DE139792C - - Google Patents
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- DE139792C DE139792C DENDAT139792D DE139792DA DE139792C DE 139792 C DE139792 C DE 139792C DE NDAT139792 D DENDAT139792 D DE NDAT139792D DE 139792D A DE139792D A DE 139792DA DE 139792 C DE139792 C DE 139792C
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- Germany
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- piston
- cylinder
- auxiliary piston
- spring
- grooves
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B75/00—Other engines
- F02B75/04—Engines with variable distances between pistons at top dead-centre positions and cylinder heads
- F02B75/041—Engines with variable distances between pistons at top dead-centre positions and cylinder heads by means of cylinder or cylinderhead positioning
- F02B75/042—Engines with variable distances between pistons at top dead-centre positions and cylinder heads by means of cylinder or cylinderhead positioning the cylinderhead comprising a counter-piston
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01P—COOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01P5/00—Pumping cooling-air or liquid coolants
- F01P5/10—Pumping liquid coolant; Arrangements of coolant pumps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Compressor (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
Vorliegende Erfindung betrifft eine Explosionskraftmaschine, bei welcher das Wesentliche
darin besteht, daß der in einem Fortsatz des Zylinders angeordnete federbelastete Hülfskolben
als Pumpenkolben für die Zirkulation des Kühlwassers dient.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist der Zylinder α verlängert, um einen zweiten
Kolben j aufzunehmen, welcher über dem Arbeitskolben k liegt. Dieser Kolben j erhält
zweckmäßig einen etwas größeren Durchmesser als der Arbeitskolben. Der Zylinder α ist durch
eine Platte d abgeschlossen, in welche ein Stift c eingeschraubt ist, der einen einstellbaren
Anschlag für den Kolben j bildet. In das Ende des Zylinders ist eine einstellbare
Mutter e geschraubt; zwischen dieser und dem Boden des hohlen Kolbens j ist eine Feder g
angeordnet, welche den Kolben gegen den Hauptkolben hin drückt. Die Länge des den
Nebenkolben j aufnehmenden Zylinderteiles ist so bemessen, daß, wenn der Arbeitskolben am
Ende seines Hubes sich befindet, die Endflächen beider Kolben unmittelbar aneinander
liegen.
Der den Hülfskolben aufnehmende Zylinderteil steht mit dem Wassermantel durch den
Kanal (Öffnung) / in Verbindung. Der Einlaß des Wassermantels ist mit einem Saugventil /,
der Auslaß mit einem Auslaßventil m versehen, wodurch eine Zirkulationspumpe gebildet wird.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Der Saughub findet in der gewöhnlichen
Weise statt, und ist an dessen Ende der Zylinderraum zwischen den beiden Kolben mit
Gas gefüllt. Der Arbeitskolben k verdichtet bei seinem Rückgange allmählich die Ladung
und übt einen Druck gegen den Kolben j aus, wodurch letzterer nach aufwärts gegen die
Feder g bewegt wird, bis er in Berührung mit dem einstellbaren Anschlag c kommt und
das Wasser im Wassermantel durch das Auslaßventil hinausdrückt. Die Explosion findet nun
statt und der Kolben k bewegt sich nieder. Sobald der Druck während des Arbeitshubes
oder wenn das Auspuffventil geöffnet wird fällt, geht der Kolben j unter der Einwirkung
der Feder g nieder und veranlaßt unter Erzeugung eines Vakuums, daß sich das Einlaßventil
/ öffnet und das Kühlwasser den Wassermantel umspült. Trifft der Nebenkolben j den
Arbeitskolben, so werden alle verbrannten Gase vollständig aus dem Zylinder getrieben.
In dem Kolben j ist eine Ringnut 2 derart angeordnet, daß beim Auftreffen des Kolbens j
gegen den Anschlag c, d. h. während der Kompressions- und Expansionsperiode, jene
Nut mit der Öffnung h eines ins Freie führenden Kanals zusammenfällt, so daß dem infolge
etwaiger Undichtheit des Hauptkolbens entweichenden Gas freier Abzug ermöglicht bezw.
irgend welche schädliche Einwirkung des austretenden Gases auf das um den Zylinder
zirkulierende Wasser vermieden wird.
Die beschriebene Einrichtung kann für alle Arten von einfach wirkenden Explosionsmotoren,
auch für bereits vorhandene Motoren, ,angewendet werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Explosionskraftmaschine mit federbelastetem Hülfskolben, dadurch gekennzeichnet, daß der in einer Verlängerung des Zylinders angeordnete Hülfskolben (j) als Pumpenkolben für die Zirkulation des Kühlwassers wirkt.
- 2. Vorrichtung an der unter i. gekennzeichneten Maschine, um den etwa durch Undichtigkeiten entweichenden Gasen einen freien Abzug zu gewähren, dadurch gekennzeichnet, daß der Hülfskolben (j) mit einer oder mehreren Nuten (i) und der Zylinder (a) mit einem nach der Atmosphäre zu offenen Kanal (h) versehen ist, mit welchem jene Nuten des Hülfskolbens zusammenfallen, wenn der Nebenkolben sich in seiner oberen Endstellung befindet.Hierzu κ Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE139792C true DE139792C (de) |
Family
ID=407514
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT139792D Active DE139792C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE139792C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749101C (de) * | 1942-07-12 | 1944-11-15 | Verpuffungsmotor | |
| US4583945A (en) * | 1984-02-22 | 1986-04-22 | Bernard Labarde | Tissue protection device for mounting on the head of a dentist's drill |
-
0
- DE DENDAT139792D patent/DE139792C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749101C (de) * | 1942-07-12 | 1944-11-15 | Verpuffungsmotor | |
| US4583945A (en) * | 1984-02-22 | 1986-04-22 | Bernard Labarde | Tissue protection device for mounting on the head of a dentist's drill |
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