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DE136862C - - Google Patents

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Publication number
DE136862C
DE136862C DENDAT136862D DE136862DA DE136862C DE 136862 C DE136862 C DE 136862C DE NDAT136862 D DENDAT136862 D DE NDAT136862D DE 136862D A DE136862D A DE 136862DA DE 136862 C DE136862 C DE 136862C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
struts
support
stepping
slider
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT136862D
Other languages
English (en)
Publication of DE136862C publication Critical patent/DE136862C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H1/00Supports or stands forming part of or attached to cycles
    • B62H1/10Supports or stands forming part of or attached to cycles involving means providing for a stabilised ride
    • B62H1/12Supports or stands forming part of or attached to cycles involving means providing for a stabilised ride using additional wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 136862 -KLASSE 63/.
W. H. HAYES in LONDON. Fahrradstütze.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. November lgoi ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Stütze für Fahrräder u. dergl., welche zum Feststellen des Fahrrades bezw. zur Erleichterung des Auf- und Absteigens dient und gleichzeitig auch ein etwaiges Seitwärtsgleiten des Fahrrades verhindert. Die Stütze ist im Wesentlichen bekannt, sie besteht aus zwei am unteren Ende mit Rollen ausgerüsteten, an einem vertical verschiebbaren Gleitstück angelenkten Streben, welche entgegen der Wirkung von Federn durch Abwärtsbewegung des erwähnten Gleitstückes aus einander gespreizt und gegen den Boden gestemmt werden können. Die Erfindung besteht darin, dafs die Bewegung dieser Streben unter Vermittelung eines Zugorganes erfolgt, welches mit einer Kupplung nach der Art der bei Freilaufrädern üblichen verbunden ist und durch Gegentreten angespannt wird.
In beiliegender Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 10 ein Ausführungsbeispiel einer solchen Fahrradstütze in verschiedenen Ansichten und Einzelheiten dargestellt.
Die Stütze besteht aus den beiden Streben α α1, welche an dem auf der Schiene c vertical verschiebbaren Gleitstück b gelenkig angebracht sind. In der Mitte dieser Streben greifen die Gelenkstücke c1 c2 an, welche mit ihren inneren Enden an der Schiene c angelenkt sind. Die Streben α α1 sind mit ihren unteren Enden gabelförmig ausgebildet und nehmen Rollen oder kleine Räder c3 c4 auf. Die Feder d ist bestrebt, das Gleitstück b bezw. die Streben a a1 nach oben zu ziehen, während die Feder d1 die Streben in der aus Fig. 2 ersichtlichen Lage hält. Fig. 1 läfst noch eine Stütze y erkennen, welche an der schrägen Mittelstütze y1 befestigt ist und die Schiene c versteift.
Wenn die Streben α ax in die aus Fig. 3 ersichtliche Gebrauchsstellung gebracht werden sollen, so mufs das Gleitstück b abwärts bewegt werden, und zwar erfolgt dies durch Gegentreten. Zu diesem Zwecke ist auf der Kurbelachse e (Fig. 4) eine der bei Freilaufradern gebräuchlichen Kupplungen angeordnet, welche aus einem festen Theil e1 besteht, der mit der Kurbelachse umläuft, und einem Kupplungsring e2, welcher in Ruhe ist, so lange das Rad sich vorwärts bewegt, durch Gegentreten aber gedreht werden kann. Dieser Kupplungsring e'2 trägt mittelst eines nach aufsen vorspringenden Armes eine Rolle es, während eine zweite Rolle f2 an einem zwischen den Hinterradgabelstützen von dem Querstück f getragenen gabelförmigen Arm fl angeordnet ist. Beide Rollen dienen zur Führung eines zweckmäfsig in Form einer Kette ausgeführten Zugorganesy3, dessen eines Ende an dem bereits erwähnten Gabelarm fl befestigt ist. In den Mitteltheil dieses Zugorganes ist eine Feder fa eingeschaltet und das andere Ende desselben ist über die an der Schiene c gelagerte Rolle f nach dem Gleitstück b geführt bezw. an letzterem befestigt. Wenn demnach der Kupplungsring e1 aus der in Fig. 7 angedeuteten Stellung durch Gegentreten in diejenige nach Fig. 8 gebracht wird, so spannt die Rolle e3
die Kette f3 und zieht das Gleitstück b abwärts, derart, dafs die Streben α α1 in die Stellung der Fig. 3 gelangen.
Die in Fig. 4 dargestellte Einrichtung zum Befestigen des einen Kettenendes ist zum Umbau bereits vorhandener Räder bestimmt, während man bei neuen Rädern zweckmäfsig das in Fig. 9 in Seiten- und Vorderansicht dargestellte Gabelstück f benutzt, welches mit dem die Rolle f2 tragenden Theil fl aus einem Stück besteht und an der Oberseite einen Vorsprung f5 zum Befestigen der Kette trägt.
Damit man nun die beschriebene Stütze auch zum Hinstellen des Rades, also bei Nichtgebrauch desselben benutzen kann, ist an der Schiene c eine Verzahnung \ vorgesehen, während das Gleitstück b mit einer Sperrklinke ^1 ausgerüstet ist. Letztere steht unter dem Einflufs einer Feder ^2, welche derartig gelagert ist, dafs sie zwei Stellungen einnehmen kann: In der ersten, welche in Fig. 5 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist, drückt die Feder von aufsen auf das hintere Ende der Sperrklinke ^1, so dafs die letztere bei der Bewegung der Stütze nicht in die Verzahnung \ eingreifen kann. Soll dagegen die Stütze in der Gebrauchslage bleiben, so schiebt man die Feder ^2, wie dies in Fig. 5 punktirt angedeutet ist, unter das hintere Ende der Sperrklinke ^1, derart, dafs diese mit dem vorderen Ende an die Schiene c bezw. an die Verzahnung angedrückt wird bezw. in die letztere eingreift. Hierdurch wird die Stütze α α1 entgegen der Wirkung der Federn dd1 in der Gebrauchslage festgehalten.
Die vorbeschriebene Stütze soll nun derartig mit einer Gegentrittbremse verbunden werden, dafs beide gleichzeitig mit einander bezw. kurz nach einander durch Gegentreten in Thätigkeit gesetzt werden können. Zu diesem Zweck ist die zum Anziehen der Bremse dienende Zugstange g mit einem gelenkigen Fortsatz gl ausgerüstet, welcher einen Schlitz g2 aufweist, in welchem sich ein an dem erwähnten Kupplungsring e2 angebrachter Stift g3 hin- und herverschieben kann. Im Normalzustande liegt dieser Stift in dem hinteren Theile des Schlitzes g2 (Fig. 7) und gleitet nach vorn (Fig. 8), wenn die Stütze durch Gegentreten in die Gcbrauchsstellung gebracht wird. Wenn man nun nach beendigter Auslegung der Stütze die Tretkurbel noch weiter rückwärts bewegt, so kommt der Stift gB zur Anlage an das vordere Ende des Schlitzes g2 und nimmt das Gelenkstück gl bezw. die Zugstange g mit, wodurch die Bremse angezogen wird. Diese Stellung der Theile g1 und g ist in Fig. 8 durch punktirte Linien angedeutet.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 10 noch eine Vorrichtung, mittelst deren man die Länge des Schlitzes gl den jeweiligen Verhältnissen entsprechend einstellen kann. Dieselbe besteht aus zwei Platten hh1, welche mit von beiden Seiten in den Schlitz g2 eingreifenden Führungsbacken h2 h3 ausgerüstet sind und mittelst einer Schraube h* an einer beliebigen Stelle des Schlitzes g'2 bezw. des Gelenkstückes gl festgeklemmt werden können. Man kann hierdurch die Länge des Schlitzes beliebig vergrößern oder verkleinern, derart, dafs der Stift g3 die Zugstange g früher oder später mitnimmt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: -,.;.
1. Eine Fahrradstütze, bestehend aus zwei an einem vertical beweglichen Gleitstück (b) angelenkten, am unteren Ende mit Rollen versehenen Streben (a a1), dadurch gekenn-, zeichnet, dafs das Auseinanderspreizen und Abwärtsbewegen der beiden Streben (a ä1) entgegen der Wirkung einer Feder (d) vermittelst eines Zugorganes (f3) erfolgt, welches durch Rückwärtstreten der Tretkurbeln ähnlich wie bei einer Gegentretbremse angezogen wird.
2. Eine Ausführungsform der Fahrradstütze nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der beim Gegentreten bewegte, mit dem das Spreizen der Streben bewirkenden Zugorgan (f3) verbundene Kupplungstheil fe2) nach beendigtem Spreizen der Streben eine Bremse in Thätigkeit setzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE136862C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1142779A3 (de) * 2000-04-04 2004-01-21 Yamaha Hatsudoki Kabushiki Kaisha Seitlich neigbares Fahrzeug

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1142779A3 (de) * 2000-04-04 2004-01-21 Yamaha Hatsudoki Kabushiki Kaisha Seitlich neigbares Fahrzeug

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