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DE1300969B - Schaltungsanordnung zur Speisespannungsversorgung von logischen Schaltkreisen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Speisespannungsversorgung von logischen Schaltkreisen

Info

Publication number
DE1300969B
DE1300969B DE1966ST026153 DEST026153A DE1300969B DE 1300969 B DE1300969 B DE 1300969B DE 1966ST026153 DE1966ST026153 DE 1966ST026153 DE ST026153 A DEST026153 A DE ST026153A DE 1300969 B DE1300969 B DE 1300969B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuits
stages
state
circuit
supply voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966ST026153
Other languages
English (en)
Inventor
Schoenemeyer Hilmar
Schmidt
Dipl-Ing Volker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE1966ST026153 priority Critical patent/DE1300969B/de
Publication of DE1300969B publication Critical patent/DE1300969B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K19/00Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/01Details
    • H03K3/012Modifications of generator to improve response time or to decrease power consumption

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Logic Circuits (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Speisespannungsversorgung einer Vielzahl zu einer Gesamtschaltung gehörenden logischen Schaltkreisen, von denen ein erheblicher Teil im Betriebsbereitschaftszustand der Gesamtschaltung leitend ist und wobei die Betriebsbereitschaftszeiten der Gesamtschaltung wesentlich länger als die Betriebszeiten sind.
  • In vielen Gebieten der Nachrichtentechnik, z. B. bei elektronischen Rechenanlagen, in der Fernsprech-und Fernschreibvermittlungstechnik, bei Werkzeugmaschinensteuerungen, in Satelliten, werden logische Schaltkreise in großem Umfang verwendet, und zwar sowohl sogenannte integrierte Schaltkreise als auch Schaltkreise mit diskreten Bauelementen.
  • Die einzelnen logischen Schaltkreise sind dabei stets zu mehr oder weniger umfangreichen komplex verketteten Netzwerken zusammengeschaltet, wobei man bestrebt ist, die Netzwerke auf möglichst kleinem Raum unterzubringen, d. h. auch die Schaltkreise selbst möglichst klein zu machen. Man hat auch, insbesondere bei integrierten Schaltkreisen, schon sehr kleine Abmessungen realisiert. Der weiteren Verkleinerung sind jedoch durch die in den Schaltkreisen auftretende Verlustleistung und die damit verbundene Erwärmung Grenzen gesetzt, bzw. man kann die einzelnen Schaltkreise nicht beliebig eng zusammenbauen, da die Wärme durch die die Schaltkreise umströmende Luft abgeführt werden muß. Die Verlustleistung setzt also der Packungsdichte Grenzen.
  • Bei bestimmten Systemen von logischen Schaltkreisen, z. B. bei der NAND- oder bei der NOR-Technik, aber auch bei Flip-Flop-Stufen, ist im Betriebsbereitschaftszustand ein Teil der aktiven Bauelemente leitend gesteuert, so daß auch während dieser Zeit Leistung verbraucht wird. Ein solches logisches Netzwerk unterscheidet sich also grundsätzlich von den klassischen Relais-Netzwerken, bei denen man bestrebt ist, sie so auszulegen, daß sie im Betriebsbereitschaftszustand keine Leistung verbrauchen.
  • Nun gibt es Anwendungen dieser logischen Schaltungen, bei denen die Betriebsbereitschaftszeiten einen wesentlich größeren Teil der Einschaltzeit ausmachen als die Betriebszeit, beispielsweise bei den obenerwähnten Vermittlungseinrichtungen, bei Satelliten usw.
  • Um in diesem Fall die Verlustleistung während der Betriebsbereitschaftszeit herabzusetzen, sind aus dem Stand der Technik hauptsächlich zwei Lösungen bekanntgeworden, und zwar erstens die An- und Abschaltung der gesamten Versorgungsspannung (bzw. nur der Anodenspannung bei Funksprechgeräten) und zweitens - die Verwendung von komplementären Transistoren bei Flip-Flops. Bei der ersten Maßnahme ergibt sich der Nachteil, daß die Zeiten zum Wiederherstellen des gewünschten Ausgangsschaltzustandes abgewartet werden müssen, bis die Signale angelegt werden können, während die Verwendung komplementärer Transistoren aus Preisgründen im allgemeinen nicht möglich ist.
  • Mit der Erfindung wird eine Schaltungsweise angegeben, die ebenfalls eine Herabsetzung der Verlustleistung während der Betriebsbereitschaft ermöglicht und bei der die Zeiten zum Wiederherstellen des Ausgangsschaltzustandes nicht mehr auftreten.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Verlustleistung erzeugenden Laststromkreise der im Betriebsbereitschaftszustand leitend gesteuerten Schaltkreise nur im Betriebszustand und die anderen Schaltkreise dauernd mit der Speisespannungsquelle verbunden sind.
  • Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert.
  • Es zeigt F i g. 1 eine Kette aus Umkehrstufen und Torschaltungen, F i g. 2 eine Flip-Flop-Schaltung.
  • Wie bereits oben angedeutet, besteht die Erfindung darin, daß man Verlustleistung dadurch einspart, daß während der Betriebsbereitschaftszeit diejenigen Verbraucher abgeschaltet werden, die zur Aufrechterhaltung des Betriebsbereitschaftszustandes nicht erforderlich sind.
  • Bei der in F i g. 1 gezeigten Schaltung handelt es sich um eine Kette von hintereinandergeschalteten Umkehrstufen mit den Transistoren T 1... T 3, zwischen denen sich je Torschaltungen D11, D12, Dl:;; D,21, D22, D2;1; D31, D32, Das befinden. Die im Betriebsbereitschaftszustand leitend gesteuerten Transistoren T 1... T 3 sind schraffiert gezeichnet. Bei einem logischen Netzwerk, von dem F i g. 1 nur einen kleinen typischen Teil zeigt, durchläuft ein Signalpfad vielfältig verknüpft eine Reihe von Stufen. In jeder Stufe erfolgt eine Umkehrung der Signale, so daß abwechselnd leitende und gesperrte Umkehrstufen durchlaufen werden. Bei Ansteuerung des logischen Netzwerks mit den Eingangsinformationen verändert sich in Abhängigkeit von den Eingangsinformationen und den logischen Verknüpfungen der Schaltzustand einer Anzahl der Umkehrstufen. Man kann annehmen, daß die Anzahl der leitend gesteuerten Umkehrstufen im Betriebsbereitschaftszustand und im Betriebszustand etwa gleich ist.
  • Wie aus F i g. 1 ersichtlich, wird der größte Teil der Leistung in beiden Zuständen in den Kollektorarbeitswiderständen R0, R13, R,3, R33, die gleichzeitig Bestandteil der Torschaltungen sind, verbraucht.
  • Die Arbeitswiderstände der im Betriebsbereitschaftszustand nicht leitend gesteuerten Transistoren (nur T 2 ist gezeigt) sind fest mit der Spannung + U2 verbunden, während die Arbeitswiderstände der im Betriebsbereitschaftszustand leitend gesteuerten Transistoren T 1 und T 3 über einen Schalter S 1 an der Spannung +U2 liegen. Dieser Schalter S1 wird von einer Steuereinrichtung St in Abhängigkeit von den Informationssignalen E geöffnet bzw. geschlossen. Sind keine Informationssignale E vorhanden, dann ist der SchalterSl geöffnet bzw. umgekehrt. Bei geöffnetem Schalter S1 sind durch diese Schaltmaßnahmen zwar die Arbeitswiderstände der leitend gesteuerten Transistoren abgeschaltet, die Eingangspotentiale, d. h. die Steuersignale dieser Transistoren, sind nach wie vor vorhanden. Der Schaltzustand bleibt also auch ohne nennenswerten Leistungsverbrauch erhalten, und beim Schließen des Schalters S2 stellt sich sofort derselbe Zustand wie vor dem Öffnen dieses Schalters ein.
  • Es ist leicht einzusehen, welche Vorteile die erfindungsgemäße Schaltungsweise hat. Bei einer Betriebszeit von z. B. 20% der Einschaltzeit ergibt sich für das angegebene Schaltungsbeispiel gegenüber der seitherigen Schaltungsart eine Einsparung von 80% der Leistung. Dementsprechend ist die Wärmeentwicklung geringer, und die Schaltkreise können dichter gepackt werden.
  • F i g. 2 zeigt die Anwendung des gleichen Prinzips auf eine Flip-Flop-Schaltung, die allgemein bekannt ist und deshalb nicht näher erläutert wird. Die Arbeitswiderstände der Transistoren T 4 und T 5 sind mit R 4 und R 5 bezeichnet. Zur Unterbrechung der Speisespannung zu dem im Betriebsbereitschaftszustand leitenden Transistor ist in Analogie zu Schalter S 1 (F i g. 1) der Schalter S 2 vorgesehen, der auf ähnliche Weise wie der Schalter S 1 gesteuert wird.
  • Zur Abschaltung der Speisespannung wählt man vorzugsweise einen Transistor komplementären Typs gegen die in der logischen Verknüpfung verwendeten Transistoren. Zur Sperrung dieses Transistors kann man z. B. eine besondere Sperrspannungsquelle oder einen Spannungsabfall an einer im Emitterkreis liegenden Diode verwenden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Speisespannungsversorgung einer Vielzahl zu einer Gesamtschaltung gehörenden logischen Schaltkreisen, von denen ein erheblicher Teil im Betriebsbereitschaftszustand der Gesamtschaltung leitend ist und wobei die Betriebsbereitschaftszeiten der Gesamtschaltung wesentlich länger als die Betriebszeiten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlustleistung erzeugenden Laststromkreise der im Betriebsbereitschaftszustand leitend gesteuerten Schaltkreise nur im Betriebszustand und die anderen Schaltkreise dauernd mit der Speisespannungsquelle verbunden sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Betriebsbereitschaftszustand die Speisespannung zu den Verlustleistung erzeugenden Laststromkreisen der im Betriebsbereitschaftszustand leitenden Schaltkreise einzeln oder in Gruppen über mechanische oder elektronische Kontakte zugeführt wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als elektronischer Kontakt die Emitter-Kollektor-Strecke eines Transistors dient.
  4. 4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn die Gesamtschaltung aus über passive Verknüpfungsstufen miteinander verbundenen aktiven Umkehrstufen besteht, die Arbeitswiderstände der Umkehrstufen zu passiven Verknüpfungsstufen gehören und im Betriebsbereitschaftszustand bei leitenden Umkehrstufen abgeschaltet werden.
  5. 5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für Flip-Flop-Stufen ohne Gegenkopplung die Versorgungsspannung des leitenden Verstärkungselementes abgeschaltet wird.
DE1966ST026153 1966-11-25 1966-11-25 Schaltungsanordnung zur Speisespannungsversorgung von logischen Schaltkreisen Pending DE1300969B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4371789A (en) * 1981-06-02 1983-02-01 Bell Telephone Laboratories, Incorporated Power control arrangement

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1154520B (de) * 1960-10-08 1963-09-19 Philips Nv Differenzverstaerker
DE1165660B (de) * 1963-03-14 1964-03-19 Telefunken Patent Und-Schaltung mit zwei getrennt von aussen ansteuerbaren Transistoren

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