DE136685C - - Google Patents
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- DE136685C DE136685C DENDAT136685D DE136685DA DE136685C DE 136685 C DE136685 C DE 136685C DE NDAT136685 D DENDAT136685 D DE NDAT136685D DE 136685D A DE136685D A DE 136685DA DE 136685 C DE136685 C DE 136685C
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- crucible
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- press
- lever
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F1/00—Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
- B41F1/26—Details
- B41F1/28—Sheet-conveying, -aligning or -clamping devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Screen Printers (AREA)
Description
| I | |
| 1?ιίψ | |
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 136685 KLASSE 15 d.
zusammenlegbarer Mafsstäbe.
Das genaue Anlegen der einzelnen Mafsstabglieder zusammenlegbarer Mafsstäbe, beim Be- (
drucken derselben auf einer Tiegeldruckpresse, was bisher durch eine die Presse bedienende
Person geschieht, nimmt selbst beim gewandtesten Anleger eine gewisse Zeit in Anspruch,
so dafs man genöthigt ist, die Presse entsprechend langsam laufen zu lassen, um
genügend Zeit zum Anlegen zu bekommen. Bei schnellem Gange der Presse wurden, da
die Anlegezeit zu kurz ist, viele Glieder schief angelegt, und so für den Gebrauch verdorben
werden, oder man kommt überhaupt nicht zum Anlegen und die Presse läuft dann einzelne
Touren leer.
Die im Folgenden beschriebene Neuerung :hat den Zweck, ein selbsttätiges, selbst bei
schnellstem Gange der Presse stets genaues Anlegen der einzelnen Mafsstabglieder zu erreichen.
Hierdurch ist man auch in der Lage, gleichzeitig mehrere Pressen zu bedienen. Man hat nur nöthig, den leeren Behälter gegen
einen vollen auszuwechseln, was wiederum während des Ganges der Presse erfolgen kann.
In den Fig. 1 bis 4 der beiliegenden Zeichnung ist die Neuerung dargestellt, und zwar
zeigt Fig. ι die Vorrichtung bei geöffnetem Tiegel in Vorderansicht. Fig. 2 stellt ebenfalls
die Vorrichtung in Vorderansicht dar, jedoch befindet sich hier der Tiegel in Druckstellung.
Fig. 3 stellt einen senkrechten Schnitt des eigentlichen Mafsstabgliederbehälters und Fig. 4
den Grundrifs dar.
In den Figuren bedeutet 1 das Gestell der Tiegeldruckpresse, 2 den Tiegel, 3 die den
Tiegel bethätigende Zugstange. Der Tiegel 2 wird von einem an dem Gestell 1 fest angeordneten
Bügel, welcher aus den beiden einander ganz gleichen Seitentheilen 4 und der Welle 5 besteht, so überspannt, dafs beim
Zugehen des Tiegels 2 dieser unbehindert unter dem Bügel hindurchgehen kann. Auf
der Welle 5 ist das mit einer Aussparung 6 versehene Zwischenstück 7 fest angeordnet.
In diese Aussparung .6 des Zwischenstückes 7 greift der Ansatz 8 des Mafsstabgliederbehälters
9 ein und verbindet diesen auf diese Weise mit der Welle 5 so, dafs man jederzeit
im Stande ist, den einen Behälter gegen einen anderen auszuwechseln (vergl. Fig. 1 und 2).
Der Behälter 9 ruht, sobald sich der Tiegel 2 in geöffnetem Zustande befindet, mit seinem
Ansatz 10 auf dem Tiegel 2 und wird durch die Feder 11 dauernd gegen diesen angedrückt
(vergl. Fig. 1). Der Behälter, derartig eingerichtet, dafs etwa 200 einzelne Glieder darin
Platz finden, ist, um ein Herausfallen der Glieder zu verhindern, von allen Seiten verschlossen
und besitzt nur unten einen kleinen Spalt 12, welcher etwas höher ist als die
Stärke eines Mafsstabgliedes. Durch diesen Spalt hindurch wird vermittelst des Schiebers 13,
welcher durch die beiden Federn 14 und 15 stets wieder in seine Endstellung zurückbewegt
wird und mit dem Ansatz 16 bis auf die Tiegelfläche übergreift, jedes einzelne Mafsstabglied
aus dem Behälter geschoben und dem Tiegel zugeführt. Der Schieber 13 erhält seine
Bewegung von dem Anleger 17. Der Anleger 17, welcher in den zu beiden Seiten des
Tiegels angeordneten Nuthen 18 geführt wird,;
wird beim Auf- und Zugang des Tiegels auf diesem auf- und niederbewegt. Diese Bewegung wird erzielt durch die Anordnung des
Hebels ig, welcher seinen Drehpunkt bei 20 besitzt und mit seinem einen Ende 21 drehbar
mit dem Anleger 17 verbunden ist. Mit der an seinem anderen Ende angeordneten Rolle 22 wird der Hebel durch Federdruck
auf die an der Zugstange 3 angeordnete Curvenscheibe 30 aufgedrückt. Beim Aufgang des
Tiegels wird sich nun der Hebel 19 nach der oberen Tiegelkante zu bewegen und hierbei
den Anleger 17 mit nach oben führen. Auf
diesem Wege stöfst der Anleger 17, welcher verstellbar und nach unten offen ist, an den
Ansatz 16 des Schiebers 13 an und bewegt
diesen mit fort. Der Schieber wird bei seiner Fortbewegung das unterste Mafsstabglied mit
durch den Spalt 12 bewegen und dieses fällt, nachdem es den Behälter bei 23 verlassen hat,
in den Anleger 17. Beim Schliefsen des Tiegels wird daher das in dem Anleger .17 befindliche
Glied von diesem mit fortbewegt und an die Anlegemarke 24 geschoben. Nach beendetem
Drucke wird die Anlegemarke in bekannter Weise hochgehoben, so dafs das bedruckte
Glied nach unten vom Tiegel herabgleiten kann, um einem neuen zu bedruckenden Gliede Platz zu machen. Beim Zugange
des Tiegels 2 ist es erforderlich, dafs der Behälter 9 nach oben hin weggeht, um den
Durchgang des Tiegels 2 zu . gestatten. Dies wird erreicht durch die Anwendung des Hebels
25, welcher seinen Drehpunkt bei 26 besitzt und mit der an seinem einen Ende angeordneten Rolle 27 unter die Kante des Tiegels
2 greift. Mit der an seinem anderen Ende
angeordneten Rolle 28 greift der Hebel 25 unter den einarmigen, mit der Welle fest verbundenen
Hebel 29. Bewegt sich nun der Tiegel nach unten, so wird er hierbei die
Rolle 27 mitnehmen und dadurch den Hebel 25 um. seinen Drehpunkt verdrehen. Der Hebel
25 überträgt die Bewegung auf den einarmigen Hebel 29, welcher die Welle 5 und dadurch den mit diesem durch das Zwischenstück
7 verbundenen Behälter 9 nach oben wegdreht, so dafs1 der Tiegel frei unter diesem
hindurchgehen kann. Nachdem der Druck erfolgt ist, legt sich der Behälter 9 vermittelst
der oben beschriebenen Anordnung selbstthätig auf den Tiegel, um die Zuführung eines neuen
Mafsstabgliedes - an die , Anlegemarke zu beT
wirken.
Claims (2)
1. Selbstthätig wirkende Anlegevorrichtung für Tiegeldruckpressen zum Bedrucken von
Gliedern zusammenlegbarer Mafsstäbe, gekennzeichnet durch die Anordnung eines
auswechselbaren, mit einem Schieber (13) versehenen Behälters (9) zur Aufnahme der
einzelnen Mafsstabglieder, zu dem Zwecke, selbst bei dem schnellsten Gange der Presse
ein Anlegen der einzelnen Mafsstabglieder an der auf dem Tiegel angeordneten Anlegemarke
selbstthätig zu erzielen.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung zum selbstthätigen Anlegen von Mäfsstabgüedern
für Tiegeldruckpressen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs das aus dem
Behälter (9) ausgestofsene Mafsstabglied der Anlegemarke (24) mittels eines verstellbaren
Anlegers (17) und eines Hebels (19) zugeführt
wird, zu dem Zwecke, eine stets gleiche und genaue Anlage der einzelnen Mafsstabglieder zu erzielen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136685C true DE136685C (de) |
Family
ID=404628
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT136685D Active DE136685C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136685C (de) |
-
0
- DE DENDAT136685D patent/DE136685C/de active Active
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