01-25 Daimler Benz Ag Dispositif pour commander, en fonction de la temperature, un organe de reglage monte sur des vehicules

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2808993A (en) * 1955-06-16 1957-10-08 Eaton Mfg Co Heater control
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