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DE134358C - - Google Patents

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Publication number
DE134358C
DE134358C DENDAT134358D DE134358DA DE134358C DE 134358 C DE134358 C DE 134358C DE NDAT134358 D DENDAT134358 D DE NDAT134358D DE 134358D A DE134358D A DE 134358DA DE 134358 C DE134358 C DE 134358C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
halftone
base plate
plates
stereotype
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT134358D
Other languages
English (en)
Publication of DE134358C publication Critical patent/DE134358C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C3/00Reproduction or duplicating of printing formes
    • B41C3/02Stereotyping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenwärtig ist das Stereotypieverfahren zur Reproduction von Halbton- oder dergl. Druckflächen noch unvollkommen, obwohl seitens des Publikums eine starke Nachfrage nach Zeitungen, die mit Halbtonplatten gedruckt sind, vorhanden ist.
Um diese Nachfrage zu decken, hat eine Anzahl Zeitungsherausgeber Halbtondruckflächen in folgender Weise in die Stereotypieplatten eingesetzt.
Leere Stücke, welche die Partien der Druckfläche darstellen, die von den Halbtonflächen eingenommen werden sollen, werden in die Form gebracht, ehe die Matrize davon angefertigt wird, so dafs die Matrize eine Abform des Schriftsatzes ist, welche leere Stellen aufweist, wo die Halbtondruckflächen hinkommen.
Diese Matrize wird alsdann in die Gufsform eingesetzt, worauf man die Originalhalbtöne an der Stelle, die sie auf der Matrize einnehmen sollen, in den Formkasten einsetzt.
Hat man die Halbtonplatten auf diese Weise angebracht, so wird der Formkasten geschlossen. Das Metall läuft beim Eingiefsen um die Halbtonplatten herum, und während es in die Form fliefst, um die Druckplatte zu bilden, befestigt es die Halbtonplatten in der Stereotypieplatte derart, dafs gewissermafsen ein Stück entsteht.
Auf diese Weise ist es einigen Zeitungsherausgebern gelungen, Halbtöne mit Stereotypieplatten zu drucken.
Eine andere Methode, welche man versucht hat, besteht darin, eine fertige Stereotypieplatte mit Vertiefungen zu versehen und die Halbtöne an ihrer Stelle auf der Stereotypieplatte durch Bolzen oder Schrauben zu befestigen.
Jedoch sind die vorbeschriebenen Methoden sehr umständlich, und zwar die erstere, weil es schwer hält, die Halbtöne richtig in die gebogene Gufsform zu setzen und in der genauen Lage zu halten, und weil es auch schwer ist, die Halbtöne nach der Kopf- und Rückseite der Form hin zu setzen, da diese Partie der Form im geöffneten Zustande nahezu vertical ist.
Die zweite der vorbeschriebenen Methode ist umständlich, weil es sehr schwierig ist, in der zu Gebote stehenden kurzen Zeit die Halbtonplatten an die leeren Stellen der Stereotypieplatte genau in die Höhe des Schriftsatzes zu bringen.
Eine weitere Schwierigkeit, der man bei der Herstellung von Druckplatten nach den angegebenen Methoden begegnet, besteht darin, dafs die Druckplatten durch die Vertiefungen oder Ausschnitte für Halbtonplatten geschwächt werden, so dafs diese Platten öfters zerbrechen.
Es . kommt auch häufig vor, dafs bei Anwendung dieser Methoden die Halbtonplatten aus den fertigen Platten herausfallen.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Methode, nach welcher sich eine zusammengesetzte Stereotypiedruckplatte schnell anfertigen läfst.
Dieserhalb werden die Kupfer- oder Zinkhalbtonplatten oder analoge Druckflächen auf einer Grundplatte befestigt. Die Halbtöne können entweder als ein Theil dieser Grundplatte hergestellt und der übrige Theil der Oberfläche vermittelst eines geeigneten Werkzeuges entfernt werden, oder man kann sie an einer flachen oder gebogenen Platte befestigen.
Bei Anwendung einer flachen Platte wird dieselbe gebogen, um im Wesentlichen die Gestalt der Stereotypieplatte zu haben.
Diese Grundplatte mit der darauf befindlichen Halbtonflä'che wird alsdann mit den Halbtönen in die Gufsform gegen die entsprechenden leeren Partien der Matrize eingesetzt, und wenn die Giefskammer geschlossen und das Metall eingegossen wird, füllt es den Zwischenraum zwischen der Grundplatte und der Matrize aus, bleibt an der Grundplatte, welche vorher gerauht oder mit einem Flufsmittel versehen wird, haften und bildet einen Theil derselben, also eine darauf angebrachte Druckfläche.
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine perspectivische Ansicht der Grundplatte mit den darauf befestigten oder gebildeten Halbtonflächen.
Fig. 2 eine perspectivische Ansicht der fertigen zusammengesetzten Platte und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2, welcher die Druckplatte veranschaulicht.
Das Verfahren wird wie folgt ausgeführt:
Man nimmt zunächst eine Grundplatte A.
Auf dieser Grundplatte werden die Halbtonoder analogen Flächen B B1 gebildet oder befestigt, welche geätzte, gravirte oder Galvanoplatten mit verschiedenen Partien in Relief sein können.
Es können die Theile B B1 von der Platte A getrennte Flächen sein, die man auf dieser Platte anbringt und befestigt, oder man kann sie mit der Platte A aus einem Stück herstellen.
Die Platte A kann flach angefertigt und dann in die halbcylindrische Gestalt gebogen werden, oder man kann ihr von vornherein eine halbcylindrische Form geben.
Zweckmäfsig stellt man die Platte A aus einem dünnen, halbcylindrischen Metallmantel her, welcher die auf den Druckcylinder passenden üblichen Rippen α α besitzen kann, und fertigt die Halbtöne aus dünnen Kupfer- oder Zinkplatten an, die an der richtigen Stelle auf der Platte A befestigt werden.
Hat man die Grundplatte hergestellt, wie Fig. ι zeigt, so wird sie in die Gufsform gebracht, wobei sich die Partien B B1 gegen die leeren Theile der Matrize legen, die durch in die Form eingesetzte leere Stücke gebildet werden.
Dann schliefst man die Giefskammer und läfst Schrift- oder Stereotypiemetall C zwischen die Grundplatte und Matrize eindrücken oder einlaufen. Wenn das Metall hart wird, haftet es an der Grundplatte, weiche man vortheilhaft auf der Oberfläche, die nicht von den Platten BB1 eingenommen wird, ein wenig rauht oder mit einem Flufsmittel versieht.
Auf diese Weise wird die Stereotypiefläche auf der Platte angebracht und Stereotypiefläche und Halbtonfläche befinden sich genau in derselben Höhe.
Dabei bilden also die Halbtonstellen einen festen Theil der fertigen Platte.
Ueberdies braucht nur ein Theil oder Stück in der Giefskammer mit der Matrize zusammengepafst werden.
Ein besonderer Vortheil der Methode liegt in der Thatsache, dafs man mit dem nöthigen Zeitaufwand die Grundplatte mit den Halbtonflächen anfertigen und die Form bis zur letzten Minute offen lassen kann und sich die zusammengesetzte Platte sehr schnell aus der Grundplatte mit der Matrize herstellen läfst.
Selbstverständlich läfst sich die Erfindung anwenden, um eine flache zusammengesetzte Platte statt einer gebogenen Platte anzufertigen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung einer zusammengesetzten Druckplatte, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Druckfläche auf einer Grundplatte gebildet oder befestigt und dann auf den übrigen Theil der Grundplattenfläche Schriftmetall gegossen wird.
2. Nach dem in Anspruch 1 erläuterten Verfahren hergestellte zusammengesetzte Druckplatte, gekennzeichnet durch eine Grundplatte (A) mit darauf gebildeten oder befestigten Halbton- bezw. Druckflächen (B) und einer auf den übrigen Theil der Grundplattenfläche gegossenen Stereotypiebekleidung (C).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT134358D Active DE134358C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE134358T

Publications (1)

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DE134358C true DE134358C (de)

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DE (1) DE134358C (de)

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