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DE135667C - - Google Patents

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Publication number
DE135667C
DE135667C DENDAT135667D DE135667DA DE135667C DE 135667 C DE135667 C DE 135667C DE NDAT135667 D DENDAT135667 D DE NDAT135667D DE 135667D A DE135667D A DE 135667DA DE 135667 C DE135667 C DE 135667C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counting
ring
plate
slot
marks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT135667D
Other languages
English (en)
Publication of DE135667C publication Critical patent/DE135667C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G23/00Other table equipment
    • A47G23/10Devices for counting or marking the number of consumptions
    • A47G23/12Consumption counters combined with table-ware or table-service
    • A47G23/14Consumption counters combined with table-ware or table-service combined with underlays or holders, e.g. for glasses

Landscapes

  • Adornments (AREA)
  • Testing Of Coins (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 135667 KLASSE 64 c.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. März 1901 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Bierglasuntersatz, welcher mit einer Zählvorrichtung zum Vermerken der getrunkenen Gläserzahl versehen ist. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art ist der Untersatz in der Nähe seines Umfanges mit einer Anzahl im Kreise angeordneter senkrechter Löcher versehen, welche zur Aufnahme von Markirstiften dienen. Letztere werden, sobald sie zum Markiren benutzt worden sind, durch eine im Untersatz befindliche Sperrvorrichtung festgehalten und können dann nur vermittelst eines besonderen Schlüssels wieder herausgezogen werden.
Diesen Einrichtungen gegenüber kennzeichnet sich der Gegenstand der vorliegenden Erfindung dadurch, dafs der Bierglasuntersatz an seinem Rande mit zur Einführung von münzen-, artigen Controlmarken dienenden Schlitzöffnungen versehen ist, welche durch einen gemeinsamen, unter der Einwirkung einer Feder stehenden und mit Nasen versehenen Ring theilweise verschlossen werden, so dafs die Einführung der Münzen durch zur Seitedrücken des Ringes ermöglicht und durch die Gestalt des Ringes das Herausfallen der Münzen verhindert wird. Die Entfernung der Münzen kann auch hier nur unter Zuhülfenahme eines passenden Schlüssels geschehen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar ist Fig. 1 eine Ansicht derselben, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Untersatz nach Abnahme des Deckels und theilweiser Entfernung des Sperrringes, Fig. 3 ein Querschnitt, Fig. 4 ein zur Entfernung der Zählmünzen dienender Schlüssel und Fig. 5 ein Schnitt durch einen Theil des Tellerrandes nach der Linie A-B in Fig. 2.
Der Bierglasuntersatz besteht aus einem zweckmäfsigerweise aus Blech hergestellten Teller a, dessen verticaler cylindrischer Rand e mit der Gröfse der einzuführenden Zählmarken angemessenen Schlitzen versehen ist. Der schräge Theil g des Tellers α ist durch entsprechend befestigte Formplättchen h in eine Anzahl Abtheilungen getheilt, und zwar liegen dieselben so, dafs je einem Abtheil ein Schlitz im Rande e entspricht. Zwischen je zwei Formplättchen /2 sind aufserdem Plättchen i von geringerer Stärke angeordnet, welche als Gleitbahn für die zwischen die Formplättchen h einzuführenden Zählmünzen dienen. Auf dem Tellerrand ist ein Ring c aufgesetzt, welcher an seiner Unterseite mit Nasen q versehen ist und unter dem Einflüsse einer Feder m steht, welche auf eine besonders ausgebildete Nase r an der Unterseite des Ringes c drückt. Die übrigen Nasen q verschliefsen theilweise die Schlitzöffnungen des Tellerrandes e. Auf einem von Formplättchen h und i nicht bedeckten Theil des Tellerrandes ist um einen Zapfen k drehbar ein Riegel / angeordnet, welcher gleichfalls unter dem Einflufs der auf den Ansatz r drückenden Feder m steht und infolge dessen stets gegen eine feste Nase η gedrückt wird. Der Rücken dieser Nase η bildet zusammen mit einem festen Formstück ο eine
Gleitbahn, die der Breite des schmäleren Endes eines Schlüssels ρ (Fig. 4) angemessen ist.
An seinem anderen Ende besitzt der Riegel / einen Haken, welcher hinter eine mit dem den ganzen Tellerrand " überdeckenden Deckel b festverbundene Nase η fassen kann. Der Deckel b ist mit nach aufsen umgebogenen Lappen s (Fig. 3) versehen, deren Breite den Aussparungen t (Fig. 2) in dem Rande des Tellers α entsprechen. Werden daher diese Lappen s in die Aussparungen t eingeführt und der Deckel um ein Gewisses verdreht, so wird der Ring b nach Art eines Bajonettverschlusses festgehalten. Bei dieser Verdrehung schnappt die Nase u der Platte b hinter den Haken des Riegels r, so dafs hierdurch ein Zurückdrehen und Abnehmen des Deckels b verhindert ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Das Zählen der genossenen Gläserzahl erfolgt durch Einfügen von Münzen in die Schlitze f des Randes e, und zwar zweckmäfsig in der durch die Ziffern auf dem Deckel b angedeuteten Reihenfolge. Bei der Einführung schiebt die Münze den betreffenden Ansatz q des Ringes e zur Seite und verdreht den letzteren entgegen der Wirkung der Feder m in der Richtung des Pfeiles (Fig. 2). Die eingeführte Münze fällt sodann auf der geneigten Gleitbahn i zwischen den zugehörigen Formplättchen h in die entsprechende Abtheilung und kommt in dem betreffenden Ausschnitt der Platte b zum. Vorschein.
Sollen die eingeführten Münzen aus dem Teller entfernt werden, so wird das breite Ende des Schlüssels ;*>, welches der Gröfse der Zählmünzen entspricht, in einen der Schlitze f eingeführt und hierdurch der Ring c so weit verdreht, dafs durch die freigelegten Schlitzöffnungen f alle Zählmünzen entfernt werden können.
Zwecks Reinigung der ganzen Vorrichtung kann der Riegel / aus der Nase u durch Einführung des schmalen Schlusselendes ρ in die zwischen dem Anschlag η und dem Formstück 0 vorgesehene Gleitbahn ausgelöst und hierauf nach kurzer Drehung der Deckel b abgehoben werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Bierglasuntersatz mit Zählvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs in seinem seitlichen Rande durch einen gemeinsamen, unter der Einwirkung einer Feder stehenden und mit Nasen versehenen Ring theilweise verschlossene Schlitzöffnungen vorgesehen sind, in welche münzenartige Zählmarken als Conlrole für die getrunkene Anzahl Gläser eingeführt werden können, welche vor dem Herausfallen durch die Nasen des federnden Ringes gesichert sind und nur unter Zuhülfenahme eines passenden Schlüssels wieder herausgenommen werden können.
2. Ausfübrungsform eines Bierglasuntersatzes mit Zählvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen tellerartigen Körper faj, dessen Kranz (g) durch auf der Innenseite desselben befestigte Formplättchen (h) in feste Abtheilungen getheilt ist, für welche in dem seitlichen Rande (e) des Tellers je ein Schlitz (f) zum Einfügen von Zählmarken vorhanden ist, wobei über diesen Plättchen (b) ein Ring (c) frei beweglich ist, dessen abwärts gerichtete Nasen (q) die Schlitzlängen gleichsam verkürzen und somit die eingeführten Zählmarken vor dem Herausfallen sichern, während eine gegen eine Nase (r) des Ringes (c) wirkende Feder (m) den Ring stets in die Verschlufsstellung zurückzuführen bestrebt ist, wenn eine durch einen der Schlitze (f) eingeführte Zählmarke denselben zur Seite gedrängt und die Schlitz-Öffnung freigegeben hat.
3. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer so mit Ausschnitten versehenen Deckplatte (b), dafs durch diese die Zählmark'en zu erkennen sind.
4. Ein Schlüssel zur Handhabung der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dessen vorderes Ende (w) der Gestalt der Zählmarken entspricht, so dafs durch Einführung desselben in einen der Schlitze der Ring seitlich weggedrückt wird und die Zählmarken freigegeben werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT135667D Active DE135667C (de)

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