DE1301328B - Verbindungsdichtung fuer innenachsige Rotationskolbenmaschinen - Google Patents
Verbindungsdichtung fuer innenachsige RotationskolbenmaschinenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C19/00—Sealing arrangements in rotary-piston machines or engines
- F01C19/02—Radially-movable sealings for working fluids
- F01C19/04—Radially-movable sealings for working fluids of rigid material
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Sealing Devices (AREA)
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindungsdichtung für innenachsige Rotationskolbenmaschinen mit Schlupfeingriff mit anschließenden Dichtstreifen.
- Die Dichtelemente solcher Maschinen bestehen aus federnd angepreßten Dichtleisten, die an den Kolbenecken als gerade achsparallele Leisten und an den Kolbenseitenflächen als der Bogenform der Kolbenflanken entsprechend gekrümmte Streifen ausgebildet sind. An den Schnittpunkten der Längsmittelebenen von drei solchen Dichtelementen ordnet man noch Dichtbolzen in der Kolbenstirnwand an, welche federnd und dichtend gegen die Seitenteile des Gehäuses gepreßt werden. Die radialen Dichtleisten und die seitlichen Dichtstreifen greifen formschlüssig und spielarm in Längsnuten des Dichtbolzens ein. Die seitlichen Dichtstreifen werden unter Umständen auch nur mit ihren Enden dicht an den Bolzenumfang herangeführt. Durch die ungleiche Temperatur der Mantellaufbahn, auf der sich gewissermaßen in Umfangsrichtung im sogenannten »heißen und kalten Bogen« der Arbeitsprozeß abspielt, entstehen auch ungleiche Längen der einzelnen Mantellinien der betriebswarmen Trochoide. Diese haben zur Folge, daß sich die im kalten Zustand ebenen Laufflächen der Seitenteile deformieren, gegen die die eben gebliebene Lauffläche des Dichtbolzens nicht mehr flächendichtend laufen kann. Zusätzlich bilden sich nach längerem Betrieb in den Seitenteilen des Gehäuses Verschleißspuren, die besonders im Bereich der achsnahen Zone des Gehäuses etwa der Breite der seitlichen Dichtstreifen entsprechen. Die Dichtbolzen bleiben beim übergang über diese Verschleißgruben nur mit einem Teil ihrer Dichtfläche im Kontakt mit den Seitenteilen des Gehäuses. Die dabei durch die Verschleißgrube entweichenden Verbrennungsgase erhitzen den Dichtbolzen unzulässig, zerstören den Schmierfilm und bewirken Verkokung des Schmieröls. Dadurch wird die freie Beweglichkeit des Dichtbolzens praktisch aufgehoben.
- Bei bekannten Anordnungen finden sowohl zylindrische Dichtbolzen als auch im Querschnitt rechteckige, polygon-, ring- und sternförmige Verbindungsdichtungsteile Anwendung, die gemeinsam dadurch gekennzeichnet sind, daß ihre radiale Erstreckung verhältnismäßig groß, d. h. ein Mehrfaches der Breite der seitlichen Dichtstreifen ist. Allen diesen Anordnungen ist der erwähnte Nachteil eigen, daß sie sich an durch Wärmespannungen deformierte Seitenteile nicht satt anlegen können und Verschleißgruben beim Überfahren überbrücken und dabei Undichtigkeiten entstehen lassen. Die relativ große Masse derartiger Verbindungsdichtungsteile bedingt auch eine entsprechend niedrige Eigenfrequenz, die Werke erreichen kann, bei denen Abheben infolge Annäherung an die Frequenz auftretender, aufgezwungener Schwingungen stattfindet.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Ausführungsformen für den Dichtbolzen zu finden, die auch bei fortschreitendem Verschleiß oder bei Deformation und dadurch hervorgerufenen Schwingungen eine zuverlässige Dichtwirkung besitzen. Die Aufgabe wurde hierbei so gelöst, daß ganz allgemein die Einstellbarkeit der Dichtfläche des Bolzens auf seine Gegenfläche im Seitenteil verbessert wird, ohne daß dabei gleichzeitig die Labyrinthwirkung an den Einpaßspielen verschlechtert wird. Sie wird dadurch gelöst, daß die Verbindungsdichtung einen festen oder beweglichen axialen Dichtsteg aufweist, der in seiner Breite der Breite der Dichtstreifen entspricht und die Dichtstreifen miteinander verbindet.
- A b b. 1 zeigt einen Ausschnitt der Kolbenstirnfläche mit Dichtelementen; A b b. 2 zeigt einen einteiligen Dichtbolzen; A b b. 3 zeigt einen lamellierten Dichtbolzen.
- In dem Gehäuse 1 bewegt sich nach bekannter Gesetzmäßigkeit der Kolben 2. Die sich dabei im Gehäuse 1 bildenden Arbeitsräume 3 werden gegeneinander durch radiale Dichtleisten 4 und gegenüberder Atmosphäre durch seitliche Dichtstreifen 5 abgedichtet. Im Schnittpunkt der Längsmittelebenen der Dichtelemente 4, 5 ist ein Dichtbolzen 6 vorgesehen. Die mittlere Zone 7 des Dichtbolzens 6, A b b. 2, ist höher als der Rest der Stirnfläche. Die Breite der erhabenen Zone 7 entspricht der Breite der Dichtstreifen 5. Eine Feder 10 drückt den Bolzen 6 gegen das Seitenteil 9. In A b b. 3 ist ein in drei Lamellen 11, 12,13 unterteilter Dichtbolzen dargestellt. Die Breite der mittleren Lamelle 12 entspricht der Breite der mittleren Zone 7 in A b b. 2. Die Zahl der Lamellen kann auch größer als drei gewählt werden. Bei der Anordnung der Feder 10 ist Sorge dafür zu tragen, daß jede einzelne Lamelle federnd gegen die Dichtfläche aepreßt wird, damit sie sich, den Unebenheiten in den Seitenteilen 9 folgend, an diese anschmiegen kann. Zu diesem Zweck ist beispielsweise die tellerartige Feder 10 an ihrem Umfang mehrfach geschlitzt.
Claims (1)
- Patentanspruch: Verbindungsdichtung für innenachsige Rotationskolbenmaschinen mit Schlupfeingriff mit anschließenden Dichtstreifen, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Verbindungsdichtung einen festen oder beweglichen axialen Dichtsteg (7,12) aufweist, der in seiner Breite der Breite der Dichtstreifen (5) entspricht und die Dichtstreifen (5) miteinander verbindet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK52612A DE1301328B (de) | 1964-04-08 | 1964-04-08 | Verbindungsdichtung fuer innenachsige Rotationskolbenmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK52612A DE1301328B (de) | 1964-04-08 | 1964-04-08 | Verbindungsdichtung fuer innenachsige Rotationskolbenmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1301328B true DE1301328B (de) | 1969-08-21 |
Family
ID=7226418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK52612A Pending DE1301328B (de) | 1964-04-08 | 1964-04-08 | Verbindungsdichtung fuer innenachsige Rotationskolbenmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1301328B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4735560A (en) * | 1987-02-25 | 1988-04-05 | Larry Wydra | Seal assembly for a rotary device |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT208129B (de) * | 1957-09-19 | 1960-03-25 | Nsu Werke Ag | Dichtsystem für Rotationskolbenmaschinen |
| FR1222462A (fr) * | 1957-09-19 | 1960-06-10 | Nsu Werke Ag | Dispositif d'étanchéité pour machines à piston rotatif et machines équipées dece dispositif |
| FR80440E (fr) * | 1961-08-23 | 1963-04-26 | Nsu Motorenwerke Ag | Dispositif d'étanchéité pour machines à piston rotatif et machines équipées de ce dispositif |
| DE1166548B (de) * | 1961-11-18 | 1964-03-26 | Daimler Benz Ag | Mehreckiger Kolben fuer Rotationskolben-Brennkraftmaschinen |
-
1964
- 1964-04-08 DE DEK52612A patent/DE1301328B/de active Pending
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