DE139580C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F30/00—Fixed transformers not covered by group H01F19/00
- H01F30/06—Fixed transformers not covered by group H01F19/00 characterised by the structure
- H01F30/10—Single-phase transformers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Coils Or Transformers For Communication (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Aus der Wechselstromtechnik ist bekannt, daß die sekundäre Spannung eines Transformators
höhere Werte annehmen kann, als dem Übersetzungsverhältnis entspricht, wenn man denselben mit einem Kabel oder einer
anderen Kapazität belastet.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Erscheinung technisch zu verwerten.
Bei Experimenten mit Teslatransformatoren
ίο und auf den Gebestationen für Wellentelegraphie
werden Leydener Flaschen an die sekundäre Wicklung eines Transformators oder
Induktoriums angeschlossen. Es zeigt sich nun, daß beim Anschließen solcher Leydener
Flaschen die sekundäre Spannung des Induktoriums im allgemeinen außerordentlich herabsinkt.
Um die für den Betrieb nötige Spannung — ungefähr 2 cm Funkenlänge — zu
erhalten, ging man zu sehr großen Induktorien über, deren Schlagweite bei offener Wicklung
oftmals bis zu 50 cm betrug. Indessen läßt sich der gleiche Effekt auch mit ganz kleinen
Apparaten erzielen, wenn man einen Kunstgriff anwendet. Derselbe besteht in der Erfüllung
folgender Gleichung: '
C =
Hierin bedeutet C die Kapazität, L1 den
Koeffizienten der primären, L2 denjenigen der sekundären Selbstinduktion, M den Koeffizienten der gegenseitigen Induktion und ν die
Periodenzahl oder Unterbrechungszahl des eingeleiteten Stromes. Ist obige Gleichung erfüllt,
so ist die Eigenschwingung des Induktoriums in Resonanz mit der primär zugeführten
Schwingung. In diesem Falle wird die Stromstärke in der sekundären Wicklung nur von dem Ohm'schen Widerstand begrenzt,
und es entstehen sehr hohe Spannungen an den Belegungen der Kapazität. Bei den Induktorien
und Transformatoren der üblichen Konstruktion ist es nun praktisch sehr schwierig,
obige Resonanzbedingung zu erfüllen. Man kommt nämlich auf unerwünscht hohe Kapazitäten
oder sehr hohe Periodenzahlen. Der Grund hierfür liegt darin, daß man bisher bestrebt
war, zur Verringerung des induktiven. Spannungsabfalles die magnetische Kopplung
zwischen primärer und sekundärer Spule zu einer möglichst innigen zu gestalten und magnetische
Streulinien zu vermeiden. Magnetische Streulinien aber sind nötig für das Eintreten
der Resonanz. Dies geht aus der Resonanzgleichung hervor, in welcher der Ausdruck
L1L2-Ai2 als ein Maß für die Größe der
Streuung betrachtet werden kann.
Der erste Teil der vorliegenden Erfindung bezieht sich darauf, daß die Kopplung der
beiden Spulen künstlich verringert wird. Man kann dann die Resonanzbedingung schon mit
einigen Leydener Flaschen bei der üblichen Periodenzahl von 50 in der Sekunde und,
was besonders wichtig ist, mit einer sehr stark herabgesetzten sekundären Selbstinduktion erfüllen.
Durch den letzteren Umstand wird die Herstellung des Induktoriums sehr vereinfacht.
Denn man kann die sekundäre Spule aus dickerem Drahte wickeln und aus weniger Lagen zusammensetzen.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Anzahl von Konstruktionen schematisch gezeichnet, durch
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Claims (2)
1. Ein sekundär mit Kapazität belastetes Induktorium, gekennzeichnet durch eine
künstlich vergrößerte Streuung der magnetischen Kraftlinien, zu dem Zwecke, die Resonanz zwischen der eingeleiteten Schwingung
und der Eigenschwingung des Induktoriums bei geringerer Kapazität, sekundärer
Selbstinduktion und niedrigerer Periodenzahl herstellen zu können.
2. Ein sekundär mit Kapazität belastetes Induktorium nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine veränderliche magnetische Kopplung zwischen primärer und sekundärer Spule, zu dem Zwecke, die
Resonanzlage verändern zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE139580C true DE139580C (de) |
Family
ID=407314
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT139580D Active DE139580C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE139580C (de) |
-
0
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