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DE1300303B - Elektromagnetischer Messumformer - Google Patents

Elektromagnetischer Messumformer

Info

Publication number
DE1300303B
DE1300303B DE1967A0056035 DEA0056035A DE1300303B DE 1300303 B DE1300303 B DE 1300303B DE 1967A0056035 DE1967A0056035 DE 1967A0056035 DE A0056035 A DEA0056035 A DE A0056035A DE 1300303 B DE1300303 B DE 1300303B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conductor
transmitter according
coil
core
rectifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967A0056035
Other languages
English (en)
Inventor
Toeroek
Dipl-Ing Vilmos
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB Norden Holding AB
Original Assignee
ASEA AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ASEA AB filed Critical ASEA AB
Publication of DE1300303B publication Critical patent/DE1300303B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V3/00Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation
    • G01V3/08Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices
    • G01V3/10Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices using induction coils
    • G01V3/104Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices using induction coils using several coupled or uncoupled coils
    • G01V3/105Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices using induction coils using several coupled or uncoupled coils forming directly coupled primary and secondary coils or loops
    • G01V3/107Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices using induction coils using several coupled or uncoupled coils forming directly coupled primary and secondary coils or loops using compensating coil or loop arrangements
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/42Devices characterised by the use of electric or magnetic means
    • G01P3/44Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed
    • G01P3/48Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed by measuring frequency of generated current or voltage
    • G01P3/481Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed by measuring frequency of generated current or voltage of pulse signals
    • G01P3/488Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed by measuring frequency of generated current or voltage of pulse signals delivered by variable reluctance detectors

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Geophysics (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
  • Indicating Or Recording The Presence, Absence, Or Direction Of Movement (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen elektromagnetischen Meßumformer, der zur Anzeige z. B. eines ferromagnetischen oder eines elektrisch leitenden Körpers dient und aus einem ersten elektrischen Leiter, einer Wechselstromquelle, die einen elektrischen Wechselstrom im genannten ersten Leiter erzeugt, und aus einem zweiten elektrischen Leiter besteht, der in der Nähe des genannten ersten Leiters angeordnet ist, und aus einem abtastenden Organ, das die im zweiten Leiter induzierte Spannung abtastet.
  • Bei verschiedenen Anzeige-, Steuer- und Regelungssystemen werden einfache und milieubeständige Lagegeber mit gutem Auflösungsvermögen benötigt.
  • Bekannte Lagegeber des Induktivtyps haben entweder ein schlechtes Auflösungsvermögen oder sind zerbrechlich und teuer in der Herstellung, wenn die Dimensionen des Gebers verkleinert werden, um ein gutes Auflösungsvermögen zu erhalten. Elektromagnetische Indikatoren haben gegenüber photoelektrischen Indikatoren, die an sich ein gutes Auflösungsvermögen haben, allgemein den Vorteil größerer Betriebssicherheit und geringerer Unempfindlichkeit gegenüber Umgebungseinilüssen.
  • Bei mehreren bekannten induktiven Gebern (Feinwerktechnik [1958], Juli, Heft 7. 62. Jahrgang, S. 227 bis 232, insbesondere Bild 1 und 2; USA.-Patentschrift 3.070 742; deutsche Patentschriften 1 023 945, 933 173) messen abtastende Organe Fluß änderungen in Magnetkernen. Bei solchen Meßumformern ist das Auflösungsvermögen durch die Kernabmessungen bestimmt. Da bei den bekannten Umformern die abtastende Spule den Kern umschließt, ist eine gute Auflösung nur zu erreichen, wenn der Kern sehr kleine Abmessungen erhält. Sehr kleine Abmessungen führen aber zu mechanischen und elektrischen Schwierigkeiten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektromagnetischen Meßumformer der eingangs genannten Gattung so auszubilden, daß unabhängig von der Größe des Magnetkernes eine gute Auflösung erzielt wird.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der erste Leiter als kurzgeschlossene Spule ausgebildet ist. und einen ferromagnetischen Kern umgibt und daß der zweite Leiter als schmale Spule ausgebildet ist, die einen Teil des ersten Leiters umschließt und parallel zu einem Teil der Oberfläche des Kernes liegt.
  • Hierdurch erreicht'man volle Freiheit in der Ausbildung des ersten Leiters, da er nicht der Wechselstromquelle angepaßt zu werden braucht. Er kann vorteilhaft aus einer einzigen Windung bestehen, der gleichzeitig eine gute mechanische Festigkeit und kleine Abmessungen gegeben werden können, wo durch eine große Verbesserung des Auslösungsvermögens im Verhältnis zu den bekannten Indikatoren erreicht wird.
  • Sowohl der Kern als auch die durch den ersten Leiter gebildete Wicklung wird vorteilhaft mit einem rechteckigen Querschnitt ausgeführt. Dadurch erreicht man, daß der oder die anzuzeigenden Gegenstände, z. B. die Zähne eines Zahnrades, sehr dicht eine der Seiten der Windung passieren können, wodurch die Empfindlichkeit und das Auflösungsvermögen erhöht wird.
  • Falls der erste Leiter aus einer einzigen kurzgeschlossenen Windung besteht, gibt man vorteilhaft dem Teil des Leiters eine geringe Erstreckung in derj Längsrichtung des Kerns, der am nächsten dem anzuzeigenden Körper liegt, und den übrigen Teilen des Leiters eine verhältnismäßig große Erstreckung in der Längsrichtung des Kerns. Hierdurch erreicht man eine Verstärkung des Magnetflusses in der Nähe des erstgenannten Teils des Leiters, was ein besseres Auflösungsvermögen und eine größere Empfindlichkeit ergibt.
  • Der zweite Leiter wird vorteilhaft als Einwindungsspule mit zwei parallelen Seiten ausgeführt, die parallel zu der Seite des ersten Leiters liegen, die der zweite Leiter umschließt. Man erreicht so eine einfache und robuste Konstruktion. Da die genannten Seiten parallel zum ersten Leiter sind und dicht neben diesem angebracht werden können und der zweite Leiter den Kern selbst nicht umschließt, erhält man eine große Empfindlichkeit und gutes Auflösungsvermögen des Indikators.
  • Um große Schnelligkeit und gutes Auflösungsvermögen des Meßumformers zu erhalten, muß die Wechselstromquelle eine hohe Frequenz haben. Eine hochfrequente Wechselstromquelle besteht vorteilhafterweise aus einem Oszillator, wobei dieser entweder direkt an den ersten Leiter angeschlossen wird oder - wenn dieser eine kurzgeschlossene Wicklung auf einem Transformatorkern ist - an eine auf dem -Kern angebrachte zusätzliche Wicklung.
  • Die im zweiten Leiter bei Gegenwart eines fremden Körpers induzierte Spannung wird zweckmäßigerweise einem Gleichrichter für Demodulierung zugefährt. Der Gleichrichter kann als phasenempundlicher Gleichrichter ausgeführt werden, dessen Bezugsspannung aus der Spannung der Wechselstromquelle besteht. Dabei erreicht man, daß der Meßumformer unempfindlich für alle störenden äußeren Felder mit einer anderen Frequenz als der der Wechselstromquelle wird.
  • Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt Fig. 1 ein Beispiel der Ausbildung der beiden Leiter, Fig. 2 und 3 das Flußbild beim Vorbeigang von Zähnen am Indikator,-Fig.4 ein Schaltschema für einen erfindungsgemäßen Meßumformer.
  • Fig. 1 zeigteineEinzelheiteines erfindungsgemäßen Meßumformers, nämlich die Ausbildung der beiden Leiter. Um den Kern 1 herum, der z. B. ein Eisenpulverkern sein kann und einen rechteckigen Querschnitt hat, bildet der erste, das Magnetfeld erzeugende Leiter 2 eine kurzgeschlossene Windung. Die obere Seite des Eisenkerns liegt am nächsten dem Körper, dessen Gegenwart angezeigt werden soll. Der Leiter 2 hat dort eine verhältnismäßig geringe Erstreckung in der Längsrichtung des Eisenkerns, während er auf den übrigen Seiten (21) eine verhältnismäßig große Erstreckung in derselben Richtung hat.
  • Der Magnetfluß auf der Oberseite des Kerns wird hierdurch verstärkt. Dieser Effekt kann weiter dadurch verstärkt werden, daß auf den drei genannten Seiten die Kanten des Leiters 2 nach oben gebogen werden, wie in Fig. 2 (22 und 23) gezeigt ist. Der Leiter 2 wirkt als Einwindungs-Sekundärwicklung einer von der Wechselstromquelle gespeisten, in F i g. 1 nicht gezeigten Primärwicklung (52 in F i g. 4) auf dem Eisenkern und wird also von einem im Leiter induzierten Wechselstrom durchflossen, was einen Magnetfluß erzeugt.
  • Der zweite Leiter 3 besteht aus dem Innenleiter 31 eines Koaxialkabels. Der Leiter ist als Koppelschleife mit zwei geraden Seiten ausgebildet, die parallel mit dem Leiter 2 auf der Oberseite des Kerns und zu beiden Seiten des Leiters angebracht sind. Das freie Ende des Innenleiters ist mit dem Mantel 30 des Koaxialkabels elektrisch verbunden.
  • Wenn ein von der Wechselstromquelle erzeugter Magnetfluß den Kern 1. durchfließt, wird ein Wechselstrom in dem Leiter 2 induziert. Dieser Strom erzeugt einen Magnetfluß, wobei die Feldlinien, wie in Fig. 2 gezeigt ist, in der Zeichenebene liegen. Wenn keine anderen ferromagnetischen oder elektrisch leitenden Gegenstände in der Nähe der Leiter sind, wird das Feldbild symmetrisch bezüglich einer Ebene durch den Leiter 2 und winkelrecht zur Längsrichtung des Kerns. Die in den Seiten 32 und 33 des Leiters 3 induzierten Spannungen werden dann gleich groß und entgegengerichtet, und die gesamte induzierte Spannung im Leiter 3 wird Null. Dieses ist auch der Fall, wenn sich ein solcher Körper im Magnetfeld befindet, unter der Voraussetzung, daß er symmetrisch im Hinblick auf die genannte Ebene durch den Leiter 2 liegt, was bei dem in Fig. 2 gezeigten Zahnrad 4 mit den Zähnen 41 und 42 der Fall ist.
  • Wenn der Körper unsymmetrisch hinsichtlich der genannten Ebene ist, was in F i g. 3 der Fall ist, wird auch das Magnetfeld unsymmetrisch. Wenn der Körper (Zahnrad 4) aus einem elektrisch leitenden Material ausgeführt ist, werden in diesem Wirbelströme induziert, die das Feld beeinflussen und es unsymmetrisch machen. Wenn der Gegenstand ferromagnetisch ist, ist seine relative magnetische Permeabilität größer als 1, und das Magnetfeld wird unsymmetrisch. Wegen dieser Unsymmetrie weicht die induzierte Spannung im Leiter 3 von Null ab, was also eine Anzeige dafür ist, daß sich ein im Verhältnis zu einer zur Längsrichtung des Kerns winkelrechten Ebene durch den Leiter 2 unsymmetrisch gelegener, ferromagnetischer oder elektrisch leitender Gegenstand im Magnetfeld des Leiters 2 befindet.
  • Die Längsseiten 32 und 33 des Leiters 3 können sehr nahe am Leiter 2 angeordnet werden, was ein großes Auflösungsvermögen des Indikators verursacht. Ein so geringer Abstand zwischen den Seiten, wie 1 bis 2 mm, kann ohne weiteres erreicht werden, ohne daß spezielle Herstellungsprobleme entstehen.
  • Ein maximales Ausgangssignal wird erhalten, wenn der Abstand zwischen den Längsseiten 32 und 33 etwa ein Drittel des Abstandes zwischen zwei Zähnen (41, 42) beträgt.
  • Fig.4 zeigt ein elektrisches Schaltschema für einen Meßumformer nach der Erfindung. Auf dem Eisenkern 1 ist die kurzgeschlossene Windung 2 angebracht und an dieser die durch den Innenleiter 31 des Koaxialkabels 30, 31 gebildete Schleife 3. Die Wechselstromquelle 5 besteht aus einem an und für sich bekannten einfachen Transistoroszillator. Der Kern 1 wird über die Leitung 52 vom Oszillator gespeist und gehört zum frequenzbestimmenden Kreis des Oszillators, der auch den Kondensator 53 enthält.
  • Auf dem Kern befindet sich auch die Rückkopplungswicklung 54, die an der Basis des Transistors 51 angeschlossen ist. Die Widerstände 55, 56, 57 geben dem Transistor zweckmäßige Vorspannungen, und der Oszillator wird von der Gleichspannungsquelle 58 gespeist. Die Oszillatorfrequenz kann z. B. von der Größenordnung 1 MHz sein. Die im Leiter 3 in- duzierte Spannung wird über den Verstärker 6 einem Gleichrichter 7 zugeführt, der aus den Dioden 71 bis 74 besteht. Die Ausgangsspannung des Gleichrichters wird über ein Niederpaßfilter 8 dem Zähler 9 zugeführt. Das Niederpaßfilter, das schematisch als aus einem Widerstand 81 und dem Kondensator 83 bestehend gezeigt ist, filtert die hochfrequente Komponente der Ausgangsspannung des Gleichrichters weg.
  • Bei Rotation des in Fig. 2 und 3 gezeigten Zahnrades 4 erhält man vom Filter zwei Impulse für jeden Zahn, der den Indikator passiert, und diese Impulse werden vom Zähler 9 gezählt. Die Anzahl der gezählten Impulse ist also ein Maß des Drehwinkels des Zahnrades.
  • Die Wechselstromquelle 5 sowie das aus dem Verstärker 6, Gleichrichter 7, Filter 8 und Zähler 9 bestehende abtastende Organ können auch in anderer Weise als in der in F i g. 4 gezeigten ausgeführt werden. Die in der Figur gezeigte Form des Eisenkerns und der beiden Leiter ist auch nur ein Beispiel, viele andere Ausführungsformen sind im Rahmen der Erfindung möglich.
  • Ein Beispiel eines Anwendungsgebietes des erfindungsgemäßen Meßumformers ist der Fall, in dem zwei von je einem Motor angetriebene Wellen synchron zum Rotieren gebracht werden sollen, was bei Sektionsbetrieb von Papiermaschinen der Fall ist.
  • Auf den Wellen werden Zahnräder, z.B. aus Aluminium, mit einer zweckmäßigen Anzahl von Zähnen und an den Zähnen jedes Zahnrades ein erfindungsgemäßer Umformer angebracht.
  • Die Ausgangssignale jedes Umformers werden dem einen Eingang eines mit zwei Eingängen versehenen Zählers zugeführt. Dem anderen Eingang jedes Zählers wird eine Bezugsimpulsreihe zugeführt. Das Verhältnis zwischen den Bezugsimpulsfrequenzen der beiden Zähler kann einstellbar sein. Die Zähler subtrahieren die vom Meßumformer erhaltene Impulsanzahl von der dem anderen Eingang zugeführten Bezugsimpulsanzahl. Der Inhalt des Zählers wird also proportional dem Fehler im Drehwinkel der entsprechenden Welle und kann als Fehlersignal in einem System für die Regelung der Rotation der Welle verwendet werden.
  • Wenn man die Zahnräder mit einer verschiedenen Anzahl von Zähnen ausführt, können bei nominellen Bedingungen praktisch gleiche Impulsfrequenzen von den verschiedenen Gebern erhalten werden. Wenn die Zahnräder etwa 100 Zähne haben, kann also durch einfachen Austausch eines Zahnrades mit n Zähnen gegen ein anderes mit (n +1) Zähnen die Impulsfrequenz bei nominellen Bedingungen in Schritten von etwa 1 0/o eingestellt werden, was einen einfachen Aufbau der Elektronik für die Erzeugung von Bezugsimpulsreihen ermöglicht. Feineinstellung kann durch Einstellung der Frequenzen der Bezugsimpulsreihen erhalten werden.
  • Der erfindungsgemäße Meßumformer hat wesentliche Vorteile gegenüber bekannten Anordnungen.
  • Er ist einfach und robust, hat ein gutes Auflösungsvermögen und ist verhältnismäßig billig in der Herstellung. Ein weiterer Vorteil ist, daß die Amplitude des Ausgangssignals des Indikators unabhängig von der Geschwindigkeit ist, mit welcher der angezeigte Gegenstand sich am Indikator vorbeibewegt, so daß er auch bei geringen Geschwindigkeiten und bei Stillstand funktioniert. Die Milieubeständigkeit kann durch Eingießen wenigstens des Kerns und der Leiter in ein zweckmäßiges Material weiter verbessert werden.

Claims (17)

  1. Patentansprüche: 1. Elektromagnetischer Meßumformer zur Umformung einer mechanischen Größe in eine elektrische Größe, der aus einem ersten elektrischen Leiter, einer Wechselstromquelle, die einen elektrischen Wechselstrom im genannten ersten Leiter erzeugt, und aus einem zweiten elektrischen Leiter besteht, der in der Nähe des genannten ersten Leiters angeordnet ist, und aus einem abtastenden Organ, das die im zweiten Leiter induzierte Spannung abtastet, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Leiter als kurzgeschlossene Spule (2) ausgebildet ist und einen ferromagnetischen Kern (1) umgibt und daß der zweite Leiter als schmale Spule (3) ausgebildet ist, die einen Teil des ersten Leiters (2) umschließt und parallel zu einem Teil der des Kernes (1) liegt.
  2. 2. Meßumformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Leiter (2) aus einer einzigen Windung besteht.
  3. 3. Meßumformer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ferromagnetische Kern (1) und auch die Spule, die vom ersten Leiter (2) gebildet wird, einen rechteckigen Querschnitt haben.
  4. 4. Meßumformer nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seite des ersten Leiters (2), die dem anzuzeigenden Körper (4) am nächsten liegt, eine verhältnismäßig geringe Erstreckung in der Längsrichtung des Kerns (1) hat, während die übrigen Seiten (21) eine verhältnismäßig große Erstreckung in der gleichen Richtunghaben.
  5. 5. Meßumformer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Leiter (3) als Spule ausgebildet ist.
  6. 6. Meßumformer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule, die vom zweiten Leiter (3) gebildet wird, aus einer einzigen Windung besteht.
  7. 7. Meßumformer nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule, die vom zweiten Leiter (3) gebildet wird, im wesentlichen einen in der Hauptsache rechtwinkligen Querschnitt hat.
  8. 8. Meßumformer nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Spule, die vom zweiten Leiter (3) gebildet wird, zwei Seiten im wesentlichen parallel zu wenigstens einer Seite der vom ersten Leiter (2) gebildeten Spule sind.
  9. 9. Meßumformer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Seiten der Spule (3) in der Hauptsache in derselben Ebene liegen wie die zu diesen Seiten parallele Seite der Spule (2).
  10. 10. Meßumformer nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebenen der beiden Spulen (2, 3) rechtwinklig zueinander sind.
  11. 11. Meßumformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Wechselstromquelle ein Oszillator (5) dient.
  12. 12. Meßumformer nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator (5) einen Resonanzkreis enthält.
  13. 13. Meßumformer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Leiter (2) im Resonanzkreis eingeschaltet ist.
  14. 14. Meßumformer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Wicklung im Resonanzkreis eingeschaltet ist.
  15. 15. Meßumformer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das abtastende Organ einen Gleichrichter (8) enthält, dem die im zweiten Leiter (3) induzierte Spannung zugeführt wird.
  16. 16. Meßumformer nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichrichter ein phasenempfindlicher Gleichrichter ist, dessen Bezugsspannung aus der Spannung der Wechselstromquelle besteht.
  17. 17. Meßumformer nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die abzutastenden Körper periodisch angeordnete Erhöhungen aufweisen, z. B. Zähne (41, 42), und daß die abtastende schmale Spule (3) einen an den Ausgang des Gleichrichters angeschlossenen Impulszähler (9) enthält.
DE1967A0056035 1966-06-22 1967-06-20 Elektromagnetischer Messumformer Pending DE1300303B (de)

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SE850066A SE313755B (de) 1966-06-22 1966-06-22

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Publication Number Publication Date
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GB2387656B (en) * 2002-04-16 2004-03-03 Weston Aerospace Transformer probe

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DE933173C (de) * 1950-10-14 1955-09-22 Siemens Ag Pruefeinrichtung, insbesondere fuer elektrische Triebfahrzeuge, zur Anzeige der Drehbewegung einer Welle
DE1023945B (de) * 1953-12-31 1958-02-06 British Thomson Houston Co Ltd Vorrichtung zum gegenseitigen Ausrichten von Bauteilen einer Werkzeugmaschine od. dgl.
US3070742A (en) * 1957-10-15 1962-12-25 Clevite Corp Measuring system

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CH492201A (de) 1970-06-15
SE313755B (de) 1969-08-18
GB1182438A (en) 1970-02-25

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