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DE1365467U - - Google Patents

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Publication number
DE1365467U
DE1365467U DENDAT1365467D DE1365467DU DE1365467U DE 1365467 U DE1365467 U DE 1365467U DE NDAT1365467 D DENDAT1365467 D DE NDAT1365467D DE 1365467D U DE1365467D U DE 1365467DU DE 1365467 U DE1365467 U DE 1365467U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe wall
corresponds
rivets
rivet
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
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DENDAT1365467D
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English (en)
Publication of DE1365467U publication Critical patent/DE1365467U/de
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Description

  • Vorrichtung zur Ausführung von Nietarbeiten an Rohren geringen Durchmessers.
  • Zur Ausführung von Nietarbeiten an Rohren sind versohiedene Vorrichtungen bekannt, bei denen entweder die niete vom Rohrinnern aus eingeführt und die Schliessköpfe aussen geschlagen werden oder aber auch solche, bei denen dJe Niete von aussen eingeführt und die Schliessköpfe im Innern des Rohres geschlagen werden. Die bekannten Vorrichtungen zur Vornahme von Nietarbeiten an solchen Rohren, in welche man mit der Hand oder mit gewöhnlichen Gegenhaltern nicht mehr hinein kann, was ja auch schon vielfach durch die Rohrlänge vereitelt wird, bestehen zumeist aus einem in das Rohr hineingeführten Hilfsgerät, dessen Kasse gleichzeitig als Gegenhalter wirkt. Wenn die Niete vo innen eingeführt werden, so hat das Gerät eine Nut oder dgl. zum Festhalten den Nietes. Wenn die Niete von aussen eingeführt werden, so ist die Vorrichtung entweder federnd oder aber im Innern des Rohres radial verstellbar, was meistenteils durch gegeneinander verschiebbare Keile ermöglicht wird.
  • Alle diese Vorrichtungen können aber nur bis zu einem gewissen Mindestdurohmesser der Rohre verwendet werden. Es ist beispielsweise nicht möglich, die bekannten Vorrichtungen dann zur anwendung zu bringen, wenn es sich um Rohre von 15 mm und weniger Innendurchmesser handelt. Das Bedürfnis, an Rohren klei@en Durchmessers Nietarbeiten ausführen zu können, istaber insbesondere im Flugzeugbau sehr gross. Die vorliegende Erfindung schafft gegenüber den bekannten einen bedeutenden technischen Fortschritt, indem sie empfiehlt, ein ungeteiltes Hilfsgerät zu verwenden, welches im Tnnern des Rohres keinerlei Mechanik aufweist.
  • Die Vorrichtung besteht in der Hauptsache aus e@nem zylindrischen Stück, dessen Aussendurchmesser dem inneren Durchmesser des Rohres entspricht, und welches eine Fläche mit spitzem Winkel zur Rohrachse aufweist.
  • Die schräge Fläche an dem Gerät lässt an dem freien Ende den letzteiei so viel Raum frei, wie der Schaft des un-
    verarbeiteten Dietea beansprucht. An ihrem anderen Ende
    bleibt die Lohräge Fläche um die gewünschte Nietkopfhöhe
    von der Rohr'and entfernt. Gegenüber der schrägen Fläche
    kann die zylindrische Form des Werkzeuges erhalten bleiben, sodass letzteres sich gege@ die rohrwand legt. Auf dieser Seite kann während des Nietvorganges von aussen ein Gegenhalter gegen das Rohr gehalten werden. Wenn zwei Nietreihen zu schlagen sind, welche einander diametral gegenüber liegen, so empfiehlt es sich, die Niete gleichachsig anzuordnen. In diesem Falle erhält das Gerät auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten schräge Flächen, und es werden stets zwei einander gegenüberliegende Niete zu gleicher Zeit geschlagen. Die Vorrichtung wird am besten aus der Zeichnung klar.
  • Abb. 1 zeigt in einem Längsschnitt zwei Rohre 1 und 2, welche miteinander zu vernieten sind. Die mit 3 bezeichneten Niete sind bereits geschlagen, während die mit 4 bezeichneten Niete soeben von aussen eingeführt sind und nun geschlagen werden sollen. Bei 5 befinden sich Bohrungen, in welche Niete hineinkommen sollen, naohdem die Niete bei 4 geschlagen sind. Die Reihenfolge
    de"lietens geht bei dem dargestellten Beispiel also von
    lil : ks nach rcohta. Die Vorrichtung 6 ist von rechts in
    einander
    dna Rohr 2 eingeführt. Es hat zwei gegenüberliegende Ab-
    flaohungen bei 7, deren Entfernung vom Innendurohmeaaer
    dos Rohres so großes ist, dass die niete 4 Platz haben.
  • An die beiden, zur Längsachse der Vorrichtung und des Rohres parnllelen Abflachungen 7 schließ. ten schräge Pläohen 8 an. An die Stelle dieser schrägen Flächen 8 können auch zwei schräge Vertiefungan @ treten, welche in Abb. 2 sichtbar sind. Diese Vertiefungen haben bei 10 eine Breite, welche dem Durchmesser des nietschaftes entspricht und
    verbreitern sioh so, dasa sie bei. 11 dem Durchmesser
    des fertigen Sohlieoskopfes entsprochen. Die schrägen
    Flächen 8 (Abb. 1) gehen wiederum in Flächen 12 über,
    welche parallel zur Rohrachse liege. Die Flächen 12
    endigen bei 13 in der gleichen Weise, wie dies in Abb. 2
    er
    bei 11 angegeben ist, in Nioohen, welche d Mühe des
    gewünschten Sohliesokopfes entspreohen. Sobald der Niet-
    hammer 14 anfängt entgegen dem Druck doo Gegenhalters 15
    zu arbeiten, wird die Vorrichtung 6 langsam in Richtung des Pfeiles P vorwärts bewegt. Da@ei bilden sich auf den schrägen Flächen 8 die Schliessköpfe. Dieser Vorgang ist in Abb. 3 dargestellt. Wenn die Vorrichtung 6 soweit vorgeschritten ist, dass die Anschläge bei 13 die Niete
    4 erreicht haben, sind die Sohliesskopfe fertig. Dieser
    Zustand ist in Abb. 4 dargestellt. Es kann darauf die Nietung bei 5 vorgenommen werden. Zu diesem Zweck wird das Werkzeug 6 entgegen dem Pfeil P bewegt und im Vergleich zu den B hru. @gen bei 5 in eine Stellung gebracht, wie vordem im Vergleich zu den Nietlöchern bei 4, welche in Abb. 1 dargestellt ist. Abb. 5 ist der Abb. 1 ähnlich, jedoch ist die hier dargestellte Vorrichtung 16
    nur nuf einer Geito mit einer Schräge 17 versehen, während
    sie bei 18 zylindrisch ist. Diese Vorrichtung ist für solohe Fälle anzuwenden, in denen nur eine Nietreilie anzubringen ist. In diesem Falle mussdas äussere Rohr gegenüber der Nietroihe durch einen Gegenhalter 19 gestützt werden.
  • Dasselbe Werkzeug lässt sich nicht nur in Rohren, sondern auch innerhalb schwer zugänglicher Konstruktionen anwenden z. B. in Profilen, die in Hohlkörper einzubauen sind. Hier ist nur nötig, das Werkzeug der jewoiligen Profilform anzupassen (Abb. 6).

Claims (1)

  1. - im anaprüohe
    1.) Vorrichtung zm. Ausführung von'Mietarbeiten an Rohren kleinen Durohmeaaoro, bestehend aus einei ungeteilten Werkzeug, deaaen AuasendurohMCHaor dem Innendurohmeeser des Rohrea entspricht, und welches eine oder mehrere in einem sitzen Winkel zur Rohraohao verlaufende achräge Flaohen hat, die an ihrem der Rohrwandung näohotließendem nde in eine Fläche auslaufen, dieegeii die Rohrwand tim die lldhe den nohlioüükopfoo abgesetzt iat. 2.) Vorrichtung nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass die schrägen Itiohen den Grund von Vertiefungen bilden, welche in dor Mantelfläche der Vorrichtung angebracht sind, ain freien Ende der Vorrlohtung In ihrer Breite dem Schaftdurohmenser des tlieten ent- sprechen und sich von dort aus zu Vläohort vorbreitern die Regen don Rohrdurohmeosor ; im Schliesokopfhöhe abgeaett oind, wobei dor Absatz als Anschlag gegen den fertigen Nietkopf dient.
DENDAT1365467D Active DE1365467U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1365467U true DE1365467U (de)

Family

ID=679006

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1365467D Active DE1365467U (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1365467U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006008846A1 (de) 2005-03-02 2006-09-28 Modine Korea Llc., Asan Verfahren zum Befestigen von Wärmetauscherteilen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006008846A1 (de) 2005-03-02 2006-09-28 Modine Korea Llc., Asan Verfahren zum Befestigen von Wärmetauscherteilen

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