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DE139918C - - Google Patents

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Publication number
DE139918C
DE139918C DENDAT139918D DE139918DA DE139918C DE 139918 C DE139918 C DE 139918C DE NDAT139918 D DENDAT139918 D DE NDAT139918D DE 139918D A DE139918D A DE 139918DA DE 139918 C DE139918 C DE 139918C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
malt
pods
flour
free
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT139918D
Other languages
English (en)
Publication of DE139918C publication Critical patent/DE139918C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/04Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of rollers

Landscapes

  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 139918 KLASSE
Verfahren zur Herstellung von Malzschrot.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Oktober 1901 ab. Längste Dauer: 21. September 1915.
Vorliegende Erfindung betrifft die weitere Ausbildung des durch Patent 132642 geschützten Verfahrens zur Herstellung von Malzschrot nach der Richtung hin, welche die Erzielung möglichst großblättriger mehlfreier Hülsen anstrebt. Es hat sich herausgestellt, daß sich der Wert des Malzschrotes schon dadurch wesentlich erhöht, daß das Produkt möglichst großblättrige, mehlfreie Hülsen enthält, auch wenn die bei der ersten Schrotung erzielten Kerngriese weiter nicht mehr verarbeitet werden.
Gemäß dem Verfahren des Patentes 132642 ist angenommen, daß das Malz zunächst gequetscht oder gebrochen wird und die Hülsen auf einer Zentrifugalsichtmaschine oder einem sogen. Detacheur mehlfrei oder doch annähernd mehlfrei gemacht und ausgeschieden werden. Hiernach sollten die Hülsen als fertiges Zwischenprodukt angesehen und später mit den weiter verarbeiteten Kerngriesen vermischt werden.
Die im nachstehenden beschriebene wesentliche Abänderung dieses Verfahrens ist nun darauf gerichtet, unabhängig von der Erzeugung von Feingries, welcher, wie die Probevermahlungen ergeben haben, schon bei der ersten Schrotung genügend fein gewonnen werden kann, der Bereitung großblättriger mehl- und spitzenfreier Hülsen eine größere Aufmerksamkeit zuzuwenden.
Die diesbezüglichen Angaben in der Patentschrift 132642 beschränken sich darauf, die Hülsen nach dem Quetschen oder Schroten auf einer Sichtvorrichtung auszuscheiden. Den so gewonnenen Hülsen haften aber noch vielfach die sogen. Spitzen und kleine, mit ihnen verwachsene Kernteile an.
Das abgeänderte Verfahren wird in folgender Weise ausgeführt:
Die Schrotmaschine wird so eingestellt, daß ein mittelmäßiges Kerngriesprodukt entsteht, welches durch Absiebung ausgeschieden werden kann und dessen weitere Verarbeitung mit der Schrotmaschine nicht unbedingt notwendig ist. Die gleichfalls auf der Siebvorrichtung ausgeschiedenen Hülsen erfahren hierauf noch eine besondere Behandlung, welche darin besteht, daß man sie allein über Glattwalzen (sogen. Quetschwalzen) führt, die ohne oder auch mit mäßiger Differentialgeschwindigkeit laufen.
Da den Hülsen keine Kernteile beigemengt sind, so werden sie von den Walzen lediglich breitgedrückt. Dahingegen werden die an den Hülsen noch haftenden Kernteile und Spitzen zertrümmert. Diese Behandlung ergibt großblättrige Hülsen in einer Reinheit, welche bei
der Vermaischung die Trennung der verzuckerten Würze von den Trebern in vollkommenerem Grade herbeiführt und indirekt auch das ExtraktionGvermögen des Malzschmtes vermehrt.
Wohl ist ei bekannt, Malz in nassem Zustande nach der Zerkleinerung in seine Bestandteile, Hülsen, Spitzen und dergl., zu zerlegen und diese gröberen Bestandteile zwischen
ίο Quetschwalzen hindurchgehen zu lassen. Die hierzu erforderliche vorherige Einweichung des zerkleinerten Malzes vor dein Sieben ist aber eine Umständlichkeit, die insbesondere es zur Unmöglichkeit macht, den ganzen Mahlvorgang in einer geschlossenen Maschine vor sich gehen zu lassen, und die außerdem alle Nachteile einer nassen Behandlung mit sich bringt.
Der wesentliche Unterschied gegenüber dem bekannten Vorgange liegt also darin, daß nur die Hülsen, und zwar von dem Zwischensieb unmittelbar auf Glattwalzen übergeleitet werden und das Produkt auf den letzteren gleichfalls unmittelbar mit dem auf dem Zwischensieb vorher ausgeschiedenen Malzgries vereinigt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Ausführungsform des durch das Patent 132642 geschützten Verfahrens zur Herstellung von Malzschrot, dadurch gekennzeichnet, daß die nach dem Schroten der Malzkörner auf einer Siebvorrichtung ausgeschiedenen groben Hülsen zwischen Quetschwalzen (Glattwalzen ohne oder mit geringfügiger Differentialgeschwindigkeit) für sich allein durchgezogen und darauf mit dem Malzgries bezw. Mehl wieder vermischt werden.
DENDAT139918D Active DE139918C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE139918C true DE139918C (de)

Family

ID=407629

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT139918D Active DE139918C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE139918C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6861044B2 (en) * 1998-06-02 2005-03-01 The Dow Chemical Company Radioiodinated sulfonated phenols and process therefore

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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