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DE1301202B - Geraet zur Erzeugung einer Zahnschraenkung bei Holzsaegen - Google Patents

Geraet zur Erzeugung einer Zahnschraenkung bei Holzsaegen

Info

Publication number
DE1301202B
DE1301202B DE1961ST017722 DEST017722A DE1301202B DE 1301202 B DE1301202 B DE 1301202B DE 1961ST017722 DE1961ST017722 DE 1961ST017722 DE ST017722 A DEST017722 A DE ST017722A DE 1301202 B DE1301202 B DE 1301202B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saw blade
tooth
setting
handle
teeth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961ST017722
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STENEBERG FRIEDRICH
Original Assignee
STENEBERG FRIEDRICH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STENEBERG FRIEDRICH filed Critical STENEBERG FRIEDRICH
Priority to DE1961ST017722 priority Critical patent/DE1301202B/de
Publication of DE1301202B publication Critical patent/DE1301202B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D63/00Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
    • B23D63/02Setting saw teeth by means of hand-operated or foot-operated devices
    • B23D63/023Devices of the portable type carried by one hand and operable by one hand or two hands, e.g. having a pair of tongs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gerät zur Erzeugung einer Zahnschränkung bei Holzsägen, bei dem das Schränken durch teilweises Herauswinden der einzelnen Zahnschneiden aus der Sägeblattebene mit einem auf dem Sägeblatt aufsetzbaren Schränkteil erfolgt, an dem eine zweiarmige Handhabe sowie ein Schränkbegrenzungsanschlag vorgesehen ist.
  • Zum Zahnschränken durch seitliches Herausbiegen der Zähne aus der Sägeblattebene ist eine auf dem Sägeblatt verschiebbare Vorrichtung mit einer von beiden Händen zu erfassenden Handhabe bekanntgeworden, unter deren Mitte sich ein den Zahn in seinem Schlitz aufnehmender Backen befindet. Neben dieser Vorrichtung sind Vorrichtungen mit nur einem Handgriff und einem Anschlag bekanntgeworden, mit denen die Zähne ebenfalls aus der Sägeblattebene, hier jedoch schräg und windschief herausgebogen werden. Eine andere bekannte Vorrichtung weist zu beiden Seiten Schlitze auf, in die die Zähne gesetzt werden. Durch eine Verdrehung der Schränkvorrichtung um eine in der Sägeblattebene liegende, senkrecht zur Zahnspitzenlinie stehende Achse werden mit dieser Vorrichtung gleichzeitig zwei Zähne geschränkt. Hierbei ist das Orientieren eines Schränkgerätes an den Zähnen selbst an sich bekannt, wobei die Orientierung an den benachbarten Flanken zweier Sägeblattzähne vorgenommen wird. Auch diese Schränkvorrichtung erlaubt nur eine einfache Schränkung, bei der die Zähne um eine in der Zahnfußlinie liegende Achse gekippt werden.
  • Es ist auch eine Handschränkvorrichtung für Sägeblätter bekanntgeworden, die einen am Ende einer Welle in Form eines Geißfußes angeordneten geschlitzten Backen aufweist, der zwischen sich jeweils einen Zahn aufnimmt. Durch Verdrehen der Welle mit dem Handhebel wird der Zahn zur Seite gebogen und gleichzeitig gedreht. Die Drehachse liegt bei dieser Vorrichtung hinter dem Backen und dadurch findet eine Drehung statt, deren Drehachse in der Sägeblattebene liegend schräg zur Zahnfußlinie hinter dem Zahn liegt. Diese hierdurch erzielbare Schränkung ist etwas anderes als die herkömmliche Schränkung, weist aber keine wesentlichen Vorteile auf. Ein Nachteil dieser Vorrichtung ist es, daß zur genauen Einstellung der Schränkung Meßuhren notwendig sind, deren Ablesung zeitaufwendig ist und die die Vorrichtung recht verteuern.
  • Es ist ein Verfahren zum Schränken von Sägezähnen bekannt, bei welchem der zu schränkende Zahn, dessen ungefähr radial verlaufende Kante schräg einwärts zur Ebene des Sägeblattes zugeschärft ist, bei den aufeinanderfolgenden Zähnen abwechselnd von der einen und von der anderen Sägeblattseite her nicht nur aus der Sägeblattebene winklig herausgebogen, sondern auch noch um die Knicklinie des Herausbiegens gedreht bzw. gedrückt oder auch hinterdreht wird, wodurch die Schneidkante auf einen wesentlichen Teil ihrer Länge seitlich neben das Sägeblatt parallel zu diesem zu stehen kommt. Dieses Schränkverfahren hat gegenüber dem allgemein gebräuchlichen Schränkverfahren durch einfaches Herausbiegen der Zähne aus der Sägeblattebene abwechselnd nach der einen oder nach der anderen Sägeblattseite hin den Vorteil, daß sich beim Sägen eine hobelartige glatte Schnittfläche ergibt und sich das Sägeblatt weniger heiß läuft. Außerdem verläuft sich die Säge nicht, da sich die Zähne immer wieder von selbst freischneiden. Infolgedessen verringert sich der Kraftaufwand für das Sägen und erhöht sich die Standzeit der Sägezähne. Trotz dieser Vorteile wird dieses besondere Schränkverfahren bisher nur wenig angewendet, weil es an einem geeigneten Werkzeug zur einfachen und schnellen Ausführung des Schränkens fehlt, während zum Schränken auf die allgemein bekannte Art durch einfaches Rausbiegen der Zähne aus der Sägeblattebene abwechselnd nach der einen oder nach der anderen Seite hin sogar vollautomatisch arbeitende Maschinen zur Verfügung stehen.
  • Die Erfindung schafft nun ein einfaches und leicht zu handhabendes Werkzeug zur Ausführung der Schränkung der Zähne durch gleichzeitiges Verdrehen derselben während des Herausbiegens aus der Sägeblattebene.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Schränkteil auf den oberen Teil eines Zahnes waagerecht aufsetzbar gestaltet ist, daß beiderseits des Sitzes am Schränkteil in bekannter Weise die Handhabe für eine Schränkbewegung in ihrer waagerechten Ebene vorgesehen ist und daß für jede Schränkrichtung an den Armen der Handhabe jeweils ein Begrenzungsanschlag angebracht ist.
  • Bei diesem Schränkgerät legt allein der zu schränkende Zahn den Sitz des Schränkgerätes auf dem Sägeblatt fest und nicht irgendeine zusätzliche Spanneinrichtung. Zum Schränken wird der Handapparat waagerecht auf das Sägeblatt, und zwar auf den einen zu schränkenden Zahn aufgesetzt und nach rechts bzw. links gedreht. Der Handapparat wird nicht aus der Sägeblattebene herausgekantet, wie es früher üblich war. Hierdurch findet der Schränkvorgang, ein Herausbiegen und Verwinden, in einem einzigen Formgebungsvorgang statt.
  • Die Zeichnung dient zur Erläuterung des Wesentlichen an der vorliegenden Erfindung. Es zeigt F i g.1 einen Schnitt durch das auf das Sägeblatt gesetzte Gerät, F i g. 2 eine Ansicht von oben auf das Sägeblatt mit aufgesetztem Gerät, und zwar in der Stellung zu Beginn des Schränkvorganges, F i g. 3 eine Ansicht gemäß F i g. 2, jedoch am Ende des Schränkvorganges, wobei die Zahnstellung des geschränkten Zahnes strichliert eingezeichnet ist.
  • Das Handgerät der vorliegenden Erfindung zur Erzeugung einer Sägezahnschränkung besteht aus einem Schränkteil1, welcher in Form eines Metallklotzes ausgebildet ist, welcher eine schlitzförmige Öffnung für die Aufnahme eines einzigen Sägezahnes aufweist. Diese Öffnung 2 ist so ausgebildet, daß der Metallklotz 1, an dem die Handhabe 3 befestigt ist, waagerecht aufsitzt, und zwar auf dem oberen Teil des Zahnes 4 waagerecht aufsitzt. Die Handhabe 3 ist so ausgebildet, daß sie von beiden Händen der Bedienungsperson zu beiden Seiten des Schränkteiles 1 angefaßt werden kann. Die Handhabe 3 ist also zweiarmig ausgebildet. Zu beiden Seiten des Schränkteiles 1 sind Rohre 5 a, 5 b, 5 c, 5 d angeordnet, welche Schränkbegrenzungsanschläge 6 a, 6 b, 6 c und 6 d tragen. Diese Schränkbegrenzungsanschläge sind als gewindetragende Stifte ausgebildet und werden in einem Gewindeloch der Rohre 5 a, 5 b, 5 c, 5 d mittels einer Kontermutter 7 befestigt. Das Gerät wird zur Herstellung der Sägezahnschränkung auf die Zähne 4 des Sägeblattes 8 aufgesetzt, wobei die untere Fläche des Schränkteiles 1 etwa bis zur Mitte der Zähne reicht. Durch eine einfache rechts- bzw. linksdrehende Bewegung in der Waagerechten wird die Schränkung hergestellt, und zwar wird in der Waagerechten so lange gedreht, bis zwei der vier Anschläge 6 a, 6 b, 6 c, 6 d an dem Sägeblatt zur Anlage kommen. Hierdurch wird erreicht, daß die Verwindung und Schränkung sämtlicher Zähne gleich ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Gerät zur Erzeugung einer Zahnschränkung bei Holzsägen, bei dem das Schränken durch teilweises Herauswinden der einzelnen Zahnschneiden aus der Sägeblattebene mit einem auf dem Sägeblatt aufsetzbaren Schränkteil erfolgt, an dem eine zweiarmige Handhabe sowie ein Schränkbegrenzungsanschlag vorgesehen ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der Schränkteil (1) auf den oberen Teil eines Zahnes (4) waagerecht aufsetzbar gestaltet ist, daß beiderseits des Sitzes am Schränkteil (1) in bekannter Weise die Handhabe (3) für eine Schränkbewegung in ihrer waagerechten Ebene vorgesehen ist und daß für jede Schränkrichtung an den Armen (5 a, 5 b, 5 c, 5 d) der Handhabe (3) jeweils ein Begrenzungsanschlag (6 a, 6 b, 6 c, 6 d) angebracht ist.
DE1961ST017722 1961-04-24 1961-04-24 Geraet zur Erzeugung einer Zahnschraenkung bei Holzsaegen Pending DE1301202B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2152853C1 (ru) * 1999-01-18 2000-07-20 Казачков Михаил Васильевич Ручная разводка деревообрабатывающих пил

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DE594997C (de) * 1934-03-24 Philipp Mutter Schraenkverfahren von Saegezaehnen
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DE895518C (de) * 1950-06-17 1953-11-02 Eugen Putsch Kreissaegeblatt mit abwechselnd von Zahn zu Zahn verschiedenseitiger Schraenkung
GB710819A (en) * 1951-06-25 1954-06-16 John Bradbury An improved saw-setting tool

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