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DE130083C - - Google Patents

Info

Publication number
DE130083C
DE130083C DENDAT130083D DE130083DA DE130083C DE 130083 C DE130083 C DE 130083C DE NDAT130083 D DENDAT130083 D DE NDAT130083D DE 130083D A DE130083D A DE 130083DA DE 130083 C DE130083 C DE 130083C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hammer
drill
arm
spindle
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT130083D
Other languages
English (en)
Publication of DE130083C publication Critical patent/DE130083C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D11/00Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
    • B25D11/06Means for driving the impulse member
    • B25D11/066Means for driving the impulse member using centrifugal or rotary impact elements
    • B25D11/068Means for driving the impulse member using centrifugal or rotary impact elements in which the tool bit or anvil is hit by a rotary impulse member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVi 130083-KLASSE 5 b.
Gesteinbohrmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1901 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Gesteinbohrmaschine, bei welcher die Vorwärtsbewegung und Drehung des Bohrers bei der Arbeit durch die kreisende Bewegung des auf den Bohrer schlagenden Hammers selbstthätig bewirkt wird, indem ein am Hammerstiel angeordneter Anschlag einen auf einer Achse sitzenden Arm bewegt, so dafs die Achse sich hin- und herdreht und vermittelst eines Gesperres den Bohrer und die das Gestell verschiebende Schraubenspindel stofsweise dreht.
Damit der Hammer nach erfolgtem Schlage seine Kreisbewegung vollenden kann, wird der den Schlag empfangende, mit der Bohrspindel gelenkig verbundene Schlagstempel nach Vollendung des Schlages durch einen federnden Arm aus der Bewegungsbahn des Hammers gehoben, während ein auf der durch den Anschlag am Hammerstiel hin- und herbewegten Achse sitzender Arm ihn im geeigneten Augenblick in die Schlagbahn des Hammers drückt.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. ι die Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorderansicht,
Fig. 3 die Hinteransicht,
Fig. 4 den Längsschnitt der Bohrmaschine.
Ferner stellt dar:
Fig. 5 die untere Ansicht des verschiebbaren Gestelles und
Fig. 6, 7 und 8 Querschnitte nach A-B, C-D und E-F der Fig. 1,
Fig. 9 den Längsschnitt nach G-H der Fig. 5,
Fig. 10 die perspectivische Unteransicht der Druckhülse,
Fig. ι i die perspectivische Ansicht des Hammers,
Fig. 12 den Schnitt eines Gestelltheiles und
Fig. 13 den Querschnitt der Federtrommel im vergröfserten Mafsstabe.
An dem Ständer 1 ist der Arm 2 drehbar befestigt, mit welchem die das verschiebbare Gestell 6 tragende Kappe 3 verstellbar verbunden ist, wodurch der Bohrer 13 in jeder beliebigen Lage eingestellt werden kann. Das Gestell 6 gleitet mit den Führungsleisten 5 in entsprechenden Führungen 4 der Kappe 3 (Fig. 6). Die schräg verlaufenden Theile 7 am Vordertheile des Gestelles 6 bilden das Lager 8, in welchem ein Theil der Bohrspindel 11 ruht, während das freie Ende derselben im Querstege 9 gelagert ist. Das über das Gestell 6 hervorragende Ende der Spindel 11 bildet deren Kopf 12, in welchem der Bohrer 13 befestigt ist. Das im Quersteg 9 liegende Ende der Bohrspindel ist ausgehöhlt; die Aushöhlung 14 nimmt das kugelförmige Ende 15 des Schlagstempels 16 auf, der im Schlitze. 17 des Quersteges 10 ruht (Fig. 4) und zwischen den Querstegen 9 und 10 den Hohlkopf 18 trägt, dessen vorstehender Rand mit dem im Quersteg 10 gelagerten, gleitenden, durch die Feder 20 stets nach aufsen geprefsten Stift 19 in Verbindung steht.
Auf der Bohrspindel 11 sitzt das Sperrrad 21, in welches die Klinke 22 der hin- und hergedrehten Achse 23 eingreift, welche aufser dieser' Klinke 22 noch die Klinke 34, den Arm 33 und den Arm 47 trägt (Fig. 2, 3, 5, 6, 7 und 8). Die Klinke 34 greift in das Sperr-
rad 35 der Schraubenspindel 25 ein. Mit Hülfe der halben Mutter 26 an der Kappe 3 und der Kurbel 27 wird das Gestell 6 zum Einstellen des Bohrers vorwärts oder rückwärts bewegt, während die Verschiebung des Gestelles und Bohrers bei der Arbeit durch die kreisende Bewegung des Hammers selbst in folgender Weise erfolgt:
Die den Hammer 45 tragende Achse 38 ruht in den Hängern 36 und 37 und der nach hinten verlängerte Stiel 43 des Hammers ist mit dem gebogenen Anschlage 46 versehen. Die Achse 38 läuft mit ihren konischen Lagerstellen 39 in den an den Hängern 36, 37 befestigten Hülsen 41, die im Verein mit den Kappen 40 die Lauf kugeln 42 halten (Fig. 7). Auf der Achse 38 sitzt auch das kleine Kettenrad 56, welche mittelst der Kette 55 von dem Kettenrad .54 auf der Federtrommel 53 seine Bewegung erhält, welche zur Vermeidung der Uebertragung der beim Gange der Maschine auftretenden Stöfse und Erschütterungen auf den die Welle 49 mittelst der Kurbel 52 bedienenden Arbeiter dient. Die Antriebswelle 49 kann mit Hülfe der durch die Schrauben 51 verstellbaren Lager 50 (Fig. 4) verstellt werden, wodurch die Spannung der Kette 55 regulirt wird. Wird nun der Hammer 45 durch den vorstehend beschriebenen Mechanismus in Thätigkeit versetzt, so mufs, wenn er einen bestimmten Punkt seiner Kreisbahn erreicht hat, der* Schlagstempel 16 sich in seiner Bahn befinden, damit der Bohrer vorwärts getrieben werden kann. Bis kurz vor Ertheilung des Schlages auf den Schlagstempel 16 hält der unter den Schlagstempel greifende Arm 29 der auf der Schraubenspindel 25 sitzenden ■ und von einer mittelst des Sperrrades 31 und durch die Stellschraube 32 regulirbaren Druckfeder 30 bethätigten Hülse 28 (Fig. 5, 9, 10 und 12) den Schlagstempel 16 aus dem Bereiche des Hammers 45, wird aber im geeigneten Moment, sobald der Anschlag 46 das Ende des Armes 47 erreicht und letzterer die Achse 23 und damit den Arm 33 derart verdreht, dafs der Schlagstempel 16 gegen den aufwärtsgerichteten Druck des Armes 29 genügend abwärts gedrückt, um den Schlagstempel in die Schlagbahn des Hammers zu bringen, wobei auch der gleitende Stift 19 hilft (Fig. 4). Während dieser Bewegung gehen die Arme oder Sperrklinken 22 und 34 zurück, und . sobald der Schlag des Hammers ausgeführt ist, fliegen der Schlagstempel, die Bohrspindel und der Bohrer vorwärts, der Anschlag 46 giebt den Arm 47 frei und der Arm 29 kann den Schlagstempel 16 wieder anheben, um die Bahn für den Hammer ganz freizugeben. Sofort nach der Freigebung des Armes 47 seitens des Anschlages 46 kehren aber auch der Arm 33 und die Klinken 22 und 34 in ihre Anfangsstellung zurück, wobei die Klinke 22 das Rad 21 um einen Zahn verschiebt und gleichzeitig den Bohrer 13 um einen entsprechenden Winkel verstellt, während die Klinke 34 die Schraubenspindel 25 durch die Verdrehung ihres Sperrrades 35 um einen Zahn und einen entsprechenden Winkel verstellt, wobei der Bohrer 13 um ein entsprechendes Stück vorgeschoben wird. Die erwähnte Verschiebung und Verdrehung des Bohrers kann aber auch mit Hülfe der Kurbel 27 der Schraubenspindel 25 vorgenommen werden, wobei aber die schwingende Bewegung der Achse 23 nicht ausreicht, den Arm 33 genügend abwärts zu drücken, um den Schlagstempel 16 in die Schlagbahn des Hammers zu bringen. Der Umstand, dafs eine Verdrehung der Achse 23, welche genügt, um die Sperrräder 21 und 35 um einen Zahn zu verstellen, nicht ausreicht, den Schlagstempel 16 in seine tiefste Lage zu bringen, gestattet es der Feder 24, den Schlagstempel, die Bohrspindel und den Bohrer in ihre Anfangsstellung zurückzuführen, ehe die Klinken 22, 34 ihre betreffenden Sperrräder 21, 34 verstellen, d'. h. nachdem der Bohrer 13 aufser Berührung mit dem Gestein ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Gesteinbohrmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs die Vorwärtsbewegung urtd Drehung des Bohrers 13 bei der Arbeit durch die kreisende Bewegung des auf den Bohrer schlagenden Hammers 45 selbstthätig bewirkt wird, indem der am Hammerstiel 43 angeordnete Anschlag 46 den auf. einer Achse 23 sitzenden Arm 47 bewegt, so dafs die Achse 23 sich hin - und. hefdreht und vermittelst des Gesperres 21, 22 und 34, 35 den Bohrer und die das Gestell 6 verschiebende Schraubenspindel. 2.5 stofsweise dreht, während der nach erfolgtem Schlag durch den federnden Arm 29 aufserhalb der Bewegungsbahn des Hammers 45 gebrachte, gelenkig mit der Bohrspindel 11 verbundene Schlagstempel 16 von einem ;auf der Achse 23 sitzenden Arm 33 in die Schlagbähn des Hammers 45 gedruckt wird, so dafs er sich dem letzteren im geeigneten Augenblick zum Schlage wieder darbietet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT130083D Active DE130083C (de)

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Publication Number Publication Date
DE130083C true DE130083C (de)

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT130083D Active DE130083C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE130083C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5394694A (en) * 1993-10-15 1995-03-07 Amercom Funding Ltd. Ii Automatic transmissions using compact hydrodynamic torque converters

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5394694A (en) * 1993-10-15 1995-03-07 Amercom Funding Ltd. Ii Automatic transmissions using compact hydrodynamic torque converters

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