DE139296C - - Google Patents
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- DE139296C DE139296C DENDAT139296D DE139296DC DE139296C DE 139296 C DE139296 C DE 139296C DE NDAT139296 D DENDAT139296 D DE NDAT139296D DE 139296D C DE139296D C DE 139296DC DE 139296 C DE139296 C DE 139296C
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-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10F—AUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
- G10F1/00—Automatic musical instruments
- G10F1/08—Percussion musical instruments
- G10F1/10—Carillons
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Verbreitung, welche die mechanischen Musikwerke im Laufe der Zeit gefunden haben
und der Umstand, daß in neuerer Zeit vorwiegend Musikinstrumente mit Glockenspiel in
den Handel gebracht werden, hat bei den Inhabern alter Musikinstrumente begreiflicherweise
das Bedürfnis gezeitigt, auch ihre Instrumente mit einem Glockenspiel auszustatten.
Um diesem Bedürfnis abzuhelfen, ist das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Glockenspiel geschaffen worden. Dasselbe ist so eingerichtet, daß es ohne Schwierigkeit an jedem Musikinstrumente angebracht und von diesem aus beeinflußt werden kann.
Um diesem Bedürfnis abzuhelfen, ist das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Glockenspiel geschaffen worden. Dasselbe ist so eingerichtet, daß es ohne Schwierigkeit an jedem Musikinstrumente angebracht und von diesem aus beeinflußt werden kann.
Fig. ι zeigt das neue Glockenspiel im Grundriß, Fig. 2 in Seitenansicht, Fig. 3 in Vorderansicht
und Fig. 4 in Verbindung mit einem Musikwerke.
Das Glockenspiel besteht im wesentlichen aus einer Platte a, in der sich Längsschlitze b
befinden und die in ihrem hinteren Teile zwei Arme cc hat, in welchen eine Welle d gelagert
ist, auf der Glockenschalen e angeordnet sind, während auf der Platte α selbst in einem
auf ihr befestigten Böckchen f mit Nasen g versehene Hebel h gelagert sind, die bei i ihren
Drehpunkt haben, mit ihrer unteren Schmalseite auf einem Absatze k des Böckchens / aufruhen
und mit federnden Stielen / versehene Hämmer m tragen.
Dieses Glockenspiel soll für sich hergestellt und in Verkehr gebracht werden, damit jeder
Inhaber alter Instrumente sich ein solches anschaffen kann. Es ist hauptsächlich dazu
bestimmt, an der Werkplatte — die in den betreffenden Instrumenten überall vorhanden
ist — angebracht zu werden. Daß die Anbringung des Glockenspiels von jedem Uhrmacher
oder Mechaniker besorgt werden kann, ist selbstverständlich, denn es fällt diesen nur
die Aufgabe zu, das Glockenspiel an die Werkplatte anzupassen, an den durch die Schlitzlöcher
b der Platte α angewiesenen Stellen der Werkplatte mit Innengewinde zu versehende
Bohrlöcher zu machen und das Ganze in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise mittels Schrauben
auf der Werkplatte zu befestigen.
Um auch den Laien es zu ermöglichen, das Glockenspiel an seinem Instrumente selbst anbringen
zu können, läßt sich die Einrichtung so treffen (in den Fig. 2 und 4 durch strichpunktierte
Linien angedeutet), daß an der Unterfläche der Platte α eine Gegenplatte η mit hindurchgehender
Stellschraube 0 vorgesehen wird, so daß das Glockenspiel nur einfach über die Werkplatte geschoben und mittels der Schraube 0
befestigt zu werden braucht.
Da die Art und Weise des Anschlagens von Glocken bei mechanischen Musikinstrumenten
als allgemein bekannt angenommen wird, erübrigt es sich, dies näher zu beschreiben. Erwähnt
sei nur an dieser Stelle noch, daß anstatt der Glocken auch Klangplatten oder Röhren benutzt werden können und daß die
Anzahl der dargestellten Klangkörper und Anschlaghämmer keineswegs bindend sein soll,
sondern deren auch weniger oder mehr auf einer und derselben Platte angeordnet werden
können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Glockenspiel für mechanische Musikwerke, dadurch gekennzeichnet, daß die die Anschlaghämmer (Im) tragenden Spielhebel (h) und Klangkörper (e) gemeinsam auf einer Platte (a) angeordnet sind, und diese Platte (a) entweder mit Längsschlitzen (b) versehen, oder nach Art einer Schraubzwinge eingerichtet ist, um das Glockenspiel an der Tragplatte eines Musikinstrumentes befestigen zu können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE139296C true DE139296C (de) |
Family
ID=407053
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT139296D Active DE139296C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE139296C (de) |
-
0
- DE DENDAT139296D patent/DE139296C/de active Active
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