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DE138502C - - Google Patents

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Publication number
DE138502C
DE138502C DENDAT138502D DE138502DA DE138502C DE 138502 C DE138502 C DE 138502C DE NDAT138502 D DENDAT138502 D DE NDAT138502D DE 138502D A DE138502D A DE 138502DA DE 138502 C DE138502 C DE 138502C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pliers
fabric
housing
lever
view
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Active
Application number
DENDAT138502D
Other languages
English (en)
Publication of DE138502C publication Critical patent/DE138502C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F19/00Garment suspenders not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den bekannten, mit federnder, den Stoff haltender Zange versehenen Kleiderraffern haften verschiedene Uebelstände an, von denen hier nur die oft verhältnifsmäfsig bedeutende Gröfse, ungefälliges Aussehen, geringe Handlichkeit und leichtes Verfangen im Kleiderstoff infolge der vorspringenden Theile angeführt seien. Demgegenüber betrifft die vorliegende Erfindung einen Kleiderraffer, bei welchem die erwähnten Mängel dadurch behoben sind, dafs die federnde Zange aus zwei kurzen einarmigen Hebeln besteht, welche mit Ausnahme ihrer freien Enden von einem taschenuhrförmigen Gehäuse umhüllt sind und in der geöffneten Lage durch einen mit flachem Vierkant versehenen Sperrhebel gehalten werden.
Die aus zwei einarmigen Hebeln gebildete Zange gestattet die Einhaltung geringer Mafsverhältnisse, während andererseits durch die Unterbringung der Zange in dem Gehäuse aufser dem gefälligen Aussehen eine wirksame Umhüllung der vorspringenden Theile gewonnen wird, die ein Verfangen derselben im Kleiderstoff nahezu ausschliefst; überdies wird durch die Verwendung des Sperrhebels mit einem einzigen Handgriff sowohl das Oeffnen als auch das Festhalten der Zange in der geöffneten Lage erzielt, wodurch der vorliegende Kleiderraffer gegenüber den bekannten, mit federnder Zange versehenen Raffern bei gleicher Wirkung wie diese eine gröfsere Handlichkeit erlangt.
Auf der Zeichnung ist der Kleiderraffer in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Ansicht desselben mit Aufhängekette und Haken bei geöffneter Zange,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Gehäuses,
Fig. 3 eine Ansicht bei abgehobenem Gehäusedeckel und geöffneter Zange mit abgebrochen gezeichnetem Sperrhebel,
Fig. 4 dieselbe Ansicht mit geschlossener Zange und
Fig. 5 Ansicht und Unteransicht des Sperrhebels in vergröfsertem Mafsstabe.
In einem mit einem Ring zum Einhängen einer Kette oder Schnur versehenen, zweckmäfsig runden, taschenuhrförmigen Gehäuse a sind um einen im Gehäuseboden befestigten Stift b zwei kurze, einarmige Zangenhebel c drehbar gelagert, deren Enden durch Randöffnungen des Gehäuses nach aufsen hervortreten. Das eine kugelförmig ausgebildete Ende derselben pafst in eine entsprechende hohle Halbkugel des anderen, wodurch ein sicheres Festhalten des von der Zange erfafsten Stoffes herbeigeführt wird. Die Zange wird durch eine auf die Aufsenflächen der Hebel c wirkende, im Gehäuse frei gelagerte Flachfeder d geschlossen gehalten. Das Oeffnen der Zange erfolgt durch Drehen eines im Gehäuseboden und Gehäusedeckel e drehbar zwischen den Hebeln c gelagerten, an den Kanten abgerundeten flachen Vierkants f mittels eines mit demselben verbundenen Hebels g, welcher durch eine Randöffnung des mit dem Gehäuse α durch zwei Stehbolzen h verbundenen Gehäusedeckels e aus dem Gehäuse hervortritt. (In Fig. 3 und 4 ist Hebel g abgebrocheu dargestellt.)
Die Handhabung des Raffers ist folgende: Derselbe wird, beispielsweise nach Fig. 1, mittels der Kette und des Hakens an dem Taillengürtel aufgehängt und die Zange durch Drehen des flachen Vierkants f entgegen der Wirkung der Flachfeder geöffnet. In diesem Zustande
verharrt die Zange infolge des quer zu ihren Schenkeln gestellten Vierkants so lange, bis nach erfolgtem Einbringen des Kleiderstoffes in die Zange der Sperrhebel etwas zurückgedreht wird, die Zange infolge der ausgelösten Federkraft sich schliefst und das Kleid von derselben erfafst wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kleiderraffer mit einer den Stoff haltenden, federnden Zange, dadurch gekennzeichnet, dafs die letztere zur Erzielung geringer Mafsverhä'ltnisse von zwei einarmigen Hebeln (c) gebildet wird, welche durch ein zwischen ihnen gelagertes, mittels Hebels (g) drehbares, flaches Vierkant (f) geöffnet und in der Offenstellung gehalfen werden, und dafs die Zange mit Ausnahme der den Stoff fassenden Hebelenden von einem am Taillengürtel oder an anderer geeigneter Stelle zu befestigenden, zweckmäfsig taschenuhrförmigen Gehäuse (a) umhüllt ist, zum Zwecke, das Verfangen im Kleiderstoff zu verhindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT138502D Active DE138502C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT138502D Active DE138502C (de)

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