DE135598C - - Google Patents
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- DE135598C DE135598C DENDAT135598D DE135598DA DE135598C DE 135598 C DE135598 C DE 135598C DE NDAT135598 D DENDAT135598 D DE NDAT135598D DE 135598D A DE135598D A DE 135598DA DE 135598 C DE135598 C DE 135598C
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- closure
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- locking
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- 238000010304 firing Methods 0.000 description 4
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/64—Mounting of breech-blocks; Accessories for breech-blocks or breech-block mountings
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Charakteristische der vorliegenden Schufswaffe besteht darin, dafs das Verschlufsstück
kreisbogenförmig ist und in einer entsprechenden Rinne, die den Schaft oder Kolben der
Waffe bilden kann, zurückläuft.
Derartige Waffen sind an sich zwar bekannt. Der Erfindungsgegenstand unterscheidet
sich jedoch von diesen bekannten Waffen im Wesentlichen dadurch, dafs eine Verriegelung
des Verschlusses nicht stattfindet und dafs die Verschlufsfeder unmittelbar hinter dem Verschlufsstück
in der Führungsrinne für dasselbe gelagert ist. Durch die bogenförmige Bewegung
des Verschlufsstückes vertheilt sich der durch den Rücklauf entstandene Stofs oder
Druck auf eine grofse Fläche, nämlich auf die bogenförmige Oberseite der Rinne, so dafs
sich die Erschütterung der Waffe beim Abfeuern derselben auf ein Minimum beschränkt.
Ferner liegt das Verschlufsstück in der dasselbe ringsum umgebenden Rinne, die nur
oben eine Oeffhung zum Herauswerfen der leeren Patronenhülse hat, wohl geschützt; ferner
kann man der Rinne dadurch, dafs sie in den Kolben hinabreicht, eine für die Bewegung
des VerschlufsstUckes yortheilhafte grofse Länge geben, ohne besondere Vorsprünge an der
Waffe anbringen zu müssen, und folglich kann man auch das Verschlufsstück selbst sehr lang
machen, so dafs es eine verhältnifsmäfsig grofse Masse erhält und daher, obgleich nicht arretirt,
dem beim Abfeuern entstehenden Druck gut widersteht. Schliefslich kommt noch der Vortheil
hinzu, dafs das Verschlufsstück, ebenso wie die übrigen inneren Verschlufstheile, nicht
sichtbar ist, infolge dessen die Bewegung desselben hier nicht, wie es bei den übrigen
Handfeuerwaffen der Fall ist, den Schützen beunruhigt.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Pistole, an der ein die Rinne und einen Theil der
Verschlufstheile verdeckender Seitendeckel entfernt ist, so dafs man das Verschlufsstück und
die genannten Verschlufstheile sehen kann. Fig. ι zeigt das Verschlufsstück in der hinteren
und Fig. 2 in der vorderen Lage. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1.
Das gebogene Verschlufsstück 1 bildet einen Theil eines Kreises mit radial abgeschnittenen
Enden. Dasselbe gleitet in der Rinne 2 vor und zurück, die hinten nach unten gebogen
ist, um zugleich den Kolben 3 zu bilden. Das Verschlufsstück wird von der dahinter liegenden
Feder 4 in der Schliefslage gehalten. An demselben befinden sich, wie gewöhnlich, ein
Schlagbolzen 6 und ein Auswerfer 7. An den Seiten des Verschlufsstückes laufen Zapfen oder
Warzen 8 in den Nuthen 9 an der Wand der Rinne, so dafs sich das Verschlufsstück mit
der Hand fassen und längs der Rinne verschieben läfst, wenn man die Zapfen gleichzeitig
an beiden Seiten der Waffe erfafst.
Die übrigen Theile des Verschlusses sind der Hahn 10, die auf denselben einwirkende
Feder, die Abzugsstange 11, die den Hahn in der gespannten Lage festhält (Fig. 1 und 2),
und der Abzug 12, der den Hahn auslöst, indem er die Abzugsstange 11 mit dem Hahn
aufser Eingriff bringt. Das Verschlufsstück ist unten mit einer Aussparung für den Hahn
versehen, so dafs derselbe emporschnellen und. gegen den Schlagbolzen treffen kann.
Beim Abfeuern läuft das Verschlufsstück in der Rinne 2 rückwärts und schiebt dabei den
Hahn zurück, der von dem Haken 11 erfafst wird. <■.·■:■■ ■■ ■ ■
Das Verschlufsstück läuft dann noch ein kleines Stück zurück, worauf es von der zusammengedrückten
Feder 4 vorwärts getrieben wird. Das Herauswerfen der leeren Patronenhülse,
das' der Anschlag 14 besorgt, und das Vorrücken der nächsten Patrone aus dem
Magazin 15 findet in bekannter Weise statt.
Claims (1)
- ·. Patent-Anspruch:Selbsttätige Faustfeuerwaffe mit feststehendem Lauf und kreisbogenförmigem, in einer entsprechenden Führungsrinne des Kolbens geführten Verschlufsstück, dadurch gekennzeichnet, dafs die Rückstofsfeder in dem hinteren Theil der Führungsrinne unmittelbar hinter dem Verschlufsstücke liegt, zu dem Zweck, alle Theile des Verschlusses möglichst der Form des Kolbens anzupassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE135598C true DE135598C (de) |
Family
ID=403630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT135598D Active DE135598C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE135598C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4395152A (en) * | 1980-04-14 | 1983-07-26 | Mannesmann Aktiengesellschaft | Drive for friction rolls in printers |
| EP0128850A3 (en) * | 1983-05-31 | 1986-09-17 | United Technologies Corporation | Thrust balancing and cooling system |
-
0
- DE DENDAT135598D patent/DE135598C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4395152A (en) * | 1980-04-14 | 1983-07-26 | Mannesmann Aktiengesellschaft | Drive for friction rolls in printers |
| EP0128850A3 (en) * | 1983-05-31 | 1986-09-17 | United Technologies Corporation | Thrust balancing and cooling system |
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