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DE137093C - - Google Patents

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Publication number
DE137093C
DE137093C DENDAT137093D DE137093DA DE137093C DE 137093 C DE137093 C DE 137093C DE NDAT137093 D DENDAT137093 D DE NDAT137093D DE 137093D A DE137093D A DE 137093DA DE 137093 C DE137093 C DE 137093C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeves
pressure
rollers
pressure roller
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT137093D
Other languages
English (en)
Publication of DE137093C publication Critical patent/DE137093C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/22Driving or stopping arrangements for rollers of drafting machines; Roller speed control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Erfindungsgegenstand bezieht sich auf ein Streckwerk zum Ausziehen und Strecken beim Spinnen und Kämmen und bezweckt, den auf die Druckwalzen ausgeübten Druck so viel wie möglich zu vermindern und mithin diesen Walzen eine viel längere Arbeitsfähigkeit zu sichern und besonders ein viel regelmäfsigeres Ausziehen zu erzielen. Wie bekannt, bestehen die bisher gebräuchlichen Streckmaschinen aus geriffelten oder glatten Streckwalzen und aus mit einem Ueberzug von Leder, Kautschuk, Papier oder sonstigem elastischen Stoff versehenen Druckwalzen. Bei den üblichen Anordnungen werden die Druckwalzen mittelst Gewichte gegen die Streckwalzen angeprefst und durch die infolge dieses Druckes erzeugte Reibung in Umdrehung versetzt. Dieser Druck wirkt jedoch so, dafs durch ihn die elastische Masse der Druckwalzen in die Metallriffelung der Streckwalzen eingedrückt wird. Je dicker das zu streckende Faserband (Baumwolle oder dergl.) ist, desto gröfser mufs auch der auszuübende Druck sein. Der häufig erforderliche aufserordentliche Druck giebt oft Veranlassung zur schnellen Zerstörung des Lederüberzuges der Druckwalzen und infolge dessen zur Erhitzung der Walzen, zur Entwickelung von Elektrizität in dem zu streckenden Faserbande, zur Bildung von Barten an den Walzen und beeinflufst in schädlicher Weise die Regelmäfsigkeit des Faserbandes. Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, diese Uebelstände zu beseitigen, und zwar dadurch, dafs die durch die Streckwalze in bekannter Weise mitgenommene Druckwalze noch einen weiteren Reibungsantrieb durch zwangläufig angetriebene, die Zapfen der Walze umgebende Hülsen erhält.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar ist Fig. 1 ein Längsschnitt, theilweise im Schnitt von einem Walzenpaar und Fig. 2 eine Abänderung des Antriebs dieser Walzen.
Die Streckwalze A ist in der üblichen Weise geriffelt und ihre Lagerzapfen α α' sind in Trägern B B' der Streckmaschine gelagert. % Die über der Streckwalze gelagerte Druckwalze besteht aus einem mittleren, mit einer Hülle aus Leder oder anderem elastischen Stoff versehenen Theil C und aus zwei Hülsen dd1, in welchen der mittlere Theil drehbar gelagert ist und welche selbst frei in den Trägern BB' der Streckmaschine so verstellbar gelagert sind, dafs sie sich nicht allein senkrecht verstellen, sondern sich auch im Gegensatz zu der bisherigen Anordnung frei drehen können. Die Walze A ist mit Zahnrädern ff versehen, welche mit entsprechenden Zahnrädern g g' auf den Hülsen in Eingriff stehen. Die Hülsen und mit denselben die Druckwalze werden mittelst an Haken h h' aufgehängter Gewichte gegen die Streckwalze A angedrückt.
Infolge dieser Anordnung erhält die Druckwalze C aufser dem von der Streckwalze A kommenden Antrieb noch einerfAntrieb durch die Reibung ihrer Zapfen in den zwangläufig angetriebenen Hülsen d d', so dafs die Gewichtsbelastung eine geringere sein kann, und da-

Claims (3)

durch sowohl die Walzen mehr geschont werden als auch das Strecken ein gleichmäfsigeres wird. Nach demselben Grundgedanken kann man die Druckwalze in der in Fig. 2 gezeigten Weise abändern. Auch bei dieser Abänderung sind die Hülsen dd' mit ihrem besonderen Antrieb durch Zahnräder vorhanden. Der mittlere Theil der Druckwalze besteht hier aber aus Hülsen i i', welche frei auf einer Achse j aufgeschoben sind, deren vierkantige Enden in den Hülsen dd' von gleicher innerer Querschnittsform gelagert sind. Auf dieser Achse ist, wenn zwei verschiebbare Hülsen vorhanden sind, inmitten der letzteren ein Haken k gelagert zur Aufnahme des den Druck erzeugenden Gewichtes. Bei dieser Anordnung sind also die Druckwalzen als Hülsen i V ausgebildet, welche durch die durch sie hindurchgehende, zwangläufig angetriebene Welle j einen Reibungsantrieb erhalten. Es ist selbstverständlich, dafs der Theil C der Druckwalzen auch aus einer unelastischen Masse, beispielsweise aus Metall bestehen und glatt sein kann, wodurch nichts geändert.wird. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Streckwerk, dadurch gekennzeichnet, dafs die durch die Streckwalze in bekannter Weise mitgenommene Druckwalze noch einen weiteren Reibungsantrieb erhält, um ihre Gewichtsbelastung vermindern zu können.
2. Streckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Zapfen der Druckwalze (C) durch zwangläufig angetriebene Hülsen (dd') diesen Reibungsantrieb empfangen.
3. Streckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die als Hülsen (i i') ausgebildeten Druckwalzen durch eine durch sie hindurchgehende, zwangläufig angetriebene Welle (j) diesen Reibungsantrieb erhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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