DE136953C - - Google Patents
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- DE136953C DE136953C DENDAT136953D DE136953DA DE136953C DE 136953 C DE136953 C DE 136953C DE NDAT136953 D DENDAT136953 D DE NDAT136953D DE 136953D A DE136953D A DE 136953DA DE 136953 C DE136953 C DE 136953C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
- B68C—SADDLES; STIRRUPS
- B68C1/00—Saddling equipment for riding- or pack-animals
- B68C1/14—Belts or straps for saddles; Tighteners therefor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
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- B68C1/00—Saddling equipment for riding- or pack-animals
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- B68C2001/142—Tensioning devices
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Anziehen und Lösen
der Sattelgurte von Reitthieren^ vermittelst einer als Spannhebel wirkenden Klappe.
Das Wesen der Erfindung ist darin zu sehen, dafs die Klappe, an welcher das freie Ende
des Sattelgurtes befestigt ist, mittelst zweier Zapfen in die Lagerkerben zweier an dem
Sattel befestigter, metallener Schienen eingreift und durch Höher- oder Tieferslellen an den
Hakenschienen ein stärkeres oder schwächeres Anziehen des Gurtes bewirkt, wenn derselbe
umgelegt wird.
Die Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung veranschaulichen einen mit dieser Anzugsvorrichtung ausgestatteten Sattel bei nachgelassenem
bezw. angezogenem Gurt.
Fig. 3 ist die Vorderansicht, Fig. 4 die Seitenansicht der Klappe. Fig. 5 stellt eine Hakenschiene
in der Seitenansicht dar.
An der Satteltasche α sind zwei Metallschienen
b befestigt, welche mit einer Anzahl über einander befindlicher Lagerkerben c versehen
sind.
Das Ende des Sattelgurtes d ist mit einer Klappe e verbunden, welche an ihrem unteren
Ende zwei auswechselbare Lagerzapfen f trägt, mit denen sie in die Lagerkerben c der
Schienen b eingelegt werden kann. Die Klappe e ist entsprechend der Form der Satteltasche
gekrümmt (Fig. 4) und hat zur leichteren Handhabung einen Handgriff g.
Das andere Ende des Gurtes ist mit der gegenüber liegenden Satteltasche verbunden
und kann auch mit einer das Aendern der wirksamen Gurtlänge ermöglichenden Schnalle
versehen sein.
Beim Satteln wird die Klappe mit nach unten gekehrtem Griff in die untersten Kerben
c der Schienen b eingehängt. Der Gurt wird vermittelst seiner an der rechten Seite
des Sattels befindlichen Schnalle dem Pferde locker angepafst, und es genügt hierauf eine
Aufwärtsdrehung der Klappe, um das Pferd stramm zu gurten. Läfst das Pferd nach längerem Reiten in der Stärke nach, so kann
der Reiter den Gurt sofort vom Sattel aus anziehen, indem er die Klappe öffnet, auf die
nächsthöheren Kerben der Schienen b aufsetzt und wieder schliefst.
Um zu verhindern, dafs die Anzugsvorrichtung durch den Bruch eines der auswechselbaren
Zapfen f während des Reitens unwirksam wird, sind an der Klappe in einem gewissen
Abstand oberhalb der Zapfen f Sicherheitszapfen h vorgesehen, welche für gewöhnlich
in die Kerben c der Schienen b greifen, ohne sich an diesen zu stützen. Bricht nun
ein Zapfen f, so kann die Klappe an dieser Seite nur so weil herabsinken, bis der darüber
liegende Sicherheitszapfen h zur Auflage in die Kerbe der Metallschiene gelangt. Der Reiter
braucht daher nicht sofort abzusteigen, sondern kann den Austausch des gebrochenen Zapfens
auf spätere Zeit verschieben.
Claims (1)
- Patent-An Spruch e:Eine Vorrichtung zum Anziehen und Lösen des Sattelgurtes durch eine als Spannhebel wirkende Klappe, dadurch gekennzeichnet, dafs die mit dem freien Ende des Sattelgurtes verbundene Klappe (e) vermittelst zweier Zapfen (f) in. die Lagerkerben (c) zweier am Sattel befestigten Schienen (b) eingreift, wobei durch Einführen der Zapfen in näher oder entfernter liegende Lagerkerben (c) beim Umlegen der Klappe ein schwächeres oder stärkeres Anspannen des Gurtes bewirkt wird.Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei an der Klappe (e) angeordnete Sicherheitszapfen (h), zum Zweck, bei eintretendem Bruch der Zapfen (f) ein Lösen des Gurtes durch Eintreten der Sicherheitszapfen (h) in die Lagerkerben (c) der . Schienen (b) zu verhindern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136953C true DE136953C (de) |
Family
ID=404874
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT136953D Active DE136953C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136953C (de) |
-
0
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