DE1300886B - Einrichtung zum Anschliessen einer Rohrleitung von der Wasseroberflaeche aus an eineUnterwasseranlage - Google Patents
Einrichtung zum Anschliessen einer Rohrleitung von der Wasseroberflaeche aus an eineUnterwasseranlageInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum An- wasseranlage bzw. dem Bohrlochkopf gebracht und
schließen einer Rohrleitung von der Wasserober- dann dort angeschlossen werden. Umgekehrt ist in
fläche aus an eine Unterwasseranlage und betrifft entsprechender Weise ein Lösen und Einholen der
insbesondere eine derartige Einrichtung zur Verwen- Rohrleitung möglich. Der Einsatz einer erfindungsdung
bei einem am Meeresboden angeordneten Bohr- 5 gemäßen Einrichtung hat bestätigt, wie einwandfrei
loch. und ohne Schwierigkeiten sich mit ihr arbeiten läßt.
Bei in Küstennähe befindlichen Unterwassertief- Bei einer vorteilhaften Ausführungsform weist das
bohrungen wird vom Meeresboden aus ein äußeres Verriegelungswerkzeug am unteren Ende des absenk-Rohr
bis über die Wasseroberfläche geführt, wo das baren Rohrstrangs verschiebbare, mit Ausrichtvor-Bohrlochkopfaggregat
vorgesehen ist, so daß sich die io richtung zusammenwirkende Verriegelungsstücke für
erforderlichen Regeleinrichtungen leicht am Bohr- die lösbare Ankupplung der Ausrichtvorrichtung auf.
lochkopf anbringen lassen und in einfacher Weise be- Dabei hat es sich als zweckmäßig erwiesen, daß die
tätigt werden können. Derartige über die Wasserober- Verriegelungsstücke in radialer Richtung verschiebfläche
hinausragende Bohrlochkörper gefährden bar sind und mit einer Nut im Außenumfang der
jedoch die Schiffahrt und sind im Bereich über der 15 Ausrichtvorrichtung zusammenwirken. Eine einfache
Wasseroberfläche einer starken Korrosion ausgesetzt. Fernbetätigung der Verriegelungsstücke ist dann
Außerdem können derartige Konstruktionen nur bei möglich, wenn die Ausbildung so getroffen ist, daß
begrenzter Wassertiefe vorgesehen werden. die Verriegelungsstücke mittels eines durch den Rohr-
Aus diesen Gründen ist man dazu übergegangen, strang aufgebrachten Druckmittels verschiebbar sind,
die Bohrlochköpfe bei Unterwassertiefbohrungen am ao Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, daß das
Meeresboden anzuordnen. Die Bedienung eines sol- Verriegelungswerkzeug für die Aufnahme von durch
chen Bohrlochkopfes und insbesondere das An- den Rohrstrang absenkbaren und wieder einholbaren
schließen von Rohrleitungen an den Bohrlochkopf keilförmigen Stopfen vorgesehen und so ausgebildet
macht jedoch Schwierigkeiten, zumal häufig die ist, daß beim Aufbringen des Druckmittels je nach
Wassertiefe den Einsatz von Tauchern unmöglich 95 Verwendung des einen oder des anderen Stopfens die
macht und daher eine Fernbedienung von der Verriegelungsstücke in oder außer Eingriff mit der
Wasseroberfläche aus erfolgen muß. Ausrichtvorrichtung bewegt werden. Auf diese Weise
Es wurde bereits vorgeschlagen, zum Anschließen kann mit einfachen Mitteln bewirkt werden, daß
einer Rohrleitung von der Wasseroberfläche aus an durch Aufbringen von Druckmittel durch den Rohreine
Unterwasseranlage eine Einrichtung mit einer 30 strang verschiedene Betätigungsvorgänge ausgelöst
an der Unterwasseranlage verankerbaren Ausricht- werden.
Vorrichtung und einem mit dieser zusammenwirken- Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung
den Zugseil für das Verbringen des einen Endes der weist das Seilziehwerkzeug verschiebbare, mit der
Rohrleitung in eine gegenüber der Unterwasseranlage Ausrichtvorrichtung zusammenwirkende Verriegeausgerichtete
Lage vorzusehen. Es hat sich jedoch 35 lungsteile für seine lösbare Verbindung mit der Ausgezeigt,
daß mit der Einrichtung gemäß diesem älteren richtvorrichtung auf. Dabei können die Verriege-Vorschlag
nicht alle Schwierigkeiten in zufrieden- lungsteile in radialer Richtung verschiebbar sein und
stellender Weise gelöst werden. Dementsprechend mit einer Nut im Innenumfang der Ausrichtvorrichliegt
der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die dem tung zusammenwirken. Ferner ist in vorteilhafter
älteren Vorschlag entsprechende Einrichtung derart 40 Weise die Ausbildung so getroffen, daß die Verriegezu
verbessern, daß mit ihr in zuverlässiger Weise und lungsteile über eine mechanische Einrichtung durch
ohne Gefahr von Störungen auch bei großen Wasser- ein mit dieser zusammenwirkendes Einholwerkzeug
tiefen gearbeitet werden kann. betätigbar sind.
Die Einrichtung dient zum Anschließen einer Gemäß einem weiteren vorteilhaften Merkmal der
Rohrleitung von der Wasseroberfläche aus an eine 45 Erfindung weist das Rohrziehwerkzeug verschiebbare,
Unterwasseranlage, insbesondere an einen Bohrloch- mit dem Kopfstück der anzuschließenden Rohrleikopf,
mittels einer absenkbaren und an der Unter- tung zusammenwirkende Kupplungsteile für die löswasseranlage
verarikerbaren Ausrichtvorrichtung und bare Verbindung mit dem Kopfstück auf. Auch hier
einem mit dieser zusammenwirkenden Zugseil für das sind die Kupplungsteile zweckmäßigerweise in radialer
Verbringen des einen Endes der Rohrleitung in eine 50 Richtung verschiebbar und wirken mit einer Nut am
gegenüber der Unterwasseranlage ausgerichtete Lage, Innenumfang des Kopfstücks zusammen. Ferner hat
und ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch einen sich hier eine Ausführung als zweckmäßig erwiesen,
etwa senkrecht auf die Unterwasseranlage absenk- bei der die Kupplungsteile über eine mechanische Einbaren
Rohrstrang, mit dessen unterem Ende ein Ver- richtung betätigbar sind, die mit einer Schulter am
riegelungswerkzeug für die lösbare Ankupplung der 55 Innenumfang der Ausrichtvorrichtung zusammen-Ausrichtvorrichtung
verbunden ist, ein am vorderen wirkt.
Ende des Zugseils befestigtes und lösbar mit dem Nach einem anderen Merkmal der Erfmdung ist
Ausrichtgerät verbundenes Seilziehwerkzeug mit im Außenumfang des Kopfstücks der anzuschließeneinem
Kopf für die Verbindung mit einem Einhol- den Rohrleitung eine Nut für die Aufnahme von an
werkzeug und ein am hinteren Ende des Zugseils 60 der Ausrichtvorrichtung vorgesehenen, radial verbefestigtes,
lösbar mit einem Kopfstück der anzu- schiebbaren Kupplungsstücken vorgesehen. Auch hier
schließenden Rohrleitung verbundenes Rohrzieh- sind die Kupplungsstücke zweckmäßigerweise mittels
werkzeug, wobei das in die Ausrichtvorrichtung ein- einer mechanischen Einrichtung verschiebbar, die
ziehbare Kopfstück der Rohrleitung lösbar mit der ihrerseits durch eine Ringkolbenanordnung am Ver-Ausrichtvorrichtung
verbunden ist. 65 riegelungswerkzeug für die lösbare Ankupplung der
Mit dieser Einrichtung kann von der Wasserober- Ausrichtvorrichtung betätigbar ist, die mit einem
fläche aus das Ende einer herabzulassenden Rohrlei- durch den Rohrstrang aufbringbaren Druckmittel
tung in exakte Ausrichtung gegenüber der Unter- beaufschlagbar ist.
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Eine weitere Maßnahme, welche die Zuverlässig- vorrichtung 44 wird nahe der Unterwasseranlage 23
keit der Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Ein- herabgelassen und kann an der Grundplatte 22 fest
richtung noch erhöht, besteht darin, daß mit dem verankert werden. Sie dient der Ausrichtung des von
unteren Ende des absenkbaren Rohrstrangs eine einem zweiten Schwimmkahn 55 herabzulassenden
Führungseinrichtung verbunden ist, die mit Führungs- 5 bzw. anzuschließenden Endes einer Rohrleitung 56.
seilen zusammenarbeitet, die sich zwischen einer Die Rohrleitung 56 weist an ihrem Anschlußende
Arbeitsplattform an der Wasseroberfläche und der ein Kopfstück 57 mit einer Nut 58 am Innenumfang
Unterwasseranlage erstrecken. und einer Nut 59 am Außenumfang (F i g. 6) auf.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand schema- Gemäß F i g. 6 umfaßt das Verriegelungswerkzeug
tischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel io 39 einen Hauptkörper 61 mit einer Bohrung 62, die
näher erläutert. sich in der Längsrichtung durch den mittleren Teil
F i g. 1 zeigt in einer schematischen Seitenansicht des Hauptkörpers 61 erstreckt und mit dem Inneren
eine Unterwasseranlage mit der erfindungsgemäßen des Rohrstrangs 19 in Verbindung steht. Der Haupt-Einrichtung;
körper 61 weist einen Satz von Kanälen 63, 64, 65 F i g. 2 zeigt in einem vereinfachten Teilschnitt das 15 und 66 auf, die allgemein radial nach außen ververwendete
Seilziehwerkzeug innerhalb der vorge- laufen und sich an die zentrale Bohrung 62 ansehenen
Ausrichtvorrichtung; schließen. Eine nach innen vorspringende, in der Um-F i g. 3 zeigt teilweise im Längsschnitt und teil- fangsrichtung verlaufende Absetzfläche 69 ist in der
weise in einer Seitenansicht die Ausbildung des Seil- Bohrung 62 zwischen den Kanälen 64 und 65 ausgeziehwerkzeugs;
ao bildet und dient zum Aufnehmen verschiedener Stop-Fig.
4 zeigt teilweise im Längsschnitt und teil- fen, die es ermöglichen, ein Druckmittel über den
weise in einer Seitenansicht das verwendete Rohr- Rohrstrang 19 wahlweise den verschiedenen Kanälen
ziehwerkzeug innerhalb der vorgesehenen Ausricht- 63 bis 66 zuzuführen. Ein Anschlagring 67 ist auf die
vorrichtung; Außenfläche des oberen Endes des Hauptkörpers 61 Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt durch einen bei 35 aufgeschraubt. Am unteren Ende des Anschlagrings
der erfindungsgemäßen Einrichtung verwendeten 67 ist ein ebener Sitz 68 kurz oberhalb der äußeren
Stopfen; Mündung des Kanals 63 ausgebildet. Kurz unterhalb F i g. 6 zeigt teilweise im Längsschnitt und teil- der äußeren Mündung des Kanals 64 ist der Hauptweise in einer Seitenansicht die Ausrichtvorrichtung körper 61 mit einer äußeren Schulter 71 versehen,
mit der in genau richtiger Lage in ihr verankerten 30 deren Außendurchmesser gleich dem Außendurchanzuschließenden
Rohrleitung; messer des Anschlagrings 67 ist. Eine zylindrische Fig. 7 zeigt im Längsschnitt einen weiteren bei Buchse72 umschließt den Anschlagring67 und die
der erfindungsgemäßen Einrichtung verwendeten Außenfläche der Schulter 71, so daß die Buchse
Stopfen; gegenüber diesen Teilen verschiebbar ist. Die Buchse F i g. 8 zeigt die Unterwasseranlage nach dem An- 35 72 trägt einen nach innen ragenden ringförmigen
schließen der Rohrleitung; Flansch 73. Somit ist die Buchse 72 ungehindert in F i g. 9 zeigt teilweise in Seitenansicht und teilweise einem Raum 75 verschiebbar, der durch den ebenen
im Längsschnitt ein im Rahmen der erfindungsge- Sitz 68 des Anschlagrings 67 und die obere Stirnmäßen
Einrichtung verwendetes Rohrziehwerkzeug; fläche der Schulter 71 abgegrenzt wird. Ferner sind
Fig. 10 zeigt in perspektivischer Darstellung eine 40 zur Abdichtung Dichtungsringe76, 77, 78 und 79
bei dem Rohrziehwerkzeug nach F i g. 9 verwendete vorgesehen.
Buchse. Auf das untere Ende des Hauptkörpers 61 des
In Fig. 1 ist eine auf der Wasseroberfläche 11 Verriegelungswerkzeugs 39 ist ein Gehäuse 83 aufgeeines
Gewässers 10 schwimmende Arbeitsplattform schraubt, das an seinem unteren Ende eine An-12
in Form eines Schwimmkahns gezeigt, der die 45 schlagschulter 84 besitzt, durch die die radiale Einerforderlichen
Einrichtungen trägt, um durch eine wärtsbewegung der Verriegelungsstücke 42 begrenzt
zentrale öffnung 14 der Arbeitsplattform 12 einen wird. Mit dem oberen Ende des oberen Anschlag-Rohrstrang
19 herabzulassen bzw. einzuholen. Mittels rings 67 ist durch eine Schraube 85 ein äußeres Geeiner
Grundplatte 22 ist eine Unterwasseranlage 23 häuseteil 86 verbunden, das in seinem unteren Ende
in Form eines Bohrlochkopfes am Boden 25 des Ge- 50 einen nach innen ragenden Tragring 87 trägt, auf dem
wassers 10 verankert. Die Grundplatte 22 trägt nach die Verriegelungsorgane 42 in der Querrichtung gleioben
weisende Führungsstangen 26, 27, von deren ten können. Der Tragring 87 weist eine Anschlagfreien Enden aus sich Führungsseile 28,29 nach oben schulter 88 auf, die der Anschlagschulter 84 ähnelt
durch die Öffnung 14 zur Arbeitsplattform 12 er- und dazu dient, die Einwärtsbewegung der Verriegestrecken.
Eine Führungseinrichtung für das untere 55 lungsstücke 42 zu begrenzen. Das untere Ende der
Ende des Rohrstrangs 19 umfaßt einen mit dem verschiebbaren Buchse 72 erweitert sich nach unten
Rohrstrang verbundenen Rahmen 35 mit Führungs- um einen kleinen Betrag, so daß eine geneigte Betärohren
36, die jeweils über ein Führungsseil 28 bzw. tigungsfläche 91 vorhanden ist, die mit dazu passen-29
laufen. Beim Absenken der Führungseinrichtung den geneigten Außenflächen 89 der Verriegehmgsmit
dem Rohrstrang 19 gleiten die Führungsrohre 36 60 stücke 42 zusammenarbeiten kann, damit eine Abauf
die Führungsstangen 26 bzw. 27, so daß der abge- wärtsbewegung der Buchse 72 bewirkt, daß die Versenkte
Rohrstrang 19 in eine vorbestimmte Lage ge- riegelungsstücke 42 radial nach innen gedrückt werbracht
wird. den, um den Kopf 43 der Ausrichtvorrichtung 44
Mit dem unteren Ende des Rohrstrangs 19 ist ein sicher festzuhalten. Wenn man ein Druckmittel über
Verriegelungswerkzeug 39 verbunden. Das Verriege- 65 den Kanal 63 oberhalb des ringförmigen Flansches
lungswerkzeug 39 umfaßt Verriegelungsstücke 42, die 73 zuführt, wird dieser Flansch zusammen mit der
mit dem Kopf 43 einer Ausrichtvorrichtung 44 lösbar Buchse 72 nach unten bewegt, so daß die geneigte
in Eingriff gebracht werden können. Die Ausricht- Betätigungsfläche 91 am unteren Ende der Buchse 72
eine Nockenwirkung ausübt, um die Verriegeluns- anschließt, in der ein stangenförmiges Bauteil 116
stücke 42 in Eingriff mit dem Kopf 43 zu bringen. verschiebbar ist. Am unteren Ende des Bauteils 116
Führt man dagegen ein Druckmittel über den Kanal ist eine nach außen ragende Ringschulter 117 vor-64
unterhalb des Flansches 73 zu, wird die Buchse gesehen, die eine ebene obere Sitzfläche 118 und auf
72 nach oben bewegt, so daß die Verriegelungsorgane 5 ihrer Unterseite eine nach innen abgeschrägte Nocken-42
den Kopf 43 der Ausrichtvorrichtung 44 freigeben fläche 119 aufweist. Eine Schraubenfeder 123 stützt
können. sich an einer Ringfläche 124 im Gehäuse 111 ab und
Das untere Ende des Hauptkörpers 61 des Werk- übt eine Kraft auf die ebene Sitzfläche 118 der Ringzeugs
39 umfaßt einen Abschnitt 93 von kleinerem schulter 117 aus, um das Bauteil 116 normalerweise
Außendurchmesser, der zusammen mit dem Gehäuse io nach unten vorzuspannen und so die segmentförmigen
83 einen Ringraum 94 abgrenzt. An dem Gehäuse 83 Verriegelungsorgane 114 nach außen zu drücken, so
ist eine nach innen ragende Ringschulter 95 so aus- daß sie mit dem Kopf 43 der Ausrichtvorrichtung 44
gebildet, daß sie mit abdichtender Wirkung an der zusammenarbeiten. Der Sitz 112 des Seilziehwerk-Außenfläche
des dünneren Abschnitts 93 an dessen zeugs 110 kann an einer ringförmigen, nach innen
unterem Ende angreift, um das untere Ende des 15 verlaufenden Schulter oder Sitzfläche 125 des Kopfes
Ringraums 94 abzuschließen. In dem Ringraum 94 43 angreifen und das Seilziehwerkzeug 110 ist so ausist
ein Ringkolben 97 senkrecht verschiebbar ange- gebildet, daß dann, wenn die Sitzschulter 112 des
ordnet. Mehrere nach unten ragende Kolbenstangen Werkzeugs 110 an der Sitzfläche 125 angreift und die
98 sind an verschiedenen über den Umfang des Ring- Verriegelungsteile 114 in ihre äußere Verriegelungskolbens 97 verteilten Punkten vorgesehen. Die 20 stellung vorgespannt sind, das Seilziehwerkzeug 110
Kolbenstangen 98 ragen verschiebbar durch abge- fest mit dem Kopf 43 verbunden ist.
dichtete Bohrungen 99 der Ringschulter 95. Ein zwei- Das stangenförmige Bauteil 116 trägt an seinem
tes ringförmiges Anschlagteil 100 ist an den unteren oberen Ende einen verdickten Kopf 126, der auf
Enden der Kolbenstangen 98 befestigt. Wird ein seiner Außenseite eine Verriegelungsnut 127 besitzt,
Druckmittel über den Kanal 65 dem Raum oberhalb as die zur Verriegelung mit einem Einholwerkzeug 128
des Kolbens 97 zugeführt, bewegen sich die Kolben (F i g. 2) zusammenarbeiten kann. Über ein Draht-97
und der Anschlagring 100 nach unten. Führt man seil 129 kann eine Zugkraft aufgebracht werden, um
das Druckmittel dagegen über den Kanal 66 der den Widerstand der Schraubenfeder 123 zu überUnterseite
des Ringkolbens 97 zu, wird dieser in winden, so daß die Schulter 117 des Bauteils 116
seine oberste Stellung gebracht, in der er von einer 30 nach oben bewegt wird, damit die Verriegelungsteile
ringförmigen Aussparung 96 der Schulter 95 aufge- 114 durch eine Nockenwirkung radial nach innen
nommen wird, in der die Bohrungen 99 münden. bewegt werden, woraufhin das gesamte Seilziehwerk-
Gemäß Fig. 6 ist der Kopf 43 der Ausrichtvor- zeug 110 die Schulter 125 der Ausrichtvorrichtung
richtung 44 ferner mit einem zweiten Ring 102 ver- 43 passieren kann.
sehen, der eine Buchse 103 umschließt, welche einen 35 Gemäß Fig. 3 ist eine Klemmschraube 131 in das
kleineren Durchmesser aufweist und in Gewindever- untere Teil einer angeserikten Bohrung 132 eingebindung
mit dem Kopf 43 steht. Der Ring 102 ist schraubt, die sich in der Längsrichtung durch den
gegenüber der Buchse 103 senkrecht verschiebbar. verdickten Kopf 126 erstreckt und exzentrisch ange-Anfanglich
befindet sich der Ring 102 gemäß F i g. 4 ordnet ist. Die Klemmschraube 131 kann gegenüber
in seiner oberen Stellung und wird durch einen 40 dem unteren Ende der Bohrung 132 nach unten ge-Scherstift
102 α in seiner Lage gehalten, der in F i g. 6 schraubt werden, um den verdickten Kopf 126 und
nach dem Abscheren infolge einer Abwärtsbewegung, damit auch das stangenförmige Bauteil 116 nach
die durch den Ring 100 herbeigeführt wird, darge- oben zu bewegen, wobei die Kraft der Schraubenstellt
ist. Mehrere nach unten ragende Verbindungs- feder 123 überwunden wird, so daß sich die Verstangen
104 sind an verschiedenen Punkten über den 45 riegelungsteile 114 radial nach innen bewegen kön-Umfang
des Rings 102 verteilt. Die Verbindungsstan- nen. Die Klemmschraube 131 bildet eine leicht zu
gen 104 ragen durch Bohrungen 105 einer nach betätigende mechanische Einrichtung zum »Spanaußen
ragenden Ringschulter 106 der Buchse 103 des nen« des Seilziehwerkzeugs 110 derart, daß es eine
Kopfes 43, so daß die Stangen 104 in den Bohrungen Ruhestellung einnimmt, um in die Ausrichtvorrich-105
senkrecht verschiebbar sind. Ein Nocken 107 ist 50 tung 43 eingeführt werden zu können. Danach kann
am unteren Ende jeder der Stangen 104 vorgesehen, man die Klemmschraube zurückdrehen, damit sich
damit mehrere Kupplungsstücke 108 radial nach das Bauteil 116 unter der Wirkung der Schraubeninnen
gedrückt werden können, um in die Außen- feder 123 nach unten bewegt, um die Verriegelungsumfangsnut
59 des Kopfstücks 57 der Rohrleitung 56 teile 114 radial nach außen zu bewegen, so daß das
einzugreifen. Der Kopf 43 ist ferner mit zwei Reihen 55 Seilziehwerkzeug 110 mit der Schulter 125 der Ausvon
elastisch aufspreizbaren geteilten Halteringen richtvorrichtung 43 fest verriegelt wird.
versehen, die elastisch in Nuten auf der Außen- Gemäß F i g. 1 ist das freie Ende eines Zugseils
seite des Kopfstücks 57 hineinfedern. 135 am hinteren Ende des Seilziehwerkzeugs 110 bein
Fig. 1 bis 3 ist ein Seilziehwerkzeug 110 dar- festigt. Das Zugseil 135 erstreckt sich gemäß Fig. 1
gestellt, dessen Außendurchmesser so klein ist, daß 60 und 2 nach oben zu dem Kahn 55, und sein hinteres
das Werkzeug längs des Rohrstrangs 19 bewegt wer- Ende ist an einem Rohrziehwerkzeug 137 befestigt,
den kann. Das Seilziehwerkzeug 110 umfaßt ein das über am Rohrziehwerkzeug 137 vorgesehene, in
Hauptteil 111 mit einem ringförmigen Sitz 112 und die Nut 58 eingreifende Kupplungsteile 138 lösbar
einem Abschnitt 113 von kleinerem Durchmesser, der mit dem Kopfstück 57 der Rohrleitung 56 verbunden
mehrere radiale Schlitze aufweist, die radial ver- 65 ist. Das Rohrziehwerkzeug 137 umfaßt gemäß
schiebbaresegmentförmigeVerriegelungsteile 114auf- Fig. 4, 9 und 10 einen rohrförmigen Hauptkörper
nehmen. Das Hauptteil 111 umschließt einen Hohl- 274, dessen Außendurchmesser nahezu gleich dem
raum 115, an dessen oberes Ende sich eine öffnung Innendurchmesser des Kopfstücks 75 ist, wobei
jedoch ein kleiner Spielraum vorhanden ist, damit das Werkzeug in das Ende des Leitungskopfes eingeführt
werden kann. Das untere Ende des Hauptkörpers 274 ist mit einem eingeschraubten Stopfen
286 versehen, der einen zylindrischen Hohlraum 285 besitzt, um eine unter Druck stehende Schraubenfeder
287 aufnehmen und abstützen zu können. Eine verschiebbare Buchse 283 ist in dem Gehäuse 274
angeordnet und an ihrem unteren Ende mit einer Aussparung 284 zum Aufnehmen und Abstützen des
oberen Teils der Schraubenfeder 287 versehen. Das Hauptteil der Buchse 283 hat einen Außendurchmesser,
der etwas kleiner ist als der Innendurchmesser des Hauptkörpers 274, so daß die Buchse im Hauptkörper
ungehindert in der Längsrichtung verschiebbar ist. Das mittlere Teil der Buchse 283 weist einen
ersten Satz von in Umfangsabständen verteilten Schlitzen 282 auf, die mehrere — vorzugsweise drei
oder vier — radiale Stifte 281 aufnehmen können, welche in den Hauptkörper 274 eingebaut sind. Die
Stifte 281 ragen durch die Schlitze 282 und über sie hinaus in radiale Bohrungen 290, die über den Umfang
des unteren Endes eines federnde Finger tragenden Ringteils 289 ragen, das im Inneren eines
zweiten Hohlraums 288 der Buchse 283 befestigt ist. Gemäß Fig. 9 ermöglichen es die Schlitze282 der
Buchse 283, sich in der Längsrichtung zu verschieben, während das Bauteil 289 gegen Längs- und Drehbewegungen
gegenüber dem Gehäuse 274 gesichert ist.
Das Bauteil 289 trägt vier federnde Finger 275, die die einen größeren Durchmesser aufweisenden
scheibenähnlichen hinteren bzw. inneren Abschnitte 276 mehrere Betätigungsknöpfe 141 radial nach
außen vorspannen. Die Knöpfe 141 ragen durch Bohrungen 278 des Hauptkörpers 274 nach außen
über das Gehäuse hinaus. Die Knöpfe 141 sind jeweils mit einer Ringschulter 277 versehen, um ihre Auswärtsbewegung
zu begrenzen. Unmittelbar hinter der Ringschulter 277 ist jeder Knopf 141 zwischen der
Schulter und dem scheibenähnlichen Abschnitt 276 mit einem Hals 279 von kleinerem Durchmesser versehen.
Das oberste Ende der Buchse 283 weist einen zweiten Satz von senkrechten Schlitzen 280 auf, die
in offenen Ausschnitten 291 münden. Gemäß Fig. 10 haben die Ausschnitte291 vorzugsweise eine
halbrunde Form, so daß sie zu den scheibenähnlichen hinteren Abschnitten 276 der Knöpfe 141 passen und
sie umschließen, wenn die Knöpfe ihre normale, nach außen vorgespannte Stellung einnehmen. Die
Schlitze 280 sind etwas breiter als der Durchmesser der Halsabschnitte 279. Wenn eine äußere Kraft auf
die äußeren Enden sämtlicher Knöpfe 141 aufgebracht wird, bewegen sich die Knöpfe radial nach
innen, wobei sie die nach außen wirkende Vorspannkraft der federnden Finger 275 überwinden, so daß
die scheibenähnlichen hinteren Abschnitte 276 der Knöpfe außer Eingriff mit den Ausschnitten 291 gebracht
werden. Nunmehr kann die gespannte Schraubenfeder 287 die ganze Buchse 283 nach oben
schieben, wobei sich diese mit ihren Schlitzen 280 gegenüber den dünneren Halsabschnitten 279 der
Knöpfe 141 nach oben verschieben kann, bis die Buchse in Berührung mit einem Sitzteil 273 kommt,
das durch das Haltestück 271 im oberen Ende des Gehäuses 274 festgehalten wird.
Die Kupplungsteile 138 des Rohrziehwerkzeugs 137 werden gemäß Fig. 9 normalerweise durch die
verschiebbare Buchse 283 nach außen gedrückt. Dabei sind gemäß Fig. 4 die Knöpfe 141 auf der
Außenseite des oberen Endes des Kopfstücks 57 angeordnet, wenn das Rohrziehwerkzeug 137 durch die
Kupplungsteile 138 verriegelt ist. Die Knöpfe 141 sind am oberen Ende des Rohrziehwerkzeugs 137 so
angeordnet, daß sie radial nach innen gedruckt werden, wenn das Rohrziehwerkzeug mit Hilfe des Zugseils
135 nach oben gezogen und in Berührung mit
ίο der Ringschulter 125 auf der Innenseite der Ausrichtvorrichtung
43 gebracht wird. Die Knöpfe 141 sind mit den Kupplungsteilen 138 durch die im Hauptkörper
274 angeordnete Buchse 283 so verbunden, daß dann, wenn die Knöpfe 141 bei ihrer Berührung
mit der Schulter 125 nach innen gedrückt werden, auch die Kupplungsteile 138 ungehindert radial nach
innen bewegt werden können, so daß das Rohrziehwerkzeug 137 gegenüber der Innenwand des Kopfstücks
57 entriegelt wird und durch den Rohrstrang
so 19 zu der Arbeitsplattform 12 gezogen werden kann.
Gemäß F i g. 4 greifen die Kupplungsstücke 108 der Ausrichtvorrichtung 43 nicht in die äußere Ringnut
59 des Kopfstücks 57 ein, wenn das Rohrziehwerkzeug 137 gegenüber dem Kopfstück 57 freigegeben
worden ist, um zur Wasseroberfläche 11 gezogen zu werden. Jedoch sind die aufspreizbaren, als
geteilte Ringe ausgebildeten Halteteile 109 am unteren Ende der Ausrichtvorrichtung 43 in diesem Zeitpunkt
in Eingriff mit dem entsprechend ausgebildeten unteren Ende des Kopfstücks 57 gebracht worden,
so daß sich dieses gegenüber der Ausrichtvorrichtung 43 nicht wieder nach unten bewegen kann.
Die Kupplungsstücke 108 sollen eine endgültige genaue Ausrichtung des Kopfstücks 57 gegenüber der
Ausrichtvorrichtung 43 bewirken. Diese sehr genaue Ausrichtung ist erforderlich, um die Herstellung
einer einwandfreien Verbindung zwischen dem Kopfstück 57 und den nicht gezeigten Verbindungsleitungen
zu gewährleisten, mittels deren die Rohrleitung 56 mit dem Bohrlochkopf 23 verbunden wird. Gemäß
Fig. 6 weisen die Kupplungsstücke 108 auf besondere Art ausgebildete Nockennasen auf, die mit der
äußeren Ringnut 59 des Kopfstücks 57 zusammenarbeiten, so daß dann, wenn die Kupplungsstücke
108 nach innen gedrückt werden, das Kopfstück 57 nach oben bewegt und in genaue Fluchtung mit der
Ausrichtvorrichtung 43 gebracht wird. Zur Betätigung der Kupplungsstücke 108 wird ein in Fig. 5
gezeigter Stopfen 150 im Rohrstrang 19 fallen gelassen oder nach unten gepumpt, bis vier nach außen
ragende Schultern 152, die am oberen Ende des Stopfens 150 in Umfangsabständen verteilt sind, zur
Anlage an der Sitzfläche 69 der Bohrung 62 kommen. Der Stopfen 150 umfaßt einen hohlen, am unteren
Ende offenen, allgemein zylindrischen Hauptkörper 154, der auf seiner Außenseite einen Dichtungsring
156 trägt, welcher in eine Schulter 158 eingebaut ist und mit abdichtender Wirkung an der Innenwand
der Bohrung 62 zwischen den Kanälen 65 und 66 angreift. Nachdem die Schultern 152 des Stopfes 150
zur Anlage an der Sitzschulter 69 gekommen sind, wird ein Druckmittel längs des Rohrstrangs 19 nach
unten durch einen Ringraum 160 zwischen der Bohrung 62 und dem Stopfen 150 sowie durch den Kanal
65 zur Oberseite des Ringkolbens 97 geleitet. Wenn der Kolben 97 beginnt, sich unter der Wirkung des
Druckmittels nach unten zu bewegen, wird das strömungsfähige Medium unterhalb des Ringkolbens 97
909533/44
Claims (14)
- 9 10über die Bohrung 66 zu der Bohrung 62 gefördert. Zugseil 135 durch die Ausrichtvorrichtung 44 geführt Bei der Abwärtsbewegung des Ringkolbens 97 wird und das Seilziehwerkzeug 110 am freien Ende des der Ring 100 gemäß F i g. 6 zur Anlage an dem Ring Zugseils 135 befestigt. Dann wird das Seilziehwerk-102 gebracht, der anfänglich in der Ausrichtvorrich- zeug 110 durch Verschrauben der Druckschraube 131 tung 43 seine obere Stellung einnimmt. Wird die Zu- 5 gespannt, und nach dem Einführen des Seilziehfuhr des Druckmittels fortgesetzt, wird der Stift 102 α Werkzeugs 110 in die Ausrichtvorrichtung 44 wird abgeschert, so daß sich die Nockenfinger 107 aus die Druckschraube 131 wieder zurückgedreht. Dann ihrer Stellung nach F i g. 4 nach unten bewegen, um wird die Ausrichtvorrichtung 44 am Verriegelungsdie Kupplungsstücke 108 in Eingriff mit der Ringnut werkzeug 39 befestigt, wie es aus F i g. 6 zu ersehen 59 des Kopfstücks 57 zu bringen. Diese letztere Be- io ist. Das andere Ende des langen Zugseils 135 wird zu wegung dient dazu, das Kopfstück 57 so nach oben dem Kahn 55 übergeführt und am Rohrziehwerkzu bewegen, daß es in der Buchse 103 sehr genau auf zeug 137 befestigt, das seinerseits in das Kopfstück die Ausrichtvorrichtung 43 ausgerichtet wird. Nun- 57 der anzuschließenden Rohrleitung 56 eingebaut mehr kann man den Stopfen 150 längs des Rohr- wird. Darauf wird der Führungsrahmen 35 mit dem Strangs 19 wieder nach oben ziehen, beispielsweise 15 Rohrstrang 19 und der Ausrichtvorrichtung 44 längs mit einem dem Fangwerkzeug 128 nach F i g. 2 ent- der Seile 28, 29 herabgelassen, wobei die Führungssprechenden Fangwerkzeug, das am Fangkopf 162 stangen 26,27 eine Ausrichtung bewirken. Dann des Stopfens 150 angreift. wird die Ausrichtvorrichtung 44 durch ZuführungNachdem der Leitungskopf 57 in genauer Fluch- von Druckmittel über den Rohrstrang 19 in der in tungsstellung in den Hornkopf 43 eingebaut worden 20 F i g. 8 gezeigten Stellung verankert, wozu die dortist, kann die Führungseinrichtung mit dem Rohr- und in F i g. 1 gezeigten, nicht näher beschriebenenstrang 19 und dem Verriegelungswerkzeug 39 hoch- Verankerungssteile dienen.gezogen werden. Zu diesem Zweck bringt man gemäß Dann wird das Fangwerkzeug 128 im Rohrstrang F i g. 7 die äußere Ringschulter 172 am unteren Ende herabgelassen und in Eingriff mit dem Seilziehwerkeines Teils 170 zur Anlage an der Sitzfläche 69 der 35 zeug 110 gebracht. Darauf werden die Verriegelungs-Bohrung 62. Die Schulter 172 ist mit einem äußeren teile 114 in der vorbeschriebenen Weise gelöst und Dichtungsring 173 versehen, der eine Abdichtung das Einholwerkzeug 128 mit dem Seilziehwerkzeug gegenüber der Wand der Bohrung 62 bewirkt, damit 110 und dem Zugseil 135 zur Arbeitsplattform 12 kein Strömungsmittel an der Schulter 172 vorbei nach eingeholt. Dabei wird die Rohrleitung 56 vom Kahn unten strömen kann. Das Teil 170 umfaßt einen 30 55 abgezogen und mit ihrem vorderen Ende in die hohlen, am unteren Ende offenen zylindrischen Ausrichtvorrichtung 44 hineingezogen, bis die in Hauptkörper 174 mit zwei zusätzlichen äußeren Fig. 4 gezeigte Stellung erreicht ist. Dabei greifen die Dichtungsringen 176 und 178, die so angeordnet sind, Halteteile 109 am Kopfstück 57 der Rohrleitung 56 daß der Kanal 63 gegenüber der Bohrung 62 abge- an. Dann werden in der beschriebenen Weise durch dichtet wird. Zwischen den Dichtungsringen 176 und 35 Einwärtsbewegung der Knöpfe 141 die Kupplungs-178 ist ein Ringraum 179 vorhanden, der mit dem teile 138 freigegeben, und das dadurch vom Kopf-Kanal 63 in Verbindung steht, wenn sich der Stopfen stück 57 gelöste Rohrziehwerkzeug 137 wird durch 170 auf der Sitzfläche 69 abstützt. Eine in Fig. 7 den Rohrstrang 19 hochgezogen,
gestrichelt gezeichnete waagerechte Bohrung 181 ver- Darauf wird unter Verwendung des Stopfens 150 bindet den Ringraum 179 mit dem Inneren des 40 durch über den Rohrstrang 19 zugeführtes Druck-Hauptkörpers 174. Eine Längsbohrung 180 erstreckt mittel der Stift 102 α abgeschert, und die Kupplungssich von der oberen Stirnfläche des Stopfens 170 stücke 108 werden in Eingriff mit dem Kopfstück 57 gegenüber der waagerechten Bohrung 181 in der Um- gebracht, wodurch das Kopfstück 57 die erforderliche f angsrichtung versetzt nach unten und steht in Ver- genaue Ausrichtung gegenüber der Unterwasseranlage bindung mit einem weiteren Ringraum 182 zwischen 45 23 erfährt. Dann wird mit Hilfe des Stopfens 170 den Dichtungsringen 173 und 176. Der Ringraum 182 und über den Rohrstrang 19 zugeführtes Druckmittel ist an dem Stopfen 170 so ausgebildet und angeordnet, in der beschriebenen Weise die Buchse 72 nach oben daß der Ringraum 182 mit dem Kanal 64 im Haupt- bewegt, um die Verriegelungsstücke 42 freizugeben, körper 61 des Verriegelungswerkzeugs 39 verbunden Daraufhin wird der Führungsrahmen 35 mit dem ist, wenn der Stopfen auf der Sitzfläche 69 ruht. Bei 50 Rohrstrang 19 und dem Verriegelungswerkzeug 39 weiterer Zuführung von Druckmittel strömt dieses wieder zur Arbeitsplattform 12 eingeholt. Dieser Vordurch die Bohrung 180 des Stopfens 170 und tritt aus gang ist in F i g. 8 angedeutet, und daraus ist zu erdem Kanal 64 aus, um den inneren Kolben 73 nach sehen, daß die Ausrichtvorrichtung 44 mit der Rohroben zu drücken. Wird der Kolben 73 nach oben be- leitung 56 in der an der Unterwasseranlage 23 verwegt, wird das Druckmittel aus dem Raum 75 über 55 ankerten Stellung verbleibt,
den Kanal 63, den Ringraum 179 und die Bohrung „ ...
181 des Stopfens 170 verdrängt. Gemäß Fig. 6 be- Patentansprüche:
wirkt eine Aufwärtsbewegung des Kolbens 73, daß 1. Einrichtung zum Ansehließen einer Rohrdie Nockenfläche 91 am unteren Ende der Buchse leitung von der Wasseroberfläche aus an eine 72 von den Rückenflächen der Verriegelungsstücke 60 Unterwasseranlage, insbesondere an einen Bohr-42 abgehoben wird, so daß diese sich jetzt radial lochkopf, mit einer absenkbaren und an der nach außen bewegen können, um die Ausrichtvor- Unterwasseranlage verankerbaren Ausrichtvorrichtung 43 freizugeben, wenn eine Zugkraft auf den richtung und einem mit dieser zusammenwirken-Rohrstrang 19 aufgebracht wird. den Zugseil für das Verbringen des einen EndesZum Anschließen der Rohrleitung 56 an die Unter- 65 der Rohrleitung in eine gegenüber der Unterwasseranlage 23 wird zunächst auf der Arbeitsplatt- wasseranlage ausgerichtete Lage, g e k e η η form 12 am unteren Ende des Rohrstrangs 19 das zeichnet durch einen etwa senkrecht auf die Verriegelungswerkzeug 39 befestigt. Dann wird das Unterwasseranlage (23) absenkbaren Rohrstrang(19), mit dessen unterem Ende ein Verriegelungswerkzeug (39) für die lösbare Ankupplung der Ausrichtvorrichtung (44) verbunden ist, ein am vorderen Ende des Zugseils (135) befestigtes und lösbar mit dem Ausrichtgerät verbundenes Seilziehwerkzeug (110) mit einem Kopf (127) für die Verbindung mit einem Einholwerkzeug (128) und ein am hinteren Ende des Zugseils befestigtes, lösbar mit einem Kopfstück (57) der anzuschließenden Rohrleitung (56) verbundenes Rohrziehwerkzeug (137), wobei das in die Ausrichtvorrichtung einziehbare Kopfstück der Rohrleitung lösbar mit der Ausrichtvorrichtung verbunden ist. - 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungswerkzeug (39) am unteren Ende des absenkbaren Rohrstrangs (19) verschiebbare, mit der Ausrichtvorrichtung (44) zusammenwirkende Verriegelungsstücke (42) für die lösbare Ankupplung der ao Ausrichtvorrichtung aufweist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsstücke (42) in radialer Richtung verschiebbar sind und mit einer Nut im Außenumfang der Ausrichtvorrichtung (44) zusammenwirken.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbildung so getroffen ist, daß die Verriegelungsstücke (42) mittels eines durch den Rohrstrang (19) aufgebrachten Druckmittels verschiebbar sind.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungswerkzeug (39) für die Aufnahme von durch den Rohrstrang absenkbaren und wieder einholbaren keilförmigen Stopfen vorgesehen und so ausgebildet ist, daß beim Aufbringen des Druckmittels je nach Verwendung des einen oder des anderen Stopfens die Verriegelungsstücke (42) in oder außer Eingriff mit der Ausrichtvorrichtung (44) bewegt werden.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Seilziehwerkzeug (110) verschiebbare, mit der Ausrichtvorrichtung (44) zusammenwirkende Verriegelungsteile (114) für seine lösbare Verbindung mit der Ausrichtvorrichtung aufweist.
- 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsteile (114) in radialer Richtung verschiebbar sind und mit einer Nut im Innenumfang der Ausrichtvorrichtung (44) zusammenwirken.
- 8. Einrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbildung so getroffen ist, daß die Verriegelungsteile (114) über eine mechanische Einrichtung (116,117, 126,127,131) durch ein mit dieser zusammenwirkendes Einholwerkzeug (128) betätigbar sind.
- 9. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrziehwerkzeug (137) verschiebbare, mit dem Kopfstück (57) der anzuschließenden Rohrleitung (56) zusammenwirkende Kupplungsteile (138) für die lösbare Verbindung mit dem Kopfstück aufweist.
- 10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsteile (138) in radialer Richtung verschiebbar sind und mit einer Nut (58) am Innenumfang des Kopfstücks (57) zusammenwirken.
- 11. Einrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsteile (138) über eine mechanische Einrichtung (283, 275, 141) betätigbar sind, die mit einer Schulter (125) am Innenumfang der Ausrichtvorrichtung (44) zusammenwirkt.
- 12. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Außenumfang des Kopfstücks (57) der anzuschließenden Rohrleitung (56) eine Nut (59) für die Aufnahme von an der Ausrichtvorrichtung (44) vorgesehenen, radial verschiebbaren Kupplungsstücken (108) vorgesehen ist.
- 13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsstücke (108) mittels einer mechanischen Einrichtung (102, 104,107) verschiebbar sind, die ihrerseits durch eine Ringkolbenanordnung (97, 98,100) am Verriegelungswerkzeug (39) für die lösbare Ankupplung der Ausrichtvorrichtung (44) betätigbar ist, die mit einem durch den Rohrstrang (19) aufbringbaren Druckmittel beaufschlagbar ist.
- 14. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem unteren Ende des absenkbaren Rohrstrangs (19) eine Führungseinrichtung (35,36) verbunden ist, die mit Führungsseilen (28,29) zusammenarbeitet, die sich zwischen einer Arbeitsplattform (12) an der Wasseroberfläche (11) und der Unterwasseranlage (23) erstrecken.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (3)
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|---|---|---|---|
| US491573A US3378066A (en) | 1965-09-30 | 1965-09-30 | Underwater wellhead connection |
| US491764A US3361199A (en) | 1965-09-30 | 1965-09-30 | Flowline installation apparatus |
| US491572A US3356136A (en) | 1965-09-30 | 1965-09-30 | Underwater wellhead apparatus |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1300886B true DE1300886B (de) | 1969-08-14 |
Family
ID=27413905
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966S0106190 Pending DE1300886B (de) | 1965-09-30 | 1966-09-28 | Einrichtung zum Anschliessen einer Rohrleitung von der Wasseroberflaeche aus an eineUnterwasseranlage |
Country Status (5)
| Country | Link |
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Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1226056B (de) * | 1964-03-23 | 1966-10-06 | Shell Int Research | Einrichtung zum Anschliessen einer Rohrleitung von einer oberhalb der Wasseroberflaeche befindlichen Arbeitsstation aus an eine Unterwasseranlage |
-
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- 1966-09-28 GB GB4337366A patent/GB1139145A/en not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1226056B (de) * | 1964-03-23 | 1966-10-06 | Shell Int Research | Einrichtung zum Anschliessen einer Rohrleitung von einer oberhalb der Wasseroberflaeche befindlichen Arbeitsstation aus an eine Unterwasseranlage |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NO122413B (de) | 1971-06-28 |
| GB1139145A (en) | 1969-01-08 |
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| NL6613648A (de) | 1967-03-31 |
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