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DE134731C - - Google Patents

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Publication number
DE134731C
DE134731C DENDAT134731D DE134731DA DE134731C DE 134731 C DE134731 C DE 134731C DE NDAT134731 D DENDAT134731 D DE NDAT134731D DE 134731D A DE134731D A DE 134731DA DE 134731 C DE134731 C DE 134731C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulated
coals
conductive
lamps
power connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT134731D
Other languages
English (en)
Publication of DE134731C publication Critical patent/DE134731C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/003Electric arc lamps of a special type
    • H05B31/0036Electric arc lamps of a special type for projection, copying or stage lighting

Landscapes

  • Cultivation Of Plants (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Beleuchtungsapparat für photographische Zwecke, welcher im Gegensatz zu Lampen mit selbstthätigem Regulirmechanismus die Möglichkeit gewährt, bei sehr ruhigem, nicht flackerndem Licht zu arbeiten und die Lichtstärke in weiten Grenzen wirksam zu erhöhen.
In der beiliegenden Zeichnung stellt
Fig. ι den oberen Theil des Apparates in einer Seitenansicht dar.
Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht des Apparates in Verbindung mit Voltmeter, Amperemeter und Rheostatenkasten, eine Anordnung, in welcher er gewöhnlich gebaut werden soll.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Kohle zur Erläuterung der Befestigungsweise derselben.
Fig. 4 zeigt einen dabei angewendeten Umschalter zum Hinter- oder Nebeneinanderschalten der Lampen,
Fig. 5 einen senkrechten Mittelschnitt desselben,
Fig. 6 einen Horizontalschnitt A-B und
Fig. 7 einen Schnitt C-D von Fig. 4;
Fig. 8 ist ein Schema des Stromlaufes, wobei der Umschalter so gestellt ist, dais die beiden Lichtbogen hinter einander geschaltet sind,
Fig. 9 desgleichen für Nebeneinanderschaltung der Lichtbogen.
Der Apparat besteht aus einem Gestell a, an dessen Vorderseite vortheilhaft das Amperemeter, Voltmeter und der Rheostatenkasten angebracht sind, so dafs man bequem reguliren und ablesen kann. An diesem Ständer sind zwei Arme b unbeweglich befestigt, deren jeder an seinem umgebogenen Ende einen vertical stehenden Kohlenstift hält. Zwei weitere, ganz entsprechend ausgestaltete Arme c, welche die Kohlenstifte des anderen Poles halten, sind an einem Klötzchen d befestigt, das sich zu einem Gleitstück e fortsetzt. Dasselbe kann in einer am Gestell α angeschraubten Führung f auf- und abbewegt werden und besitzt zu diesem Zweck eine kleine Zahnstange, in die ein Zahnrädchen g eingreift. Die Achse des Zahnrädchens ist auf der Führung f gelagert und besitzt kleine Handrädchen /z, so dafs durch deren Drehung die unteren Kohlenträger auf- und abbewegt und die Spitzen der Kohlen einander beliebig genähert werden können. Jeder der Arme b bezw. c hat eine Klemmschraube i zum Anschrauben der den Strom zuführenden Leitungsdrähte.
Der Apparat kann auch so eingerichtet sein, dafs statt der unteren Kohlenhalter c die oberen b oder event, auch beide beweglich angeordnet sind.
Die Enden der Kohlenträger b und c, welche die Kohlen festhalten, sind zu federnden Klemmen ausgebildet. Dies ist dadurch erreicht, dafs die etwas verbreiterten Enden geschlitzt sind, so dafs ein mittlerer und zwei seitliche Lappen entstehen, die entsprechend der Form der Kohlenstifte gebogen sind (Fig. 3) und dieselben federnd fassen.
Die beiden Kohlenpaare sollen nach Belieben in Hintereinanderschaltung oder Nebeneinanderschaltung gebracht werden können; hierzu dient der in den Fig. 4 bis 7 dargestellte und vortheilhaft an der Rückseite des Rahmens α angebrachte Umschalter, der in
den Fig. 8 und 9 schematisch mit den Verbindungsleitungen dargestellt ist.
Er besteht im Wesentlichen aus fünf auf einer isolirenden Grundplatte ρ montirten Contacttheilen kl mn 0, zwischen denen zwei von einander durch eine Führungsplatte q, die mit einem kleinen Knopf zum Anfassen versehen ist, isolirte Contactplatten rs hin- und hergeführt werden können, so dafs sie einmal k und / mit m (Fig. 8) und einmal k und / mit η und 0 leitend verbinden (Fig. 8 und 9). Bei der Ausführung ist die Anordnung aus constructiven Gründen so getroffen worden, dafs das Contactstück m aus zwei durch einen Luftspalt von einander getrennten federnden Theilen besteht. Ein Theil ist mit k, der andere mit / leitend verbunden, was durch Drähte in Fig. 4 angedeutet ist. Es kommen nun nicht r und s, sondern ein auf der Führungsplatte q befestigtes leitendes Plättchen t mit m beim Herunterbewegen der Führungsplatte in Contact, und zwar so, dafs t zwischen die beiden fed'ernden Theile m tritt und sie leitend mit einander verbindet. Wie leicht ersichtlich, wird dadurch genau dieselbe Wirkung erreicht, wie durch die in den Fig. 8 und 9 dargestellte schematische Anordnung.
: Die Führung des isolirenden Führungsstückes q erfolgt zwischen den beiden Platten k und /. Die letzten sind etwas aufgebogen (Fig. 6), um den an ihrer Unterseite schleifenden Platten r und s Raum zu geben. Die Contactplatten η und 0 stehen mit der Stromquelle in Verbindung. . Die übrigen Verbindungen sind aus den Fig. 8 und 9 ersichtlich. Bei der Stellung des Ausschalters in Fig. 8 fliefst der Strom, wie die Pfeile andeuten, von 0 durch das erste Kohlenpaar über kr ms I durch das zweite Kohlenpaar nach η und in die Leitung zurück. Es ist demnach Hintereinanderschaltung der beiden Kohlenpaare vorhanden.
Bei der Schaltung der Fig. 9 dagegen theilt sich der Strom bei o. Ein Theil geht von dort durch das eine Kohlenpaar und über die Contacted r η zur Leitung zurück; der andere Theil geht über s I durch das andere Kohlenpaar nach η und zur Leitung zurück; es ist also Parallelschaltung vorhanden.
Um eine gute Beleuchtung zu ermöglichen, ist ein mit weifsem Tüll oder dergl. bespannter Schirm χ am Rahmen vermittelst einer Vorrichtung wvu befestigt, die ihm allseitige Bewegung gestattet.
Die Verwendung des Apparates geschieht folgendermafsen: Die zu photographirenden Gegenstände werden vor dem Schirme aufgestellt. Beim Einstellen des photographischen Apparates und beim Ausprobiren des günstigsten Beleuchtungseffectes soll nur eine Lichtquelle vorhanden sein, und zwar aus folgendem Grunde: Befinden sich die beiden Kohlenpaare in Hintereinanderschaltung, so sind in demselben Stromkreise zwei Widerstände (die Lichtbogen) vorhanden, welche bei längerer Brenndauer allmählich gröfser werden. Da, wenn nur eine Person die Aufnahme macht, nicht nachregulirt werden kann, so reifsen schliefslich die Lichtbogen verhültnifsmäfsig bald ab,- wenn der vom Strom zu überbrückende Zwischenraum zu grofs geworden ist. Eine . Einschaltung von Regulirvorrichtungen, wie sie etwa bei gewöhnlichen Bogenlampen vorhanden sind, soll aber für photographische Zwecke wegen des dabei stets etwas flackernden Lichtes vermieden werden. Viel weniger liegt die Gefahr des Abreifsens vor, wenn nur ein Lichtbogen vorhanden ist. Die Gröfse des Widerstandes (bedingt durch die Abnutzung der Kohlen) nimmt hier nur etwa halb so schnell zu wie im vorigen Falle, wo sich die beiden Abnutzungsstrecken summirten. Dementsprechend wird die Lampe also ohne Nachreguliren länger brennen. Für die kurze Exponirungszeit dagegen ist die Anwendung beider Lichtquellen wegen der gröfseren Helligkeit vortheilhaft.
Ein Brennen beider Lampen wird nun durch die Stellung des Umschalters in Fig. 8, also durch Hintereinanderschaltung derselben bewirkt. Bei Parallelschaltung (Fig. 9) werden zwar auch für einen ganz kurzen Moment, während man die Kohlen aufser Contact bringt, beide Lampen brennen; es erfolgt jedoch sofort nach der Trennung ein Abreifsen eines der Bogen, sobald die beiden Bogenwiderstände sich nur etwas ändern, und diese Aenderung tritt fast sofort ein. Ein sehr bequemes Einstellen ist durch die eigentümliche Klemmbefestigung der Kohlen vermieden. Bewegt man nämlich die unteren Kohlen durch Drehen am Handrädchen h gegen die oberen, so berühren sich natürlich zuerst diejenigen Kohlen, deren Entfernung die kürzere ist, sie geben aber so lange nach, bis man auch die anderen zur Berührung gebracht hat, und es erfolgt so durch diesen einen Regulirungsvorgang die Ausbildung beider Lichtbogen bei Hintereinanderschaltung.
Bei einer Aufnahme verfährt man also folgendermafsen: Beim Einstellen des photographischen Apparates stellt man den Umschalter für Parallelschaltung ein, bringt durch Drehen am Rädchen h die beiden Kohlenpaare zur Berührung und entfernt sie wieder von einander; es bildet sich dann nur ein Lichtbogen aus.
Für die Exponirung dagegen stellt man den Umschalter für Hintereinanderschaltung ein und bringt die Kohlen wieder in Berührung und aus einander, so dafs sich zwei Lichtbogen ausbilden.
Der Apparat ist auch für Projectionszwecke geeignet, sobald man eines der Kohlenpaare entfernt.
Die hier angewendete Regulirung von Hand bietet gegenüber solcher, die durch Regulirapparate erfolgt, noch den grofsen Vortheil, dafs man beliebig viel Widerstände davorschalten, also Spannung und Stromstärke und damit die Länge des Lichtbogens in sehr weiten Grenzen variiren kann, wodurch ein weiter Spielraum für die herzustellende Helligkeit vorhanden ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Beleuchtungsapparat für photographische Zwecke, aus zwei neben einander befindlichen Bogenlampen bestehend und dadurch gekennzeichnet, dafs zwei neben einander stehende Kohlen gleichzeitig den anderen beiden durch Handnachstellung genähert oder von ihnen entfernt werden und durch einen Umschalter nach Belieben in Paralleloder Hintereinanderschaltung gebracht werden können, wobei zwei neben einander befindliche oder alle Kohlenstifte federnd so gefafst sind, dafs sie sich in der Längsrichtung in ihren Haltern verschieben können, zum Zweck, ein nicht flackerndes Licht beliebiger Helligkeit von nach Erfordernifs längerer oder kürzerer Brenndauer zu erhalten, ohne nachstellen zu müssen und beim Zünden die Berührung beider Kohlenpaare bequem herbeizuführen.
  2. 2. Beleuchtungsapparat nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Umschalter, bei welchem zwei mit den einander nicht entsprechenden Kohlen der beiden Lampen leitend verbundene, von einander isolirte Leiter (k I) durch zwei leitende, bewegliche, von einander isolirte Schieber (r s) durch Vermittlung eines isolirten Stromschlufsstückes (m) leitend verbunden oder gesondert mit zwei mit den beiden anderen Kohlen und den Stromzuführungsdrähten verbundenen isolirten, leitenden Stromschlufsstücken (n o) in leitende Verbindung gebracht werden, wodurch einmal Hintereinanderschaltung, dann Parallelschaltung, der Lampen bewirkt wird.
    3, Umschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dafs das Stromschlufsstück (m) aus zwei Theilen mit isolirendem Luftzwischenraum besteht, wobei die Leiter (k und I) unmittelbar mit je einem dieser Theile verbunden und der Sfromübergang statt durch die beiden Schieber (r s) durch ein mit ihnen bewegliches, isolirtes, leitendes Plättchen (t) bewirkt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT134731D Active DE134731C (de)

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DE (1) DE134731C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968943C (de) * 1940-11-23 1958-04-10 Bauer Eugen Gmbh Bogenlampe, insbesondere Spiegelbogenlampe fuer Laufbildwerfer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE968943C (de) * 1940-11-23 1958-04-10 Bauer Eugen Gmbh Bogenlampe, insbesondere Spiegelbogenlampe fuer Laufbildwerfer

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