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DE1300032B - Mechanisch-pneumatischer Analog-Digital-Wandler - Google Patents

Mechanisch-pneumatischer Analog-Digital-Wandler

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Publication number
DE1300032B
DE1300032B DEI26268A DEI0026268A DE1300032B DE 1300032 B DE1300032 B DE 1300032B DE I26268 A DEI26268 A DE I26268A DE I0026268 A DEI0026268 A DE I0026268A DE 1300032 B DE1300032 B DE 1300032B
Authority
DE
Germany
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nozzle
converter according
pressure
nozzle body
receiving body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI26268A
Other languages
English (en)
Inventor
Meier Johann Hans
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
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Publication date
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Publication of DE1300032B publication Critical patent/DE1300032B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15CFLUID-CIRCUIT ELEMENTS PREDOMINANTLY USED FOR COMPUTING OR CONTROL PURPOSES
    • F15C4/00Circuit elements characterised by their special functions
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B5/00Transducers converting variations of physical quantities, e.g. expressed by variations in positions of members, into fluid-pressure variations or vice versa; Varying fluid pressure as a function of variations of a plurality of fluid pressures or variations of other quantities
    • F15B5/003Transducers converting variations of physical quantities, e.g. expressed by variations in positions of members, into fluid-pressure variations or vice versa; Varying fluid pressure as a function of variations of a plurality of fluid pressures or variations of other quantities characterised by variation of the pressure in a nozzle or the like, e.g. nozzle-flapper system
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15CFLUID-CIRCUIT ELEMENTS PREDOMINANTLY USED FOR COMPUTING OR CONTROL PURPOSES
    • F15C1/00Circuit elements having no moving parts
    • F15C1/007Circuit elements having no moving parts for indicating devices for fluid signals
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/2278Pressure modulating relays or followers
    • Y10T137/2322Jet control type
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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    • Y10T74/18Mechanical movements
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

  • Die Erfindung betrifft einen mechanisch-pneumatischen Wandler mit einem Element zur analogen Darstellung von Betriebszuständen, durch das eine schwenkbar gelagerte, ständig mit einem Druckerzeuger verbundene Düse zur Ausrichtung auf eine von mehreren, in einem der Düse zugeordneten Aufnahmekörper angeordneten Ausgangsöffnungen in entsprechende Lagen verstellbar ist.
  • Mittels solcher Wandler können physikalische Zustände, z. B. Druck- und Temperaturverhältnisse, oder auch analoge elektrische Größen in digitale Werte verwandelt werden, wie sie beispielsweise zur Regelung von Verfahrensabläufen und Fertigungsprozessen erforderlich sind, bei denen eine Recheneinrichtung die jeweiligen Betriebsverhältnisse unmittelbar auswertet und den weiteren Betriebsablauf steuert.
  • (fegen ihrer einfachen Herstel_lbarkeit und zuverlässigen Arbeitsweise bevorzugt man für solche Regelungsvorgänge häufig pneumatische Steuerschaltungen, die analog zu den elektromechanisch oder elektronisch arbeitenden Einrichtungen bei sehr kurzer Ansprechzeit logische Entscheidungen treffen und Steuervorgänge auslösen können. Bei den genannten Anwendungen von solchen Rechnern sind aber besondere Einrichtungen erforderlich, um die verschiedenen Parameter, die den jeweiligen Betriebszustand darstellen und beeinflussen, so umzuwandeln, daß die festgestellten Größen dem Rechner eingegeben werden können. Die zu überwachenden Parameter können beispielsweise Drücke, Ströme, Spannungen, Kräfte oder Temperaturen sein, die als Analoggrößen ermittelt werden. Zur Errechnung der Steuerwerte sind aber diese Größen der auswertenden Recheneinheit in Form digitaler Werte zuzuführen.
  • Es sind bereits Wandler mit einem durch Eingangsimpulse verdrehbaren Düsenkörper bekannt, bei denen eine radial zur Drehachse des Düsenkörpers gerichtete Düse ständig mit einem Druckerzeuger verbunden ist; konzentrisch dazu sind mehrere, der Düse zugeordnete Ausgangsöffnungen enthaltende Aufnahmekörper s',ationär angeordnet. Entsprechend dem zugeführten Signal erfolgt jeweils die Ausrichtung der Düse auf eine der Ausgangsöffnungen, und der dieser zugeführte pneumatische Impuls stellt einen definierten digitalen Ausgangswert dar. Eine solche Anordnung ist beispielsweise in der deutschen Patentschrift 577 017 beschrieben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von der bekannten Anordnung sowohl die Ansprechzeit als auch die Empfindlichkeit erheblich zu erhöhen, indem die Verstellung des Düsenkörpers nahezu verlustfrei vor sich geht.
  • Diese Aufgabe ist nach der Erfindung dadurch gelöst worden, daß das die Betriebszustände durch lineare Verstellung anzeigende Element ausgangsseitig mit dem einen Ende eines an sich bekannten, von der Mitte nach seinen Enden entgegengesetzt bleibend verdrillten, jedoch beiderseits unverdrehbar eingespannten metallischen Bandes verbunden ist, an dessen die Längenänderungen als Winkelausschläge anzeigendem Mittelteil die Düse befestigt ist, und daß der der Düse zugeordnete Aufnahmekörper eine Vielzahl von je einen digitalen Wert darstellenden Ausgangsöffnungen aufweist.
  • Die Erfindung hat sich dabei die vorteilhaften Eigenschaften des verdrillten metallischen Bandes zunutze gemacht, das beispielsweise aus der USA-Patentschrift 2 768 350 bekannt ist, jedoch in einer anderen Anwendung. Die kurze Ansprechzeit und große Empfindlichkeit des vorgeschlagenen Wandlers beruhen darauf, daß er nur eine sehr geringe Drehmassenträgheit aufweist und praktisch keine Reibung zwischen den bewegten Teilen auftritt. Der Aufbau des Wandlers nach der Erfindung ist äußerst einfach, außerdem zeichnet er sich durch zuverlässige Arbeitsweise aus. Da für die angeschlossene pneumatische Recheneinrichtung ohnehin ein Druckerzeuger benötigt wird, ist für den erfindungsgemäßen Wandler keine besondere Energiequelle erforderlich; er liefert vielmehr dem pneumatischen Rechner unmittelbar auswertbare pneumatische Impulse. Der erfindungsgemäße Wandler kann hierbei gleichzeitig als Verstärker wirken.
  • Bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform gemäß der Erfindung ist die Düse in einem zylindrischen Düsenkörper angeordnet, der über zwei Druckleitungen an den Druckerzeuger angeschlossen ist, deren Mündungen in der Drillachse des Bandes entgegengesetzt zueinander gerichtet beiderseits mittels eines unter dem Mediumdruck gehaltenen Ringspaltes berührungsfrei in eine axiale Bohrung des Düsenkörpers ragen. Zweckmäßig weist der Düsenkörper zwei entgegengesetzt wirksame Düsen auf, wodurch die Lagerbelastung weiter verringert ist.
  • Für die Anordnung der Aufnahmekörper sind gemäß weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung mehrere Möglichkeiten gegeben: Der Aufnahmekörper kann entweder zwei parallele Reihen von Ausgangsöffnungen aufweisen, wobei die Düse des Düsenkörpers erweitert ausgebildet ist, oder es werden zwei Aufnahmekörper diametral entgegengesetzt angeordnet, die gegeneinander versetzte Ausgangsöffnungen haben. Im letzteren Fall werden beide Düsen des Düsenkörpers ausgenutzt.
  • Für ein genaues Arbehen besteht eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung darin, das Element zur analogen Darstellung der Betriebszustände und deren Änderungen durch lineare Verstellung, das verdrillte Band und den Rahmen aus Werkstoffen mit gleichem linearem Ausdehnungskoeffizienten herzustellen.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen in mehreren Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt F i g. 1 schematisch eine Anordnung zur Durchführung eines Herstellverfahrens zur Verdeutlichung der Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung, F i g. 2 schaubildlich eine Ausführungsform eines Wandlers zur Ermittlung digitaler Werte, die unmittelbar einem pneumatischen Rechner eingegeben werden können, F i g. 3 einen Schnitt durch den Düsenkörper in der Linie 3-3 gemäß F i g. 2, F i g. 4 einen Schnitt durch den Düsenkörper und den Aufnahmekörper in der Linie 4-4 der F i g. 2, F i g. 5 einen Schnitt ähnlich dem in F i g. 4 gezeigten durch eine andere Ausführungsform der Aufnahmekörper und F i g. 6 eine schaubildliche Darstellung einer weiteren Ausführungsform von Düsenkörper und Aufnahmekörper in einem Wandler ähnlich F i g. 2.
  • Das Ausführungsbeispiel wird in der Verwendung beim Haber-Verfahren für die kommerzielle Herstellung von Ammoniak gezeigt, dessen Ablauf weitgehend gesteuert wird. Dieses Verfahren umfaßt gemäß F i g. 1 die Verdichtung von Stickgas und Wasserstoff-Gas im Volumenverhältnis 1:3 in einer Druckkammer 10, von der die verdichtete Mischung in eine Reaktionskammer 12 und von dort an einem Satz Heizspiralen 14 vorbei zu einem Katalysator 16, z. B. mit Tonerdekali vermischtem Eisenoxyd, gelangt. Durch die Wirkung des Katalysators in Verbindung mit der Wärme und dem Druck ist die Reaktion, daß Teile des Wasserstoffes und Stickstoffes Ammoniak bilden. Eine ausgeglichene Mischung, bestehend aus Wasserstoff, Stickstoff und Ammoniak läuft daher durch eine Leitung 18 in eine Kondensationskammer 20, wo das Ammoniakgas herauskondensiert wird, während das Ammoniak-Kondensat 22 sich in einem Kessel 24 sammelt und aus der Anlage durch ein Ventil 26 und eine Auslaßleitung 28 entnommen werden kann. Das ungebundene Stickstoff- und Wasserstoff-Gas wird aus dem Kessel über eine Leitung 30 in die Reaktionskammer zurückgeführt und erneut dem Kreislauf des Reaktionsprozesses zugeführt.
  • Die Volumenprozente des Ammoniaks in seiner durch die Leitung 18 in die Kondensationskammer strömenden ausgeglichenen Mischung ändern sich sehr stark in Abhängigkeit von der Temperatur und vom Druck der reaktanten Gase in der Reaktionskammer. Je höher nämlich dort die Tempera-#ur ist, desto niedriger ist der Ammoniakgehalt, während er bei höherem Druck steigt. Bei einer Temperatur von beispielsweise 500° C und einem Druck von einer Atmosphäre in der Reaktionskammer ergibt sich ein Ammoniak-Anfall von 0,2 Prozent. Verringert man die Reaktionstemperatur auf 200° C und erhöht den Druck auf 100 Atmosphären, so beträgt der Ammoniak-Anfall mehr als 80 Prozent.
  • Für einen kontinuierlichen Verfahrensablauf ist es erwünscht, das Ammoniak-Kondensat mit der gleichen Geschwindigkeit dem Kessel 24 zu entnehmen, mit der es sich dort ansammelt. Diese Geschwindigkeit zu einem gegebenen Zeitpunkt hängt aber unmittelbar von dem jeweils durch den Reaktionsprozeß erzeugten Ammoniak-Anteil ab. Daher wird vorteilhaft das Ventil 26 in Abhängigkeit von der Höhe des Ammoniak-Anteiles gesteuert. Eine nach den Regeln der pneumatisch-hydraulischen Logik arbeitende Steuereinheit 32 dient daher entweder zur ständigen oder zur zeitweisen Messung der Temperatur und des Druckes in der Reaktionszone, errechnet aus diesen Eingangsdaten den resultierenden Ammoniak-Anfall und betätigt demgemäß das Ventil 26. Dies hält somit den Ammoniak-Rückstand im Kessel auf gleicher Höhe sowie das Gesamt-Gasvolumen in der Einrichtung konstant und schützt vor den mit einer überfüllung des Kessels oder mit dessen vollständiger Entleerung verbundenen Gefahren.
  • Der Wandler als Bestandteil der Steuereinheit 32 dient dazu, bestimmte Parameter des Prozesses zu überwachen und die jeweiligen Werte dieser Parameter in gewandelter Form, und zwar entsprechend den für die pneumatische Recheneinrichtung erforderlichen digitalen Signalen der Steuereinheit einzugeben. Die physikalischen Verhältnisse werden also quantitativ gemessen und diesen Ergebnissen entsprechende pneumatische logische Eingangssignale erzeugt.
  • Die Einrichtung gemäß F i g. 2 überwacht - als Beispiel - von den verschiedenen Parametern den jeweils in der Reaktionskammer 12 herrschenden Druck. Eine Druckleitung 34 führt von der Reaktionskammer 12 (F i g. 1) zu einer barometerartigen Kammer 40, deren obere Seite an dem oberen horizontalen Teil 43 eines C-förmigen Rahmens 42 befestigt ist. Die Kammer 40 dehnt sich im Ansprechen auf Änderungen ihres inneren Druckes um geringe Längen in ihrer Längs-, also in vertikaler Richtung. Da die Kammer 40 durch die Druckleitung 34 ein Teil des Drucksvstems der Reaktionskammer 12 ist, stellt die vertikale Lage der Kammerunterseite die Druckhöhe in der Reaktionskammer dar.
  • In der Kammer 40 befindet sich ein zylindrischer Körper 47, der das wirksame Volumen der Kammer stark verringert, so daß die Ansprechzeii der Kammer 40 auf Druckänderungen bedeutend reduziert ist. Eine zentrale Bohrung 49 im Zylinder 47 dient der Verbindung der Druckleitung 34 mit der Kammer 40.
  • Ein verdrilltes Band 50 aus Metall ist mit seinen Enden an der unteren Fläche der Kammer 40 und am unteren horizontalen Teil 45 des Rahmens 42 befestigt. Die Funktion des Bandes 50 liegt darin, daß sich auch bei sehr geringen axialen Verstellungen des einen Endes des Bandes dessen mittlerer Teil 55 um seine Längsachse dreht. Eine vertikale Lageänderung des Bodens der Kammer 40 wird also in eine Winkelbewegung des mittleren Teiles 55 des Bandes 50 umgewandek, und zwar infolge der entgegengesetzten Verdrillungen 52 und 54 des Bandes 50.
  • Bei der Herstellung des Bandes 50 in seine verdrillte Form werden in bekannter Weise die Enden des Bandes festgeklemmt und der mittlere Teil 55 um die Längsachse des Bandes über dessen elastische Dehnungsgrenze hinaus gedreht, so daß sich eine bleibende Verformung ergibt. Beispielsweise Abmessungen für das Band sind eine Breite von 6 bis 7 mm und eine Dicke zwischen 0.4 bis 0.6 mm. Bei der Befestigung gemäß F i g. 2 hat das Band eine gewisse Vorspannung, um ein Ausknicken des Bandes bei einer Abwärtsbewegung des Kammerbodens 40 zu verhindern.
  • Schon sehr geringe lineare Verstellungen am Ende des Bandes 50 ergeben relativ große Winkelbewegungen seines mittleren Teiles 55. Nimmt man an, die Verdrillungen 52, 54 des Bandes betrügen an Stelle der in F i g. 2 dargestellten halben Windungen vier volle Windungen, so bewirkt ein Verstellweg des Bodens der Kammer 40 von 0,25 bis 0,30 mm einen Winkelausschlag des Mittelteiles 55 um annähernd 90°. Durch diese Verstärkung erreicht man eine äußerst empfindliche Anzeige.
  • In einer Aussparung 56 im mittleren Teil 55 des Bandes 50 ist ein zylindrischer Düsenkörper 60 mit zwei sich kreuzenden Bohrungen 62 und 63 (F i g. 3) angeordnet und mit dem Mittelteil 55 fest verbunden. An die Bohrung 63 sind zwei Druckleitungen 65 und 67 angeschlossen, die über einen Verteiler 68 und eine weitere Druckleitung 69 mit einem Druckerzeuger verbunden sind, vorzugsweise dem Druckerzeuger für die pneumatische Recheneinrichtung der Steuereinheit 32.
  • Wie aus der F i g. 3 ersichtlich ist, schneiden sich die Bohrungen 62 und 63 im rechten Winkel; die Bohrung 63 verläuft axial durch den Düsenkörper und somit konzentrisch zur Längsachse des Bandes 50. Die Enden der Druckleitungen 65 und 67 ragen etwas in die Bohrung 63 hinein, haben aber keine Berührung mit der Wandung der Bohrung 63, so daß bei der Drehbewegung des mittleren Teiles 55 des Bandes 50 mit dem Düsenkörper 60 zwischen dem Düsenkörper 60 und den Druckleitungen 65, 67 keine Reibung auftritt. Der Außendurchmesser der Druckleitungsenden ist daher kleiner als die lichte Weite der Bohrung 63. Der Verteiler 68 ist mittels Trägern 66 am Mittelteil 44 des Rahmens 42 befestigt, so daß die Druckleitungen 65 und 67, wenn sie einmal bezüglich der Bohrung 63 justiert sind, unbewegbar starr angeordnet sind.
  • Das durch die Leitungen 65 und 67 unter Druck zugeführte Medium, z. B. Luft, tritt aus dem Düsenkörper 60 über die als Düse ausgebildete Bohrung 62 aus, wodurch zwei radial zur Achse des Bandes 50 austretende Strahlen entstehen. Durch die Spalte zwischen der Wand der Bohrung 63 und den Außenseiten der Leitungen 65, 67 entstehen nur sehr geringe Leckverluste, da die Spaltbreite auf etwa 0,25 mm begrenzt werden kann. Wegen der beiden entgegengesetzt gerichtet aus dem Düsenkörper 60 austretenden Strahlen sind die auf das Band 50 wirkenden seitlichen Kräfte ausgeglichen, so daß eine seitliche Verstellung des Bandes 50 vermieden ist. Eine etwaige seitliche Bewegung des Düsenkörpers 60 wird außerdem durch das zwischen den Außenwänden der Leitungen 65 und 67 und der Innenwand der Bohrung 63 aufrechterhaltene Luftkissen vermieden, mindestens aber wirksam gedämpft. Aus diesen Gründen ist jede Berührung zwischen den Leitungen 65 und 67 und dem Düsenkörper 60 ausgeschlossen. Außerdem werden zweckmäßigerweise die Kammer 40, das Band 50 und der Rahmen 42 aus Werkstoffen mit möglichst gleichen linearen Ausdehnungskoeffizienten hergestellt, so daß auch thermisch bedingte Veränderungen der Spannung des Bandes 50 sich nicht auswirken.
  • Gemäß F i g. 2 ist ein Aufnahmekörper 70 stationär so angeordnet, daß jeweils eine seiner Ausgangsöffnungen 72 von dem aus dem Düsenkörper 60 austretenden Strahl beaufschlagt wird. Nach F i g. 4 sind im Aufnahmekörper 70 acht Ausgangsöffnungen 72 auf einem Bogen von etwa 90° angeordnet, so daß für je etwa 131 der Drehung des Düsenkörpers 60 eine Ausgangsöffnung vorgesehen ist. Mit den Ausgangsöffnungen 72 sind Ausgangsleitungen 74 verbunden, die zu verschiedenen Eingängen der pneumatischen Recheneinrichtung der Steuereinheit 32 führen. Bei den Drehbewegungen des Düsenkörpers 60 um die Längsachse des Bandes 50 wird somit ein Strahl gegen den Aufnahmekörper 70 gerichtet und für je 13° Drehung ein Drucksignal in einer der Ausgangsöffnungen 72 erzeugt und über die entsprechende Ausgangsleitung 74 der Steuereinheit 32 zugeführt. Die in der Steuereinheit angeordnete Recheneinrichtung erhält also den jeweiligen Druck in der Reaktionskammer 12 darstellende Signale, die zwar einheitliche Stärke aufweisen, aber an verschiedenen Eingängen ankommen.
  • Im folgenden wird die Arbeitsweise der beschriebenen Einrichtung erläutert. Wenn der Druck in der zu regelnden Anlage, z. B. bei dem Ammoniak-Herstellungsprozeß nach F i g.1, ansteigt, dehnt sich die Kammer 40 um ein entsprechendes Maß und bewirkt dadurch eine Drehbewegung des Düsenkörpers 60 im Uhrzeigersinn (F i g. 2) um einen bestimmten Winkel. Dadurch ändert sich die Richtung des aus der als Düse wirksamen Bohrung 62 austretenden Strahles, so daß dieser über eine oder mehrere der Ausgangsöffnungen 72 im Aufnahmekörper 70 hinwegstreicht. In jeder der dabei getroffenen Ausgangsöffnungen 72 wird somit ein Druckimpuls induziert und durch die zugehörige Ausgangsleitung 74 der pneumatischen Recheneinrichtung zugeführt.
  • Infolge der Verteilung einzelner Ausgangsöffnungen 72 im Aufnahmekörper 70 erhält die pneumatische Recheneinrichtung digitale Eingangswerte. Es werden also Analogwerte in Ziffernwerte umgewandelt.
  • Aus den F i g. 2 und 4 ist ersichtlich, daß für einen möglichst empfindlichen Eingang zum Rechner die Ausgangsöffnungen 72 möglichst nahe nebeneinander angeordnet werden müssen. Begrenzt ist die Anzahl der Öffnungen aber durch den möglichst gering zu haltenden Abstand zwischen Düsenkörper 60 und Aufnahmekörper 70. Auf dem zur Verfügung stehenden Bogen von 90° am Körper 70 sind also möglichst viele Öffnungen 72 unterzubringen. Wie das zur Verbesserung der Anordnung gemäß den F i g. 2 und 4 erreicht werden kann, zeigen die in den F i g. 5 und 6 dargestellten Anordnungen.
  • Gemäß F i g. 5 ist ein zusätzlicher Aufnahmekörper 75 an der anderen Seite des Düsenkörpers 60 gegenüber dem Körper 70 angeordnet, dessen Ausgangsöffnungen 77 zwar den gleichen Abstand voneinander haben wie die Bohrungen 72, doch gegenüber diesen versetzt angeordnet sind. Auf diese Weise ist der Winkelabstand der aufeinanderfolgenden vom Strahl beaufschlagten Öffnungen von 13° auf 61/2° verringert, da bei der Drehung des Düsenkörpers 60 im Uhrzeigersinn zunächst ein Drucksignal in der ersten Ausgangsöffnung 72, dann, nach einer weiteren Drehung von 61/2° in der ersten Öffnung 77, nach einer weiteren Drehung um 61/2° in der zweiten Öffnung 72 erzeugt wird usw. Der Grad der Empfindlichkeit der Einrichtung wird also auf diese Weise um den Faktor zwei erhöht, ohne daß der Abstand der Öffnungen verringert werden muß. Entsprechend kann auch die Zahl der Aufnahmekörper weiter erhöht und der Düsenkörper mit zusätzlichen Bohrungen versehen werden.
  • Die gleiche Wirkung wie mit der Anordnung nach F i g. 5 ist auch mit der in F i g. 6 dargestellten Anordnung erzielbar. Hier ist wieder nur ein Aufnahmekörper 80 vorgesehen, der aber Ausgangsöffnungen 82 in zwei parallel übereinanderliegenden Reihen enthält, wobei die Öffnungen beider Reihen gegenseitig versetzt sind. Der Düsenkörper 60 hat an der Mündung seiner Bohrung eine Erweiterung 84, durch die ein beide Reihen beaufschlagender breiterer Strahl austritt. Stattdessen können auch im Düsenkörper zwei Bohrungen übereinander angeordnet werden. In beiden Fällen werden bei der Drehung des Düsenkörpers 60 abwechselnd in den Öffnungen 82 der oberen und der unteren Reihe Drucksignale erzeugt.
  • Die Anordnung eines Dehnungskörpers, wie der Kammer 40, dient speziell zur Messung der Druckverhältnisse in der zu überwachenden Anlage. Für andere Parameter werden zweckmäßig an Stelle der Kammer 40 andere Umwandlungselemente angewendet, z. B. eine mit Gleichstrom gespeiste elektrische Spule, die bei Änderungen des durchfließenden Stromes die axiale Spannung des Bandes ändert, wie an Hand von Fig. 2 beschrieben. Während eine solche Anordnung elektrische Meßergebnisse als Analogwerte umwandelt, würde man für die Auswertung thermischer Analogwerte, z. B. Temperaturwerte, an Stelle der Spule bzw. der Druckkammer ein Bimetallelement anwenden.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Mechanisch-pneumatischer Wandler mit einem Element zur analogen Darstellung von Betriebszuständen, durch das eine schwenkbar gelagerte, ständig mit einem Druckerzeuger verbundene Düse zur Ausrichtung auf eine von mehreren, in einem der Düse zugeordneten Aufnahmekörper angeordneten Ausgangsöffnungen in entsprechende Lagen verstellbar ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß das die Betriebszustände durch lineare Verstellung anzeigende Element (40) ausgangsseitig mit dem einen Ende eines an sich bekannten, von der Mitte nach seinen Enden entgegengesetzt bleibend verdrillten, jedoch beiderseits unverdrehbar eingespannten metallischen Bandes (50) verbunden ist, an dessen die Längenänderungen als Winkelausschläge anzeigendem Mittelteil (55) die Düse (62) befestigt ist, und daß der der Düse (62) zugeordnete Aufnahmekörper (70, 80) eine Vielzahl von je einen digitalen Wert darstellenden Ausgangsöffnungen (72, 82) aufweist.
  2. 2. Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (62) in einem zylindrischen Düsenkörper (60) angeordnet ist, der über zwei Druckleitungen (65, 67) an den Druckerzeuger angeschlossen ist, deren Mündungen in der Drillachse des Bandes (50) entgegengesetzt zueinander gerichtet beiderseits mittels eines unter dem Mediumdruck gehaltenen Ringspaltes berührungsfrei in eine axiale Bohrung (63) des Düsenkörpers (60) ragen.
  3. 3. Wandler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (60) zwei entgegengesetzt wirksame Düsen (62) aufweist.
  4. 4. Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmekörper (80) zwei parallele Reihen von Ausgangsöffnungen (82) aufweist und die Düse (84) des Düsenkörpers (60) erweitert ausgebildet ist.
  5. 5. Wandler nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Aufnahmekörper (70, 75) diametral entgegengesetzt angeordnet sind und gegeneinander versetzte Ausgangsöffnungen (72, 77) aufweisen.
  6. 6. Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (40) zur analogen Darstellung von Betriebszuständen und deren Änderung durch lineare Verstellung das verdrillte Band (50) und der Rahmen (42) aus Werkstoffen mit gleichem linearem Ausdehnungskoeffizienten bestehen.
  7. 7. Wandler nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Element eine barometerartige Druckkammer (40) ist. B.
  8. Wandler nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Element als elektrische Spule oder als magnetostriktives Element ausgebildet ist.
  9. 9. Wandler nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Element ein Bimetallelement ist.
  10. 10. Wandler nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsöffnungen (72; 77; 82) der Aufnahmekörper (70; 75; 80) an eine pneumatische Recheneinrichtung angeschlossen sind.
DEI26268A 1963-07-31 1964-07-25 Mechanisch-pneumatischer Analog-Digital-Wandler Pending DE1300032B (de)

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GB1041454A (en) 1966-09-07
US3262462A (en) 1966-07-26

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