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DE1300702B - Messgeraet mit Einrichtungen zur Umwandlung einer geradlinigen Bewegung in eine Drehbewegung - Google Patents

Messgeraet mit Einrichtungen zur Umwandlung einer geradlinigen Bewegung in eine Drehbewegung

Info

Publication number
DE1300702B
DE1300702B DE1963H0048557 DEH0048557A DE1300702B DE 1300702 B DE1300702 B DE 1300702B DE 1963H0048557 DE1963H0048557 DE 1963H0048557 DE H0048557 A DEH0048557 A DE H0048557A DE 1300702 B DE1300702 B DE 1300702B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnet
movement
magnets
measuring device
control magnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963H0048557
Other languages
English (en)
Inventor
Buschmann Heinz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICHS MESSGERAETE JOSEF
Original Assignee
HEINRICHS MESSGERAETE JOSEF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEINRICHS MESSGERAETE JOSEF filed Critical HEINRICHS MESSGERAETE JOSEF
Priority to DE1963H0048557 priority Critical patent/DE1300702B/de
Publication of DE1300702B publication Critical patent/DE1300702B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/30Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats
    • G01F23/56Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using elements rigidly fixed to, and rectilinearly moving with, the floats as transmission elements
    • G01F23/58Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using elements rigidly fixed to, and rectilinearly moving with, the floats as transmission elements using mechanically actuated indicating means
    • G01F23/585Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using elements rigidly fixed to, and rectilinearly moving with, the floats as transmission elements using mechanically actuated indicating means using pneumatically or hydraulically actuated indicating means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Level Indicators Using A Float (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft Meßgeräte mit Einrichtungen zur Umwandlung einer geradlinigen Bewegung in eine Drehbewegung, und zwar Meßgeräte mit einem geradlinig bewegten Steuermagneten und drehbar angeordneten Folgemagneten, deren Drehachse parallel zu der Bewegungsrichtung des Steuermagneten angeordnet ist.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art, die einen Durchflußmesser zum Gegenstande hat, ist in einem konischen Meßrohr ein Schwebekörper mit einem Stabmagneten als Steuermagneten angeordnet, der mit seinen beiden Polen auf die beiden Pole eines als Folgemagnet dienenden Hufeisenmagneten einwirkt, der um eine parallel zum Meßrohr verlaufende Achse drehbar angeordnet ist, wobei die fächerförmig verbreiterten, schräg gestellten Polflächen in einem gewissen Schwenkbereich des Folgemagneten den Be wegungen des Steuermagneten folgen können. Hierbei ist die Stellung des U-förmigen Folgemagneten auf seiner Welle änderbar, um den Anzeigebereich einstellen zu können, während die Schrägstellung der Polflächen den Anfangs- und den Endwert des Meßbereichs bestimmt. Eine solche Vorrichtung liefert also nur eine Anzeige in einem eng begrenzten, durch die Stellung des Magneten auf seiner Welle bestimmten Meßbereich, während bei Über- bzw. Unterschreiten des Bereichs, wenn nicht die Kopplung ganz abreißt, eine unrichtige Anzeige erfolgt. Bei einem weiteren bekannten Gerät, das als Flüssig keitsstandanzeiger dient, wirkt der in einem Rohr auf und ab verschiebbare Steuermagnet mit seinem einen Pol auf Anzeigeklappen ein, die in einer Reihe hintereinanderliegend, um parallel zur Bewegungsrichtung des Magneten verlaufende Schwenkachsen einzeln aus ihrer Ruhelage gegen die Kraft einer Rückstellfeder verschwenkbar sind. Die aus ihrer Ruhelage verschwenkte Klappe gibt dabei den dem Flüssigkeitsstand entsprechenden Anzeigewert.
  • Es ist ferner bekannt, eine Flüssigkeitsstandanzeige dadurch zu erzielen, daß der durch einen Schwimmer in einem Meßrohr bewegte Steuermagnet auf eine Vielzahl von Anzeigemagneten als Folgemagnete einwirkt, die in einem Anzeigerohr in einer Reihe dicht aneinander anschließend, um horizontale Achsen verschwenkbar angeordnet sind, wobei die Folgemagnete durch den sich an ihnen vorbeibewegenden Steuermagneten um 1800 verschwenktwerden und die Verschwenkung in der Anzeigestellung 900 beträgt. Alle diese bekannten Geräte lassen eine Umwandlung einer geradlinigen Steuerbewegung in eine Drehbewegung als Anzeigebewegung, deren Drehachse parallel zur Bewegungsrichtung des Steuermagneten verläuft, nicht oder nur in begrenztem Umfange zu. Drehbewegungen von 1800 und bis zu 3600 und darüber hinaus, wie sie in vielen Fällen gewünscht werden, sind auf diese Weise nicht zu erzielen.
  • Bei einem anderen bekannten Gerät, das als Strömungsmesser ausgebildet ist, wirkt der geradlinig bewegte Steuermagnet auf einen wendelförmig gebogenen Draht ein, der auf einer parallel zur Bewegungsrichtung des Steuermagneten verlaufenden Welle befestigt und zusammen mit dieser drehbar ist. Mit einem solchen Gerät kann man, wenn eine ausreichende magnetische Kopplung erzielbar sein sollte, eine geradlinige Bewegung in eine Drehbewegung von 1800 und darüber umwandeln. Ein wesentlicher Mangel eines solchen Gerätes besteht jedoch darin, daß die magnetische Kopplung bei diesen Geräten nicht ausreicht und sie infolgedessen nicht abrißfest sind.
  • Das hat zur Folge, daß bei einer Unterbrechung der Kopplung zwischen Steuermagnet und Drahtwendel die Anzeige in irgendeiner Anzeigestellung stehenbleibt und eine Mitnahme der Drahtwendel erst dann wieder erfolgt, wenn sich der Steuermagnet ihr wieder ausreichend genähert hat.
  • Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Gerätes, das die Mängel und Schwierigkeiten der bekannten Geräte vermeidet. Die Erfindung sieht zu diesem Zweck bei einem Meßgerät der eingangs genannten Art mit Einrichtungen zur Umwandlung einer geradlinigen Bewegung in eine Drehbewegung und einem geradlinig bewegten Steuermagneten und drehbar angeordneten Folgemagneten, deren Drehachse parallel zu der Bewegungsrichtung des Steuermagneten angeordnet ist, vor, daß auf einer gemeinsamen Welle in Bewegungsrichtung des Steuermagneten in Abständen hintereinander Folgemagnete angeordnet sind, die mit ihren magnetischen Achsen winklig zueinander versetzt sind. Hierbei können dann zweckmäßigerweise die magnetischen Achsen derjenigen der über die Länge der gemeinsamen Welle in Abständen verteilten Folgemagnete, die den Enden des Steuermagneten gegenüberliegen, um 1800 oder etwa 1800 zueinander versetzt sein. Auf diese Weise wird ein äußerst abrißfestes Gerät erzielt, das eine überaus feste Kopplung zwischen dem Steuermagneten und den Folgemagneten besitzt, wodurch eine hohe Betriebssicherheit erzielt wird. Ein besonders wesentlicher Punkt ist aber, daß nie der Zustand eintreten kann, daß die Anzeige in einer Stellung stehenbleibt, in der sie durch den Steuermagneten nicht beeinflußt wird, da sich auch bei schnellen und weiten Bewegungen des Steuermagneten immer die richtige Anzeigestellung einspielen muß.
  • Das Anzeigeorgan kann unmittelbar auf der gemeinsamen Welle der Folgemagnete angeordnet sein.
  • Man kann aber auch von der gemeinsamen Welle der Folgemagnete aus einen in seiner Art bekannten Meßumformer, beispielsweise einen pneumatischen Meßumformer, steuern. Schließlich kann auf der gemeinsamen Welle der Folgemagnete ein Schwin.aungsdämpfer, beispielsweise eine Dämpfungsscheibe, mit dem zugehörigen Dämpfungsmagneten angeordnet sein.
  • Die Erfindung läßt die mannigfachsten Ausführungsmöglichkeiten zu. Eine Ausführungsform eines Geräts gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung als Beispiel dargestellt, wobei ein Niveauanzeiger für geschlossene Flüssigkeitsbehälter zu Grunde gelegt wurde. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 das erfindungsgemäße Gerät schematisch im Schnitt, F i g. 2 eine Einzelheit, nämlich die Magnetwendel mit den zugehörigen Teilen.
  • Bei dem in F i g. 1 dargestellten Niveauanzeiger wird der Meßwert, nämlich der Flüssigkeitspegel in dem geschlossenen Behälter 11, durch einen Schwimmerkt ermittelt. Der Stand des Schwimmers wird über eine Stange 13 auf einen Stabmagneten 14 übertragen, der in einem auf dem Behälter 11 angeordneten Rohr 15 auf und ab bewegt werden kann. Die Bewegungsstrecke des Magneten entspricht der zu erwartenden Niveauänderung.
  • Unmittelbar neben dem Rohr 15 mit dem Stabmagneten 14 ist in einem Gehäuse 16 eine Welle 17 drehbar angeordnet. Auf dieser Welle sind eine Reihe von Ringmagneten 18 befestigt, die in Abständen über die Länge der Welle 17 verteilt sind. Die magnetischen Achsen dieser Ringmagnete liegen in rechtwinklig zu der Achse der Welle 17 verlaufenden Ebenen und sind von einem Ringmagneten zum anderen um einen bestimmten Winkel zueinander versetzt.
  • F i g. 2 soll dies näher erläutern. In F i g. 2 b ist die Magnetwendel 17, 18, und zwar ein Teilstück mit fünf Ringmagneten 181, 182, 183, 184, 185, im Aufriß dargestellt, wobei der Deutlichkeit halber angenommen wurde, daß die einzelnen Magnete um etwa 450 zueinander versetzt sind, was für das Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 nicht zutrifft. Die magnetische Achse des Ringmagneten 181 ist in F i g. 2 c, die gewissermaßen einen Grundriß der Magnetwendel 17, 18 darstellt, mit 181 bezeichnet. Entsprechend sind die magnetischen Achsen der anderen Ringmagnete 182, 183, 184, 185 bezeichnet, wobei die Richtung der magnetischen Achsen der Ringmagnete 181 und 185 zusammenfallen. Diese beiden Ringmagnete sind jedoch um 1800 zueinander versetzt, so daß gleichnamige Magnetpole nach entgegengesetzten Richtungen gewandt sind. Die Lage der N-Pole ist in der Zeichnung durch den Buchstaben N angedeutet.
  • Bewegt sich nun an einer solchen Magnetwendel 17, 18 parallel zu deren Drehachse der eine, beispielsweise der N-Pol eines Stabmagneten, der auf der Höhe des Ringmagneten 181 liegen mag, von unten nach oben vorbei, wird anstelle des S-Poles des Ringmagnetenl81 zunächst der S-Pol des Ringmagneten 182 in zunehmendem Maße angezogen, bis er unmittelbar dem N-Pol des Stabmagneten gegenübersteht. Hierbei ist dann die gesamte Magnetwendel 17, 18 um einen Winkel von 450 bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 gedreht worden. Bei weiterer Verschiebung des Stabmagneten tritt zunächst seinem N-Pol der S-Pol des Ringmagnetenl83, dann der S-Pol des Ringmagneten 184 gegenüber, bis bei einer Gegenüberstellung des Stabmagneten mit dem Ringmagneten 185 eine Drehung der Magnetwendel um 1800 erzielt ist. Ist die Länge des steuernden Stabmagneten etwa gleich dem Abstand zwischen den Ringmagneten 181 und 185 bemessen, befinden sich gleichzeitig der S-Pol des Stabmagneten und der N-Pol des Ringmagneten 181 in Gegenüberstellung, wodurch die Kopplung zwischen Stabmagnet und Magnetwendel verstärkt wird. Bei weiterer Verschiebung des Stabmagneten nach oben beeinflußt dessen S-Pol die N-Pole der Ringmagnete 181 bis 185, so daß eine Drehung der Magnetwendel um einen Winkel von 3600 erzielt werden kann. Hierbei kann natürlich gleichzeitig der N-Pol des Stabmagneten auf oberhalb des Ringmagneten 185 angeordnete weitere Ringmagnete, deren magnetische Achsen entsprechend versetzt sind, einwirken. Bei weiterer Verlängerung der Magnetwendel in der angegebenen Richtung sind natürlich auch Drehwinkel von über 3600 zu erzielen.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind die Versetzungswinkel zwischen benachbarten Ringmagneten kleiner als 450, so daß bei gleichem Hub des Steuermagneten der Drehwinkel der Magnetwendel geringer ist als bei F i g. 2. Man hat es auf diese Weise in der Hand, durch Wahl der Versetzungswinkel zwischen den magnetischen Achsen der einzelnen Ringmagnete und/oder Wahl des Abstandes der Ringmagnete voneinander zu jedem Hub des Steuermagneten einen bestimmten gewünschten Drehwinkel der Welle 17 zu erzielen. Man kann auch durch die gleichen Maßnahmen einen gewünschten Verlauf der Anzeigeskala des Anzeigeinstrumentes, beispielsweise einen gedrängten Verlauf in einem weniger interessanten Anzeigebereich und einen gedehnten Verlauf in einem Bereich, in dem eine höhere Ablesegenauigkeit gewünscht wird, erzielen.
  • Das Anzeigeorgan könnte unmittelbar auf der Welle 17 angeordnet sein. Bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel wird jedoch durch die Welle 17 über die Linearisierungsscheibe 19, die am oberen Ende dieser Welle angeordnet und in F i g. 2 a in vergrößertem Maßstab dargestellt ist, ein pneumatischer Meßumformer 20 gesteuert, der den Meßwert auf einer Skala 21 anzeigt. Anstelle eines pneumatischen Meßumformers kann natürlich auch ein anderer Meßumformer verwendet werden. Es kann auch auf dem angegebenen Wege leicht eine Fernanzeige erzielt werden.
  • Um Schwingungen der Magnetwendel 17, 18 zu verhindern, ist auf der Welle 17 am unteren Ende eine Dämpfungsscheibe 22 vorgesehen, die mit einem Dämpfungsmagneten 23 zusammenarbeitet.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Meßgerät mit Einrichtungen zur Umwandlung einer geradlinigen Bewegung in eine Drehbewegung mit einem geradlinig bewegten Steuermagneten und drehbar angeordneten Folgemagneten, deren Drehachse parallel zu der Bewegungsrichtung des Steuermagneten angeordnet ist, gekennzeichnet durch auf einer gemeinsamen Welle (17) in Bewegungsrichtung des Steuermagneten (14) in Abständen hintereinander fest angeordnete und mit ihren magnetischen Achsen winklig zueinander versetzte Folgemagnete (18).
  2. 2. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetischen Achsen derjenigen der über die Länge der gemeinsamen Welle (17) in Abständen verteilten Folgemagnete (18), die den Enden des Steuermagneten gegenüberliegen, um 1800 oder etwa 1800 zueinander versetzt sind.
  3. 3. Meßgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigeorgan unmittelbar auf der gemeinsamen Welle (17) der Folgemagnete (18) angeordnet ist.
  4. 4. Meßgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß von der gemeinsamen Welle (17) der Folgemagnete (18) aus ein in seiner Art bekannter Meßumformer, beispielsweise ein pneumatischer Meßumformer (20) gesteuert ist.
  5. 5. Meßgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der gemeinsamen Welle (17) der Folgemagnete (18) ein Schwingungsdämpfer, beispielsweise eine Dämpfungsscheibe (22), mit dem zugehörigen Dämpfungsmagneten (23) angeordnet ist.
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Citations (5)

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