DE139034C - Schutzvorrichtung für schmirgelschleifräder - Google Patents
Schutzvorrichtung für schmirgelschleifräderInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B55/00—Safety devices for grinding or polishing machines; Accessories fitted to grinding or polishing machines for keeping tools or parts of the machine in good working condition
- B24B55/04—Protective covers for the grinding wheel
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Abänderung der Schutzvorrichtung für Schmirgelschleifräder nach Patent
119529 hat den Zweck, an Maschinen, welche mit zwei oder mehr Schleifrädern, aber nur
einem Antriebsmittel (Riemscheibe, Zahnrad usw.) ausgerüstet sind, bei etwaigem Zerspringen
eines der beiden Räder vermittels nur eines Gewichtes eine Auslösung bezw. Entkupplung des Antriebsmittels herbeizuführen.
Eine gemäß vorliegender Erfindung gebaute Schmirgelschleifmaschine mit Schutzvorrichtung
ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι eine Vorderansicht mit der Länge nach durchschnittenem Maschinengestell,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine und
Fig. 3 ein senkrechter Schnitt nach Linie A-B in Fig. i.
In den Fig. 4, 5, 6 und 7 sind Einzelheiten der Maschine dargestellt.
Die Auslösung bezw. Entkupplung des Antriebsmittels der Maschine geschieht dadurch,
daß ein in einem Rahmen r geführtes, an hakenförmig ausgebildeten Hebelarmen m1 m1
aufgehängtes Gewicht ο freigegeben wird, wenn beim Springen der Schmirgelscheibe / das
Schutzband e von dieser mitgenommen wird und seine Bewegung durch eine Welle m auf
die Hebelarme m1 in1 übertragt. Fällt das Gewicht
auf das untere Querstück r1 des ihm zur Führung dienenden Rahmensr, so wird durch
dessen Verschiebung ein geeignetes Hebelwerk ss1 bewegt, welches das Antriebsmittel c (Riemscheibe
oder dergl.) entkuppelt.
Im Maschinengestell α ist in üblicher Weise
die Welle b gelagert. Zwischen den Lagern a1 a1 sitzt das Antriebsmittel, die Stufenscheibe c,
lose auf der Welle b, welche durch Verschieben in dem einen oder anderen Sinne gekuppelt
oder gelöst wird. Die Scheibe c kann natürlich auch auf der Welle b festsitzen
, in welchem Fall die Klauen- oder Reibungsscheibe d (Fig. 4) verschiebbar angeordnet
ist. Auf jedem Ende der Welle b sitzt eine Schmirgelscheibe f fest.
Unterhalb der Welle b sind zwei Wellen mm gelagert. Auf jedem inneren Ende derselben
sitzt ein hakenförmig ausgebildeter Arm m1 m1
fest. Nahe den äußeren Enden der Wellen m m sind in denselben Zapfen η η befestigt.
Jeder Zapfen η steckt in einer Rast oder einem Loch des Bremsbandes e, welches an den
Armen i befestigt ist und mit den Bremsbacken k versehen ist.
Die hakenförmig ausgebildeten Arme m1 ml
dienen zum Halten eines zylinderförmigen Gewichtes 0, welches mit zwei gegenüberliegenden
Zapfen o1 o1 und mit einem ringsumlaufen-
Claims (4)
1. Schutzvorrichtung für Schmirgelschleifräder nach Art des Patentes 119529, dadurch gekennzeichnet,
daß ein in einem Rahmen (r) geführtes Gewicht (0) an zwei mit den beiden Schutzbändern (e e) in Verbindung
stehenden Armen (ml m1) so aufgehängt
ist, daß es beim Zerspringen eines der beiden Schleifräder (ff) ausgelöst wird und
durch Aufschlagen auf das untere Querstück (r1) des Rahmens (r) denselben senkt,
so daß ein mit ihm verbundenes Hebelwerk (s sl) das sofortige Auslösen des Antriebsmittels
(c) bewirkt.
2. Ausführungsform der Schutzvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das mit einem Kranz (o2) in Nuten oder Schlitzen des Rahmens (r) geführte
Gewicht (o) mit Zapfen (o1 o1) in hakenförmig
ausgebildeten Armen (ηιΛ ml) ruht,
welche je auf einer durch einen Zapfen (n) mit dem Bremsband (e) verbundenen
Welle (m) festsitzen.
3. Ausführungsform der Schutzvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gewicht (0) den Rahmen (r), der sich mit einem Zapfen (ιΛ) auf den Kranz (o2)
stützt, in gehobener Lage hält.
4. Ausführungsform der Schutzvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Maschinen mit vier Lagern die Schleifradwelle (b) für jede Schleifscheibe
gesondert und durch einen Querkeil (1) gekuppelt ist, welcher zugleich mit der
Klauen- oder Reibungsscheibe (d) ausgelöst wird, so daß das nicht gesprungene
Rad frei auslaufen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE139034T | 1899-08-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE139034C true DE139034C (de) | 1903-03-05 |
Family
ID=61021898
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1899119529D Expired DE119529C (de) | 1899-08-13 | 1899-08-13 | Schutzvorrichtung für schmirgelschleifräder |
| DE1902139034D Expired DE139034C (de) | 1899-08-13 | 1902-06-10 | Schutzvorrichtung für schmirgelschleifräder |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1899119529D Expired DE119529C (de) | 1899-08-13 | 1899-08-13 | Schutzvorrichtung für schmirgelschleifräder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE119529C (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE68913967T2 (de) * | 1989-07-12 | 1994-09-22 | Ibm | Sigma-Delta-Konverter mit einer Dämpfungsfunktion sowie einer Übertragungsfunktion, die unempfindlich gegenüber Fehlanpassungen der Anstiegs- und Abfallzeiten der Schaltelemente ist. |
-
1899
- 1899-08-13 DE DE1899119529D patent/DE119529C/de not_active Expired
-
1902
- 1902-06-10 DE DE1902139034D patent/DE139034C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE119529C (de) | 1901-04-17 |
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