DE134555C - - Google Patents
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- DE134555C DE134555C DENDAT134555D DE134555DA DE134555C DE 134555 C DE134555 C DE 134555C DE NDAT134555 D DENDAT134555 D DE NDAT134555D DE 134555D A DE134555D A DE 134555DA DE 134555 C DE134555 C DE 134555C
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- cuff
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41B—SHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
- A41B7/00—Cuffs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Details Of Garments (AREA)
- Outer Garments And Coats (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bisher werden Manschetten, hauptsächlich solche für Herren, mit einer mit Knopfloch
versehenen Lasche ausgerüstet, mittels welcher die Manschette an einem Knopf der Aermelprise
befestigt werden kann, wobei die Manschette je nach dem Wunsch des Trägers umkehrbar
sein kann oder nicht. Bei derartigen Manschetten ist aufser der Aermelprise kein
Mittel vorgesehen, um das hintere bezw. innere Ende der Manschette zusammenzuhalten. Die
gewöhnlich mit der Manschette durch Nähen verbundenen Laschen sind sowohl bei der
Wäsche als auch beim Tragen der Manschette sehr der Beschädigung ausgesetzt, woraus fortwährend
Unannehmlichkeiten für den Träger der Manschette entstehen.
Diese Mängel werden nach vorliegender Erfindung dadurch vermieden, dafs die Manschette
mit einer mit ihr aus einem Stück bestehenden Lasche versehen wird, welche ein Knopfloch
zum Anknöpfen an die Aermelprise hat.
Die Manschette ist ferner mit einer Einrichtung, beispielsweise einem Knopfloch (bezw.
Schlitz oder einem beiderseits angenähten Band) versehen, durch welches die Lasche hindurchgeführt
wird, bevor sie mit der Aermelprise bezw. dem Aermel des Hemdes verbunden wird.
Bei dieser Anordnung erfüllt die Lasche einen doppelten Zweck, indem sie erstens die
hinteren Enden der Manschette mit einander und aufserdem die Manschette mit dem Aermel
bezw. der Aermelprise verbindet.
Die vorliegende Einrichtung ist sowohl für cylindrisch zusammengerollte als auch für die
flach mit den Enden auf einander gelegten und durch Kettchen in der bekannten Weise zusammengehaltenen
Manschetten anwendbar.
Auf der Zeichnung ist eine mit vorliegender Einrichtung versehene Manschette in Fig. 1 aufgerollt
und in Fig. 2 geschlossen dargestellt. Die Fig. 3 und 4 zeigen in gleicher Darstellung
eine andere Ausführungsform der Einrichtung. Fig. 5 zeigt die Verschlufskanten einer flach
zusammenzulegenden, mit vorliegender Einrichtung versehenen aufgerollten Manschette,
Fig. 6 dieselbe Manschette geschlossen. Fig. 7 ist ein Querschnitt der in Fig. 6 dargestellten
Manschette. Fig. 8 und 9 zeigen in gleicher Weise eine ähnliche Manschettenform mit etwas
geänderter Form der den Gegenstand der Erfindung bildenden Einrichtung.
Die in den Fig. 1—4 dargestellten Manschetten α sind in der üblichen WTeise mit den
Knopflöchern 2,3 versehen. An dem einen Ende der Manschette befindet sich eine mit
dieser aus einem Stück bestehende, mit Knopfloch 4 versehene Lasche b. Die inneren Ecken
der Manschette werden vorzugsweise, wie bei 5,6 angedeutet, abgerundet, und der Körper
der Manschette wird im Verlauf der abgerundeten Ecke 5 und der Lasche b bei 7 aufgeschlitzt.
An der der Lasche gegenüber liegenden Ecke 6 erhält die Manschette ein Knopfloch 8.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform hat die Lasche b' eine geringere Länge
als die Lasche b in Fig. 1 und 2, so dafs der die Lasche bildende Einschnitt in die Manschette
kürzer ist. Dementsprechend ist in Fig. 3 und 4 das Knopfloch 9 dem inneren Rande der Manschette näher angeordnet. In
Fig. 2 und 4 sind die zu cylindrischer Form zusammengebogenen Manschetten dargestellt,
wobei die Lasche b durch das Knopfloch 8 und die Lasche b' durch das Knopfloch 9
hindurchgeführt ist, während durch die Knopflöcher 2 und 3 ein Manschettenknopf c geführt
ist. Die Manschette wird mittels der Laschen b bezw. b' an dem Knopf der Aennelprise
befestigt.
Die Fig. 5 — 9 zeigen die Ausführungsform der Erfindung für die mit den Enden
flach auf einander zu legenden und durch Kettchen oder dergl. zu verbindenden Manschetten.
Die Laschen d und e werden auch hier vorzugsweise mit der Manschette aus einem
Stück hergestellt. Statt der Knopflöcher 8 und 9 sind bei der in Fig. 5, 6 und 7 dargestellten
Ausführungsform auf der Innenseite der Manschette nahe dem inneren Rande Bandösen 10
angenäht. Die Lasche d wird nach der punktirten Linie 11 auf die Innenfläche der Manschette
derart umgelegt, dafs beim Zusammenlegen der Manschettenenden das freie Ende der
Zunge d durch die Oese 10 hindurchgeführt werden kann, wie die Fig. 6 und 7 zeigen.
Die Manschette wird dann über die Hand geschoben und an dem Knopf der Aermelprise
befestigt.
In Fig. 5 stellen die ausgezogenen Linien die Bandöse 10 als in der Nähe des Randes
der Manschette angebracht dar; die Lasche d ist dementsprechend kurz. Man kann aber gewünschtenfalls
den Theilen auch die durch die punktirten Linien 11 und 12 angedeutete Form
und Anordnung geben, bei welcher die Lasche d nur bis zu der punktirten Linie 20 reicht. Die
Lasche ist aber lang genug, um die Manschette am Platze zu halten; sie wird hierbei in derselben
Weise durch die entsprechend weiter entfernt von dem inneren Rande der Manschette
angeordnete Oese 10 hindurchgefübrt.
Bei der in den Fig. 8 und 9 dargestellten Abart ist an dem einen Ende der Manschette
eine Tasche vorgesehen, welche entweder aus den verschiedenen, die Manschette bildenden
Materiallagen selbst gebildet oder als ein besonderer Theil auf der Rückseite der Manschette
angenäht wird. Die Tasche ist durch die punktirten Linien 13 und 14 begrenzt; am
Ende und am Rande ist sie offen, an der Ecke 15 jedoch angenäht. Bei der in Fig. 8
und 9 dargestellten Ausführungsform ist die Lasche e nach der punktirten Linie 16 nach
der Innenfläche der Manschette zu umzubiegen. Wenn die Manschette zusammengebogen ist,
kann man die Lasche e leicht in die Tasche einführen, wobei das untere Ende der Lasche
zwischen den die Tasche bildenden Materiallagen hervorsteht, wie Fig. 9 zeigt. Die Manschette
ist dann für den Gebrauch fertig; sie wird über die Hand geschoben und an dem Knopf der Aermelprise befestigt.
Bei der vorliegenden Einrichtung bildet die Lasche vorzugsweise ein Stück mit der Manschette,
um eine glatte, ebene Fläche zu erhalten, wodurch das Waschen erleichtert wird
und die Manschette langer und besser getragen" werden kann, als wenn die Lasche als ein besonderes
Stück an die Manschette angenäht und so eingerichtet wird, dafs sie nach entgegengesetzten
Richtungen gebogen werden kann.
Die vorliegende Einrichtung ist besonders anwendbar für nicht umkehrbare Manschetten,
und es ist ersichtlich, dafs bei der dargestellten Anordnung die gebogene Form der Manschette
besser erhalten bleibt und ihre Verbindung mit dem Aermel auf bessere Weise erfolgt als bisher.
Anstatt beide Enden der Manschette durch Knöpfe mit der Aermelprise zu verbinden,
braucht man nur ein Ende mit derselben zu verbinden; dieses Ende unterstützt den Manschettenknopf
beim Zusammenhalten der Manschette in der gerollten oder gebogenen Form.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Manschette mit Befestigungsfortsatz, der mit einem Knopfloch oder dergl. zur Verbindung mit dem Aermelbund versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dafs, um die Enden der Manschette zusammenzuhalten, der Fortsatz (b, b\ d, e) an einer Seite der Manschette in der Armrichtung angebracht ist und vor der Befestigung am Aermelbund durch ein an der anderen Manschettenseite befindliches Knopfloch (8,9) oder — in seiner Längsrichtung gefaltet —■ durch eine besondere Oese (10) oder eine dafür vorgesehene seitlich und hinten offene Tasche (13, 14) der anderen Seite geführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE134555C true DE134555C (de) |
Family
ID=402668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT134555D Active DE134555C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE134555C (de) |
-
0
- DE DENDAT134555D patent/DE134555C/de active Active
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