DE134533C - - Google Patents
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- DE134533C DE134533C DENDAT134533D DE134533DA DE134533C DE 134533 C DE134533 C DE 134533C DE NDAT134533 D DENDAT134533 D DE NDAT134533D DE 134533D A DE134533D A DE 134533DA DE 134533 C DE134533 C DE 134533C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H33/00—Gearings based on repeated accumulation and delivery of energy
- F16H33/02—Rotary transmissions with mechanical accumulators, e.g. weights, springs, intermittently-connected flywheels
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H2706/00—Rotary transmissions with mechanical energy accumulation and recovery without means for automatic selfregulation essentially based on spring action or inertia
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In Fällen, in welchen bei Kraftübertragung entweder die treibende Kraft immer gleichmäfsig
oder beinahe gleichmäfsig ist und die Belastung während einer Arbeitsperiode bedeutende
Wechsel erleidet, oder umgekehrt, d. h. die motorische Kraft während einer Arbeitsperiode
bedeutende Wechsel erleidet und die Belastung immer gleichmäfsig oder beinahe gleichmäfsig ist, mufs eine Regelungsvorrichlung
vorgesehen sein, durch welche die motorische Kraft so geregelt oder vertheilt wird,
dafs sie in jedem Zeitpunkt so genau wie möglich der Belastung entspricht.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine solche Regelungsvorrichtung. Das Getriebe ist
dadurch gekennzeichnet, dafs an einem der Arme eines doppelarmigen Hebels excentrisch
und drehbar ein oder mehrere mit an denselben excentrisch angebrachten Gewichten
versehene Zahnräder gelagert sind, welche in andere, unter denselben angeordnete freilaufende Zahnräder eingreifen. Diese Vorrichtung
dient zur Verkuppelung zwischen der Kraftquelle und der Kraftverbrauchsstelle in
der Weise, dafs der erwähnte Hebel ein Glied in der Kraftübertragungsvorrichtung bildet.
Bei verschiedenen Abmessungen der einzelnen Theile der Vorrichtung und bei verschiedenen
Lagen des Schwerpunktes des mit Gewichten versehenen Rädersystems werden verschiedene
Abweichungen in der Wirkung erreicht.
Als Beispiel ist hier eine zwischen der Kolbenstange und der Maschinenwelle einer stehenden
Volldruckdampfmaschine eingekuppelte Regelungsvorrichtung beschrieben. Die Dampfmaschine
ist also der Motor, der eine beinahe gleichbleibende motorische Kraft leistet, die
von der Regelungsvorrichtung so geregelt oder vertheilt wird, dafs ihre Wirkung - auf die
Maschinenwelle der Belastung derselben so genau wie möglich in jedem Zeitpunkte entspricht.
Die Gewichte sind so angebracht, dafs der Schwerpunkt des Rädersystems während einer Periode sich erst senkt, sich dann
hebt, darauf sich wieder senkt und schliefslich wieder in die Anfangslage gehoben wird.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht des Getriebes; Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach C-D in Fig. 1
und Fig. 3 zeigt das Getriebe im Grundrifs theilweise im Schnitt nach A-B in Fig. 1.
Die Kolbenstange der Maschine ist, anstatt wie gewöhnlich durch eine Kurbelstange mit
der Kurbel der Welle verbunden zu sein, durch einen Lenker α mit dem einen Arme b
eines doppelarmigen Hebels verbunden. Dieser Hebel ist drehbar in der oberen Gabel eines
Ständers c gelagert und sein anderer Arm d ist durch einen Lenker e mit der Kurbel f der
Maschinenwelle g verbunden. Der Arm b ist nahe am Lenker α mit einem Lager h versehen,
in welchem zwei Zahnräder i, und zwar eins auf jeder Seite des Armes b, excentrisch gelagert
sind. Mit den Zahnrädern i sind die beiden Schenkel eines Zahnstückes j fest verbunden,
dessen Zapfen k im Lager h gelagert ist. Die Zahnräder i bilden also mit dem
Stücke j ein festes System und sind drehbar im Lager h aufgehängt.
Der Abstand zwischen dem Zapfen k und der Drehungsachse des Hebels ist doppelt so
grofs wie der Abstand zwischen dieser Achse und der Drehungsachse des Lenkers e am
Arme d. Die Zahnräder i greifen in unter denselben angebrachte freilaufende Zahnräder /
ein und jedes Zahnrad i ist an der Aufsenseite mit einer Wand m versehen, deren radial über
die Zähne vorragender Rand an dem betreffenden unteren Zahnrade / Führung hat. Innerhalb
des Kranzes jedes Zahnrades i ist ein Gewicht η befestigt, das gegen die Innenseite der
Wand m anliegt. Wie aus Fig. ι zu ersehen ist, befindet sich in der Hochlage des Hebels
dieses Gewicht links im Zahnrad i.
Das Getriebe wirkt in folgender Weise:
Angenommen der Kolben und der Arm b befänden sich in der Hochlage (Fig. i). Alsdann
streben die Gewichte n, die Zahnräder i längs der rechten Seite der Zahnräder / herabzuziehen
und üben während der Bewegung auf den Arm b eine Zugkraft nach unten aus,
bis die Zahnräder i in die Lage gekommen sind, die durch den punktirten Kreis zur
Rechten der Zahnräder / in Fig. ι angegeben ist. Die Zugkraft, die der Arm d hierbei auf
den Lenker e ausübt, ist zufolge des angegebenen Verhältnisses der Länge der Arme b d
doppelt so grofs als die Kraft, womit die Gewichte η den Arm b herabziehen. Während
der Bewegung aus der Hochlage bis zu der Lage, die durch den punktirten Kreis zur
Rechten der Zahnräder / in Fig. ι angegeben ist, wirken der Dampf und die Räder i zu
sammen, den Arm b herabzutreiben. Während dieses ersten Theiles der Arbeitsperiode kann
also durch den Einflufs der Regelungsvorrichtung eine gröfsere Belastung überwunden werden,
als wenn der Dampf allein wirkte. Wenn der Kolben und damit auch der mit der Kolbenstange verbundene Arm b bis in seine
Tiefstellung weitergeht, so können die Zahnräder i auf der rechten Seite der Zahnräder I
nicht weiter abwärts gehen, sondern schwingen auf die andere Seite der Zahnräder I hinüber.
Während des Theiles der Periode, in welchem die Zahnräder i aus der durch den
punktirten Kreis zur Rechten der Zahnräder / angedeuteten Stellung bis zu der Stellung
hinüberschwingen, in welcher der Schwerpunkt des Rädersystems seine Hochlage erreicht
hat und gerade sich zu senken anfängt, mufs der Dampf allein die Belastung überwinden.
Infolge des in den Zahnrädern i befindlichen Beharrungsvermögens schwingen
diese sehr leicht in der erwähnten Weise hinüber, so dafs der Dampf gar nicht oder
nur wenig dazu in Anspruch genommen wird. Während dieses zweiten Theiles der Periode
wird also eine geringere Belastung als während des ersten Theiles der Periode überwunden. Sobald die Zahnräder i während
dieser Bewegung etwas über ihre obere Lage hinausgegangen sind, erleichtern die Gewichte η
dem Dampfe die Hebung des Armes b, bis die Räder i in die in Fig. ι durch einen punktirten
Kreis zur Linken der Räder / veranschaulichte Lage gelangt sind. Während dieses dritten Theiles der Periode wird also
eine gröfsere Belastung überwunden, als wenn der Dampf allein wirkte. Hierauf werden die
Räder i und der Arm b von der Dampfkraft in die Anfangslage gehoben und die beschriebenen
Bewegungen werden wiederholt. Während dieses vierten und letzten Theiles der
Periode mufs also die Dämpfkraft sowohl die Räder / heben als auch die Belastung überwinden,
weshalb diese letztere geringer als während irgend eines anderen Theiles der Periode sein mufs.
Um unvortheilhaftes Abnutzen der Zähne der Räderpaare i und / auf einer und derselben
Stelle zu vermeiden, dürfen diese nicht dieselbe Anzahl von Zähnen haben, weshalb
das eine Paar einige Zähne mehr haben soll, als das andere.
Die Gewichte η können so angeordnet sein, dafs sie auf Wunsch auf die andere Seite der
Räder i verlegt werden können. Zu diesem Zweck ist jedes Gewicht η auf einem Bolzen ο
im Mittelpunkt des Zahnrades i drehbar gelagert. Durch einen Bogenschlitz q in der
Wand m und ein Loch r im Gewichte η führt ein Bolzen ρ und zwischen einen Bund s des
Bolzens und einen Ansatz t im Loche r ist um den Bolzen ρ eine Feder u gelegt (Fig. 2).
Durch Verschiebung des Bolzens ρ von dem einen Ende des Schlitzes q bis zum anderen
wird das Gewicht η von der einen Seite des Bolzens 0 auf die andere verlegt. Um das
Gewicht η in der einen oder anderen Endlage zu befestigen, ist an jedem Ende des Schlitzes q
eine Warze ν vorgesehen, welche von einem auf dem Bolzen ρ angebrachten, unten ringförmig
ausgehöhlten Ringe χ erfafst und gegen welche der Ring χ durch die Wirkung der
Feder u gedrückt wird.
Wenn das Gewicht η verlegt werden soll, wird der Bolzen ρ etwas zurückgezogen, so
dafs der Ring die Warze ■freigiebt, und dann wird der Bolzen ρ so geführt, dafs der Ring χ
die andere Warze ν greifen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ausgleichungsgetriebe für Kraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs zu dem Zwecke, eine Ausgleichung der Unregelmäfsigkeiten in der Triebkraft oder in der Belastung herbeizuführen, ein oder mehrere Zahnräder i, diemit excentrisch angebrachten Gewichten n versehen sind und in andere, unter ihnen gelagerte freilaufende Zahnräder I eingreifen, excentrisch drehbar an einem der Arme eines zweiarmigen Hebels db gelagert sind und bei dessen Schwingung mittels der freilaufenden Zahnräder / um ihre Lagerachse gedreht werden, wobei die Gewichte η derart excentrisch eingestellt werden können, dafs sie in den Momenten der gröfsten Belastung oder der geringsten Kraftleistung der Maschine die Triebkraft unterstützen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE134533C true DE134533C (de) |
Family
ID=402647
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT134533D Active DE134533C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE134533C (de) |
-
0
- DE DENDAT134533D patent/DE134533C/de active Active
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