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DE139034C - Schutzvorrichtung für schmirgelschleifräder - Google Patents

Schutzvorrichtung für schmirgelschleifräder

Info

Publication number
DE139034C
DE139034C DE1902139034D DE139034DA DE139034C DE 139034 C DE139034 C DE 139034C DE 1902139034 D DE1902139034 D DE 1902139034D DE 139034D A DE139034D A DE 139034DA DE 139034 C DE139034 C DE 139034C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
weight
shaft
pin
protective
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1902139034D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gesellschaft Des Achten Naxos-Schmirgels Naxos-Union Schmirgel Dampfwerk
Original Assignee
Gesellschaft Des Achten Naxos-Schmirgels Naxos-Union Schmirgel Dampfwerk
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gesellschaft Des Achten Naxos-Schmirgels Naxos-Union Schmirgel Dampfwerk filed Critical Gesellschaft Des Achten Naxos-Schmirgels Naxos-Union Schmirgel Dampfwerk
Application granted granted Critical
Publication of DE139034C publication Critical patent/DE139034C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B55/00Safety devices for grinding or polishing machines; Accessories fitted to grinding or polishing machines for keeping tools or parts of the machine in good working condition
    • B24B55/04Protective covers for the grinding wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Abänderung der Schutzvorrichtung für Schmirgelschleifräder nach Patent 119529 hat den Zweck, an Maschinen, welche mit zwei oder mehr Schleifrädern, aber nur einem Antriebsmittel (Riemscheibe, Zahnrad usw.) ausgerüstet sind, bei etwaigem Zerspringen eines der beiden Räder vermittels nur eines Gewichtes eine Auslösung bezw. Entkupplung des Antriebsmittels herbeizuführen. Eine gemäß vorliegender Erfindung gebaute Schmirgelschleifmaschine mit Schutzvorrichtung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι eine Vorderansicht mit der Länge nach durchschnittenem Maschinengestell,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine und
Fig. 3 ein senkrechter Schnitt nach Linie A-B in Fig. i.
In den Fig. 4, 5, 6 und 7 sind Einzelheiten der Maschine dargestellt.
Die Auslösung bezw. Entkupplung des Antriebsmittels der Maschine geschieht dadurch, daß ein in einem Rahmen r geführtes, an hakenförmig ausgebildeten Hebelarmen m1 m1 aufgehängtes Gewicht ο freigegeben wird, wenn beim Springen der Schmirgelscheibe / das Schutzband e von dieser mitgenommen wird und seine Bewegung durch eine Welle m auf die Hebelarme m1 in1 übertragt. Fällt das Gewicht auf das untere Querstück r1 des ihm zur Führung dienenden Rahmensr, so wird durch dessen Verschiebung ein geeignetes Hebelwerk ss1 bewegt, welches das Antriebsmittel c (Riemscheibe oder dergl.) entkuppelt.
Im Maschinengestell α ist in üblicher Weise die Welle b gelagert. Zwischen den Lagern a1 a1 sitzt das Antriebsmittel, die Stufenscheibe c, lose auf der Welle b, welche durch Verschieben in dem einen oder anderen Sinne gekuppelt oder gelöst wird. Die Scheibe c kann natürlich auch auf der Welle b festsitzen , in welchem Fall die Klauen- oder Reibungsscheibe d (Fig. 4) verschiebbar angeordnet ist. Auf jedem Ende der Welle b sitzt eine Schmirgelscheibe f fest.
Unterhalb der Welle b sind zwei Wellen mm gelagert. Auf jedem inneren Ende derselben sitzt ein hakenförmig ausgebildeter Arm m1 m1 fest. Nahe den äußeren Enden der Wellen m m sind in denselben Zapfen η η befestigt. Jeder Zapfen η steckt in einer Rast oder einem Loch des Bremsbandes e, welches an den Armen i befestigt ist und mit den Bremsbacken k versehen ist.
Die hakenförmig ausgebildeten Arme m1 ml dienen zum Halten eines zylinderförmigen Gewichtes 0, welches mit zwei gegenüberliegenden Zapfen o1 o1 und mit einem ringsumlaufen-

Claims (4)

den Rand ο2 versehen ist. Die Zapfen O1O1 ruhen in den hakenartigen Enden der Arme Ot1Ot1. Auf dem Gewicht ο bezw. auf dessen Kranz o2 ruht mit einem Zapfen r2 der Rahmen r und wird auf diese Weise in gehobener Lage gehalten (Fig. ι und 3). Der durch eine Schraubenmutter r3 oder auf andere Weise im Rahmen r befestigte Zapfen r2 ist an seinem oberen Ende als Gabel r4 ausgebildet und mit einem Winkelhebel s sl gelenkig verbunden, der um Bolzen s2 drehbar ist. Mit seinem Rand o2 ist das Gewicht in Schlitzen des Rahmens r r1 geführt. Es fällt nach erfolgter Auslösung auf die Querleiste r1 des Rahmens, was zur Folge hat, daß sich derselbe etwas senkt und dadurch den Hebel ss1 um seinen Drehpunkt s2 dreht. Der Arm s1 verschiebt das Antriebsmittel· ο oder die Reibungs- bezw. Klauenscheibe d und bringt dadurch die eine oder andere Schmirgelscheibe f sofort zum Stillstand. Die Freigabe des Gewichts 0 geschieht wie folgt: Sobald eines der Schleifräder f zerspringt, wird das Schutzband e in der Drehrichtung des Schleifrades mitgenommen, wie in Patent 119529 beschrieben; dabei wird durch den betreffenden Zapfen η die betreffende Welle in gedreht, so daß der auf ihr festsitzende Arm m} mitschwingt und seinen Zapfen οl freigibt, so daß das Gewicht 0 fallen kann. Bei großen Schleifrädern wird nun nach Aufhebung des Riemenzuges noch die in dem nicht zersprungenen Rade f aufgespeicherte lebendige Kraft der Bremswirkung des Schutzbandes e kräftig entgegenarbeiten. Um dies zu verhindern, wird bei großen Maschinen mit vier Lagern die Welle b geteilt und durch Querkeil 1 gekuppelt. Dieser Querkeil 1 wird in einer der doppelten Breite des Keiles entsprechenden Nut 2 geführt und mit der Kupplungsscheibe d verbunden. Es wird damit bei dem Zerspringen eines Rades außer der Entkupplung des Antriebsmittels auch noch eine Entkupplung der beiden Wellenenden b b erreicht. Es kann alsdann, während das gesprungene Schleifrad von dem Schutzband gebremst und zusammengehalten wird, das nicht gesprungene Schleifrad frei auslaufen. In Fig. 4 ist in Vorderansicht und teilweisem Schnitt eine solche Einrichtung dargestellt. Fig. 5 zeigt die geteilte Welle b b allein. Fig. 6 zeigt die Art der Befestigung des Querkeils 1 durch zwei Spitzenschrauben 3, während Fig. 7 ein Schnitt nach Linie C-D in Fig. 6 ist. Patent-A ν Sprüche:
1. Schutzvorrichtung für Schmirgelschleifräder nach Art des Patentes 119529, dadurch gekennzeichnet, daß ein in einem Rahmen (r) geführtes Gewicht (0) an zwei mit den beiden Schutzbändern (e e) in Verbindung stehenden Armen (ml m1) so aufgehängt ist, daß es beim Zerspringen eines der beiden Schleifräder (ff) ausgelöst wird und durch Aufschlagen auf das untere Querstück (r1) des Rahmens (r) denselben senkt, so daß ein mit ihm verbundenes Hebelwerk (s sl) das sofortige Auslösen des Antriebsmittels (c) bewirkt.
2. Ausführungsform der Schutzvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit einem Kranz (o2) in Nuten oder Schlitzen des Rahmens (r) geführte Gewicht (o) mit Zapfen (o1 o1) in hakenförmig ausgebildeten Armen (ηιΛ ml) ruht, welche je auf einer durch einen Zapfen (n) mit dem Bremsband (e) verbundenen Welle (m) festsitzen.
3. Ausführungsform der Schutzvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht (0) den Rahmen (r), der sich mit einem Zapfen Λ) auf den Kranz (o2) stützt, in gehobener Lage hält.
4. Ausführungsform der Schutzvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Maschinen mit vier Lagern die Schleifradwelle (b) für jede Schleifscheibe gesondert und durch einen Querkeil (1) gekuppelt ist, welcher zugleich mit der Klauen- oder Reibungsscheibe (d) ausgelöst wird, so daß das nicht gesprungene Rad frei auslaufen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DE1902139034D 1899-08-13 1902-06-10 Schutzvorrichtung für schmirgelschleifräder Expired DE139034C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE139034T 1899-08-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE139034C true DE139034C (de) 1903-03-05

Family

ID=61021898

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1899119529D Expired DE119529C (de) 1899-08-13 1899-08-13 Schutzvorrichtung für schmirgelschleifräder
DE1902139034D Expired DE139034C (de) 1899-08-13 1902-06-10 Schutzvorrichtung für schmirgelschleifräder

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DE1899119529D Expired DE119529C (de) 1899-08-13 1899-08-13 Schutzvorrichtung für schmirgelschleifräder

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DE (2) DE119529C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE68913967T2 (de) * 1989-07-12 1994-09-22 Ibm Sigma-Delta-Konverter mit einer Dämpfungsfunktion sowie einer Übertragungsfunktion, die unempfindlich gegenüber Fehlanpassungen der Anstiegs- und Abfallzeiten der Schaltelemente ist.

Also Published As

Publication number Publication date
DE119529C (de) 1901-04-17

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