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DE1300033B - Hydraulikanlage mit mehreren Arbeitsmotoren, insbesondere Arbeitszylindern - Google Patents

Hydraulikanlage mit mehreren Arbeitsmotoren, insbesondere Arbeitszylindern

Info

Publication number
DE1300033B
DE1300033B DE1963ST021403 DEST021403A DE1300033B DE 1300033 B DE1300033 B DE 1300033B DE 1963ST021403 DE1963ST021403 DE 1963ST021403 DE ST021403 A DEST021403 A DE ST021403A DE 1300033 B DE1300033 B DE 1300033B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching device
working
piston
control motor
hydraulic system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963ST021403
Other languages
English (en)
Inventor
Neugebauer
Dreher Ulrich
Dipl-Ing Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stockey & Schmitz
Original Assignee
Stockey & Schmitz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stockey & Schmitz filed Critical Stockey & Schmitz
Priority to DE1963ST021403 priority Critical patent/DE1300033B/de
Publication of DE1300033B publication Critical patent/DE1300033B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B11/00Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor
    • F15B11/16Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with two or more servomotors
    • F15B11/20Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with two or more servomotors controlling several interacting or sequentially-operating members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Hydraulik anlage mit mehreren Arbeitsmotoren, insbesondere Arbeitszylindern, die wechselweise durch ein von einer Druckpumpe geliefertes Arbeitsmedium über ein durch einen als hydraulische Kolben-Zylinder-Anordnung ausgebildeten Steuermotor und eine Schrittschaltvorrichtung verstellbares, drehstellungsabhängig arbeitendes Umschaltgerät antreibbar sind.
  • Der Erfindungsgegenstand ist vornehmlich für Hydraulikanlagen in Fahrzeugen wie Schleppern zum Betrieb mehrerer wechselweise antreibbarer Geräte wie einer Laderschwinge und einer dieser zugeordneten Abschiebevorrichtung bestimmt. Bei an Ackerschleppern vorgesehenen Anlagen dieser Art war es bisher erforderlich, jedem der genannten Geräte eine eigene Steuervorrichtung zuzuordnen, obwohl die Arbeitsmotoren aufgabenbedingt beim bestimmungsgemäßen Gebrauch jeweils nur wechselweise eingeschaltet werden. Dies erfordert hohe Herstellungskosten. Außerdem sind bei unachtsamer Handhabung Fehlschaltungen möglich.
  • Es ist schon eine zentrale Steuerung für mehrere hydraulische Antriebe an einer Werkzeugmaschine bekannt, die je von einer doppeltwirkenden Kolben-Zylinder-Anordnung gebildet sind. Bei dieser Steuerung führt eine Druckpumpe fortlaufend einem einen Drehschieber aufweisenden Umschaltgerät das Druckmedium zu. Der Drehschieber wird über eine Schrittschaltvorrichtung gedreht, deren sich über den Umfang verteilende Schrittzahl der Anzahl der zu steuernden Motoren entspricht. Zum Antrieb der Schrittschaltvorrichtung dient ein als hydraulische Kolben-Zylinder-Anordnung ausgebildeter Steuermotor mit einem beidseitig beaufschlagten Kolben, an dem für den Arbeitshub ein sich aus der Flächendifferenz der beiden Kolbenflächen ergebender Differenzdruck wirksam wird. Der Steuermotor läuft stets selbsttätig an, sobald das jeweils eingeschaltete Arbeitsgerät eine Anschlaglage erreicht hat, womit der Druck des Arbeitsmediums in dem System ansteigt und gegen eine Federbelastung einen Schieber öffnet, der die Beaufschlagung der größeren Kolbenfläche durch das Arbeitsmedium freigibt. Mit dem Weiterschalten des Drehschiebers wird das Arbeitsmedium für den Antrieb des folgenden Arbeitsvorganges der Werkzeugmaschine herangezogen und damit so weit entspannt, daß der Schieber unter seiner Federbelastung in die Sperrlage zurückkehren kann, was auch den Kolben des Steuermotors unter der Wirkung des seine kleinere Fläche belastenden Druckes zurückkehren läßt. Bei Geräten dieser Art erfolgt die Weiterschaltung des den jeweils arbeitenden Motor auswählenden Drehschiebers selbsttätig, und die Arbeitsfolge wiederholt- sich, bis die Druckpumpe unwirksam gemacht wird.
  • Ferner ist eine Steuerung für eine doppeltwirkende Kolben-Zylinder-Anordnung bekannt, an der mit Hilfe eines Drehschiebers die Zu- und Ableitungen vertauscht werden. Der Drehschieber ist bedarfsweise über eine selbständige Druckmittelsteuerung antreibbar. Er wird jeweils um 90° hin- und herdrehend verstellt. Beim selbsttätigen Antrieb dient dazu ein schwenkbarer Doppelhebel mit Hubflächen, auf die wechselweise eine durch einen gegen eine Federbelastung druckmittelbetätigten Kolben antreibbare Koppel einwirkt.
  • Weiterhin ist es bekannt, mehrere je doppeltwirkende hydraulische Arbeitsmotoren durch ein erstes Steuergerät zu beeinflussen, dem das Arbeitsmedium zugeführt wird und diesem Steuergerät ein weiteres Steuergerät nebenzuordnen, dem das Arbeitsmedium wahlweise zuführbar ist und das nur auf einen Teil der Arbeitsmotoren einwirkt. Mit dieser Anordnung wird es möglich, mit Sicherheit die Einschaltung der allein mit dem ersten Steuerglied verbundenen Arbeitsmotoren zu verhindern, wenn die Betriebsumstände dies erfordern.
  • Es ist schließlich bekannt, in den Leitungen von mehrere Geräte umfassenden hydraulischen Anlagen Absperrventile anzuordnen, die in vorgegebener Folge durch eine drehbare Nockenwelle aushebbar sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hydraulikanlage der eingangs umschriebenen Art insbesondere für die schon erwähnten Zwecke zu schaffen, die nur eines beispielsweise bei mit einer Hydraulikanlage versehenen Fahrzeugen ohnehin vorhandenen Steuergerätes bedarf, um mehrere Arbeitsmotoren wechselweise je willkürlich zu betätigen.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der über ein willkürlich betätigbares Steuergerät an die Druckpumpe angeschlossene, gegen eine Federbelastung arbeitende Steuermotor in der Ausgangslage den Eingang des Umschaltgerätes sperrt und ihn mit dem Erreichen einer vorgegebenen Arbeitsstellung freigibt.
  • Bei dieser Ausgestaltung wird das durch das Steuergerät dem Steuermotor zugeleitete Druckmedium jeweils zunächst im Sinne einer Betätigung des Steuermotors zum Weiterschalten des Umschaltgerätes wirksam, bevor diesem nach der Beendigung des Umschaltvorganges das Arbeitsmedium für den durch das Umschaltgerät ausgewählten Arbeitsmotor zugeleitet wird. Die Anlage arbeitet dabei unabhängig von der jeweiligen Belastung der Arbeitsmotoren. überdies ergibt sich ein sehr einfacher Aufbau. Außerdem ist die Handhabung einfach und sinnfällig. Dabei wird selbsttätig eine vorgegebene Reihenfolge der Motorschaltungen beibehalten. Dies verhindert Fehlbedienungen.
  • Das durch den Steuermotor bei jedem Einschalten des Steuergerätes für einen Schaltschritt angetriebene Umschaltgerät kann als Drehschieber ausgebildet sein. Statt dessen kann der Steuermotor eine Nockenwalze schrittweise verstellen, die Ventilglieder für die einzelnen Arbeitsmotoren steuert.
  • Im Interesse einer kostensparenden Herstellung und eines übersichtlichen Aufbaues ist es weiterhin zweckmäßig, den Kolben des hydraulischen Steuermotors unmittelbar als längslagenabhängig den Eingang des Umschaltgerätes sperrenden bzw. freigebenden Schieber auszuführen.
  • Entsprechend der Art der jeweils verwandten Arbeitsmotoren und dem für den bestimmungsgemäßen Gebrauch der Anlage zweckmäßigen Arbeitsablauf empfiehlt es sich nach einem weiteren Merkmal der Erflndung, die dem Eingang des Umschaltgerätes vorgeschaltete, durch den Steuermotor gesteuerte Sperrvorrichtung durch ein Rückschlagventil zu überbrücken, das in Richtung auf das Umschaltgerät sperrt. Damit läßt sich insbesondere bei einfach wirkenden, nach dem Trennen von dem Zufluß des Druckmediums unter Wirkung des Eigengewichtes bzw. einer Federbelastung od. dgl. in die Ausgangslage rückkehrenden Arbeitsmotoren eine eigene Rückleitung für das entspannte Arbeitsmedium einsparen. Außerdem wird der Aufbau des Umschaltgerätes vereinfacht.
  • Sofern im Umschaltgerät eine drehbare Nockenwalze drehstellungsabhängig Ventilglieder steuert, ergibt sich eine in der Regel besonders einfache und betriebssichere Ausgestaltung, indem wenigstens ein Ventilglied als durch die Nockenwalze aushebbares Rückschlagventil ausgebildet wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt F i g. 1 schematisch unter Zugrundelegung eines einen hydraulischen Kraftheber aufweisenden Ackerschleppers die Anordnung für eine hydraulisch betätigbare Laderschwinge mit einer ebenfalls hydraulisch betätigbaren Abschiebevorrichtung, F i g. 2 schematisch ein durch einen Steuermotor über ein Schrittschaltwerk betätigbares Umschaltgerät, F i g. 3 in größerem Maßstabe einen Schnitt durch die Drehschieberanordnung des Umschaltgerätes, F i g. 4 schematisch ein mit einer Nockenwalze arbeitendes Umschaltgerät im Schnitt, bei dem die Ventilglieder als durch die Nockenwalze aushebbare Rückschlagventile ausgeführt sind.
  • Die in F i g. 1 dargestellte Anordnung umfaßt eine das Arbeitsmedium liefernde Druckpumpe 10, ein der Druckleitung zugeordnetes überdruckventil11 und ein der Druckpumpe nachgeschaltetes Steuergerät 12, das in der Grundanordnung einem hydraulischen Kraftheber 13 zugeordnet ist. Zum Betrieb einer über zwei parallel geschaltete, je einfachwirkende hydraulische Kolben-Zylinder-Anordnungen mit Kolben 14 antreibbaren Laderschwinge 15 und einer dieser zugeordneten Abschiebevorrichtung, für die lediglich eine vorzugsweise gegen eine nicht gezeichnete Feder arbeitende, einfachwirkende Kolben-Zylinder-Anordnung mit einem Kolben 16 dargestellt isi, dient eine Steuer- und Verteilvorrichtung, die in F i g. 1 mit 17 bezeichnet ist und eingangsseitig über eine Leitung 18 mit dem Ausgang des Steuergerätes 12 verbunden ist. Von der Steuer- und Verteilvorrichtung 17 führt je eine Leitung 19 bzw. 20 zu den Kolben-Zylinder-Anordnungen der Laderschwinge einerseits und der Abschiebevorrichtung anderseits.
  • Die Steuer- und Verteilvorrichtung 17 kann den aus F i g. 2 ersichtlichen Aufbau haben, bei dem von dem Umschaltgerät der Einfachheit halber lediglich der Rotor, nämlich ein Drehschieber, dargestellt ist. Das durch die Leitung 18 geführte Arbeitsmedium gelangt in den Arbeitsraum 21 einer den Steuermotor bildenden Kolben-Zylinder-Anordnung 22, in der ein Kolben 23 als Schieber für das Arbeitsmedium ausgebildet ist, indem sein Stirnende nach dem Durchlaufen eines vorgegebenen Arbeitshubes einen Ringkanal 24 freigibt, von dem aus durch eine Leitung 25 das Arbeitsmedium zu dem Eingang 26 des Drehschiebers 27 strömen kann, dessen Gehäuse in F i g. 3 mit 28 bezeichnet ist. Der Kolben 23 ist durch eine Stange 29 mit einem Hebel 30 gekuppelt, der an einer drehbar gelagerten Welle 31 sitzt. An einem Ansatz 32 des Hebels 30 greift außerdem eine andernends gestellfest gehalterte vorgespannte Zugfeder 33 an, die über den Hebel und die Stange 29 den Kolben 23 in die Ausgangsstellung rückführt, wenn der Arbeitsraum 21 des Steuermotors 22 drucklos ist. Mit der Welle 31 ist drehfest und axial verschiebbar ein Mitnehmerglied 34 verbunden, das über eine Schrittschaltanordnung ergebende Sperrzahnung den schon erwähnten Drehschieber 27 antreibt. Den einzelnen Schaltstellungen des Drehschiebers 27 mag eine Rastvorrichtung 35 zugeordnet sein. Zwischen dem Arbeitsraum 21 des Steuermotors 22 und dem Eingang 26 des Drehschiebers 27 erstreckt sich außerdem eine Leitung 36, in der ein Rückschlagvendl 37 liegt, das das Rückströmen des Arbeitsmediums aus dem Eingang 26 des Drehschiebers 27 zuläßt, wenn der Arbeitsraum 21 durch das Steuergerät 12 mit dem drucklosen Raum verbunden ist und weiterhin an dem Eingang 26 des Drehschiebers 27 ein höherer Druck vorhanden ist.
  • Bei der in F i g. 4 dargestellten Ausführung ist der über ein Schrittschaltwerk antreibbare Drehschieber 27 durch eine schrittweise drehbare Nockenwalze 38 ersetzt, die über Stößel 39 und 40 die Schließglieder 41 und 42 von Rückschlagventilen steuert, welche den Leitungen 19 und 20 nach F i g. 1 zugeordnet sind. Die in F i g. 4 gezeigte Zuleitung 43 entspricht der Leitung 44 nach F i g. 2, die den Ringkanal 24 sowie den Eingang des Rückschlagventils 37 mit dem Eingang 26 des Drehschiebers 27 verbindet. In F i g. 4 teilt sich die Leitung 43 in Zweigleitungen 45 und 46, von denen die Leitung 45 in einen hinter dem Ventilglied 42 liegenden Raum 47 und die Leitung 46 in einen vor dem Ventilglied 41 liegenden Raum 48 führt.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung sei zunächst unter Zugrundelegung der F i g. 1 bis 3 erläutert, wobei vorausgesetzt wird, daß der Kraftheber 13 in an sich bekannter Weise durch eine Zurrvorrichtung in einer Endstellung festgehalten ist, so daß er Verstellungen des Steuergerätes 12 nicht folgen kann. Wenn mit Hilfe des Steuergerätes 12 Druckmedium in die Leitung 18 und damit den Arbeitsraum 21 des Steuermotors 22 gegeben wird, dann wird der Kolben 23 entgegen der auf ihn einwirkenden Belastung durch die Feder 33 zurückgedrückt, so daß er über die Stange 29 und den Hebel 30 mittels der Welle 31 das Mitnehmerglied 34 und den für diesen Drehsinn mit ihm gekuppelten Drehschieber 27 um eine Schaltstufe weiterbewegt. Außerdem gibt der Kolben 23 den Ringkanal 24 frei, so daß durch die Leitung 25 und die Leitung 44 das Arbeitsmedium zum Eingang 26 des Drehschiebers 27 strömt. Durch eine entsprechende Bohrung im Gehäuse 28 wird dabei die Leitung 19 nach F i g.1 gespeist, d. h. die Laderschwinge 15 hebt sich. Nach der Beendigung des Hubvorganges wird mittels des Steuergerätes 12 die Leitung 18 kurzzeitig mit dem drucklosen Raum verbunden und anschließend wieder mit dem unter Druck stehenden Arbeitsmedium gespeist. Dabei kehrt der Kolben 23 unter Wirkung der Feder 33 kurzzeitig in die Ausgangsstellung zurück. über das Rückschlagventil37 mag während der Entlastung der Leitung 18 aus der Leitung 19 ein geringer Teil des Arbeitsmediums zurückströmen, doch ist dies unbeachtlich, da die Leitung 18 wieder schnell unter Druck gesetzt wird. Dieser neue Druckimpuls drückt wieder den Kolben 23 des Steuermotors 22 zurück, so daß der Dreh-Schieber 27 um einen Schritt fortgeschaltet wird, d. h. nun mit der Leitung 44 die Leitung 20 der Abschiebevorrichtung verbindet. Ein RücksLirömen des in den Zylindern 14 befindlichen Arbeitsmediums ist nicht möglich, da der Arbeitsraum 21 unter Druck steht und insbesondere der inzwischen verstellte Drehschieber eine Sperre bildet. Das nun durch die Leitung 20 strömende Arbeitsmedium schiebt den Kolben 16 der Abschiebevorrichtung aus, um die Laderschwinge zu entleeren. Nach der Beendigung des Arbeitshubes des Kolbens 16 wird durch sinngemäße Betätigung des Steuergerätes 12 die Leitung 18 wieder drucklos gemacht, so daß der Kolben 16 unter Wirkung der schon erwähnten, nicht gezeichneten Feder in die Ausgangsstellung zurückkehren kann. Das dabei von ihm verdrängte Arbeitsmedium fließt über das Rückschlagventil 37 ab, da der Weg über die Leitung 25 durch den in die Ausgangsstellung zurückkehrenden Kolben 23 gesperrt ist. Zum Absenken der Laderschwinge wird anschließend über das Steuergerät 12 ein weiterer Druckimpuls in die Leitung 18 gegeben, so daß mittels des Kolbens 23 der Drehschieber 27 erneut um einen Schritt weitergeschaltet wird. Daher strömt nun durch die Leitung 44 und über das Rückschlagventil 37 das durch die Kolben 14 der der Laderschwinge zugeordneten Kolben-Zylinder-Anordnungen verdrängte Druckmedium in dem Maße ab, wie die Schwinge sich senkt. Nach der Beendigung des Senkvorganges bedarf es eines weiteren kurzen Druckimpulses in der Leitung 18, um die Anlage für ein erneutes Arbeitsspiel betriebsbereit zu machen.
  • Die in F i g. 4 dargestellte abweichende Ausbildung des Umschaltgerätes arbeitet sinngemäß, wobei die lediglich kraftschlüssige Steuerung der Ventilglieder ein selbständiges Rückschlagventil37 überflüssig macht. Bei einem Gerät nach F i g. 4 besteht im übrigen der Vorteil, daß der Rücklauf des Kolbens der Abschiebevorrichtung 16 einerseits und das Absenken der Laderschwinge 15 nebeneinander gleichzeitig erfolgen können. Auch hier ist es nach der Beendigung der Absenkbewegung erforderlich, einen kurzen Druckimpuls in die Leitung 43 zu geben, um die Anordnung zum erneuten Heben der Laderschwinge betriebsbereit zu machen.
  • Die dargestellten Ausführungen sind, wie schon erwähnt wurde, nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung. Die Ausbildung nach den F i g. 2 und 4 ist speziell für die Steuerung einer hydraulisch hebbaren Laderschwinge mit einer hydraulisch betätigten Abschiebevorrichtung bestimmt. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß auch andere Arbeitsabläufe in der erfindungsgemäßen Art durch ein Umschaltgerät steuerbar sind, das bei jedem Druckimpuls über einen Steuermotor fortgeschaltet wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Hydraulikanlage mit mehreren Arbeitsmotoren, insbesondere Arbeitszylindern, die wechselweise durch ein von einer Druckpumpe geliefertes Arbeitsmedium über ein durch einen als hydraulische Kolben-Zylinder-Anordnung ausgebildeten Steuermotor und eine Schrittschaltvorrichtung verstellbares, drehstellungsabhängig arbeitendes Umschaltgerät antreibbar sind, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß der über ein willkürlich betätigbares Steuergerät (12) an die Druckpumpe (10) angeschlossene, gegen eine Federbelastung (33) arbeitende Steuermotor (22) in der Ausgangslage den Eingang (26) des Umschaltgerätes (27, 28 bzw. 38 bis 42) sperrt und ihn mit dem Erreichen einer vorgegebenen Arbeitsstellung freigibt.
  2. 2. Hydraulikanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschaltgerät mit einer an sich bekannten drehbaren Nockenwalze (38) und durch diese gesteuerten Ventilgliedern (41, 42) ausgerüstet ist.
  3. 3. HydraulikanIage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (23) des hydraulischen Steuermotors (22) unmittelbar als längslagenabhängig den Eingang (26) des Umschaltgerätes sperrender bzw. freigebender Schieber ausgebildet ist.
  4. 4. Hydraulikanlage nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Eingang (26) des Umschaltgerätes (27, 28) vorgeschaltete, durch den Steuermotor gesteuerte Sperrvorrichtung durch ein Rückschlagventil (37) überbrückt ist, das in Richtung auf das Umschaltgerät sperrt.
  5. 5. Hydraulikanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Ventilglied (41 bzw. 42) als durch .die Nockenwalze (38) aushebbares Rückschlagventil ausgebildet ist.
DE1963ST021403 1963-12-03 1963-12-03 Hydraulikanlage mit mehreren Arbeitsmotoren, insbesondere Arbeitszylindern Pending DE1300033B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0092025A1 (de) * 1982-04-17 1983-10-26 Klöckner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft Ackerschlepper mit einer heck- und frontseitigen Geräteanbauvorrichtung
FR2571925A1 (fr) * 1984-10-19 1986-04-25 Bosch Gmbh Robert Installation hydraulique pour un vehicule de travail agricole, en particulier un tracteur

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DE812875C (de) * 1949-11-22 1951-09-06 Walter Heiniger Steuerventil mit Schalteinrichtung
DE925869C (de) * 1952-01-01 1955-03-31 Hans Doern Steuervorrichtung fuer mit Druckmittel betriebene Servomotoren zum Betaetigen maschineller Einrichtungen, z. B. fuer die Foerderkorbbeschickung
DE931559C (de) * 1951-06-23 1955-08-11 F X Meiller K G Schalteinrichtung fuer hydraulische Anlagen

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