DE136060C - - Google Patents
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- DE136060C DE136060C DENDAT136060D DE136060DA DE136060C DE 136060 C DE136060 C DE 136060C DE NDAT136060 D DENDAT136060 D DE NDAT136060D DE 136060D A DE136060D A DE 136060DA DE 136060 C DE136060 C DE 136060C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
- G03B19/02—Still-picture cameras
- G03B19/04—Roll-film cameras
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Projection-Type Copiers In General (AREA)
Description
PATENTAMT.
JVl 136060 KLASSE 57«.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Rollcamera, welche es ermöglicht, das aufzunehmende
Object auf der in der Rückwand angebrachten Mattscheibe in der Gröfse des fertigen Bildes zu beobachten und einzuvisieren
und unmittelbar darauf die Aufnahme zu machen.
Um dies zu erreichen, ist das aus der Amerikanischen Patentschrift 657942 bekannte, zur
Seite schwenkbare Filmgehäuse C mit Federn versehen, welche es selbsttätig aus der seitlichen
Lage vor die Mattscheibe B zurückschwenken. Mittels einer nach aufsen durchtretenden
Handhabe L (Fig. 3) wird das Gehäuse zur Seite geschwenkt und in dieser Lage durch
eine Feder M festgelegt. Das Gehäuse ist hier derartig gestaltet, dafs es möglichst dicht an
die Seitenwandungen der Camera und an eine der Bahn des Gehäuses entsprechend gekrümmte
Wandung E anschliefst, so dafs in keiner Lage des schwingenden Gehäuses Licht von der
unverdeckten Mattscheibe aus den Film erreichen kann.
In der Wand E ist eine dem Lichtstrahlenkegel
entsprechende Oeffnung F angebracht.
Das schwingende Gehäuse ist mit einem für den vorliegenden Zweck besonders eingerichteten
Objectivverschlufs bekannter Art derartig verbunden, dafs das Objectiv zur Einvisierung
frei liegt, während der Schwenkbewegung aber geschlossen ist und erst zur eigentlichen Belichtung
des Films wieder geöffnet wird.
In den Zeichnungen ist der Apparat mit zwei verschiedenen Verschlufsvornchtungen dargestellt.
In dem Cameragehäuse A ist die Mattscheibe B federnd befestigt, so dafs sie sich
etwas nach rückwärts bewegen kann, um den in dem schwingenden Gehäuse C zwischen
Führungsrolle J und K (Fig. 2) ausgespannten zu belichtenden Abschnitt des Films H an
ihre Stelle treten zu lassen.
D ist das feststehende Gehäuse, in welchem sich die zum Aufwickeln des Films dienende
Spule befindet.
An einer Wand G wird die Verschlufsvorrichtung angebracht.
Die in den Fig. 4 bis 6 dargestellte Verschlufsvorrichtung besteht in einem Schieberverschlufs
an sich bekannter Art, welcher auf einem abwärts verschiebbaren Schlitten α angeordnet
ist. Mittels der Ansätze b, welche durch die Wände G und E hindurchgreifen,
wird der Schlitten α durch das Filmgehäuse nach unten gezogen (Fig. 4), um das Objectiv
zum Visieren freizugeben.
Der auf dem Schlitten α angebrachte Schieber
d wird, nachdem der Schlitten seine untere Lage eingenommen hat, gespannt (Fig. 4). In
seine normale Lage (Fig. 5 und 6) wird der Schlitten α durch Federn c zurückgezogen, sobald
das Filmgehäuse zurückgeschwenkt wird. Der Verschlufs befindet sich dann in Bereitschaftsstellung
vor dem Objectiv. Seine Aus-
lösung erfolgt von Hand oder dadurch, dafs das Gehäuse C am Ende seiner Bewegung mittels
einer federnden Zugstange e (Fig. ι bis 3) einen Arretierstift freigiebt.
Bei dieser Anordnung ist es möglich, auf dem Schlitten α aufser dem Verschlufs auch
Blenden, hier z. B. eine Rotationsblende f anzubringen, so dafs man mit voller Objectivöffhung
einvisieren kann, während die eigentliche Aufnahme mit einer beliebigen Blende geschieht. Dies ist ein besonderer Vortheil
der in den Fig. 4 bis 6 gezeichneten Anordnung.
Bei der in den Fig. 7 bis 9 dargestellten Anordnung ist ein gewöhnlicher Drehschieberverschlufs
g zur Anwendung gebracht. Eine seitlich angebrachte, vertikal bewegliche Stange h
wird durch das Filmgehäuse C ebenso wie oben der Schlitten α nach unten gezogen, so
dafs sich ein um h schwingender Hebel i ebenfalls nach unten bewegt. Dieser Hebel arretiert
die durch eine Feder Z nach links gedrehte Scheibe g durch einen auf g befestigten Stift,
so dafs das Objectiv geöffnet wird (Fig. 7), Wird das Filmgehäuse C zurückgeschwenkt,
so bewegt sich die Stange h mit dem Hebel i unter dem Einflufs der Feder k aufwärts. Hierdurch
wird die Scheibe g mittels des Hebels i gegen die Wirkung ihrer Feder / wieder zurückgedreht
und das Objectiv verschlossen (Fig. 8). Sobald sich das Gehäuse C vor die Mattscheibe
legt, zieht es wie vorher die Zwischenstange e nach hinten, welche ihrerseits den um die
Stange h schwingenden Hebel i dreht und damit den Stift der Scheibe g freigiebt. Jetzt
wird diese durch die Feder / angetrieben und schwingt mit ihrer Oeffnung an dem Objectiv
vorbei in die in Fig. 9 gezeichnete Lage.
Die Benutzungsweise der Camera ist folgende: Nachdem das Filmgehäuse zur Seite geschwenkt,
der Verschlufs gespannt und eventuell auch noch die Blende eingestellt ist, visiert man auf
der Mattscheibe ein und drückt auf den Knopf am Ende der aufserhalb des Apparates befindlichen
Feder M, so dafs das Gehäuse C zurückschwenkt und den Verschlufs auslöst. Zu einer
neuen Aufnahme transportiert man den Film in bekannter Weise weiter und dreht wiederum
die Handhabe L zurück, bis sie in die Feder M einschnappt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Rollcamera, in Welcher der Film in 'einem zwecks Freilegung der Visierscheibe zur Seite schwenkbaren Gehäuse ausgespannt ist, dadurch gekennzeichnet, dafs das unter Federwirkung stehende Gehäuse C beim Seitwärtsschwenken den Objectivverschlufs so bewegt,' dafs bei Beendigung der Bewegung des Gehäuses das Objectiv geöffnet ist, während es bei der Rückbewegung mit dem vorher gespannten Verschlufs verschlossen wird, der eventuell durch das Gehäuse, sobald es in die Belichtungsstellung gekommen ist, ausgelöst wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136060C true DE136060C (de) |
Family
ID=404042
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT136060D Active DE136060C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136060C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE920766C (de) * | 1952-07-12 | 1954-11-29 | Charlotte Huber | Rollfilmkamera mit Mattscheibeneinstellung |
-
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- DE DENDAT136060D patent/DE136060C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE920766C (de) * | 1952-07-12 | 1954-11-29 | Charlotte Huber | Rollfilmkamera mit Mattscheibeneinstellung |
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