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DE1301366B - Kontaktlose Tastenschalteinrichtung zur Erzeugung elektrischer Impulse - Google Patents

Kontaktlose Tastenschalteinrichtung zur Erzeugung elektrischer Impulse

Info

Publication number
DE1301366B
DE1301366B DE1967K0061971 DEK0061971A DE1301366B DE 1301366 B DE1301366 B DE 1301366B DE 1967K0061971 DE1967K0061971 DE 1967K0061971 DE K0061971 A DEK0061971 A DE K0061971A DE 1301366 B DE1301366 B DE 1301366B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
key
plate
switch device
core
key switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967K0061971
Other languages
English (en)
Inventor
Furusawa Kahei
Wada Tasaku
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KDDI Corp
Original Assignee
Kokusai Denshin Denwa KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kokusai Denshin Denwa KK filed Critical Kokusai Denshin Denwa KK
Publication of DE1301366B publication Critical patent/DE1301366B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L13/00Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00
    • H04L13/16Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00 of transmitters, e.g. code-bars, code-discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine kontaktlose Tastenschalteinrichtung zur Erzeugung elektrischer Impulse mit einer an einem nichtmagnetischen Tastenstößel sitzenden Magnetplatte, mit einer fest angeordneten, auf Verschiebungen der Magnetplatte ansprechenden Induktionsspule und mit einem Rückstellelement für den Tastenstößel.
  • Da Tastenschalteinrichtungen mit elektrischen Kontakten durch Verschlechterung der Kontakte einem hohen Verschleiß unterliegen, sind bereits magnetische Tastenschalteinrichtungen bekannt.
  • Die deutsche Auslegeschrift 1101498 beschreibt eine Tastenschalteinrichtung, wo auf dem Tastenstößel magnetisierte Scheiben sitzen, die nach dem jeweiligen, der betreffenden Taste zugeordneten Code angeordnet sind. Die Tastenstößel werden mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit an einem magnetischen Lesekopf vorbeibewegt, der entsprechend der Anordnung der Magnetscheiben Codesignale abgibt. Diese Anordnung ist lediglich nur für einen bestimmten Code anwendbar. Außerdem ist die Höhe der Ausgangsimpulse vergleichsweise gering. Schließlich benötigt man für eine jede Tastenschalteinrichtung eine Antriebseinrichtung, die den Tastenstößel mit konstanter Geschwindigkeit an dem Magnetkopf vorbeibewegt.
  • Es hat sich gezeigt, daß es zweckmäßiger ist, die Codierung von der Tastenschalteinrichtung zu trennen. Die deutsche Auslegeschrift 1073 030 beschreibt eine Tastenschalteinrichtung, bei der ein Permanentmagnet innerhalb eines Ringkerns mit einer Spule bei der Tastenbetätigung gekippt wird. Diese Kippeinrichtung besitzt eine Instabilität, die sich im Dauerbetrieb störend bemerkbar macht, da sich die Kenndaten der Ausgangsimpulse im Laufe der Zeit ändern. Außerdem weist diese Tastenschalteinrichtung eine vergleichsweise große Ausdehnung quer zur Achsrichtung des Tastenstößels auf, da die Kippanordnung aus mehreren Hebel- und Federelementen besteht.
  • Eine weitere Tastenschalteinrichtung nach der deutschen Auslegeschrift 1186 497 arbeitet mit Kippschaltern zur Tastenauslösung, wodurch über eine Kippeinrichtung ein Magnet durch den Ankerspalt eines Spulenjochs geschwenkt wird. Diese Einrichtung ist für eine Tastatur ungeeignet, da eine Tastatur mit Drucktasten arbeitet.
  • Die deutsche Auslegeschrift 1145 225 zeigt eine Tastenschalteinrichtung der eingangs genannten Art. Dort wird der elektrische Ausgangsimpuls durch eine Spule abgenommen, an der sich ein Magnet vorbeibewegt, also nach Art eines magnetischen Lesekopfes. Der Ausgangsimpuls ist deshalb vergleichsweise schwach. Außerdem müssen bei dieser Anordnung mehrere Permanentmagnete genau aufeinander abgestimmt sein, damit man eine sichere Betätigung erhält.
  • Aufgabe der Erfindung ist eine solche Ausbildung einer Tastenschalteinrichtung der genannten Art, daß man einen hohen Ausgangsimpuls erhält und daß die Einstellung der Tastenschalteinrichtung unkritisch ist.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Platte, ein Zylinderkern und ein Joch einen in Wartestellung des Tastenstößels geschlossenen Magnetkreis mit der Platte oder dem Zylinderkern als Permanentmagnet bilden und daß die Induktionsspule um den Kern gewickelt ist.
  • Der überraschende Fortschritt der Erfindung wird dadurch erzielt, daß man mit einem geschlossenen Magnetkreis arbeitet. In Wartestellung der Taste ist dieser Magnetkreis geschlossen gehalten. Bei Betätigung des Tastenkopfes wird der Magnetkreis aufgerissen, wodurch sich der magnetische Widerstand deselben momentan und sprunghaft; weitgehend unabhängig von der Bewegungsgeschwindigkeit des Tastenstößels, ändert. Dadurch erhält man in der Induktionsspule jeweils eine Spannung gleichbleibender Größe. Die Ausgangsimpulse sind somit jeweils gleich groß, ohne daß man zusätzliche Vorkehrungen treffen muß, um eine gleichmäßige Verstellgeschwindigkeit des Tastenstößels einzuhalten. Die Anordnung ist gegen Alterungserscheinungen weitgehend unempfindlich. Die Induktionsspule erfaßt nicht Bewegungen des Tastenstößels, sondern vielmehr die Änderung des magnetischen Widerstandes beim Aufreißen des geschlossenep 2,4agnetkreises.
  • Bevorzugte Ausfii'-.rungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung ist in Schreibmaschinen, Fernschreibmaschinen, Rechenmaschinen u. dgl. anwendbar.
  • Einzelheiten der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung hervor. Es zeigt F i g. 1 die perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels der Erfindung, F i g. 2 einen Schnitt durch das in der F i g. 1 gezeigte Gerät, F i g. 3 eine Obenansicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Tastatur, F i g. 4 A, 5 A, 6 A und 8 A verschiedene Beispiele von Tastenschalteinrichtungen, die bei der Erfindung Verwendung finden, jeweils in ihrer Ruhestellung, F i g. 4 B, 5B, 6 B und 8 B die in den F i g. 4 A, 5A, 6 A und 8 A gezeigten Tastenschalteinrichtungen in eingedrückter Stellung, F i g. 7 die Seitenansicht teils im Schnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Tastenschalteinrichtung, F i g. 9 den mit Schaltsymbolen dargestellten Schaltkreis der Induktionsspule mit einer Hilfsspule, F i g. 10 ein Diagramm des Zeitablaufs der Impulse, das die Funktionsweise der in den F i g. 7, 8 A, 8 B und 9 dargestellten Tasten wiedergibt.
  • Die F i g. 1 und 2 geben die wesentlichsten Teile einer Tastatur wieder, mit einer Vielzahl einzelner Tasten 1, die in beliebiger Form angeordnet sein können. Soll die Tastatur für einen Fernschreiber dienen, so entsprechen die Tasten 1 a den jeweiligen Buchstaben, und es sind weitere Tasten 1 b und 1 c vorgesehen, die weiteren Funktionen dienen. Die Tasten 1 a, 1 b und 1 c sind in einer Grundplatte 5 befestigt, über die sich eine Deckplatte 4 spannt. Die ganze Anordnung ist von einer Abdeckhaube 2 überdeckt. Wie in der F i g. 2 zu sehen ist, können unterhalb der Tasten 1 Platten 6 mit gedruckter Schaltung mit ihren Anschlußkontakten 3 a angeordnet sein. Die Ausgangssignale der Tastatur können über den Steckkontaktanschluß 3 abgenommen werden. Vorzugsweise wird die Grundplatte 4 aus magnetisch leitendem Material hergestellt, damit sich nebeneinanderliegende Tasten nicht beeinflussen. Da aber die Ausgangsspannung verhältnismäßig groß ist (z. B. mehrere Volt), ist es auch möglich, magnetisch nicht leitendes Material zu verwenden.
  • An Hand der F i g. 4 A und 4 B wird der Aufbau und die Wirkungsweise einer beispielhaft wiedergegebenen Tastenschalteinrichtung beschrieben, die sich aus einem Tastenstöße110, einem zylindrischen Spulenkern 12, einer Platte 13 und einer Induktionsspule 14 zusammensetzt. Der Tastenstößel 10 besteht aus magnetisch nicht leitendem Material, wie etwa Messing oder Kunststoff, und auf seinem oberen Ende ist der Tastenkopf 11 ebenfalls aus Kunststoff aufgesetzt. Die Platte 13 ist ein magnetisch leitendes Material, wie etwa Eisen, und mit bekannten Befestigungsmitteln, wie in diesem Beispiel einer Mutter 19, am unteren Ende des Tastenstößels 10 etwa rechtwinklig zu dessen Achse angeordnet. Der Tastenstößel 10 durchsetzt den zylindrischen Kern 12, um den koaxial zu dem Tastenstößel 10 eine Induktionsspule 14 gewickelt ist. Beiderseits des Kerns 12 sind Flansche 17,18 angeordnet. Der Flansch 18 und der zylindrische Spulenkern 12 sind an der Platte 5, die aus magnetisch nicht leitendem Material besteht, mit herkömmlichen Befestigungsmitteln befestigt. Zwischen einem Anschlagstift 16 und der Grundplatte 5 ist eine den Tastenstößel 10 umgebende Spiraldruckfeder 15 angeordnet. Diese Spiralfeder 15 wirkt auf den Tastenstößel 10 in der Weise, daß die Platte 13 am unteren Ende gegen den zylindrischen Spulenkern 12 gedrückt wird. Ist nun, wie oben beschrieben, ein Spulenflansch 17 vorgesehen, so legt sich die Platte 13 an diesen Flansch 17 am unteren Ende des Spulenkerns 12 an. Die Platte 13 ist magnetisiert, und zwar parallel zur Achsrichtung des Tastenstößels 10. F i g. 4 A zeigt eine Ausführungsform, bei der die Platte 13 ein Permanentmagnet ist.
  • Bei einer derartigen Anordnung durchsetzt der durch die Platte 13 hervorgerufene magnetische Fluß den Flansch 17 und den Spulenkern 12 sowie den Flansch 18 und die umgebende Luft. Außerdem wird die Platte 13 infolge der magnetischen Anziehungskraft an den Flansch 17 herangezogen.
  • Bei Eindrücken des Tastenkopfs 11 wird der Tastenstößel 10 und die Platte 13 gegen die Kraft der Feder 15 verschoben, wie dies die F i g. 4 B wiedergibt, so daß die Permanentmagnetplatte 13 von dem Spulenflansch abgerissen wird. Dadurch wird der Verlauf des durch die Platte 13 erzeugten Magnetflusses überwiegend in die Luft verlegt. Die Größe des mit der Induktionsspule 14 gekoppelten Flusses nimmt augenblicklich ab, so daß in der Spule ein Spannungsimpuls induziert wird.
  • Nachdem die Kraft von dem Tastenkopf 11 wieder weggenommen wird, kehrt der Tastenstößel 10 in seine Ausgangslage, die in der F i g. 4 A gezeigt ist, durch die Wirkung der Feder 15 zurück. Bei der Rückstellbewegung wird ebenfalls in der Induktionsspule 14 eine Spannung induziert, da die Kopplung der Induktionsspule 14 mit dem Fluß wieder enger wird. Die während der Rückstellzeit induzierte Spannung ist jedoch der zuerst erzeugten Spannung entgegengesetzt polarisiert. So kann die Spannung, die während des Eindrückens erzeugt wird, von der Induktionsspule 14 leicht mit Hilfe eines Gleichrichters abgenommen werden.
  • Bei der Anordnung, die soeben beschrieben wurde, löst sich die Platte 13 erst dann vom Flansch 17, wenn die Kraft, die auf den Tastenstößel 10 wirkt, größer ist, als die Kraft der Schraubendruckfeder 15 und die Anziehungskraft zwischen Platte 13 und Flansch 17. Kommt versehentlich nur eine kleine Kraft auf den Tastenkopf 11, so wird der Tastenstößel 10 noch nicht heruntergedrückt. Außerdem trennt sich die Platte 13 vom Flansch 17 mit beträchtlicher Anfangsgeschwindigkeit. Dadurch wird die Höhe der Spannung, die in der Induktionsspule während des Eindrückens erzeugt wird, immer einen bestimmten Wert überschreiten.
  • Die Spannung in der Induktionsspule 14 kann nach der Erfindung durch Hinzufügen eines einfachen Teils noch vergrößert werden. Die F i g. 5 A und 5 B zeigen ein Joch 20, das außen über die Spule 14 hinweg die Platte 13 mit dem Flansch 18 verbindet. Das Joch 20 ist mit dem Flansch 18 gleitend in Verbindung. Dadurch wird im Ruhezustand der Taste ein geschlossener magnetischer Kreis über den Flansch 18, den Magnetkern 12, den Flansch 17, die Platte 13 und das Joch 20 gebildet. Wird jedoch die Platte 13 vom Flansch 17 infolge eines Druckes auf den Tastenkopf 11 abgedrückt, so wird der Magnetkreis zwischen dem Flansch 17 und der Platte 13 geöffnet. Dadurch erhält man eine sehr starke Änderung der Größe des Magnetflusses, der die Induktionsspule 14 durchsetzt, was sich in einem hohen Wert der induzierten Spannung in der Induktionsspule äußert.
  • In den F i g. 6 A und 6 B ist ein ähnliches Beispiel einer Tastenschalteinrichtung gezeigt, bei welcher der magnetische Schließungskreis durch den zylindrischen Spulenkern 12, den Flansch 18, ein äußeres zylindrisches Joch 21 und die Platte 13 gebildet wird. Bei diesem Beispiel ist der Flansch 17 der vorangegangenen Beispiele fortgelassen. Im Vergleich zu der Taste nach den F i g. 5 A und 5 B ist diese Taste mit einem vollständigen magnetischen Schließungskreis ausgestattet. Deshalb ist auch die induzierte Spannung im Vergleich zu den vorangegangenen Beispielen höher.
  • Die F i g. 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Tastenschalteinrichtung, bei der der Tastenstößel 10 in zwei Teile 10 a und 22 aufgeteilt ist. Der Teil 22 hat eine zylindrische Bohrung 26, in die das eine Ende des Stößelteils 10 a eingesetzt ist. Der Tastenstößel 10 a wird in einem Loch 27 eines L-förmigen Halters 24, der an der Platte 5 befestigt ist, geführt. Die Stehkraft wirkt dabei auf den Tastenkopf 11 und die elastische Rückstellkraft der Spiraldruckfeder 15 auf den Teil 22 des Tastenstößels. Nur wenn die elastische Kraft die Anziehungskraft zwischen der Platte 13 und dem Flansch 17 überwiegt, löst sich die Platte 13 und der Teil 22 vom Flansch 17. Die Taste hat also einen Spielraum, bis sie wirksam wird, ähnlich wie die gewöhnliche Taste einer Schreibmaschine. Ein Flansch 23 am Stößelabschnitt 22 dient als Begrenzung für die Abwärtsbewegung dieses Abschnittes. Die Rückstellkraft für den Stößelteil 22 wird aus einer Druckfeder 28 gewonnen, die bei der weitest eingedrückten Stellung auf ihre geringste Länge zusammengedrückt wird. Wird nun der Stößelteil22 in seine Ausgangslage zurückgedrückt, so drückt die Spiraldruckfeder 15 den oberen Stößelabschnitt 10 a in seine Ruhelage, so daß er mit einem Anlaufbund 16 am Halter 24 anliegt.
  • Bei diesem Beispiel und bei dem Beispiel nach den F i g. 8 A und 8 B weist die Tastenschalteinrichtung außerdem einen Hilfsspulenkern 12 a mit Flanschen 17 a und 18 a und einer Hilfsspule 14 a auf, die im wesentlichen dieselben Abmessungen und Eigenschaften haben wie der Kern 12, die Flansche 17 und 18 und die Induktionsspule 14. Hierbei sind die Induktionsspule 14 und die Hilfsspule 14 a über eine Diode Do parallel geschaltet, wie dies die F i g. 9 wiedergibt. Die Kurvenform (1) der F i g.10 gibt den zeitlichen Verlauf der induzierten Spannung in der Induktionsspule 14 und die Kurvenform (2) in F i g. 10 den zeitlichen Verlauf der induzierten Spannung in der Hilfsspule 14 a wieder. Die Impulse P1 und P3 sind in ihrer Polarität einander entgegengerichtet, da die Richtung der Änderung der verketteten Flüsse für die Spulen 14 und 14 a verschieden ist. Wenn die Größe der induzierten Spannung e1 gleich der Spannung eist, so wird der resultierende Spannungsimpuls PS nur die Zeitdauer t haben, welche wesentlich kürzer ist als die Impulsdauer t1 des Impulses P1. Der bei der Rückstellung der Taste auftretende Impuls P4 wird durch die Diode Do abgeblockt, und der Impuls Pwird durch die Diode do gesperrt. Folglich tritt an der Ausgangsklemme 25 der Tastenschalteinrichtung bei jedem Abwärtsdrücken der Taste nur ein in einer Spannungsrichtung wirkender Impuls von kurzer Dauer (z. B. 1 msee) auf. Werden also derartige Hilfsmittel angebracht, die die Impulsdauer wesentlich verkürzen, so können die auf dem Tastenfeld angeordneten Tasten mit beträchtlicher Geschwindigkeit hintereinander angeschlagen werden, ohne daß sie sich dabei gegenseitig beeinflussen.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel, bei welchem die Induktionsspule mit 4000 Windungen ausgerüstet war, betrug der Scheitelwert der Impulsspannung mehr als 2 V, wenn die Kraft, die auf den Tastenkopf 11 einwirkte, den Wert von 50 g überschritt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Kontaktlose Tastenschalteinrichtung zur Erzeugung elektrischer Impulse mit einer an einem nichtmagnetischen Tastenstößel sitzenden Magnetplatte, mit einer fest angeordneten, auf Verschiebungen der Magnetplatte ansprechenden Induktionsspule und mit einem Rückstellelement für den Tastenstößel, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (13), ein Zylinderkern (12) und ein Joch (20; 21) einen in Wartestellung des Tastenstößels geschlossenen Magnetkreis mit der Platte oder dem Zylinderkern als Permanentmagnet bilden und daß die Induktionsspule (14) um den Kern (12) gewickelt ist.
  2. 2. Tastenschalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die Induktionsspule (14) ein Gleichrichter (do) angeschlossen ist.
  3. 3. Tastenschalteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Kern (12) beidseitig Endflansche (17,18) aufweist.
  4. 4. Tastenschalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfskern (12 a) und eine Hilfsspule (14 a) um den Hilfskern (12 a) vorgesehen sind, wobei die Platte (13) in eingedrücktem Zustand des Tastenstößels (10, 22) am Hilfskern (12 a) anliegt, und daß die Induktionsspule (14) und die Hilfsspule (14 a) über einen zweiten Gleichrichter (Do) parallel geschaltet sind.
  5. 5. Tastenschalteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastenstößel in zwei Teile (10 a, 22) aufgeteilt ist, die beiden Teile (10 a, 22) durch ein erstes elastisches Glied (15) verbunden sind und am Teilabschnitt (22) ein weiteres Federglied (28) angreift, das eine Rückstellkraft für diesen Teilabschnitt (22) liefert.
DE1967K0061971 1966-04-11 1967-04-11 Kontaktlose Tastenschalteinrichtung zur Erzeugung elektrischer Impulse Pending DE1301366B (de)

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JP8325066 1966-12-21

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073030B (de) * 1960-01-14 Adlerwerke vorm Heinrich Kleyer Aktiengesellschaft Frankfurt/M Vorrichtung zum Erzeugen eines elektrischen Impulses
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DE1186497B (de) * 1963-04-03 1965-02-04 Merk Ag Telefonbau Friedrich Kontaktloser, von Hand zu betaetigender Impulsschalter

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