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DE134843C - - Google Patents

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Publication number
DE134843C
DE134843C DENDAT134843D DE134843DA DE134843C DE 134843 C DE134843 C DE 134843C DE NDAT134843 D DENDAT134843 D DE NDAT134843D DE 134843D A DE134843D A DE 134843DA DE 134843 C DE134843 C DE 134843C
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DE
Germany
Prior art keywords
vessel
weighing
container
arm
vessels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT134843D
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English (en)
Publication of DE134843C publication Critical patent/DE134843C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
    • G01G13/24Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge
    • G01G13/242Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices
    • G01G13/243Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices using a single load carrier

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
i Den Gegenstand der Erfindung bildet eine selbstlhätige Wägevorrichtung für Flüssigkeiten. In der Zeichnung zeigt:
\ Fig. ι eine Seitenansicht, theilweise im Schnitt, ; Fig. 2 eine Oberansicht,
■ Fig. 3 eine Seitenansicht von rechts der Fig. 1 nach Abnahme des Mefsgefäfses;
Fig. 4, 5, 6 und 7 stellen Einzelheiten dar.
Auf vier Säulen a, welche rechtwinklig auf der Grundplatte b (Fig. 2) stehen, befinden sich je zwei Prismen c, deren Schneiden nach oben gerichtet und die an allen Säulen in gleicher Höhe angebracht sind. Auf diese Prismen sind als Waagebalken ungleicharmige Hebel aufgelegt, und.zwar, wie Fig. 2 zeigt, in Form je eines rechtwinkligen Rahmens d, von deren äufseren Querstreben d in der Mitte gerade Stangen e nach aufsen vorstehen. Diese Stangen e sind mit den senkrechten Stangen f verbunden, deren untere Enden zweckmäfsig an der unteren Stange e angelenkt sind, während die oberen Enden an den oberen Stangen e lösbar befestigt sind, damit man die Gewichte g und h aufsetzen kann. Auf die von der Mitte der inneren Querstreben d nach innen vorspringenden Stangen i ist die Stange j in Aufbiegungen lose aufgehängt, und es ragt von der oberen Stange i eine Zunge k vor, deren Konstruktion aus Fig. 6 ersichtlich ist. ■ Dieselbe ist um Scharnier / so drehbar, dafs sie infolge des durch Abschrägungen von i und k entstehenden Ausschnittes m nach unten klappen kann und dabei eine Feder spannt, wenn auf die Zunge k ein Druck von oben wirkt, dagegen bei von unten wirkendem Druck mit der" geraden Fläche η gegen die entsprechende Fläche der Stange i stöfst und diese mit nach oben zieht.
Auf die beiden rechtwinkligen Rahmen d jeder Seite wird je ein Mefsgefäfs 0 mittels der mit den Schneiden nach unten gerichteten Prismen so gehängt, dafs durch die Gewichte g und h das leere Gefäfs angehoben wird.
Die zu messende Flüssigkeit fliefst durch das Rohr q zu, das sich in zwei Rohre r theilt (Fig. ι und 3) und an deren Abzweigungsstelle mit einem Vertheilungshahn 5 ausgestattet ist, so dafs je nach der Stellung dieses Hahnes, dessen Querschnitt Fig. 7 zeigt, die Flüssigkeit entweder in das rechte oder linke Zweigrohr tritt und von hier durch das senkrechte Rohr t auf den Boden des Gefäfses geleitet wird. Damit die Flüssigkeit, ohne zu spritzen und zu schäumen, auf den Gefäfsboden geleitet werden kann, ohne die Bewegung der Gefäfse zu hindern, tauchen die Rohrenden b frei in die am Gefäfsboden befestigten Cylinder u, die mit Seitenöffnungen ν versehen sind.
Die Flüssigkeit fliefst, sobald das Gefäfs seine niedrigste Lage einnimmt (Fig. 1 rechts), durch eine am Boden desselben befindliche, durch das Ventil w zu schliefsende Oeffnung aus. Dieses Ventil hängt an einer Schnur oder Kette x, die nach dem Hebel y führt, welcher in seiner normalen Lage gegen den Anschlag ^ (Fig. 3) anliegt. Bei der niedrigsten Lage des Gefäfses ο pafst der trichterförmige Stutzen 8, welcher die Bodenöffnung unten umgiebt, dicht in die mit einem abdichtenden Gummistreifen ausgelegte, trichterförmige Mündung 9 des Abflufsrohres 10, so dafs die Flüssigkeit aus dem Gefäfs in dieses Rohr 10 unter Druck abfiiefst.
Damit sie hierbei nicht in das Abflufsrohr io des anderen Gefäfses treten kann, falls die beiden Rohre, wie auf der Zeichnung dargestellt, in ein gemeinsames Endrohr 11 münden, wird an ihrer Vereinigungsstelle ein Klappenventil 12 angeordnet, welches durch den Druck der ausströmenden Flüssigkeit je nach deren Ausströmungsrichtung das eine oder das andere Zweigrohr io abschliefst. Natürlich kann man die Rohre io auch getrennt weiterführen.
Auf den mit den Schneidkanten nach oben gerichteten Prismen 14 der mittleren Säulen 13 (Fig. 3 und 5) ruht die Welle 15, von deren Mitte zwei Arme 16 (Fig. 4) vorspringen. Auf die Enden der Welle 15 sind die Stangen 27 mit darauf verschiebbaren Gewichten 28 gehängt (Fig. 3). Mit den Säulen 13 sind durch Querstangen 18 (Fig. 3) zwei niedrigere Wände 17 verbunden, in welchen auf horizontalen Wellen 19 die gleicharmigen Hebel 20 und 24 schwingen. Die Arme des oberen Hebels 20 sind nach oben hin durch eine gekreuzte Kette 21 mit dem Kettenrad 22 verbunden, welches auf der Welle des Vertheilungshahnes s aufsen befestigt ist (Fig. 1 und 3). Nach unten dagegen sind die Arme des Hebels 20 durch angelenkte, sich kreuzende Stangen 23 mit den Armen des Hebels 24 verbunden, der seinerseits noch einen dritten, nach unten abstehenden Arm 25 aufweist, der frei in einer Oeffnung des unter ihm befindlichen Riegels 26 schwingt, welcher in entsprechenden Einschnitten der Träger 17 verschiebbar angebracht ist.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Stellung der Gefäfse wird das linke Gefäfs mit Flüssigkeit angefüllt, das rechte dagegen nimmt seine niedrigste Lage ein und entleert sich. Die Zunge k des linken, sich anfüllenden Gefäfses befindet sich über dem Arm 16; mit dem Anwachsen der Flüssigkeitsmenge im linken Gefäfs senkt sich dasselbe und die Zunge k stöfst gegen den Arm 16, welcher Moment in der Zeichnung dargestellt ist. Bei weiterem Flüssigkeitszuflufs drückt die Zunge immer kräftiger auf den Arm 16 und zugleich auf die an derselben Welle 15 angebrachten Gegengewichte 28, bis der Arm 16 zuletzt so weit niedergedrückt ist, dafs die Zunge von ihm abspringt und dann der bis zur bestimmten Höhe angefüllte Behälter ununterbrochen nach unten sinkt. Wie ersichtlich, kann man durch Verschiebung der Gewichte 28 auf den Stangen 27 leicht den zum vollen Niederdrücken des Armes 16 nöthigen Druck, d. h. den Füllungsgrad der Gefäfse regeln.
Das gefüllte Gefäfs sinkt nach unten, stöfst durch die Zunge k auf den Hebel 20 und dreht diesen, wodurch der Vertheilungshahn s umgestellt wird, z. B. wie gezeichnet, um 900, so dafs sich die Stromrichtung der Flüssigkeit ändert. Gleichzeitig wird der Riegel 26 nach links geschoben, welcher bisher durch Festhalten der unteren Stange i das rechte, nunmehr geleerte Gefäfs am Hochsteigen verhinderte.
Das so freigegebene rechte Gefäfs steigt unter der Wirkung der Gewichte g und h nach oben, wobei die Zunge k von unten an den rechten Arm 16 stöfst, von ihm niedergedrückt wird und im gegebenen Augenblick abschnappt, d. h. das rechte Gefäfs kommt nunmehr in die Lage, in welcher auf der Zeichnung das linke Gefäfs dargestellt ist, und der jetzt nach links verschobene Riegel 26 verhindert mit seinem linken Ende die untere Stange i des linken Gefäfses bezw. dieses selbst am Hochsteigen so lange, bis das rechte Gefäfs wieder gefüllt ist.
Nach dem Anfüllen dieses letzteren bis zum gewünschten, durch die Gegengewichte 28 regulirbaren Flüssigkeitsstande wiederholt sich der beschriebene Vorgang und findet immer abwechselnd statt.
Auf diese Weise geschieht das Wägen der Flüssigkeit vollkommen selbstthätig und ununterbrochen. Mit der Welle 15 oder mit einem anderen beweglichen Theile der Waage kann man eine Zählvorrichtung verbinden, welche die richtige Anzahl der Wägungen und somit die gesammte durch die Waage hindurchgeflossene Flüssigkeitsmenge anzeigt.
Die bei 29 drehbaren Hebel y dienen zum Verwandeln der beschriebenen selbstthätigen Wägevorrichtung in ein gewöhnliches Mefsgefäfs zum continuirlichen Messen im Falle einer Störung im Wägemechanismus während des Betriebes. An den äufseren Enden dieser Hebel y sind an Schnüren oder dergl. die Handgriffe 30 vorgesehen, während die inneren Enden durch Ketten 31 mit Hebelarmen 32 verbunden sind, die an dem Vertheilungshahn s befestigt sind. Aufserdem sind beide Gefäfse mit Flüssigkeitsstandgläsern 33 versehen, die sich über die ganze Höhe der Gefäfse erstrecken.
Sollte, wie gesagt, der Wägemechanismus während des Betriebes beschädigt werden, so senkt man beide Gefäfse zu ihrem niedrigsten Punkte. Zu diesem Zwecke genügt es, die Gewichte g und h von den Stangen f abzunehmen. Dann läfst man die bei 34 angehängten Ventilketten χ herab, damit die Ventile n> sich schliefsen. Wenn letztere nicht schwer genug sind, die Hebely herabzuziehen und durch ihr Eigengewicht die Oeffnungen in den Böden zu schliefsen, so können an den Hebeln y noch die Gegengewichte 3 5 vorgesehen werden.
Nach Anfüllung eines der Behälter bis zu einem beliebigen, gewünschten Stande, der durch die Standrohre 33 angezeigt wird, zieht
man den entsprechenden Handgriff 30 nach unten und befestigt ihn am Haken 36. Hierbei öffnet der Hebel jr das Ventil n> und dreht den Vertheilungshahn s, wodurch jetzt die Flüssigkeit das zweite Gefäfs füllt.
Das Abfliefsen der Flüssigkeit aus den Gefäfsen mufs schneller vor sich gehen als der Zuflufs, d. h. jedes Gefäfs mufs geleert sein, bevor das andere angefüllt ist. Nach der Entleerung des ersten, z. B. auf der Fig. 1 rechts dargestellten Gefäfses nimmt man den rechten Handgriff 30 vom Haken 36 und nach der Anfüllung des linken Behälters bis zur beliebigen Höhe befestigt man wieder den linken Handgriff 30 am linken Haken 36 u. s. w.
Die beschriebene Vorrichtung ist vorzugsweise für schäumende Flüssigkeiten bestimmt, z.j B für Diffusionssaft in Zuckerfabriken, welcher im Falle eines unten stattfindenden Zuflusses nach den Mefsgefäfsen sich mit Schaum von nur 1^ bis 1J3 der Höhe der Flüssigkeitssäule bedeckt. Im Falle eines Zuflusses von oben würde die Höhe der Schaumschicht zehnmal gröfSer sein.
Von bekannten Vorrichtungen unterscheidet sich die vorliegende noch dadurch, dafs infolge der Anwendung doppelter Gegengewichte, nämlich der Hauptgewichte 28 zum Wägen der Flüssigkeit und Hülfsgewichte g und h, welche die Behälter im Gleichgewicht halten, man es jederzeit in der Hand hat, die Tara, d. h. das Gewicht des Gefäfses festzustellen und auszugleichen, was beim Wägen von Flüssigkeiten , die einen sich festsetzenden Niederschlag ergeben, von grofser Bedeutung ist.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Selbsttätige Waage für Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dafs die beiden Wiegegefäfse (0) an je zwei mit einander verbundenen, rahmenartigen Waagebalken (d) aufgehängt sind, von denen der eine während eines Theiles der Füllungsperiode zunächst durch ein Gewichtspendel (27, 28) festgehalten wird und dann beim Sinken des betreffenden Gefäfses die Umstellung des Zuflufshahnes (s) und der Vorrichtung zur Verriegelung der Wiegegefäfse in der Entleerungsstellung bewirkt.
2. Selbstthätige Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der obere Waagebalken jedes Behälters mit einer federnden, nach unten umklappbaren Zunge (k) versehen ist, welche bei der Abwärtsbewegung des betreffenden Wiegegefäfses zunächst den Arm (i'6) des Gewichtspendels (27, 28) so weit niederdrückt, bis die durch diesen Arm bewirkte Feststellung des Wiegebehälters in der oberen Stellung aufgehoben ist, und dann auf einen der mit einander durch gekreuzte Gelenkstangen (23) verbundenen Schwinghebel (20. 24) drückt, wodurch einerseits der Vertheilungshahn fs) und andererseits der Riegel (26) umgestellt wird, der zur Verhinderung der vorzeitigen Aufwärtsbewegung der Wiegebehälter dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT134843D Active DE134843C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2970477A (en) * 1956-02-24 1961-02-07 Winter Gerhard Device for determining the specific gravity of liquids which contain gases such as more particularly crude petroleum

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2970477A (en) * 1956-02-24 1961-02-07 Winter Gerhard Device for determining the specific gravity of liquids which contain gases such as more particularly crude petroleum

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